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Versand durch Amazon #155: Es ist kompliziert

Hallo Leute, willkommen zu einem kurzen Update meines Versand durch Amazon Logbuchs.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die Verkaufszahlen sind diese Woche erneut erbärmlich. Deutschland lag erstmals seit langem wieder unter 1000€. Sogar unter 900…. Da helfen dann auch keine 450€ aus dem Ausland um das noch gut zu machen. Kurzum: etwas über 1300€ Umsatz.

Probleme, Probleme

Aktuell geht mir etwas die Luft aus. Die Kommunikation mit einem deutschen(!) Zulieferer gestaltet sich unnötig aufwändig weil Informationen nur ab und zu und unvollständig geliefert werden. Die Verkaufszahlen sind mies, in Frankreich liegen meinem Listing ein paar negative Bewertungen auf dem Magen (auf Grund von Missverständnissen des Kunden) und die „Variationsgeschichte“ scheint wohl ein Dead End zu sein.
Letzte Woche schrieb ich, dass ich nicht in der Lage bin im Ausland die Variationtypes einiger Listings umzuändern. Der Support hat abgewinkt, da doch alles toll ist und ich mit dem Zustand happy sein sollte. Dass ich mich auch noch privat mit ein paar Problemen herumschlage hilft da nicht wirklich.

Private Label Produkte

PLP #1

Für mein erstes Produkt hatte ich seit einiger Zeit die Idee eine „Maßanfertigung/Custumization“ anzubieten. Mein Hersteller würde das zu (recht happichen) Preisen mitmachen und dann Dropshipping zum Kunden anbieten. Nur weiß ich aktuell nicht, wie ich das mit vertretbarem Aufwand in Amazon integriere. Was ich definitiv nicht will ist, manuell emails weiter zu leiten. Aber die Versandbestätigung muss ja auch bei Amazon eingetütet werden.

PLP #2

Mein zweites Produkt verkauft sich recht stabil mit ca. 5-7 Einheiten pro Woche. Das ist ganz nett, aber viel zu wenig um meinen Bestand in absehbarer Zeit abzuverkaufen. Idealerweise soll man ja seinen Bestand alle 6 Monate „drehen“. Aktuell sieht es eher nach 3-4 Jahren aus. Meine zaghaften versuche größere Kunden anzusprechen sind nicht gefruchtet. Aktuell schwirren mir folgende Begriffe im Kopf herum: „Preissenkungen“ und „Facebook Werbung“.
Die Frage ist, ob die Preissenkung nicht potentielle Einzelhändler und Großkunden abschrecken könnte, da dann die Marge nicht mehr passt…

Schlusswort

Einzige Info im „Sonstiges“ Bereich: usepac schrieb mich an und forderte mich auf, meine Registrierungsnummer der Zentralen Stelle zu melden. Für mich sah es so aus, als ob da nicht groß verifiziert wurde, ob die Nummer stimmt. Hauptsache da steht was drinnen. Allerdings hatte ich meine Nummer direkt zur Hand (jedenfalls die Vorläufige) und hab diese hinterlegt.

Soweit von meiner Seite. Wirklich viel kann ich euch leider nicht berichten. Ich hoffe bei euch läuft es besser und der nass kalte Herbst hat euch nicht so im Griff.


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Versand durch Amazon #154 – Problem mit Variationen

Willkommen zur 154ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Eigentlich ist die letzte Woche gut los gegangen. Aber aber Freitag – Sonntag war dann der Ofen so ziemlich aus. Das Spiegelt sich auch in den Zahlen wieder. Deutschland brachte diese Woche keine 1300€ zusammen. Und wenn nicht Italien wäre (>200€ Umsatz), dann wäre auch im Ausland wenig zustande gekommen. In Summe kam etwas über 1600€ zusammen.

Aber wie lief eigentlich der letzte Monat? (September… ja ich bin spät dran…)

Rückblick auf den September

Ich habe mir einen Tax-Report gezogen und diesmal die bereinigten (abzgl. Rücksendungen) Tax-Exclusive (Netto) Umsätze angeschaut. Meine Umsätze stammen demnach zu >70% aus Deutschland. Italien war zweitstärkster Markt mit ca. 17%. Spanien und Frankreich waren fast auf den Euro genau gleich und brachten jeweils ca. 5% ein. Hier zeigt sich, dass Frankreich aktuell nicht gut läuft. (In der Vergangenheit war FR immer zweitstärkste Kraft, oder zumindest ähnlich stark wie Italien).

In Zahlen lag der Gesamtumsatz bei >6500€. Davon sind die Einkaufskosten abzuziehen. Als Faustformel gilt ja immer „Verkaufspreis bei Amazon = 3 x Einkaufspreis“. Dreh ich die Formel der Einfachheit halber mal um, bleiben diesen Monat ca. 2200€ hängen. Davon sind dann aber noch die Werbekosten zu bezahlen. Diese lagen bei insgesamt 1700€. D.h. mein Gewinn Vor Steuern liegt überschlägig bei 500€. FBA Verkäuferlevel 3. Ausbaufähig.

Eine Idee könnte eine weitere Reduzierung des Werbebudgets sein. Aktuell kämpfe ich aber gerade mit einem viel dümmeren Problem: Varianten.

Varianten-Problem

Vorweg: Das Problem besteht nur im Ausland. In Deutschland hat alles toll funktioniert. Flatfile Upload und alles wurde korrekt umgestellt.

Das Problem: Ich habe Produkte welche ich seit langem in einer „Number Of Items“ Variation verkaufe. Nun möchte ich weitere Varianten hinzufügen, welche aber über „Number Of Items“ nicht gut zu beschreiben sind. Also möchte ich auf eine „Color“ Variation umsteigen. Das hat zwei Vorteile:

  1. Color bietet ein SQUASH Bild an, d.h. man kann ein kleines Erklärendes Bild bei der Variation einfügen, anstatt einen langweiligen schwarzen Link.
  2. Color erlaubt einem einen „Freitext“ als Variantenname zu hinterlegen.

In Deutschland hat es gereicht das Variation Theme in allen Children auf „Color“ zu ändern und das entsprechende „Color“ Feld im Sheet zu befüllen. Upload, und fertig.

Im Ausland ist folgendes Problem aufgetreten: Die alten Produkte werden weiterhin als „NumberOfItems“ Variation angezeigt. Die neuen Varianten aber als „Color“ Variation. Es sieht aus, als ob unter der selben Parent-SKU(!) ein zweites Listing angelegt wurde.
Also habe ich nochmal alle Parents gelöscht (via Sheet upload), geprüft dass die Variationen weg sind (sind sie), die „Number of Items“ Spalte bei den Kindern geleert und die Parents erneut erzeugt. Selbes Ergebnis.
Danach habe ich wieder alle Parents gelöscht und nochmal mit NEUER Parent-SKU erzeugt. Selbes Ergebnis.
Jetzt Stehe ich auf dem Schlauch. Falls noch jemand Ideen hat, her damit. Verlinkte Marktplätze vielleicht?

Sonstiges

In Frankreich sah es in letzter Zeit sehr schlecht aus. Ich fragte mich also was da schief läuft. Ein Blick auf meine Listings zeigte mir, dass ich bei zwei wichtigen Produkten nur 1 Bewertung hatte und diese jeweils negativ war. Dabei waren die Kritikpunkte sogar im Listing genannt… D.h. der Kunde beschwert such über das Format meines Produkts obwohl es im Listing angegeben ist. Ein anderer beschwerte sich u.A. darüber, dass er 3 Pakete statt einem erhalten hatte. Beide habe ich erstmal erklärend kommentiert um ihnen etwas die Spitze zu nehmen.
Die letzte Bewertung ärgert mich dahingehend, dass dies natürlich Amazons verschulden ist.
Habt ihr in letzter Zeit versucht Bewertungen löschen zu lassen? Gibt es dafür einen Prozess?


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Versand durch Amazon #153 – Die Italienische Abrechnung

Hallo Leute, willkommen zurück zur 152ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Die letzte Woche war aus diversen gründen recht anstrengend für mich, da ein persönliches Thema mich beschäftigt und gleichzeitig das Thema Immobilien anstand. Entsprechend gering war meine Produktivität. Jedoch gibt es einige interessante Neuigkeiten zu vermelden.

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Versand durch Amazon #152: Internationale Angebote

Willkommen zu meinem 152ten Versand durch Amazon Logbuch. Einem ganz besonderen Eintrag, und endlich auch mal wieder etwas länger. Vor 3 Jahren hatte ich Urlaub genommen und beschlossen mal dieses FBA auszuprobieren. Diese Woche hatte ich wieder Urlaub und hab versehentlich einen Knopf gedrückt….

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Versand durch Amazon #150: Variantenreich

Hallo Leute und willkommen zur 150ten Episode meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche war ich wieder etwas aktiver und das hatte mit meinem Hauptprodukt zu tun.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Diese 150te Woche brachte endlich wieder etwas mehr Umsatz ein – rechtzeitig zum „Jubiläum“ könnte man sagen. Frankreich gönnte sich zwar eine Auszeit (<70€ Umsatz) dafür war Spanien mit >200€ und Italien mit fast 400€ dabei. Deutschland kam auf >1300€, was eher Durchschnitt ist. Aber dank des etwas stärkeren Auslands kamen über 2000€ zusammen.

Aktivitäten im PL Bereich

Letzte Woche (kurz vor dem letzten Bericht) konnte ich eine Einigung mit meinem Hersteller meines PL-Produkts #1 erzielen. Teil des Deals war eine neue Produktvariante. Und zwar möchte ich Sets aus verschiedenen Varianten anbieten um Kosten bei Amazon zu sparen. Die Idee dahinter: Anstatt 1 Packung in Variante A und 1 in Variante B zu kaufen, möchte ich eine Packung mit A+B bereit stellen. Dabei biete ich dem Kunden einen günstigeren Preis an, ich selbst profitiere von niedrigeren Versand und Pick&Pack kosten. Herausforderung war meinen Hersteller davon zu überzeugen diese Sonderanfertigung zu machen, da er mir eigentlich gerade die Preise wegen „zu viel Aufwand“ erhöhen wollte. Frei nach Coveys 4ter Regel „Think Win/Win“* konnte ich aber hier mit meinem Gegenüber einen zufriedenstellenden Deal aushandeln.

Das war aber natürlich nur die halbe Arbeit. Denn bevor ein Produkt, oder auch nur eine Variante, bei Amazon Landet müssen diverse andere Aufgaben erledigt werden:

  • Label mit der FNSKU müssen erstellt und an den Hersteller geschickt werden.
  • Vorher müssen die Listings erstellt werden
  • Bevor man was verkaufen kann, müssen die Listingtexte erstellt werden
  • Neue Bilder müssen her
  • Und die neuen Listings müssen auch im Ausland verfügbar sein.

Beim Erstellen des Listings merkte ich dann, dass ich die Variante ändern muss, da die bisherigen Varianten auf die Menge abzielten, ich jetzt aber eine Farbvariation anbieten möchte. Via Private Label Journey Gruppe auf Facebook fand ich dann auch heraus wie man seinen Varianten ein eigenes Minibild verpasst.

Tip: Um euren Varianten ein andere Minibild zu verpassen (keine verkleinerte Version des Hauptbildes) könnt ihr die Eigenschaft swatch_image_url benutzen. Ihr findet diese z.B. in der vollen Flat-File Vorlage. Das Bild sollte Quadratisch sein, im JPEG Format und mind. 500px groß. (angeblich die selben Anforderungen wie für das Hauptbild….!)

An den Bildern werde ich noch zu tun haben. Auch die Übersetzung steht noch an. Aber zumindest ist der Hersteller jetzt erstmal mit allen Infos versorgt und ich kann in Ruhe den Rest erledigen.

Soweit von meiner Seite. Ich hoffe der Tip mit dem Minibild hilft euch weiter. Eine Frage hätte ich noch an euch: Welche Prozessverbesserung, Tool oder Outsourcing hat euch in den letzten 10 Monaten am meisten voran gebracht und sollte ich auch ausprobieren/überlegen? Schreibt eure Vorschläge und Ideen unten in die Kommentare. Ich bin daran immer interessiert.


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Versand durch Amazon #147: Ablenkung

Willkommen zur 147ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche kam ich mit diversen Themen voran, allerdings scheinen meine Kunden gerade mit anderen Dingen beschäftigt zu sein…

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Versand durch Amazon #146: Besser als gedacht

Hallo Leute, in den letzten Wochen war ich recht geknickt, da ich glaubte mein neues Produkt würde sich nicht verkaufen. Diese Woche musste ich lernen, dass dies so nicht stimmt…. zum Glück.s

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die letzte Woche hätte wieder eine richtig tolle werden können. Und das kam so:
Am Montag stieg Deutschland mit >400€ in die Woche ein und das Ausland steuerte den Rest bei um die 500€ Marke zu knacken. Am Dienstag wieder über 400€ insgesamt. Mittwoch wieder über 400€, Donnerstag 300€. Am Freitag dann der stärkste Tag (was rar ist) mit knapp unter 700€ Umsatz. Dann kam der traditionell schwache Samstag mit <150€. Den Abschluss besorgte dann der Sonntag mit sage und schreibe 0€. Das ist kein Schreibfehler. Aber trotzdem nicht schlecht, kamen doch so >2500€ Umsatz zusammen.

PL2 : Doch besser als gedacht

In den letzten 2 Wochen war meine Stimmung etwas down, da ich glaubte 0 Einheiten meines neuen Produkt verkauft zu haben. Und zwar nutze ich eine Filtereinstellung in meinen Emails um anhand der „Amazon hat ihre Ware versandt“ Mails zu erkennen wie es so läuft. Meine Filter waren aber auf ein Schlagwort eingestellt, welches ich im Zuge der Titeloptimierung vor 2 Wochen weiter nach hinten im Titel verschoben hatte. Da nur der Anfang des Titels in der Email auftaucht, erkannte mein Filter keine Verkäufe. Als ich den Fehler bemerkte, zog ich mir direkt nochmal die echte Statistik von Amazon und wertete diese aus. Und anstatt schlechter lief es in den letzten Wochen sogar besser! Noch besser war meine Stimmung, als ich Rückmeldung von einigen Reviewern erhielt, welche ich auf FB angesprochen hatte. Diese bestätigten, dass mein Produkt in ihrem Umfeld 1A funktionierte. Eine Reviewerin war so begeistert, dass sie versuchen möchte mein Produkt in ihrer Firma als Standard zu etablieren. Dass sie ohne mein nachfragen dann direkt noch einen positiven Amazon Review geschrieben hatte war da die Krönung.

In dem Zuge habe ich auch nochmal meine Facebook-Werbung gecheckt. Diese korreliert mit einer Woche, in der ich die meisten „Probiersets“ verkauft habe. Eventuell war die Facebook-Werbung durchaus erfolgreich. Da ich nicht mit FB-Pixel & Co gearbeitet habe, weiß ich das nicht mit Bestimmtheit. Aber ich denke ein erneuter Test könnte sich hier anbieten. Wenn es wieder einen Spike gibt, dann kann ich das definitiv zuordnen.

Soweit von meiner Seite. Ich hoffe auch bei euch gab es positive Überraschungen. Zum Abschluss noch ein kurzer „Gedankenblitz“ zum drüber nachdenken:
Was passiert eigentlich in Hinblick auf die DSGVO, wenn man virtuellen Assistenten (VAs) Zugriff auf den Amazon Account einräumt bzw. auf die Bestell/Steuerinfos?


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Versand durch Amazon #143: Kurz vor dem Sommerloch

Hallo Leute, bevor ich mich für eine Woche nach Polen absetze gibt es nochmal ein kurzes Update von mir – mit erschütternden Zahlen!

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die tollen letzten Wochen klingen nun langsam aus. Deutschland ist mit knapp unter 1500€ wieder bescheidener aber dennoch OK unterwegs. Das Ausland konnte diesmal allerdings nicht zur Rettung eilen. Mit 750€ war deren Ergebnis auch gut aber nicht herausragend. UK zeigte erstmals ein paar mehr Verkäufe als üblich, wobei ich dies zu 100% auf Produkttester schieben würde.

Wie verlief nun der Juli? Diesmal gehe ich so vor:
* Ziehen des TaxReports (Enthält Verkäufe und Rücksendung. Sehr bequem…)
* Summieren der Spalte W (Umsatz exkl. Steuern)
* Multipliziert mit „ca. Marge“
* abzüglich Werbung

Der Monat war aus Umsatzsicht erneut ein Rekordmonat. Mit über 11400€ gab es da keinen Zweifel.Gerade die Rekordwoche 139 half da natürlich richtig weiter.  Der Netto-Umsatz, und der ist entscheidend, lag bei 9700€.
Ich setze eine Marge von ca. 20% an (genauer mag ich es nicht machen) und komme damit auf einen Gewinn vor Werbung und Steuern von 1940€.
Die Werbung ist in diesem Monat total explodiert – und ich hatte es nicht bemerkt! Mit 1760€ werden die Einnahmen fast vollständig aufgefressen. Damit bin ich dann auf Verkäuferlevel 2 gefallen. Krass…. Hier muss ich dringend gegensteuern!

Soweit von meiner Seite. Beim neuen Produkt warte ich auf Zuarbeit von meinem Kontakt.
Aktuell fällt mir die geschäftliche Seite echt schwer da das positive Feedback fehlt.

Versand durch Amazon #142 – Connections

Hallo Leute, willkommen zurück zur 142ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche war wieder interessant. Aber hauptsächlich wegen des Wochenendes.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Das Wochenende war bereits bei den Verkaufszahlen interessant. Bis zum Sonntag morgen war die Woche ganz ok. Aber international war bis dahin sehr wenig gelaufen. In Summe hatten alle nicht deutschen Marktplätze gerade einmal 200€ eingenommen. Deutschland hatte bis dahin eine super Woche hingelegt und allein an den ersten 3 Tagen bereits fast 1400€ Umsatz gemacht und stand am Sonntag morgen sogar bei sehr guten 1900€.
Am Sonntag kam dann plötzlich eine große Menge Orders aus Frankreich herein und katapultierte die Umsätze von 100€ auf fast 600€. Deutschland hatte ebenfalls noch gute Verkäufe zu verzeichnen, so dass am Ende knapp 2800€ zu Buche standen. Sehr gut!

Tolles Wochenende

Netzwerkeffekte #1

Das Wochenende war geprägt von Besuch eines guten Freundes und seiner Frau. Es ging auch da ums Geschäft, jedoch nicht um Amazon FBA. Als die beiden wieder abgereist waren, nahm ich mir eine Aufgabe vor, die ich seit langem vor mir herschiebe. Grundlos, wie sich herausstellte. Und zwar fragte ich in den verschiedenen FB Gruppen ob jemand interesse hätte mein Produkt auszuprobieren um mir Feedback zu geben. Es meldeten sich 10 Leute aus meiner Zielgruppe aus verschiedenen EU Ländern die gern einmal probieren wollen. Idee ist, dass ich ihnen mein Produkt zur Verfügung stelle und bei positiven Feedback sie darum bitte auch bei Amazon eine Bewertung abzugeben.

Netzwerkeffekte #2

Als ich auf FB unterwegs war, schrieb mich ein alter Bekannter an. Wir hatten vor 20 Jahren zusammen Fußball gespielt und kommen aus derselben Ecke. Seit Jahren hatte wir uns nicht mehr gesehen. Ich hatte gehört er sei erfolgreicher Geschäftsmann geworden und schrieb ihn auf Amazon einmal an. Ich erzählte was ich so mache und er was er so macht. Soweit so gut. Am Sonntag kontaktierte er mich und meinte er hätte da ein Produkt was er gern Online vertreiben wollte. Ob ich Interesse hätte das zu machen. Ich sagte „ja schon. Aber bei zwei Verkäufern wird die Marge dann eng.“. Ich bot ihm an ihm zu helfen das Produkt online zu bringen. Er brauchte dafür ja nur einen Amazon Account. Als Eingetragener Kaufmann hatte er alle anderen Voraussetzungen ja zur Hand.Selbst die Bilder für das Listing hatte er schon. Antwort „Ne. Ich hab gerade zuviel hier zu tun. Mach mal. Kannst am Anfang auch die Marge zu 100% behalten.“ Ich sagte zu. Denn was habe ich dabei schon zu verlieren?

Dabei zeigt sich einmal mehr, dass man in der Geschäftswelt ruhig etwas mehr als etwas zu wenig über seine Unternehmungen reden sollte. Manchmal erwachsen daraus Geschäftschancen an die man gar nicht gedacht hat.

Sonstiges

Soweit von mir. Auf Facebook gab es noch eine interessante Diskussion zum Thema „Wie schaffen es die Chinesen auf die Bestsellerplätze mit schlechten Listings?“. Diese Diskussion war interessant. Sie zeigt, dass es einen riesigen Pool an grauen oder schwarzen Techniken gibt, die Händler ausnutzen um andere zu verdrängen. Scheinbar ist das so effektiv, dass man sogar mit völlig lieblosen 0815 Listings Verkäufe generieren kann. Was genau gemacht wird, wollten die Wissenden nicht Preis geben, aber vermutlich handelt es sich um gekauften externen Traffic, welcher den A9 (Amazons Suchalgorithmus) so beeindruckt, dass er diese Listings bevorzugt. Google konnte man vor einigen Jahren so auch etwas vormachen. Das ging so lange gut, bis Google den Hammer fallen gelassen hat und Linkfarmer hart abgestraft hat. Die Frage ist: Wie lange macht Amazon das Spiel mit. Zum Vorteil der Kunden sind die schlecht gemachten Listings keinesfalls.


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Versand durch Amazon W140 – Lesson learned

Hallo Leute, willkommen zur 140ten Ausgabe meines Logbuchs. Heute mit ein paar Tipps und Tricks zum Seller Central.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Das Ende der WM zeigte sich in meinen Verkäufen durch einen etwas geringeren Umsatz. Diese Woche war das Ergebnis aus Deutschland mit 1670€ gut. Auch das Ausland performte gut, aber nach den beiden letzten Woche sehen die Zahlen recht niedrig aus. Italien lieferte als stärkste zweite Nation 250€. In Summe kam das Ausland auf 600€ Umsatz.

Großbritanien performt nach wie vor so gut wie gar nicht. Hier würden mich eure Vorschläge interessieren was man machen kann um ein Produkt in GB zu platzieren? Die Produktbeschreibung (Copy Writing) hatte ich von einem native Speaker (Freelancer) machen lassen und meine Marken-Homepage ist auch auf English. Ich dringe irgendwie in UK nicht zu den Kunden durch.

Private Label: Lessons Leaned

In den Kommentaren der letzten Wochen habe ich bereits einmal kurz ein Resüme gezogen, was der Grund für meine Schwierigkeiten beim Private Label Produkt #2 ist. Das möchte ich gern nochmal hier im Blog machen, damit andere das bedenken.

Will man ein neues Produkt auf den Markt bringen gibt es ein Standardset an Empfehlungen/Best Practises die man beachten sollte.

Erstmal die Punkte die ich schon beachtet habe/versucht habe zu beachten:

  • Start with why not with what (Simon Sinek): Ich habe ein Why. Es ist das selbe Why wieso meinen Kunden den Job machen und ich den Job mache (der selbe den meine Kunden haben).
  • Marktanalyse vs Nutzen generieren aka „Du willst doch nur verkaufen was am Meisten gesucht wird“: Ja stimmt. Ich habe den Markt untersucht. Aber das macht Sinn. Ich merke sogar bei meinem Produkt, dass manche Leute nicht kaufen, weil sie ein anderes Format bevorzugen. Solche Recherchen sind notwendig – auch wenn du Mehrwert generierst.
  • Nische gefunden: Ja
  • Eigene Website für Marke in der Nische: Ja
  • Produkt was ein Problem addressiert: Ja
  • Massiver Schmerzpunkt beseitigt?: Ehrlichgesagt – eher nicht. Eher einen nervigen Nebenaspekt.
  • Bildlich darstellbar?: Hmm… ja schon. Hab da jetzt versucht mit annimierten Gifs das zu verdeutlichen.
  • Passioniertes Publikum in der Nische?: Oh ja. Die Leute sind begeisterungsfähig. Das machen die Beruflich.
  • Billiger Anbieten? Unmöglich. Der Platzhirsch verkauft standard Handelsware containerweise. Die „MeTo“ Fraktion versucht billiger zu sein als der. Über den Preis ist nix zu machen.

Mein erstes Problem war dann der Platzhirsch. Der war so gesetzt, so der Standard, dass Leute gar nicht auf die Idee kamen nach Alternativen zu suchen. Deshalb habe ich es mit Facebook Werbung versucht. Ziel war aber KEINE Image Werbung. Ich mache klassische „Hallo mich gibts auch!“ Werbung. Selbst wenn du in einer Nische unterwegs bist, musst du erstmal dort Bekanntheit erreichen bevor von den Leuten jemand Mund-Propaganda für dich machen kann.

Also alles richtig gemacht? Nee.

Mein Fehler

Was ICH vergessen habe und was in keinem „Wie baue ich meine Amazon Marke“-Guide steht: Du musst sicherstellen, dass deine Kunden dein Produkt überhaupt auf Amazon kaufen können.
Lasst das mal sacken.
Jup. Es gibt Kundengruppen die DÜRFEN auf Amazon nicht kaufen. Wer? z.B. Angestellte von großen Firmen die für den beruflichen Bedarf Ware brauchen. Die haben nämlich Hauslieferanten und Exklusivverträge. Und das hatte ich nicht im Blick. Denn mein Artikel ist vor allem für den Einsatz im beruflichen Alltag gedacht. Nicht für zu Hause. Nicht für jedermann. Sondern für Profis. Das ist die Krux.

Die„so müsste man vorgehen“-Guides stimmen. So bin ich ja auch vor gegangen. Nur leider hab ich einen klitzekleinen Punkt übersehen. Wäre das anders gewesen, wenn ich einen Business-Modell-Canvas verwendet hätte? Vermutlich nicht. Es hätte mir jemand die richtigen Fragen stellen müssen. Im eigenen Kopf hat man immer alle Antworten parat. (Guter Grund für eine Mastermind-Runde)

Tipps und Tricks

Ich hatte vor einiger Zeit (>1 Monat) eine Remission von Amazon beauftragt. DIese wurde einfach nicht bearbeitet. Es handelte sich um eine recht große Order mit Ware die ich umverpacken wollte. Irgendwann hatte ich die Nase voll und cancelte die Order. Statt einer großen Order erstellte ich ca. 5 kleinere Orders. Und siehe da: Eine Woche später waren alle Kartons da. Also merken: „Keine großen Remissionen beauftragen, sondern liebe kleine.“

Ansonsten war das Wochenende vom Umverpacken der Produkte geprägt. (Ich habe kleinere „Probepackungen“ im Angebot, und erstell die halt selber von Hand. Man kann dabei ja Filme/Vorträge gucken.  😉  )

Kennt ihr einen Trick um die Verkaufe einer SKU pro Zeit über alle Länder hinweg auszuwerten? Idealerweise pro Woche. Die Statistiken im SC sind leider entweder Landesbezogen, Zeitlich über alle Produkte oder produktbezogen für nur einen Zeitraum. Welche Statistiken nutzt ihr um euer Erfolgstracking zu machen?

Sonstiges

Aktuell bin ich parallel wieder auf der Suche nach Investments, genauer Immobilien. Das nimmt zwar Zeit in Anspruch motiviert mich aber aktuell sehr. Leider war ich die letzten beiden Jahre nicht aktiv, was ein Fehler war. Die Preise sind gestiegen und mittlerweile auch in den etwas abgelegenen Regionen eher „unrealistisch“. Jeder der Grundlagen der Mathematik versteht wird beim durchrechnen das selbe feststellen. Allerdings glaube ich nach wie vor daran, dass es Schnäppchen gibt. Sie sind aber wohl besser versteckt.