Schlagwort-Archive: Fracht

Versand durch Amazon #107: Alle Stränge zusammen führen

Hallo Leute, willkommen zurück zum 107ten Logbucheintrag. Diese Woche war es nun endlich Zeit alle Vorbereitungen und Verhandlungen abzuschließen, damit dem Produktlaunch aus der Richtung keine Überraschungen drohen.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Amazon hatte mir die Arbeiten beim Berichten der Zahlen der letzten Woche bisher etwas vereinfacht, da ich die um Statistikwidget auf der Startseite von SellerCentral ablesen konnte. Heute allerdings geht das nicht, denn man hat eine neue „verschlechterte“ Version hoch geladen die nicht die Zahlen von Gestern enthält sondern den 7-Tageszeitraum davor. Würde ich als Bug bewerten. Aber davon will ich mich nicht aufhalten lassen. Hier also die handgeschöpften Umsatzzahlen:

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Versand durch Amazon #98 – Kleine Schritte, Kleine Erfolge

Endlich! Es ist Woche 98 meines Versand durch Amazon Logbuchs, und die Probleme mit der US Lieferung scheinen gelöst. Auch bei den Designarbeiten gibt ist Licht am Ende des tunnels. Und die Verkäufe?

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Versand durch Amazon #90 – Ablenkungen

Willkommen zurück zur 90ten Ausgabe des Versand durch Amazon Logbuchs. Der Sommer tut meinen Umsätzen gut. Ich konnte mich deshalb erneut auf das Thema Private Label konzentrieren. Allerdings gibt es Ablenkung von anderer Seite.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Der Umsatz in Deutschland hat erneut kräftig zugelegt und sich im Vergleich zur Vorwoche auf über 1300€ mehr als verdoppelt. Das Ausland hat dann selbst auch nochmal knapp über 1000€ beigesteuert. Mit über 2300€, und damit der dritten Woche über 2000, steuere ich diesen Monat auf einen potentiellen Verkäuferlevel 5 zu.

PPC Kampagnien Update

Nun möchte ich das zu gern auf die neue PPC Kampagnien schieben. Da aktuell ca. 400€ Umsatz den Kampagnien zugeordnet wurden ist das auch durchaus berechtigt. Die aufgeführten Kosten lagen dabei bei ca. 115€. Damit kommt ein ACOS von 30% heraus – ohne Optimierung. Damit kann ich gut Leben und würde mal ganz unverschämt sagen: Der Zeitinvest hat sich durchaus gelohnt.

Probleme mit der DHL Sendungserstellung

Am Wochenende wollte ich DHL Label drucken und wurde mit einer Fehlermeldung konfrontiert. Das Problem sei bekannt, sagte mir der Support. Allerdings ist es auch jetzt (Montag Abend) noch nicht gelöst – und zumindest ein Produkt ist mittlerweile ausverkauft.
(Auf der anderen Seite ist selber verschicken aber ca. 10x so teuer und damit unwirtschaftlich. Deshalb warte ich und nörgle in der Zwischenzeit etwas herum…)
Update: Eine andere Sendung konnte ich erstellen. Also sind vielleicht die Sendungen bei denen der Fehler auftrat defekt und ein Neuanlegen hilft….?

Andere Ablenkungen

Es gibt drei Themen die momentan etwas für Ablenkung sorgen (meine Freundin nicht mitgezählt):

  • Ein anstehender 2W Urlaub in Schweden,
  • die nunmehr verfügbaren AMZCON Videos
  • und die Möglichkeit eine größere Immobilie zu erwerben.

Die Videos sind super, da man dadurch effektiv das zwei Tages Event ausdehnen kann zu einem „quasi 5 Tages Event“. Die Immobilie lenkt aus anderem Grunde ab: Mein Ziel ist ja nach wie vor „Rente mit 40“. Da käme so eine Investitionsmöglichkeit durchaus gelegen.

Private Label

Diese Woche habe ich mir die aktuellen Marktanalysen für meine beabsichtigte Nische besorgt und feststellen dürfen, dass eine geplante Variante doch deutlich weniger Sexy aussieht als gedacht. Überraschenderweise sind meine (potentiellen) Kunden auf Anfrage von dieser Variante aber sehr angetan – auf Amazon scheint es jedoch so zu sein, dass niemand anderes diese Variante mag. Hier stellt sich mir dann natürlich die Frage „Was tun?“. Fokussiere ich mich auf meine Nische und verkaufe exakt das was mir 3 von 4 befragten Kunden als Optimum nannten, oder gehe ich mit dem Artikel ins Rennen der von ihnen durchaus auch als akzeptabel angesehen wird,  sich aber 3x besser verkauft? Ich könnte ja auch einfach beide ins Sortiment nehmen – dies verdoppelt dabei aber mein Risiko, da der MOV für jede Variante gleich hoch ist.

Außerdem stehe ich jetzt vor dem Projekt „Markenanmeldung“. Hat das von euch schon Mal jemand gemacht? Folgende Frage habe ich dabei:

  • Wie melde ich eine Marke konkret an? Ich würde wenn dann gleich EU+US (=Weltweit?) anmelden. Macht das Sinn? Ich will definitiv in EU (DE+UK+XX) verkaufen und potentiell auch in US.
  •  Welche Marke melde ich an? Ich habe vor eine Marke für alle OfficeProdukte zu platzieren. Mein erstes Produkt aus der Serie hat aber selbst einen eigenen Namen und soll unter diesem auch vermarktet werden. Gehe ich erstmal mit dem Produktnamen voran, oder mit der Marke die die Produkte bündelt? Gibt es dafür Empfehlungen?

Zum Abschluss noch eine gute Nachricht. Ich habe nun von Kühne+Nagel die Endabrechnung bekommen und die fiel überraschend günstiger aus als angeboten. Sowas möchte ich gern auch mal erwähnen. Ich hab daraufhin meine Margen mal durchgerechnet und konnte dadurch (und durch den günstigeren Hersteller) meine Landed Costs um ca. 30% (!) senken. Solche Überraschungen lobe ich mir.

Soweit von mir. Falls ihr infos zu den Markenfragen haben, bitte raus mit der Sprache. Ich „bin ganz Auge“.

Versand durch Amazon #85: Markenware

Hallo Leute, heute gibt es ein kurzes Update zu 85ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Es ging in der Hauptsache um die neue Marke – speziell Domainrecherche und Design. Weiterlesen

Versand durch Amazon #84: kurze Pause

Hallo Leute! Die 84te Woche meines Logbuchs war etwas weniger spektakulär. Dieses Wochenende war ich sehr aktiv – jedenfalls sportlich, und auch mein Hauptberuf frisst etwas Zeit. Trotz alledem war ich nicht untätig.

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Versand durch Amazon #83: Fortschritte

Hallo und willkommen zurück zur 83ten Woche meines Logbuchs. Diese Woche gab es endlich wieder ein paar Fortschritte im Private Label Bereich zu vermelden.

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Versand durch Amazon #79 – Die Achterbahnwoche

Willkommen zurück zur vollgepackten 79ten Wochen des Logbuchs. Diese Woche war eine astreine Achterbahnfahrt. Weiterlesen

Versand durch Amazon #78 – Gemischte Gefühle und Crowd Mastermind

Hallo Leute, die letzte Woche hinterlässt einen gemischten Eindruck. Ich habe einige Sachen gelernt, es gibt aber auch ein paar Enttäuschungen.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Beginnen wir mit den Enttäuschungen. Einige Produkte waren nun für ein paar Tage out of Stock.  Das hat meinen Verkäufen nicht gut getan. Insbesondere im Ausland sind meine Verkaufszahlen diese Woche im Keller: In Frankreich wurde nur 50€ Umsatz gemacht. In der ganzen Woche! Und UK? Eine glatte 0. Italien war mit knapp 200€ noch ok, Deutschland mit 720€ ebenso. Allerdings fällt es halt auf, wenn 3 Marktplätze gar nicht performen (ES, GB und FR machen zusammen 82€ Umsatz – in der ganzen Woche!).

Flaue Stimmung

Am schönen Wetter kann es nicht gelegen haben, aber meine Stimmung war diese Woche etwas mau. Mich ärgert es, dass ich mit meinen Projekten nicht so schnell voran komme wie ich mir das erhofft habe. Ein paar Beispiele:

  • Bei meinen Office Produkten habe ich den Account Manager vor 4 Wochen das erste mal angeschrieben. Erst war er in Urlaub und wollte sich zurück melden. Dann war er Unterwegs. Dann war wieder irgendwas. Das nervt schon. Ich würde fast meinen: Wenn man klein ist muss man mehr nerven, sonst bekommt man keine Aufmerksamkeit.
  • Ich habe einen RA/OA Händler angeschrieben und versucht einen Deal bezüglich Versand heraus zu schlagen. Wenn er darauf eingeht, bestelle ich in Zukunft in seinem Webshop, schicke ihm dann den FBA Versandaufkleber und die Ware geht direkt zu Amazon. Soweit die Idee. In der Praxis habe ich seit 1W keine Antwort auf meine Mail erhalten.
  • Ich versuche seit ca. 2-3 Wochen ein ernsthaftes Angebot für Luftfracht von DHL zu bekommen. Nun bin ich unter Zugzwang und werde wohl Anfang der Woche wieder einen Auftrag an Shapiro machen müssen, da alle anderen nicht aus dem Knick kommen. (Hier hat mich eingeholt, dass Amko Ende letzter Woche die Bestellung ausgelöst hat. Ab jetzt tickt die Uhr.)

Verwaltungsarbeit

Ansonsten stand diese Woche Verwaltungsarbeit an. Das erste Quartal ist vorbei und ich muss nun die Unterlagen für die USt-Voranmeldung/Abführung an meine Steuerberaterin schicken. Dabei habe ich gemerkt, dass es sich lohnt den ganzen Schlamassel kontinuierlich vorzubereiten. Also alle eingehenden Rechnungen am besten direkt zu digitalisieren und abzulegen. Ich habe dazu ein Schema genutzt wo der Dateiname so aussieht:
20170215_FirmaUndRechnungsnummer.pdf
Das Datum entspricht dem Buchungsdatum im Kontoauszug. So sind alle Files direkt zuordenbar und in der richtigen Reihenfolge.

Mir sind dabei einige Dokumente aus dem letzten Jahr aufgefallen die Amazon erstellt hat, die nicht so recht zu meiner Kleinunternehmer Status passen. Ich habe dazu den Support von Amazon um Klärung gebeten.

Wo wir gerade bei Verwaltungsarbeit sind: Wo kann man eigentlich die automatische Rechnungserstellung konfigurieren? Schreibt mir das gerne mal in die Kommentare.

Crowd Mastermind

Ich hatte ja vor 2 Wochen euch Einblick in meinen aktuellen Stand gegeben. Die Beteiligung war etwas gering, allerdings habe ich auch Ratschläge aus meiner Mastermindgruppe und von befreundeten Unternehmern erhalten. Zwei Punkte tauchten immer wieder auf:

  • Marketing (Launch, SEO, Keyword Research, Externer Traffic wie z.B. Facebook PPC, Follow Up Mails)
  • Listing Optimierung (Texte, OnSite SEO, Bilder)

Hier werde ich also mehr Zeit investieren. Ich bin total interessiert an Vorschlägen, Quellen, Material etc. was ich vertilgen kann. Schreibt mir Kommentare, oder falls ihr schüchtern seid, gern auch eine Mail. (Oder Facebook. Wobei ich da sehr sporadisch nur aktiv bin.)

Um die Themen zu adressieren habe ich bereits zwei Schritte unternommen:

  1. Ich habe ein Notizbuch angelegt, was meine Todo-Zettelchen ablöst und etwas mehr Struktur bringen soll. Und zwar habe ich das Notizbuch gegliedert in verschiedene Kapitel. Für das FBA Geschäft gibt es dabei 9 Kapitel die ich aus dem Business-Modell-Canvas entnommen habe:
    • Produkte & Marken
    • Marketing & Launch
    • Zulieferer & Partner
    • Prozesse
    • Kanäle
    • Ressourcen
    • Kundendienst
    • Kundensegmente
    • Kostenstruktur
    • Einnahmeströme
  2. Ich habe ein Ticket für die AMZCON & Private Label Days in Bonn gebucht. Ich war mir nicht sicher ob ich das Investment machen will. Allerdings gibt es da definitiv Input für meine Marketing & Listing Optimierung Ziele. Und vor Allem gibt es mehrere Vorträge zu rechtlichen Themen rund um den E-Commerce. Ein Thema was ich sonst immer recht stark vermisse wenn es um „Startups“ und „Amazon“ geht.

Am Montag/Dienstag kümmere ich mich erstmal um das Thema Fracht. Das Thema ist, da hat Amko recht behalten, immer der schlimmste Teil vom ganzen Geschäft. Man kommt sich von A-Z verarscht vor, wird immer dumm gehalten und muss das Portmonnaie aufhalten wenn mal wieder was überraschendes aufpoppt.

Versand durch Amazon #67 – Planung für mein Messejahr und Impressumslink

Hi Leute, willkommen zum 67ten Logbucheintrag. Diese Woche bot gute und mittelmäßige Neuigkeiten. Amazon überaschte mich aber mit einer neuen Funktion am Impressum. Weiterlesen

Versand durch Amazon #58: Rückblick auf die erste Fracht

Willkommen zum 58ten Eintrag in mein Versand durch Amazon Logbuch. Diese Woche möchte ich einen Blick zurück auf die erste Übersee-Fracht werfen und einen Ausblick geben was bei mir aktuell ansteht.
Vorab noch zwei Neuerungen die aus Anmerkungen von Lesern resultieren.
Es gibt nun eine Übersicht aller Logbucheinträge und ich habe eine Liste mit interessanten/Nützlichen Büchern erstellt. Ich hoffe beides hilft euch.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Nach einer etwas schwächeren Vorwoche zog die Conversion diese Woche wieder an – parallel zum Wareneingang. Also war zu aller erst der fehlende Warenbestand für die schlechteren Werte der Vorwoche verantwortlich. Alle guten Produkte waren ausverkauft, nur die schlechteren übrig und deshalb sanken plötzlich die Kennzahlen in den Keller. Die aktuelle Woche brachte über 900EUR Umsatz und ist damit wieder auf gutem Niveau. So konnte ich mich auf andere Dinge konzentrieren.

Erfahrung mit FBA Übersee Fracht

Ich habe dieses Wochenende genutzt um einmal alle Dokumente zur Fracht durchzugehen und nochmals die Kosten zusammen zu tragen. Anders als man dies erwarten würde, sind die Kosten nämlich nicht wirklich von Anfang an bekannt. Es tauchen immer wieder Überraschungen auf. Schlussendlich hat mich der Versand mit Shapiro aus Nordamerika für knapp 2qm Ware mit ca. 500kg Gewicht inkl. allem ca. 1500EUR gekostet. Steuern und Zoll kommen da noch oben drauf. Im Preis enthalten waren auch solche Dinge wie Versicherung, Umladen auf EURO Paletten (Amazon verlangt in den Lieferbedingungen für Palettenlieferungen EURO Paletten. Allerdings scheint man da nicht ganz stringent vor zu gehen, da Amko in GB schon auf US Paletten angeliefert hat – ohne Probleme.), Lagerkosten vor der Verzollung und der Transport über Land zum Hafen und von Hamburg nach München.

Ihr werdet zum Beginn des Prozesses dem Frachtunternehmen eine Vollmacht (Power Of Attorney) ausstellen, alle Zollabwicklungen in eurem Namen durchführen zu dürfen. Man versichert euch zwar, dass das alles mit rechten Dingen vor geht, aber man steht dann schon wie ein kleiner Junge da und beobachtet erstaunt wie die ein oder andere Rechnung zu begleichen ist. Nun aber wieder zum Ablauf.

Was ich gelernt habe ist z.B. dass es so etwas wie das „CutOff Date“ gibt. Das ist der letzte Termin zu dem Waren für den Transport mit einem Schiff entgegen genommen werden. Nach diesem Termin wird nur noch beladen was schon am Hafen ist. Bis das Schiff nach dem CutOff ablegt kann gern noch einmal 1 Woche vergehen. Das sollte man bei der Nachschubplanung beachten: Nur weil eure Ware am Hafen ist, heißt das nicht, dass sie morgen auch auf die Reise geht.

Commercial Invoice und Lieferadresse

Zentrales Dokument für die Frachtabwicklung ist die Commercial Invoice, zu Deutsch „Handelsrechnung“ – jedenfalls laut Wikipedia. Auf dieser steht neben der Ware und Menge noch solche zentralen Dinge wie Größe und Gewicht der Ladung und wie diese Verpackt ist (z.B. auf wie vielen Paletten/Kartons verteilt) und natürlich wer der Verkäufer und Käufer sind UND an wen geliefert wird. Richtig, auf der Commercial Invoice muss eure Firmenanschrift als Consignee drauf (die will der Zoll auch sehen. Genau die Anschrift an der euer Gewerbe angemeldet ist) aber eben auch die Lieferadresse – denn ihr wollt vermutlich nicht die Lieferung vor der Haustür stehen haben. Mein Verkäufer machte das, indem er das Consignee Feld etwas größer auslegte und meine Firmenadresse hinein schrieb, dann eine Zeile frei ließ und dann „Final Adress: Amazon Warenhaus München….“ ergänzte. Nebenbei: Die Lieferanschrift findet ihr z.B. auch auf den Versandaufklebern wenn ihr selber Packete zu Amazon schickt.

Auf der Commercial Invoice wird auch die INCOTERMs ausgewiesen, also ob der Verkäufer die Ware liefert, nur bis zum Schiff bringt oder ihr die z.B. selbst abholt.

Die Amazon Seite

Getrennt vom eigentlichen Frachtprozess – jedenfalls bis zu dem Moment wo die Ware an den Frachtdienstleister übergeben wird – läuft das Verfahren im Amazon Backend ab. Ihr legt ganz einfach dort eine Sendung an und tragt die Stückzahlen so ein, wie ihr sie bestellt habt. Wenn aus dem Anlieferplan eine Sendung wird, generiert Amazon zwei Nummern für euch: Die Sendungs-ID und die Amazon Referenznr. Die Referenznr. wird nicht sofort erzeugt, sondern erscheint erst 40-60 Minuten später in der Sendung. Also Ruhe bewahren und warten.
Shapiro wollte diese Nummern beide am Anfang schon haben. Ich glaube diese landen in der Bill Of Landing (dem Frachtbrief) und dienen später Amazon um die Paletten einer erwarteten Sendung zuzuordnen.

Nachdem die Sendung auf dem Weg ist, und ihr dies im Backend angegeben habt, will Amazon von euch die Frachtbriefnummer. Die bekommt ihr von eurem Frachtdienstleister bzw. ihr könnt die vom Frachtbrief ablesen, falls man euch den schon geschickt hat.

Zusammenfassung

Generell ist der Ablauf so (jedenfalls wenn der Frachtdienstleister die Zollabwicklung für euch macht):

  1. Commercial Invoice bekommen (und zwar so, dass die Lieferanschrift korrekt erwähnt wird)
  2. Sendung passend zur Bestellung anlegen und ReferenzNr und SendungsID + Com.Invoice an den Frachtdienstleister geben.
  3. Power Of Attorney unterzeichnen und das Frachtangebot annehmen.
  4. Brieftasche Festhalten

Aktueller Fokus

Reviews

Nachdem die Private Label Ware ja nun im Lager liegt, muss ich mich um den Verkauf kümmern. Eine berechtigte Anmerkung aus euren Reihen war, wieso ich mich nicht um Reviews kümmere. Um ehrlich zu sein. Reviews waren komplett aus dem Fokus geraten da meine RA Produkte sich auch so verkauften – und ich nicht für irgendwelche Listing-Diebe die Arbeit machen wollte. Folgende Ansätze habe ich dazu aktuell:

  • Ich habe bei Private Label Journey nachgefragt wie ich Rezensionen bekommen könnte und mir wurde eine Teilnahme an der Betaphase von ShopDoc angeboten. Ich schau mal was das wird.
  • Amko erklärte mir seine sehr einfache Strategie. Er geht die Liste der Amazon Top Reviewer durch und schickt denen einfach auf Amazon eine Nachricht und fragt ob sie Lust hätten das Produkt ABC zu bewerten.
  • Ich werde eine Liste der bisherigen Kunden erstellen und diese erneut anschreiben und fragen ob alles in Ordnung ist. Außerdem gibt es für mein Private Label Produkt noch ein AddOn zum herunter laden auf das ich sie hinweise. In diesem Zuge werde ich auch nochmals bitten mein Produkt zu reviewen.

Produkt Recherche

Außerdem habe ich eine neue Nische identifiziert. Ich war auf der Suche nach Online-Shops wo ich eventuell eines meiner bisherigen Retail-Arbitrage Produkte günstiger kaufen könnte. Ich stieß dabei auf einen „Spezialisten-Shop“ der auch andere Artikel im Umfeld des ersten führte an die ich bisher nicht gedacht hatte. Eine kurze Amazon Suche zeigte mir, dass die Nische funktionieren könnte.

Aktuell sammle ich Informationen über die Nische. Also

  • Welche Produkte und Varianten gibt es?
  • Wie viel wird von diesen Verkauft? D.h. Was sind die wichtigsten Produktvarianten?
  • Wie ist die Preis Struktur im Markt?
  • Welche Artikel werden mit Prime verkauft und welche nicht?

Außerdem werde ich versuchen auch in Europa (EU) einen Hersteller zu finden um dem ein oder anderen Import Problem aus dem Weg zu gehen.

Soweit von mir. Diese Woche ist es etwas mehr Text geworden. Ich hoffe aber es war interessant und nützlich. Was mich interessieren würde: Wie macht ihr Produkt/Marktrecherche? Und wie bekommt ihr Reviews? Lasst es mich wissen via Kommentar.