Versand durch Amazon #67 – Planung für mein Messejahr und Impressumslink

Hi Leute, willkommen zum 67ten Logbucheintrag. Diese Woche bot gute und mittelmäßige Neuigkeiten. Amazon überaschte mich aber mit einer neuen Funktion am Impressum. Weiterlesen

Versand durch Amazon #66 – Nachschub, Recycling und Remission

Hallo und willkommen zurück zum 66ten Logbucheintrag. Diese Woche ist nochmal richtig viel passiert, und es gibt Neuigkeiten für euch. Ich habe einen neuen Grundlagenartikel zum Thema „Retourenabwicklung mit Versand durch Amazon“ geschrieben. Schaut da gern mal rein.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die erste Woche 2017 verlief so schlecht wie die letzte 2016. Über alle Marktplätze wurden nur 550EUR Umsatz gemacht, 20% davon im Ausland. Es gab sogar mit dem Samstag wieder einen Nullertag. Eine Vermutung wieso es so zäh läuft ist, dass ich bei meinen gut laufenden Artikeln out of Stock bin. Deshalb habe ich da diese Woche auch Abhilfe geleistet.

Am Dienstag war ich wieder groß einkaufen und habe knapp 500EUR in RetailArbitrage Ware gesteckt.  Als ich das ganze Zeug dann – nach mehreren Stunden arbeit in meinem kalten Keller – endlich in Kisten verpackt hatte, durfte ich feststellen, dass eine davon >30kg wog. Also hab ich das ganze nochmal umgepackt. Da ich diesmal zu Hause war, habe ich von DHLs Abholservice Gebrauch gemacht. Sehr praktisch. Leider war die Zeit im Keller genug um mir eine Erkältung einzufangen. Die schlich sich von da ab langsam an mich heran, um mich dann am Samstag/Sonntag etwas nieder zu raffen. Folge: Ich hab zwei Rechnungsanforderungen erst nach >24h beantwortet. Schauen wir mal ob da was passiert. Zumindest hab ich dadurch jetzt eine gelbe Lampe in den Verkäuferleistungen.

Umstellung der Versandeinstellungen

Wenn ihr einen Account habt, wurdet ihr vielleicht auch von Amazons Nachricht überrascht, dass die Versandeinstellungen für euer Konto umgestellt werden sollen. Bei mir soll das am 12.01.2017 stattfinden. Das Thema ist für reine FBA Händler, also Leute die nicht selbst Pakete verpacken und zum Kunden schicken (FBM), uninteressant. (Seid ihr anderer Meinung? Lasst es mich in den Kommentaren wissen.)
Es könnte allerdings sein, dass diese Umstellung für uns FBAler sogar positive Effekte hat, denn für FBM Händler werden die Bedingungen etwas schlechter. (Warum?: Amazon ist bei den neuen Lieferzeitangaben für FBM deutlich defensiver als bisher. Standardversand ist zukünftig mit „2-3 Werktage“ statt „1-3 Werktage“ gekennzeichnet. Und das obwohl die deutsche Post im schnitt bereits nach 1 Tag liefert. D.h. die Lieferzeitangabe für FBM sieht zukünftig schlechter aus als sie ist. Absicht? Hmm… Siehe dazu auch der Beitrag auf Wortfilter)

Recycling – Anmeldung für das Duale System

2016 ist vorrüber und damit ist jetzt genau die richtige Zeit sich dem Thema Recycling und Duales System nochmals zu zuwenden. Ihr habt jetzt noch die Zeit die Abfallmengen für 2016 nachzumelden und Lizenzen zu kaufen. Wie letztes Jahr geschrieben, bin ich bei Usepack. Ich hab nochmal nachgeordert und bin bei ca. 25kg Plastik und 25kg Karton angekommen. Ich hab zu diesem Zweck die Abfallmenge aller Artikel pro Einheit kalkuliert und dann mit den gesamten Mengen die ich 2016 verkauft habe multipliziert. Außerdem solltet ihr noch die Transportverpackungen (Kartons in denen ihr die Ware an Amazon schickt) aufschlagen.

Remissionsfail

Von meinem Private Label Produkt habe ich noch einiges an Ware auf Lager. Bisher hatte ich das letztendlich gefertigte Produkt nie in Händen gehalten, deshalb habe ich von Amazon ein paar Exemplare via Remission an mich zurück schicken lassen. Meine Idee war, dass ich die (nach kurzer Inspektion), z.B. zu Sets kombiniere und dann wieder einschicke. Ich bestellte 80 Einheiten, was knapp unter 50kg ausmacht.  Eigentlich nichts besonderes, wenn man überlegt, dass ich regelmäßig >70kg Ware an Amazon schicke. Nur habe ich diesmal einen Fehler gemacht: Ich habe vergessen wie voluminös die Sendung wird! Amazon hat deshalb meinem Auftrag entsprochen und eine Palette mit 1,5 KUBIKMETER Ware fertig gemacht! Als ich den Brief der Spedition im Briefkasten hatte musste ich erstmal schlucken. Ich wohne in einer Stadtwohnung. D.h. die Palette wird mir am Freitag unten auf den Gehweg gestellt und ich muss schnellstmöglich die Ware ins Haus schaffen.

Wow… Coole Action Kevin….

Soweit von mir. Wie ist euer Start ins neue Jahr verlaufen? Habt ihr auch schon Mal ne Palette vor die Tür gestellt bekommen? Lasst es mich gern in den Kommentaren wissen.

Versand durch Amazon #65: Jahresrückblick 2016

Hallo Leute, gesundes Neues Ich war in Dresden und hab stilecht in Smoking und Fliege das Jahr begonnen. Deshalb bin ich etwas spät dran. Heute möchte ich die letzte Woche des Jahres und das gesamte Jahr 2016 einmal Revue passieren lassen. Traditionell beginnen möchte ich mit dem

Bericht zur  Lage des Verkaufs

Was für eine Woche! Die schlechteste im zweiten Halbjahr. An zwei Tagen wurde in Deutschland jeweils nur 1 Artikel verkauft und am 31.12. sogar gar nichts. Also Nullertag!? Nein. Denn dank der anderen Marktplätze sah es etwas besser aus. Insgesamt sind 470 EUR zusammen gekommen. Nur mal so zum Vergleich: Das ist 1/4 des Umsatzes der aktuellen Rekordwoche. Ohne die europäischen Marktplätze wäre es die schlechteste Woche seit März geworden.

Meine Werbeaktion mit 10% Rabatt hat exakt 0 zusätzliche Verkäufe eingebracht. Schuld ist vermutlich zweierlei:

  1. Mein Mangel an Marketing für die Aktion. Hier wäre Facebook Werbung hilfreich gewesen (vermute ich)
  2. Amazons mangelhafte/dezente Hinweise auf die verfügbaren Rabatte.

Rückblick auf das Jahr 2016

1. Der Amazon-Shop

Meine Kennzahlen gingen kontinuierlich nach oben. 2016 war ein sehr gutes Jahr für mich und ich werde deshalb 2017 auch kein Kleinunternehmer mehr sein. Hier ein paar Zahlen.

Warensortiment/Portfolio: Am Jahresanfang hatte ich 7 verschiedene Listings am laufen (das ist nicht viel wenn man Arbitrage Handel macht. Private Label Händler haben hingegen meist erstmal nur 1 oder 2 Listings.) Im Jahresverlauf erreichte ich 41 Listings, bin aber seit dem auf ca. 35 zurück gegangen. 1/4 meiner Artikel waren dieses Jahr allein für 80% meiner Gewinne verantwortlich, 1/3 meiner Produkte war für 80% meines Umsatzes verantwortlich. Zu letzterer Kategorie gehören auch die Private Label Produkte.

Umsatz: Der Umsatz lag im Januar/Februar pro Tag bei ca. 25 EUR und 2-3 Artikeln. In den 8 Wochen vor Weihnachten lag er hingegen bei knapp unter 180 EUR und 17 Artikeln! Wenns nach mir geht, darf das gern so weiter gehen. 😉 In Summe habe ich 2016 über 3.400 Artikel verkauft und mehr als 34.000 EUR Umsatz gemacht. Damit habe ich die Kleinunternehmer-Schwelle von 17.500 EUR deutlich übertroffen.

Verkäufe in anderen Marktplätzen:  Im Dezember habe ich dann den Exportmodus (Verkauf aus Deutschland ins EU Ausland) aktiviert. Insgesamt habe ich seit dem rund 130 GBP und 214 EUR, in Summe ca. 367 EUR, verdient. Damit stammen ca. 1% der Umsätze aus anderen Marktplätzen.

Produkte: Das beste Produkt hat dieses Jahr allein über 1100 EUR Gewinn erzielt. Das schlechteste Produkt kostete mich am Ende 6 EUR mehr als ich eingenommen habe. Wobei ich das auf eigene Dummheit und nicht auf das Produkt schiebe. Das vermutlich wirklich schlechteste Produkte wird vermutlich (knapp) Gewinn erzielen, verkauft sich aber wie Sand in der Sahara… (es ist ein gebrauchtes Buch…)

2. FBAinGermany Blog

Was mich wirklich umhaut seid IHR! Jawohl IHR. Ich schreibe seit Oktober letzten Jahres. Hauptsächlich schreibe ich hier eine Art Tagebuch. Und es werden mehr und mehr Leser: Anfang des Jahres hatte ich ca. 100 Leser pro Tag und 18 Kommentare insgesamt. Im Schnitt lesen jetzt  über 280 Leute pro Tag den Blog, zu 80% aus Deutschland gefolgt von 6% Österreichern (Schweiz und USA folgen gleichauf). Der verrückteste Tag war dabei der 22. November wo über 700 Leute den Blog besucht haben.
2016 wurden 312 Kommentare geschrieben und mir dabei wirklich nützliche Tipps gegeben. Danke Euch dafür!

Gibt es Einnahmen aus dem Blog? Nicht wirklich. Ich warte noch darauf, dass die Affiliate Auszahlungsschwelle erreicht wird. 😉

Was waren die am meisten gelesenen Artikel/Seiten? Wenig verwunderlich die Grundlagenartikel. Allerdings taucht auch ein Logbuchartikel auf:

  1. Sourcingstrategien für FBA
  2. Das FBA Geschäftsmodell
  3. FBA Verkäuferlevel
  4. Logbuch #4 – Verpacken&Etikettieren

Die Meisten Kommentare (16) gab es bei Logbuch #9 (Erster Kontakt mit Lieferanten).

Ziele

Nachdem wir einen Blick zurück geworfen haben ist hier der Richtige Ort sich Gedanken über die Zukunft zu machen.

FBA Shop & Unternehmertum

  • Ich werde zum Jahresende 2017 den FBA-Level 5 mindestens zwei Mal erreicht haben.
    Mit meiner aktuellen Marge muss ich dazu ca. 12.000 EUR Umsatz machen, was eine Verdopplung zu heute darstellt.
  • Insgesamt werde ich mehr als 75.000 EUR Umsatz machen. Um dies zu erreichen muss ich neue Produkte verkaufen, denn die aktuellen werden nicht mehr viel Steigerungspotential haben.
  • Ich werde ein selbst entwickeltes Private Label Produkt verkaufen.
  • Ich werde die anderen mit Amko entwickelten Produkte verkaufen.
  • Ich werde an Fachmessen teilnehmen um Produktideen zu bekommen.

FBAinGermany.com

Damit ich 1000 Views pro Tag erreiche, werde ich

  • jede Woche einen Artikel veröffentlichen.
  • Zusätzlich mind. 1 Artikel/Seite pro Quartal zu einem speziellen Thema veröffentlichen. (Wie z.B. der Artikel zu den Codes und Nummern; Falls ihr Vorschläge/Wünsche habt, dann postet die gern in die Kommentare.)
  • jeden Tag mind. 1 hilfreiche Antwort in einer der FBA Facebook Gruppen geben.

Soweit von mir. Was sind eure Ziele für 2017? Lasst es mich gern via Kommentar wissen.

Versand durch Amazon #64 – Frohe Weihnachten!

Frohe Weihnachten 2016! Willkommen zum 64ten Logbucheintrag.
Diese Woche hatte ich Urlaub und konnte vor Weihnachten noch ein paar Arbeiten am Shop erledigen. Allerdings bestätigten sich meine Prognosen zum Umsatz…

Bericht zur Lage des Verkaufs

Zuerst die gute Nachricht: Ich habe an jedem Tag – also auch am 24. und 25.12. Umsätze erzielt. Yeah! Allerdings nur 1/3 von den Umsätzen der Vorwoche. Schlechtester Tag war, überraschenderweise, Mittwoch der 21.12. mit nur 1 Artikel. Allerdings ist das nur DE. Im restlichen Europa kamen nochmals etwas über 70EUR dazu.

Ich tracke regelmäßig auch meine Erfolge bei Amazon in dem ich die Transaktionsberichte von Amazon auswerte. Dabei hörte ich diesmal ein lautes Klatschen. Das kam von einer ruckartigen und reflexartigen Bewegung meiner Handinnenseite (Palm) in mein Gesicht (Face). In der Fachsprache nennt man das Facepalm. Hintergrund:

Ich hatte in den letzten Wochen ja mit Amazon gerungen, dass ein Saisonartikel endlich freigeschaltet wird. Ich hatte den Artikel aber ursprünglich nur „mal schnell“ angelegt, später dann die Texte noch etwas ausgeschmückt und Bilder hinzugefügt. Vergessen hatte ich, meine Preiskalkulation nochmal zu verifizieren. Um es kurz zu machen. Nach 20 verkauften Einheiten standen 5EUR Miese(!) zu Buche. Ich darf gar nicht drüber nachdenken… sonst trifft mich meine Hand gleich wieder.

Private Label Front

Um den Abverkauf vor Jahresschluss noch etwas anzukurbeln habe ich eine Rabattaktion eingerichtet. Meine Kunden erhalten so 10% Preisnachlass auf bestimmte Varianten. Ich habe die Aktion auf Schnäppchenseiten verbreitet, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob von dort Traffic kam. Facebook wäre eine gute Idee gewesen, allerdings hatte ich nicht den Nerv dazu mich in das Thema auch noch einzuarbeiten. Das muss aber kommen. Wer hier gute kostenlose Quellen/Tutorials kennt, möge das bitte in die Kommentare schreiben.

Außerdem habe ich die lange angekündigte Mailaktion an meine Kunden angeleiert. Ich mache das von Hand und habe an Kunden die ein bestimmtes Produkt gekauft haben eine Mail via Amazon verschickt. Ich habe mich nochmals bei ihnen bedankt, sie auf die mittlerweile erhältliche kostenlosen AddOns hingewiesen, sie über die Rabattaktion informiert und, falls sie ihre Rechnung verlegt haben, angeboten ihnen die Rechnung nochmals zukommen zu lassen.

Außerdem habe ich noch weitere Übersetzungen beauftragt. In Summe kann ich jetzt in Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland verkaufen. Großbritannien ist das Revier von Amko.

Am Dienstag gab es dann noch ein längeres Skype-Telefonat mit einem Händlerkollegen aus der Mastermindgruppe zu einer gemeinsamen Produktidee. Aus den angedachten 60 Minuten wurden schnell 2,5h. Aber wir haben so ein gemeinsames Verständnis wie wir weiter vorgehen wollen.

Soweit von mir. Ich hoffe ihr habt schöne Feiertage. Falls ihr Interessante News, Tipps und Tricks etc. zum e-Commerce (mit Amazon) habt, dann lasst es mich wissen. Am Besten via Kommentar oder auf Facebook.
Falls ihr bestimmte Inhalte sucht/vermisst dann gebt mir gern auch bescheid.

 

Versand durch Amazon #63 – Übersetzung mit Fiverr

Hallo und willkommen zurück zur 63ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche habe ich mich meinen Europäischen Listings gewidmet und via Fiverr meine Private Label Listings ins französische übersetzt. Doch zuerst der gewohnte …

Bericht zur Lage des Verkaufs

Diese Woche schrammte haarscharf an der 1800 EUR Grenze vorbei. Damit ist auch schon klar wie die Woche verlief. Hervorragend. Das zweitbeste Ergebnis das jemals erreicht wurde. Interessant war dabei, dass meine Verkäufe hauptsächlich aus meinen „Klassikern“ bestand und meine Private Label Produkte unterrepräsentiert waren. Meine Artikel eignen sich gut für Parties und Feiern, und die Weihnachtszeit ist dafür einfach super geeignet. Einen Rekord gab es trotzdem zu vermelden. Der Tag mit dem höchsten Umsatz ist ab letzter Woche der 14.12. mit über 460 EUR! Die hälfte davon kam in einer Stunde zu Stande. Da erhält man mal einen winzigen Einblick in die Möglichkeiten die Amazon so bietet…

Wie viel davon am Ende als Gewinn hängen bleibt ist auch noch fraglich. Ziel war und ist es, mein Lager (ohne Verluste) möglichst leer zu bekommen. D.h. ist gehe bei den nervigen Preisdroppern immer mit solange ich noch Marge habe – mit den entsprechenden Folgen für den Gewinn.

Übersetzung und Fiverr

Aus meiner Mastermindgruppe heraus erhielt ich die Empfehlung bei Fiverr zu schauen um Preise für Übersetzungen abzuchecken. Ich hab mich dort angemeldet und muss sagen, dass die Benutzung echt simpel ist. Und tatsächlich erhält man für einen 5er (USD)  + 1USD Servicegebühr so einige Angebote die durchaus für die Amazonnutzung reichen. Denn die Listings enthalten üblicherweise nicht so extrem viel Text. Ich hatte glück und fand eine Übersetzerin, welche mir 400 Worte für den oben genannten Preis übersetzte.

Generell kann ich sagen, dass die Benutzung verhältnismäßig einfach ist, die Reaktionszeit meiner Übersetzerin war sehr gut (30Min!) und bezahlen via PayPal schmerzfrei. Was mich bei Fiverr noch etwas störte ist, dass die Orders/Aufträge nicht immer der Standardview sind. So sieht das Interface zwar schön aufgeräumt aus, aber man muss erst suchen wo die Aufträge sind. Alles in allem aber eine positive Erfahrung. (Aus Arbeitnehmersicht allerdings bedenklich, für wie wenig manche Leute ihren Skill verkaufen. Für uns angehende Unternehmer ist das allerdings ein Geschenk…)

Falls ihr auch Hilfe bei kleinen oder größeren Tasks benötigt, dann kann ich euch gern zu Fiverr einladen. Fiverr würde mir (und jedem Anderen der Leute für Fiverr anwirbt), falls ihr dort dann einen Auftrag vergebt und bezahlt, 5 USD auf mein Fiverr-Konto gut schreiben. Falls ihr Interesse habt schreibt einfach unten einen Kommentar und ich lade euch ein. Man kann sich auch so registrieren – dann behält Fiverr halt sein Geld.

Nächste Woche

Ich habe nächste Woche Urlaub und hoffe diverse Sachen fertig zu bekommen. Zum einen möchte ich die Übersetzung hochladen – mit dem Flatfile / Lagerbestandsdatei. In dem Zuge möchte ich auch verschiedene Variantenlistings zu einem Listing mit 2-dimensionalen Varianten (1D = Farbe, Menge, Größe; 2D = Farbe+Menge, Farbe+Größe etc) zusammenführen.

Außerdem versuche ich noch mehr von meinem Lagerbestand zu verkaufen. Mir kam da eine Idee… Mal schauen ob das klappt.

Weihnachten kommt nun auch rapide näher. Ich hab meine Geschenke zusammen, und dabei den Affiliate Link eines befreundeten Weltenbummlers bei Amazon genutzt. Bei Amazon findet man ja bekanntlich alles, und wenn ihr dort etwas kauft, könnt ihr gern die Affiliate Links von Websites benutzen die ihr gern unterstützen wollt. Falls ihr FBAinGermany unterstützen wollt, dann kauft eure Weihnachtsgeschenke bei Amazon über diesen Link. Link anklicken, Produkt suchen, kaufen, fertig. Ist für euch kostenlos, denn Amazon schüttet einen Teil seiner Vermittlungsprovision an die Affiliate Partner aus.

Soweit von mir. Bleibt gesund und bis nächste Woche!

 

 

Versand durch Amazon #62: Verfeinerung und Coding

Willkommen zur 62ten Woche meines FBA Logbuchs. Diese Woche war geprägt von einer guten Geschäftslage, Arbeit im EU-Export Umfeld und erste Überlegungen zum neuen Produkt.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die Woche begann mit einem Ärgernis. Die Gefahrgutprüfung war noch immer nicht abgeschlossen und die Saison läuft. Ich war stinksauer und packte die Ware ins Auto und nahm sie einfach mit. Am Dienstag Abend telefonierte ich erneut mit dem Amazon support und schilderte mein Unverständnis für die Prüfung. Man teilte mir mit, dass Amazon aktuell unter Wasser sei und kaum hinterher käme die ganzen Fälle zu bearbeiten (ich vermute „Wachstumsschmerzen“). Allerdings gab es eine gute Nachricht, denn meine Prüfung war vor einer Stunde durchgegangen. Ich musste den Artikel nur aus der Sendung entfernen und neu hinzufügen und schon könnte ich den Versandaufkleber drucken. Endlich! Nach 10Tagen!

Die restlichen Artikel verkauften sich wiederum sehr gut. Mit durchschnittlich über 200EUR Umsatz pro Tag lag auch diese Woche wieder in den Top5 der besten Wochen ever. Man könnte ja jetzt schon gierig auf einen neuen Rekordmonat blicken, aber daraus wird sicher nichts. Denn über Weihnachten wird der Laden mehr oder weniger stillstehen. Ansonsten gibt es nur zu berichten, dass mich ein größer FBA Händler nervt. Die Herrschaften von SeIImondo nutzen wohl einen Repricer um immer ein paar Cent billiger zu sein als die Konkurrenz. Price-Matching mit Repricer finde ich ok, aber als FBA Händler die Abwärtsspirale anzustoßen finde ich schlechten Stil.

EU-Export – Arbeit in den EU-Marktplätzen

Letzte Woche hatte ich berichtet, wie man seine Listings europaweit freischaltet. Diese Woche war für mich dann die Nacharbeit dran, wobei ich mich erstmal nur auf UK beschränkte. Ich ging dabei systematisch vor. Mein Ziel ist es

  • Artikel mit hohem Bestand schneller abzuverkaufen
  • Artikel die schlecht gehen eventuell doch zu verkaufen

Also habe ich zuerst die Artikel übersetzt und mit Keywords ausgestattet die hohen Lagerbestand haben. Ziel ist hier für mich den Lagerbestand bis Jahresende möglichst weit abzubauen.
Für UK habe ich in diesem Zuge eine PPC Kampagnie angelegt und noch mehr Traffic auf die Listings zu bekommen.

Außerdem habe ich Artikel übersetzt, die in Deutschland bisher kaum verkauft wurden, von denen ich jedoch noch mehr als 3 Artikel auf Lager hatte. Tatsächlich hatte ich damit erfolg und konnte zwei solcher Artikel bereits verkaufen. Dies erspart mit mittelfristig Langzeitlagergebühren bzw. die Arbeit die Artikel aus dem Lager zurück zu holen.

Überlegung zum neuen Produkt

Für das neue Private Label Produkt habe ich noch etwas recherchiert und meine Ideen in einer Mindmap zusammen getragen. Ich benutze dafür das freie Tool Freemind. Als ich eine sehr kurz gehaltene Marktrecherche auf Amazon gemacht habe, konnte ich einige interessante Geschäftsmodelle identifizieren. Außerdem konnte ich sehen, dass die Nische die wir im Visier haben in Deutschland noch nicht besetzt ist.

Was aktuell noch etwas Kopfzerbrechen macht ist der „Wir“ Aspekt. Wir sind zwei Amazon Händler die beide unabhängig unterwegs sind, das Produkt aber gern zusammen auf den Markt bringen wollen. Marktplätze aufzuteilen ist hier eher nicht so hilfreich, da die Marktplätze vom Volumen her sehr unterschiedlich sind. Da fragt man sich dann schon wie man sowas Organisatorisch und Rechtlich auf die Beine stellt, so dass beide Beteiligten gleich gut weg kommen.

Eine witzige Episode ergab sich im Private Label Umfeld, als mein Vater mir eine Weihnachts-Geschenkidee für meine Mutter vorschlug. Es war genau die Nische eines meiner Mastermind Kollegen, der mir natürlich gern einen Rabatt anbot. Manchmal gibt es solche Zufälle.

Coding

Außerdem fand ich noch Zeit am Wochenende ein paar Stunden in mein „Erfolgstracking Tool“ zu investieren. Ziel ist es mir eine Software zu schreiben, die Aus den Amazon-Daten und meinen Einkaufsinformationen eine Übersicht der Profitabilität der einzelnen Produkte generiert. Aktuell mache ich das noch von Hand. Sobald das steht kann man dann noch mehr Infos/Auswertungen dazu bauen.

Soweit von mir. Euch wünsche ich noch eine schöne Weihnachtszeit. Falls ihr Geschenke kaufen wollt, dann schaut doch mal bei Amazon. Es wäre total super wenn ihr einen meiner Affiliate Links dafür benutzt. Als FBA Interessierte wisst ihr, dass Amazon sich schlappe 15% vom Umsatz als Vermittlungsgebühr abzwackt. Von diesen 15% gibt Amazon 3-8% (je nach Kategorie) an seine Affiliate Partner weiter – egal ob die genau das verlinkte Produkt kaufen oder ein Anderes. Für die Kunden, in dem Falle euch, ist das völlig unsichtbar und kostenlos. Für mich wäre es ein tolles Weihnachtsgeschenk. Hier ist ein solcher Link auf die aktuellen Angebote bei Amazon, oder ihr schaut bei meinen Buchempfehlungen. Einfach vor dem Shoppen anklicken und dann einkaufen. Danke. 🙂

Versand durch Amazon #61: Anderen Amazon-Marktplätze + Monatsrückblick

Willkommen zurück zur 61ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche gibt es den Monatsrückblick November, es gibt Infos zum Export in andere Länder, Ärger mit der Gefahrgutprüfung und neue Motivation im Private Label Bereich. Los gehts mit der letzten Woche und dem Monatsrückblick.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die vergangene Woche war umsatzmäßig mit etwas über 1700EUR die zweitbeste aller Zeiten. Dabei wurde zweimal die Schallmauer von 400EUR pro Tag durchbrochen. Das allein zeigt schon, dass das Weihnachtsgeschäft sich offensichtlich positiv auf mein Portfolio auswirkt. Und dies, obwohl ich keine „Geschenkartikel“ im Bestand habe. Allerdings ist dies auch nicht so überraschend, da meine Artikel eher für Feierlichkeiten und Parties benutzt werden. Kurzum: mir gefällt es. 😉
Entsprechend positiv sieht dann auch der Rückblick auf den November aus, denn vor zwei Wochen gab es ja die „beste Woche aller Zeiten“.

Das war der November

Der November begann jedoch verheerend. Ich hatte nach dem Rekordumsatz im Oktober schon die Befürchtung, dass der Ofen aus ist. Allerdings lag dies am ausverkauften Warenbestand. Sobald dieser wieder im Lager war zog das Geschäft wieder an. Vollends auf die Erfolgsspur einschwenken konnte ich dann in der dritten Woche, bei der das Ergebnis mich ungläubig zurück lies. In dieser Woche startete ich dann meine Review-Coupon-Kampagne die ich in der folgenden Woche direkt beenden konnte da Amazon seine AGBs änderte. Und zwar so, dass Coupons für Kampagnen nicht mehr erlaubt sind. Die wohl dramatischste Veränderung des Amazon Ökosystems seit Jahren. In meiner Abrechnung sah ich jedoch, dass einige Coupons eingelöst wurden. Ich wollte diese schon abschreiben, denn zur Reviews verdonnern kann man ja niemanden mehr. Jedoch habe ich seit her ein paar Reviews erhalten. Ich verbuche dies mal unter „erfolgreicher Marketing Aktion“. Ob es normale Kunden waren, oder Gutscheinbesitzer ist mir im Nachhinein auch egal. Letzte Woche (Nr. 60) aktivierte ich den Verkauf nach Großbritanien aus Deutschland heraus. In der vergangenen Woche 61 dehnte ich dies auf die restlichen Marktplätze aus. Bisher gab es keine Verkäufe, wobei sich das erklärt. Dazu unten ein paar weitere Details.

Alles in allem löst der November den Oktober als Umsatzrekordmonat ab. Mit über 5500EUR Umsatz bin ich komfortabel im Amazon Verkäufer Level 4 platziert. Jedoch nicht so weit weg von der Grenze wie der Umsatz vermuten lassen würde. Mehrfach habe ich geschrieben, dass die Konkurrenz mir bei einigen Produkten schwer im Nacken sitzt. Das hat dazu geführt, dass ich nur ca. 25% des Umsatzes als Gewinn (vor Steuern) verbuchen kann. Die Werbung nimmt davon nochmals ca. 100EUR weg. Es bleibt zwar beim Level 4, aber längst nicht so glorios wie man denkt.

Ärger mit der Gefahrgutprüfung

Wirklich sauer bin ich auf Amazons Gefahrgut-Prüfung. Ein Artikel liegt seit 2 Wochen(enden) bei mir im Keller und kann nicht verschickt werden, weil Amazon eine total unnötige Gefahrgutprüfung verhängt hat. Am selben Tag als die Nachricht hoch poppte habe ich die Unbedenklichkeitsbestätigung hoch geladen. Seit dem ist nichts passiert. Trotz Nachfrage bei Amazon passiert da einfach nichts. Besonders ärgerlich ist dies, weil es sich um einen Saisonartikel handelt der eigentlich JETZT im Regal stehen sollte. Das macht mich kirre. Ich hab den fertig etikettierten Karton ins Auto gepackt und fahre ihn jetzt mit mir rum, damit ich ihn sofort abgeben kann, sobald die Freigabe rein ist. Ihr fragt euch vielleicht wie das sein kann, dass ein unbedenklicher Artikel in die Prüfung gerät. Der Support meinte, dass dies ein Zufallsalgorithmus sei. Eventuell sind Produkttitel mit Chemisch klingenden Namen schuld. Ist aber egal. Mein Produkt geht nicht spontan in Flammen auf und gibt auch keine Dämpfe ab. Jetzt muss nur Amazon aus dem Knick kommen.

Motivationsschub für Private Label Produktsuche

Meine Mastermind-Runde am Samstag war zwar diesmal nur ein 4 Augen Gespräch, dafür aber ein Produktives. Zum einen half mir mein italienischer Kollege weiter mit dem Internationalen Verkauf, zum anderen kamen wir auf meine aktuelle Produktsuche zu sprechen. Ich wollte ein Produkt finden, welches sich nicht über den Preis, sondern über Qualität definiert. Ein Produkt also, was selbstbewusst im oberen Preissegment seiner Nische platziert ist. Jedoch hatte ich keine gute Idee. Mein Kollege hatte jedoch eine, und schlug vor, das Projekt gemeinsam anzugehen. Die Idee resonierte mit mir, da sie in einer Nische Platziert ist, die ich selbst als Nutzer kenne.

Verkauf auf anderen Amazon Marktplätzen

Nun noch etwas praktisches für die aktiven Amazon Verkäufer. Wenn ihr, so wie ich, nicht bereit seid eure Firma im Ausland zu registrieren, dann könnt ihr am Paneuropäischen Amazonnetz nicht teilnehmen. Diese Option sorgt nämlich dafür, dass eure Ware in ganz Europa verteilt gelagert wird, um dann möglichst zügig (PRIME Level) verkauft zu werden. Der Haken: Aus dem Land heraus, aus dem eine Lieferung startet, müsst ihr eine Firma haben um eure Steuern dort zu bezahlen. D.h. ihr müsstet mehrere Registrierungen z.B. in Polen, Tschechien, UK, Frankreich, Italien etc. durchführen.

Artikel aus Deutschland Exportieren

Die Alternative ist, dass ihr eure Ware exportiert. Sie bleibt weiter in Deutschland lagern, wird aber z.B. in Amazon.it angezeigt. Wie geht das? Auf Produktebene aktiviert ihr den Verkauf im Ausland, indem ihr euer Listing bearbeitet (Klick aufs Produktbild im Lagerbestand Verwalten Menü) dann dort auf den Reiter Angebot wechselt. Ihr scrollt dann nach unten und findet dort den Bereich Angebote anderer Marketplace-Sites verwalten. Dort tragt ihr euren Preis ein. Dabei beachtet ihr bitte, dass der Export ins Ausland bei Amazon mit höheren Gebühren einhergeht. Siehe Amazons Preisliste.

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Preis eintragen und fertig!

Sobald ihr Speichert (und Amazon die Daten verarbeitet hat, was ein paar Minuten dauern kann) ist euer Produkt im Ausland verfügbar.

Ist das alles?

Jein! Zum einen müsst ihr dem ausländischen Amazon Marktplatz noch eure Bankverbindung mitteilen. (Also, nur falls ihr das Geld auch ausbezahlt haben wollt was ihr dort verdient. 😉 ) Das schöne ist, dass ihr problemlos z.B. zu Amazon.it springen könnt und euch die Seite in Deutsch (oder Englisch, oder in einer der anderen Sprachen) anzeigen könnt. Das geht über die kleine Drop Down Liste, die ihr sicherlich bisher ignoriert habt:

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Deutsches Interface und Italienische Marketplace Site? Geht!

Euer Konto aus Deutschland wird euch als Option angezeigt, wenn ihr die Bankverbindung eintragen wollt. Die Freigabe eures Kontos geht dann auch entsprechend schnell, da die Daten ja alt bekannt sind.

Ihr werdet aber trotzdem erstmal nichts verkaufen. Wieso? Eure Listings wurden nur sehr rudimentär übersetzt (Google Translate Level), eure Keywords sind gar nicht erst übertragen worden und eure PPC Kampagnen gelten nur für eure Heimat-Marketplace Seite. Kurz: Eure Listings sind zwar da und könnten gefunden werden – aber sie sind so schlecht „optimiert“, dass keiner sie finden wird. Ihr müsst also die Listings überarbeiten/übersetzen und Keywords nachtragen. Das ist für 1-5 Private Label Artikel kein Ding. Für 25 Retail Arbitrage Artikel macht das allerdings wenig Spaß…

Zum Abschluss

Ein Leser (Danke Karl!) wollte meinen Blog abonnieren und fand keine Möglichkeit. Es gibt jetzt die Möglichkeit sich auf FBAinGermany.com anzumelden (siehe rechts neben dem Artikel). Bei neuen Artikeln bekommt ihr automatische eine Benachrichtigung.

Ansonsten möchte ich mich bei den Lesern bedanken die meinem Vorschlag von letzter Woche nachgekommen sind. Für alle Anderen: Falls ihr bei Amazon Weihnachtsgeschenke kauft, wäre es total super, wenn ihr einen meiner Affiliate Links benutzt. Als FBA Interessierte wisst ihr, dass Amazon sich schlappe 15% vom Umsatz als Vermittlungsgebühr abzwackt. Von diesen 15% gibt Amazon 3-8% (je nach Kategorie) an seine Affiliate Partner weiter – egal ob die genau das verlinkte Produkt kaufen oder ein Anderes. Für die Kunden, in dem Falle euch, ist das völlig unsichtbar und kostenlos. Für mich wäre es ein tolles Weihnachtsgeschenk. Hier ist ein solcher Link auf die aktuellen Angebote bei Amazon, oder ihr schaut bei meinen Buchempfehlungen. Einfach vor dem Shoppen anklicken und dann einkaufen. Danke. 🙂

Versand durch Amazon #59: Rekordernte und Gedanken zur Conversion

Hallo Leute, willkommen zurück zur 59ten Woche. Erneut wurde eine neue Bestmarke aufgestellt, ich habe mich mit dem Thema Reviews beschäftigt und dadurch mir einige Gedanken zum Thema „Konversionsrate“ gemacht.

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Versand durch Amazon #58: Rückblick auf die erste Fracht

Willkommen zum 58ten Eintrag in mein Versand durch Amazon Logbuch. Diese Woche möchte ich einen Blick zurück auf die erste Übersee-Fracht werfen und einen Ausblick geben was bei mir aktuell ansteht.
Vorab noch zwei Neuerungen die aus Anmerkungen von Lesern resultieren.
Es gibt nun eine Übersicht aller Logbucheinträge und ich habe eine Liste mit interessanten/Nützlichen Büchern erstellt. Ich hoffe beides hilft euch.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Nach einer etwas schwächeren Vorwoche zog die Conversion diese Woche wieder an – parallel zum Wareneingang. Also war zu aller erst der fehlende Warenbestand für die schlechteren Werte der Vorwoche verantwortlich. Alle guten Produkte waren ausverkauft, nur die schlechteren übrig und deshalb sanken plötzlich die Kennzahlen in den Keller. Die aktuelle Woche brachte über 900EUR Umsatz und ist damit wieder auf gutem Niveau. So konnte ich mich auf andere Dinge konzentrieren.

Erfahrung mit FBA Übersee Fracht

Ich habe dieses Wochenende genutzt um einmal alle Dokumente zur Fracht durchzugehen und nochmals die Kosten zusammen zu tragen. Anders als man dies erwarten würde, sind die Kosten nämlich nicht wirklich von Anfang an bekannt. Es tauchen immer wieder Überraschungen auf. Schlussendlich hat mich der Versand mit Shapiro aus Nordamerika für knapp 2qm Ware mit ca. 500kg Gewicht inkl. allem ca. 1500EUR gekostet. Steuern und Zoll kommen da noch oben drauf. Im Preis enthalten waren auch solche Dinge wie Versicherung, Umladen auf EURO Paletten (Amazon verlangt in den Lieferbedingungen für Palettenlieferungen EURO Paletten. Allerdings scheint man da nicht ganz stringent vor zu gehen, da Amko in GB schon auf US Paletten angeliefert hat – ohne Probleme.), Lagerkosten vor der Verzollung und der Transport über Land zum Hafen und von Hamburg nach München.

Ihr werdet zum Beginn des Prozesses dem Frachtunternehmen eine Vollmacht (Power Of Attorney) ausstellen, alle Zollabwicklungen in eurem Namen durchführen zu dürfen. Man versichert euch zwar, dass das alles mit rechten Dingen vor geht, aber man steht dann schon wie ein kleiner Junge da und beobachtet erstaunt wie die ein oder andere Rechnung zu begleichen ist. Nun aber wieder zum Ablauf.

Was ich gelernt habe ist z.B. dass es so etwas wie das „CutOff Date“ gibt. Das ist der letzte Termin zu dem Waren für den Transport mit einem Schiff entgegen genommen werden. Nach diesem Termin wird nur noch beladen was schon am Hafen ist. Bis das Schiff nach dem CutOff ablegt kann gern noch einmal 1 Woche vergehen. Das sollte man bei der Nachschubplanung beachten: Nur weil eure Ware am Hafen ist, heißt das nicht, dass sie morgen auch auf die Reise geht.

Commercial Invoice und Lieferadresse

Zentrales Dokument für die Frachtabwicklung ist die Commercial Invoice, zu Deutsch „Handelsrechnung“ – jedenfalls laut Wikipedia. Auf dieser steht neben der Ware und Menge noch solche zentralen Dinge wie Größe und Gewicht der Ladung und wie diese Verpackt ist (z.B. auf wie vielen Paletten/Kartons verteilt) und natürlich wer der Verkäufer und Käufer sind UND an wen geliefert wird. Richtig, auf der Commercial Invoice muss eure Firmenanschrift als Consignee drauf (die will der Zoll auch sehen. Genau die Anschrift an der euer Gewerbe angemeldet ist) aber eben auch die Lieferadresse – denn ihr wollt vermutlich nicht die Lieferung vor der Haustür stehen haben. Mein Verkäufer machte das, indem er das Consignee Feld etwas größer auslegte und meine Firmenadresse hinein schrieb, dann eine Zeile frei ließ und dann „Final Adress: Amazon Warenhaus München….“ ergänzte. Nebenbei: Die Lieferanschrift findet ihr z.B. auch auf den Versandaufklebern wenn ihr selber Packete zu Amazon schickt.

Auf der Commercial Invoice wird auch die INCOTERMs ausgewiesen, also ob der Verkäufer die Ware liefert, nur bis zum Schiff bringt oder ihr die z.B. selbst abholt.

Die Amazon Seite

Getrennt vom eigentlichen Frachtprozess – jedenfalls bis zu dem Moment wo die Ware an den Frachtdienstleister übergeben wird – läuft das Verfahren im Amazon Backend ab. Ihr legt ganz einfach dort eine Sendung an und tragt die Stückzahlen so ein, wie ihr sie bestellt habt. Wenn aus dem Anlieferplan eine Sendung wird, generiert Amazon zwei Nummern für euch: Die Sendungs-ID und die Amazon Referenznr. Die Referenznr. wird nicht sofort erzeugt, sondern erscheint erst 40-60 Minuten später in der Sendung. Also Ruhe bewahren und warten.
Shapiro wollte diese Nummern beide am Anfang schon haben. Ich glaube diese landen in der Bill Of Landing (dem Frachtbrief) und dienen später Amazon um die Paletten einer erwarteten Sendung zuzuordnen.

Nachdem die Sendung auf dem Weg ist, und ihr dies im Backend angegeben habt, will Amazon von euch die Frachtbriefnummer. Die bekommt ihr von eurem Frachtdienstleister bzw. ihr könnt die vom Frachtbrief ablesen, falls man euch den schon geschickt hat.

Zusammenfassung

Generell ist der Ablauf so (jedenfalls wenn der Frachtdienstleister die Zollabwicklung für euch macht):

  1. Commercial Invoice bekommen (und zwar so, dass die Lieferanschrift korrekt erwähnt wird)
  2. Sendung passend zur Bestellung anlegen und ReferenzNr und SendungsID + Com.Invoice an den Frachtdienstleister geben.
  3. Power Of Attorney unterzeichnen und das Frachtangebot annehmen.
  4. Brieftasche Festhalten

Aktueller Fokus

Reviews

Nachdem die Private Label Ware ja nun im Lager liegt, muss ich mich um den Verkauf kümmern. Eine berechtigte Anmerkung aus euren Reihen war, wieso ich mich nicht um Reviews kümmere. Um ehrlich zu sein. Reviews waren komplett aus dem Fokus geraten da meine RA Produkte sich auch so verkauften – und ich nicht für irgendwelche Listing-Diebe die Arbeit machen wollte. Folgende Ansätze habe ich dazu aktuell:

  • Ich habe bei Private Label Journey nachgefragt wie ich Rezensionen bekommen könnte und mir wurde eine Teilnahme an der Betaphase von ShopDoc angeboten. Ich schau mal was das wird.
  • Amko erklärte mir seine sehr einfache Strategie. Er geht die Liste der Amazon Top Reviewer durch und schickt denen einfach auf Amazon eine Nachricht und fragt ob sie Lust hätten das Produkt ABC zu bewerten.
  • Ich werde eine Liste der bisherigen Kunden erstellen und diese erneut anschreiben und fragen ob alles in Ordnung ist. Außerdem gibt es für mein Private Label Produkt noch ein AddOn zum herunter laden auf das ich sie hinweise. In diesem Zuge werde ich auch nochmals bitten mein Produkt zu reviewen.

Produkt Recherche

Außerdem habe ich eine neue Nische identifiziert. Ich war auf der Suche nach Online-Shops wo ich eventuell eines meiner bisherigen Retail-Arbitrage Produkte günstiger kaufen könnte. Ich stieß dabei auf einen „Spezialisten-Shop“ der auch andere Artikel im Umfeld des ersten führte an die ich bisher nicht gedacht hatte. Eine kurze Amazon Suche zeigte mir, dass die Nische funktionieren könnte.

Aktuell sammle ich Informationen über die Nische. Also

  • Welche Produkte und Varianten gibt es?
  • Wie viel wird von diesen Verkauft? D.h. Was sind die wichtigsten Produktvarianten?
  • Wie ist die Preis Struktur im Markt?
  • Welche Artikel werden mit Prime verkauft und welche nicht?

Außerdem werde ich versuchen auch in Europa (EU) einen Hersteller zu finden um dem ein oder anderen Import Problem aus dem Weg zu gehen.

Soweit von mir. Diese Woche ist es etwas mehr Text geworden. Ich hoffe aber es war interessant und nützlich. Was mich interessieren würde: Wie macht ihr Produkt/Marktrecherche? Und wie bekommt ihr Reviews? Lasst es mich wissen via Kommentar.