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Versand durch Amazon #185 – Monatsrückblick Juni

Hallo Leute – ich bin wieder da. Nach über einem Monat in der Ukraine, gibt es heute den Monatsrückblick Juni und damit auch den Rückblick auf meine Einnahmen während ich im Urlaub war.

Bericht zur Lage des Verkaufs – im Juni

Heute werfen wir den Blick direkt zurück auf den letzten Monat. Im Vormonat gab es ja einen sensationellen Rekordumsatz von über 14.000€. Schauen wir einmal wie sich die Umsätze im Vergleich verändert haben.

UK: Ja, die gibt es noch. Nach 110€ im Vormonat waren es diesmal unter 80€. Naja…

Italien: Der Monat war eigentlich eher durchschnittlich. Wenn es da nicht in der Monatsmitte wieder einen Ausreiser gegeben hätte. Am 19.06. wurden über 500€ Umsatz gemacht und dadurch am Ende ein recht gutes Ergebnis von 2270€ erreicht. Das lag zwar noch immer unter dem Vormonat (2500€) aber nicht mehr so deutlich.

Frankreich: Der Marktplatz startete schwach oder sagen wir „normal“. Ab der Monatsmitte fingen die Umsätze aber an rasant zu steigen. Die Maximalwerte pro Woche lagen erst bei 130€, dann 140€, dann bei fast 200€ und abschließend bei 420€.
Wenn ich so eine Exponentialkurve sehe denke ich sonst immer an Startups. 😉
Insgesamt kamen 2400€ herein was dem Niveau des Vormonats entspricht.

Spanien: Verlief ähnlich wie Italien. Also ganz durchschnittlich. Allerdings gab es auch hier einen Ausreiser: Am 10.06. kamen plötzlich 380€ Umsatz zusammen. Am Monatsende waren es 1030€, genau 380€ mehr als im Vormonat.

Die Auslandsmarktplätze liegen damit leicht (100€) über dem Niveau des Vormonats.

Deutschland: Good Old Amazon.de brachte natürlich wieder die Haupteinnahmen herein. Und das mit Stil! Es gab keinen einzigen Tag Ausfall, im Gegenteil gab es sogar nur 4 Tage unter 100€ Umsatz. Nach oben wurde die 500€ Marke 7x durchbrochen (und einmal angekratzt). Die Durchschnittswerte lagen bei 300+€. Das war kein solider Monat, das war ein STARKER Monat! Am Ende kamen 9370€ heraus. Das sind nochmal 870€ mehr als im Vormonat und 1000€ mehr als im Vorjahr.

Dadurch ist dann auch klar, dass es einen neuen Rekordmonat gab: Mit knapp über 15.100€ wurden alle Zielvorgaben nachhaltig übertroffen.

Dies ist insbesondere meinem täglichen intensiven und kleinteiligen Management zu verdanken!
Ach nee…. ich war ja im Urlaub und hatte eigentlich nur paar mal rein geschaut ob es Probleme gab. Gesamtaufwand lag bei 4-6h in dem Monat. Und da sind die Steuerdokumente und Kundenmails mit dabei.

Neuer Verkäuferlevel?

Die Umsatzzahlen muss man zu aller erst mal von Steuern befreien. Damit bleiben ca. 10k übrig. Meine genaue Marge werde ich euch hier nicht aufschlüsseln. Wir arbeiten mal mit der Amazon Faustformel „Verkaufspreis = Einkaufspreis + Amazonkosten + Gewinn“ wobei die Bestandteile EK, Amazon und Gewinn ungefähr gleich hoch sind. D.h. eine Marge von 33%.

Dann blieben vom großen Umsatz nur noch 3333€ übrig. Aber es gibt da ja noch den Anteil „Werbekosten“. In Summe habe ich ca. 1520€ für Werbung ausgegeben. D.h. Gewinn bleibt am Ende (nach USt aber vor Einkommenssteuer) noch 1800€ (ca. 12% des Umsatzes) übrig. Das ist der Wert für die Verkäuferlevel Betrachtung. Ich bin damit solide auf Level 4. Die nächste Stufe würde bei gleicher Rechenmethode ca. 25.000€ Umsatz benötigen. Das ist dann noch ein Stück.

Versteuert sind das dann ungefähr 1300€. D.h. Gewinn nach Steuern: ca. 8,6% des Umsatzes. Damit kann man z.B. als Digitaler Normade in Indonesien, Thailand oder Vietnam leben. In Deutschland auch, allerdings nur in den günstigen Lagen und sparsam. Aber dann ist da noch die Unsicherheit, dass die Umsätze jeden Monat auch wegbrechen könnten. Aber als Nebenjob waren die 6h Arbeit mit ca. 215€/h schon recht ordentlich vergütet. 😀

Sonstiges

Es ist noch eine Nachricht von Amazon bei mir in die Inbox geflattert:

Guten Tag,
gemäß den Änderungen des deutschen Umsatzsteuergesetzes (§ 22f UStG) muss Amazon eine Steuerbescheinigung (F22) von Verkäufern einholen, die in Deutschland steuerlich registriert sein müssen.
Wir haben Ihr Konto geprüft und festgestellt, dass Sie gemäß unseren Unterlagen in Deutschland steuerlich registriert sein müssen. Bitte beachten Sie, dass Verkäufer, die in einem Land der Europäischen Union, Island, Liechtenstein oder Norwegen rechtmäßig niedergelassen sind und bis zum 1. Oktober 2019 keine Steuerbescheinigung (F22) vorlegen, nicht mehr bei Amazon.de oder an Kunden in Deutschland verkaufen können. […]

Mail von Amazon.de

Die Nachricht wundert mich schon, da ich bei der Anmeldung ja meine USt-ID eingeben musste. Das Thema sollte aber easy zu lösen sein.

Gab es während meiner Abwesenheit noch größere Neuigkeiten im Amazon-Land? Wie ist euer Monat Juni gelaufen? Lasst es mich in den Kommentaren gern wissen.

Bis zum nächsten Mal!
Euer Kevin


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Versand durch Amazon #183 – Monatsrückblick Mai

Willkommen zurück zur 183ten Ausgabe des Logbuchs. Letzte Woche war ich mit Reisen beschäftigt, deshalb gibt es diesmal doppelt so viele Zahlen:

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die letzte Woche war wieder eine gute, wobei dies definitiv nicht an Deutschland lag…

Der deutsche Marktplatz schaffte dieses Mal nicht über die 1200€ Marke zu klettern. Jedoch hatten die 3 wichtigen Auslandsmärkte jeweils gute Umsätze zu verzeichnen: Spanien brachte 250, Frankreich 600 und Italien sogar 750€ herein. Besonders ins Auge stach der Dienstag an dem in Summe über 1000€ Umsatz gemacht wurde – davon nur 300 in Deutschland. Der Gesamtumsatz lag mit knapp 2800€, trotz der deutschen Schwäche (die wiederum auf den Feiertag zurück zu führen ist), genau auf Kurs.

Die Woche davor verlief vergleichbar (ebenfalls 2800€ Umsatz) , Jedoch mit einem stärkeren Beitrag aus Deutschland.

Monatsrückblick Mai

Der letzte Monatsbericht (April) war ja bekanntlich ein sehr guter. Mit über 10.000€ gab es da keinen Grund zur Beschwerde. Aber wie sah es nun im Mai aus? Vor zwei Wochen gab es da ja die Rekordwoche

UK ist diesmal stärker als im April, da es überhaupt Umsatz gab (ca. 110€; April: 0,-).

Spanien steigerte sich um ein gutes Drittel auf über 650€ (April: 460€).

Italien steigert sich um sagenhafte 66% von 1555€ im April auf ca. 2500€ im Mai.

Frankreich hatte bereits im April eine massive Steigerung hingelegt und toppte diesen Wert (2400€) nun nochmals um 150€.

Schlussendlich Deutschland: Mit einer Steigerung von über 25% gegenüber dem April-Ergebnis legte auch der wichtigste Hauptmarktplatz ordentlich zu. Es kamen dadurch fast 8500€ zusammen (April 6500,-).

In Summe waren es somit – Trommelwirbel – ca. 14.300€ Umsatz! Fast das Doppelte der Zielmarke und ein neuer Rekordmonat!

Sonstiges

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, bin ich zur Zeit wieder unterwegs. Deshalb kommen die Beiträge unregelmäßig und sind eher knapp. Im Juli bin ich wieder zurück.

Bis zum nächsten Mal!
Euer Kevin


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Versand durch Amazon #182 – Durch die Decke!

Diese Woche schlägt alles was in Sachen Umsatz bisher gelaufen ist. Woran das liegt, weiß ich selbst nicht. Auf alle Fälle haben wir es mit einem Rekord zu tun. Mehr dazu im nachfolgenden Bericht.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Schauen wir zuerst ins Ausland. Italien und Frankreich lieferten sich über die Woche hinweg ein Kopf an Kopf rennen. Überraschend stark war dabei bereits der Auftakt von Italien: 200€ Umsatz an einem Tag zeigten früh ein ordentliches Ergebnis an. Frankreich überholte dann am Dienstag und Mittwoch die Italiener bevor die am Donnerstag wieder 150€ brachten. Am Ende kamen beide mit knapp unter 600€ Umsatz an. Richtig gut! Spanien legte mit 180€ ebenfalls ein akzeptables Ergebnis hin, uns selbst Underperformer UK brachte fast 50€ zusammen. Damit liegen wir im Ausland allein bei 1400€ Umsatz. Das lässt sich sehen. Aber ihr ahnt es schon: In Deutschland ging diesmal viel mehr…

Es fing schon sehr stark an: Mit 500€ war der Wochenstart bereits geglückt. Am Dienstag schoss der Umsatz auf 800€, am Mittwoch >550€ und am Donnerstag nochmal fast 850€. Freitag und Samstag war „Ruhetag“ bevor am Sonntag nochmal fast 400€ herein kamen. Wer mitrechnet stellt erstaunt fest, dass Deutschland über 3100€ Umsatz generiert hat!

In Summe kamen in dieser Rekordwoche damit 4575€ zusammen. Nur mal zur Einordnung: Wenn jede Woche so liefe, würde das ein 238.000€ Jahr ergeben….

Sonstiges

Nachschub war ein weiteres Thema diese Woche. Durch die vielen Verkäufe und meinen geplanten Urlaub muss ich noch den Nachschub auf den Weg bringen. Bei meinem Frachtdienstleister (K+N) habe ich einen Blick auf deren Online-Tool geworfen. Damit kann ich mir Angebote für Transporte einholen und auch direkt buchen. Mal schauen, ob ich das auch alles korrekt eingetippert habe…

Das soll es auch schon wieder gewesen sein. Hattet ihr auch so eine gute Woche? Lasst es mich in den Kommentaren unten wissen. In den nächsten Wochen könnten die Blogbeiträge auch (noch knapper) ausfallen, da ich im Urlaub bin.

Bis zur nächste Woche! 
Euer Kevin


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Versand durch Amazon #172 – Schon wieder?

Hallo Leute und willkommen zurück zur 172ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Die Woche war erneut eine Gute. Aus FBA Sicht mache ich mir aber Gedanken um die neuen Produkte.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die Woche begann alles andere als gut. Am Dienstag, eigentlich einer der stärksten Tage der Woche, gingen meine Verkäufe in Deutschland auf ein Niveau herunter, was ich sonst nur am Wochenende sehe. Entsprechend waren meine Hoffnungen eher gedämpft. Glücklicherweise holten dann aber Donnerstag und Freitag die Umsätze wieder aus dem Keller. Deutschland kam dann auch mit 1650€ Wochenumsatz ins Ziel, und erfüllt damit das SOLL (>1550€).

Das Ausland war jedoch eine gänzlich andere Geschichte. Diese Woche war UK wieder auf 0 (Positiv formuliert: der Brexit tut mir nicht weh) und Spanien unspektakulär (<100€). Frankreich und Italien hatten jedoch andere Pläne und kämpften hart um Platz 2. Der Wochenanfang gehörte dabei den Franzosen. Ab Freitag wendete sich das Blatt und Italien überholte Frankreich ordentlich. In Summe kam Frankreich auf >550€ und Italien auf >650€. In Summe lieferten die ausländischen Marktplätze ca. 1320€ Umsatz. Da ich im Ausland insgesamt pro Woche >520€ Umsatz sehen will ist das Ergebnis diese hervorragend.

War die letzte Woche eine Rekordwoche, dann ist dieser Rekord hiermit eingestellt. Denn diese Woche kamen nochmals 120€ mehr Umsatz herein. Mit 2977€ fehlt nicht mehr viel zur 3000er Marke.

Das war der Februar

Der Februar ist bekanntlich der kürzeste Monat im Jahr. Das sollte man bei solchen Auswertungen im Hinterkopf behalten. Trotzdem ist das Gesamtergebnis sehr ordentlich – und zwar bereinigt nach Rücksendungen. Deutschland liefert mit 6700€ natürlich den Löwenanteil. Das Ausland lief im Februar etwas zu schwach. Wurde aber durch den deutschen Umsatz überkompensiert.

Fazit: Mit fast 9200€ Umsatz kam ein respektables Ergebnis zu Stande. Das Ziel pro Monat (8333€) wurde übertroffen und der Überschuss gleicht den Minderbetrag aus dem Januar fast aus.

Gedanken zu den neuen Private Label Produkten

Aktuell blicke ich mit gemischten Gefühlen auf das dritte Produkt (PLP#3) im Portfolio. Es ist sehr teuer und die Konkurrenz eher günstig. Ich arbeite mit einem Offline-Händler zusammen der das Produkt auch in seinen Geschäften verkauft. Die ersten Verkäufe konnte ich jedoch bereits feststellen. Allerdings vermute ich, dass die aus dem Umfeld des Offline-Händlers kommen. (Stört mich nicht. Wenn die noch Bewertungen schreiben würden, fände ich das sogar gut.) Spannend wird es daher eher, ob noch weitere Verkäufe zustande kommen. Ich könnte mir vorstellen, dass das Listing nämlich auch als Argumentationshilfe für Offlineverkäufe benutzt werden soll. Dementsprechend bin ich erstmal etwas vorsichtig mit Prognosen.

Für das vierte Produkt (PLP#4) gab es aktuell Überlegungen eventuell eine Fachmesse in Osteuropa zu besuchen. Da ich diesen Sommer dort in den Urlaub fahren will, käme mir das gelegen. Leider konnte ich nichts passendes Ende Mai, Anfang Juni finden. Die Messesaison ist eher Frühjahr und Herbst. Falls jemand eine Messe für Haus & Garten zu der Zeit kennt bzw. eine Messe wo man Firmen die Metall und oder Plastik verarbeiten (Schweißen, Stanzen, Biegen und Schrauben) treffen kann, dann wäre ich interessiert.

Sonstiges

Ganz nebenher läuft bei mir die Arbeit an einem Immobilienpaket. Hier muss ich dann etwas mehr Hirnschmalz investieren, da ich sicher gehen muss, dass ich nicht nur die Immos kaufen kann, sondern die notwendigen Arbeiten zur Wertsteigerung auch gestemmt bekomme. Wieso ich mich überhaupt mit Immos beschäftige? Das liegt an einem Buch (RDPD), was ich 2012 geschenkt bekam. Seit dem beschäftige ich mich mit Immos und seit damals besitze ich auch welche.


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Versand durch Amazon #171 – Ausgeblendet!?

Hallo Leute und willkommen zurück zur 171 Folge meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche verlief ausgesprochen gut auch wenn ich selbst nicht besonders aktiv war.

Bericht zur Lage des Verkaufs

In dieser Woche haben alle Marktplätze einen Beitrag geleistet. Ja sogar das Vereinigte Königreich. Eine überragende Woche lieferte insbesondere Deutschland. Mit über 2100 € wurde das Soll deutlich übererfüllt. Damit kann man sich ausrechnen, daß diese Woche eine besonders Gute wird. Italien lieferte mit über 370 € auch eine sehr ordentliche Performance. Frankreich, Spanien und das Vereinigte Königreich brachten zusammen noch einmal so viel wie Italien ein. Mit über 2850 € ist diese Woche dann auch die wohl beste Woche die ich jemals hatte. das lässt für dieses Jahr Gutes hoffen.

Achtung Falle

Als ich heute morgen meine Amazon Produkte checkte, musste ich mit Erstaunen feststellen, dass mein privat Label Produkt #2 bei Amazon nicht mehr sichtbar war. Im Seller Central konnte ich sehen, dass das Produkt ausgeblendet war. Grund war dass der Titel meines Produkts länger als 200 Zeichen war. Da ich in der letzten Zeit dort nichts geändert hatte, heißt dass das Amazon ab jetzt Konsequenzen aus Verstößen in der Titellänge zieht. Ich weiß nicht wie lange das jetzt schon so war aber ich vermute dass es erst dieses Wochenende aufgetreten ist, da ich bisher noch Verkäufe erzielt habe. Also mein Rat an euch: schaut euch eure listings an und checke dass die auch wirklich sichtbar sind.

Sonstiges

Eigentlich wäre jetzt ein guter Zeitpunkt für den Monatsrückblick Februar. Allerdings sitze ich ohne Laptop-Netzteil im Hotel (ganz persönlicher Fail…) und verschieben das deshalb auf nächste Woche. Mit dem Handy nervt das Schreiben etwas zu sehr.

Bis nächste Woche, euer Kevin.

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Versand durch Amazon #163: Das war 2018

Gesundes Neues! Willkommen zurück zu meinem Logbuch. Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr habe ich mit Immobilienthemen verbracht. Und zwischen Neujahr und heute war ich überwiegend krank zu Hause. Deshalb gab es auch keine Updates. Doch heute gibt es dafür die Details zum Jahresrückblick.

Jahresrückblick 2018

Entwicklung des Warenportfolios

Im Jahr 2018 habe ich mein Portfolio um 10 Varianten meines erfolgreichsten Produkts erweitert. Diese neuen Listings sind seit einem Quartal aktiv und generierten in diesem Zeitraum 10% der Umsätze. Damit bin durchaus zufrieden.

Eine weitere Produktfamilie war geplant hat es aber bis heute nicht ins Amazonlager geschafft. Die Kommunikation mit meinem deutschen Bekannten war hier leider zäher als ich das erwartet hatte.

Insgesamt gab es 44 verschiedene Artikel die dieses Jahr über mein Amazonkonto verkauft wurden. Wobei 1/4 davon Ausläufer waren die ich nicht weiter verkaufen werde. Diese Artikel sind überwiegend Handelsware welche ich zu Beginn meiner Amazonkarriere verkauft hatte, die jedoch mittlerweile durch Preiskämpfe zu kleine Margen haben.

Tops und Flops

Von den ersten 10 Plätzen fallen 9 auf mein PLP#1. Platz 7 ist ein Handelsware Produkt welches sich aktuell noch hält, obwohl die Konkurrenz massiv unterbietet. Wieso? Weiß ich nicht. Eventuell liegt es daran, dass ich der günstigste PRIME Seller bin. Die Marge ist jedoch nicht mehr so hoch. Andere Prime Seller werden auf Grund von Preiserhöhungen des Herstellers auch nicht mehr dazwischen funken können.

Auf Platz 11 kommt dann die erste Variante meines PLP#2. Auf diese fallen 2,5% meines Umsatzes. Zusammen mit den anderen Varianten kommt diese Produkt auf 3,8% des Umsatzes.

Was war der größte Flop? Nun… die neuen Listings, welche es nicht bis ins Lager geschafft haben. Schade.

Zahlen bitte

Kommen wir nun zum interessantesten Teil: Den Umsatzzahlen für 2018.

UK war der schwächste Marktplatz und brachte insgesamt nur 740€ ein. Bester Tag war der 10.05. mit 75GBP Umsatz. Nicht sehr beeindruckend… Zum Ende des Jahres wurde es langsam besser. Das hatte damit zu tun, dass ich von Amko die Erlaubnis erhielt mein PLP#1 auch in UK zu verkaufen.

Spanien liegt mit über 6300€ Umsatz schon in einer ganz anderen Liga. Stärkster Tag war auch hier im Mai, allerdings am 22.05. Der Mai war mit über 800€ Umsatz dann auch der stärkste Monat (und stärker als UK im ganzen Jahr!).

Frankreich kam 1000€ unter dem Vorjahr durchs Ziel. In Summe waren es knapp unter 11.000€. Der Umsatzstärkste Tag lag mit 490€ am 28.07. Genau einen Monat vorher war der zweitstärkste Tag mit 310€. Das Jahr fing gut an für Frankreich, jedoch ließen die Verkäufe zum Jahresende hin dann nach. Der Oktober brachte nur so viel Umsatz wie der zweitbeste Tag des Jahres.

Mehr als das Doppelte von Spanien brachte Italien ein: 13.500€! Damit konnte das Vorjahr um knapp 1500€ überboten werden. Italiens stärkster Monat war der Juli mit über 2000€ Umsatz. Der beste Monat 2017 lag noch 200€ höher. Im Gegensatz zum Vorjahr verlief das Jahresende jedoch deutlich besser (fast 2000€ mehr Umsatz im November und Dezember als im Vorjahr).

Deutschland ist und bleibt meine Umsatzlokomotive! Mit 64.500€ lag dieser fast 10.000€ höher als im Vorjahr. Das Jahr begann dabei ausgesprochen schwach! Februar und März lagen jeweils unter dem Vormonat und beim Blick auf die Zahlen verging mir der Spaß am Geschäft. Mit der Fußball-WM drehte sich das Bild (geschäftlich zumindest). Stärkster Tag war der 03.07. mit 880€. Das ist mehr als der umsatzstärkste Monat aus Spanien! Der Juli war dann auch mein bester Monat (mit über 8300€ Umsatz) gefolgt von August und Juni. Alle drei brachten jeweils mehr Umsatz ein, als Spanien im ganzen Jahr.

Zusammengefasst kamen damit ca. 96.000€ Umsatz zusammen! Nicht schlecht für ein Nebengewerbe. Leider ist es auch nur Umsatz und nicht Gewinn. Da ich versuche soviel wie möglich in ertragreiche Ware zu reinvestieren bleibt da nicht zu viel übrig. Könnte ich davon leben? Eher nein. Vielleicht in Thailand. 😉

Schluss

Falls ihr es noch nicht gemacht habt: Denkt an die Registrierung bei der zentralen Stelle (Neues Verpackungsgesetz) und kauft noch nötige Verpackungslizenzen für das letzte Jahr nach, falls nötig. Das geht meist noch im 1. Quartal.

Soweit von meiner Seite. Wie lief 2018 für euch? Was waren eure größten Überraschungen – gute wie schlechte? Schreibt mir eure Gedanken doch gern als Kommentar.

Versand durch Amazon #143: Kurz vor dem Sommerloch

Hallo Leute, bevor ich mich für eine Woche nach Polen absetze gibt es nochmal ein kurzes Update von mir – mit erschütternden Zahlen!

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die tollen letzten Wochen klingen nun langsam aus. Deutschland ist mit knapp unter 1500€ wieder bescheidener aber dennoch OK unterwegs. Das Ausland konnte diesmal allerdings nicht zur Rettung eilen. Mit 750€ war deren Ergebnis auch gut aber nicht herausragend. UK zeigte erstmals ein paar mehr Verkäufe als üblich, wobei ich dies zu 100% auf Produkttester schieben würde.

Wie verlief nun der Juli? Diesmal gehe ich so vor:
* Ziehen des TaxReports (Enthält Verkäufe und Rücksendung. Sehr bequem…)
* Summieren der Spalte W (Umsatz exkl. Steuern)
* Multipliziert mit „ca. Marge“
* abzüglich Werbung

Der Monat war aus Umsatzsicht erneut ein Rekordmonat. Mit über 11400€ gab es da keinen Zweifel.Gerade die Rekordwoche 139 half da natürlich richtig weiter.  Der Netto-Umsatz, und der ist entscheidend, lag bei 9700€.
Ich setze eine Marge von ca. 20% an (genauer mag ich es nicht machen) und komme damit auf einen Gewinn vor Werbung und Steuern von 1940€.
Die Werbung ist in diesem Monat total explodiert – und ich hatte es nicht bemerkt! Mit 1760€ werden die Einnahmen fast vollständig aufgefressen. Damit bin ich dann auf Verkäuferlevel 2 gefallen. Krass…. Hier muss ich dringend gegensteuern!

Soweit von meiner Seite. Beim neuen Produkt warte ich auf Zuarbeit von meinem Kontakt.
Aktuell fällt mir die geschäftliche Seite echt schwer da das positive Feedback fehlt.

Versand durch Amazon #106: Monatsrückblick September

Hallo Leute, willkommen zur 106ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs. Heute gibt es wieder ein kurzes Update meines Fortschritts und ein paar Zahlen. Vor Lauter schreck über den Urlaubsausfall hatte ich vergessen den September zu rekapitulieren. Weiterlesen

Versand durch Amazon #101: Geschichten aus der Unternehmerwelt + Rekordwoche

Vor zwei Wochen gab es bereits einen Blogpost zum Thema Herzinfarkt – diese Woche gab es erneut etwas zu lernen. Deshalb dürft ihr wieder gespannt sein auf eine kleine Kurzgeschichte aus der Welt des Unternehmertums. Doch zuerst gibt es wieder Zahlen:

Bericht zur Lage des Verkaufs

„WTF!? Was ist den hier los!?“ So ungefähr muss man sich meine Überraschung vorstellen, als ich am Dienstag einen Blick auf die Amazon Zahlen aus Deutschland  warf. Mit 667€ gab es einen neuen Tagesumsatzrekord. Damit war klar, dass die Woche schon mal nicht komplett ins Wasser fällt. Am Montag gab es nämlich bereits über 300€ Umsatz. Am Donnerstag kamen nochmals 450€ dazu. Nach Abschluss der Woche hatte allein der deutsche Marktplatz über 2000€ Umsatz generiert. Die anderen Länder performten nicht so toll, brachten aber trotzdem 700+ € ein. Am Ende stehen glatte 2750€ Umsatz zu buche. An der Werbung kann es nicht gelegen haben, denn meine Kampagnenkosten lagen nur bei 130€ (Zugeschriebener Umsatz stand heute: Über 740€ aka ACOS von 17,5%). Damit steht nun eine neue Rekordwoche!
Solche Woche bis Weihnachten wären top. 😉

Geschichten aus der Unternehmerwelt: „Nicht aus der Ruhe bringen lassen“

Vor zwei Wochen beschrieb ich, wie fast mein Private Label Projekt durch den Hersteller beendet worden wäre. Seit dem wisst ihr, dass die Konditionen nun etwas schlechter sind und ich mich selbst um Verpackung und Verpacken kümmern muss.

Seit einem Tip hier in den Kommentaren arbeite ich mit dem Lebenshilfe e.V. hier in Chemnitz zusammen. Ich lagerte dort hin bereits ein paar Konfektionierungsaufgaben aus und war bisher mit Preis und Leistung auch zufrieden. Nachdem der Projektstopp abgewendet war, war für mich also sofort klar, dass ich erneut bei der Lebenshilfe anklopfe und dort um ein Angebot bitte.

Mein letztes Angebot war sehr simpel. Ich konnte exakt alle Handgriffe beschreiben, hatte sie zuvor selbst auch schon mehrfach gemacht und wusste wie lange die Arbeit bei mir dauert. Ich addierte einen guten „Sicherheitspuffer“ auf die Zeit und war der Meinung zu wissen wie lange die Mitarbeiter im Verein ungefähr brauchen würden. Als ich das Angebot erhielt konnte ich so ungefähr den internen Stundensatz errechnen – ob der stimmt ist eine ganz andere Frage. Aber ich war mit den Zahlen im Reinen. Für das neue Angebot überlegte ich wie lange ich brauchen würde, schlug wieder Pufferzeiten auf und kalkulierte mit dem Stundensatz vom letzten Mal, dass ich knapp 1200€ bezahlen müsste. Das war alles irgendwie noch abbildbar. (Hier schlägt sich die recht „hohe“ Mindestbestellmenge einmal positiv nieder. 1000€ klingt viel, aber wenn man über 1000 Sets verpackt relativiert sich das schon wieder.)

Nach gefühlt recht langer Bearbeitungszeit erhielt ich dann das Angebot. Ausgewiesen waren Preise für jede der 4 Set-Typen (ich plane kleine, normale, große und riesige Sets). Das Angebot war schön formatiert, aber irgendwie musste ich mich verlesen. Bei dem einen Set standen über 1000€, bei dem anderen 800€. Teilweise kosten pro Set von 4,5€! Damit würde die gesamte Kalkulation für das Produkt den Bach runter gehen. Wenn Verpackung+Verpacken in Summe mehr kostet als die Ware+Transport ist was faul. Was macht man also?

A: Laut fluchen und sich bitterlich beim gegenüber beschweren
B: Deprimiert alles hinschmeißen
C: Einen alternativen Anbieter finden

Richtige Antwort?
D – Miteinander reden. Da ich diese Woche im Ausland war und tagsüber nicht telefonieren konnte machte ich es diesmal mit der schriftlichen Kommunikation. Aber zuerst musste ich mir sicher sein, keinen massiven Fehler gemacht zu haben.

Ich erdachte mich also in meinem Hotelzimmer eine ziemlich schlecht optimierte Verpackungsstrecke. Dann startete ich die Stoppuhr und spielte alles durch. Zuerst faltete ich den Karton auf, verklebte ihn, stellte ihn an die richtige Stelle, dann lief durch den Raum um langsam aber genau virtuelle Ware abzuzählen und zu meinem „Arbeitsplatz“ zu tragen, dort zu verpacken. Kurz ich machte Verpackungspantomime – hinter zugezogenen Gardinen. Ich hoffe im Hotelzimmer gab es keine versteckte Kamera. Jeder Beobachter musste Denken ich sei durchgeknallt.

Am Ende stoppte ich die Zeit und rundete auf. Ich tat dies für jedes Set, rechnete dann nochmal nach und bestätigte meine ursprünglichen Annahmen. Ich setzte nun meine Email auf und erklärte meinem Gegenüber die Situation. Dass ich beim letzten Angebot die Summe absolut nachvollziehen konnte, aber diesmal die Summe um ca. 350% über meinen Erwartungen lag. Ich listete alle meine gemessenen Zeiten auf und wie ich vorgegangen war. Dann klickte ich auf senden und wartete ab.

Am nächsten Tag kam die Mail, dass man sich das Angebot nochmal anschauen würde. Ok. Keine platte Klatsche, sondern erstmal nachgucken. Klingt vernünftig und nachvollziehbar.

Noch einen Tag später bekam ich ein korrigiertes Angebot. Plan B war zu dem Zeitpunkt einen anderen Anbieter zu finden oder im Zweifelsfall 1 Woche Urlaub zu machen und alles selbst zu verpacken. Alles beides nicht toll.
Ich machte das Angebot auf – und diesmal standen fast exakt meine Werte da. Es war zwar etwas mehr, aber keine 350% mehr – ehr 7%. Puh… das spart mir eine Menge Arbeit.

Was mich an der Story freut ist, dass ich diesmal recht cool geblieben bin.

Sonstiges

Ansonsten habe ich für das Projekt, aber auch für meine bestehenden PL Produkte mal etwas genauere Kalkulationssheets gebaut die mir nun einen recht genauen überblick über Margen, ROI, CashFlow Impact usw. geben.

Ich werde die kommende Woche versuchen mal eine konkrete Zeitplanung für das weitere Projekt zu machen und Antworten von den Verpackungsfirmen einzusammeln. Im Zweifelsfall muss ich halt noch mehr anschreiben. Eventuell ist auch eine Firma in Tschechien eine Option.

Ich hoffe euch hat der Artikel oben gefallen. Falls ihr News aus der FBA Welt habt, dann lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen.

Versand durch Amazon #92& #93 – Markenanmeldung und Design bei Cocktails

Nach einer Woche Auszeit melde ich mich heute wieder zurück mit Neuigkeiten von der Private Label Operation – Ich habe meine Markenanmeldung eingereicht. Weiterlesen