Archiv der Kategorie: Verwaltung

Versand durch Amazon #195 – Ein teurer Fehler!

Hallo Leute, willkommen zurück zur 195ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Eine lange angekündigte Änderung im Vorgehen Amazons hat mich diese Woche (und vielleicht schon letzte Woche) ordentlich Umsatz gekostet. Also aufgepasst!

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die Zahlen diese Woche sehen genauso schlecht wie letzte Woche aus! Deutschland brach diese Woche auf gerade einmal etwas über 1000€ ein. Frankreich rettete mit 350€ die Woche, da Italien mit <150€ auch nicht performte. UK und Spanien lagen beide unter 10€ (ja wirklich 10!) Umsatz. Insgesamt waren es knapp über 1500€. Zu wenig!

Hier hätte ich nicht so lahmarschig sein dürfen sondern meine Listings genauer im Auge behalten müssen.

Was war passiert!? Amazons Bilder Richtlinie!

Als ich meine UK Listings anschaute stellte ich fest, dass einige ausgeblendet waren, da das Hauptbild als „ungültig“ markiert war. Da die Listings in den anderen Marktplätzen (zumindest im Deutschen) noch zu laufen schienen, machte ich mir keine großen Gedanken. Sondern setzte (großkotzig) „UK Listings reaktivieren“ auf meine Todo-Liste.

Wer aber mitdenkt (und Amazon kennt) weiß, dass die Bilder für UK die selben sind, welche auch in DE, ES … in ALLEN europäischen Marktplätzen benutzt werden. D.h. wenn die UK Listings deaktiviert werden, ist es nur eine Frage der Zeit bis die anderen Folgen. (Zum Glück hatten nicht alle Listings die selben Hauptbilder. So ging mein Umsatz nie ganz auf 0 – andererseits hätte ich es dann definitiv gemerkt…)

Am Freitag viel bei mir der Groschen, als ich in Frankreich und Italien auch die Listings deaktiviert vorfand. Ich checkte den Deutschen bestand und auch da sah ich bereits ein deaktiviertes Listing. FUCK! Ich setzte mich direkt an meinen Rechner und baute das Hauptbild um. Hauptproblem war, dass keine Logos/Symbole und Overlays auf den Bildern sein dürfen (sowas wie „100% Organisch“) und dass der Hintergrund komplett weiß sein muss.

Zum Glück bin ich mit Gimp etwas bewandert und konnte mir so weiter helfen. Nach 2-3h hatte ich die Bilder auf dem Stand den ich brauchte und lud die neuen Bilder via Seller Central hoch. Flatfiles fühlen sich für mich nach wie vor sehr unsicher an.

Wichtig ist: Wenn ihr eure Bilder aktualisiert, dass ihr dem Amazon Backend 15-20 Minuten zeit gebt bis die Bilder sich intern verbreitet haben. (Für die Coder unter euch: Seller Central sitzt auf der AWS auf und die Bilder landen in einer S3 Bucket die erst noch synchronisiert werden muss. Die Website mit ihren Bildern liegt vermutlich in einer CloudFront… Das braucht ein bisschen)

Nach ein paar Stunden hatte ich Gewissheit, dass die Listings wieder funktionierten. Allerdings war der mangelnde Umsatz nicht gut für das Ranking. Damit habe ich nicht nur direkt Umsatz verloren, sondern verliere nach wie vor etwas Umsatz da sich die Listings erst wieder hoch arbeiten müssen.

Sonstiges

Ansonsten gab es gute Fortschritte bei meinem neusten Produkt sowie beim PLP#3. Hier muss ich mich um Nachschub kümmern, da dieses Produkt langsam seine Kunden findet. Sehr schön, denn der hohe Preis (>100€) hätte mich als Kunde abgeschreckt.

Bis zum nächsten Mal!
Euer Kevin


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Versand durch Amazon #192 – Klärungsbedarf

Hallo Leute, willkommen zurück zur 192ten Ausgabe des Versand durch Amazon Logbuchs. Letzte Woche musste ich ein paar Details klären, bzw. wurde ich um Klärung gebeten. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr nach dem …

Bericht zur Lage des Verkaufs

Konnte ich der letzten Woche noch positives abgewinnen, so muss ich doch diese Woche einsehen, dass die Woche einfach eine schwächere war. Nicht schlimm schwach. Einfach so lala…
Das fängt im Ausland an, wo Frankreich (170€), Spanien (130€) und Italien (290€) zusammen nur 590€ zusammen bekommen, und geht in Deutschland weißter was knapp an der 1400€ Marke scheitert. Das ist natürlich jetzt nicht so überwältigend. Mit Knapp unter 2000€ Umsatz ist die Woche einfach „nett“. Wobei der Dienstag in Deutschland eigentlich richtig toll abging. Allein an diesem Tag kamen über 600€ Umsatz herein (man vergleiche das mit dem Auslandsumsatz).

Woran könnte dieser Rückgang liegen? Ich vermute an meinen Lagerbeständen. Die große Lieferung ist seit 2 Wochen im Dock in Dortmund eingebucht aber erst Ende der Woche eingelagert. Außerdem geht die Hauptsaison langsam zu Ende. Mal schauen wie die nächste Woche wird.

Klärungsbedarf für das neue Produkt

Mit meinem Steuerberater hatte ich Fragen bezüglich des Imports meines neuen Produkts zu klären. Das Produkt ist teuer im Verkauf, die Einzelteile haben aber einen sehr geringen Materialwert. Nun war die Frage: Was ist günstiger – die billigen Einzelteile zu verzollen (Einfuhrumsatzsteuer bezahlen) und in Deutschland Endfertigen (was relativ einfach ist) oder gleich fertige Produkte einführen.

Für mich überraschend war, dass zumindest aus der Perspektive „Einfuhrumsatzsteuer“ das überhaupt keinen Unterschied macht. Jedenfalls solange man an Deutsche bzw an EU Privatpersonen verkauft. Denn die bezahlen einfach MWSt und ich kann diese Kosten gegenrechnen und bin fein raus. Anders sieht es jedoch bei EU Unternehmen aus (das altbekannte und beliebte reverse charge Verfahren). Die erhalten USt-freie Rechnungen und müssen dann zu Hause selbst versteuern. Das ist ein Punkt den ich bei dem Produkt sehr genau sehe – über den ich mir aber ehrlich bis dato überhaupt keinen Kopf gemacht habe.

Bis ich eine besseres Verständnis von dem Thema habe, würde ich aktuell erstmal vermuten, dass man für Importierte Ware die an Unternehmer im EU Ausland weiter verkauft wird ein höherer Preis gefordert werden muss, da man sonst auf den Kosten sitzen bleibt. Das kommt mir aber seltsam vor, deshalb werde ich das Thema nochmal beim meinem Steuerberater nachfragen. Wer was dazu weiß, bitte in die Kommentare schreiben.

Klärungsbedarf im Recycling

Am Freitag rief mich plötzlich aus heiterem Himmel jemand von Veolia an. Man wundere sich, dass ich bei der zentralen Stelle angegeben habe, dass ich mit Veolia einen Vertrag habe. Veolia hat mich nicht in ihrer KundenDB. „Kein Wunder“ sag ich, „ich hab mit Usepac gearbeitet“. Am anderen Ende kam ein vielsagendes „oh achso. Warum das denn?“. Ich ging bis dato davon aus, dass Usepac einen Service anbietet der den „Großkontingente Vertrieb“ von Veolia für kleine Kunden zugänglich macht. Soll heißen: Ich ging davon aus, dass Veolia sich um die kleinen Kunden nicht schert und man da eh nur Tonnenweise registrieren kann.

Es stellt sich heraus, dass dies, zumindest mittlerweile, so nicht mehr stimmt. Die Maßeinheit bei Veolia ist zwar weiter „Tonnen“, aber man kann (nunmehr/schon immer?) Kommazahlen eingeben. 0,1Tonnen z.B. Und plötzlich stehen da sehr „Kleinunternehmerfreundliche“ Preise. Das wollte ich euch an der Stelle nicht verschweigen.

Das soll es auch schon wieder gewesen sein. Ich wünsche euch eine schöne und erfolgreiche Woche. Bis zum nächsten Mal,

Euer Kevin


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Versand durch Amazon #189 – Kevin zieht blank?

Wir befinden uns auf der Ziellinie des Monats Juli. Gleichzeitig hat sich im Investmentumfeld bei mir (Immobilien) einiges getan und ich habe wieder viel mit Papier zu tun. Da ich gleichzeitig viel auf reisen bin beißt sich das. Also was tun? Mehr dazu im heutigen Beitrag. Und dann gabs da noch einen kleine Peinlichkeit…. Doch zuerst der…

Bericht zur Lage des Verkaufs

Es gibt Dinge die sind unberechenbar – zum Beispiel meine Umsätze im Ausland. Italien hat auch diese Woche sehr verhalten eingekauft und war mit Spanien unterhalb der 150€ Marke zu finden. Frankreich ist da normalerweise nicht weit entfernt. Doch diesmal kam am Dienstag erstmal eine 300€ Bestellung herein und sorgte dafür, dass Frankreich eine tolle Woche mit >700€ Umsatz einbrachte. Deutschland schrammte knapp unterhalb der 1600€ Marke vorbei und UK brachte auch noch etwas Porto ein. In Summe knackten die Umsatze die 2500€ Marke die für das 120k Jahresziel nötig ist. Super!

Unternehmer 1×1

Aktuell bin ich mit meinem Hersteller dabei den Nachschub zu Amazon zu bewegen. Ich hatte ja eine große Order platziert und gebeten, dass ein kleiner Teil vorab via DHL, UPS & Co Versand wird. Das war nun geschehen und es ging an die Hauptlieferung. Die Einlegeflyer in meiner Produktverpackung reichten nicht mehr und ich musste noch schnell Nachschub organisieren. Ganz nebenbei erwähnte mein Hersteller, dass es nett Wäre vor dem versenden der 3 Paletten die Rechnung zu bezahlen… Öhm… klar. Zahlungsziel hatten wir bis dato noch nie besprochen und ich hatte immer per Vorkasse bezahlt. Also ab an den Rechner und Überweisung gemacht.

Nachdem die Zahlung raus war und ich aufs Geschäfts-Konto blickte, schauten mich ein paar verlassene Euro an die sich einsam fühlten. WTF!? Ich bin fast blank? Richtig. Ich hatte mein Cashflow Management schleifen gelassen und in Anbetracht der „dicken Reserven“ es nicht für nötig befunden mal zu planen wie die Bestellung in den Zu- und Abflüssen passt. Glücklicherweise war das Konto ja gedeckt und in ein paar Tagen ist die nächste Amazon Auszahlung fällig. (Zur Not kann man eine vorzeitige Auszahlung beantragen, wenn es mal richtig eng wird.) Aber eine Überraschung war es schon. Diese Bestellung war größer (1?.000€) als damals die PLP#2 Bestellung aus China aber ich hatte die auf die leichte Schulter genommen, da ich ja regelmäßig ordere und dasja auch nur „eine Order“ ist.

Orgakram

Oben hatte ich ja angekündigt, dass ich etwas über mein „Dokumentenmanagement“ zu schreiben. Da ich viel unterwegs bin, ist es für mich wichtig, dass ich immer alle Unterlagen elektronisch dabei habe. Gerade in den letzten Wochen wo Notartermine & Co. statt gefunden hatten und nun wichtige Schreiben (häufig Rechnungen) eintrudeln. Meine Vorgehensweise ist die, dass ich ein ausgefallenes Ordnersystem nutze (dazu bei Gelegenheit mal mehr) und ich alle Dokumente Scanne. Ich habe echt einige Zeit nach einem Scanner gesucht der als Vielzweckwaffe taugt, und war dann letztes Jahr fündig geworden. Gesucht hatte ich vor allem einen Drucker der C4-Umschläge drucken kann und eine ADF (Automatic Dokument Feeder) für den Scanner hat. Ich habe mir dann einen Epson Workforce WF-7710 geleistet. Das Ding hat folgende Vorteile für mich:

  • Automatische Dokumentenzuführung im Scanner
  • Doppelseitig A4 scanbar
  • Scannen bis zu A3 (doppelseitig vermutlich auch. Hab ich noch nicht gemacht)
  • Email, (W)LAN und USB Stick für die gescannten Files möglich.
  • doppelseitiger Druck bis zu A3 möglich
  • Druck von C4 Umschlägen möglich (Probepackungen bei Amazon verpacke ich gern in C4 Umschläge.)
  • Linux Support Out Of The Box
  • (Faxen geht wohl auch)

Wenn ich also meine Post öffne landet alles was nicht direkt Richtung Müll geht bzw. sofort zu erledigen ist (*hust*Strafzettel*hust*) auf dem Scanner und dann auf meinem Laptop. Die Anschaffung hat sich rentiert. Auch weil ich nun meine Reisekostenabrechnung für meinen Hauptberuf zu Hause machen kann. Bei Epson gibt es früher oder später auch immer günstige Ersatzpatronen.

Gerade für die unter euch die mit dem Gedanken spielen mal ortsunabhängig zu arbeiten geht kein Weg an der Digitalisierung eurer Dokumente vorbei. Logisch, dass ihr dann irgendwann eine Scanservice nutzen müsst. Das kostet bei der Post 25€/Monat. D.h. nach einem Jahr hat sich der WF-7710 bezahlt gemacht.

Wie händelt ihr eure Dokumenten? Alles nur Papier oder scannt ihr auch? Schreibt mir dazu gern mal was in die Kommentare.

Bis zum nächsten Mal!
Euer Kevin


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Versand durch Amazon # 187: Ausgelutscht

Sorry für die Verspätung. Diese Woche verlief etwas ungewohnt mit einer Geschäftsreise in die Niederlande für meinen Arbeitgeber. Deshalb war mein Rhythmus etwas durcheinander und der Blog fiel hinten runter.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Aktuell sorgen mich etwas die Lagerbestände. Mit meinem Zulieferer hatte ich eine „Prio“-Order verabredet, damit mein Bestand nicht leer läuft. Die Idee war die: Ich bestelle eine große Menge (was etwas Zeit zur Abwicklung braucht) bitte aber darum einen Teil der Lieferung bereits früher (mit Paketdienst) zu liefern, damit die Bestände nicht leer laufen. Alles kein Thema. Mein Zulieferer hat regelmäßig UPS vor Ort und kann dort problemlos ware abgeben. Gesagt getan.
Doof nur, wenn der Kevin versehentlich DHL Lables bestellt und das nicht merkt. DHL war zufällig auch vor Ort aber von der Menge an Paketen überrascht und hat die Mitnahme verweigert. Also hatte ich noch 2 Tage Verzug bis die Abholung mit DHL organisiert war. Ich hoffe der Bestand bei den Topsellern läuft nicht leer.

Der Umsatz in Deutschland verlief sehr gut. Mit über 2300€ kam ne ordentliche Menge zusammen. Überraschend gut war auch Italien unterwegs. Hier waren es geschlagene 1130€ Umsatz. Das kann sich sehen lassen. Hingegen schwächelte Frankreich (260€) und Spanien (90€) diese Woche etwas. In Summe kann ich mit 3800€ aber zufrieden sein.

Abverkauf

Normalerweise denke ich bei „Langzeitlagergebühren“ automatisch an Remission und Neueinlagerung. Das hat sich einfach bei mir so gedanklich eingeschlichen. Aus irgend einem Grund habe ich diesmal überlegt und erstaunt festgestellt, dass ich doch einfach mal den Preis senken könnte. Wow…. was für eine Erkenntnis. Naja, ihr seht, man kann auch bissl Doof sein und trotzdem bei Amazon verkaufen. 😉 Ich hab dann einen Aktionspreis bis Ende des Monats gesetzt und auf Facebook etwas Werbung geschaltet. Mal schauen ob da was kommt. (Habt ihr erfolgreiche Methoden um mal kurzfristig Waren (gern ohne Verlust) los zu bekommen?)

Sonstiges

Meine 22f Bescheinigung ist eingetrudelt, hochgeladen und bestätigt worden. Von der Seite ist erstmal alles gut. Etwas geschockt war ich kurz, als ich 2 Rote Flaggen in Amazon bekommen habe. Das bedeutet normalerweise nichts Gutes, waren aber nur Meldungen, dass die 22f Bescheinigung eingegangen und anerkannt worden ist. Puh….

Bis zum nächsten Mal!
Euer Kevin


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Versand durch Amazon 186 – Verfahrensfragen

Hallo Leute, willkommen zurück zur 186ten Ausgabe des Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche gibt es neben den Zahlen noch zwei weitere Themen. Denn ich bekam Post zum Thema Steuern und Recycling. Doch zuerst wie üblich der …

Bericht zur Lage des Verkaufs

Nach den verrückten letzten Wochen und Berichten musste mal wieder etwas ruhe einkehren. Jedenfalls sah der Graph diesmal „monoton fallend“ aus. Aber genug der Kurvendiskussion, hier ein paar Zahlen:

Frankreich konkurrierte diesmal mit Spanien um den dritten Platz. Auch wenn das „erfolgreich“ für Frankreich ausging, bleiben die Zahlen mit <300€ doch deutlich unter dem Vorniveau. Spanien brachte <150€ ein was auch eher durchschnittlich ist. Italien legte mit 666€ eine teuflisch mittelgute Woche hin. Zum Schluss noch Deutschland mit <1800€ eine recht akzeptable Woche.

Nach den orbitant hohen Zahlen der letzten Wochen muss man diese Zahlen einmal einordnen. Ziel war 100-120k Umsatz dieses Jahr (nach den letzten Wochen eher 120k). D.h. 10k pro Monat und das heißt 2500€ pro Woche müssen rumkommen. Wer in Klasse 5 aufgepasst hat, kann bereits berechnen, dass wir mehr als 2500€ Umsatz gemacht haben. Knapp unter 2900€ sind es geworden. Damit liegen wir sogar auf Kurs Richtung 150k€ Umsatz. Also alles im Grünen Bereich.

Nachschubprobleme

Ich habe diesmal Nachschubprobleme anderer Natur. Durch die letzten Wochen und meine Reise sind meine Bestände sehr zur Neige gegangen und ich benötige dringend Nachschub. Mit meinem Lieferanten hatte ich diverse Vereinfachungen besprochen, damit die Abwicklung nicht zu kompliziert wird. Da ich nun eine breite Bandbreite an Artikelvarianten benötige ist das nicht so einfach für mich vorsortierbar. Ich habe deshalb meiner Ansprechpartnerin ein File mit der Gesamtmenge rüber geschickt und darum gebeten, dass sie auswählt was sie zuerst liefern kann. Das ist nicht so doll, aber ich denke die Gesamtbestellsumme im 5-Stelligen Bereich tröstet darüber hinweg…

Verfahrensfragen

Kommen wir zum Hauptthema dieser Woche. Im Urlaub erhielt ich eine Nachricht von Amazon mit dieser Einleitung (das hatte ich bereits das letzte Mal geschrieben):

Erfüllen Sie Ihre neuen steuerlichen Verpflichtungen in Deutschland
Guten Tag,
gemäß den Änderungen des deutschen Umsatzsteuergesetzes (§ 22f UStG) muss Amazon eine Steuerbescheinigung (F22) von Verkäufern einholen, die in Deutschland steuerlich registriert sein müssen. […]

Mail von Amazon Services Europe vom 24. Mai 2019 16:07:28 OESZ

Amazon stellt dankenswerter Weise das notwendige Formular direkt bereit was man ausfüllen muss und an das eigene Finanzamt schicken darf. Ist man im Ausland ansässig, liefert Amazon noch die Information nach, welches deutsches Finanzamt die Bearbeitung für welches Wohnsitzland übernimmt. (Rumänien z.B. in Chemnitz-Mitte).
Das Formular ist nicht so kompliziert auszufüllen, und durch die (in der Mail verlinkten) Hilfeseiten von Amazon hat man echt keine Probleme das zu erledigen. Was bei mir hängen bleibt ist, dass man nun bei der Gewerbeanmeldung als Onlinehändler noch einen weiteren Schritt beachten muss. Man muss durch das 22f Formular nämlich vorankündigen welche Plattformen/Marktplätze man absehbar nutzen möchte. Man kann das sicherlich auch durch eine Nachmeldung leicht ändern. Aber es ist eine weitere (kleine) Verkomplizierung der Abläufe. Warum kann eigentlich nicht die Plattform die Meldung für mich machen? Das wäre auch besser, wenn ich an die Steuerhinterzieher aus dem Ausland denke die auf Amazon verkaufen…

Damit kommen wir direkt zur nächsten Verfahrensfrage. Diesmal ereilte mich eine Mail von der Zentralen Stelle bei der man sich bezüglich Teilnahme an Dualen System registrieren musste. Man warf mir vor, dass ich mich da nur scheinhalber registriert hätte (was selbstregend nicht stimmt), dann man hätte von mir keine Duale System Meldung erhalten:

[…]Sie haben sich in diesem Zusammenhang in unserem Verpackungsregister „LUCID“ registrieren lassen. Bei Ihrer Registrierung haben Sie erklärt, Ihren Rücknahmeverpflichtungen nachzukommen und dass Ihre Angaben der Wahrheit entsprechen.
Ihren Rücknahmeverpflichtungen kommen Sie jedoch grundsätzlich nur dann pflichtgemäß nach, indem Sie sich an einem oder mehreren (dualen) Systemen beteiligen. Bislang hat uns noch kein System Ihre Beteiligung gemeldet. […]

Weiterhin fordern wir Sie auf, uns nach erfolgter Systembeteiligung im Rahmen Ihrer Verpflichtung zur Datenmeldung gemäß § 10 Verpackungsgesetz alle im Rahmen einer Systembeteiligung getätigten Angaben zu den Verpackungsmengen unverzüglich auch an das Verpackungsregister LUCID zu übermitteln.

Mail von ZSVR vom 05.07.19 08:27

WTF!? Ersten: Wieso hat Usepack meine Infos nicht gemeldet? Oder ist die ZSVR nicht in der Lage ihre eigenen „vorläufigen“ Nummern zu lesen?
Zweitens: Wieso muss ich nochmal Zahlen melden, wenn die Anbieter das schon machen? Wieso wieder doppelten Aufwand verzapfen? „Geht ja schnell“ zählt nicht. Es ist einfach unnötig! Irgend etwas stimmt hier nicht. In der Umsetzung und in der Konzeption.

Und das Beste: Dieser Quark schafft keinen Mehrwert sondern ist wieder reines Controlling. (Aber das sieht man auch in Firmen: Anstatt die Leute die Wert schaffen machen zu lassen, sorgen andere dafür sie mit möglichst viel Quark davon abzuhalten. Siehe Youtube „Rise of the Bullshit Job„)

Schlussworte

Habt ihr ähnliche Mails (insbesondere die von der ZSVR) erhalten? Wisst ihr mehr wieso man doppelt melden muss? Habt ihr seit der Endmeldung für 2018 (und der Vormeldung für 2019) am Jahresanfang irgendwas zum Thema „Duales System“ gehört oder seit ihr ähnlich über das Thema überrascht wie ich?

Bis zum nächsten Mal!
Euer Kevin


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Versand durch Amazon #177 – Besuch im Lager

Hallo Leute, willkommen zurück zur 177ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche hatte ich ein Treffen mit meinem Logistiker und habe meine Remissionsware besichtigen können. Dazu gleich mehr. Zuerst wie üblich die Zahlen…

Bericht zur Lage des Verkaufs

War letzte Woche schon Urlaub!? Die Deutschen Verkäufe waren jedenfalls DEUTLICH schlechter als in den Wochen davor. Es gab nur einen einzigen Tag mit mehr als 200€ Umsatz!! 1 Tag! Normalerweise sind es 4-5! Schlimmer noch, die meisten Tage lagen <150€! Damit könnt ihr erahnen was da an Umsatz in Summe zustande kam: nicht mal ganz 1000€!

Auftritt der 3 Retter (Italien, Spanien, Frankreich) und des buckligen Clowns (UK):
Montag, Dienstag, Mittwoch und Samstag übernahmen sie die Umsatzspitze. Frankreich war diesmal mit >500€ Umsatz der Vorreiter gefolgt von Italien (>400€) und Spanien (>200€). UK streckte mir in der Zwischenzeit den nackten Hintern entgegen. Clowns, eben.

Mit insgesamt >2100€ Umsatz bin ich so nach wie vor auf dem >100.000€/Jahr Kurs. Den 10k/Monat Kurs (d.h. 2300/Woche) habe ich jedoch so noch nicht erreicht.

Besuch im Lager

An diesem Freitag stand etwas besonderes auf dem Programm. Ich hatte ein Termin bei meinem Logistiker in Chemnitz. Wie die aufmerksamen Leser unter euch wissen, arbeite ich mit Kühne+Nagel zusammen. K+N ist kein Leichtgewicht in der Branche, sondern unterhält eine Vielzahl von Niederlassungen in Deutschland und der Welt. Für mich praktisch: Eine der Niederlassung ist direkt hier in Chemnitz. Entsprechend einfach verläuft die Kommunikation. Allerdings lief diese bisher nur über Email und Telefon. Der Einladung einmal Vorort meine Bedarfe zu erläutern nahm ich gern an.

Ich traf mich mit meiner Bearbeiterin im Innendienst und dem stellvertretenden Niederlassungsleiter zu einem kurzen Termin. Seit dem ich eine größere Remission (um Langzeitlagergebühren zu vermeiden) von Amazon hatte, lagert eine wichtiger Teil meiner Ware in einem Lager von K+N in Chemnitz. Es ging um Optionen für Fullfilment durch K+N sowie um Details bei der Abwicklung von Transporten zurück zu Amazon. Außerdem wurde mir die moderne Webschnittstelle vorgeführt, mit der ich Sendungsaufträge ggf. auch direkt von Handy organisiert bekommen.

Anschließend fuhren wir ins Außenlager um meine Ware zu besichtigen. Dort stellte man mir den Lagerleiter vor, durch den ich jederzeit an meine Ware heran komme und ggf. auch persönlich Ware abholen kann. Besonders positiv fand ich die ordentliche Einlagerung der Ware in einem abgetrennten Räumchen, der meine Verkaufsverpackungen vor Schmutz und Staub im Großlager schützt.

Auch aus einem anderen Grund war es gut die Ware zu sehen: So habe ich ein Verständnis dafür gewinnen können, wie Amazon die Rücksendungen verpackt hat. Ums kurz zu machen: Es war ein Sammelsurium von verschiedenen Kartongrößen auf diversen Paletten. Das macht die direkte Weiterverwendung nicht unbedingt einfacher. Strategisch günstiger ist es vermutlich, Remission in kleineren Portionen zu beauftragen. Die Chance dass die Portionen dann in einem Karton verschickt werden, steigt dann. Und man kann diesen einen Karton dann ggf. direkt wieder einsenden, wenn der Bedarf besteht. Bei Palettenware gibt Amazon sich keine Mühe.

Soweit von meiner Seite. Die Urlaubsvorbereitungen sind ab diesem Wochenende konkret geworden. Mein Steuerberater hat mir, ähnlich wie ein Gastposter hier, geraten Umsätze vorab zu schätzen und zu überweisen. Später kann man dann eine Korrektur veranlassen. Die Handelsstatistik (Stichwort: Zusammenfassende Meldung) darf man dabei nicht vergessen.

Bis zur nächste Woche! 
Euer Kevin


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Versand durch Amazon # 176 – Pflichtprogramm

Willkommen zurück zum 176ten Logbucheintrag auf meiner Versand durch Amazon Reise. Diese Woche war mal wieder Drecksarbeit angesagt. Das unglamouröse Pflichtprogramm: Dokumente Archivieren und Steuererklärung machen. Da freut man sich doch wenn man etwas wirtschaftliches anschauen kann:

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die Woche startete RICHTIG gut: Mit über 700€ in Deutschland, 200€ in Italien und noch ein bisschen von den anderen Marktplätze, war ich rekordverdächtig nah an einem 1000€ Tag. Das ist schon richtig cool. Die restliche Woche verlief stark, allein an 3 Tagen hat das Ausland mehr als 200€ Umsatz erbracht. Deutschland hatte 2 Tage mit über 500€ Umsatz und schaffte es in Summe über die 2000€ Marke. Das Ausland brachte 1100€ zusammen, womit ich ein sehr gutes Wochenergebnis (>3100€) einfahren konnte.

Pflichtprogramm

Diese Woche stand die letzte Quartalsabrechnung der Umsatzsteuer an. Die letzte deshalb, weil mich das Finanzamt auf monatliche Zahlung verdonnert hat. Warum? „Zu erfolgreich“. Überschreitet man eine Schwelle von 7.500€ vereinnahmter Umsatzsteuer, dann fordert das Finanzamt monatliche Abrechnungen. Das wird für mich spannend, da ich wieder einen >1 Monatigen Urlaub plane und da keine Steuerunterlagen einreichen will. Mal sehen wie das abläuft.

Im Zuge der Abrechnung habe ich mal wieder meine Rechnungen von Amazon herunter geladen und archiviert. Das ist eine nervtötende Angelegenheit, da man immer nur wochenweise downloaden kann und die Zip-Files mitunter ewig auf sich warten lassen. Dabei fiel mir noch ein Bug bei Amazon auf: Man hatte etwas im Layout der Rechnungen geändert, mit der Folge, dass die Rechnungen statt 20KB nun 96KB groß waren. Das verfünfacht die Größe der Downloads unnötig. Kann mir vorstellen, dass dies bei Amazon erhebliche Kosten verursacht. Aber wenn jemand Speicherplatz hat, dann Amazon.

Ebenfalls negativ aufgefallen ist mir, dass Reclay (die Recycling Anbieter aus Österreich) ihre Rechnungen nur inklusive österreichischer MWSt ausweisen. Damit sind diese Lizenzen für uns Deutsche einfach mal so 20% teurer als für Ösis. Man kann sich den Betrag wohl vom Bundeszentralamt für Steuern zurück erstatten lassen, aber ich habe da keine Erfahrungen wie das geht, wie viel Aufwand das kostet und ob das für die paar Kröten lohnt. Als Amazonhändler registriere ich meinen Müll ja noch immer in Kg und nicht in Tonnen.

Soweit von meiner Seite. Habt ihr Erfahrungen mit der Rückerstattung oder dem Thema „Urlaub vs USt-Voranmeldeung“, dann schreibt mir unten in die Kommentare.

Bis zur nächste Woche! 
Euer Kevin


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Versand durch Amazon #171 – Ausgeblendet!?

Hallo Leute und willkommen zurück zur 171 Folge meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche verlief ausgesprochen gut auch wenn ich selbst nicht besonders aktiv war.

Bericht zur Lage des Verkaufs

In dieser Woche haben alle Marktplätze einen Beitrag geleistet. Ja sogar das Vereinigte Königreich. Eine überragende Woche lieferte insbesondere Deutschland. Mit über 2100 € wurde das Soll deutlich übererfüllt. Damit kann man sich ausrechnen, daß diese Woche eine besonders Gute wird. Italien lieferte mit über 370 € auch eine sehr ordentliche Performance. Frankreich, Spanien und das Vereinigte Königreich brachten zusammen noch einmal so viel wie Italien ein. Mit über 2850 € ist diese Woche dann auch die wohl beste Woche die ich jemals hatte. das lässt für dieses Jahr Gutes hoffen.

Achtung Falle

Als ich heute morgen meine Amazon Produkte checkte, musste ich mit Erstaunen feststellen, dass mein privat Label Produkt #2 bei Amazon nicht mehr sichtbar war. Im Seller Central konnte ich sehen, dass das Produkt ausgeblendet war. Grund war dass der Titel meines Produkts länger als 200 Zeichen war. Da ich in der letzten Zeit dort nichts geändert hatte, heißt dass das Amazon ab jetzt Konsequenzen aus Verstößen in der Titellänge zieht. Ich weiß nicht wie lange das jetzt schon so war aber ich vermute dass es erst dieses Wochenende aufgetreten ist, da ich bisher noch Verkäufe erzielt habe. Also mein Rat an euch: schaut euch eure listings an und checke dass die auch wirklich sichtbar sind.

Sonstiges

Eigentlich wäre jetzt ein guter Zeitpunkt für den Monatsrückblick Februar. Allerdings sitze ich ohne Laptop-Netzteil im Hotel (ganz persönlicher Fail…) und verschieben das deshalb auf nächste Woche. Mit dem Handy nervt das Schreiben etwas zu sehr.

Bis nächste Woche, euer Kevin.

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Versand durch Amazon #166 – Französische Überraschung

Auch ohne gelbe Westen oder rote Schals kann Frankreich überraschen – im Guten wie im weniger Guten… Das eine hat mit Recycling zu tun, das andere mit dem Umsatz:

Bericht zur Lage des Verkaufs

Hier die Zahlen der vergangenen Woche. Stärkster ausländischer Marktplatz war diesmal Spanien mit 225€ vor Italien mit <200€. In Frankreich tröpfelte der Umsatz nur herein. In Spanien war hingegen totenstille, bis am Donnerstag 225€ Umsatz herein kamen.

Deutschland liegt mit 1175€ im Unteren Mittelfeld. Dadurch kamen am Ende etwas über 1600€ Umsatz heraus. Ok, aber ausbaufähig.

Recycling im Ausland

Die Deutsch Französische Außenhandelskammer hat ein sehr nützliches PDF mit Informationen zur Verpackungslizensierung im Ausland veröffentlicht. Ich wurde auf dieses durch Tobias Winter aufmerksam gemacht – der sich letztes Jahr in der Community durch seine Recherchen ja als Recycling Spezialist verdient gemacht hat. (Sein Blog ist wieder online)

Frankreich

Wer in Frankreich verkauft hat bisher mit Schaudern an die französische Verpackungsanmeldung gedacht. Keinerlei Unterstützung in Englisch, komplexe Regeln und lange Wartezeiten waren üblich. Dieses Jahr gab es eine französische Überraschung. Das Portal bei Eco Embellages wurde komplett auf EN übersetzt und mit wenigen Knopfdrücken hat man seine Lizensierung abgeschlossen. Für Kleinverkäufer (jeder der weniger als 10.000 Endverbraucher-Verpackungseinheiten in FR in Umlauf bringt) kostet die Lizenz nach wie vor 80€ und ist in 5 Minuten registriert. SUPER!

HALT! Doch nicht ganz Perfekt. Denn die französische Regierung verlangt, dass man nun auf einem Zettel unterschreibt, dass die gemeldeten Zahlen vollständig sind. Den Zettel muss man dann scannen/fotografieren und hochladen. Was für ein Blödsinn! Damit gibt es – Amazon-Like – 1 Stern Abzug. 😉

Spanien

Das Spanische Portal zu finden braucht einige Clicks auf der Ecoembes Website. Hier der Link für Euch. Allerdings muss man sich dazu vorher registrieren, was mir nicht gelang. Also habe ich eine Mail geschrieben und warte nun auf eine Antwort.

Ein Service für alle?

Das wünscht man sich. Die Interseroh versucht das wohl. In wie weit das funktioniert und vor Allem was das kostet und ab welchem Umsatz sich das für Amazonhändler wie uns rentiert, ist eine andere Frage. Falls ihr da Informationen habt, lasst es mich gern wissen.

Private Label Produkt #3?

Mein Deutscher Kontakt ist im neuen Jahr wieder aufgewacht und hat mir die benötigten Daten zukommen lassen. Damit mein Investment in die Listings nicht umsonst war, versuche ich dann doch noch Mal mein Glück. Der Warenbestand ist erst einmal überschaubar und das Risiko damit eher mäßig.

Versand durch Amazon #160 – Vermittler

Hallo Leute, willkommen zur 160ten Ausgabe. Diese Woche erhielt ich eine Zornige Mail meines Herstellers. Hier haben meine Scrum Master Sinne gegribbelt und ich hab schnell mal die Verstimmung aufgeklärt. Ansonsten gab es noch eine interessante Nachricht für alle Amazon Affiliate Kollegen. Doch zuerst:

Bericht zur Lage des Verkaufs

Eigentlich alles sehr unspektakulär – wenn da nicht der Dienstag gewesen wäre! In Deutschland gingen an diesem Tag allein fast 800€ an Bestellungen ein. Das Katapultierte dann den Heimatmarktplatz auch direkt auf die „tolle Woche Spur“: Am Ende kamen 1400€ heraus.

Die anderen Marktplätze waren überwiegen schlecht unterwegs. Nur Italien (200€) war ok. UK erwacht nun ganz langsam und war erstmals zweitbester Marktplatz. Allerdings mit ca. 60€ nicht wirklich der Knaller.

Overall waren es etwas über 1700€ Umsatz diese Woche.

Vermittler bei erhitzten Gemütern

Am Mittwoch erhielt ich plötzlich eine Mail von meinem Hersteller, die meine Aufmerksamkeit erregte. Mein Hersteller schoss scharf Richtung meinem Fracht-Partner da die Palette ohne vorherige Anmeldung abgeholt wurde (zumindest hatte ich organisatorisch Vorsorge getroffen und gewartet, dass die Palette tatsächlich fertig war) und auch die angemahnte Tauschpalette nicht abgeworfen wurde. Mein Hersteller war deshalb sauer, da dies regelmäßig passiert und bereits mehrfach angemahnt wurde.

Ich konnte das nachvollziehen und habe meinen Frachtpartner diesbezüglich eine Mail geschickt. Worauf wir uns dann telefonisch kurz schlossen. Ich lernte im folgenden Gespräch etwas über Logistik von Stückgut (Alles was keine ganze oder zumindest halbe LKW Ladung ist).

Und zwar fährt mein Fracht Partner (Kühn+Nagel) täglich Ware zu den Empfängern. Das passiert von früh ab. Die LKWs sollen natürlich nicht leer durch die Gegend fahren und deshalb wird auf dem Rückweg Stückgut Ware von Versendern eingesammelt. Hierbei ist für K+N Geschwindigkeit Trumpf. D.h. allerdings auch: Planbarkeit ist eben nicht Trumpf. Es kann passieren, dass meine „Bitte holen sie Ware ab Mail“ die ich um 8Uhr raus schicke, direkt zum LKW weiter geleitet wird, wenn der gerade in der Gegend ist. Und 8:30 steht dann plötzlich der LKW vor der Tür und will (möglichst zügig) die Ladung haben. Leider ist der Fahrer zu als dass er hier auch noch vorher anrufen kann. Die Dispatcher, welche die Aufträge an die Fahrer verteilen optimieren nur die Fahrten im Stückgutbereich. Telefonieren mit den Versendern ist hier auch nicht vorgesehen. Was nun?

Tatsächlich gibt es eine einfache Lösung: Man kann ein (nicht zu enges) Zeitfenster für die Abholung definieren und die Dispatcher schicken die Aufträge entsprechend erst dann an die Fahrer. Das hatte ich nicht getan. Statt dessen hatte ich einfach um telefonische Avisierung (Ankündigung) gebeten. Da dies nichts bringt, werde ich mein neues Wissen bei der nächsten Abholung (morgen) nutzen.

Mit diesem neuen Wissen habe ich meinen Hersteller kontaktiert. Diesem war die Mail schon wieder etwas unangenehm, wenn er auch nach wie vor sauer war. Ich gab mein neues Wissen weiter und bot an nochmal Kontakt zum Frachtpartner herzustellen. Allerdings war da kein weiterer Bedarf da. Also alles wieder auf normal.

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Sonstiges

Ein interessantes Gespräch hatte ich noch am Samstag. Ein alter Mastermind Kollege fragte mich nach Rat bezüglich Scrum. Er erzählte mir von seiner Firma die er in den letzten 3 Jahren aufgebaut hat und da bin ich schon recht begeistert. Geiles Produkt, Gutes Markenkonzept, Richtiges Brand Building, Top! Er hat seinen Hauptjob aufgegeben als er 1 Mio Umsatz im Jahr gemacht hat (er verkauft auch in den USA was wohl nochmal ein ganz anderer Hebel ist) und hat mittlerweile 4 Angestellt. Sein Ratschlag: „Klassisches Private Label ist tot. Entweder du baust eine Marke auf, oder du lässt es ganz bleiben. Mal nen schnellen Profit machen iss nich.“

Soweit von meiner Seite. Nachträglich noch einen schönen 1. Advent und ab in den Jahresendspurt!


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