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Versand durch Amazon #200 – Gedanken zu PanEU

Hallo Leute, willkommen zum 200ten – WOW – ZWEIHUNDERTSTEN Versand durch Amazon Logbuch Eintrag. Diese Woche war geprägt von Ablenkungen. Allerdings kam dabei doch ein bisschen etwas zu Stande. Zuerst einmal die Zahlen:

Bericht zur Lage des Verkaufs

Im Gegensatz zu den Wochen vorher, war Deutschland nun ein „Stabilitätsanker“ der Kev-schen Wirtschaft. Auch wenn das Ergebnis nicht rekordverdächtig ist, so waren kontinuierliche und gleichbleibende Einnahmen zu verzeichnen. Am Ende kam so aus DE 1200€ zusammen. Italien und Frankreich waren das Gegenteil davon. Jeweils an anderen Tagen ging für die beiden Marktplätze der Umsatz deutlich nach oben und danach wieder auf „normal“ zurück. So kamen am Ende 400€ (Frankreich) und fast 500€ (Italien) zusammen. Abgerundet wurde das durch die überschaubaren Umsätze aus UK und ES die allerdings nicht über die 150€ Grenze kamen.

In Summe waren es damit >2.200€ Umsatz. Das ist gut und hilft uns auf dem Weg.

PanEU-Werbung durch Amazon

Aktuell startet Amazon wohl wieder eine Charme-Offensive für Händler die noch nicht im PanEU Modell unterwegs sind – so wie ich.

Was ist PanEU?

PanEU heißt die von europaweite von Amazon gesteuerte Lagerverwaltung. Wer hier mit ließt weiß, dass es dabei nicht bleibt. Lagert man seine Ware im Ausland, dann liefert man von dort aus auch an die Kunden. Und das wiederum erzwingt eine Umsatzsteuerregistrierung im Ausland. Amazon hat am Anfang das Thema einfach den Händlern überlassen (also wie man mit den Folgen von PanEU umgeht). Mittlerweile hat sich Amazon da aber wirklich rein gehangen und versucht vorher (wow 😉 ) die Leute aufzuklären was der Schritt bedeutet und Amazon bietet nun auch Unterstützung an. So haben Sie ein Steuerbüro gefunden, welches die Amazon Händler mit offenen Armen empfängt. Da wir hier von Amazon reden, würde es mich nicht wundern, wenn die Steuerberater dafür ein Kickback an Amazon zahlen müssen.

Ab wann lohnt sich PanEU?

Wenn man seine Ware ebenfalls in Tschechien (CZ) und Polen (PO) lagert, dann fällt die Amazon „Strafgebühr“ von 50Ct pro Einheit weg. Mir ist aktuell aber nicht klar ob ich in nur EINEM oder BEIDEN Ländern Ware einlagern muss. Außerdem profitiert ihr von den günstigeren Versandgebühren, wenn ein Kunde Ware bestellt die in seinem Land lagert. (Europaweiter Versand hat ca. 20-50% höhere Versandgebühren. Siehe diese Amazon-Seite)
Amazon erwähnt weiterhin, dass eure Ware dadurch PRIME wird in den jeweiligen Ländern.

Pro Land was ihr freischaltet (das könnt ihr Steuern) kommen jeweils Kosten für die Umsatzsteuerregistrierung (Einmalig) und den Steuerberater (Jährlich, Quartals oder Monatlich) auf euch zu.

Amazons Aktion will hier nun weitere Hemmnisse abbauen und bezahlt euch die Umsatzsteuerregistrierung sowie den (Auslands-) Steuerberater im ersten Jahr. Letzterer schlägt später mit ca. 400€ pro Land zu.

Was man allerdings nicht außer Acht lassen sollte, ist die Komplexitätssteigerung und wie sich dies auf die Lokale Steuererklärung/Zusammenarbeit mit eurem Deutschen Steuerberater auswirkt. Das ist mir persönlich noch nicht so klar.

Ob sich PanEU rechnet müsst ihr pro Land für euch klären. In Ländern in die ihr viele Einheiten verschickt könnte es Sinnvoll sein diesen Schritt zu gehen. Hier gilt wie so häufig das Pareto-Prinzip. Es wird bei euch vermutlich 1-3 Länder geben die den Großteil des Umsatzes machen bzw. wo sich der PanEU Schritt am meisten rechnet. Die anderen Länder lässt man dann erstmal so wie sie sind (ich gehe davon aus, dass dies möglich ist…).

Ich persönlich ringe mit mir ob ich das machen soll… Und ich bin mir sicher, dass es bei den 400€ Steuerberaterkosten auch nicht lange bleibt.

Schreibt mir mal bitte eure Gedanken zu PanEU. Macht ihr das schon? Wie sieht eure persönliche Profitabilitätsrechnung dafür aus? Und was steckt da an Arbeit drinn? Und wie ist euer Steuerberater involviert? Und….

Sonstiges

Ansonsten war bei mir die Jubiläumswoche geprägt von Ablenkungen. Ein Firmenevent in meinem Hauptjob band mich am Freitag, Immobilien Themen unter der Woche und meine Freundin am Wochenende. Zumindest bezüglich PLP#3 gab es mal wieder ein produktives Telefongespräch während das aller neueste Produkt aktuell keine Bewegung zeigt. Hier muss ich wohl den Ball weiter bewegen – von allein bewegt sich nichts. Nachschub musste diese Woche auch geordert werden. Wenn man das so aufschreibt, klingt das ja doch ganz ok 😉 . Das ist das schöne an meinem Blog. Ich bin gezwungen zu überlegen was eigentlich vorgefallen ist. Bis nächste Woche!

Euer Kevin


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Versand durch Amazon #177 – Besuch im Lager

Hallo Leute, willkommen zurück zur 177ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche hatte ich ein Treffen mit meinem Logistiker und habe meine Remissionsware besichtigen können. Dazu gleich mehr. Zuerst wie üblich die Zahlen…

Bericht zur Lage des Verkaufs

War letzte Woche schon Urlaub!? Die Deutschen Verkäufe waren jedenfalls DEUTLICH schlechter als in den Wochen davor. Es gab nur einen einzigen Tag mit mehr als 200€ Umsatz!! 1 Tag! Normalerweise sind es 4-5! Schlimmer noch, die meisten Tage lagen <150€! Damit könnt ihr erahnen was da an Umsatz in Summe zustande kam: nicht mal ganz 1000€!

Auftritt der 3 Retter (Italien, Spanien, Frankreich) und des buckligen Clowns (UK):
Montag, Dienstag, Mittwoch und Samstag übernahmen sie die Umsatzspitze. Frankreich war diesmal mit >500€ Umsatz der Vorreiter gefolgt von Italien (>400€) und Spanien (>200€). UK streckte mir in der Zwischenzeit den nackten Hintern entgegen. Clowns, eben.

Mit insgesamt >2100€ Umsatz bin ich so nach wie vor auf dem >100.000€/Jahr Kurs. Den 10k/Monat Kurs (d.h. 2300/Woche) habe ich jedoch so noch nicht erreicht.

Besuch im Lager

An diesem Freitag stand etwas besonderes auf dem Programm. Ich hatte ein Termin bei meinem Logistiker in Chemnitz. Wie die aufmerksamen Leser unter euch wissen, arbeite ich mit Kühne+Nagel zusammen. K+N ist kein Leichtgewicht in der Branche, sondern unterhält eine Vielzahl von Niederlassungen in Deutschland und der Welt. Für mich praktisch: Eine der Niederlassung ist direkt hier in Chemnitz. Entsprechend einfach verläuft die Kommunikation. Allerdings lief diese bisher nur über Email und Telefon. Der Einladung einmal Vorort meine Bedarfe zu erläutern nahm ich gern an.

Ich traf mich mit meiner Bearbeiterin im Innendienst und dem stellvertretenden Niederlassungsleiter zu einem kurzen Termin. Seit dem ich eine größere Remission (um Langzeitlagergebühren zu vermeiden) von Amazon hatte, lagert eine wichtiger Teil meiner Ware in einem Lager von K+N in Chemnitz. Es ging um Optionen für Fullfilment durch K+N sowie um Details bei der Abwicklung von Transporten zurück zu Amazon. Außerdem wurde mir die moderne Webschnittstelle vorgeführt, mit der ich Sendungsaufträge ggf. auch direkt von Handy organisiert bekommen.

Anschließend fuhren wir ins Außenlager um meine Ware zu besichtigen. Dort stellte man mir den Lagerleiter vor, durch den ich jederzeit an meine Ware heran komme und ggf. auch persönlich Ware abholen kann. Besonders positiv fand ich die ordentliche Einlagerung der Ware in einem abgetrennten Räumchen, der meine Verkaufsverpackungen vor Schmutz und Staub im Großlager schützt.

Auch aus einem anderen Grund war es gut die Ware zu sehen: So habe ich ein Verständnis dafür gewinnen können, wie Amazon die Rücksendungen verpackt hat. Ums kurz zu machen: Es war ein Sammelsurium von verschiedenen Kartongrößen auf diversen Paletten. Das macht die direkte Weiterverwendung nicht unbedingt einfacher. Strategisch günstiger ist es vermutlich, Remission in kleineren Portionen zu beauftragen. Die Chance dass die Portionen dann in einem Karton verschickt werden, steigt dann. Und man kann diesen einen Karton dann ggf. direkt wieder einsenden, wenn der Bedarf besteht. Bei Palettenware gibt Amazon sich keine Mühe.

Soweit von meiner Seite. Die Urlaubsvorbereitungen sind ab diesem Wochenende konkret geworden. Mein Steuerberater hat mir, ähnlich wie ein Gastposter hier, geraten Umsätze vorab zu schätzen und zu überweisen. Später kann man dann eine Korrektur veranlassen. Die Handelsstatistik (Stichwort: Zusammenfassende Meldung) darf man dabei nicht vergessen.

Bis zur nächste Woche! 
Euer Kevin


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Versand durch Amazon #175 – Monatsrückblick März

Hallo und willkommen zurück zur 175ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs. Heute gibt es den Monatsrückblick März und wieder einen kurzen Einblick in meine aktuellen Themen.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die letzte Märzwoche schloss in Deutschland nochmals schwächer ab als letzte Woche. Das ist jetzt nicht so doll und ca. 1250€ Umsatz in Deutschland sind auch nicht ganz so mittelprächtig.
Es war erneut das Ausland, welches die Eisen aus dem Feuer holen musste: Montag Italien, Dienstag Frankreich, Donnerstag und Freitag wieder Italien. Das waren die Tagesspitzenreiter. Deutschland hatte am Mittwoch einen absoluten Knallertag mit 600€ Umsatz. Das zeigt dann aber auch, wie schwach die restlichen Tage waren. Italien schaffte es dann am Ende mit >550€ knapp vor Frankreich (>500€) durch das Ziel zu kommen. Spanien schaffte gute 250€ und selbst UK lieferte noch etwas Umsatz.
In Summe kamen so fast 2600€ zusammen. Also doch wieder genug um auf Kurs zu bleiben. Was heißt das für den März?

Monatsrückblick März

Die Wochen im März verliefen überwiegend sehr stark. Fangen wir von unten an: UK lieferte 100€ Umsatz. Nett… Mehr gibts dazu nicht zu sagen.

Spanien lieferte 1000€ Umsatz ab. Das ist dann schon eine interessantere Hausnummer und hilfreich für das 100k Jahresziel.

Frankreich und Italien – wer ist stärkster Auslandsmarktplatz? Italien holt sich mit fast 2000€ Umsatz den Platz vor Frankreich mit dessen 1675€.

In Summe stehen so fast 11.000€ zu buche. Das monatliche Ziel liegt bei 8.333€ und wurde damit übertroffen.

11.000€ Umsatz sind jedoch nicht gleich meinem Profit. Da ich recht hohe Werbeausgaben habe (>=1000€/M) werde ich am Ende mit weniger als dem erwünschten Level 5 heraus kommen.

Sonst so?

Größere Nachschublieferungen stehen an. Das ist mittlerweile für mich Routine und läuft einfach so. Die größere Menge Ware, welche ich von Amazon zurück geholt habe und die aktuell bei meinem Logistiker eingelagert ist, bildet hier eine Ausnahme. Amazon knallt die Remissionen erstmal auf eine Palette und schickt die irgendwie raus. Kommt die Ware aus mehreren Lagern, kommen mitunter auch mehrere Remissionslieferungen an. Mein Logistiker hat die Teile „eingesammelt“ und eingelagert. Wenn ich nun Ware zurück zu Amazon verschicken möchte sind verschiedene Themen zu klären:

  1. Welche Ware in welcher Anzahl wurde überhaupt angeliefert? (Amazon kann ja auch mal was vergessen oder verlieren)
  2. Wie wurde die Ware für den Transport verpackt? Kann man die Transportverpackung benutzen um Ware zurück zu schicken?
  3. Wie lange dauert es die Ware für den Rückversand vorzubereiten und was kostet mich das?

Aktuell habe ich eine Lösung mit meinem Logistiker besprochen, aber jetzt ging es erstmal darum Ware überhaupt wieder verfügbar zu machen. Wirklich optimal gelaufen, auch aus Kostensicht, ist die Geschichte noch nicht. Da werde ich mich mit dem Logistiker nochmal treffen müssen und nachdenken wie man das effizienter abwickeln kann.

Soweit von meiner Seite. Wie lief bei euch der März? Seid ihr auf Kurs?

Bis zur nächste Woche! 
Euer Kevin


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Versand durch Amazon #174 – In der Kürze …

Willkommen zurück zum 174. Versand durch Amazon Logbuch Eintrag. Wieso sind meine Blogposts eigentlich so kurz geworden…? Oder leiden die Verkäufe?

Bericht zur Lage des Verkaufs

Was soll ich sagen… Diese Woche lief es in Deutschland nur so durchschnittlich. Die Umsätze pendelten an den Wochentagen zwischen 200 und 350€ hin und her. Am Ende schaffte es der Heimatmarktplatz nicht über die 1550€ Hürde, sondern kam bei 1400€ durch das Ziel. Das muss das Ausland nun irgendwie ausgleichen.

Spanien und Frankreich legten beide mit 250€ am Montag auch gleich furios los und übertrumpften direkt sogar Deutschland. Während Frankreich damit sein Pulver verschossen hatte, kam am Donnerstag von Spanien noch eine dickere Ladung, welche die 300€ Marke übertrumpfte. Am Ende kamen in Spanien fast 600€ zusammen und in allen Auslands-Marktplätzen zusammen über 1100€. Damit liegen wir insgesamt mit >2500€ deutlich im SOLL.

Private Label Update

Aktuell bestelle ich wieder Nachschub. Ansonsten ist es sehr ruhig in Sachen FBA bei mir. Ich versuche das Thema wirklich „passiv“ mitlaufen zu lassen, fokussiere mich aber nicht mehr so stark darauf wie vor einem Jahr.
Damit steigt natürlich mein rechnerischer Stundenlohn ganz ordentlich in die Höhe. Denn wie ihr an den Zahlen sehen könnt, läuft der Verkauf egal wie stark ich auf den Monitor schaue.

Folgerichtig bleibt dieser Beitrag auch sehr kurz. Bis zur nächste Woche!
Euer Kevin


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Versand durch Amazon #170: Geplätscher

Willkommen zurück zur 170ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Der Februar ist fast vorbei und hier sind die Zahlen der letzten Woche:

Bericht zur Lage des Verkaufs

Der Dienstag lief in Deutschland richtig gut! Mit fast 500€ Umsatz wurde der Grundstein für eine gute Woche gelegt. Am Mittwoch war dann Italien mit >200€ Umsatz stärkster Marktplatz. Diese Woche brachten zur Abwechslung einmal ALLE Marktplätze Umsatz. Ja, selbst UK. Ich sehe das als Abschiedsgeschenke. 😉
In Summe kamen in Deutschland über 1600€ und aus dem Ausland nochmals über 750€ herein. Mehr als die Hälfte davon lieferte wiederum Italien ab. Mit >2300€ war diese Woche auch zu 100% im Zielkorridor. Insbesondere das Ausland lieferte diesmal deutlich mehr als im Schnitt benötigt wird. Damit ist die letzte Woche wieder ausgeglichen.

Und sonst so?

Aktuell lasse ich das Geschäft so vor sich hinlaufen. Am Wochenende war mal wieder „Nachschub verpacken“ angesagt. Aber der Fokus liegt aktuell auf meinen Immobilien Investitionen. Ich habe letzte Woche erfolgreich eine Wohnung ersteigert (Zwangsversteigerung) und stehe kurz davor eine zweite Wohnung zu erwerben. Weiterhin beschäftige ich mich mit Themen rings um das Immobilienumfeld. Dieses Unterfangen ist ein zentraler Baustein meines „Rente mit 40“ Plans. Wobei ich bis dahin meine Rente sicher haben möchte. Ob ich bis dahin die Einnahmen erzielen kann, ist eine andere Geschichte. 😉

Das soll es für diese Woche auch schon gewesen sein. Falls ihr meinen Block unterstützen wollt hier dazu ein paar Infos:


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Versand durch Amazon #167 – Email Marketing

Diesmal gibt es etwas komplett Neues (für mich) zu berichten. Ich war zwei mal unverschämt… Und zwar habe ich meinen Kunden Emails geschickt….Uiuiuiui… Außerdem habe ich am Tag als ein Lieferant seine Preise erhöht eine Bestellung aufgegeben mit der Bitte doch die alten Konditionen zu verwenden…. Was ich da zurück bekam, schreibe ich weiter unten. Doch zuerst der:

Bericht zu Lage des Verkaufs

Dienstag war mit ca. 400€ Umsatz (voranging aus Deutschland) mein stärkster Tag diese Woche. Die restliche Woche war eher grau in grau. Ganz unterdurchschnittlich war der Umsatz im Ausland. Spanien brachte nur 11€, UK 0€ und Frankreich und Italien zusammen keine 300€! Diese Woche kamen so nur etwas über 1300€ zusammen. Dahingehend muss sich etwas ändern. Der Schlüssel liegt in meinen aktuellen PL Produkten:

Private Label Produkte

Um der Umsatzstagnation zu begegnen, habe ich deshalb zu einem Hersteller Kontakt aufgenommen. Dieser kann eine Zusatzdienstleistung mit Drop-Shipping zu einem meiner PL Produkte anbieten. Hier werde ich versuchen einen weiteren Mehrwert für meine Kunden zu generieren und damit hoffentlich meine Marktanteile vergrößern können.

Bei einem anderen Produkt habe ich, wie oben angekündigt, nochmal Nachschub bestellt. Das besondere… Eigentlich hatte dieser Hersteller klar geschrieben, dass aber 01.Februar neue Preise gelten. Meine Bestellung ging am Freitag 01.Februar Nachmittag ein und ich bat mir doch nochmal die alten Preise zu gönnen. Die Antwort:

Ausnahmsweise Ja. BÄM! 4% im Einkauf gespart durch anwenden der Unternehmer Superpower „Einfach Fragen“.

Was machst du denn da? Email Marketing!? ihhh!

Ich bin nebenher im Amazon Affiliate Netzwerk um über Links (zum Beispiel auf diesem Blog) ein paar Euro dazu zu verdienen. Finanziell ist das bisher nicht so dolle gewesen. Aber man erhält von Amazon immer wieder hinweise auf Aktionen welche man seinem „Netzwerk“ anbieten könnte. Dabei erfuhr ich von einem Neukundenrabatt für Amazon Business. Wer sich dort über den Affiliate Link anmeldet erhält einen Gutschein über 50% des ersten Einkaufskorbs (bis 100€ Bestellsumme). Da meine Private Label Kunden überwiegend gewerbliche Käufer sind, passte das perfekt. Aber es gab noch mehr.

Seit letztem Jahr habe ich ein neues Bundle online, welches meinen Kunden ermöglicht über 10% zu sparen und gleichzeitig mir mehr Marge bringt. Da es vermutlich nicht jeder Kunde von allein findet, habe ich schon länger geplant meinen Kunden diese Bundles zu empfehlen. Also habe ich beide Themen zusammen in eine Email gepackt und meine erste(!) Mail (nach >2 Jahren!) an meine Mailingliste verschickt. Es waren ca. 750 Mails, davon 100 and nicht deutsche/deutschsprachige Kunden.

Am selben Tag kam was kommen musste: Unsubscribe Nachrichten. Die Frage an euch ist: Was schätzt ihr wie viele Leute sich abgemeldet haben (in Prozent)? (die Antwort steht ganz unten)

Schlussworte

Das war es dann erstmal von meiner Seite. Ich hoffe es war wieder interessant und ihr seid nächste Woche wieder mit dabei. Schreibt mir mal eure Erfahrungen in Sachen Email-Marketing und was man nicht machen sollte.
Außerdem möchte ich euch noch auf die aktuelle Amex Kampagne hinweisen. Ich habe dazu einen Artikel verfasst.
Die kommende Woche steht dann im Zeichen der Langzeitlagergebühren. Ich muss alte Ware umlagern…


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Auflösung: 2,5-2,7% der angeschriebenen Kunden haben die „unsubscribe“ Option gewählt. Ich finde dies persönlich eine sehr gute Quote und scheint zu bestätigen, dass meine Mail nicht komplett unnütz war.

Versand durch Amazon #162 – Ware horten

Willkommen zurück zur 162ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche war umsatzmäßig eine wirklich starke. 

Bericht zur Lage des Verkaufs

Wie bereits angekündigt, lief diese Woche der Verkauf sehr gut. Das lag diesmal ganz eindeutig an Italien: An 3 Tagen der Woche (Do, Fr und So) lieferte Italien die stärksten Umsätze. Mit in Summe fast 900€ kam diese Woche ca. doppelt so viel Umsatz zu Stande wie normal. Ist damit Italien sogar stärkster Marktplatz? Nicht ganz: Deutschland lieferte mit 1100€ Umsatz noch etwas mehr ab, Die anderen Marktplätze brachte recht durchschnittliche Umsätze ein. Insgesamt kamen aus UK, FR und ES noch fast 400 € zusammen.
Damit haben wir auch die Gesamtsumme: 2380€

Woran lags? Ich vermute das ist ein Saisonaler Effekt (80%) gepaart mit dem Eintreffen meiner „Einsteigerfreundlichen Low Budget Variante“ meines Hauptprodukts (20%). Diese Variante war jetzt einige Zeit Out Of Stock da sie die einzige Variante ist die ich noch selbst umverpacke. 

Preiserhöhung angekündigt

Bei einem Handelsware Artikel (unter diesem Namen laufen wohl normale Artikel die nicht gelabelt werden) hat mich der Hersteller nun informiert, dass er die Preise im Februar um ca. 4% erhöhen wird. Als Gründe nannte er Material, Fracht und Personalkosten. Merkt ihr selbst auch Teurungen?
Da die Preiserhöhung jedoch nicht sofort gilt, werde ich vorher nochmal meine Lagerbestände auffüllen. Der Artikel gehört zu meinen „umkämpften“. Eigentlich komme ich bei dem Artikel kaum zum Zuge. Allerdings zeigte sich, dass in den letzten Monaten immer mal wieder eine Gewisse Anzahl von mir geordert wurde. Da ich nie in die „Langzeitlagergebühren“-Zone kam, werde ich erneut nachbestellen und die Artikel einfach liegen lassen bis sie aufgebraucht sind. Pro Artikel mache ich < 1 Euro Gewinn. Aber einen besseren ROI als auf der Bank hat mein Geld auf jeden Fall (Einkaufspreis ist auch nicht hoch 😉 ). Und ganz nebenbei passt es zu meiner Strategie noch vor Jahresende Ausgaben zu generieren um die Steuerlast zu reduzieren.

Sonstiges

Wie die letzten Wochen auch, läuft das Geschäft aktuell recht stark im Autopilot. Ich konzentriere mich aktuell eher auf die Immobiliensuche. Einzige Ausnahme war noch etwas Produktsuche im EU-nahen Ausland. Leider recht erfolglos.
Falls euch noch heiße Trends zur Weihnachtszeit aufgefallen sind, dann schreibt die gern in die Kommentare.
Viel Erfolg in der letzten Woche vor Weihnachten!


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Versand durch Amazon #160 – Vermittler

Hallo Leute, willkommen zur 160ten Ausgabe. Diese Woche erhielt ich eine Zornige Mail meines Herstellers. Hier haben meine Scrum Master Sinne gegribbelt und ich hab schnell mal die Verstimmung aufgeklärt. Ansonsten gab es noch eine interessante Nachricht für alle Amazon Affiliate Kollegen. Doch zuerst:

Bericht zur Lage des Verkaufs

Eigentlich alles sehr unspektakulär – wenn da nicht der Dienstag gewesen wäre! In Deutschland gingen an diesem Tag allein fast 800€ an Bestellungen ein. Das Katapultierte dann den Heimatmarktplatz auch direkt auf die „tolle Woche Spur“: Am Ende kamen 1400€ heraus.

Die anderen Marktplätze waren überwiegen schlecht unterwegs. Nur Italien (200€) war ok. UK erwacht nun ganz langsam und war erstmals zweitbester Marktplatz. Allerdings mit ca. 60€ nicht wirklich der Knaller.

Overall waren es etwas über 1700€ Umsatz diese Woche.

Vermittler bei erhitzten Gemütern

Am Mittwoch erhielt ich plötzlich eine Mail von meinem Hersteller, die meine Aufmerksamkeit erregte. Mein Hersteller schoss scharf Richtung meinem Fracht-Partner da die Palette ohne vorherige Anmeldung abgeholt wurde (zumindest hatte ich organisatorisch Vorsorge getroffen und gewartet, dass die Palette tatsächlich fertig war) und auch die angemahnte Tauschpalette nicht abgeworfen wurde. Mein Hersteller war deshalb sauer, da dies regelmäßig passiert und bereits mehrfach angemahnt wurde.

Ich konnte das nachvollziehen und habe meinen Frachtpartner diesbezüglich eine Mail geschickt. Worauf wir uns dann telefonisch kurz schlossen. Ich lernte im folgenden Gespräch etwas über Logistik von Stückgut (Alles was keine ganze oder zumindest halbe LKW Ladung ist).

Und zwar fährt mein Fracht Partner (Kühn+Nagel) täglich Ware zu den Empfängern. Das passiert von früh ab. Die LKWs sollen natürlich nicht leer durch die Gegend fahren und deshalb wird auf dem Rückweg Stückgut Ware von Versendern eingesammelt. Hierbei ist für K+N Geschwindigkeit Trumpf. D.h. allerdings auch: Planbarkeit ist eben nicht Trumpf. Es kann passieren, dass meine „Bitte holen sie Ware ab Mail“ die ich um 8Uhr raus schicke, direkt zum LKW weiter geleitet wird, wenn der gerade in der Gegend ist. Und 8:30 steht dann plötzlich der LKW vor der Tür und will (möglichst zügig) die Ladung haben. Leider ist der Fahrer zu als dass er hier auch noch vorher anrufen kann. Die Dispatcher, welche die Aufträge an die Fahrer verteilen optimieren nur die Fahrten im Stückgutbereich. Telefonieren mit den Versendern ist hier auch nicht vorgesehen. Was nun?

Tatsächlich gibt es eine einfache Lösung: Man kann ein (nicht zu enges) Zeitfenster für die Abholung definieren und die Dispatcher schicken die Aufträge entsprechend erst dann an die Fahrer. Das hatte ich nicht getan. Statt dessen hatte ich einfach um telefonische Avisierung (Ankündigung) gebeten. Da dies nichts bringt, werde ich mein neues Wissen bei der nächsten Abholung (morgen) nutzen.

Mit diesem neuen Wissen habe ich meinen Hersteller kontaktiert. Diesem war die Mail schon wieder etwas unangenehm, wenn er auch nach wie vor sauer war. Ich gab mein neues Wissen weiter und bot an nochmal Kontakt zum Frachtpartner herzustellen. Allerdings war da kein weiterer Bedarf da. Also alles wieder auf normal.

Amazon Affiliate News : Businesskunden Special

Wer, so wie ich, Verbrauchsmaterialien an Geschäftskunden via Amazon vertreibt (und Affiliate Partner ist), der könnte eventuell von dieser neuen Amazon Aktion profitieren:

Nur für begrenzte Zeit kannst du deinen Kunden „50% auf Ihren ersten Einkauf bei Amazon Business – bis zu €100 Einkaufswert“ anbieten. Mehr Infos findet ihr hier.

Falls ihr selbst als Unternehmer ab und an bei Amazon kauft und die Vorteile von Amazon Business nutzen wollt (z.B. Kauf auf Rechnung), dann könnt ihr meinen Blog unterstützen indem ihr diesen Link nutzt um euch bei Amazon Business zu registrieren (und bis zu 50€ beim ersten Einkauf zurück erhaltet!). Hier ist mein Affiliate Link: Amazon Business Ausprobieren

Sonstiges

Ein interessantes Gespräch hatte ich noch am Samstag. Ein alter Mastermind Kollege fragte mich nach Rat bezüglich Scrum. Er erzählte mir von seiner Firma die er in den letzten 3 Jahren aufgebaut hat und da bin ich schon recht begeistert. Geiles Produkt, Gutes Markenkonzept, Richtiges Brand Building, Top! Er hat seinen Hauptjob aufgegeben als er 1 Mio Umsatz im Jahr gemacht hat (er verkauft auch in den USA was wohl nochmal ein ganz anderer Hebel ist) und hat mittlerweile 4 Angestellt. Sein Ratschlag: „Klassisches Private Label ist tot. Entweder du baust eine Marke auf, oder du lässt es ganz bleiben. Mal nen schnellen Profit machen iss nich.“

Soweit von meiner Seite. Nachträglich noch einen schönen 1. Advent und ab in den Jahresendspurt!


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Versand durch Amazon #159: Big Spender

Hallo Leute, willkommen zur 159ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche war etwas besonderes, denn ich habe mein erstes größeres Event mit meiner Firma gesponsort. Ich möchte euch heute einmal vorrechnen, wie man sich sowas selbst schönrechnet. 😉
Doch zuerst wie immer der Blick auf die Zahlen:

Bericht zur Lage des Verkaufs

Deutschland ging leicht verbessert zur Vorwoche mit knapp über 1050€ über die Ziellinie. Leider konnte das Ausland die starken Zahlen der letzten Woche nicht komplett wiederholen. Italien verdiente 100€ weniger und Frankreich sogar 300€ weniger. Am Ende kamen so nicht ganz 1600€ zu Stande. Positiv: UK fängt an (bescheidene) Umsätze zu generieren.

Private Label Produkte

Von meinem Hauptprodukt gibt es wenig zu berichten. Die vorletzte Nachschublieferung für das Jahr steht in den Startlöchern, wird aber erst in der kommenden Woche zu Amazon gehen. Für mein zweites Produkt gibt es jedoch etwas zu berichten:

Big Spender – Sponsoring schön rechnen

Am Freitag war ich auf der von mir gesponsorten Konferenz. Ich wurde kurzfristig eingeladen kostenlos an selbiger Teilzunehmen, da ich ja Material für die Konferenz beisteuerte. Also flog ich morgens mit dem ersten Flug hin und abends mit einem der letzten Flüge wieder zurück.

Im Gepäck: nochmals ca 70 Probepackungen die ich zu verteilen plante. Am Veranstaltungsort angekommen suchte ich mit Teilnehmern das Fachgespräch und stellte ihnen dann zum Ende hin auch mein Produkt vor. In der Mittagspause verteilte ich an alle Tische meine Probepackungen und verlor ein paar kurze Worte zum Produkt. Einigen Vortragenden konnte ich nach ihrem Slot im Nachgespräch ebenfalls mein Produkt näher bringen.

Aber war es das Wert? Das Material war ja teuer gekauft und importiert. Und der Flug! Rechnet sich sowas?

Kommen wir also zum „wie rechnet man sich das schön?“ Teil dieses Beitrags. Nehmen wir einmal ein paar Zahlen an (die nachfolgenden sind tatsächlich erfunden)

Ausgaben:

  • 500€ – Material für Warenproben & Sponsoring der Veranstaltung
  • 250€ – Flug hin und zurück + Taxi

Einnahmen:

  • 400€ – Teilnahme an relevanter Fachkonferenz
  • xxx€ – Leads potentieller neuer Kunden.

Die 400€ kann ich ansetzen, da die Konferenz auch so für mich interessant gewesen wäre, da ich im Fachgebiet tätig bin. Wäre ich hingegangen ohne die Einladung und das sponsoring? Eher nein. Der Aufwand mit Flug wäre mir dann doch zu viel gewesen. Was übrig bleibt sind die xxx Euro an Leads. Was sind die Wert?

Angenommen eine der vor Ort angesprochenen Firmen ist ein potentieller Großbesteller und hat vorab bereits schon Interesse bekundet (wie in meinem Fall der Veranstalter der Konferenz). Dann nehme ich den geschätzten Wert der Bestellung und multipliziere diesen mit der Wahrscheinlichkeit des Eintritts. z.B. 10% Wahrscheinlichkeit bei 400€ Bestellwert = 40€ Leadwert. Hinzu kommen die Firmen und Selbstständigen welche Warenproben mitgenommen haben. Sagen wir hier von 60 solchen Leads waren 40 kleine Firmen und 20 Selbstständige darunter. Firmen ordern im Schnitt 100€ an Ware sind aber unwahrscheinlicher (5%) während Selbstständige weniger ordern (60€) jedoch wahrscheinlicher zugreifen (10%). In Summe also 40x(100×0,05) = 200€ sowie  20x(60×0,1)  = 120€. In Summe also 320€. Außerdem gab es noch weitere ca. 50Personen welche das Produkt gesehen haben oder eventuell wiedererkennen würden. Diese würde wahrscheinlich eher die kleinste Packung kaufen und das auch eher selten: 50x(10*0,01) = 50€.

D.h. hier kommen nochmal 410€ an potentiellem Umsatz auf die Habenseite. In Summe also ein „Gewinn“.

Allerdings ist die Rechnung aus zweierlei Gründen nicht genau/korrekt:

  1. potentielle Einnahmen sind keine Einnahmen 😉
  2. selbst wenn es Einnahmen sind, ist das eher Umsatz und nicht Gewinn.
  3. ABER: Ein Kunde dem das Produkt gefällt kauft erneut. Man spricht hier von „Lifetime value“ und da kann dann z.B. ein Freelancer über 3-5 Jahre durchaus mehr Umsatz machen als eine Firma die nur einmal kauft.

So ein Sponsoring bietet allerdings zusätzlich den Vorteil in der Community bekannter zu werden und auf Social Media darüber zu berichten. Also durchaus besser als einfach nur so FB Werbung schalten.


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Versand durch Amazon #158: Aufwind

Hallo Leute, willkommen zurück zur 158ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche hatte es in sich. Es gab positive und negative Entwicklungen aber mit einem Happy End.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Auch diese Woche bietet wieder ordentliche Umsätze im Ausland: Frankreich kommt auf 350€ und Italien sogar auf 460€. Spanien steuert noch etwas (>100€) bei. In UK ist mal wieder das Licht aus, aber ich weiß zumindest warum….

Deutschland war diese Woche wieder etwas schwächer unterwegs und brachte nur 900€ herein. In Summe waren es dann aber trotzdem über 1800€ und damit kein Ärgernis. Ein Ärgernis war etwas anderes:

Ärger durch schlampige Übersetzungen

Bei einem meiner Produkte ist es wichtig das Produkt richtig zu bedienen. So wie man Wollsocken nicht in den Trockner legen darf, so darf man mein PLP#1 ebenfalls nicht mit allen Geräten im Haushalt kombinieren… Konkret geht es bei mir um Drucker. In der Deutschen und Englischen Originalbeschreibung meines Listings steht explizit, dass nur Tintenstrahldrucker benutzt werden sollen. In der Italienischen Übersetzung stand „normale Drucker“… Folge war ein beschädigter Laserdrucker eines Kunden mit Reparaturwerten im Bereich von 150€ aufwärts. Da gab es kein rütteln und deuteln. Der Fehler lag bei mir. Auch wenn die Übersetzung schlecht war, ich hätte das erkennen können wenn ich mich angestrengt hätte.

Ich habe dem Kunden sofort zurück geschrieben, dass ich die Kosten übernehme. Allerdings habe ich keine Versicherung und würde meine Ausgaben gern gegen etwas in der Buchhaltung verbuchen, also bitte ich um Reparaturrechnung. Der Kunde macht daraufhin den Gegenvorschlag, dass er mit Preisnachlass iHv 90€ Warenwert ebenfalls zufrieden sei. Die Reparatur macht er lieber über „einen Freund“. Mir egal, der Deal wird unter Kundenzufriedenheit und Marketing verbucht. Ich habe jedenfalls sofort die restlichen Listings gecheckt und auch im Spanischen den Fehler gefunden (selber Übersetzer….?). Den einen Satz konnte ich mittels Google Translate selbst korrigieren.

Glück im Unglück

Allerdings holte mich beim Flatfile Upload ein altes Problem von vor einigen Wochen wieder ein: Es hagelte Fehler weil die Variationstypen mit den Parent SKUs nicht zusammen passten. Das Thema war mir aktuell wichtiger, also habe ich kurzerhand alle SKUs gelöscht (wie Flatfile) und neu eingespielt. Und siehe da, dadurch wurde auch das Variationsproblem behoben. D.h. Parent-SKU allein Löschen hilft nicht. Die Bewertungen gehen dadurch nicht verloren. Sonst gäbe es keine Listings mit schlechten Bewertungen. 😉

Private Label

Diese Woche gab es im Private Label Umfeld wieder diverse Entwicklungen…

Produkt #1

Diese Woche gingen dann die Vorratsbestellungen für mein Produkt#1 raus. Knapp unter 10.000€ Warenwert Made in Mitteleuropa machen mein Konto leichter. Allerdings ermöglichen diese Ausgaben dann nur noch mehr Einnahmen im nächsten Jahr.

Produkt #2

Dieses Produkt ist eng mit meinem aktuellen Beruf verbunden. Das hat Vorteile: Ich beschäftige mich mit der Nische tatsächlich regelmäßig und höre auch z.B. Podcasts. Also habe ich einen solchen Podcast angeschrieben, mich für den tollen Content bedankt und als Dankeschön ein paar Warenproben an die Kollegen geschickt. Die können damit bestimmt was anfangen. Und vielleicht finden die das so gut, dass sie auch mal ein Wort in der Show fallen lassen. Das wäre super.

Außerdem hatte ich seit langem vor eine Konferenz mit meinem Produkt zu sponsoren. Vorteil ist, dass 1. der Verantstalter auf mein Produkt aufmerksam wird, 2. die Vortragenden die Workshops machen eventuell auf mein Produkt aufmerksam werden, 3. die Teilnehmer mit meinem Produkt interagieren und dadurch vielleicht neugierig werden. Durch Zufall habe ich eine solche Konferenz gefunden und den Veranstalter einfach mal angeschrieben. Der Marketingchef antwortete mir: „Das fänden wir total cool“.

Nicht nur das: Außerdem lud man mich ein, kostenlos an der Konferenz teilzunehmen und wenn meine Produkte überzeugen, dann könnte man sich vorstellen auch bei mir Ware zu bestellen. Bäm! Der Flug ist gebucht und die Ware auf dem Weg.

Soweit von mir, ich hoffe dieser Beitrag macht euch so viel Spaß zu lesen wie mir ihn zu schreiben. Aktuell ist die Stimmung gerade wieder gut! Alles Gute und bis nächste Woche.


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