Steuern & Fracht

Versand durch Amazon #47: Steuern und Fracht

Hallo Leute zur 47ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche ging es sehr technisch zu. Das Thema Steuer und „Reverse Charge“ beschäftigte mich mehrfach, außerdem muss die Fracht meines ersten Imports aus den USA geregelt werden und dann war ich auch nochmal einkaufen – groß einkaufen. Weiterlesen

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Versand durch Amazon #46 – Zurück auf Normal

Hallo Leute, willkommen zurück zur 46ten Ausgabe des Versand durch Amazon Logbuchs. Die zweite Urlaubswoche war richtig gut. Leider zieht sich die USA Order immer noch hin. Weiterlesen

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Versand durch Amazon #45 -Easy Money

Willkommen zu meinem 45ten Logbuch Eintrag. Diese Woche bin ich in Dänemark gewesen und mein Tagesablauf ist – im Eimer. Mein Tagesrhythmus scheint sich mehr an der einer Insel vor Brasilien zu orientieren. Aber was macht das Geschäft in der Zwischenzeit? Weiterlesen

Endspurt

Versand durch Amazon #44 – Endspurt

Hallo Leute, willkommen zum 44ten Versand durch Amazon Logbucheintrag. Diese Woche war recht stressig, denn die Bestellung für das erste Private Label Produkt sollte raus. Weiterlesen

Level Up

Versand durch Amazon #43: Level Up!

Willkommen zurück zur 43ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs. Erstmals kann ich vermelden, dass ich Verkäufer-Level 4 erreicht habe. Das heißt damit auch, dass es neue Rekorde zu vermelden gibt. Deshalb gibt es diese Woche wieder einen Monatsrückblick, den Stand der Private Label Dinge und natürlich was sonst noch geschah. Weiterlesen

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Versand durch Amazon #39: Neue Horizonte

Hallo zurück zur 39ten Woche des Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche war richtig vollgestopft und hatte durchaus ein paar Highlights. Ich berichte zuerst vom Verlauf und was die Pläne für die zweite Jahreshälfte sind.

Erste Erfahrungen mit der Listingerstellung via Dateiupload

Als ich letztes Wochenende die Pakete bei meinen Eltern abgegeben habe (ich konnte sie selbst am Montag nicht zur Post bringen und konnte glücklicherweise das Problem so lösen. Dank an meine Mutter) waren bei diversen Artikeln die Bilder noch nicht online. Ich hatte hart priorisieren müssen und die Listings erstmal ohne Bilder erstellt. Die Rohbilder lagen jedoch schon auf meinem Rechner. Ich verbrachte also meine Freizeit vor dem Rechner um möglichst zügig die Produktbilder hochladen zu können. Gimp sei dank hatte ich nach 2 Tagen alle Bilder in allen Farbvarianten erstellt. Bei meinem Produkt wollte ich die Listings mit Varianten ausstatten. Mein Problem dabei war, dass im SellerCentral Interface keine Varianten zulässig/auswählbar waren. Als ich mich beim Support darüber beschwerte, verwies man mich auf den Dateiupload mit dem Hinweis, dass man so Varianten erstellen könne. Das ging tatsächlich nach einigem Hin- und Herprobieren. Allerdings ist der Upload keinesfalls bequem und auch nicht wirklich intuitiv zu nutzen. Ich hatte meine GTINs (welche ich vor einiger Zeit bei der GS1 gekauft hatte – siehe Hinweis unten) hinterlegt und als Typ im File auch GTIN angegeben. Der Upload schlug allerdings fehlt, denn 13 stellige GTINs werden bei Amazon noch immer als EAN bezeichnet. Nun gut… Als ich die Listings oben hatte, ging es daran die Bilder zu ergänzen. Das habe ich dann wieder im Seller Central Interface gemacht. Dabei fiel mir auf, dass beim Upload aus der Datei die Umlaute nicht richtig übernommen wurden. Anstatt nochmal mit der Datei rum zu fummeln habe ich alle Listings von Hand nochmal nach bearbeitet (nicht die Umlaute korrigiert, sondern die komplette Beschreibung + Attributtexte per Copy Paste überschrieben). Das war schon ganz schön mühsam, aber wenn sich die Artikel verkaufen, ist das alles egal.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die Woche war von den Verkäufen her eher durchschnittlich. Jedoch gab es verschiedene erfreuliche Momente. Zum einen überschritt ich an den letzten Tagen im Juni die 2000EUR Umsatz Marke deutlich und konnte so den zweit besten Monat bzgl Umsatz und den besten bezüglich verkaufter Einheiten verbuchen. Der Juli startete erst unterdurchschnittlich. Heute verkauften sich aber diverse Artikel so gut, dass ich im Juli wieder komplett auf (Rekord)Kurs bin. Mit dem heutigen Tag habe ich auch die 10.000EUR Umsatz Marke geknackt.
Aber es ging noch besser, denn eines der Amko Produkte, was bisher sehr viele Views aber keine Bestellungen bekommen hatte, verkaufte sich erstmalig. Noch besser wurde es, als gegen Mittag direkt zwei Bestellungen für das neue Varianten-Produkt herein kamen. Der Sonntag kann also durchaus als voller Erfolg gewertet werden. Das i-Tüpfelchen war, dass ich auch noch in Rekordzeit eine Nachschubsendung fertig gemacht habe (30 Artikel, 30 Min komplett). Allerdings muss ich mir etwas einfallen lassen. Ich baue zu viele solche Sendungen. Ich werde dazu übergehen müssen, größere Mengen einzuschicken. Aktuell warte ich auf eine Rabattaktion bei meinem Großhändler um wieder richtig zuzuschlagen.

Monatsrückblick

Der Juni war wie bereits geschrieben der Monat mit dem bisher zweitbesten Umsatz und den meisten verkauften Einheiten. Es gab nur einen 0er-Tag (relativ früh im Monat) dafür aber auch einen Tag mit 21 Einheiten und zwei Tage mit über 200EUR Umsatz. Anfang des Monats hatte ich mir das Ziel gesetzt die Anzahl meiner Listings zu verdoppeln und zwar mit 20-50EUR Artikeln. Ich konnte die Anzahl der Listings tatsächlich deutlich vergrößern. Zähle ich alle aktiven Parent-Listings habe ich die Anzahl von 16 auf 32 Listings vergrößert. Allerdings sind die Preise nur bei 9 Listings (meistens Varianten mit größeren Stückzahlen) größer 20EUR. Die Verkäufe aus den neuen Produkten sind bisher auch eher Überschaubar.

Wichtige News aus dem Amazon Universum

Amazon geht gegen Fake GTIN vor

Aktuell geht etwas Panik bei Amazon Händlern herum, welche ihre GTIN/EAN/Barcodes auf Ebay oder aus anderen zwielichtigen Quellen bezogen haben. Amazon beginnt die Eigentümer der benutzten Codes mit der GS1 Datenbank abzugleichen. Findet Amazon Unregelmäßigkeiten z.B. dass die Codes nicht bei GS1 registriert sind, habt Amazon die ASIN auf (entfernt das Listing). Mitunter können auch die Verkaufsprevilegien entzogen werden (d.h. der Händleraccount wird dicht gemacht). Wer nicht registrierte Codes verwendet hat, sollte sich dringend legale besorgen (siehe dieser Beitrag) und versuchen ein paralleles Listing anzulegen (mit korrekter EAN/GTIN) und diese dann via Seller Support verschmelzen.

Amazon erschwert in den USA Freund-Reviews

Wie mir Amko aus den USA mitteilt, wird Amazon zunehmend misstrauischer bei Reviews. Ob hier eine neue ausgefeilte SW im Hintergrund versucht Freundeskreise abzugleichen, oder einfach nur sehr strenge manuelle Aufsicht gefahren wird, ist unklar. Bisher scheint sich das Phänomen jedoch nicht auf Profi-Reviewer ausgebreitet zu haben. Im Bestcase handelt es sich nur um eine Anomalie/Zufall, im Worstcase bereitet Amazon gerade einen Schachzug vor die übermäßige Nutzung von Reviewclubs etc. einzudämmen (was neuen Sellern den Zugang erschweren würde).

Neue Horizonte – Private Label

Für das zweite Jahr möchte ich nun endlich das Thema Private Label angehen. Zwar habe ich bereits eigene Produkte im Portfolio die durch die Kooperation mit Amko zu Stande gekommen sind, jedoch fühlt sich das Ganze noch nicht nach „meinem Produkt“ an. Anstatt BSR Analysen zu fahren, wie dies bei einigen amerikanischen Websites empfohlen wird, hat mir Amko geraten mich auf Nischensuche zu begeben. Die Idee ist dabei folgende: Suche nach Nischen / Personengruppen mit spezifischen Interessen und wühl dich durch deren Medien/Magazine/Foren/Facebookgruppen. Such so nach Produkten. Wenn du was gefunden hast, checkst du dann gegen wie der Amazon Mark aussieht (viel Konkurrenz = schlecht) und wie die Sourcing Front aussieht (keine Hersteller = schlecht). Erste Einstiegspunkte könnten so z.B. die Hobbies von Freunden und Familie sein. Erste Ideen habe ich, jedoch muss ich das Thema Medien-Recherche hier noch durchführen. Ziel ist jedoch noch im dritten Quartal die erste Order nach Deutschland zu bekommen.

Seit von meiner Seite. Ich hoffe ihr seid bei der GS1 Aktion nicht betroffen und alles läuft glatt. Wie geht ihr an das Thema Private Label heran? Wie kommt ihr auf Produkt/Nischen-Ideen? Schreibt mir gern dazu was in die Kommentare.

 

Probleme die man haben möchte

Versand durch Amazon #38: Luxusprobleme

Hallo zum 38ten Logbucheintrag meiner Versand durch Amazonreise. Diese Woche hatte ich mit ein paar Luxusproblemen zu kämpfen – und zwar ging es um Nachschub.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Letzte Woche schrieb ich, dass ich die zweit beste Woche bisher hatte. Diese Woche kam bis auf 20EUR an die Vorwoche heran und hat diese nur deshalb nicht übertroffen, weil ich bei 3(!) Angeboten die Notbremse ziehen musste und die Preise angehoben habe bevor mein Lagerbestand komplett verschwindet. Zwischenzeitlich hatte sich sogar mein nervender Konkurrent kurz von meinen Listings verabschiedet (leider nur kurz. Er ist wieder da…) Entsprechend hatte ich mit einem Luxusproblem zu kämpfen: Nachschub fertig machen. Dumm nur, dass meinem Drucker gerade an diesem Wochenende der Saft ausging. Noch dazu gab es eine Geburtstagsfeier in der Familie zu feiern und am Sonntag spielte auch noch die Nationalmannschaft. Kurz: Stress. Aber damit muss man rechnen, wenn man sich freiwillig zusätzliche Arbeit aufhalst indem man ein Nebengewerbe betreibt. Schlussendlich sind es 4 Kartons mit über 40kg Ware und ca. 140 geklebten Etiketten geworden. Ein Karton war besonders „gefährlich“, denn Amazon verlangte für ein neues Produkt, was ich einschicken wollte, plötzlich eine Gefahrgutprüfung.

Es handelte sich dabei um ein Produkt welches komplett ungefährlich war, sowas wie Servietten oder Tesafilm. Nun, der Seller-Support konnte mir auch nicht erklären warum die Prüfung notwendig sei (Wird angeblich zufällig ausgewählt. Glaub ich nicht.) und so konnte ich das Produkt erst diese Woche einschicken (ich hatte es zusammen mit den anderen Artikeln vor zwei Wochen gekauft). Falls ihr auch einmal in diese Situation kommt: Es gibt eine Vorlage (Exceltabelle) für das Sicherheitsdatenblatt von ungefährlichen Artikeln. Dort muss man für alle Fragen „Nein“ eintragen und dies dann bei Amazon hochladen. Wo genau, erfährt man in der SellerCenter Hilfe unter den Schlagworten „Gefahrgut-Prüfung“ und „Sicherheitsdatenblatts“. Rechnet mit Bearbeitungszeiten von 5-10 Werktagen.

Tipp der Woche

In der Mastermind-Runde konnte ich die Fortschritte meines Italienischen Kollegen in den USA bewundern. Er gab mir einen Tip bezüglich Rabattcodes und bat mich das mit euch zu teilen. Achtung wichtig: Wenn ihr Rabattcodes mit Nachlass in Prozenten heraus gebt, dann gilt dieser Nachlass auf die gesamte Bestellmenge. D.h. mit einem einzelnen Rabattcode kann ein böswilliger Mensch, euren gesamten Lagerbestand wegkaufen. Deshalb solltet ihr dringend euer Vorgehen bezüglich Rabattcodes überdenken. Eine sichere Alternative ist es Rabatte mit Geldabzug zu erstellen. Also bei einem 25EUR Artikel statt „80% Rabatt“ lieber einen „20EUR Rabatt“ gewähren. Denn wenn jemand dann versucht 10 Artikel zu kaufen, erhält er nur 20EUR Rabatt, anstatt 200EUR!!!

Soweit von mir. Ich hoffe ihr seid auch auf dem Weg einen guten Monat abzuschließen.  Hin und wieder ist es stressig, aber wenn man dann die Verkäufe sieht, freut man sich doch, dass es läuft.

PS: Ich betreibe diesen Blog hier um meine Fortschritte zu dokumentieren und mit Interessierten und Gleichgesinnten zu teilen. Einnahmen generiere ich aktuell keine, aber ich investiere einiges an Zeit und etwas Geld. Da wurmt es einen um so mehr, wenn man in den Nutzungsstatistiken einen Abmahnbot findet. Das sind kleine Scripte die Webseiten durchforsten und nach Regelverstößen suchen. Vermutlich im Auftrag eines Anwalts der sich was dazu verdienen will. Hier kann man echt nur die Amis beneiden. Die setzen ihre Blogs einfach ins Netz und schreiben drauf los. So einen „Wilden Westen“ im „Neuland“ möchte man in Deutschland natürlich nicht…. Nur um mir mal Luft zu machen…