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Versand durch Amazon #106: Monatsrückblick September

Hallo Leute, willkommen zur 106ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs. Heute gibt es wieder ein kurzes Update meines Fortschritts und ein paar Zahlen. Vor Lauter schreck über den Urlaubsausfall hatte ich vergessen den September zu rekapitulieren. Weiterlesen

Versand durch Amazon #101: Geschichten aus der Unternehmerwelt + Rekordwoche

Vor zwei Wochen gab es bereits einen Blogpost zum Thema Herzinfarkt – diese Woche gab es erneut etwas zu lernen. Deshalb dürft ihr wieder gespannt sein auf eine kleine Kurzgeschichte aus der Welt des Unternehmertums. Doch zuerst gibt es wieder Zahlen:

Bericht zur Lage des Verkaufs

„WTF!? Was ist den hier los!?“ So ungefähr muss man sich meine Überraschung vorstellen, als ich am Dienstag einen Blick auf die Amazon Zahlen aus Deutschland  warf. Mit 667€ gab es einen neuen Tagesumsatzrekord. Damit war klar, dass die Woche schon mal nicht komplett ins Wasser fällt. Am Montag gab es nämlich bereits über 300€ Umsatz. Am Donnerstag kamen nochmals 450€ dazu. Nach Abschluss der Woche hatte allein der deutsche Marktplatz über 2000€ Umsatz generiert. Die anderen Länder performten nicht so toll, brachten aber trotzdem 700+ € ein. Am Ende stehen glatte 2750€ Umsatz zu buche. An der Werbung kann es nicht gelegen haben, denn meine Kampagnenkosten lagen nur bei 130€ (Zugeschriebener Umsatz stand heute: Über 740€ aka ACOS von 17,5%). Damit steht nun eine neue Rekordwoche!
Solche Woche bis Weihnachten wären top. 😉

Geschichten aus der Unternehmerwelt: „Nicht aus der Ruhe bringen lassen“

Vor zwei Wochen beschrieb ich, wie fast mein Private Label Projekt durch den Hersteller beendet worden wäre. Seit dem wisst ihr, dass die Konditionen nun etwas schlechter sind und ich mich selbst um Verpackung und Verpacken kümmern muss.

Seit einem Tip hier in den Kommentaren arbeite ich mit dem Lebenshilfe e.V. hier in Chemnitz zusammen. Ich lagerte dort hin bereits ein paar Konfektionierungsaufgaben aus und war bisher mit Preis und Leistung auch zufrieden. Nachdem der Projektstopp abgewendet war, war für mich also sofort klar, dass ich erneut bei der Lebenshilfe anklopfe und dort um ein Angebot bitte.

Mein letztes Angebot war sehr simpel. Ich konnte exakt alle Handgriffe beschreiben, hatte sie zuvor selbst auch schon mehrfach gemacht und wusste wie lange die Arbeit bei mir dauert. Ich addierte einen guten „Sicherheitspuffer“ auf die Zeit und war der Meinung zu wissen wie lange die Mitarbeiter im Verein ungefähr brauchen würden. Als ich das Angebot erhielt konnte ich so ungefähr den internen Stundensatz errechnen – ob der stimmt ist eine ganz andere Frage. Aber ich war mit den Zahlen im Reinen. Für das neue Angebot überlegte ich wie lange ich brauchen würde, schlug wieder Pufferzeiten auf und kalkulierte mit dem Stundensatz vom letzten Mal, dass ich knapp 1200€ bezahlen müsste. Das war alles irgendwie noch abbildbar. (Hier schlägt sich die recht „hohe“ Mindestbestellmenge einmal positiv nieder. 1000€ klingt viel, aber wenn man über 1000 Sets verpackt relativiert sich das schon wieder.)

Nach gefühlt recht langer Bearbeitungszeit erhielt ich dann das Angebot. Ausgewiesen waren Preise für jede der 4 Set-Typen (ich plane kleine, normale, große und riesige Sets). Das Angebot war schön formatiert, aber irgendwie musste ich mich verlesen. Bei dem einen Set standen über 1000€, bei dem anderen 800€. Teilweise kosten pro Set von 4,5€! Damit würde die gesamte Kalkulation für das Produkt den Bach runter gehen. Wenn Verpackung+Verpacken in Summe mehr kostet als die Ware+Transport ist was faul. Was macht man also?

A: Laut fluchen und sich bitterlich beim gegenüber beschweren
B: Deprimiert alles hinschmeißen
C: Einen alternativen Anbieter finden

Richtige Antwort?
D – Miteinander reden. Da ich diese Woche im Ausland war und tagsüber nicht telefonieren konnte machte ich es diesmal mit der schriftlichen Kommunikation. Aber zuerst musste ich mir sicher sein, keinen massiven Fehler gemacht zu haben.

Ich erdachte mich also in meinem Hotelzimmer eine ziemlich schlecht optimierte Verpackungsstrecke. Dann startete ich die Stoppuhr und spielte alles durch. Zuerst faltete ich den Karton auf, verklebte ihn, stellte ihn an die richtige Stelle, dann lief durch den Raum um langsam aber genau virtuelle Ware abzuzählen und zu meinem „Arbeitsplatz“ zu tragen, dort zu verpacken. Kurz ich machte Verpackungspantomime – hinter zugezogenen Gardinen. Ich hoffe im Hotelzimmer gab es keine versteckte Kamera. Jeder Beobachter musste Denken ich sei durchgeknallt.

Am Ende stoppte ich die Zeit und rundete auf. Ich tat dies für jedes Set, rechnete dann nochmal nach und bestätigte meine ursprünglichen Annahmen. Ich setzte nun meine Email auf und erklärte meinem Gegenüber die Situation. Dass ich beim letzten Angebot die Summe absolut nachvollziehen konnte, aber diesmal die Summe um ca. 350% über meinen Erwartungen lag. Ich listete alle meine gemessenen Zeiten auf und wie ich vorgegangen war. Dann klickte ich auf senden und wartete ab.

Am nächsten Tag kam die Mail, dass man sich das Angebot nochmal anschauen würde. Ok. Keine platte Klatsche, sondern erstmal nachgucken. Klingt vernünftig und nachvollziehbar.

Noch einen Tag später bekam ich ein korrigiertes Angebot. Plan B war zu dem Zeitpunkt einen anderen Anbieter zu finden oder im Zweifelsfall 1 Woche Urlaub zu machen und alles selbst zu verpacken. Alles beides nicht toll.
Ich machte das Angebot auf – und diesmal standen fast exakt meine Werte da. Es war zwar etwas mehr, aber keine 350% mehr – ehr 7%. Puh… das spart mir eine Menge Arbeit.

Was mich an der Story freut ist, dass ich diesmal recht cool geblieben bin.

Sonstiges

Ansonsten habe ich für das Projekt, aber auch für meine bestehenden PL Produkte mal etwas genauere Kalkulationssheets gebaut die mir nun einen recht genauen überblick über Margen, ROI, CashFlow Impact usw. geben.

Ich werde die kommende Woche versuchen mal eine konkrete Zeitplanung für das weitere Projekt zu machen und Antworten von den Verpackungsfirmen einzusammeln. Im Zweifelsfall muss ich halt noch mehr anschreiben. Eventuell ist auch eine Firma in Tschechien eine Option.

Ich hoffe euch hat der Artikel oben gefallen. Falls ihr News aus der FBA Welt habt, dann lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen.

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Bericht zur Lage des Verkaufs

Zuerst ein Wort zur letzten Woche. Diese war leider überhaupt nicht Rekordverdächtig. Mit unter 700EUR Umsatz lag sie ein drittel unter den Ergebnissen der (Rekord-)Vorwoche. Aber warum? Es gab 4 Artikel die mittlerweile nicht mehr im Lager vorrätig sind. Diese allein haben laut Amazons Schätzung einen verlorenen Umsatz von 70 Stück und knapp 600EUR verursacht (in der letzten und vorletzten Woche). Meine Logistik benötigt aktuell noch meine Mitwirkung, so dass ich im Urlaub dagegen nichts tun konnte. Entsprechend wichtig ist es baldigst Nachschub zu Amazon zu schicken. Ich werde prüfen, ob ich einige Artikel nicht auch direkt zu Amazon bekomme. Auch wenn ich das Labeling bezahlen muss, kostet dies doch weniger als die ausgelassenen Verkäufe.

Mein Privat Label Produkt wurde endlich am Mittwoch Abend eingebucht und hat seit dem bereits wieder Verkäufe (im Schnitt 2 Pro Tag über alle Varianten summiert) erzielt. Da Donnerstag – Sonntag jedoch traditionell schwache Tage sind hoffe ich, dass diese Woche deutlich mehr kommt.

Rückblick auf den Rekordmonat

Wow, dieser Monat war echt ein Knaller – trotz der letzten Woche. Die erste, zweite und dritte Oktoberwoche lagen alle samt über 1000 Euro und jeweils höher als ihre Vorgängerwoche. Vorletzte Woche war dann die bisherige Topwoche mit 1250EUR Umsatz. Auch wenn die letzte Oktoberwoche aus den oben genannten Gründen schwächer abschloss, kam zum Ende des Monats doch ein neuer Monatsrekordumsatz zu stande: über 4300EUR. Damit habe ich mir meinen Level 4 zurück geholt. 😉

Die Umsätze kommen bei mir zu über 80% aus der Haushaltsgeräte Kategorie und diesen Monat fast komplett aus Retail-Arbitrage Produkten. Ziel ist es die Summe so hoch zu halten, jedoch die Private-Label Produkte auf mind. 30 des Monatsumsatzes zu bringen.

Ziele für den November

Hauptaufgabe ist es nun den doch recht spät eingetroffenen Bestand meines Privat-Label-Produkt #1 bis zum Jahresende spührbar zu reduzieren. Ich habe als Kleinunternehmer für die Ware bereits Mehrwertsteuer bezahlt und müsste nächstes Jahr (ab da bin ich kein Kleinunternehmer mehr) nochmals MWSt abführen. Deshalb muss soviel wie möglich Ware abverkauft werden. Hierzu muss ich fast 600Einheiten verkaufen. Dazu habe ich zwei Ideen:

  1. Ich werde meine PPC Aktivitäten verstärken und auch prüfen, ob Promotionen und Gutscheine für mich in Betracht kommen.
  2. Ich werde den europaweiten Verkauf ins Auge fassen. Jeder zusätzliche Markt ist für mich hilfreich um den Warenbestand zu reduzieren. Und wenn das für mich steuerlich neutral ist, dann ist das ein No-Brainer.

Ansonsten muss ich den Warenbestand für meine ausverkauften Artikel auffüllen und ich habe vor noch ein paar Optimierungen an den Bildern meines Private-Label-Listings durchzuführen. Es gibt also einiges zu tun.

Habt ihr Erfahrungen mit dem europaweiten Verkauf? Eventuell auch als Kleinunternehmer? Lasst es mich wissen.

Versand durch Amazon #55: Rekordwoche

Hallo zurück zur 55ten Ausgabe meines Logbuchs. Ich bin noch immer in Asien (aktuell Laos) unterwegs, was aber den Verkäufen keinen Abbruch tut – im Gegenteil! Diese Woche war ein Knaller.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Nachdem ich den Artikel der letzten Woche veröffentlich hatte gab es noch ein paar Verkäufe und so war letzte Woche wohl schon die beste Woche bisher. Diese Woche startete genau wie die beiden letzten erneut stark. Dann kam der Dienstag und ich sah erstmalig knapp 400EUR Umsatz an einem Tag! Die erste Wochenhälfte war, wie schon in den letzten Wochen, für den Löwenanteil des Umsatzes zuständig: >900EUR. Ab Donnerstag ließ dann der Andrang nach und es plätscherten noch weitere Verkäufe nach, so dass über 1250EUR zu Buche stehen – ein neuer Rekord.

Nebenbei gefragt: Wie verlaufen eure Wochen so? Ist bei euch auch am Wochenende tote Hose und der Wochenbeginn am wichtigsten?

Eines meiner Topseller-Produkte (leider <10EUR Verkaufspreis) ist mittlerweile vergriffen. Meine Aufstockung vor dem Urlaub (die schon reichlich kalkuliert war) konnte dem Andrang nicht gerecht werden. Ich gehe davon aus, dass deshalb die nächste Woche etwas geringere Umsätze zeigen wird. Jedoch gibt es ja noch das zweite Dauerthema:

Private Label Produkt #1

Nachdem die Ware letzte Woche etwas länger am Zoll liegen geblieben ist, kam diese Woche die Nachricht von meinem Spediteur (Shapiro), dass die Lieferung durch ist und ein Termin mit Amazon ausgemacht wird. Leider ist die Ware aber stand heute (Sonntag) noch nicht eingebucht. Ich hoffe, dass dies nun endlich nächste Woche geschieht.

Soweit von mir aus Laos. Nächste Woche werde ich noch in Vietnam verbringen bevor ich dann wieder zurück nach Deutschland fliege.