Versand durch Amazon #56: Bäm! Rekordmonat Oktober!

Willkommen zurück zur 56ten Woche meines Versand durch Amazon-Logbuchs. Dies war die letzte Woche meines Urlaubs in SüdOstAsien und aktuell sitze ich im Starbucks im Münchner Hauptbahnhof. Diese Woche war die letzte des Rekordmonats Oktober. Und dieser Monat hatte es wirklich in sich…

Bericht zur Lage des Verkaufs

Zuerst ein Wort zur letzten Woche. Diese war leider überhaupt nicht Rekordverdächtig. Mit unter 700EUR Umsatz lag sie ein drittel unter den Ergebnissen der (Rekord-)Vorwoche. Aber warum? Es gab 4 Artikel die mittlerweile nicht mehr im Lager vorrätig sind. Diese allein haben laut Amazons Schätzung einen verlorenen Umsatz von 70 Stück und knapp 600EUR verursacht (in der letzten und vorletzten Woche). Meine Logistik benötigt aktuell noch meine Mitwirkung, so dass ich im Urlaub dagegen nichts tun konnte. Entsprechend wichtig ist es baldigst Nachschub zu Amazon zu schicken. Ich werde prüfen, ob ich einige Artikel nicht auch direkt zu Amazon bekomme. Auch wenn ich das Labeling bezahlen muss, kostet dies doch weniger als die ausgelassenen Verkäufe.

Mein Privat Label Produkt wurde endlich am Mittwoch Abend eingebucht und hat seit dem bereits wieder Verkäufe (im Schnitt 2 Pro Tag über alle Varianten summiert) erzielt. Da Donnerstag – Sonntag jedoch traditionell schwache Tage sind hoffe ich, dass diese Woche deutlich mehr kommt.

Rückblick auf den Rekordmonat

Wow, dieser Monat war echt ein Knaller – trotz der letzten Woche. Die erste, zweite und dritte Oktoberwoche lagen alle samt über 1000 Euro und jeweils höher als ihre Vorgängerwoche. Vorletzte Woche war dann die bisherige Topwoche mit 1250EUR Umsatz. Auch wenn die letzte Oktoberwoche aus den oben genannten Gründen schwächer abschloss, kam zum Ende des Monats doch ein neuer Monatsrekordumsatz zu stande: über 4300EUR. Damit habe ich mir meinen Level 4 zurück geholt. 😉

Die Umsätze kommen bei mir zu über 80% aus der Haushaltsgeräte Kategorie und diesen Monat fast komplett aus Retail-Arbitrage Produkten. Ziel ist es die Summe so hoch zu halten, jedoch die Private-Label Produkte auf mind. 30 des Monatsumsatzes zu bringen.

Ziele für den November

Hauptaufgabe ist es nun den doch recht spät eingetroffenen Bestand meines Privat-Label-Produkt #1 bis zum Jahresende spührbar zu reduzieren. Ich habe als Kleinunternehmer für die Ware bereits Mehrwertsteuer bezahlt und müsste nächstes Jahr (ab da bin ich kein Kleinunternehmer mehr) nochmals MWSt abführen. Deshalb muss soviel wie möglich Ware abverkauft werden. Hierzu muss ich fast 600Einheiten verkaufen. Dazu habe ich zwei Ideen:

  1. Ich werde meine PPC Aktivitäten verstärken und auch prüfen, ob Promotionen und Gutscheine für mich in Betracht kommen.
  2. Ich werde den europaweiten Verkauf ins Auge fassen. Jeder zusätzliche Markt ist für mich hilfreich um den Warenbestand zu reduzieren. Und wenn das für mich steuerlich neutral ist, dann ist das ein No-Brainer.

Ansonsten muss ich den Warenbestand für meine ausverkauften Artikel auffüllen und ich habe vor noch ein paar Optimierungen an den Bildern meines Private-Label-Listings durchzuführen. Es gibt also einiges zu tun.

Habt ihr Erfahrungen mit dem europaweiten Verkauf? Eventuell auch als Kleinunternehmer? Lasst es mich wissen.

11 Gedanken zu „Versand durch Amazon #56: Bäm! Rekordmonat Oktober!

    1. admin Beitragsautor

      Ab nächstem Jahr bin ich normaler Unternehmer und als solcher muss ich auf meinen Rechnungen MWSt ausweisen (und ans Finanzamt abführen). Das FinA interessiert es dabei wenig, dass ich für die Gesamte Ware im Einkauf bereits MWSt abgeführt habe. Ich könnte natürlich einfach meine Preise erhöhen – allerdings ist das bei bestimmten Konkurrenzsituationen schwer möglich. Also ist mein Ziel für dieses Jahr, soviel wie möglich abzuverkaufen und im neuen Jahr dann den Bestand wieder aufzufüllen. Dann kann ich die im Einkauf angefallene MWSt direkt beim Finanzamt geltend machen und hab die Probleme nicht mehr.

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      1. Davide

        Danke Kevin!! Alles klar. Es ist so motivierend zu hören wie du deinen Erfolgsweg gehst. Sie sind eine große Inspiration für mich aber auch für viele andere Leser.
        Ich wollte Sie fragen: Sie schreiben, dass Sie nicht nur Private Label Produkte verkaufen. Wie kaufen Sie die restlichen Produkte, welche nicht unter der Bezeichnung Private-Label fallen? Mit welcher Art von Produkten haben Sie auf FBA begonnen? Mit „Art des Produktes“ beziehe ich mich auf den Einkauf. D.h. wie kauften Sie die ersten Produkte ein (Alibaba; Retail Arbitrage;…). Ich freue mich auf eine Rückmeldung! Viel Erfolg und immer weiter so! 😀
        LG Davide

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        1. admin Beitragsautor

          Angefangen habe ich mit Online-Arbitrage. Ich habe mich durch Websiten wie „restposten.de“ gearbeitet und nach was brauchbarem gesucht. Ansonsten ist sicher Retail-Arbitrage sinnvoll.

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          1. Davide

            Vielen Dank Kevin für Ihre rasche Antwort! Sind Sie rum und die Uhr aktiv? 😉
            Wie „labeln“ Sie dann diese Produkte bzw. auf welche Kriterien schauen Sie beim Einkauf?
            Ich finde ihre Berichte echt super, jedoch bin ich der Meinung, dass Sie die Seite leserfreundlicher gestalten könnten. Um ältere Beiträge zu suchen muss man auf der Seite immer ganz runter scrollen. Ein schönes Listing aller Blogs wär echt super finde ich. Ich hoffe Sie sehen meine Meinung als konstruktive Kritik!
            LG

          2. admin Beitragsautor

            Ich habe den Kommentar zufällig 20min nach der Erstellung gesehen und direkt geantwortet. Darauf kann man sich nicht verlassen. 😉
            Ich label die Produkte mit diesen Etiketten: http://amzn.to/2fGafYk und bedrucke sie mit einem alten Tintenstrahldrucker. Ich hab einfach genommen was da war. 😉
            Kritierien sind prinzipiell immer erstmal „Amazon Preis >= 3x Einkaufspreis“ und mittlerweile auch „Amazonpreis > 10EUR“
            Danke für den Hinweis. Ich schau mal ob ich das besser/übersichtlicher hinbekomme. Kann aber auch ne weile Dauern.

  1. Firehawk

    Glückwunsch zu dem tollen Monat. Ich bin schon länger stiller Leser deines Blogs und finde super wie du dir das aufgebaut hast. Bisher konnte ich aber nirgendswo lesen, welche Artikel du bei Amazon verkaufst und unter welchem Namen du das tust.
    Könntest du das nicht mal veröffentlichen, damit man deine Erklärungen besser nachvollziehen kann?
    Gruß

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    1. admin Beitragsautor

      Hi Firehawk,

      sorry aber das kann und will ich nicht tun. Es gibt genügend Neider bzw. einfach böswillige Menschen die nichts besseres zu tun haben, als anderen das Leben schwer zu machen. Wenn ich also meine Daten veröffentliche, dann gibt es in 0,nix andere FBA Seller die das Gleiche verkaufen oder direkt neben mir meine Nische zu mauern oder Spassbestellungen machen und Retouren produzieren. Ich hoffe du kannst das nachvollziehen.

      Und falls du doch raus bekommen solltest was ich verkaufe oder wie mein Shop heißt, bitte ich dich trotzdem dies nicht zu veröffentlichen.

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