Archiv der Kategorie: Strategy & Planung

Versand durch Amazon #212: DSGVO vs. EMail Marketing

Aktuell plane ich den Launch des EU Vertriebs meines neuesten Produkts. Da spielen Emails eine wichtige Rolle. Und damit sitzt die DSGVO direkt mit im Boot. Doch vorher gibt es den gewohnten Blick auf die Zahlen der letzten Woche.

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Versand durch Amazon #211: Ziele 2020 und das Übliche

Hallo und willkommen zurück zur 211ten Ausgabe meines Logbuchs. Diese Woche durfte ich mich mit dem üblichen Verwaltungskram rumschlagen, der zu Jahresbeginn ansteht: GS1 und Verpackungen. Außerdem möchte ich mal meine Ziele formulieren. Doch zuerst gibt es den üblich …

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Versand durch Amazon #208 – Gut weil Teuer

Hallo Leute, willkommen zurück zum 208ten Versand durch Amazon Logbucheintrag. Diese Woche habe ich selbst für Umsatz bei Amazon gesorgt. Aber auch meine Kunden waren wieder fleißig.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Im Deutschen Markt waren Montag, Dienstag und Mittwoch wieder richtig gute Tage, jeder für sich mit >500€ Umsatz. Samstag hingegen war etwas besonderes: In Deutschland gab es 0€ Umsatz. Da waren wohl alle lieber auf dem Weihnachtsmarkt. Am Sonntag kletterten die Verkäufe dafür wieder über die 300€ Marke.

Sehr gute Zahlen kamen auch aus Frankreich. Montag und Dienstag lagen hier >200€. Auch Italien hatte seine besten Tage am Wochenanfang (wobei Italien diese Woche eher schwach performte). Spanien lieferte eine ZickZack Kurve. Montag Nix, Dienstag 50, dann nix, dann 50 dann nix, dann 50, dann…

Am Dienstag brachten alle 4 guten Umsatz. Das hatte zur Folge, dass an diesem Tag allein über 1000€ herein kamen. Über die gesamte Woche kamen 3.500€ herein, was wirklich stark ist.

Erfahrungsbericht: Verkauf von Hochpreisiger Ware

In den letzten Wochen habe ich regelmäßig von „guten Wochen“ berichten können. Ich glaube den Grund dafür identifizieren zu können. Eines der neuen Produkte verkauft sich aktuell gut. Das hat primär damit zu tun, dass es ein Endkunden Produkt ist, und damit „Weihnachtstauglich“. Das es sich jedoch überhaupt verkauft war mir so nicht klar. Und das liegt an einer Eigenschaft: dem Preis.

Mein Produkt kostet mehr als das Doppelte der üblichen Vergleichsprodukte und liegt sogar jenseits der 100€ Marke. Stellt euch vor ihr würdet Schuhe verkaufen und eure Sneaker würden 200€ kosten statt der üblichen 80€. Das dies Funktioniert sieht man z.B. an Nike und Adidas. Aber das es auch mit eigenen Amazon-Produkten funktioniert, hätte ich nicht gedacht.

Der Vorteil an der Hochpreisstrategie ist, dass man mehr Spielraum hat um an Aktionen teil zu nehmen, Sonderrabatte zu ermöglichen und – ganz wichtig – ordentlich Werbung zu schalten. Selbst wenn man 10€ pro Verkauf in Werbung investiert, ist das immer noch profitabel. Bei den meisten anderen Produkten die ich verkaufe habe ich nur 2-3€ Spielraum für Werbung.
Nicht zu vergessen: Durch die höhere Marge kann man auch bessere Qualität verbauen. Nur ist das kein muss, vor Allem wenn man eine Nische testet und das Produkt im Zweifelsfall auch zu normalen Preisen (ab-)verkaufen muss. Die Höhere Qualität schlägt sich meist mit geringfügig höheren Einkaufskosten nieder, lasst es 10% sein. Definitiv aber nur ein Bruchteil des „Qualitätsaufschlags“ im Verkauf.

Was taugt als Hochpreisprodukt?

Nicht jeder Artikel taugt für das Hochpreis-Segment. Es sollten Artikel sein, die nicht regelmäßig gekauft werden müssen sondern die ca. 1 Jahr und länger im Gebrauch sind. Außerdem sollten die Artikel dem Käufer direkt nutzen. Teure Kleidung, Schmuck und Möbel taugen als Statussymbole und schmeicheln dem Selbstwertgefühl. Kunden die sich „etwas gönnen möchten“ suchen nach solchen Produkten. Es gibt solche Produkte auch in anderen Kategorien z.B. im Küchen-Segment. WMF nutzt dies um Whitelabel „Compagnion-Produkte“ für teuer Geld zu verkaufen. (Das sind Produkte die nicht zum Kerngeschäft also Töpfe, Pfannen, Besteck etc gehören. z.B. Pfeffermühlen. Die sind m.M.n. nicht selbst Hergestellt, bestenfalls noch von WMF designed und häufig genauso gut wie alle anderen Mühlen. Kosten aber das Doppelte weil es WMF ist.)
Eine andere Kategorie sind die „Problemlöser und Leidlinderer„. Wie man aus der Apotheke weiß: Wenn man Krank ist sucht man nicht nach der billigsten Pille sondern will eine die hilft und zwar sofort. Wer mit Rückenschmerzen auf Arbeit sitzt, bestellt dann auch den extra teuren ergonomischen Stuhl.

Sonstiges

Das soll es auch schon wieder von mir gewesen sein. Ich habe diese Woche Weihnachtsgeschenke gekauft und auch wieder Geld beim großen A gelassen. Besonders freue ich mich auf ein „Nerd-Produkt“ welches ich mir selbst gönne: Ich habe vor mir meine persönliche und auf meine Bedürfnisse zugeschnittene Tastatur zusammen zu bauen. Eventuell fallen da wieder Produkte ab die ich weiter verkaufen kann. Ist aber seeehr nischig.


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Versand durch Amazon #206 – Zielcheck

Willkommen zurück zum 206ten (Kurz-) Update meines Versand durch Amazon Logbuchs.
Diese Woche habe ich Nachschub aus dem Lager geholt und mich ansonsten mit Steuerunterlagen herumgeschlagen.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Zum Glück hält Papierkram nicht die Verkäufe zurück. Diese liefen auch diese Woche wieder gut. Und wie schon in der letzten Woche war Spanien der (moralische) Sieger:
Mit 375€ lag Spanien nur 5€ hinter Italien und nur 25€ hinter Frankreich!
In Summe brachten die ausländischen Marktplätze >1.100€ Umsatz zusammen.

Deutschland legte dann noch über 1.500€ Umsatz oben drauf und verschaffte mir damit einen Wochenumsatz knapp unter der 2.700€ Marke. Das ist schon wirklich toll. Vor Allem so spät im Jahr waren sonst die Umsätze eher dürftig.

Zwecks „Gewinnreduzierung“ werde ich vor Jahresende noch einmal Nachschub ordern müssen. Aber das 100k Jahresziel ist … Moment Mal. Wo steh ich eigentlich aktuell?

Endspurt auf das Jahresziel

Meine Ziele 2019 sind:

  • Der Jahresumsatz soll auf über 120.000€ im Jahr wachsen.
  • Es soll mindestens ein Monat mit >15.000€ Umsatz erreicht werden.
  • Es soll mindestens ein neues Produkt (eigenständig, keine Variante) ins Protfolio kommen.

Da wäre es ja gut, wenn ich mal checke ob wir auf Kurs sind. Also mal kurz Nachrechnen…
… hmmm… …ok …. und dann noch … oh wow … und dann noch … Öhm… ich habe die 120.000€ Umsatz, stand Jetzt, bereits erreicht. What!? Und das ohne Fussball-WM!
Juni hat die 15.000€ Marke auch (knapp) übertroffen.
Und neue Produkte? Naja, Schon. Wenn auch keine komplett eigenen (mehr so „lizenzierter Verkäufer“). Und da kommt noch ein kompletter Monat! Ich wusste das Jahr lief gut, aber das ich faktisch 11k pro Monat mache ist schon krass. Wahnsinn!

Sonstiges

Am Wochenende habe ich dann mir endlich ein Herz gepackt und habe meine Steuerunterlagen für die Einkommenssteuererklärung zusammen gesammelt. Das allein ist schon nervig – zum Glück hab ich nen Steuerberater.

Soweit von meiner Seite. Wie sieht es bei euch und euren Zielen aus? Seid ihr auf Kurs?

Bis zum nächsten Mal!
Euer Kevin


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Versand durch Amazon #204 – Mastermind Wochenende

Hallo Leute, willkommen zurück zur 204ten Versand durch Amazon Logbuch Ausgabe. Diese Woche, besser gesagt dieses Wochenende, war etwas besonderes. Und zwar traf ich mich mit Freunden zu einer Mastermind Runde. Volle zwei Tage in einem Chemnitzer Coworking-Space. Mehr dazu später, hier erstmal der….

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die letzte Woche war…
„Good!“ – Um einmal Jocko Willing zu zitieren. (Btw, Extreme Ownership ist ein TOP Buch!)

Deutschland ist geradezu aus dem Dornröschenschlaf erwacht und hat mal richtig Party gemacht. Der Mittwoch war DER Knaller: Fast 800€ Umsatz an einem Tag aus DE allein!

UK brachte mehr als 0 zu Stande, was auch schon etwas ist. Und Frankreich war mit über 400€ Umsatz auch gut dabei. Da viel es dann nicht so ins Gewicht, dass Italien und Spanien zusammen unter der 300€ Marke blieben.

In Summe kamen so 2.750€ zusammen! BÄM! Super Ergebnis (vor Allem im Herbst) – aber kein Rekordmonat. Den hatten wir nämlich bei Ausgabe 182 und der war DEUTLICH besser.

Mastermind Wochenende

Lange Zeit geplant und nun endlich passiert: Mit Freunden (aktuelle und ehemalige Kollegen) welche selbst aktiv im Bereich „passives Einkommen“, „Sidepreneur“, „Freelancer“, „Immobilien“ und „Investieren“ unterwegs waren, trafen ich mich für 2 volle Tage in Chemnitz zum Brainstormen und Masterminden. Dazu haben wir das Kabinettstückchen angemietet. Dieser kleine Co-Workingspace bot uns unschlagbar günstige Konditionen. Die Ausstattung ist zwar einfach gehalten. Aber wir hatten genug Platz und Ruhe und konnten an Whiteboard und Flipchart unseren Gedanken freien lauf lassen. Außerdem sorgt der Ortswechsel (raus aus der eigenen Wohnung) für konzentrierteres Arbeiten und weniger Ablenkung.
Das Ganze lief in Chemnitz ab, da Chemnitz zwischen Berlin und Karlsruhe lag und somit auf halber Strecke meiner Freunde. Gekrönt wurden die Tage durch das gemeinschaftliche Abendessen am Samstag (mit Vortrag zum Thema „Big 5 vor Life“) und dem Sonntags-Brunch in meiner Küche (so voll war sie noch nie).

Ich hatte die Chance genutzt um einmal einen Statusbericht abzugeben (Wo stehe ich in den verschiedenen Facetten meiner Lebensplanung) und welche Ziele ich verfolge. Außerdem konnten wir intensiv eine Geschäftsidee Brainstormen, welche uns ein zusätzliches Einkommen im Immobilienbereich ermöglichen sollte.

Sonstiges

Der Erfinder meines zu lizensierenden Produkts stellte mir in Aussicht, nun Ware liefern zu können. Damit kann ich dieses Kapitel in Betrieb nehmen. Leider fand er es nicht gut, dass ich seinen Markennamen für die Europäische Domain (die ich betreiben möchte) verwenden wollte. Hier muss ich also nochmal ran und „um-branden“.

Das Wochenende und die Vorbereitung darauf hat sonst die letzte Woche dominiert. Im Zuge dessen habe ich meine Dokumentenverwaltung (gerade für die Immobilien) nochmals verbessert und auf einen für mich nun sehr guten Zustand gebracht. Die anstehende Woche wird eher „Steuererklärung“ fokussieren.
Einen Fuckup gab es noch: Ich habe/Mir wurde meine Putzfrau gekündigt. Da ich für Reinigungsarbeiten mit der Preiserhöhung nicht einverstanden war (30€/h!) habe ich das Thema zurück gefahren. Eine Lösung wird sich finden. Hat aber erstmal keine Prio.

Einen Link zum Abschluss möchte ich noch teilen: Diese Geschichte von einem deutschen Self-Made Millionär ist sehr motivierend und zeigt, dass mehr geht.

Soweit von meiner Seite. Bis zum nächsten Mal,

Euer Kevin


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Versand durch Amazon #200 – Gedanken zu PanEU

Hallo Leute, willkommen zum 200ten – WOW – ZWEIHUNDERTSTEN Versand durch Amazon Logbuch Eintrag. Diese Woche war geprägt von Ablenkungen. Allerdings kam dabei doch ein bisschen etwas zu Stande. Zuerst einmal die Zahlen:

Bericht zur Lage des Verkaufs

Im Gegensatz zu den Wochen vorher, war Deutschland nun ein „Stabilitätsanker“ der Kev-schen Wirtschaft. Auch wenn das Ergebnis nicht rekordverdächtig ist, so waren kontinuierliche und gleichbleibende Einnahmen zu verzeichnen. Am Ende kam so aus DE 1200€ zusammen. Italien und Frankreich waren das Gegenteil davon. Jeweils an anderen Tagen ging für die beiden Marktplätze der Umsatz deutlich nach oben und danach wieder auf „normal“ zurück. So kamen am Ende 400€ (Frankreich) und fast 500€ (Italien) zusammen. Abgerundet wurde das durch die überschaubaren Umsätze aus UK und ES die allerdings nicht über die 150€ Grenze kamen.

In Summe waren es damit >2.200€ Umsatz. Das ist gut und hilft uns auf dem Weg.

PanEU-Werbung durch Amazon

Aktuell startet Amazon wohl wieder eine Charme-Offensive für Händler die noch nicht im PanEU Modell unterwegs sind – so wie ich.

Was ist PanEU?

PanEU heißt die von europaweite von Amazon gesteuerte Lagerverwaltung. Wer hier mit ließt weiß, dass es dabei nicht bleibt. Lagert man seine Ware im Ausland, dann liefert man von dort aus auch an die Kunden. Und das wiederum erzwingt eine Umsatzsteuerregistrierung im Ausland. Amazon hat am Anfang das Thema einfach den Händlern überlassen (also wie man mit den Folgen von PanEU umgeht). Mittlerweile hat sich Amazon da aber wirklich rein gehangen und versucht vorher (wow 😉 ) die Leute aufzuklären was der Schritt bedeutet und Amazon bietet nun auch Unterstützung an. So haben Sie ein Steuerbüro gefunden, welches die Amazon Händler mit offenen Armen empfängt. Da wir hier von Amazon reden, würde es mich nicht wundern, wenn die Steuerberater dafür ein Kickback an Amazon zahlen müssen.

Ab wann lohnt sich PanEU?

Wenn man seine Ware ebenfalls in Tschechien (CZ) und Polen (PO) lagert, dann fällt die Amazon „Strafgebühr“ von 50Ct pro Einheit weg. Mir ist aktuell aber nicht klar ob ich in nur EINEM oder BEIDEN Ländern Ware einlagern muss. Außerdem profitiert ihr von den günstigeren Versandgebühren, wenn ein Kunde Ware bestellt die in seinem Land lagert. (Europaweiter Versand hat ca. 20-50% höhere Versandgebühren. Siehe diese Amazon-Seite)
Amazon erwähnt weiterhin, dass eure Ware dadurch PRIME wird in den jeweiligen Ländern.

Pro Land was ihr freischaltet (das könnt ihr Steuern) kommen jeweils Kosten für die Umsatzsteuerregistrierung (Einmalig) und den Steuerberater (Jährlich, Quartals oder Monatlich) auf euch zu.

Amazons Aktion will hier nun weitere Hemmnisse abbauen und bezahlt euch die Umsatzsteuerregistrierung sowie den (Auslands-) Steuerberater im ersten Jahr. Letzterer schlägt später mit ca. 400€ pro Land zu.

Was man allerdings nicht außer Acht lassen sollte, ist die Komplexitätssteigerung und wie sich dies auf die Lokale Steuererklärung/Zusammenarbeit mit eurem Deutschen Steuerberater auswirkt. Das ist mir persönlich noch nicht so klar.

Ob sich PanEU rechnet müsst ihr pro Land für euch klären. In Ländern in die ihr viele Einheiten verschickt könnte es Sinnvoll sein diesen Schritt zu gehen. Hier gilt wie so häufig das Pareto-Prinzip. Es wird bei euch vermutlich 1-3 Länder geben die den Großteil des Umsatzes machen bzw. wo sich der PanEU Schritt am meisten rechnet. Die anderen Länder lässt man dann erstmal so wie sie sind (ich gehe davon aus, dass dies möglich ist…).

Ich persönlich ringe mit mir ob ich das machen soll… Und ich bin mir sicher, dass es bei den 400€ Steuerberaterkosten auch nicht lange bleibt.

Schreibt mir mal bitte eure Gedanken zu PanEU. Macht ihr das schon? Wie sieht eure persönliche Profitabilitätsrechnung dafür aus? Und was steckt da an Arbeit drinn? Und wie ist euer Steuerberater involviert? Und….

Sonstiges

Ansonsten war bei mir die Jubiläumswoche geprägt von Ablenkungen. Ein Firmenevent in meinem Hauptjob band mich am Freitag, Immobilien Themen unter der Woche und meine Freundin am Wochenende. Zumindest bezüglich PLP#3 gab es mal wieder ein produktives Telefongespräch während das aller neueste Produkt aktuell keine Bewegung zeigt. Hier muss ich wohl den Ball weiter bewegen – von allein bewegt sich nichts. Nachschub musste diese Woche auch geordert werden. Wenn man das so aufschreibt, klingt das ja doch ganz ok 😉 . Das ist das schöne an meinem Blog. Ich bin gezwungen zu überlegen was eigentlich vorgefallen ist. Bis nächste Woche!

Euer Kevin


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Versand durch Amazon #196 – Back on Track!

Letzte Woche entdeckte ich meinen Mega-Fail mit den ungültigen Hauptbildern. Diese Woche bin ich wieder im Spiel – und zwar wieder mit gescheiten Umsätzen. Außerdem gibt’s noch was für eure nächste Fahrstuhlfahrt.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Geradezu mustergültig sah die Woche im deutschen Marktplatz aus: Wie an einer Schnur gereit stehen die Umsatzzahlen von Montag bis Freitag da. Mit 260€ (+- 30€) pro Tag war es wirklich ein konstantes Ergebnis. Erwartungsgemäß sah das Wochenende schwächer aus: 225€ insgesamt.

Ebenfalls stabil und kontinuierlich waren die Umsätze in Frankreich. Die Schwankungsbreite war zwar größer, aber bei 640€ Umsatz kann man nicht meckern.
Italien hatte auch eine gute Woche, war aber deutlich erratischer: Am Samstag kamen hier 300€ herein, was mehr als an allen anderen Tagen zusammen war. In Summe kamen 570€ zusammen. Spanien steuerte selbst noch 130€ bei.

In Summe landete ich bei knapp unter 2900€ Umsatz. DAS ist wieder eine sehr gute Woche und damit kann es ruhig weiter gehen.

Sonstiges

Ich war wieder auf einer Schulung in London und konnte dort einigen Teilnehmern aus meiner Zielgruppe mein Produkt näher bringen. Dabei nutzte ich direkt etwas aus dem Training, und zwar das „Elevator Pitch Template“:

Für [Zielgruppe] die [Bedürfnis] haben, ist [Produktname] eine [Markt/Produktkategorie] die [ein Produktvorteil] hat. Anders als [Konkurrenz] bietet [Produktname] nämlich [Hauptunterschied].

Dieses könnt ihr für euch auch einsetzen. Beim zwanglosen Gespräch mit potentiellen Kunden, oder wenn ihr Mails versendet und ihr nebenbei auf euer Produkt aufmerksam machen wollt.

Bis zum nächsten Mal!
Euer Kevin


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Versand durch Amazon #193 – Planungen zu Produkt No. 4

Hallo Leute, willkommen zurück zur 193ten Folge des Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche war der Fokus in meinem FBA Business auf dem neuen Produkt. Meine Gedanken kreisen darum wie ich hier schnell und vernünftig einen Webshop aufsetze. Denn Amazon soll es diesmal vorrangig nicht sein. Doch bevor ich das näher erkläre kommt hier der …

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die Woche startete stark mit zwei Tagen >500€ dann ein Tag >450€ und dann sogar >650€ am Donnerstag. Sehr gut! Leider war es das dann auch. Freitag, Samstag und Sonntag brachten in Summe, ich wiederhole, in Summe nur 280€ – über alle Marktplätze.

Was mich echt total verwundert hat, war die Performance von Spanien. Diese Woche wollten die Spanien mal mit UK gleich ziehen. Ja genau: 0€ Umsatz in der ganzen Woche! Auch Frankreich war mit 150€ Umsatz echt keine Nummer. Vermutlich waren die alle mit dem G7 Gipfel beschäftigt 😉
Deshalb mussten es die Italiener für mich rocken. Mit über 800€ Umsatz hilten Sie die Stange hoch und Deutschland lieferte dann noch fast 1600€ um am Ende mit etwas über 2500€ über die Ziellinie zu gehen.

Produkt #4

Wie ich vor einigen Wochen schrieb bin ich drauf und dran Europa Reseller für ein bisher nur in den USA erhältliches Produkt zu werden. Da ich mir mit dem Verkäufer einig bin, was der Zielverkaufspreis ist und, dass wir das Produkt möglichst vielen Kunden in die Hand geben wollen (und nicht durch zusätzliche Gebühren teurer machen als nötig), werde ich diesmal FBA nicht als primären Channel nutzen. Ziel ist es diesmal das Füllfilment mittels meines Logistikpartners abzuwickeln. Das bietet sich auch deshalb an, da das Produkt selbst eher hochpreisig ist, und auch wenn das Fullfilment mal 1€ extra kostet, das hier nicht so ins Gewicht fällt. Was aber bei FBA ins Gewicht Fällt wären die 15% Vermittlungsgebühr.

Nun stehe ich vor dem Problem, dass ich z.Z. keinen eigenen Webshop habe und gerade auch nicht überblicken kann, welche rechtlichen Regelungen da noch alle im Gebüsch lauern. Meine erste minimale Ausbaustufe wird die Bestellung via EMail sein. Als Bezahlmodi plane ich für den Anfang Vorkasse und eventuell Paypal. Bezahlung auf Rechnung möchte ich vorerst vermeiden, da ich das Thema Inkasso / Mahnwesen mir nicht antun will.

Bestellprozess via Email?

Der Email-Prozess soll erstmal so laufen, dass ich einen MailTo Link auf der Website einbaue, welcher eine Bestellmail erzeugt mit allen nötigen Feldern. Interessenten sollen mir dann die ausgefüllte Mail schicken, ich mache daraus ein Verbindliches Angebot und reserviere die Ware für 7 Tage. Geht in der Zeit die Vorab-Überweisung auf meinem Konto ein, sende ich die Ware raus und die Rechnung per Mail. Was denkt ihr darüber? Webshops wie „flyer.de“ basieren ebenfalls auf Vorkasse und kommen damit scheinbar klar.

Projektmanagement mit Trello

Nachdem die grundlegenden Fragen nach Steuern und Zoll, sowie Preisverhandlung und Bestellabwicklung beim Hersteller gelaufen sind, habe ich mich am Wochenende hingesetzt und eine „Work Breakdown Strukture“ erstellt. Eigentlich habe ich erstmal ein „Brainwriting“ gemacht. Ich nahm kleine Notizzettel (die Quadratischen – die habe ich dann nochmal geviertelt damit die nicht soviel Platz wegnehmen) und schrieb einfach alles auf was in meinem Kopf herumschwirrte. Vom EMail-Bestellprozess über Domainregistrierung, über Marketing Ideen und Zielgruppen und offenen Fulfilment Fragen. Erstmal musste alles auf die Zettel. Es wurden so 24 Todos.

Danach erstellte ich in Trello dafür ein neues Board und legte darauf 3 Listen an. Diese ergaben sich logisch aus den Zetteln: 1. Website 2. Marketing und 3. Offene Fragen/Recherche. Dazu kamen dann 3 weitere Listen: Planned, Doing und DONE.

Der Plan ist, die Aufgaben nach Abhängigkeiten zu sortieren und die logischen ersten Aufgaben zu identifizieren die ich sofort machen kann. Diese Wandern dann in die Planned Liste sortiert nach ihrer Wichtigkeit. Von dort werden sie dann bearbeitet (Doing) und hoffentlich irgendwann fertig gestellt (DONE). Wenn mir neue Aufgaben auf/einfallen landen diese einfach in der entsprechenden Sammel Liste.

Der Kunde drängelt schon

Interessanterweise stehe ich bei dem Thema sogar etwas unter Druck, da mein erster Kunde bereits händeringend auf das Produkt wartet und mich jede Woche fragt wie es denn aussieht. Heute (am Montag) konnte ich Vollzug melden, denn ich hatte zumindest die ersten Produkte geordert um erstmal Druck vom Kessel zu nehmen. Aber lieber Druck von Kunden die ein Produkt wollen, als Druck von Amazon wegen Langzeitlagergebühren 😉 .

Sonstiges

Das war es von meiner Seite für diese Woche. Ich würde mich total über Hinweise zum Thema „Website aufsetzen“ und „eigener Shop“ bzw. „eigenes Fulfillment“ interessieren. Wenn ihr da Erfahrungen habt, dann lasst es mich gern in den Kommentaren wissen.
Bis nächste Woche,

Euer Kevin


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Versand durch Amazon #191 – Neue Möglichkeiten

Diese Woche bin ich durch Zufall auf ein neues ziemlich cooles Produkt gestoßen. Die Frage ist nur noch „Wie bekomme ich es möglichst günstig und ohne zu großen Zoll Anteil nach Deutschland?“. Bevor wir das diskutieren, kommt aber wie üblich der

Bericht zur Lage des Verkaufs

„Das Ausland hat sich diese Woche frei genommen.“

So, oder so ähnlich könnte man die Zahlen beschreiben. Betrachtet man die gesamte Woche aller ausländischen Marktplätze so schaffte es gerade einmal Italien an EINEM Tag(!) die 100€ Umsatzmarke zu knacken (und das mit gerademal 120€). Am Sonntag, und noch schlimmer, am Dienstag, hatte das Ausland sogar einen Totalausfall (NULL EUR Umsatz). Dementsprechend Mau sehen die Zahlen dort aus: FR: 150; ES: 90; IT: 330; UK: 0

Also totale Woche zum Vergessen? Nein! GERMANY to the rescue! Die Schwarz-Rot-Goldenen Umsatzretter schlugen an besagtem Dienstag mit 550€ zu und glichen diese Delle aus. An den restlichen Wochentagen (und sogar am Sa) pendelte der Umsatz um die 300€ Marke. Und am Sonntag kamen nochmals 100€ herein. In Summe schaffte es Deutschland so auf sehr ordentliche 2100+€

Mit insgesamt >2700€ Umsatz war also wieder alles auf 120k-Zielkurs.

Wie ich Produkt #4 fand

Zusammen mit Kollegen war ich auf einer Weiterbildung und sah dort ein cooles Produkt welches zum Vermitteln von Lerninhalten genutzt wurde. Wir spannen so ein bisschen herum und befanden, dass wir das Tool für unser Projekt kaufen sollten.

Als wir dann die Beschaffung einleiten wollten, stellte sich heraus, dass das Produkt nur aufwändig aus den USA importiert werden konnte. Einen EU Vertrieb konnten wir nicht finden. Also habe ich überlegt „Vielleicht will der Hersteller das ja in der EU verkaufen und braucht jemanden?“. Also habe ich ihm eine Email geschickt und …
… tatsächlich war er direkt interessiert. Am Freitag gab es dann ein entspanntes einstündiges Skype-Gespräch über die zukünftige Zusammenarbeit.

Einzig was mir noch fehlt ist eine schlüssige Idee bzgl. Einfuhr-USt. sowie Zoll in Gänze. Aber eventuell könnt ihr mir weiter helfen. Das ist die Situation:

  1. Das Produkt ist eher hochpreisig, der Hersteller gewehrt mir zwar einen Preisnachlass, jedoch will er einen beachtlichen Betrag pro verkauftem Produkt.
  2. Das Produkt besteht an sich aus günstigen Teilen (so wie das iPhone)
  3. Die Endfertigung könnte ich in Deutschland machen

Wenn ich das Produkt in billigen Einzelteilen importiere und selbst endfertige habe ich zwar gegenüber dem Fertig-Produkt-Import mehr Aufwand, spare mir aber eine Menge USt, da die eingeführten Teile eher günstig sind. Ich generiere durch die Endfertigung also erst den Mehrwert.

Auf der anderen Seite möchte mein Lieferant aber seinen „Fair-Share“ am Produkt. Ich überlege deshalb ob das als Lizenzvereinbarung laufen kann. Hier muss ich noch klären wie dann die steuerlichen Regelungen sind. Falls ihr mit solchen Themen Erfahrungen habt, lasst es mich gern wissen.

Ich erhoffe mir von diesem neuen Produkt potentiell einen zusätzlichen 4 stelligen Gewinn – pro Monat. Die Recherche lohnt sich also.

Soweit von mir. Ich hoffe das obige Beispiel zeigt euch, dass euer nächstes Produkt auch schon morgen „über den Weg laufen kann“. Bleibt also Wachsam und geht in die Initiative.

Grüße, Euer

Kevin


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Versand durch Amazon #181 – Die 4h Arbeitswoche?

Willkommen zurück zum 181ten Logbucheintrag meiner Versand durch Amazon Reise. Der Titel deutet an, worum es diesmal gehen soll: Die 4h Arbeitswoche ala Tim Ferris. Habe ich es geschafft?

Bericht zur Lage des Verkaufs

Eine geradezu typische Woche zeigt sich beim Blick auf den deutschen Umsatz: Von Montag bis Mittwoch sehr starke Umsätze, Donnerstag und Freitag leicht schwächer und am Wochenende nur noch 10% von dem was am Anfang der Woche geht. In Summe kamen mit fast 1900€ recht guten Zahlen dabei heraus.

Das Ausland war ähnlich, aber nicht so mustertypisch unterwegs. Einzig UK stach diesmal heraus: Es kam überhaupt mal was heraus. Wahnsinn…. Aber die anderen Marktplätze ließen keinen Grund zur Klage: Frankreich >500, Italien >450 und Spanien > 100 machten ein gutes Bild. In Summe kam aus dem Ausland ca 1150€ herein.
Die Mathematiker unter euch können durch komplexe Gleichungen jetzt ableiten, dass wir insgesamt >3000€ Umsatz gemacht haben.
Damit sind wir weiterhin auf Kurs!

Wie gehts weiter?

Aktuell beschäftigen mich zwei Themen: Zum einen Immobilien, zum Anderen ein anstehender Urlaub in der Ukraine (mehr dazu wird es zu gegebener Zeit auf meinem Travel Blog geben). Das Immobilienthema beansprucht gerade am meisten Bandbreite in meinem Hirn, schließlich geht es da um Summen die nochmal eine Größenordnung über dem des FBA Business liegen.

Der Urlaub wird sich auf das Business wieder so auswirken, dass ich nur remote arbeiten kann. Bis dahin möchte ich noch notwendigen Nachschublieferungen organisieren. Ich werde in der Ukraine die Augen offen halten nach Produktideen.Die niedrigen Kosten gepaart mit der relativen Nähe zum EU Markt machen das Land durchaus interessant. Leider sind die Hauptexportgüter Landwirtschaftlicher Natur bzw. Bodenschätze. Aber vielleicht gibt es noch ein Nischen zu entdecken.

Die 4h Arbeitswoche (The 4h Work Week)

Es zeigt sich nun, dass die 3 Jahre Invest in FBA sich aktuell bezahlt machen. Nicht durch absolute Zahlen, sondern durch Einnahmen/Stunde. In den letzten Wochen mache ich nur das nötigste im FBA Bereich. In Summe kommen pro Woche 3-5h zusammen. Davon ist 1h Kundenbetreuung, 1-2h Warenbestandsmanagement, 1h Produktentwicklung und der Rest ist Buchhaltung/Steuerdokumente aufbereiten.
Selbst wenn ich nach Steuern nur 10% vom Umsatz behalten kann, wären das in Wochen wie diesen 300/5 = 60€/h als Stundenlohn. Das ist doch gar nicht so schlecht. Von 300€/Woche lässt es sich jedoch nur eher Schlecht als Recht (in Deutschland) leben. Noch dazu, da die aktuelle Woche zu den besseren gehört. Wir hatten auch schon <1000€ pro Woche Umsatz. Da bliebe dann der Kühlschrank leer. Aber auf dem richtigen Weg scheine ich zu sein.

Kennt ihr eigentlich das Buch von Tim Ferris mit dem gleichnamigen Titel? Falls ihr es noch nicht gelesen habt, dann ist das absolute Pflicht. Gerade für jeden, der sich für FBA und solche Nebengewerbe interessiert. Tim hat mit der 4HWW den Grundstein für das Mindset gelegt. Amazon brachte dann das Werkzeug zur effizienten Umsetzung. Also nochmal: LESEN!

Das soll es für diese Woche auch schon wieder gewesen sein. Ich falle jetzt Todmüde ins Bett.

Bis zur nächste Woche! 
Euer Kevin


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