Archiv der Kategorie: Strategy & Planung

Versand durch Amazon #204 – Mastermind Wochenende

Hallo Leute, willkommen zurück zur 204ten Versand durch Amazon Logbuch Ausgabe. Diese Woche, besser gesagt dieses Wochenende, war etwas besonderes. Und zwar traf ich mich mit Freunden zu einer Mastermind Runde. Volle zwei Tage in einem Chemnitzer Coworking-Space. Mehr dazu später, hier erstmal der….

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die letzte Woche war…
„Good!“ – Um einmal Jocko Willing zu zitieren. (Btw, Extreme Ownership ist ein TOP Buch!)

Deutschland ist geradezu aus dem Dornröschenschlaf erwacht und hat mal richtig Party gemacht. Der Mittwoch war DER Knaller: Fast 800€ Umsatz an einem Tag aus DE allein!

UK brachte mehr als 0 zu Stande, was auch schon etwas ist. Und Frankreich war mit über 400€ Umsatz auch gut dabei. Da viel es dann nicht so ins Gewicht, dass Italien und Spanien zusammen unter der 300€ Marke blieben.

In Summe kamen so 2.750€ zusammen! BÄM! Super Ergebnis (vor Allem im Herbst) – aber kein Rekordmonat. Den hatten wir nämlich bei Ausgabe 182 und der war DEUTLICH besser.

Mastermind Wochenende

Lange Zeit geplant und nun endlich passiert: Mit Freunden (aktuelle und ehemalige Kollegen) welche selbst aktiv im Bereich „passives Einkommen“, „Sidepreneur“, „Freelancer“, „Immobilien“ und „Investieren“ unterwegs waren, trafen ich mich für 2 volle Tage in Chemnitz zum Brainstormen und Masterminden. Dazu haben wir das Kabinettstückchen angemietet. Dieser kleine Co-Workingspace bot uns unschlagbar günstige Konditionen. Die Ausstattung ist zwar einfach gehalten. Aber wir hatten genug Platz und Ruhe und konnten an Whiteboard und Flipchart unseren Gedanken freien lauf lassen. Außerdem sorgt der Ortswechsel (raus aus der eigenen Wohnung) für konzentrierteres Arbeiten und weniger Ablenkung.
Das Ganze lief in Chemnitz ab, da Chemnitz zwischen Berlin und Karlsruhe lag und somit auf halber Strecke meiner Freunde. Gekrönt wurden die Tage durch das gemeinschaftliche Abendessen am Samstag (mit Vortrag zum Thema „Big 5 vor Life“) und dem Sonntags-Brunch in meiner Küche (so voll war sie noch nie).

Ich hatte die Chance genutzt um einmal einen Statusbericht abzugeben (Wo stehe ich in den verschiedenen Facetten meiner Lebensplanung) und welche Ziele ich verfolge. Außerdem konnten wir intensiv eine Geschäftsidee Brainstormen, welche uns ein zusätzliches Einkommen im Immobilienbereich ermöglichen sollte.

Sonstiges

Der Erfinder meines zu lizensierenden Produkts stellte mir in Aussicht, nun Ware liefern zu können. Damit kann ich dieses Kapitel in Betrieb nehmen. Leider fand er es nicht gut, dass ich seinen Markennamen für die Europäische Domain (die ich betreiben möchte) verwenden wollte. Hier muss ich also nochmal ran und „um-branden“.

Das Wochenende und die Vorbereitung darauf hat sonst die letzte Woche dominiert. Im Zuge dessen habe ich meine Dokumentenverwaltung (gerade für die Immobilien) nochmals verbessert und auf einen für mich nun sehr guten Zustand gebracht. Die anstehende Woche wird eher „Steuererklärung“ fokussieren.
Einen Fuckup gab es noch: Ich habe/Mir wurde meine Putzfrau gekündigt. Da ich für Reinigungsarbeiten mit der Preiserhöhung nicht einverstanden war (30€/h!) habe ich das Thema zurück gefahren. Eine Lösung wird sich finden. Hat aber erstmal keine Prio.

Einen Link zum Abschluss möchte ich noch teilen: Diese Geschichte von einem deutschen Self-Made Millionär ist sehr motivierend und zeigt, dass mehr geht.

Soweit von meiner Seite. Bis zum nächsten Mal,

Euer Kevin


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Versand durch Amazon #200 – Gedanken zu PanEU

Hallo Leute, willkommen zum 200ten – WOW – ZWEIHUNDERTSTEN Versand durch Amazon Logbuch Eintrag. Diese Woche war geprägt von Ablenkungen. Allerdings kam dabei doch ein bisschen etwas zu Stande. Zuerst einmal die Zahlen:

Bericht zur Lage des Verkaufs

Im Gegensatz zu den Wochen vorher, war Deutschland nun ein „Stabilitätsanker“ der Kev-schen Wirtschaft. Auch wenn das Ergebnis nicht rekordverdächtig ist, so waren kontinuierliche und gleichbleibende Einnahmen zu verzeichnen. Am Ende kam so aus DE 1200€ zusammen. Italien und Frankreich waren das Gegenteil davon. Jeweils an anderen Tagen ging für die beiden Marktplätze der Umsatz deutlich nach oben und danach wieder auf „normal“ zurück. So kamen am Ende 400€ (Frankreich) und fast 500€ (Italien) zusammen. Abgerundet wurde das durch die überschaubaren Umsätze aus UK und ES die allerdings nicht über die 150€ Grenze kamen.

In Summe waren es damit >2.200€ Umsatz. Das ist gut und hilft uns auf dem Weg.

PanEU-Werbung durch Amazon

Aktuell startet Amazon wohl wieder eine Charme-Offensive für Händler die noch nicht im PanEU Modell unterwegs sind – so wie ich.

Was ist PanEU?

PanEU heißt die von europaweite von Amazon gesteuerte Lagerverwaltung. Wer hier mit ließt weiß, dass es dabei nicht bleibt. Lagert man seine Ware im Ausland, dann liefert man von dort aus auch an die Kunden. Und das wiederum erzwingt eine Umsatzsteuerregistrierung im Ausland. Amazon hat am Anfang das Thema einfach den Händlern überlassen (also wie man mit den Folgen von PanEU umgeht). Mittlerweile hat sich Amazon da aber wirklich rein gehangen und versucht vorher (wow 😉 ) die Leute aufzuklären was der Schritt bedeutet und Amazon bietet nun auch Unterstützung an. So haben Sie ein Steuerbüro gefunden, welches die Amazon Händler mit offenen Armen empfängt. Da wir hier von Amazon reden, würde es mich nicht wundern, wenn die Steuerberater dafür ein Kickback an Amazon zahlen müssen.

Ab wann lohnt sich PanEU?

Wenn man seine Ware ebenfalls in Tschechien (CZ) und Polen (PO) lagert, dann fällt die Amazon „Strafgebühr“ von 50Ct pro Einheit weg. Mir ist aktuell aber nicht klar ob ich in nur EINEM oder BEIDEN Ländern Ware einlagern muss. Außerdem profitiert ihr von den günstigeren Versandgebühren, wenn ein Kunde Ware bestellt die in seinem Land lagert. (Europaweiter Versand hat ca. 20-50% höhere Versandgebühren. Siehe diese Amazon-Seite)
Amazon erwähnt weiterhin, dass eure Ware dadurch PRIME wird in den jeweiligen Ländern.

Pro Land was ihr freischaltet (das könnt ihr Steuern) kommen jeweils Kosten für die Umsatzsteuerregistrierung (Einmalig) und den Steuerberater (Jährlich, Quartals oder Monatlich) auf euch zu.

Amazons Aktion will hier nun weitere Hemmnisse abbauen und bezahlt euch die Umsatzsteuerregistrierung sowie den (Auslands-) Steuerberater im ersten Jahr. Letzterer schlägt später mit ca. 400€ pro Land zu.

Was man allerdings nicht außer Acht lassen sollte, ist die Komplexitätssteigerung und wie sich dies auf die Lokale Steuererklärung/Zusammenarbeit mit eurem Deutschen Steuerberater auswirkt. Das ist mir persönlich noch nicht so klar.

Ob sich PanEU rechnet müsst ihr pro Land für euch klären. In Ländern in die ihr viele Einheiten verschickt könnte es Sinnvoll sein diesen Schritt zu gehen. Hier gilt wie so häufig das Pareto-Prinzip. Es wird bei euch vermutlich 1-3 Länder geben die den Großteil des Umsatzes machen bzw. wo sich der PanEU Schritt am meisten rechnet. Die anderen Länder lässt man dann erstmal so wie sie sind (ich gehe davon aus, dass dies möglich ist…).

Ich persönlich ringe mit mir ob ich das machen soll… Und ich bin mir sicher, dass es bei den 400€ Steuerberaterkosten auch nicht lange bleibt.

Schreibt mir mal bitte eure Gedanken zu PanEU. Macht ihr das schon? Wie sieht eure persönliche Profitabilitätsrechnung dafür aus? Und was steckt da an Arbeit drinn? Und wie ist euer Steuerberater involviert? Und….

Sonstiges

Ansonsten war bei mir die Jubiläumswoche geprägt von Ablenkungen. Ein Firmenevent in meinem Hauptjob band mich am Freitag, Immobilien Themen unter der Woche und meine Freundin am Wochenende. Zumindest bezüglich PLP#3 gab es mal wieder ein produktives Telefongespräch während das aller neueste Produkt aktuell keine Bewegung zeigt. Hier muss ich wohl den Ball weiter bewegen – von allein bewegt sich nichts. Nachschub musste diese Woche auch geordert werden. Wenn man das so aufschreibt, klingt das ja doch ganz ok 😉 . Das ist das schöne an meinem Blog. Ich bin gezwungen zu überlegen was eigentlich vorgefallen ist. Bis nächste Woche!

Euer Kevin


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Versand durch Amazon #196 – Back on Track!

Letzte Woche entdeckte ich meinen Mega-Fail mit den ungültigen Hauptbildern. Diese Woche bin ich wieder im Spiel – und zwar wieder mit gescheiten Umsätzen. Außerdem gibt’s noch was für eure nächste Fahrstuhlfahrt.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Geradezu mustergültig sah die Woche im deutschen Marktplatz aus: Wie an einer Schnur gereit stehen die Umsatzzahlen von Montag bis Freitag da. Mit 260€ (+- 30€) pro Tag war es wirklich ein konstantes Ergebnis. Erwartungsgemäß sah das Wochenende schwächer aus: 225€ insgesamt.

Ebenfalls stabil und kontinuierlich waren die Umsätze in Frankreich. Die Schwankungsbreite war zwar größer, aber bei 640€ Umsatz kann man nicht meckern.
Italien hatte auch eine gute Woche, war aber deutlich erratischer: Am Samstag kamen hier 300€ herein, was mehr als an allen anderen Tagen zusammen war. In Summe kamen 570€ zusammen. Spanien steuerte selbst noch 130€ bei.

In Summe landete ich bei knapp unter 2900€ Umsatz. DAS ist wieder eine sehr gute Woche und damit kann es ruhig weiter gehen.

Sonstiges

Ich war wieder auf einer Schulung in London und konnte dort einigen Teilnehmern aus meiner Zielgruppe mein Produkt näher bringen. Dabei nutzte ich direkt etwas aus dem Training, und zwar das „Elevator Pitch Template“:

Für [Zielgruppe] die [Bedürfnis] haben, ist [Produktname] eine [Markt/Produktkategorie] die [ein Produktvorteil] hat. Anders als [Konkurrenz] bietet [Produktname] nämlich [Hauptunterschied].

Dieses könnt ihr für euch auch einsetzen. Beim zwanglosen Gespräch mit potentiellen Kunden, oder wenn ihr Mails versendet und ihr nebenbei auf euer Produkt aufmerksam machen wollt.

Bis zum nächsten Mal!
Euer Kevin


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Versand durch Amazon #193 – Planungen zu Produkt No. 4

Hallo Leute, willkommen zurück zur 193ten Folge des Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche war der Fokus in meinem FBA Business auf dem neuen Produkt. Meine Gedanken kreisen darum wie ich hier schnell und vernünftig einen Webshop aufsetze. Denn Amazon soll es diesmal vorrangig nicht sein. Doch bevor ich das näher erkläre kommt hier der …

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die Woche startete stark mit zwei Tagen >500€ dann ein Tag >450€ und dann sogar >650€ am Donnerstag. Sehr gut! Leider war es das dann auch. Freitag, Samstag und Sonntag brachten in Summe, ich wiederhole, in Summe nur 280€ – über alle Marktplätze.

Was mich echt total verwundert hat, war die Performance von Spanien. Diese Woche wollten die Spanien mal mit UK gleich ziehen. Ja genau: 0€ Umsatz in der ganzen Woche! Auch Frankreich war mit 150€ Umsatz echt keine Nummer. Vermutlich waren die alle mit dem G7 Gipfel beschäftigt 😉
Deshalb mussten es die Italiener für mich rocken. Mit über 800€ Umsatz hilten Sie die Stange hoch und Deutschland lieferte dann noch fast 1600€ um am Ende mit etwas über 2500€ über die Ziellinie zu gehen.

Produkt #4

Wie ich vor einigen Wochen schrieb bin ich drauf und dran Europa Reseller für ein bisher nur in den USA erhältliches Produkt zu werden. Da ich mir mit dem Verkäufer einig bin, was der Zielverkaufspreis ist und, dass wir das Produkt möglichst vielen Kunden in die Hand geben wollen (und nicht durch zusätzliche Gebühren teurer machen als nötig), werde ich diesmal FBA nicht als primären Channel nutzen. Ziel ist es diesmal das Füllfilment mittels meines Logistikpartners abzuwickeln. Das bietet sich auch deshalb an, da das Produkt selbst eher hochpreisig ist, und auch wenn das Fullfilment mal 1€ extra kostet, das hier nicht so ins Gewicht fällt. Was aber bei FBA ins Gewicht Fällt wären die 15% Vermittlungsgebühr.

Nun stehe ich vor dem Problem, dass ich z.Z. keinen eigenen Webshop habe und gerade auch nicht überblicken kann, welche rechtlichen Regelungen da noch alle im Gebüsch lauern. Meine erste minimale Ausbaustufe wird die Bestellung via EMail sein. Als Bezahlmodi plane ich für den Anfang Vorkasse und eventuell Paypal. Bezahlung auf Rechnung möchte ich vorerst vermeiden, da ich das Thema Inkasso / Mahnwesen mir nicht antun will.

Bestellprozess via Email?

Der Email-Prozess soll erstmal so laufen, dass ich einen MailTo Link auf der Website einbaue, welcher eine Bestellmail erzeugt mit allen nötigen Feldern. Interessenten sollen mir dann die ausgefüllte Mail schicken, ich mache daraus ein Verbindliches Angebot und reserviere die Ware für 7 Tage. Geht in der Zeit die Vorab-Überweisung auf meinem Konto ein, sende ich die Ware raus und die Rechnung per Mail. Was denkt ihr darüber? Webshops wie „flyer.de“ basieren ebenfalls auf Vorkasse und kommen damit scheinbar klar.

Projektmanagement mit Trello

Nachdem die grundlegenden Fragen nach Steuern und Zoll, sowie Preisverhandlung und Bestellabwicklung beim Hersteller gelaufen sind, habe ich mich am Wochenende hingesetzt und eine „Work Breakdown Strukture“ erstellt. Eigentlich habe ich erstmal ein „Brainwriting“ gemacht. Ich nahm kleine Notizzettel (die Quadratischen – die habe ich dann nochmal geviertelt damit die nicht soviel Platz wegnehmen) und schrieb einfach alles auf was in meinem Kopf herumschwirrte. Vom EMail-Bestellprozess über Domainregistrierung, über Marketing Ideen und Zielgruppen und offenen Fulfilment Fragen. Erstmal musste alles auf die Zettel. Es wurden so 24 Todos.

Danach erstellte ich in Trello dafür ein neues Board und legte darauf 3 Listen an. Diese ergaben sich logisch aus den Zetteln: 1. Website 2. Marketing und 3. Offene Fragen/Recherche. Dazu kamen dann 3 weitere Listen: Planned, Doing und DONE.

Der Plan ist, die Aufgaben nach Abhängigkeiten zu sortieren und die logischen ersten Aufgaben zu identifizieren die ich sofort machen kann. Diese Wandern dann in die Planned Liste sortiert nach ihrer Wichtigkeit. Von dort werden sie dann bearbeitet (Doing) und hoffentlich irgendwann fertig gestellt (DONE). Wenn mir neue Aufgaben auf/einfallen landen diese einfach in der entsprechenden Sammel Liste.

Der Kunde drängelt schon

Interessanterweise stehe ich bei dem Thema sogar etwas unter Druck, da mein erster Kunde bereits händeringend auf das Produkt wartet und mich jede Woche fragt wie es denn aussieht. Heute (am Montag) konnte ich Vollzug melden, denn ich hatte zumindest die ersten Produkte geordert um erstmal Druck vom Kessel zu nehmen. Aber lieber Druck von Kunden die ein Produkt wollen, als Druck von Amazon wegen Langzeitlagergebühren 😉 .

Sonstiges

Das war es von meiner Seite für diese Woche. Ich würde mich total über Hinweise zum Thema „Website aufsetzen“ und „eigener Shop“ bzw. „eigenes Fulfillment“ interessieren. Wenn ihr da Erfahrungen habt, dann lasst es mich gern in den Kommentaren wissen.
Bis nächste Woche,

Euer Kevin


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Versand durch Amazon #191 – Neue Möglichkeiten

Diese Woche bin ich durch Zufall auf ein neues ziemlich cooles Produkt gestoßen. Die Frage ist nur noch „Wie bekomme ich es möglichst günstig und ohne zu großen Zoll Anteil nach Deutschland?“. Bevor wir das diskutieren, kommt aber wie üblich der

Bericht zur Lage des Verkaufs

„Das Ausland hat sich diese Woche frei genommen.“

So, oder so ähnlich könnte man die Zahlen beschreiben. Betrachtet man die gesamte Woche aller ausländischen Marktplätze so schaffte es gerade einmal Italien an EINEM Tag(!) die 100€ Umsatzmarke zu knacken (und das mit gerademal 120€). Am Sonntag, und noch schlimmer, am Dienstag, hatte das Ausland sogar einen Totalausfall (NULL EUR Umsatz). Dementsprechend Mau sehen die Zahlen dort aus: FR: 150; ES: 90; IT: 330; UK: 0

Also totale Woche zum Vergessen? Nein! GERMANY to the rescue! Die Schwarz-Rot-Goldenen Umsatzretter schlugen an besagtem Dienstag mit 550€ zu und glichen diese Delle aus. An den restlichen Wochentagen (und sogar am Sa) pendelte der Umsatz um die 300€ Marke. Und am Sonntag kamen nochmals 100€ herein. In Summe schaffte es Deutschland so auf sehr ordentliche 2100+€

Mit insgesamt >2700€ Umsatz war also wieder alles auf 120k-Zielkurs.

Wie ich Produkt #4 fand

Zusammen mit Kollegen war ich auf einer Weiterbildung und sah dort ein cooles Produkt welches zum Vermitteln von Lerninhalten genutzt wurde. Wir spannen so ein bisschen herum und befanden, dass wir das Tool für unser Projekt kaufen sollten.

Als wir dann die Beschaffung einleiten wollten, stellte sich heraus, dass das Produkt nur aufwändig aus den USA importiert werden konnte. Einen EU Vertrieb konnten wir nicht finden. Also habe ich überlegt „Vielleicht will der Hersteller das ja in der EU verkaufen und braucht jemanden?“. Also habe ich ihm eine Email geschickt und …
… tatsächlich war er direkt interessiert. Am Freitag gab es dann ein entspanntes einstündiges Skype-Gespräch über die zukünftige Zusammenarbeit.

Einzig was mir noch fehlt ist eine schlüssige Idee bzgl. Einfuhr-USt. sowie Zoll in Gänze. Aber eventuell könnt ihr mir weiter helfen. Das ist die Situation:

  1. Das Produkt ist eher hochpreisig, der Hersteller gewehrt mir zwar einen Preisnachlass, jedoch will er einen beachtlichen Betrag pro verkauftem Produkt.
  2. Das Produkt besteht an sich aus günstigen Teilen (so wie das iPhone)
  3. Die Endfertigung könnte ich in Deutschland machen

Wenn ich das Produkt in billigen Einzelteilen importiere und selbst endfertige habe ich zwar gegenüber dem Fertig-Produkt-Import mehr Aufwand, spare mir aber eine Menge USt, da die eingeführten Teile eher günstig sind. Ich generiere durch die Endfertigung also erst den Mehrwert.

Auf der anderen Seite möchte mein Lieferant aber seinen „Fair-Share“ am Produkt. Ich überlege deshalb ob das als Lizenzvereinbarung laufen kann. Hier muss ich noch klären wie dann die steuerlichen Regelungen sind. Falls ihr mit solchen Themen Erfahrungen habt, lasst es mich gern wissen.

Ich erhoffe mir von diesem neuen Produkt potentiell einen zusätzlichen 4 stelligen Gewinn – pro Monat. Die Recherche lohnt sich also.

Soweit von mir. Ich hoffe das obige Beispiel zeigt euch, dass euer nächstes Produkt auch schon morgen „über den Weg laufen kann“. Bleibt also Wachsam und geht in die Initiative.

Grüße, Euer

Kevin


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Versand durch Amazon #181 – Die 4h Arbeitswoche?

Willkommen zurück zum 181ten Logbucheintrag meiner Versand durch Amazon Reise. Der Titel deutet an, worum es diesmal gehen soll: Die 4h Arbeitswoche ala Tim Ferris. Habe ich es geschafft?

Bericht zur Lage des Verkaufs

Eine geradezu typische Woche zeigt sich beim Blick auf den deutschen Umsatz: Von Montag bis Mittwoch sehr starke Umsätze, Donnerstag und Freitag leicht schwächer und am Wochenende nur noch 10% von dem was am Anfang der Woche geht. In Summe kamen mit fast 1900€ recht guten Zahlen dabei heraus.

Das Ausland war ähnlich, aber nicht so mustertypisch unterwegs. Einzig UK stach diesmal heraus: Es kam überhaupt mal was heraus. Wahnsinn…. Aber die anderen Marktplätze ließen keinen Grund zur Klage: Frankreich >500, Italien >450 und Spanien > 100 machten ein gutes Bild. In Summe kam aus dem Ausland ca 1150€ herein.
Die Mathematiker unter euch können durch komplexe Gleichungen jetzt ableiten, dass wir insgesamt >3000€ Umsatz gemacht haben.
Damit sind wir weiterhin auf Kurs!

Wie gehts weiter?

Aktuell beschäftigen mich zwei Themen: Zum einen Immobilien, zum Anderen ein anstehender Urlaub in der Ukraine (mehr dazu wird es zu gegebener Zeit auf meinem Travel Blog geben). Das Immobilienthema beansprucht gerade am meisten Bandbreite in meinem Hirn, schließlich geht es da um Summen die nochmal eine Größenordnung über dem des FBA Business liegen.

Der Urlaub wird sich auf das Business wieder so auswirken, dass ich nur remote arbeiten kann. Bis dahin möchte ich noch notwendigen Nachschublieferungen organisieren. Ich werde in der Ukraine die Augen offen halten nach Produktideen.Die niedrigen Kosten gepaart mit der relativen Nähe zum EU Markt machen das Land durchaus interessant. Leider sind die Hauptexportgüter Landwirtschaftlicher Natur bzw. Bodenschätze. Aber vielleicht gibt es noch ein Nischen zu entdecken.

Die 4h Arbeitswoche (The 4h Work Week)

Es zeigt sich nun, dass die 3 Jahre Invest in FBA sich aktuell bezahlt machen. Nicht durch absolute Zahlen, sondern durch Einnahmen/Stunde. In den letzten Wochen mache ich nur das nötigste im FBA Bereich. In Summe kommen pro Woche 3-5h zusammen. Davon ist 1h Kundenbetreuung, 1-2h Warenbestandsmanagement, 1h Produktentwicklung und der Rest ist Buchhaltung/Steuerdokumente aufbereiten.
Selbst wenn ich nach Steuern nur 10% vom Umsatz behalten kann, wären das in Wochen wie diesen 300/5 = 60€/h als Stundenlohn. Das ist doch gar nicht so schlecht. Von 300€/Woche lässt es sich jedoch nur eher Schlecht als Recht (in Deutschland) leben. Noch dazu, da die aktuelle Woche zu den besseren gehört. Wir hatten auch schon <1000€ pro Woche Umsatz. Da bliebe dann der Kühlschrank leer. Aber auf dem richtigen Weg scheine ich zu sein.

Kennt ihr eigentlich das Buch von Tim Ferris mit dem gleichnamigen Titel? Falls ihr es noch nicht gelesen habt, dann ist das absolute Pflicht. Gerade für jeden, der sich für FBA und solche Nebengewerbe interessiert. Tim hat mit der 4HWW den Grundstein für das Mindset gelegt. Amazon brachte dann das Werkzeug zur effizienten Umsetzung. Also nochmal: LESEN!

Das soll es für diese Woche auch schon wieder gewesen sein. Ich falle jetzt Todmüde ins Bett.

Bis zur nächste Woche! 
Euer Kevin


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Versand durch Amazon #167 – Email Marketing

Diesmal gibt es etwas komplett Neues (für mich) zu berichten. Ich war zwei mal unverschämt… Und zwar habe ich meinen Kunden Emails geschickt….Uiuiuiui… Außerdem habe ich am Tag als ein Lieferant seine Preise erhöht eine Bestellung aufgegeben mit der Bitte doch die alten Konditionen zu verwenden…. Was ich da zurück bekam, schreibe ich weiter unten. Doch zuerst der:

Bericht zu Lage des Verkaufs

Dienstag war mit ca. 400€ Umsatz (voranging aus Deutschland) mein stärkster Tag diese Woche. Die restliche Woche war eher grau in grau. Ganz unterdurchschnittlich war der Umsatz im Ausland. Spanien brachte nur 11€, UK 0€ und Frankreich und Italien zusammen keine 300€! Diese Woche kamen so nur etwas über 1300€ zusammen. Dahingehend muss sich etwas ändern. Der Schlüssel liegt in meinen aktuellen PL Produkten:

Private Label Produkte

Um der Umsatzstagnation zu begegnen, habe ich deshalb zu einem Hersteller Kontakt aufgenommen. Dieser kann eine Zusatzdienstleistung mit Drop-Shipping zu einem meiner PL Produkte anbieten. Hier werde ich versuchen einen weiteren Mehrwert für meine Kunden zu generieren und damit hoffentlich meine Marktanteile vergrößern können.

Bei einem anderen Produkt habe ich, wie oben angekündigt, nochmal Nachschub bestellt. Das besondere… Eigentlich hatte dieser Hersteller klar geschrieben, dass aber 01.Februar neue Preise gelten. Meine Bestellung ging am Freitag 01.Februar Nachmittag ein und ich bat mir doch nochmal die alten Preise zu gönnen. Die Antwort:

Ausnahmsweise Ja. BÄM! 4% im Einkauf gespart durch anwenden der Unternehmer Superpower „Einfach Fragen“.

Was machst du denn da? Email Marketing!? ihhh!

Ich bin nebenher im Amazon Affiliate Netzwerk um über Links (zum Beispiel auf diesem Blog) ein paar Euro dazu zu verdienen. Finanziell ist das bisher nicht so dolle gewesen. Aber man erhält von Amazon immer wieder hinweise auf Aktionen welche man seinem „Netzwerk“ anbieten könnte. Dabei erfuhr ich von einem Neukundenrabatt für Amazon Business. Wer sich dort über den Affiliate Link anmeldet erhält einen Gutschein über 50% des ersten Einkaufskorbs (bis 100€ Bestellsumme). Da meine Private Label Kunden überwiegend gewerbliche Käufer sind, passte das perfekt. Aber es gab noch mehr.

Seit letztem Jahr habe ich ein neues Bundle online, welches meinen Kunden ermöglicht über 10% zu sparen und gleichzeitig mir mehr Marge bringt. Da es vermutlich nicht jeder Kunde von allein findet, habe ich schon länger geplant meinen Kunden diese Bundles zu empfehlen. Also habe ich beide Themen zusammen in eine Email gepackt und meine erste(!) Mail (nach >2 Jahren!) an meine Mailingliste verschickt. Es waren ca. 750 Mails, davon 100 and nicht deutsche/deutschsprachige Kunden.

Am selben Tag kam was kommen musste: Unsubscribe Nachrichten. Die Frage an euch ist: Was schätzt ihr wie viele Leute sich abgemeldet haben (in Prozent)? (die Antwort steht ganz unten)

Schlussworte

Das war es dann erstmal von meiner Seite. Ich hoffe es war wieder interessant und ihr seid nächste Woche wieder mit dabei. Schreibt mir mal eure Erfahrungen in Sachen Email-Marketing und was man nicht machen sollte.
Außerdem möchte ich euch noch auf die aktuelle Amex Kampagne hinweisen. Ich habe dazu einen Artikel verfasst.
Die kommende Woche steht dann im Zeichen der Langzeitlagergebühren. Ich muss alte Ware umlagern…


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Auflösung: 2,5-2,7% der angeschriebenen Kunden haben die „unsubscribe“ Option gewählt. Ich finde dies persönlich eine sehr gute Quote und scheint zu bestätigen, dass meine Mail nicht komplett unnütz war.

Versand durch Amazon #164: Auf ins neue Jahr!

Willkommen zurück. Schön, dass du auch 2019 wieder mit dabei bist. Diese Woche startete recht gut ins neue Jahr. Die Frage die ich mir stelle ist: Was kommt 2019? Was sind die Ziele?

Bericht zur Lage des Verkaufs

Doch zuerst ein Blick auf die Zahlen der ersten echten Arbeitswoche: Montag ging es mit >300€ Umsatz ganz gut los. Der Dienstag war dann mit >500€ Gesamtumsatz sehr stark. Überraschend war dann der Donnerstag und Freitag wo allein in Deutschland fast 400€ Umsatz generiert wurden. Das sind alles tolle Zahlen. Das Wocheende verlief dann wieder sehr ruhig (<100€). Trotzdem kamen in Summe fast 2200€ Umsatz zusammen. Super Jahresauftakt.

Nerventod

Eine kleine Story am Rande welche euch die Mühen der Ebene verdeutlichen sollen:

Ich erhalte eine Nachricht, dass eine Kunde eine neue Rechnung will mit Anschrift Soundso für ein 10€ Produkt. Ich sende meine Standardantwort, wo die Rechnung herunter geladen werden kann. (Viele Kunden schauen noch nicht mal ob sie bereits eine Rechnung im Interface beziehen können, sondern schreiben direkt den Verkäufer an.) Bei 90% recht die Standardantwort.

Hier kam mehr oder weniger die Antwort: „Ne. Die Rechnung bitte auf Soundso“. Oh…. Der Kunde hat vergessen eine Rechnungsadresse beim Checkout einzutragen und möchte das nun von mir korrigiert haben. Problem dabei: Aus einem Verkauf an privat im EU-Ausland wird plötzlich eine Reverse Charge Order an ein Unternehmen im EU-Ausland.

Ich sage dem Kunden, dass auf Grund der Prozessgestaltung bei Amazon eine Rechnungsänderung nicht machbar ist. Das meine ich auch so. Schließlich basieren alle Statistiken und Steuer-Berichte auf den Rechnungsdaten. Wenn ich nachträglich da was ändere muss ich das händisch immer nachpflegen. Für 10€ Umsatz ist das nicht drin. Ich mache aber einen Vorschlag, dass er einfach neu ordert und auf meine Kosten eine Order zurück schickt. Normalerweise reicht das.

2 Tage später kommt eine Antwort, dass der Kunde bei der Amazon Hotline nachgefragt hat und die natürlich sagt, dass der Händler das machen kann. Also bitte schön. Neue Rechnung. Ich bin nunmehr stink sauer, weil mir recht klar ist, dass der Kunde 0-Ahnung von den Konsequenzen hat. Also versuch ich es nochmal mit einer Erklärung. Ich liste auf, was für Schritte zu tun wären (z.B. VAT-ID check beim Bundesamt für Steuern inkl. Dokumentation, Rechnungskorrektur, Rechnungschreiben, Ablage der Rechnung „neben“ den sonstigen Rechnungen etc. und weiße ihn nochmal auf die andere Möglichkeit hin, einfach eine zweite Order zu platzieren. Die erste kann er ja dann stornieren.

Das hat diesmal gewirkt. Langsam sinkt es beim Kunden ein, dass da mehr zu tun ist, als eine Worddatei zu öffnen und da einen neuen Namen einzutragen. Ich möchte gar nicht wissen was passiert wäre, wenn er die Rechnung ohne MWSt gesehen hat und dann plötzlich klar wird, dass seine Firma/Verein da nach zu versteuern hat.

Diese ganze Aktion hat mich erneut dazu gebracht Amazon anzuschreiben und darauf zu drängen endlich eine Möglichkeit zur nachträglichen Änderung der Rechnungsadresse für die Kunden bereit zu stellen. Selbst wenn da ein Zeitfenster dabei ist (z.B. 14 oder 21 Tage nach Versand der Ware) oder aber so wie bei DHL wo man sich einmalig eine Rechnung zuschicken lassen kann. Die Adresse ist danach fest. Falls man sich vertippt dann war man selbst Schuld. Hauptsache es gibt eine automatische Lösung, welche die Berichte und Statistiken alle aktualisiert.

Ziele

Die eingangs bereits erwähnte Frage ist nun: Was will ich dieses Jahr erreichen?

Zum einen gibt es zwei Umsatz(!) Ziele die sich fast natürlich ergeben:

  1. Der Jahresumsatz soll auf über 120.000€ im Jahr wachsen.
  2. Es soll mindestens ein Monat mit >15.000€ Umsatz erreicht werden.

außerdem:

  1. Es soll mindestens ein neues Produkt (eigenständig, keine Variante) ins Protfolio kommen.

Das alles steht neben meinem sonstigen persönlichen Zielen. Ziel Nummer 3 ist Voraussetzung für Ziel Nummer 1. Ideen habe ich schon…
Wenn ich dieses Jahr kontinuierlich nicht OutOfStock laufe sollte ich allein dadurch meine Zahlen aus dem letzten Jahr stabilisieren können. (2018 war durch die Fußball-WM schon etwas Besonderes.) Und für Ziel #2 könnte man ja mal Offline-Werbung in Betracht ziehen.

Sonstiges

Wie verlief eure erste Volle Woche des Jahres? Ist noch Winterschlaf, oder läuft der Motor schon. Womit beschäftigt ihr euch zur Zeit (Recycling steht wieder an…)
Lasst es mich gern in den Kommentaren wissen.


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Offener Brief an die IHK Chemnitz zum Thema Recycling

Ich veröffentliche hier einmal einen Brief den ich an die IHK (genauer den Präsidenten und den Geschäftsführer) in Chemnitz gesendet habe. Ich würde mich freuen, wenn andere Online-Händler diese oder eine ähnliche Nachricht an ihre IHKs schicken könnten um eine Vereinheitlichung im Bezug auf innereuropäische Recycling Anmeldungen zu erreichen.

Sehr geehrter Herr Pfortner, sehr geehrter Herr Wunderlich,

ich wende mich an Sie als Vertreter der IHK Chemnitz welche die wirtschaftspolitischen Interessen von uns Unternehmern in Chemnitz vertritt.

In den letzten Jahren haben diverse Reformen im Bereich Recycling dazu geführt, dass allen Unternehmen die eigene Produkte auf den Markt bringen, zusätzliche Aufwände im Bereich Verpackungs/Abfall-Registrierung entstehen.
Der Aufwand der Registrierung in Deutschland ist überschaubar und kein Grund zur Klage. Allerdings stimmt dies nicht, wenn man innereuropäisch Produkte versendet. Hier wird nun für jedes Land eine eigene, stets etwas abweichende Registrierung nötig. Meist ist der Registrierungsprozess nur in der Sprache des Landes ausgestaltet und gerade für Länder die man selten beliefert völlig unverhältnismäßig.

Ich bitte Sie deshalb darum bei den anderen IHKn darum zu werben, hier eine innereuropäische zentrale Lösung anzustreben, bei der jeder Händler pro Land seine Verpackungsmengen deklarieren kann und an einer Stelle die nötigen Lizenzen für alle Lieferländer erwerben kann. Anbieter von Dualen Systemen sollen sich dort dann ebenfalls registrieren und ihre Dienste anbieten. Selbst wenn nicht alle EU Länder mitziehen: Je mehr Länder sich an einem solchen zentralen System beteiligen desto besser. Selbst 3 Teilnehmende Länder würden schon Zeit sparen.

Das aktuelle zersplitterte System ist bezüglich Kosten/Nutzen eine Katastrophe. Wer dies nicht glaubt soll einmal versuchen ohne Französischkenntnisse sich in Frankreich zu registrieren.

Mit freundlichen Grüßen,
Kevin Fleischer
Online Händler aus Chemnitz

Versand durch Amazon #151: Unerwartete Chance

Hallo Leute, willkommen zurück zu meinem 151ten Logbucheintrag. Diese Woche ergab sich für mich eine unerwartete Chance Kontakt mit potentiellen Kunden aufzunehmen. Und auch die Verkäufe liefen gut.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Eigentlich hätte diese Woche nicht gut werden können. Aus einem mir noch nicht klaren Grund wurde in Frankreich, einem meiner Hauptabsatzmärkte, ab Dienstag NICHTS verkauft. Mit 7,50€ Umsatzbeitrag ist das ein schmerzlicher Ausfall. Spanien brachte 150€ ein. Italien brachte über 370€ Umsatz ein, was ok ist. Wieso war die Woche also ok? Deutschland! Über 2000€ Umsatz retteten die Woche und katapultierten mich in die „gute Woche“ Gegend.

Arbeiten an Private Label Produkten (PLP)

Neue Varianten für PLP#1

Diese Woche war etwas besonderes, da ich berufsbedingt nach Madrid reisen durfte. Die Arbeiten an meinem PLP waren dadurch natürlich nur eingeschränkt möglich. Allerdings fand ich Zeit um Bilder für meine neuen Varianten zu erstellen, sowie die Sendung zu Amazon auf den Weg zu bringen. Das war leider nicht so smooth wie gedacht, da das neue Set für meinen Hersteller noch ungewohnt im Handling war. Ich entdeckte ein paar Fehler bei der Packliste die sich aber dank guter Kommunikation und mitdenken auf Seiten des Herstellers direkt beheben ließen.

Unerwartete Chance für mein PLP#2

Wie ich schon schrieb war ich in Madrid. Ich war teil einer „Prototypen-Veranstaltung“ bei der mein Arbeitgeber ein neues Trainingsformat testete. Mit dabei: Das Who-Is-Who der Trainer-Community meines Arbeitgebers. Leider bemerkte ich das erst nachdem ich vor Ort war. Denn diese Personen sind gleichzeitig Teil meiner Zielgruppe für mein PLP#2…

An einem Abend saß ich neben einem unserer Führungskräfte am Tisch und erwähnte etwas von Amazon. Daraufhin begann mich dieser Chef auszufragen. Als ich mein Produkt erklärt hatte war er total verblüfft und ging zu den Trainern und meinte die sollten das doch mal anschauen…. Da war ich baff. Ich nutzte die Chance und versorgte die Einkäufer mit Samples (dank Seller Central kann ich sowas von überall aus veranlassen). Bei einem Gespräch mit einem Trainer erfuhr ich dann, wie die internen Einkaufsprozesse laufen und an wen ich mich prinzipiell wenden muss um überhaupt berücksichtigt zu werden. Das klang dann schon mal nicht mehr ganz so easy. Aber dieser Zufall half mir überhaupt erstmal auf den Schirm bei den internen Trainern. Mal schauen ob dabei was rum kommt.

Soweit von meiner Seite. Die Frage von letzter Woche interessiert mich weiterhin: Welche Prozessverbesserung, Tool oder Outsourcing hat euch in den letzten 10 Monaten am meisten voran gebracht und sollte ich auch ausprobieren/überlegen? Schreibt eure Vorschläge und Ideen unten in die Kommentare. Ich bin daran immer interessiert.


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