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Versand durch Amazon #200 – Gedanken zu PanEU

Hallo Leute, willkommen zum 200ten – WOW – ZWEIHUNDERTSTEN Versand durch Amazon Logbuch Eintrag. Diese Woche war geprägt von Ablenkungen. Allerdings kam dabei doch ein bisschen etwas zu Stande. Zuerst einmal die Zahlen:

Bericht zur Lage des Verkaufs

Im Gegensatz zu den Wochen vorher, war Deutschland nun ein „Stabilitätsanker“ der Kev-schen Wirtschaft. Auch wenn das Ergebnis nicht rekordverdächtig ist, so waren kontinuierliche und gleichbleibende Einnahmen zu verzeichnen. Am Ende kam so aus DE 1200€ zusammen. Italien und Frankreich waren das Gegenteil davon. Jeweils an anderen Tagen ging für die beiden Marktplätze der Umsatz deutlich nach oben und danach wieder auf „normal“ zurück. So kamen am Ende 400€ (Frankreich) und fast 500€ (Italien) zusammen. Abgerundet wurde das durch die überschaubaren Umsätze aus UK und ES die allerdings nicht über die 150€ Grenze kamen.

In Summe waren es damit >2.200€ Umsatz. Das ist gut und hilft uns auf dem Weg.

PanEU-Werbung durch Amazon

Aktuell startet Amazon wohl wieder eine Charme-Offensive für Händler die noch nicht im PanEU Modell unterwegs sind – so wie ich.

Was ist PanEU?

PanEU heißt die von europaweite von Amazon gesteuerte Lagerverwaltung. Wer hier mit ließt weiß, dass es dabei nicht bleibt. Lagert man seine Ware im Ausland, dann liefert man von dort aus auch an die Kunden. Und das wiederum erzwingt eine Umsatzsteuerregistrierung im Ausland. Amazon hat am Anfang das Thema einfach den Händlern überlassen (also wie man mit den Folgen von PanEU umgeht). Mittlerweile hat sich Amazon da aber wirklich rein gehangen und versucht vorher (wow 😉 ) die Leute aufzuklären was der Schritt bedeutet und Amazon bietet nun auch Unterstützung an. So haben Sie ein Steuerbüro gefunden, welches die Amazon Händler mit offenen Armen empfängt. Da wir hier von Amazon reden, würde es mich nicht wundern, wenn die Steuerberater dafür ein Kickback an Amazon zahlen müssen.

Ab wann lohnt sich PanEU?

Wenn man seine Ware ebenfalls in Tschechien (CZ) und Polen (PO) lagert, dann fällt die Amazon „Strafgebühr“ von 50Ct pro Einheit weg. Mir ist aktuell aber nicht klar ob ich in nur EINEM oder BEIDEN Ländern Ware einlagern muss. Außerdem profitiert ihr von den günstigeren Versandgebühren, wenn ein Kunde Ware bestellt die in seinem Land lagert. (Europaweiter Versand hat ca. 20-50% höhere Versandgebühren. Siehe diese Amazon-Seite)
Amazon erwähnt weiterhin, dass eure Ware dadurch PRIME wird in den jeweiligen Ländern.

Pro Land was ihr freischaltet (das könnt ihr Steuern) kommen jeweils Kosten für die Umsatzsteuerregistrierung (Einmalig) und den Steuerberater (Jährlich, Quartals oder Monatlich) auf euch zu.

Amazons Aktion will hier nun weitere Hemmnisse abbauen und bezahlt euch die Umsatzsteuerregistrierung sowie den (Auslands-) Steuerberater im ersten Jahr. Letzterer schlägt später mit ca. 400€ pro Land zu.

Was man allerdings nicht außer Acht lassen sollte, ist die Komplexitätssteigerung und wie sich dies auf die Lokale Steuererklärung/Zusammenarbeit mit eurem Deutschen Steuerberater auswirkt. Das ist mir persönlich noch nicht so klar.

Ob sich PanEU rechnet müsst ihr pro Land für euch klären. In Ländern in die ihr viele Einheiten verschickt könnte es Sinnvoll sein diesen Schritt zu gehen. Hier gilt wie so häufig das Pareto-Prinzip. Es wird bei euch vermutlich 1-3 Länder geben die den Großteil des Umsatzes machen bzw. wo sich der PanEU Schritt am meisten rechnet. Die anderen Länder lässt man dann erstmal so wie sie sind (ich gehe davon aus, dass dies möglich ist…).

Ich persönlich ringe mit mir ob ich das machen soll… Und ich bin mir sicher, dass es bei den 400€ Steuerberaterkosten auch nicht lange bleibt.

Schreibt mir mal bitte eure Gedanken zu PanEU. Macht ihr das schon? Wie sieht eure persönliche Profitabilitätsrechnung dafür aus? Und was steckt da an Arbeit drinn? Und wie ist euer Steuerberater involviert? Und….

Sonstiges

Ansonsten war bei mir die Jubiläumswoche geprägt von Ablenkungen. Ein Firmenevent in meinem Hauptjob band mich am Freitag, Immobilien Themen unter der Woche und meine Freundin am Wochenende. Zumindest bezüglich PLP#3 gab es mal wieder ein produktives Telefongespräch während das aller neueste Produkt aktuell keine Bewegung zeigt. Hier muss ich wohl den Ball weiter bewegen – von allein bewegt sich nichts. Nachschub musste diese Woche auch geordert werden. Wenn man das so aufschreibt, klingt das ja doch ganz ok 😉 . Das ist das schöne an meinem Blog. Ich bin gezwungen zu überlegen was eigentlich vorgefallen ist. Bis nächste Woche!

Euer Kevin


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Versand durch Amazon #192 – Klärungsbedarf

Hallo Leute, willkommen zurück zur 192ten Ausgabe des Versand durch Amazon Logbuchs. Letzte Woche musste ich ein paar Details klären, bzw. wurde ich um Klärung gebeten. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr nach dem …

Bericht zur Lage des Verkaufs

Konnte ich der letzten Woche noch positives abgewinnen, so muss ich doch diese Woche einsehen, dass die Woche einfach eine schwächere war. Nicht schlimm schwach. Einfach so lala…
Das fängt im Ausland an, wo Frankreich (170€), Spanien (130€) und Italien (290€) zusammen nur 590€ zusammen bekommen, und geht in Deutschland weißter was knapp an der 1400€ Marke scheitert. Das ist natürlich jetzt nicht so überwältigend. Mit Knapp unter 2000€ Umsatz ist die Woche einfach „nett“. Wobei der Dienstag in Deutschland eigentlich richtig toll abging. Allein an diesem Tag kamen über 600€ Umsatz herein (man vergleiche das mit dem Auslandsumsatz).

Woran könnte dieser Rückgang liegen? Ich vermute an meinen Lagerbeständen. Die große Lieferung ist seit 2 Wochen im Dock in Dortmund eingebucht aber erst Ende der Woche eingelagert. Außerdem geht die Hauptsaison langsam zu Ende. Mal schauen wie die nächste Woche wird.

Klärungsbedarf für das neue Produkt

Mit meinem Steuerberater hatte ich Fragen bezüglich des Imports meines neuen Produkts zu klären. Das Produkt ist teuer im Verkauf, die Einzelteile haben aber einen sehr geringen Materialwert. Nun war die Frage: Was ist günstiger – die billigen Einzelteile zu verzollen (Einfuhrumsatzsteuer bezahlen) und in Deutschland Endfertigen (was relativ einfach ist) oder gleich fertige Produkte einführen.

Für mich überraschend war, dass zumindest aus der Perspektive „Einfuhrumsatzsteuer“ das überhaupt keinen Unterschied macht. Jedenfalls solange man an Deutsche bzw an EU Privatpersonen verkauft. Denn die bezahlen einfach MWSt und ich kann diese Kosten gegenrechnen und bin fein raus. Anders sieht es jedoch bei EU Unternehmen aus (das altbekannte und beliebte reverse charge Verfahren). Die erhalten USt-freie Rechnungen und müssen dann zu Hause selbst versteuern. Das ist ein Punkt den ich bei dem Produkt sehr genau sehe – über den ich mir aber ehrlich bis dato überhaupt keinen Kopf gemacht habe.

Bis ich eine besseres Verständnis von dem Thema habe, würde ich aktuell erstmal vermuten, dass man für Importierte Ware die an Unternehmer im EU Ausland weiter verkauft wird ein höherer Preis gefordert werden muss, da man sonst auf den Kosten sitzen bleibt. Das kommt mir aber seltsam vor, deshalb werde ich das Thema nochmal beim meinem Steuerberater nachfragen. Wer was dazu weiß, bitte in die Kommentare schreiben.

Klärungsbedarf im Recycling

Am Freitag rief mich plötzlich aus heiterem Himmel jemand von Veolia an. Man wundere sich, dass ich bei der zentralen Stelle angegeben habe, dass ich mit Veolia einen Vertrag habe. Veolia hat mich nicht in ihrer KundenDB. „Kein Wunder“ sag ich, „ich hab mit Usepac gearbeitet“. Am anderen Ende kam ein vielsagendes „oh achso. Warum das denn?“. Ich ging bis dato davon aus, dass Usepac einen Service anbietet der den „Großkontingente Vertrieb“ von Veolia für kleine Kunden zugänglich macht. Soll heißen: Ich ging davon aus, dass Veolia sich um die kleinen Kunden nicht schert und man da eh nur Tonnenweise registrieren kann.

Es stellt sich heraus, dass dies, zumindest mittlerweile, so nicht mehr stimmt. Die Maßeinheit bei Veolia ist zwar weiter „Tonnen“, aber man kann (nunmehr/schon immer?) Kommazahlen eingeben. 0,1Tonnen z.B. Und plötzlich stehen da sehr „Kleinunternehmerfreundliche“ Preise. Das wollte ich euch an der Stelle nicht verschweigen.

Das soll es auch schon wieder gewesen sein. Ich wünsche euch eine schöne und erfolgreiche Woche. Bis zum nächsten Mal,

Euer Kevin


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Versand durch Amazon #156: Läuft?!

Hallo Leute, willkommen zurück zum 156ten Logbucheintrag. Diese Woche gab es überraschende Erkenntnisse von meinem Steuerberater. Doch zuerst die Zahlender der letzten Woche:

Bericht zur Lage des Verkaufs

Der Samstag war etwas besonderes, da in allen Ländern der selbe Umsatz zu Stande kam.
Die restliche Woche verlief recht unspektakulär. Eine Warenlieferung ging ein und wichtige Produkte wurden damit wieder aufgefüllt. An den Wochentagen kam in Deutschland 175€ +-25€ herein. In den anderen Ländern ist die Performance nach wie vor schwach. In Summe brachte das Ausland nur 150€ zusammen. Ich frage mich doch zunehmend, ob mein herumprobieren mit den Varianten und den vielen Uploads nicht eventuell meine Listings im Rang nach hinten geschoben hat….
Am Wochenende brach der Umsatz dann auch in Deutschland ein, mit der Folge, dass am Samstag seit langem wieder eine 0 zu Buche Stand. Trotzdem kam am Ende >1100€ heraus. Da muss man schon fast froh sein.

Überraschendes vom Steuerberater

Mein Steuerberater macht für mich auch die Buchhaltung und schickt mir Quartalsweise den aktuellen Stand (Gewinn/Verlustrechnung). Eigentlich, dass habt ihr in den letzten Wochen gemerkt, ist meine Stimmung bezüglich des Geschäfts aktuell doch eher getrübt. Umso mehr erstaunte mich, dass der aktuelle Stand der Jahreszahlen einen ordentlichen Gewinn ausweist. Aber warum?
Die Antwort liegt in der unterschiedlichen Betrachtung der Werte und am Jahr 2018.

a) Der Steuerberater verbucht die Geschäftsvorfälle dann wenn sie passieren. D.h. wenn ich im Herbst 2017 eine GROSSE Warenbestellung ordere, dann sind die Ausgaben komplett 2017 erfolgt. Ich verkaufe aber die Ware nun 2018 und habe keinen Bedarf weitere Ware zu ordern. D.h. die Einnahmen liegen komplett in 2018. Das erklärt den Unterschied auf der Ausgabenseite zum Vorjahr.

b) 2018 war für mich im Sommer besonders gut gelaufen. Die Fußball-WM kam mir zu Hilfe und verschaffte mir zum ersten Mal überhaupt Umsätze jenseits der 10k/M. Das sieht man dann auch in der Abrechnung auf der Einnahmenseite. Im Endeffekt heißt dies nichts anderes, als dass sich die Arbeiten der letzten 3 Jahre nach und nach dann auszahlen. Ich hatte ja bisher jeden erwirtschafteten Euro und noch ein paar mehr wieder in Ware investiert.

Das Problem ist für mich jetzt also eher: Wie verhindere ich, dass der Gewinn zu üppig ausfällt und am Ende nur das Finanzamt lacht. Ich werde hier primär auf Wareneinkäufe setzen und noch etwas Hardware (Drucker) anschaffen den ich schmerzlich vermisse.

Was sonst noch läuft

Meine Nase! Am Mittwoch Abend begann mein Hals zu kratzen. Am Donnerstag bis Samstag lag ich mehr oder weniger Flach mit einer der schlimmsten Krankheiten überhaupt: Männergrippe. Die Details meines heroischen Kampfes mit den Viren erspare ich euch, jedoch war das Wochenende wenig produktiv. Ich klinge immer noch nicht ganz gesund, aber es geht schon wieder deutlich besser. Ich hoffe ihr bleibt Gesund und verbleibe bis nächste Woche.


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Versand durch Amazon #79 – Die Achterbahnwoche

Willkommen zurück zur vollgepackten 79ten Wochen des Logbuchs. Diese Woche war eine astreine Achterbahnfahrt. Weiterlesen