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Versand durch Amazon #132 – Kundenkontakt

Hallo Leute und willkommen zurück zur 132ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs. Letzte Woche war die erste Woche meines Marketingmonats. Was das ist und was es bringt möchte ich euch kurz erklären. Zuerst ein Blick auf den …

Bericht zur Lage des Verkaufs

Diese Woche verlief stark! Dienstag allein kamen über 500€ Umsatz zusammen und am Donnerstag fast nochmal so viel. Insgesamt trug Deutschland über 1600€ allein bei. Italen schaffte es über die 200€ Marke und Frankreich fast über die 300€. Spanien und UK – waren auch noch da. Damit kamen in Summe fast 2200€ Umsatz zusammen. Das ist für mich eine gute Woche.

Marketingmonat

Wie in der Einleitung geschrieben, habe ich die nächsten 4 Wochen zu meinem „Marketingmonat“ erklärt. Ziel ist alle anderen Tätigkeiten auf das notwendige Minimum zu reduzieren und nur zu tun was Sales für mein neues Produkt verspricht. Das fängt beim Lernen an:

Auf dem Flug zurück aus London, habe ich mit einem Grundlagen Video zu Facebook Marketing angefangen. Dabei habe ich gemerkt, dass es doch etwas mehr ist als „einen Post schreiben und Bewerten“. Bezüglich der 4 Kompetenzstufen bin ich nun wohl Stufe 2 „bewusst inkompetent“… 😉

Die Woche habe ich dann mit zwei Aufgaben verbracht: Anschreiben (Email) von Großhändlern und Anschreiben (Amazon) meiner Kunden.

Bestandskunden: Mein Ziel hier ist erneute Käufe zu generieren oder aber Rezensionen. Ich habe dazu alle Verkäufe meines Produkts als Excelfile herunter geladen und die Kunden gruppiert nach „Stammkunden“ (haben mehr als 1x bestellt), „Großbesteller“ (haben mehr als 1 Einheit gekauft), „Business Kunden“ (wie der Name sagt) und „Alle Anderen“. Stammkunden scheinen von meinem Produkt überzeugt zu sein. Diese habe ich um ihre Meinung / Ideen für Verbesserungen gefragt. Ich habe das so formuliert, dass sie hoffentlich eine gewisse Wertschätzung dabei rüberkommt. Leute die mehrere Einheiten eingekauft haben, habe ich auf die größere Packungsgröße hingewiesen („hier können sie sparen!“). Bei den Businesskunden habe ich als Ziel weitere Käufe zu motivieren. Bei den restlichen Kunden ging es dann um weitere Kundenrezensionen.

Da wären wir auch schon bei einer Frage an euch: Kennt ihr funktionierende „Review-Generierungs-Methoden“? Gerade auch für das Ausland. Da habe ich noch 0 Reviews…

Großhändler: Hier ist mein Ziel Kontakt herzustellen um größere Mengen zu verkaufen. Bisher war meine Strategie diese: Suche nach Großhändlern via Google, Checke wie groß die sind, schreibe die kleineren mal via Mail an und versuche eine Antwort in irgend einer Form zu erhalten. Die größeren habe ich zur Seite gelegt um die Anzuschreiben, sobald ich weiß auf was die kleineren so achten. Gute Idee? Weiß ich nicht. Falls ihr hier Erfahrungen mit Großhändlern habt, bin ich sehr interessiert. Aus Facebook habe ich den Hinweis: Anrufen!

Was hat die Woche bisher gebracht? Noch nichts. Aber ich zieh das jetzt mal durch. Wenn ihr sonst noch Ideen habt, was ich machen kann um meine Sales zu steigern – immer her damit. Das passt alles zu meinem „Month of Marketing“.

Ich wünsche euch frohes schaffen und würde mich über Antworten und Hinweise zu den obigen Fragen sehr freuen.

Versand durch Amazon #131: Mastermind an der London Business School

Hallo Leute, willkommen zurück zur 131ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs. Das verlängerte Wochenende habe ich in London zugebracht. Neben Museumsbesuchen ist auch eine Mastermindrunde herausgekommen. Dazu später mehr. Zuerst jedoch wie immer der…

Bericht zur Lage des Verkaufs

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Versand durch Amazon #130: Nicht kirre machen lassen

Hallo Leute, willkommen zur 130. Ausgabe des Versand durch Amazon Logbuchs. Letzte Woche ist der Bericht aus persönlichen Gründen ausgefallen. Deshalb gibt es diesmal ein Update für beide Wochen, den Monatsrückblick und was seither geschah.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die Vorletzte Woche verlief stärker als die Letzte. Deutschland war in beiden Wochen natürlich die „Wachstumslokomotive“. Allerdings sieht meine Statistik etwas seltsam aus, denn am 27.04. gab es einen massiven Spike in Frankreich: Fast 280€ Umsatz an einem Tag sind eine Hausnummer. Normalerweise mach FR soviel in 3-4 Tagen, manchmal in einer Woche. Allerdings wurde dies durch das Ergebnis am 29.04. wieder relativiert. Eine glatte NULL auf allen Marktplätzen ist ein wirklich schlechtes Ergebnis. In der darauf folgenden Woche sah es nicht besser aus. In Summe kam über beiden Wochen zusammen etwas über 2850€ Umsatz zusammen. Über 1700€ davon aus Deutschland. Und der April?

In Summe kamen im April rund 7000€ Umsatz zusammen. Das ist eine klare Steigerung gegenüber dem März. Keine Überraschung ist, dass damit noch kein neuer Verkäufer-Level erreicht wurde.

Nicht kirre machen lassen

In den letzten Wochen war die DSGVO bereits mehrfach Thema. Und ja: Sie betrifft uns alle. Und ja sie macht uns Arbeit. Aber wir sollten nicht wie der Hase vor der Schlange hocken oder wie ein aufgeschrecktes Huhn durch die gegen laufen. Wenn es schon ein Tierbild sein muss, dann seid wie die Katze: Interessiert, reaktionsschnell – und kuschelig. Letzteres ist optional.

Aktuell wird an allen Enden an Tools gebaut um dem Thema Herr zu werden. Ich habe von Generatoren für die Prozessverzeichnisse gehört/gelesen und Plugins für WordPress gesehen. Ich würde euch bitten eure Fundstücke hier in den Kommentaren zu posten: Also alles was sinnvoll/hilfreich dabei ist den Vorgaben gerecht zu werden.

Wichtig ist zunächst, dass ihr eure Websiten/Blogs nach außen hin sauber aufstellt. Danach kümmert ihr euch um eure IT-Sicherheit und macht euch mal Gedanken was für Daten wo auftreten, entlangfließen, lagern, eventuell an dritte weitergereicht werden und gelöscht werden. Abschließend kontaktiert ihr eure Betreiber/Hoster/Toolprovider und fragt nach Auftragsdatenverarbeitungsverträgen die ihr gern abschließen wollt. Selbst wenn da auf der Gegenseite plötzlich nur Fragezeichen auftauchen: Ihr seid aktiv und kümmert euch. Dokumentiert eure Schritte und Anfragen. Im Zweifelsfall ist das Besser als wenn jemand gucken kommt und ihr sagt „ich wusste nicht was ich machen muss“.

Und dann kümmert ihr euch wieder ums Geschäft! Und zwar um eure Produkte und Verkäufe. Das ganze Verwaltungszeugs bringt euch nämlich keinen Umsatz. Ich habe in den letzten Tagen deshalb wieder einige Bälle aufgenommen die bezüglich PL-Produkt #2 herum lagen. Aber das Projekt soll weiter gehen. Für mich ist da das Thema „Outreach“/Kundenansprache das nächste Thema. Da ich persönlich positives Feedback zu meinem Produkt erhalte, aber einfach zu wenig Traffic auf mein Listing bekomme.

Soweit von mir. Ich hoffe ich konnte euch etwas aufmuntern. Lasst mich gern wissen wie es euch gerade geht.
Schöne Woche,
Kevin

Versand durch Amazon #127: Das war der März

Hallo Leute, ich bin seit gestern zurück aus Indonesien. Ich werde wohl auch noch diese Woche mit der Aufarbeitung der Dinge beschäftigt sein, die in den letzten 6 Wochen liegen geblieben sind. Allerdings kann ich hier schon einmal eine Zusammenfassung des März geben.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Im letzten Monat war ich komplett passiv unterwegs. Einzig Rechnungsanforderungen habe ich bearbeitet. Was kam dabei Umsatzmäßig heraus?

Deutschland hatte mit einem Umsatz von nur 2575€ immer noch den größten Beitrag. Frankreich kam auf die Hälfte und Italien immerhin über die 1000€ Marke. In Summe kamen im März knapp über 5700€ zusammen. An Werbung gab ich über 500€ aus. Somit bin ich nach wie vor im Level 4 gelandet.

Die erste Aprilwoche war von Ostern geprägt. Deutschland war zwar etwas besser unterwegs als im Schnitt im März, lag mir 900€ jedoch immer noch unter der Tausender Marke. Spanien und UK legten zusammen und kamen so knapp über die 100€. Frankreich und Italien machten selbiges, knackten damit aber die 500€ Marke. Insgesamt also 1500€ Wochenumsatz.

Wie geht’s weiter?

Meine Verkaufszahlen meines Private Label Produkts sind nach wie vor schwach. Mein Plan war es, eine eMail Kampagnie zu nutzen um FIrmen anzuschreiben und sie auf mein Produkt aufmerksam zu machen. Zwischenzeitlich ist die neue DSGVO (Datenschutzgrundverordung) in Kraft getreten und gefühlt (jedenfalls von den Newslettern die ich erhalten habe) ist jetzt plötzlich alles neu und anders und überhaupt. Hier muss ich mich nochmal genauer informieren, ob nur private Personen/Emails davon betroffen sind oder ob ich auch beim Anschreiben von Firmen-eMails (max.mustermann@bigBusiness.com) die im Internet auffindbar sind Probleme bekommen kann. Und wie sieht das bei Freelancern etc. aus… Da muss ich noch mal recherchieren. Wenn ihr da Infos habt, bitte gern kommentieren.

Ansonsten steht natürlich die USt-Erklärung für Q1 an. Also wieder Papierkram. Soweit erstmal von mir.

Versand durch Amazon #120 – So ein Müll!

Hallo Leute, willkommen zurück zur 120ten Ausgabe meines Logbuchs. Es ist einmal mehr Jahresbeginn und ich habe ein paar Neuigkeiten bezüglich Verpackungsmüll & Co.
Daneben habe ich mich wieder mit dem immer wiederkehrenden Lieblingsthema „Dokumente für die Steuer zusammen suchen und aufbereiten“ beschäftigt.
Außerdem gibt es wieder einen Blick auf mein Private Label Produkt.

Bericht zur Lage des Versands

Die aktuelle Woche ist wieder auf guten Niveau verlaufen. Schwächste Tage, mit unter 150€,  waren Samstag, wenig verwunderlich, und Montag, was dann doch überraschend war. Dienstag und Donnerstag kamen jeweils über 400€ Umsatz zu Stande.

Deutschland brachte fast 1300€ ein. Stärkster Auslandsmarktplatz war einmal mehr Frankreich mit knapp 400€ Umsatz. In Summe waren es knapp unter 2000€

Update zum Private Label Projekt

Ich habe ein Produkt mit Alleinstellungsmerkmal. Mein Produkt hat einen erhöhten Nutzen für den Kunden gegenüber dem bisherigen Standardprodukt. Mein Produkt steht online auf Amazon. Das heißt also:

nichts. Denn das wichtigste fehlt bisher. Bewertungen? Naja… auch, meine Bemühungen in diesem Bereich fruchten langsam. Ich hoffe noch auf den ein oder anderen Review.
Was ich eigentlich meine ist TRAFFIC! Mein Produkt wird aktuell noch nicht für die Top Keywords gefunden. Dementsprechend wenig Traffic kommt bei meinen Listings an. Bisher wurden das Produkt weniger als 100 mal angesehen! Also was macht man in so einem Fall?

PPC Kampagnie schalten. Die läuft jetzt seit letzter Woche und hat zumindest einen verkauf generiert. Hier muss noch mehr passieren.

Hab ich Untergangsstimmung? Nein. Ich glaube, dass mein Produkt etwas taugt. Ich verkaufe hier nicht Katzenstreu aus dem Netto weiter, sondern habe ein Produkt mit einem Nutzen was ich meinen Kunden nur oft genug zeigen muss. Hier muss doch mehr gehen…

So ein Müll – VerpackV, VerpackG und europäischer Versand

Letzte Woche hatten wir das Thema ja schon angesprochen. Solange man in Deutschland verkauft ist das Thema Verpackungsverordnung (VerpackV) relativ leicht händelbar. Usepack hatte ich bis dato genutzt, da diese sehr günstig Lizenzen anboten. Allerdings ist der Europaweite verkauf hier der Haken. Man braucht in vielen EU Ländern eigene Lizenzen. Und dies meines Wissens nach auch schon bei Kleinstmengen. Mir kam jetzt „Der Grüne Punkt“ wieder unter die Augen. Dieses Duale System hat Ableger in ganz Europa und soll wohl die gesuchte Lösung des Problems sein. Allerdings möchte ich das erst wirklich klären, bevor ich die teurere Lizenz/Grundbeitrag beim Grünen Punkt bezahle. Eine Antwort habe ich bisher noch nicht.

Wie viel Müll fällt eigentlich an?

Um das zu berechnen habe ich mir ein etwas größeres Excel zusammen gebaut. Als Basis benutze ich den „Von Amazon versande Sendungen“ Report. Dort enthalten sind Menge, SKU und Zielland. Für jede SKU kann man im Excelsheet die Menge pro Verpackungsstoff (Glas, Pappe, Blech, etc) angeben und das Sheet extrahiert aus dem Bericht die Verkäufe jeder SKU pro Zielland.  Danach ermittelt das Sheet daraus die Obergrenze der versandten Materialien pro Zielland (und insgesamt).
Wieso Obergrenze? Ich ignoriere Rücksendungen. Dadurch kommt zwar eine etwas größere Menge zusammen, aber damit bin ich auf der sicheren Seite. Falls Interesse an dem Excel-/OOffice-Sheet besteht und ihr euch die 2-3h Arbeit damit auf 1h reduzieren wollt, bin ich gern bereit die Datei gegen freiwillige Spende online zu stellen.
Schreibt einfach dazu in den Kommentar ob ihr das sinnvoll/hilfreich findet, dann mach ich das Sheet noch etwas benutzerfreundlicher.
Und falls ihr einen Ansprechpartner beim Grünen Punkt oder einem anderen „paneuropäischen Dualen System“ habt, dann bitte an mich weiter vermitteln.

Versand durch Amazon #119: Zug um Zug

Hallo Leute, willkommen zurück zur 119ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche war eine gute Woche aus verschiedenen Gründen. Einer davon war, dass die Verkäufe wieder anliefen.

Bericht zur Lage des Verkaufs

In meinem letzten Bericht kamen insgesamt nur deprimierenden 900€ zusammen. Diese Woche war wieder eine normale Arbeitswoche und meine Verkäufe zogen wieder an. Deutschland brachte allein über 1600€ ein. Auch in Frankreich lief es wieder deutlich besser. Mit über 350€ Umsatz war dies der stärkste ausländische Marktplatz, diesmal vor Spanien mit 220€. Italien und UK brachten zusammen 110€ ein, was dann die Gesamtsumme von knapp über 2300€ ergibt. Deutlich besser! Darauf gilt es aufzubauen.

Private Label Produkt #2

PENG: Verstoß gegen das Markenrecht!

Als ich meine verschiedenen Marktplätze durch sah, bemerkte ich plötzlich die kleine rote Flagge in der Ecke. Huch? Ich sah eine italienische Nachricht – ein etwas längerer Text. Ich warf ihn in Google Translate und war geschockt! Der größte Hersteller eines ähnlichen Produkts warf mir eine Copyright Verletzung vor! Amazon gab mir 2 Tage mich zu äußern. Ich laß die Nachricht 4 Tage später… Ich checkte die URL des Produkts und „404 – Artikel nicht gefunden“

SHIT! Was ist denn da passiert!? Ich laß mir nochmal genau meinen Listingtext durch und hatte schnell einen bösen Verdacht. Bei der Übersetzung meines Listings ins Italienische, nutzte der Übersetzer den Markennamen des Platzhirsches mehrfach. Wieso? Es gibt produkte die Synonyme sind für die Produktklasse. Beispiele sind „googeln“ oder „Tesa Film“. Dummerweise nutzte der Übersetzer den Markennamen nicht vergleichend sondern so, dass der Kunde den Eindruck erhalten könnte mein Produkt sei eine Variante des Produkts des Platzhirsches. Die Beschwerde war also berechtigt. Ich aktualisierte sofort die Übersetzungen und nutzte einen generischeren Begriff. Aus Sicherheitsgründen ersetzte ich auch in den anderen Listings den Markennamen (dort hatte ich ihn aber vergleichend benutzt: „Anders als XXX ist AAA besser geeignet für Bla“).

Danach setzte ich ein Schreiben an Amazon auf. Ich gestand ein, dass die Übersetzung den Markennamen des Konkurrenten ungerechtfertigt verwendet hatte. Weiterhin, dass ich das Listing korrigiert habe und ich im gleichen Zuge auch alle Listings der anderen Marktplätze überarbeitet habe. Schlussendlich bat ich Amazon darum das Listing zu prüfen und wieder frei zu schalten, da mein Produkt ein eigenständiges Produkt mit einzigartigen Features ist, welches den italienischen Kunden nicht vorenthalten werden sollte.

Nach 2 Tagen war das Produkt wieder online! Puh…. Also Leute: Aufpassen!

„Die Frohe Botschaft unters Volk bringen“

Genau dass ist aktuell auf der Agenda. Ich muss potentielle Kunden zu meinem Produkt lenken und ich benötige Reviews. Idealerweise erst ein paar Reviews dann Menschen auf den Listings.

Glücklicherweise gab es Interessenten die mein Produkt ausprobieren wollten und die motiviert waren ein Review zu schreiben. Danke dafür! (Es ist dabei von Vorteil potentielle Kunden zu kennen – is eh klar.) Leider war der Rücklauf auf meine bisherige Bitte „Probiert die Dinger aus. Gebt mir Feedback und büdde büdde schreibt ein Review“ nicht so dicke wahrgenommen worden. Da muss ich nochmal nachfassen und etwas mehr betteln („büdde büdde büdde“… Leben eines Amazonhändlers).

Da ich Kontaktdaten von einigen potentiellen Kunden in Firmen ermitteln konnte, habe ich auch diese angeschrieben und denen mein Produkt vorgestellt. Dabei half es, dass ich zumindest eine thematische Verbindung zu den Empfängern hatte, und sie entsprechend (hoffentlich) zielgruppengerecht angesprochen habe.

Was noch aussteht sind die „Big Players“. Ich habe ein paar Marktteilnehmer identifiziert die potentiell 10-20x mehr ordern könnten, als die anderen Kunden. Diese werde ich gezielter ansprechen. Diesen Kunden werde ich nicht einfach nur schreiben „Schaut mal auf Amazon“ sondern von Anfang an anbieten Bulk Orders zu platzieren.

Sonstiges

Jahresanfang bedeutet auch „Standardtasks“. Denkt daran eure Verpackungen zu lizenzieren und natürlich eure Q4-Steuersachen fertig zu machen. Das Verpackungsthema ist allerdings etwas ärgerlicher, wenn man international exportiert. Die EU hat den Versandhandel da wohl nicht wirklich im Blick gehabt. Mein aktueller Stand ist, dass man in jedem Land in das man verkauft ein Duales System lizenzieren muss. Falls ihr hierzu Infos habt (z.B. ob es Anbieter für Europaweite! Lizenzen gibt) dann schreibt mal unten was dazu. Das Thema betrifft mal wieder alle Händler und ist deshalb etwas Diskussion wert.

Der Blog läuft mittlerweile wieder stabil und ich habe mich entschlossen auch den WP Backupservice mir zu leisten, damit FBAinGermany.com nicht mal „versehentlich“ verloren geht. Wer das dufte findet und den Blog unterstützen möchte kann dies z.B. durch den Einkauf bei Amazon tun. Einfach einen Affiliate-Link aus z.B. den Buchempfehlungen nutzen. Andere Möglichkeiten stehen im Impressum. Ansonsten bitte ich euch wie immer: Spread it like Butter! 😉

 

Versand durch Amazon #115: Auch das noch

Als wäre mein Private Label Produkt nicht schon spät genug dran, gabs diese Woche noch eine Verzögerung. Willkommen zurück zur 115ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs. Es kam diesmal wieder einiges zusammen… selbstverschuldete Verzögerung, Erkältung, Verzögerungen von Lieferanten und der ganz normale Weihnachtsstress.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Fangen wir bei den selbstverschuldeten Verzögerungen an. Ich hatte die ein oder andere Woche mein anderes (erstes) Private Label Produkt ignoriert und durfte nun die Konsequenzen spüren: Als einige Gut laufende Variante ausverkauft waren brach der Umsatz ein. Kombiniert mit einigen anderen Produkten deren Anlieferung bei Amazon im Weihnachtsstress recht lange dauert und mind. einem Produkt was Amazon zur Zeit ablehnt zu labeln, war diese Woche die Luft raus.

Deutschland machte nur noch einen Umsatz von 615€, die restlichen Länder brachten nochmals etwas über 200€ zusammen, so dass diese Woche mit 850€ eher eine zum vergessen war.

Private Label Projekt

Ich war mit meinem zweiten Verpackungslieferanten nicht so happy, als er mir einen Liefertermin in der KW50 zusagte. „Wir versuchen es bis KW49“ – es wurde der Freitag in der KW50. Und nicht nur das, der LKW wurde in einen Unfall verwickelt (so die Geschichte. Ich kann das nicht nachprüfen) und kam deshalb selbst am Freitag nicht an. So verzögerte sich meine Anlieferung bei Amazon um eine weitere Woche.

Da mich der restliche Weihnachtsstress, gebündelt mit einer Erkältung, sonst recht gut in Schach hielten, habe ich meinen Fiverr Account wieder aktiviert und Freelancer für Copywriting und Keyword-Research angeschrieben. Dadurch hoffe ich mit einem ansprechenden Listing den Verkauf zu starten.

Soweit von meiner Seite. Ich habe in den letzten Wochen auch vermehrt Probleme mit dem Blog festgestellt. Ich kümmere mich aktuell um ein Upgrade bei meinem Hoster, damit in Zukunft FBAinGermany immer sofort am start ist.

Wer noch LastMinute einkäufe von Geschenken bei Amazon machen möchte, sei nochmals auf meinen Affiliate Link hingewiesen. Oder wer den Blog total gut findet und gern etwas „Stromgeld“ einwerfen möchte, dem kann ich PayPal empfehlen legen.

Versand durch Amazon #114: Warten…

Hallo Leute, diese Woche gibt es wenig zu berichten. Deshalb halte ich mich kurz.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Aktuell läuft der Umsatz schlecht. Ich vermute, dass dies mit einem ausgelaufenen Artikel zu tun hat, bei dem ich aktuell in der Wiederbeschaffung bin. Der Fokus auf mein Private Label Projekt hat da zu dieser Lücke geführt. Einige andere Produkte habe ich aktuell nicht in der Pipeline da sie zu geringe Margen abwerfen. Was nützt es, wenn man 300€ mehr umsatz macht, dabei aber nur 10€ mehr Gewinn raus kommt. (Hier sieht man was passiert wenn man generische Handelsware verkauft. Das kann auch mal recht dürftige Ergebnisse liefern.)

Konkret kamen diese Woche 1050€ in Deutschland und nochmals 220€ im Ausland zusammen. Gerade für die Weihnachtszeit nicht sehr berauschend.

Private Label Update

Am interessantesten war diese Woche noch ein Telefonat mit Kühne+Nagel zu deren Services und wie ich dies eventuell zukünftig nutzen kann um größere Kundenbestellungen abseits von Amazon zu befriedigen.

Bezüglich meines aktuellen Produkts warte ich noch immer auf die letzte Verpackungsform. Erst dann gehen die Paletten auf Reise zu Amazon. Damit bin ich nun ca. 14 Tage hinter meinem Plan – wobei das ja nix zu sagen hat. Ich habe einige „Test Sets“ meines Produkts selbst verpackt und diese Woche zur Lebenshilfe gebracht damit die mit auf die Paletten kommen. Dabei konnte ich einen Blick auf die Stapel fertig verpackter Ware werfen. Das war schon toll…

Eine Lessons Learned habe ich aber noch: Wenn ihr Verpackungsmaterial bestellt, bestellt immer mehr als ihr braucht! Ich lasse 1300 Einheiten verpacken und habe 1400 Kartons und Aufkleber bestellt. Das ist auch nötig, denn es entsteht immer mal Ausschuss. Da wird ein Aufkleber nicht ganz glatt aufgebracht, oder ein Karton reißt ein. Sowas passiert immer mal. Also lieber auf Vorrat bestellen!

Soweit von mir. Ich hoffe bei euch geht es besser voran. Wer Weihnachtsgeschenke kauft und mir einen kleinen Obolus zukommen lassen möchte, dem sei mein Amazon Affiliate Link an Herz gelegt. Einfach damit zu Amazon springen und dann einkaufen. Kostet euch nix und ich bekomme ein paar Cent „Vermittlungsgebühr“ von Amazon. Wäre ne nette Geste von euch. Wer noch ein Geschenk sucht, dem sei nochmal besonders das Buch „Mindset“ von Carol S. Dweck empfohlen. Soviel wie in diesem Buch hab ich mir noch in keinem Angestrichen!

Versand durch Amazon #112: Heiße Phase? Naja

Hallo Leute, willkommen zur 112ten Ausgabe meines Logbuchs. Theoretisch kommt nächste Woche die Ware hier in Chemnitz an. Es ist also Aktion, Hektik und Stress angesagt! – Oder doch nicht?

Heiße Phase

Fakt ist, dass ich während meiner normalen Arbeitswoche nicht all zuviel machen kann. Einziges Puzzleteil was noch fehlt, war der Inlay-Flyer. Den hab ich dann noch selbst entworfen. Da ich meine Marke als Internationale Marke mit Fokus auf IT-Mitarbeiter aufsetzen möchte, habe ich den Flyer natürlich auf English verfasst. Ich hab einen Muttersprachler drüber lesen lassen und den Flyer dann in den Druck gegeben. Am Freitag bzw am Wochenende wollte ich dann mehr aktiv werden. Pustekuchen! Am Freitag nachmittag fühlte ich mich etwas flau im Magen. Die Nacht war furchtbar (kennt ihr das auch: Man schlägt sich stundenlang mit einem sinnlosen Problem herum und wälzt sich nur im Bett… Passiert immer dann wenn man kränkelt) und am Samstag morgen war an Arbeit nicht zu denken. Ich begab mich dann in familiäre Pflege (Mutter: Eierflockensuppe – Vater: Magenbitter 😉 ). Produktiv war es jedenfalls nicht. Aber heute bin ich wieder fit.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Auch wenn bei mir nicht viel ging, war Amazon gut besucht (es war ja Blackfriday). Da meine Produkte nicht wirklich taugen für solche Angebote, habe ich keine in den Topf für Amazon geworfen. Aber der Traffic färbt natürlich auch auf die anderen Teilnehmer ab.

Aus Deutschland kam diesmal knapp 1450€ zusammen. Die Woche war eigentlich sehr ausgeglichen. Montag und Sonntag waren die stärksten Tage in Deutschland. Der schwächste Tag war überraschend Dienstag (ca. 130€). Das wurde allerdings durch eine starke Performance der anderen Marktplätze am selben Tag kompensiert. Das Ausland steuert diese Woche dann auch etwas mehr als sonst bei. Insgesamt kamen etwas über 500€ zustande. In Suppe kamen damit diese Woche knapp unter 2000€ zu Stande.

Sonstiges

Facebook

Das ich ein social Media Noob bin, konnte man daran erkennen, dass mein Facebook Account für diesen Blog ein Personen-Account und keine Page war. Da ich nun für meine neue Marke auch einen Facebook-Account einrichten wollte, habe ich das ganze Gerade ziehen müssen. Ich hoffe ihr habt die FB-Page https://www.facebook.com/FulfillmentByAmazonInGermany/ auf dem Schirm. (Und ich hoffe dieser Post erscheint dort, und nicht an der bisherigen Stelle…)
Mir ist jedoch noch nicht klar, wie ich die ganzen „Freunde“ die eigentlich eher mit FBA und weniger mit mir zu tun habe, zu dieser Page bewege. Eigentlich möchte ich auf meinem „privaten FB Profil“ nur noch Leute haben mit denen ich irgendetwas zu tun habe. Aber vielleicht habe ich das Konzept noch immer nicht verstanden.

Achtung Kleinunternehmer: Nicht vergessen eure Umsatzsteuer für 2016 abzuführen

Hä!? Ja genau. Reverse Charge. Wer 2016 Kleinunternehmer war muss, falls nicht schon längst geschehen, noch die Umsatzsteuer für Auslandseinkäufe (z.B. von Amazon aus Luxenburg!) abführen. Das gilt auch, wenn ihr keine Umsatzsteuer-ID beantragt habt und euch Amazon Rechnungen mit ausgewiesener ausländischer Mehrwertsteuer schickt. Dann bezahlt ihr leider doppelt. Mehr dazu hier im Blog unter „Reverse Charge“.

Danke an euch alle!

Dann möchte ich mich gern nochmal bei euch bedanken. Letzte Woche war ich ja leicht geknickt. Ich fand eure Diskussionen und Kommentare aber sehr ermutigend. Hat mich sehr gefreut! Falls bei euch etwas interessantes los war, dann berichtet es gern unten in den Kommentaren. Und falls ihr meine zaghaften Social Media Gehversuchen unterstützen wollt, dann liked und shared dass es kracht. 😉

 

Versand durch Amazon #111: Kleine Krise

Hallo Leute, willkommen zur 111ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche hatte ich echt einen Motivationseinbruch zu verzeichnen. Das hat durchaus auch mit Zahlen zu tun, deshalb fangen wir mit den von letzter Woche einfach mal an:

Bericht zur Lage des Verkaufs

Um es kurz zu machen: Same Procedure as every week. Keine Steigerung im Moment, aber auch keine Rückschritte. Einige Produkte habe ich auslaufen lassen. Aber die haben nicht wirklich einen Unterschied gemacht.
Deutschland legte diese Woche wieder zu, dafür pendelte das Ausland wieder etwas in die Gegenrichtung. Überraschend war Italien, was normalerweise mindestens 100, eher 200€ bringt. Diesmal waren es nicht mal 25€. Spanien fing das aber auf, und lieferte leicht mehr als sonst. Bester Tag war Mittwoch mit über 400€ Umsatz (davon 360€ in Deutschland). In Summe waren es diese Woche knapp über 1775€ über alle Marktplätze.

Kleine Krise

„Also Kevin, was war los?“ – Ich hab mir diese Woche mal „den Spaß“ gemacht und folgendes gemacht: Meinen Kontostand des Geschäftskontos genommen, davon den Startbetrag abgezogen der da war als ich mit FBA angefangen habe und dann alle Überweisungen von eigenen Konten herausgerechnet (z.B. Aufpolsterungen aka Eigenkapitalzuschüsse sowie Entnahmen).  Und?

Naja, da blieb am Ende nicht viel übrig. So 1,5k oder 2k. Und in Anbetracht der anstehenden Ausgaben für Zoll, Verpacken und Fracht von „Produkt 2“ steht da eigentlich ein Minus.

„ABER Kevin! Du hast doch den Warenwert in Amazonslager vergessen.“ – Stimmt. Sagen wir mal ich muss den zum Einkaufspreis abgeben (kaufmännische Vorsicht), dann stehe 12,5k zu Buche (wortwörtlich).

„Na, is doch dolle!“ – Naja, nicht so richtig. Ich mache FBA nun 111 Wochen lang, d.h. über zwei Jahre. Und noch immer kein Durchbruch. Im Endeffekt habe ich sowas wie 500€ Wert pro Woche generiert. Das ist definitiv nicht genug zum Leben. Ein nettes Hobby, mehr nicht.

[Korrektur]: Hier sind mir einige Fehler rein gerutscht. Erstmal war der Betrag nicht pro Woche sondern pro Monat gemeint. Außerdem hatte ich noch einen Rechenfehler gemacht und in Wahrheit habe ich eher 20k Buchwert generiert. Damit liegt die Wertschöpfung bei ca. 725€/Monat. Ist aber immer noch weit weg von „davon kann man leben“.

Umsatzmäßig bin ich aktuell auf Kurs für dieses Jahr und liege knapp unter der 80k Grenze. Ziehe ich davon Steuern ab bleiben ca. 65k stehen. Quer über alle Produkte bleiben da eventuell unterm Strich 15k übrig. Und die investiere ich allein schon wieder ins „Produkt 2“.  D.h. was?

  • Wer hier liest um heraus zu finden, wie er schnell reich wird, muss sich einen anderen Blog suchen. Ich kann euch den Weg nicht zeigen.
  • Lesson Learned: Finger weg von billigen Produkten. Der ROI ist zwar gut, aber bringt euch nicht aus der Hobby Ecke raus. Wenn der Löwe sein Potential damit verschwendet Mäuse zu jagen, wird er verhungern… Sucht euch Produkte die 25€ oder auch mal 40€ kosten. Baut lieber die Qualitätsmarke, anstatt die Schnäppchen-Marke.
  • Verschwendet keine Zeit Dinge nochmal zu überdenken um sie zu perfektionieren. Es dauert eh alles lange. „Gut genug“ ist gut genug. Lieber eine 80% Lösung verkauft als eine 100% Lösung fertig geplant haben.

Private Label

Produkt 1

Diese Woche hatte ich ein Telefongespräch mit einem potentiellen Lieferanten für das Produkt 1 der innerhalb der EU sitzt. Er hat mir Unterlagen zukommen lassen. Leider sind seine Preise auch keine Offenbarung und (nicht ganz zufällig) genau so groß wie die „Landed Cost“ der Amerikaner. Allerdings bietet er mir noch weitere Services an die ich eventuell für meine Kunden nutzen kann. Da ich diese Woche hauptberuflich extra eingespannt war, konnte ich da noch kein finales Urteil fällen.

Produkt 2

Mein Verpackungshersteller überraschte mich mit der Info, dass er nächste Woche Werksurlaub macht und ich die Verpackungen entweder noch diese Woche oder erst in 2 Wochen abholen kann. Aus beruflichen Gründen hieß dies für mich: Ich muss die Ware sofort abholen. Glücklicherweise ging das sehr leicht von der Hand und kostete mich nur knapp 2h Aufwand (ich hatte Urlaub an dem Tag und deshalb Zeit für sowas).

Außerdem habe ich die Labels für die Verpackungen bedrucken lassen können und da durchaus ein Schnäppchen gemacht. Die Druckerei die ich eigentlich für alle Drucke nutzen wollte konnte ein Format nicht drucken. Deshalb war ich gezwungen zu recherchieren und fand eine noch größere Druckerei direkt „um die Ecke“ – und die war auch noch günstiger.

Label und Verpackungen habe ich dann auch noch bei der Lebenshilfe abgeliefert bevor ich mich wieder auf Arbeit machte. Dort habe ich dann noch ein paar Samples an potentielle Kunden verteilt. – Also doch ne Menge geschafft.

Soweit von meiner Seite. Wie sieht es bei euch aus? Könntet ihr von eurem FBA Geschäft leben? Könnt ihr Geld raus ziehen, oder steckt ihr wie ich noch Geld rein? Habt ihr Tipps für mich, damit ich hier weiter voran komme? Schreibt mir dazu mal eure Gedanken in die Kommentare.