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Versand durch Amazon #292 – Knallerwoche!

Hallo Leute, willkommen zurück zur 292ten Ausgabe des Versand durch Amazon Logbuchs. Diesmal mit einer Premiere: Ich Interview einen Online Unternehmer der euch eventuell auch schonmal über den Weg gelaufen ist – jedenfalls wenn ihr schon ein bisschen hier mitlest: Lennart Schreiber.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Als ich mir heute die Zahlen gezogen habe, wollte ich es fast nicht glauben…. Aber die sind echt!

Also Spanien ist diesmal mit 0 unterwegs. Aber bereits Italien macht mit über 700€ eine verdammt gute Figur! Frankreich schlägt jedoch dem Faß den Boden aus: 1400€ Umsatz in einer Woche. Das ist schon richtig stark!

Was aber der Oberknaller ist, ist eine ganz andere Liga… Bundesliga sozusagen… 😉
Deutschland liefert alleine über fünf tausend Euro Umsatz ab. Richtig…
5.000€!!

Vor einem Monat gab es das schonmal. Damals kamen 5.100€ zusammen. Dieser Rekord wurde nun fast von Deutschland allein eingestellt!! Mit 7.200€ liegt diese neue Rekordwoche satt drüber und zeigt was geht. Cool! Wow…

Mit diesen tollen Zahlen können wir beschwingt zum eigentlichen Highlight dieser Ausgabe kommen. Meinem ersten „Leserinterview“ sozusagen. Lennart sollte dem ein oder anderen von euch schon mal in der Kommentarspalte hier auf dem Blog begegnet sein. Es war also an der Zeit sich mal etwas zu unterhalten. Aber lest selbst.

Interview #1: Lennart Schreiber

Hi Lennart, schön das du Zeit gefunden hast für dieses Interview bzgl.
deiner Erfahrungen mit FBA und Unternehmertum ganz allgemein.

Lass uns doch ganz am Anfang anfangen.
Wo kommst du her und in welchem Umfeld bist du aufgewachsen?
War Unternehmertum bei dir schon immer in den Genen?

Moin Moin Kevin,
ich komme aus Hannover und fühle mich als Norddeutscher. Meine Eltern sind Freiberufler, deswegen war für mich immer klar, dass die Selbstständigkeit eine tolle Möglichkeit im Berufsleben ist. Wirkliche Unternehmer waren sie aber nicht, dafür bin ich aber in genau der richtigen Zeit aufgewachsen um zu sehen, dass sich mit dem Internet Geld verdienen lässt. Mein Vater hat uns glücklicherweise einen der ersten PC ins Haus gestellt damals, daran habe ich mir vieles dann selbst beigebracht.

Ab wann warst du denn am Rechner unterwegs? Und ab wann hattet ihr Internet?

Ich denke als ich 9 war hatten wir den ersten PC, Internet wohl erst einige Jahre später – mit einem 56k Modem.

Was für eine Ausbildung hast du gemacht? Hast du eine formale Qualifikation oder dergleichen als Händler?

Ich habe zuerst ein wenig studiert, aber ich wollte dann schneller in die Praxis und meine Selbstständigkeit ausbauen. Deswegen habe ich in Kooperation mit einem guten Kunden dann die Ausbildung zu Mediengestalter gemacht. Gleich daran angeschlossen habe ich den Medienfachwirt. Der Medienfachwirt war wirklich eine gute Grundlage für die Gründung meiner Firma. Auch der Ausbilderschein war teil davon. Inzwischen habe ich auch einen MBA in IT-Management, aber der war jetzt eine reine Zugabe 🙂

Wann hast du von FBA zum ersten mal gehört? Wie bist du damit in Kontakt gekommen? War das dein weg in die Selbstständigkeit oder hast du vorher was anderes probiert?

Selbständig gemacht habe ich mich mit Webseiten Erstellung, dann mit PHP Entwicklung und Shopware/Magento Shops mein Geld verdient. Vor 8 Jahren habe ich dann begonnen mich in der Start-Up Szene umzuschauen und mich auch bei mehreren Start-Ups beteiligt.

Seit 4 Jahren habe ich dann viel gelesen zu FBA, Dropshipping, Affiliate Seiten – also die Sachen die einem ein monatliches Einkommen ohne Arbeit versprechen. Ich hatte schon für mehrere Kunden Dropshipping Shops und Affiliate Seiten erstellt, aber dann wollte ich das auch mal für mich selbst ausprobieren.

Wie hast du angefangen?

Mit dem Lesen von Blogs und Facebook Gruppen habe ich dann angefangen. Aber leider ändert sich die rechtliche Lage doch recht schnell, vor allem was in den letzten Jahren bei der Verpackung und dem Datenschutz passiert ist. Von der MwSt. in EU Ländern ganz zu schweigen.
Angefangen habe ich dann mit Reitartikeln aus England. Das war da noch in der EU und so erhoffte ich mir weniger Ärger mit Zertifikaten, Inhaltsstoffen etc. etc.

Wie war dein Motivationslevel? Was ist dir leicht gefallen, und was hat dich am Anfang genervt/verunsichert?

Das Motivationslevel war sehr hoch – aber umso mehr man liest, umso weniger Lust hat man anzufangen. Anscheinend ist man schon mit jedem kleinen Plastik Flaschenöffner mit einem Bein im Knast 😀
Es gibt so viel zu beachten, wenn man es rechtlich korrekt machen möchte, und fast nie Ausnahmen für Kleinunternehmer. Alleine die Verpackungsrichtlinien mit einem (schlecht) englischsprachigen Chinesen per Whatsapp zu klären – da hörte es bei mir dann einfach irgendwann auf und ich habe nur aus Holland und England importiert.

Wie lang hat es gedauert, bis du deine Produkte/Nische gefunden hast?
Und vor Allem: Wie hast du die gefunden?

Einige Abende waren das schon – es muss ja ein eigenes Interesse für das Produkt vorhanden sein, die Zielgruppe scharf umrissen und noch nicht überlaufen. Noch dazu muss man einen Hersteller finden und die Versandkosten (also die Größe des Produktes) beachten. Wer nicht im Zoll hängen bleiben will muss auch den Wert des Produktes im Auge haben.

Gefunden habe ich meine Nische dann über mein persönliches Umfeld. Gespräche mit der Familie und Freunde über die Idee, eventuelle Produkte und Zielgruppen haben eine Nische/Zielgruppe ergeben die ich für ausreichend empfand.

War der Reitsport ein Thema was dir schon immer am Herzen lag oder kamst du vom Produkt/der Umsatzchance zur Nische?

Meiner Frau und Nichte liegt der am Herzen. Und die haben mich auf eine Nische in der Nische gebracht die nicht überlaufen war. Außerdem gibt diese Zielgruppe gerne viel Geld aus für Ihr Hobby.

Wie hast du das Sourcing/Einkauf gehändelt? Du sagtest, dass du am Ende in der EU geblieben bist. Gabs Versuche vorher das anders zu machen?
Welche Erfahrungen hast du da gemacht? Gab es Stolpersteine/Negative Überraschungen?

Ja ich habe es, wie man das laut diversen Blogs so macht, bei Alibaba versucht. Ich wollte bestimmte Reit-Artikel in besonderen Farben/Ausführungen herstellen lassen. Dort habe ich mir also Lieferanten rausgesucht und diese angeschrieben. Das Problem war aber oft die Mindestbestellmenge und das keine Samples von der Individualisierung verschickt werden konnten.

Ich habe übrigens auch mit zwei Herstellern in Deutschland gesprochen, aber da gab es keinerlei Möglichkeit Start-Up Charakter zu versprühen und sie erwiesen sich als überaus schwerfällig wenn es um was neues geht.

Die Erfahrung mit den Deutschen Anbietern habe ich leider ebenso gemacht.

Meist sind es Familienunternehmen mit einem älteren, männlichen Chef. Da läuft man gegen eine Wand…

Hast du zu dem Zeitpunkt schon das Listing auf Amazon fertig gehabt, oder erst später? Wann hast du die Fotos gemacht?
Wie bist du bei der Listingerstellung vorgegangen?

Für die Fotos habe ich jemanden bei mir in der Stadt gefunden, der hat meine ersten Produkte kostenlos fotografiert damit er dann später größere Aufträge bei mir bekommt. Das Ergebnis war auch völlig in Ordnung.

Die ersten beiden Listings wurden erst erstellt als die Produkte bei mir zu Hause waren – ich wollte erst mal FBM versuchen, da bei FBA wieder so viele Vorschriften vorhanden waren (bzgl. der Größe, Verpackung, angebrachten Codes). Ich denke das ist auch ein guter Weg – nicht gleich alles auf einmal versuchen, sondern erstmal einen Teil selbst übernehmen und später outsourcen.

Das Listing habe ich per M2E über meinen Magento Shop erstellt und aktuell gehalten. Letztendlich wurden die Produkte also im eigenen Shop und bei ebay und Amazon angeboten.

Aha. Über Ebay hört man (ich) immer so viele Horrorgeschichten. Also dass dort viel mehr Abmahner unterwegs sind als bei Amazon. Hattest du damit jemals Probleme?

Nein, ich habe von Anfang an meine Rechtstexte über den Händlerbund bezogen – auch die für ebay und Amazon. Wenn man sich an deren Checklisten hält kann meiner Meinung nach nicht mehr so viel schief gehen. Allerdings bringt einen das auch auf die Palme, wenn M2E oder ebay das einfach nicht so zulassen wie der Händlerbund es gerne eingegeben hätte…

Mein erster Import war für mich ein echtes Abenteuer. Wie bist du mit Logistik, Zoll und dem ganzen drum und dran zurecht gekommen?
Hattest du einen Großkunden Vertrag mit DHL oder UPS um deinen FBM zu händeln?

Indem ich es entschärft habe – und aus der EU zu mir nach Hause verschifft habe. Dann konnte ich es von da selbst versenden an die Kunden (in Deutschland). Dadurch war die Marge geringer, der Aufwand höher, aber man konnte weniger falsch machen.

Nachdem ich mich damit sicher gefühlt habe, bin ich dann zu einem Fullfillment Dienstleister gegangen, habe die Ware direkt an ihn schicken lassen und er hat (durch einen Großkundenvertrag mit DHL und GLS) viel günstiger verschicken können als ich selbst. Dadurch war das Fullfillment am Ende für mich günstiger als es selbst zu machen.

D.h. FBM war dann nicht Fullfilment by Lennart sondern du hast dir einen Spezi gegönnt der das für dich händelt.
Wie hast du den gefunden?

Über Google habe ich welche gesucht, die Preise verglichen und angeschrieben. https://www.emoose.de/ ist es dann geworden, die waren hilfsbereit und vor allem unkompliziert – auch das Beilegen von Flyern und Stickern war problemlos möglich.

War dir räumliche Nähe wichtig?

Nein überhaupt nicht, ich hatte nie vor da vorbei zu fahren 😀

Irgendwann war dann ja der große Tag: die Ware ist im Lager und es kann los gehen. Ich selbst höre immer nur von den gigantischen Launches, hab aber selbst keine großen Launches hinbekommen. Hast du dein Produkt besonders gelauncht?

Nein gar nicht, und es ging auch nicht mit einem großen Knall bei den Verkäufen los. Das liegt aber auch sicher daran, dass man (ich) unerfahren war bzgl. der Saisonalität. Weihnachten hatte ich verpasst (leider) und es ging im Januar los – da kaufte aber keiner. Über Ostern gingen die Verkäufe dann plötzlich nach oben – das hat sich auch in den nächsten Jahren so bestätigt, dass der Frühlingsanfang (nicht unbedingt Ostern, sondern schönes Wetter) für die Verkäufe verantwortlich war.

Ich habe auch mit Absicht die Werbung erst später geschaltet (google adwords usw.). Damit wir erstmal aus den ersten Verkäufen und Fehlern lernen konnten.

Wie liefen dann so die ersten Wochen/Monate?
Bzw. die Zeit danach.

Es kam immer mal eine Bestellung rein, aber man hat schon gemerkt, dass es so nicht ausreichen wird. Zumindest waren unsere Ziele höher als die Verkäufe. Wir haben dann weitere, ähnliche Produkte ins Sortiment genommen um besser zu verstehen was die Zielgruppe denn genau wünscht. Aber wirklich richtig gut wurde es nie. Es war dann ein netter Nebenerwerb, aber mehr auch nicht.

Kannst du was zu den Zahlen sagen? Wieviel blieb bei dir hängen in deinem besten Jahr?
Und wieviel Aufwand musstest du dafür investieren?

Hängen bei mir blieb gar nichts – da ich alles sofort in Werbung reinvestiert habe um die Umsätze zu steigern. Die waren aber auch im besten Jahr nur im oberen vierstelligen Bereich. Den Aufwand will ich lieber nicht nachrechnen – das sollte man bei Start-Ups wohl eh nie machen. Auf jeden Fall habe ich mindestens 20.000€ in Ware, Dienstleistungen (Bilderstellung, SEO), Lizenzen (z.B. Shop Plugins usw.) und viele Tausend Euro in Adwords investiert.

Hast du dein Invest am Ende wieder rausgeholt?

Nein niemals – das ist auch nicht weiter schlimm, ich habe in den letzten 10 Jahren viele eigene Projekte gestartet. Manche sind überaus teuer gescheitert (FBM / Dropshipping gehört dazu), andere haben sich sehr gelohnt (vor allem IT Start-Ups). Man muss als Unternehmer vieles ausprobieren um den richtigen Weg zu finden – und auch bereit sein Geld dafür zu investieren. Nicht immer wird es sich lohnen, aber am Ende insgesamt sicherlich auszahlen.

Wenn ich das so richtig verstehe hast du dann irgendwann die Reißleine gezogen und dich umorientiert – gepivoted wie man sagt.

Wie schaust du mit deiner Erfahrung auf das Thema „Onlinehandel“ und „Verkauf auf den großen Plattformen insbesondere Amazon“?

Ja ich habe den totalen Einbruch Ostern 2020 (Corona) dann genutzt um das Thema zu beenden. Ostern war immer unsere beste Zeit und als das Jahr dann ganz ausfiel hatte ich keine Lust mehr. Für 1000€ habe ich alles was an Webseiten etc. zu dem Thema da war dann verkauft, die Warenbestände verschenkt und vernichtet.

Es war ja eh nicht unser Hauptgeschäft, das ist die Programmierung und IT Beratung, deswegen hatte es keine weiteren Auswirkungen.

Letztendlich denke ich, dass man – wenn man wirklich Amazonverkäufer werden will – flexibel beim Produkt sein muss. Wenn es nicht läuft, dann muss man es wechseln. Aber falls man mit was anderem gutes Geld verdient, dann sollte man es einfach lassen mit Amazon, Ebay etc. – der Aufwand und die Erfolgsaussichten sind es dann nicht wert. Und man sollte auf keinen Fall bei der rechtlichen Beratung sparen, sonst kann das ganze auch schnell sehr sehr teuer werden. Das hat mir das wochenlange Einlesen in die rechtlichen Themen gezeigt 😀

Wie siehst du die Zukunft des Onlinehandels. Ist das alles bald komplett in Chinesischer Hand abgesehen von den BigPlayern die es geschafft haben frühzeitig eine kritische Größe zu erreichen, oder ist immer irgendwo eine Nische die es zu besetzen gibt?

Nein überhaupt nicht – ich weiß aus meinem beruflichen Alltag (betreue ja verschiedene Shops diverser Größe für verschiedene Kunden), dass man in Deutschland oder auch mit deutscher Produktion sehr gut mit Onlinehandel Geld verdienen kann. Die chinesischen und deutschen Händler haben sehr unterschiedliche Zielgruppen und Produkte, das ergänzt sich statt sich auszuschließen.

Aber ich denke es wird professioneller und Amateure haben einfach keine Chance es rechtssicher und als Haupterwerb zu betreiben. Gerade nebenberuflich hat man einfach zu wenig Zeit für die gesamte Thematik (denke ich).

Hast du sonst noch ein paar abschließende Worte oder Erkenntnisse die Du gern anderen Mitgeben willst, wenn Sie sich selbstständig ggf. auch nebenberuflich selbstständig machen wollen?

Man sollte hin und wieder mal was neues probieren, nicht nur privat sondern auch beruflich. Das kann ein Wechsel des Arbeitgebers sein, die Gründung eines Start-Ups, der Wechsel in die Selbstständigkeit (oder zurück ins Arbeitnehmerverhältnis). Man will doch nach 40 Jahren Berufsleben nicht sagen, dass man gerne mal was anderes probiert hätte. Lieber den Enkeln ein paar Geschichten erzählen was alles schief gegangen ist.
Die Selbstständigkeit ist nicht für jeden was, man braucht da schon eine intrinsische Motivation für das Thema – wenn man die aber hat, dann kann das richtig Spaß machen. Und der wichtigste Tipp bei so einem Projekt ist wohl, dass man wirklich anfängt – statt immer nur drüber nachzudenken!

Danke Lennart für das Interview!

Falls ihr noch Fragen an Lennart oder mich habt, dann könnt ihr die gerne hier in den Kommentaren hinterlassen. Lennart hat sich bereit erklärt hier ab und an mal reinzuschauen und die zu beantworten.

Sonstiges

Die letzte Woche war schon was besonderes…. Beruflich taten sich plötzlich neue Türen auf (hinter denen natürlich immer Arbeit wartet), Es ging auf der Baustelle voran, ich nahm mit Familie an einer Völkerwanderung teil („Erzgebirgische Liedertour“) und musste meine Freundin aus der Sonne „bergen“.

Lasst mir gern mal einen Kommentar da, wie ihr das Interview fandet und ob ihr gern weitere sehen würdet.

Grüße,
Euer Kevin


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Versand durch Amazon #286 – Sommerspaß

Diese Woche gibt es einen Ausführlichen Blick auf die Juni Zahlen mit Vergleich zum Vorjahr. Außerdem gibt es bei den Einnahmen einen „Überraschungsgast“ und Amazon hat sich bzgl. der Preisberechnung nach der Lieferschwellenreform gemeldet. Viel Spaß…

Bericht zur Lage des Verkaufs

Schauen wir uns wie üblich die 4 Marktplätze in aufsteigender Reihenfolge an:
Spanien liefert auch diese Woche wieder etwas ab, was an sich schon mal nicht schlecht ist. Es sind ca 75€ geworden.
Italien kommt diesmal auf Platz 3 mit fast 700€ Umsatz. Das reicht normalerweise locker für Platz 2! Das heißt also….
Frankreich hatte eine noch bessere Woche: Mit über 900€ Umsatz kam hier mehr zusammen als im März und April zusammen!
Deutschland ist zwar seit letzter Woche raus aus der EM aber für eine ordentliche Woche hat es trotzdem noch gereicht: 2700€ sind wieder eine tolles Ergebnis.

„[Steve Jobs Moment] One more Thing….“

Als ich auf die Statistiken der letzten Woche schaue sehe ich plötzlich einen neuen Marktplatz! Schweden hat eine Unit verkauft! Cool!
Hattet ihr schon Umsatz in Schweden, Polen oder den Niederlanden?

In Summe gab es also diese Woche über 4400€ zusammen. TOP!

Monatsrückblick Juni

Werfen wir nochmal einen Blick zurück auf den Juni und vergleichen diesen auch nochmal mit dem Vorjahr.

Wenn wir bei Spanien starten, müssen wir leider schlechte Nachrichten verbreiten. Spanien ist kontinuierlich schwächer geworden und kam nicht auf 200€ über den Monat. Die Umsatzkurve folgt prinzipiell dem selben Muster wie in 2020 – nur war März bis May noch schwächer und die Erholung im Juni ebenfalls geringer als in 2020.

Italien geht es so gesehen schon VIEL besser als den Spaniern. Mit über 2300€ Umsatz übertraf man fast (!) das beste Monatsergebnis aus dem Vorjahr. Vom Vorjahresmonat (350€) gar nicht zu sprechen! Tolles Ergebnis.

Frankreich legt ebenfalls noch mal einen drauf und kommt sogar auf über 2600€ Umsatz. Der Vorjahresmonat verschwindet mit seinen <800€ Umsatz im Rückspiegel. Das Vorjahreshoch konnte Frankreich noch nicht schlagen. Der Februar (!!!!) 2020 war noch stärker.

Deutschland übertrifft sich wieder mal selbst. Mit über 11.600€ Umsatz ist das Ergebnis mehr als doppelt so gut wie im Vorjahreszeitraum. Und außerdem übertrifft man auch das 2020er Jahreshoch aus dem August 2020 (7.5k) deutlich!

Overall sind also über 16.500€ an Umsatz herein gekommen. Und das trotz der Lagerbestandsknebelei von Amazon!

Moment…. 16.500€!? Lass mich mal schauen….. hmmm…. REKORDMONAT!!! WTF!?
Indeed! Hiermit schlägt der aktuelle Monat sogar den Juni aus 2019 der mit 15.100€ den bisherigen Rekordmonat darstellte. Das kann ich gar nicht richtig glauben, wenn ich den Trouble mit dem Lager mir vor Augen führe….

Sonstiges

Ich bereite gerade die Unterlagen für meinen Steuerberater für das Q2 auf. Und ich habe es Bauchgrummeln, weil ich den neuen OneStopShop noch nicht benutzt habe und ich deshalb noch nicht richtig weiß was auf mich zu kommt. Mal sehen.

Amazon hat mir eine Antwort auf meine Frage zur Steuerberechnung und Landesbezogenen Preisen geschickt. Und zwar wird für die Steuerberechnung der Kunden immer erstmal der Netto Preis berechnet und dann die Landesbezogene Steuer aufgeschlagen. D.h. jeder EU Bürger sollte dann bezogen auf sein Land andere (auch krumme!) Preise – zumindest auf der Rechnung – sehen. Ob diese Preise bereits in der Oberfläche angezeigt werden weiß ich nicht. Ich muss sagen, dass die Umsetzung dieses gut gemeinten Gesetzes in der Praxis mal wieder DEUTLICH schwerer ist als sich das die Bürokraten vorstellen. Respekt auch vor der Entwicklungsabteilung bzw der Fachabteilung für Steuern, die das überhaupt erstmal ausmultipliziert haben…

Wer es noch genauer wissen will kann sich diese Hilfeseite im Seller Central (man muss eingeloggt sein) anschauen. Das ist allerdings hartes Brot 😉

Soweit von meiner Seite. Ich hoffe es war auch für euch was dabei.

Grüße,

Euer Kevin


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Versand durch Amazon #185 – Monatsrückblick Juni

Hallo Leute – ich bin wieder da. Nach über einem Monat in der Ukraine, gibt es heute den Monatsrückblick Juni und damit auch den Rückblick auf meine Einnahmen während ich im Urlaub war.

Bericht zur Lage des Verkaufs – im Juni

Heute werfen wir den Blick direkt zurück auf den letzten Monat. Im Vormonat gab es ja einen sensationellen Rekordumsatz von über 14.000€. Schauen wir einmal wie sich die Umsätze im Vergleich verändert haben.

UK: Ja, die gibt es noch. Nach 110€ im Vormonat waren es diesmal unter 80€. Naja…

Italien: Der Monat war eigentlich eher durchschnittlich. Wenn es da nicht in der Monatsmitte wieder einen Ausreiser gegeben hätte. Am 19.06. wurden über 500€ Umsatz gemacht und dadurch am Ende ein recht gutes Ergebnis von 2270€ erreicht. Das lag zwar noch immer unter dem Vormonat (2500€) aber nicht mehr so deutlich.

Frankreich: Der Marktplatz startete schwach oder sagen wir „normal“. Ab der Monatsmitte fingen die Umsätze aber an rasant zu steigen. Die Maximalwerte pro Woche lagen erst bei 130€, dann 140€, dann bei fast 200€ und abschließend bei 420€.
Wenn ich so eine Exponentialkurve sehe denke ich sonst immer an Startups. 😉
Insgesamt kamen 2400€ herein was dem Niveau des Vormonats entspricht.

Spanien: Verlief ähnlich wie Italien. Also ganz durchschnittlich. Allerdings gab es auch hier einen Ausreiser: Am 10.06. kamen plötzlich 380€ Umsatz zusammen. Am Monatsende waren es 1030€, genau 380€ mehr als im Vormonat.

Die Auslandsmarktplätze liegen damit leicht (100€) über dem Niveau des Vormonats.

Deutschland: Good Old Amazon.de brachte natürlich wieder die Haupteinnahmen herein. Und das mit Stil! Es gab keinen einzigen Tag Ausfall, im Gegenteil gab es sogar nur 4 Tage unter 100€ Umsatz. Nach oben wurde die 500€ Marke 7x durchbrochen (und einmal angekratzt). Die Durchschnittswerte lagen bei 300+€. Das war kein solider Monat, das war ein STARKER Monat! Am Ende kamen 9370€ heraus. Das sind nochmal 870€ mehr als im Vormonat und 1000€ mehr als im Vorjahr.

Dadurch ist dann auch klar, dass es einen neuen Rekordmonat gab: Mit knapp über 15.100€ wurden alle Zielvorgaben nachhaltig übertroffen.

Dies ist insbesondere meinem täglichen intensiven und kleinteiligen Management zu verdanken!
Ach nee…. ich war ja im Urlaub und hatte eigentlich nur paar mal rein geschaut ob es Probleme gab. Gesamtaufwand lag bei 4-6h in dem Monat. Und da sind die Steuerdokumente und Kundenmails mit dabei.

Neuer Verkäuferlevel?

Die Umsatzzahlen muss man zu aller erst mal von Steuern befreien. Damit bleiben ca. 10k übrig. Meine genaue Marge werde ich euch hier nicht aufschlüsseln. Wir arbeiten mal mit der Amazon Faustformel „Verkaufspreis = Einkaufspreis + Amazonkosten + Gewinn“ wobei die Bestandteile EK, Amazon und Gewinn ungefähr gleich hoch sind. D.h. eine Marge von 33%.

Dann blieben vom großen Umsatz nur noch 3333€ übrig. Aber es gibt da ja noch den Anteil „Werbekosten“. In Summe habe ich ca. 1520€ für Werbung ausgegeben. D.h. Gewinn bleibt am Ende (nach USt aber vor Einkommenssteuer) noch 1800€ (ca. 12% des Umsatzes) übrig. Das ist der Wert für die Verkäuferlevel Betrachtung. Ich bin damit solide auf Level 4. Die nächste Stufe würde bei gleicher Rechenmethode ca. 25.000€ Umsatz benötigen. Das ist dann noch ein Stück.

Versteuert sind das dann ungefähr 1300€. D.h. Gewinn nach Steuern: ca. 8,6% des Umsatzes. Damit kann man z.B. als Digitaler Normade in Indonesien, Thailand oder Vietnam leben. In Deutschland auch, allerdings nur in den günstigen Lagen und sparsam. Aber dann ist da noch die Unsicherheit, dass die Umsätze jeden Monat auch wegbrechen könnten. Aber als Nebenjob waren die 6h Arbeit mit ca. 215€/h schon recht ordentlich vergütet. 😀

Sonstiges

Es ist noch eine Nachricht von Amazon bei mir in die Inbox geflattert:

Guten Tag,
gemäß den Änderungen des deutschen Umsatzsteuergesetzes (§ 22f UStG) muss Amazon eine Steuerbescheinigung (F22) von Verkäufern einholen, die in Deutschland steuerlich registriert sein müssen.
Wir haben Ihr Konto geprüft und festgestellt, dass Sie gemäß unseren Unterlagen in Deutschland steuerlich registriert sein müssen. Bitte beachten Sie, dass Verkäufer, die in einem Land der Europäischen Union, Island, Liechtenstein oder Norwegen rechtmäßig niedergelassen sind und bis zum 1. Oktober 2019 keine Steuerbescheinigung (F22) vorlegen, nicht mehr bei Amazon.de oder an Kunden in Deutschland verkaufen können. […]

Mail von Amazon.de

Die Nachricht wundert mich schon, da ich bei der Anmeldung ja meine USt-ID eingeben musste. Das Thema sollte aber easy zu lösen sein.

Gab es während meiner Abwesenheit noch größere Neuigkeiten im Amazon-Land? Wie ist euer Monat Juni gelaufen? Lasst es mich in den Kommentaren gern wissen.

Bis zum nächsten Mal!
Euer Kevin


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Versand durch Amazon #183 – Monatsrückblick Mai

Willkommen zurück zur 183ten Ausgabe des Logbuchs. Letzte Woche war ich mit Reisen beschäftigt, deshalb gibt es diesmal doppelt so viele Zahlen:

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die letzte Woche war wieder eine gute, wobei dies definitiv nicht an Deutschland lag…

Der deutsche Marktplatz schaffte dieses Mal nicht über die 1200€ Marke zu klettern. Jedoch hatten die 3 wichtigen Auslandsmärkte jeweils gute Umsätze zu verzeichnen: Spanien brachte 250, Frankreich 600 und Italien sogar 750€ herein. Besonders ins Auge stach der Dienstag an dem in Summe über 1000€ Umsatz gemacht wurde – davon nur 300 in Deutschland. Der Gesamtumsatz lag mit knapp 2800€, trotz der deutschen Schwäche (die wiederum auf den Feiertag zurück zu führen ist), genau auf Kurs.

Die Woche davor verlief vergleichbar (ebenfalls 2800€ Umsatz) , Jedoch mit einem stärkeren Beitrag aus Deutschland.

Monatsrückblick Mai

Der letzte Monatsbericht (April) war ja bekanntlich ein sehr guter. Mit über 10.000€ gab es da keinen Grund zur Beschwerde. Aber wie sah es nun im Mai aus? Vor zwei Wochen gab es da ja die Rekordwoche

UK ist diesmal stärker als im April, da es überhaupt Umsatz gab (ca. 110€; April: 0,-).

Spanien steigerte sich um ein gutes Drittel auf über 650€ (April: 460€).

Italien steigert sich um sagenhafte 66% von 1555€ im April auf ca. 2500€ im Mai.

Frankreich hatte bereits im April eine massive Steigerung hingelegt und toppte diesen Wert (2400€) nun nochmals um 150€.

Schlussendlich Deutschland: Mit einer Steigerung von über 25% gegenüber dem April-Ergebnis legte auch der wichtigste Hauptmarktplatz ordentlich zu. Es kamen dadurch fast 8500€ zusammen (April 6500,-).

In Summe waren es somit – Trommelwirbel – ca. 14.300€ Umsatz! Fast das Doppelte der Zielmarke und ein neuer Rekordmonat!

Sonstiges

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, bin ich zur Zeit wieder unterwegs. Deshalb kommen die Beiträge unregelmäßig und sind eher knapp. Im Juli bin ich wieder zurück.

Bis zum nächsten Mal!
Euer Kevin


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Versand durch Amazon #182 – Durch die Decke!

Diese Woche schlägt alles was in Sachen Umsatz bisher gelaufen ist. Woran das liegt, weiß ich selbst nicht. Auf alle Fälle haben wir es mit einem Rekord zu tun. Mehr dazu im nachfolgenden Bericht.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Schauen wir zuerst ins Ausland. Italien und Frankreich lieferten sich über die Woche hinweg ein Kopf an Kopf rennen. Überraschend stark war dabei bereits der Auftakt von Italien: 200€ Umsatz an einem Tag zeigten früh ein ordentliches Ergebnis an. Frankreich überholte dann am Dienstag und Mittwoch die Italiener bevor die am Donnerstag wieder 150€ brachten. Am Ende kamen beide mit knapp unter 600€ Umsatz an. Richtig gut! Spanien legte mit 180€ ebenfalls ein akzeptables Ergebnis hin, uns selbst Underperformer UK brachte fast 50€ zusammen. Damit liegen wir im Ausland allein bei 1400€ Umsatz. Das lässt sich sehen. Aber ihr ahnt es schon: In Deutschland ging diesmal viel mehr…

Es fing schon sehr stark an: Mit 500€ war der Wochenstart bereits geglückt. Am Dienstag schoss der Umsatz auf 800€, am Mittwoch >550€ und am Donnerstag nochmal fast 850€. Freitag und Samstag war „Ruhetag“ bevor am Sonntag nochmal fast 400€ herein kamen. Wer mitrechnet stellt erstaunt fest, dass Deutschland über 3100€ Umsatz generiert hat!

In Summe kamen in dieser Rekordwoche damit 4575€ zusammen. Nur mal zur Einordnung: Wenn jede Woche so liefe, würde das ein 238.000€ Jahr ergeben….

Sonstiges

Nachschub war ein weiteres Thema diese Woche. Durch die vielen Verkäufe und meinen geplanten Urlaub muss ich noch den Nachschub auf den Weg bringen. Bei meinem Frachtdienstleister (K+N) habe ich einen Blick auf deren Online-Tool geworfen. Damit kann ich mir Angebote für Transporte einholen und auch direkt buchen. Mal schauen, ob ich das auch alles korrekt eingetippert habe…

Das soll es auch schon wieder gewesen sein. Hattet ihr auch so eine gute Woche? Lasst es mich in den Kommentaren unten wissen. In den nächsten Wochen könnten die Blogbeiträge auch (noch knapper) ausfallen, da ich im Urlaub bin.

Bis zur nächste Woche! 
Euer Kevin


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Versand durch Amazon #172 – Schon wieder?

Hallo Leute und willkommen zurück zur 172ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Die Woche war erneut eine Gute. Aus FBA Sicht mache ich mir aber Gedanken um die neuen Produkte.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die Woche begann alles andere als gut. Am Dienstag, eigentlich einer der stärksten Tage der Woche, gingen meine Verkäufe in Deutschland auf ein Niveau herunter, was ich sonst nur am Wochenende sehe. Entsprechend waren meine Hoffnungen eher gedämpft. Glücklicherweise holten dann aber Donnerstag und Freitag die Umsätze wieder aus dem Keller. Deutschland kam dann auch mit 1650€ Wochenumsatz ins Ziel, und erfüllt damit das SOLL (>1550€).

Das Ausland war jedoch eine gänzlich andere Geschichte. Diese Woche war UK wieder auf 0 (Positiv formuliert: der Brexit tut mir nicht weh) und Spanien unspektakulär (<100€). Frankreich und Italien hatten jedoch andere Pläne und kämpften hart um Platz 2. Der Wochenanfang gehörte dabei den Franzosen. Ab Freitag wendete sich das Blatt und Italien überholte Frankreich ordentlich. In Summe kam Frankreich auf >550€ und Italien auf >650€. In Summe lieferten die ausländischen Marktplätze ca. 1320€ Umsatz. Da ich im Ausland insgesamt pro Woche >520€ Umsatz sehen will ist das Ergebnis diese hervorragend.

War die letzte Woche eine Rekordwoche, dann ist dieser Rekord hiermit eingestellt. Denn diese Woche kamen nochmals 120€ mehr Umsatz herein. Mit 2977€ fehlt nicht mehr viel zur 3000er Marke.

Das war der Februar

Der Februar ist bekanntlich der kürzeste Monat im Jahr. Das sollte man bei solchen Auswertungen im Hinterkopf behalten. Trotzdem ist das Gesamtergebnis sehr ordentlich – und zwar bereinigt nach Rücksendungen. Deutschland liefert mit 6700€ natürlich den Löwenanteil. Das Ausland lief im Februar etwas zu schwach. Wurde aber durch den deutschen Umsatz überkompensiert.

Fazit: Mit fast 9200€ Umsatz kam ein respektables Ergebnis zu Stande. Das Ziel pro Monat (8333€) wurde übertroffen und der Überschuss gleicht den Minderbetrag aus dem Januar fast aus.

Gedanken zu den neuen Private Label Produkten

Aktuell blicke ich mit gemischten Gefühlen auf das dritte Produkt (PLP#3) im Portfolio. Es ist sehr teuer und die Konkurrenz eher günstig. Ich arbeite mit einem Offline-Händler zusammen der das Produkt auch in seinen Geschäften verkauft. Die ersten Verkäufe konnte ich jedoch bereits feststellen. Allerdings vermute ich, dass die aus dem Umfeld des Offline-Händlers kommen. (Stört mich nicht. Wenn die noch Bewertungen schreiben würden, fände ich das sogar gut.) Spannend wird es daher eher, ob noch weitere Verkäufe zustande kommen. Ich könnte mir vorstellen, dass das Listing nämlich auch als Argumentationshilfe für Offlineverkäufe benutzt werden soll. Dementsprechend bin ich erstmal etwas vorsichtig mit Prognosen.

Für das vierte Produkt (PLP#4) gab es aktuell Überlegungen eventuell eine Fachmesse in Osteuropa zu besuchen. Da ich diesen Sommer dort in den Urlaub fahren will, käme mir das gelegen. Leider konnte ich nichts passendes Ende Mai, Anfang Juni finden. Die Messesaison ist eher Frühjahr und Herbst. Falls jemand eine Messe für Haus & Garten zu der Zeit kennt bzw. eine Messe wo man Firmen die Metall und oder Plastik verarbeiten (Schweißen, Stanzen, Biegen und Schrauben) treffen kann, dann wäre ich interessiert.

Sonstiges

Ganz nebenher läuft bei mir die Arbeit an einem Immobilienpaket. Hier muss ich dann etwas mehr Hirnschmalz investieren, da ich sicher gehen muss, dass ich nicht nur die Immos kaufen kann, sondern die notwendigen Arbeiten zur Wertsteigerung auch gestemmt bekomme. Wieso ich mich überhaupt mit Immos beschäftige? Das liegt an einem Buch (RDPD), was ich 2012 geschenkt bekam. Seit dem beschäftige ich mich mit Immos und seit damals besitze ich auch welche.


Vorab schon Mal ein Dank an alle, die mich unterstützen. Danke, das hilft mir sehr!
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Versand durch Amazon #171 – Ausgeblendet!?

Hallo Leute und willkommen zurück zur 171 Folge meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche verlief ausgesprochen gut auch wenn ich selbst nicht besonders aktiv war.

Bericht zur Lage des Verkaufs

In dieser Woche haben alle Marktplätze einen Beitrag geleistet. Ja sogar das Vereinigte Königreich. Eine überragende Woche lieferte insbesondere Deutschland. Mit über 2100 € wurde das Soll deutlich übererfüllt. Damit kann man sich ausrechnen, daß diese Woche eine besonders Gute wird. Italien lieferte mit über 370 € auch eine sehr ordentliche Performance. Frankreich, Spanien und das Vereinigte Königreich brachten zusammen noch einmal so viel wie Italien ein. Mit über 2850 € ist diese Woche dann auch die wohl beste Woche die ich jemals hatte. das lässt für dieses Jahr Gutes hoffen.

Achtung Falle

Als ich heute morgen meine Amazon Produkte checkte, musste ich mit Erstaunen feststellen, dass mein privat Label Produkt #2 bei Amazon nicht mehr sichtbar war. Im Seller Central konnte ich sehen, dass das Produkt ausgeblendet war. Grund war dass der Titel meines Produkts länger als 200 Zeichen war. Da ich in der letzten Zeit dort nichts geändert hatte, heißt dass das Amazon ab jetzt Konsequenzen aus Verstößen in der Titellänge zieht. Ich weiß nicht wie lange das jetzt schon so war aber ich vermute dass es erst dieses Wochenende aufgetreten ist, da ich bisher noch Verkäufe erzielt habe. Also mein Rat an euch: schaut euch eure listings an und checke dass die auch wirklich sichtbar sind.

Sonstiges

Eigentlich wäre jetzt ein guter Zeitpunkt für den Monatsrückblick Februar. Allerdings sitze ich ohne Laptop-Netzteil im Hotel (ganz persönlicher Fail…) und verschieben das deshalb auf nächste Woche. Mit dem Handy nervt das Schreiben etwas zu sehr.

Bis nächste Woche, euer Kevin.

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Versand durch Amazon #163: Das war 2018

Gesundes Neues! Willkommen zurück zu meinem Logbuch. Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr habe ich mit Immobilienthemen verbracht. Und zwischen Neujahr und heute war ich überwiegend krank zu Hause. Deshalb gab es auch keine Updates. Doch heute gibt es dafür die Details zum Jahresrückblick.

Jahresrückblick 2018

Entwicklung des Warenportfolios

Im Jahr 2018 habe ich mein Portfolio um 10 Varianten meines erfolgreichsten Produkts erweitert. Diese neuen Listings sind seit einem Quartal aktiv und generierten in diesem Zeitraum 10% der Umsätze. Damit bin durchaus zufrieden.

Eine weitere Produktfamilie war geplant hat es aber bis heute nicht ins Amazonlager geschafft. Die Kommunikation mit meinem deutschen Bekannten war hier leider zäher als ich das erwartet hatte.

Insgesamt gab es 44 verschiedene Artikel die dieses Jahr über mein Amazonkonto verkauft wurden. Wobei 1/4 davon Ausläufer waren die ich nicht weiter verkaufen werde. Diese Artikel sind überwiegend Handelsware welche ich zu Beginn meiner Amazonkarriere verkauft hatte, die jedoch mittlerweile durch Preiskämpfe zu kleine Margen haben.

Tops und Flops

Von den ersten 10 Plätzen fallen 9 auf mein PLP#1. Platz 7 ist ein Handelsware Produkt welches sich aktuell noch hält, obwohl die Konkurrenz massiv unterbietet. Wieso? Weiß ich nicht. Eventuell liegt es daran, dass ich der günstigste PRIME Seller bin. Die Marge ist jedoch nicht mehr so hoch. Andere Prime Seller werden auf Grund von Preiserhöhungen des Herstellers auch nicht mehr dazwischen funken können.

Auf Platz 11 kommt dann die erste Variante meines PLP#2. Auf diese fallen 2,5% meines Umsatzes. Zusammen mit den anderen Varianten kommt diese Produkt auf 3,8% des Umsatzes.

Was war der größte Flop? Nun… die neuen Listings, welche es nicht bis ins Lager geschafft haben. Schade.

Zahlen bitte

Kommen wir nun zum interessantesten Teil: Den Umsatzzahlen für 2018.

UK war der schwächste Marktplatz und brachte insgesamt nur 740€ ein. Bester Tag war der 10.05. mit 75GBP Umsatz. Nicht sehr beeindruckend… Zum Ende des Jahres wurde es langsam besser. Das hatte damit zu tun, dass ich von Amko die Erlaubnis erhielt mein PLP#1 auch in UK zu verkaufen.

Spanien liegt mit über 6300€ Umsatz schon in einer ganz anderen Liga. Stärkster Tag war auch hier im Mai, allerdings am 22.05. Der Mai war mit über 800€ Umsatz dann auch der stärkste Monat (und stärker als UK im ganzen Jahr!).

Frankreich kam 1000€ unter dem Vorjahr durchs Ziel. In Summe waren es knapp unter 11.000€. Der Umsatzstärkste Tag lag mit 490€ am 28.07. Genau einen Monat vorher war der zweitstärkste Tag mit 310€. Das Jahr fing gut an für Frankreich, jedoch ließen die Verkäufe zum Jahresende hin dann nach. Der Oktober brachte nur so viel Umsatz wie der zweitbeste Tag des Jahres.

Mehr als das Doppelte von Spanien brachte Italien ein: 13.500€! Damit konnte das Vorjahr um knapp 1500€ überboten werden. Italiens stärkster Monat war der Juli mit über 2000€ Umsatz. Der beste Monat 2017 lag noch 200€ höher. Im Gegensatz zum Vorjahr verlief das Jahresende jedoch deutlich besser (fast 2000€ mehr Umsatz im November und Dezember als im Vorjahr).

Deutschland ist und bleibt meine Umsatzlokomotive! Mit 64.500€ lag dieser fast 10.000€ höher als im Vorjahr. Das Jahr begann dabei ausgesprochen schwach! Februar und März lagen jeweils unter dem Vormonat und beim Blick auf die Zahlen verging mir der Spaß am Geschäft. Mit der Fußball-WM drehte sich das Bild (geschäftlich zumindest). Stärkster Tag war der 03.07. mit 880€. Das ist mehr als der umsatzstärkste Monat aus Spanien! Der Juli war dann auch mein bester Monat (mit über 8300€ Umsatz) gefolgt von August und Juni. Alle drei brachten jeweils mehr Umsatz ein, als Spanien im ganzen Jahr.

Zusammengefasst kamen damit ca. 96.000€ Umsatz zusammen! Nicht schlecht für ein Nebengewerbe. Leider ist es auch nur Umsatz und nicht Gewinn. Da ich versuche soviel wie möglich in ertragreiche Ware zu reinvestieren bleibt da nicht zu viel übrig. Könnte ich davon leben? Eher nein. Vielleicht in Thailand. 😉

Schluss

Falls ihr es noch nicht gemacht habt: Denkt an die Registrierung bei der zentralen Stelle (Neues Verpackungsgesetz) und kauft noch nötige Verpackungslizenzen für das letzte Jahr nach, falls nötig. Das geht meist noch im 1. Quartal.

Soweit von meiner Seite. Wie lief 2018 für euch? Was waren eure größten Überraschungen – gute wie schlechte? Schreibt mir eure Gedanken doch gern als Kommentar.

Versand durch Amazon #143: Kurz vor dem Sommerloch

Hallo Leute, bevor ich mich für eine Woche nach Polen absetze gibt es nochmal ein kurzes Update von mir – mit erschütternden Zahlen!

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die tollen letzten Wochen klingen nun langsam aus. Deutschland ist mit knapp unter 1500€ wieder bescheidener aber dennoch OK unterwegs. Das Ausland konnte diesmal allerdings nicht zur Rettung eilen. Mit 750€ war deren Ergebnis auch gut aber nicht herausragend. UK zeigte erstmals ein paar mehr Verkäufe als üblich, wobei ich dies zu 100% auf Produkttester schieben würde.

Wie verlief nun der Juli? Diesmal gehe ich so vor:
* Ziehen des TaxReports (Enthält Verkäufe und Rücksendung. Sehr bequem…)
* Summieren der Spalte W (Umsatz exkl. Steuern)
* Multipliziert mit „ca. Marge“
* abzüglich Werbung

Der Monat war aus Umsatzsicht erneut ein Rekordmonat. Mit über 11400€ gab es da keinen Zweifel.Gerade die Rekordwoche 139 half da natürlich richtig weiter.  Der Netto-Umsatz, und der ist entscheidend, lag bei 9700€.
Ich setze eine Marge von ca. 20% an (genauer mag ich es nicht machen) und komme damit auf einen Gewinn vor Werbung und Steuern von 1940€.
Die Werbung ist in diesem Monat total explodiert – und ich hatte es nicht bemerkt! Mit 1760€ werden die Einnahmen fast vollständig aufgefressen. Damit bin ich dann auf Verkäuferlevel 2 gefallen. Krass…. Hier muss ich dringend gegensteuern!

Soweit von meiner Seite. Beim neuen Produkt warte ich auf Zuarbeit von meinem Kontakt.
Aktuell fällt mir die geschäftliche Seite echt schwer da das positive Feedback fehlt.

Versand durch Amazon #106: Monatsrückblick September

Hallo Leute, willkommen zur 106ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs. Heute gibt es wieder ein kurzes Update meines Fortschritts und ein paar Zahlen. Vor Lauter schreck über den Urlaubsausfall hatte ich vergessen den September zu rekapitulieren. Weiterlesen