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Versand durch Amazon #67 – Planung für mein Messejahr und Impressumslink

Hi Leute, willkommen zum 67ten Logbucheintrag. Diese Woche bot gute und mittelmäßige Neuigkeiten. Amazon überaschte mich aber mit einer neuen Funktion am Impressum. Weiterlesen

Versand durch Amazon #58: Rückblick auf die erste Fracht

Willkommen zum 58ten Eintrag in mein Versand durch Amazon Logbuch. Diese Woche möchte ich einen Blick zurück auf die erste Übersee-Fracht werfen und einen Ausblick geben was bei mir aktuell ansteht.
Vorab noch zwei Neuerungen die aus Anmerkungen von Lesern resultieren.
Es gibt nun eine Übersicht aller Logbucheinträge und ich habe eine Liste mit interessanten/Nützlichen Büchern erstellt. Ich hoffe beides hilft euch.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Nach einer etwas schwächeren Vorwoche zog die Conversion diese Woche wieder an – parallel zum Wareneingang. Also war zu aller erst der fehlende Warenbestand für die schlechteren Werte der Vorwoche verantwortlich. Alle guten Produkte waren ausverkauft, nur die schlechteren übrig und deshalb sanken plötzlich die Kennzahlen in den Keller. Die aktuelle Woche brachte über 900EUR Umsatz und ist damit wieder auf gutem Niveau. So konnte ich mich auf andere Dinge konzentrieren.

Erfahrung mit FBA Übersee Fracht

Ich habe dieses Wochenende genutzt um einmal alle Dokumente zur Fracht durchzugehen und nochmals die Kosten zusammen zu tragen. Anders als man dies erwarten würde, sind die Kosten nämlich nicht wirklich von Anfang an bekannt. Es tauchen immer wieder Überraschungen auf. Schlussendlich hat mich der Versand mit Shapiro aus Nordamerika für knapp 2qm Ware mit ca. 500kg Gewicht inkl. allem ca. 1500EUR gekostet. Steuern und Zoll kommen da noch oben drauf. Im Preis enthalten waren auch solche Dinge wie Versicherung, Umladen auf EURO Paletten (Amazon verlangt in den Lieferbedingungen für Palettenlieferungen EURO Paletten. Allerdings scheint man da nicht ganz stringent vor zu gehen, da Amko in GB schon auf US Paletten angeliefert hat – ohne Probleme.), Lagerkosten vor der Verzollung und der Transport über Land zum Hafen und von Hamburg nach München.

Ihr werdet zum Beginn des Prozesses dem Frachtunternehmen eine Vollmacht (Power Of Attorney) ausstellen, alle Zollabwicklungen in eurem Namen durchführen zu dürfen. Man versichert euch zwar, dass das alles mit rechten Dingen vor geht, aber man steht dann schon wie ein kleiner Junge da und beobachtet erstaunt wie die ein oder andere Rechnung zu begleichen ist. Nun aber wieder zum Ablauf.

Was ich gelernt habe ist z.B. dass es so etwas wie das „CutOff Date“ gibt. Das ist der letzte Termin zu dem Waren für den Transport mit einem Schiff entgegen genommen werden. Nach diesem Termin wird nur noch beladen was schon am Hafen ist. Bis das Schiff nach dem CutOff ablegt kann gern noch einmal 1 Woche vergehen. Das sollte man bei der Nachschubplanung beachten: Nur weil eure Ware am Hafen ist, heißt das nicht, dass sie morgen auch auf die Reise geht.

Commercial Invoice und Lieferadresse

Zentrales Dokument für die Frachtabwicklung ist die Commercial Invoice, zu Deutsch „Handelsrechnung“ – jedenfalls laut Wikipedia. Auf dieser steht neben der Ware und Menge noch solche zentralen Dinge wie Größe und Gewicht der Ladung und wie diese Verpackt ist (z.B. auf wie vielen Paletten/Kartons verteilt) und natürlich wer der Verkäufer und Käufer sind UND an wen geliefert wird. Richtig, auf der Commercial Invoice muss eure Firmenanschrift als Consignee drauf (die will der Zoll auch sehen. Genau die Anschrift an der euer Gewerbe angemeldet ist) aber eben auch die Lieferadresse – denn ihr wollt vermutlich nicht die Lieferung vor der Haustür stehen haben. Mein Verkäufer machte das, indem er das Consignee Feld etwas größer auslegte und meine Firmenadresse hinein schrieb, dann eine Zeile frei ließ und dann „Final Adress: Amazon Warenhaus München….“ ergänzte. Nebenbei: Die Lieferanschrift findet ihr z.B. auch auf den Versandaufklebern wenn ihr selber Packete zu Amazon schickt.

Auf der Commercial Invoice wird auch die INCOTERMs ausgewiesen, also ob der Verkäufer die Ware liefert, nur bis zum Schiff bringt oder ihr die z.B. selbst abholt.

Die Amazon Seite

Getrennt vom eigentlichen Frachtprozess – jedenfalls bis zu dem Moment wo die Ware an den Frachtdienstleister übergeben wird – läuft das Verfahren im Amazon Backend ab. Ihr legt ganz einfach dort eine Sendung an und tragt die Stückzahlen so ein, wie ihr sie bestellt habt. Wenn aus dem Anlieferplan eine Sendung wird, generiert Amazon zwei Nummern für euch: Die Sendungs-ID und die Amazon Referenznr. Die Referenznr. wird nicht sofort erzeugt, sondern erscheint erst 40-60 Minuten später in der Sendung. Also Ruhe bewahren und warten.
Shapiro wollte diese Nummern beide am Anfang schon haben. Ich glaube diese landen in der Bill Of Landing (dem Frachtbrief) und dienen später Amazon um die Paletten einer erwarteten Sendung zuzuordnen.

Nachdem die Sendung auf dem Weg ist, und ihr dies im Backend angegeben habt, will Amazon von euch die Frachtbriefnummer. Die bekommt ihr von eurem Frachtdienstleister bzw. ihr könnt die vom Frachtbrief ablesen, falls man euch den schon geschickt hat.

Zusammenfassung

Generell ist der Ablauf so (jedenfalls wenn der Frachtdienstleister die Zollabwicklung für euch macht):

  1. Commercial Invoice bekommen (und zwar so, dass die Lieferanschrift korrekt erwähnt wird)
  2. Sendung passend zur Bestellung anlegen und ReferenzNr und SendungsID + Com.Invoice an den Frachtdienstleister geben.
  3. Power Of Attorney unterzeichnen und das Frachtangebot annehmen.
  4. Brieftasche Festhalten

Aktueller Fokus

Reviews

Nachdem die Private Label Ware ja nun im Lager liegt, muss ich mich um den Verkauf kümmern. Eine berechtigte Anmerkung aus euren Reihen war, wieso ich mich nicht um Reviews kümmere. Um ehrlich zu sein. Reviews waren komplett aus dem Fokus geraten da meine RA Produkte sich auch so verkauften – und ich nicht für irgendwelche Listing-Diebe die Arbeit machen wollte. Folgende Ansätze habe ich dazu aktuell:

  • Ich habe bei Private Label Journey nachgefragt wie ich Rezensionen bekommen könnte und mir wurde eine Teilnahme an der Betaphase von ShopDoc angeboten. Ich schau mal was das wird.
  • Amko erklärte mir seine sehr einfache Strategie. Er geht die Liste der Amazon Top Reviewer durch und schickt denen einfach auf Amazon eine Nachricht und fragt ob sie Lust hätten das Produkt ABC zu bewerten.
  • Ich werde eine Liste der bisherigen Kunden erstellen und diese erneut anschreiben und fragen ob alles in Ordnung ist. Außerdem gibt es für mein Private Label Produkt noch ein AddOn zum herunter laden auf das ich sie hinweise. In diesem Zuge werde ich auch nochmals bitten mein Produkt zu reviewen.

Produkt Recherche

Außerdem habe ich eine neue Nische identifiziert. Ich war auf der Suche nach Online-Shops wo ich eventuell eines meiner bisherigen Retail-Arbitrage Produkte günstiger kaufen könnte. Ich stieß dabei auf einen „Spezialisten-Shop“ der auch andere Artikel im Umfeld des ersten führte an die ich bisher nicht gedacht hatte. Eine kurze Amazon Suche zeigte mir, dass die Nische funktionieren könnte.

Aktuell sammle ich Informationen über die Nische. Also

  • Welche Produkte und Varianten gibt es?
  • Wie viel wird von diesen Verkauft? D.h. Was sind die wichtigsten Produktvarianten?
  • Wie ist die Preis Struktur im Markt?
  • Welche Artikel werden mit Prime verkauft und welche nicht?

Außerdem werde ich versuchen auch in Europa (EU) einen Hersteller zu finden um dem ein oder anderen Import Problem aus dem Weg zu gehen.

Soweit von mir. Diese Woche ist es etwas mehr Text geworden. Ich hoffe aber es war interessant und nützlich. Was mich interessieren würde: Wie macht ihr Produkt/Marktrecherche? Und wie bekommt ihr Reviews? Lasst es mich wissen via Kommentar.

Versand durch Amazon #56: Bäm! Rekordmonat Oktober!

Willkommen zurück zur 56ten Woche meines Versand durch Amazon-Logbuchs. Dies war die letzte Woche meines Urlaubs in SüdOstAsien und aktuell sitze ich im Starbucks im Münchner Hauptbahnhof. Diese Woche war die letzte des Rekordmonats Oktober. Und dieser Monat hatte es wirklich in sich…

Bericht zur Lage des Verkaufs

Zuerst ein Wort zur letzten Woche. Diese war leider überhaupt nicht Rekordverdächtig. Mit unter 700EUR Umsatz lag sie ein drittel unter den Ergebnissen der (Rekord-)Vorwoche. Aber warum? Es gab 4 Artikel die mittlerweile nicht mehr im Lager vorrätig sind. Diese allein haben laut Amazons Schätzung einen verlorenen Umsatz von 70 Stück und knapp 600EUR verursacht (in der letzten und vorletzten Woche). Meine Logistik benötigt aktuell noch meine Mitwirkung, so dass ich im Urlaub dagegen nichts tun konnte. Entsprechend wichtig ist es baldigst Nachschub zu Amazon zu schicken. Ich werde prüfen, ob ich einige Artikel nicht auch direkt zu Amazon bekomme. Auch wenn ich das Labeling bezahlen muss, kostet dies doch weniger als die ausgelassenen Verkäufe.

Mein Privat Label Produkt wurde endlich am Mittwoch Abend eingebucht und hat seit dem bereits wieder Verkäufe (im Schnitt 2 Pro Tag über alle Varianten summiert) erzielt. Da Donnerstag – Sonntag jedoch traditionell schwache Tage sind hoffe ich, dass diese Woche deutlich mehr kommt.

Rückblick auf den Rekordmonat

Wow, dieser Monat war echt ein Knaller – trotz der letzten Woche. Die erste, zweite und dritte Oktoberwoche lagen alle samt über 1000 Euro und jeweils höher als ihre Vorgängerwoche. Vorletzte Woche war dann die bisherige Topwoche mit 1250EUR Umsatz. Auch wenn die letzte Oktoberwoche aus den oben genannten Gründen schwächer abschloss, kam zum Ende des Monats doch ein neuer Monatsrekordumsatz zu stande: über 4300EUR. Damit habe ich mir meinen Level 4 zurück geholt. 😉

Die Umsätze kommen bei mir zu über 80% aus der Haushaltsgeräte Kategorie und diesen Monat fast komplett aus Retail-Arbitrage Produkten. Ziel ist es die Summe so hoch zu halten, jedoch die Private-Label Produkte auf mind. 30 des Monatsumsatzes zu bringen.

Ziele für den November

Hauptaufgabe ist es nun den doch recht spät eingetroffenen Bestand meines Privat-Label-Produkt #1 bis zum Jahresende spührbar zu reduzieren. Ich habe als Kleinunternehmer für die Ware bereits Mehrwertsteuer bezahlt und müsste nächstes Jahr (ab da bin ich kein Kleinunternehmer mehr) nochmals MWSt abführen. Deshalb muss soviel wie möglich Ware abverkauft werden. Hierzu muss ich fast 600Einheiten verkaufen. Dazu habe ich zwei Ideen:

  1. Ich werde meine PPC Aktivitäten verstärken und auch prüfen, ob Promotionen und Gutscheine für mich in Betracht kommen.
  2. Ich werde den europaweiten Verkauf ins Auge fassen. Jeder zusätzliche Markt ist für mich hilfreich um den Warenbestand zu reduzieren. Und wenn das für mich steuerlich neutral ist, dann ist das ein No-Brainer.

Ansonsten muss ich den Warenbestand für meine ausverkauften Artikel auffüllen und ich habe vor noch ein paar Optimierungen an den Bildern meines Private-Label-Listings durchzuführen. Es gibt also einiges zu tun.

Habt ihr Erfahrungen mit dem europaweiten Verkauf? Eventuell auch als Kleinunternehmer? Lasst es mich wissen.

Versand durch Amazon #54: Höhenluft

Willkommen zurück zum 54ten Eintrag in meinem Versand durch Amazon Logbuch. Diese Woche startete extrem stark und wurde eine Kopie der letzten.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Diese Woche startete wie die letzte Woche endete: mit einem Hoch. Über 300EUR Umsatz wurden allein am Montag gemacht und der Dienstag und Mittwoch waren ebenfalls stark. Zur Wochenhälfte war bereits so viel Umsatz gemacht wie in anderen Wochen erst zum Sonntag zu buche stehen. Leider flachte dann der Kaufrausch etwas ab und aktuell (Sonntag Mittag deutscher Zeit) stehen noch keine Verkäufe zu buche. Trotzdem liege ich über den Verkäufen der letzten Woche, d.h. über 1050EUR! Wenn es so weiter geht, ist es tatsächlich möglich die 4000EUR im Oktober zu knacken. Um mit den Worten der letzten Woche zu sprechen: Ich bin auf Rekordkurs!

Import des ersten Private Label Produkts – Teil 391

Was soll ich sagen – die Ladung ist noch immer nicht durch den Zoll. Letzte Woche wurde umgepackt auf Europaletten (was extra Geld kostete) und durch die Verzögerung werden nun Lagergebühren fällig (was erneut extra Geld kostet). Im Fracht Umfeld gilt leider: Der Kunde zahlt alles. Die Frachtdienstleister heben immer nur die Arme und sagen „Ist ja nicht unsere Schuld“. Dementsprechend scheint keiner rechten Antrieb zu haben das Frachtthema smooth über die Bühne zu bringen.

Allerdings gab es noch eine Episode die mir zu denken gab. Mir gelang es nach ewigen rumprobieren mich bei meinem Webmail-Provider einzuloggen. Dort fand ich ca. 50 Mails die zurück gehalten wurden wegen Spamverdacht. Eine davon war von einem deutschen Frachtunternehmen welches mit Shapiro arbeitete und das mir ein paar Fragen geschickt hatte – vor 2 Wochen. Das Thema hatte sich zwar zwischenzeitlich geklärt, allerdings zeigte mir diese Episode, dass ich noch nicht komplett Lokation-Independent bin. Ich habe aktuell nämlich nicht auf alle Dokumente Zugriff und kann nur mit meinem großen Laptop (nicht dem kleinen „Wegwerf/Reiselaptop“) zu allen Themen auskunft geben. Hier muss ich noch nachjustieren. Da ich auch in Deutschland viel auf Achse bin, frage ich mich, ob es nicht generell für mich sinnvoll wäre einen Post-Scan-Dienst zu beauftragen.

Soweit von mir. Aktuell bin ich in Laos (Luan Prabang) und hoffe, dass endlich das Frachtthema zu einem guten Ende kommt. Ich kann darüber ja etwas mit den lokalen Mönchen meditieren…

Soweit von mir. Falls ihr Ideen habt, wie man die Ortsunabhängigkeit hinbekommt dann schreibt gerne dazu einen Kommentar.

Versand durch Amazon #53: Auf Rekordkurs?

Hallo Leute und willkommen zurück zur 53ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Nach über einem Jahr Arbeit am FBA Geschäft sieht der Oktober erneut sehr vielversprechend aus. Erneut zeigt sich der Vorteil von FBA wenn man selbst nur wenig Zeit investieren kann – Ich bin noch immer in Vietnam unterwegs – und trotzdem Umsätze generiert werden sollen.

Bericht zur Lage der Verkaufs

Letzte Woche war die zweit Beste Woche seit start meines Shops mit knap über 1050EUR Umsatz. Aktuell läuft das Geschäft auf Autopilot. Ich habe meine PPC Kampagnien mit kleinen Tagesbudget am laufen und einzig ein paar Rechnungen (so 5 pro Woche) sind durch mich zu erledigen. Wobei mir das auf Grund der Zeitverschiebung leicht fällt zu antworten. Etwas verwirrend war ein Kunde der wiederholt eine Rechnung mit ausgewiesener MWSt von mir haben wollte obwohl ich ihn darauf aufmerksam gemacht habe, dass ich Kleinunternehmer bin. Verwirrend war dies, da der Kunde ein Geschäftskunde warund kein Privatkäufer der von Steuern und Buchhaltung nichts verstehen muss.

Private Label Produkt #1

Mein Produkt erreichte letzte Woche Freitag den Hamburger Hafen. Da die Ladung aus Nordamerika kam war sie leider nicht auf den von Amazon geforderten EURO Paletten sondern auf den amerikanischen Formaten gelagert. Also muss die Ware umgeladen werden. Das kostet mich für zwei Paletten nochmals ca. 250EUR. Ich bin gespannt, ob auf den letzten Kilometern noch mehr kosten auf mich zu kommen. Es ist ein offenen Geheimnis, dass die Shippingunternehmen nicht gerade transparent arbeiten und regelmäßig neue Rechnungspunkte aufmachen. Alle sind, hoffentlich, gerechtfertigt und in Ordnung, aber man würde sich freuen, wenn die Preise am Anfang einer Lieferung feststehen würden und nicht erst am Ende. Hier kann ein morderner und transparenter Frachtunternehmer eine Menge Boden gut machen. Amazon selbst scheint ins Frachtgeschäft einsteigen zu wollen und es könnte passieren, dass Amazon der Logistiker der Zukunft wird.

Soweit von mir. Ich bin noch 3 Wochen in Urlaub und werde entsprechend meine Berichte etwas knapper halten. Ich hoffe ihr seit nicht zu traurig darüber sondern seht es als Zeichen, dass Amazon auch Ortsunabhängig funktioniert. Falls ihr etwas zum Thema FBA und Reisen wissen wollt, dann gebt Bescheid.

Versand durch Amazon #49: Stress!

Wow, eine verrückte Woche #49 nimmt ihr Ende. Es gab Stress mit der Fracht aus Kanada und es ging weiter mit den Urlaubsvorbereitungen.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Montag und Dienstag sind traditionell meine stärksten Tage in der Woche. Umso schlimmer, dass diesmal kaum etwas passierte. Grund dafür war, dass meine gut verkäuflichen Artikel alle vergriffen waren und die Sendung vom letzten Wochenende noch nicht eingebucht war. Montag früh, noch bevor ich wieder auf Arbeit pendelte, wuchtete ich in 2 Fahrten die insgesamt 5 Pakete zum DHL Paketshop. Da die Postfiliale zu spät öffnet – und in einer Fußgängerzone liegt, habe ich einen Paketshop in einer kleinen Tankstelle gewählt. Die hatten gut zu tun die 5 großen Pakete zu verstauen.
Am Mittwoch Mittag war noch immer tote Hose. Kurz vor 14 Uhr wurden dann die Pakete eingebucht und wenige Stunden später war Ware im Wert von über 100EUR verkauft. Insgesamt war die Woche eine der besseren. Wenn Montag und Dienstag so gelaufen wären wie Mi-Fr wäre es eine Rekordwoche geworden. Was lernen wir daraus?

Habt immer mehr 5-10 Artikel mehr auf Lager als ihr glaubt zu verkaufen. Wartet nicht erst ab bis mehrere Artikel aus gehen, sondern schickt frühzeitig Nachschub.

Stress mit dem Transport aus Kanada

Das verschiffen der Ware aus Kanada lief bereits letzte Woche nicht gut. Die Commercial Invoice war erst spät verfügbar und dann musste erst einmal das Geld ankommen (in den USA war ein Bankfeiertag). Am Donnerstag entzückte mich dann ein kurzer Kommentar von Amko: „This is a clusterf**k!“

Es stellte sich heraus, dass die Rechnung einen Fehler enthielt der die Ware vom Export abhielt. Der Fehler konnte effektiv nur geheilt werden, indem der Hersteller mitspielt und wir die Transportbedingungen mit Shapiro ändern. Ich saß weit weg in Deutschland und bekam vorerst gar nichts mit, denn die Kommunikation lief komplett über Amko. Dafür war ich einerseits dankbar. Andererseits zeigte es mir, dass ich

  • noch lange nicht so cool bin wie ich mir erhoffe. Mein Puls war beim lesen des Mailverkehrs direkt auf Anschlag und der Magen etwas schwer. (Wie reagiert ihr in solchen Momenten? Cool und abgezockt oder auch eher niedergeschlagen?)
  • eine Telefonkarte brauche mit der ich günstig ins Ausland telefonieren kann. Mit meinem Mobiltarif würde eine halbe Stunde knap 45EUR kosten!

Gegen Freitag Abend klärte sich dann das Problem. Einer der Erfolgsfaktoren war, dass der Hersteller und Amko ein sehr gutes Verhältnis miteinander haben und Amko auch erfahrene Kundenbetreuer bei Shapiro kannte mit denen man nicht bei Problemen im Regen stehen gelassen wird. Allerdings wird die Ware erst frühestens am Montag auf Reise gehen.

Urlaubsvorbereitungen

Nach dem ganzen Stress machte ich mir am Samstag morgen eine Todo-Liste fürs Wochenende und legte los:

To

Ich fuhr schnell einkaufen, denn einige Artikel verkauften sich seit Mittag so gut, dass ich so nicht über meinen Urlaub komme. Dann erhielt ich Post vom Finanzamt, dass ich nun eine Umsatzsteuer-ID zugeteilt bekommen habe. Diese habe ich bei Amazon eingetragen und Amazon gebeten die Rechnungen für mich neu auszustellen. (Siehe Reverse Charge vor zwei Wochen) Dann habe ich mein „Erfolgstracking“ aktualisiert. Das ist ein Spreadsheet mit den Einnahmen und Ausgaben pro Artikel. Aktuell ist dies das wichtigste Tracking-Tool für mein FBA Business. Allerdings sehr zeitaufwändig zu pflegen und fehleranfällig. Deshalb investieren ich immer wieder Zeit in die Entwicklung eines Tools, welches das File später für mich erstellt. Ich komme voran, bin aber noch bei ca. 25% des Mindestfunktionsumfangs. Ganz nebenbei muss ich mich als Hausmann auch noch um so banale Dinge wie Wäschewaschen und Bügeln kümmern.
FBA mäßig habe ich sicherlich dieses Wochenende (ohne SW-Entwicklung) ca. 4-8h investiert. Aktuell würde ich den Zeitbedarf pro Monat mit ungefähr 16h für den Basisbetrieb beschreiben und nochmals 8h-12h für das Private Label Thema.

Mich würde interessieren, wie viel Zeit ihr in euer FBA Geschäft/Hobby investiert.

Steuern & Fracht

Versand durch Amazon #47: Steuern und Fracht

Hallo Leute zur 47ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche ging es sehr technisch zu. Das Thema Steuer und „Reverse Charge“ beschäftigte mich mehrfach, außerdem muss die Fracht meines ersten Imports aus den USA geregelt werden und dann war ich auch nochmal einkaufen – groß einkaufen. Weiterlesen

Versand durch Amazon #46 – Zurück auf Normal

Hallo Leute, willkommen zurück zur 46ten Ausgabe des Versand durch Amazon Logbuchs. Die zweite Urlaubswoche war richtig gut. Leider zieht sich die USA Order immer noch hin. Weiterlesen

Endspurt

Versand durch Amazon #44 – Endspurt

Hallo Leute, willkommen zum 44ten Versand durch Amazon Logbucheintrag. Diese Woche war recht stressig, denn die Bestellung für das erste Private Label Produkt sollte raus. Weiterlesen

Level Up

Versand durch Amazon #43: Level Up!

Willkommen zurück zur 43ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs. Erstmals kann ich vermelden, dass ich Verkäufer-Level 4 erreicht habe. Das heißt damit auch, dass es neue Rekorde zu vermelden gibt. Deshalb gibt es diese Woche wieder einen Monatsrückblick, den Stand der Private Label Dinge und natürlich was sonst noch geschah. Weiterlesen