Versand durch Amazon #67 – Planung für mein Messejahr und Impressumslink

Hi Leute, willkommen zum 67ten Logbucheintrag. Diese Woche bot gute und mittelmäßige Neuigkeiten. Amazon überaschte mich aber mit einer neuen Funktion am Impressum.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Aktuell stehen 690€ über alle Marktplätze gerechnet zu buche. Schon mal besser als letzte Woche. Allerdings stand der selbe Betrag auch schon Samstag Abend so da – am Sonntag hat sich also erneut gar nichts bewegt. Hier werde ich die nächste Woche nutzen und meine Preise nochmals checken müssen. Alle meine Aktionspreise liefen Ende 2016 aus und es scheint, dass diese einen erheblichen Motivationsschub bei den Kunden geliefert hatten.

Überdurchschnittlich hoch, mit 380€, fällt der Beitrag meines Private Label Produkts aus. Nicht zuletzt, weil in Italien eine größere Order herein kam. Entsprechend entfallen diesmal fast 40% der Einnahmen auf die Export-Marktplätze. Ein kleines Trostpflaster, denn an das Geld komme ich gerade nicht heran:

Schon wieder eine Rücklage!?

Letztes Wochenende war ich krank und lag flach. Und promt beantwortete ich zwei Rechnungsanforderungen verspätet (nach 30 statt 24h). Nun weiß ich nicht ob dies ein Grund war, oder ob eine Rücksendung an einem verkaufsschwachen Tag dafür verantwortlich war, jedoch hat Amazon wieder zugeschlagen: Eine Rücklage wurde eingerichtet. D.h. die Auszahlungen werden aktuell um eine Auszahlungsperiode versetzt durchgeführt. Das kennen wir schon, denn in #32 gab es das auch schon Mal. Aktuell stört mich das nicht, denn ich bin noch in der Planungs/Bestellvorbereitungsphase. Außerdem kommt aktuell gerade eh wenig Geld rein.

Entspannte Palettenlieferung

Am Freitag kam dann die angekündigte Palette an (nachdem der Fahrer schon mal am Dienstag vor der Tür stand, obwohl ich angekündigt hatte, dass ich erst Freitag die Ware entgegennehmen kann). Alle Befürchtungen waren umsonst, denn die Ware war in 2 größeren Transportkartons zusammen gefasst.

Zum Glück war die Ware nochmal in Kartons verpackt und nicht unter Folie. So ging das einlagern leicht.

Diese konnte ich schnell ins Haus und dann in meine Wohnung tragen. Endlich konnte ich mein finales Private-Label Produkt begutachten. Die Ware war exakt so verpackt wie ich mir das vorstellte und auch der eingelegte Flyer entsprach meinen Vorstellungen. Ich werde die Ware in der kommenden Woche neu verpacken (kleiner stückeln) und auch ein Set aus verschiedenen Varianten bauen.

Neue Amazon Impressums Features

Noch ein Hinweis zu eurem Amazon-Händlerimpressum. Vor einiger Zeit hatte ja die EU diese seltsame Streitbeilegungsplattform online gestellt und alle Händler verpflichtet einen Link im Impressum auf diese Plattform einzustellen. Amazon erlaubt aber keine Links im Verkäuferprofil und auch sonst nirgendwo. Damit waren alle Amazon Impressum eigentlich abmahnbar. Ich hatte versucht das Problem zu umgehen, indem ich den Link mit einem verstümmelten „http ://“ begonnen habe. Damit konnte man ihn zwar nicht anklicken, aber kopieren. Amazon hat das Problem behoben. Ihr könnt jetzt in eurem Impressum zwei Checkboxen anklicken und entsprechende Links werden von Amazon an euer Impressum angehängt. Ich könnte mich nicht erinnern, dass Amazon mich als Händler davon informiert hat. Wäre nett gewesen… (Habt ihr was davon gehört?)
Ihr findet euer Impressum unter „Einstellungen > Ihre Informationen und Richtlinien > Impressum“.

Ich bin da nur vorbei gekommen, weil ich meinen Hinweis auf meinen Kleinunternehmerstatus aus meinem Account entfernt habe. Ich hatte unter „Häufig gestellte Fragen“ (direkt neben den Impressums Settings) dort das Thema „Rechnungserstellung mit MWSt“ erklärt. Falls ihr Kleinunternehmer seid, könnt ihr das auch machen. Falls euch eure Kunden vorwerfen ihr würdet verschweigen (warum auch immer), dass ihr Kleinunternehmer seid.

Neues Rechnungstemplate genutzt

Da ich kein Kleinunternehmer mehr bin, kann und muss ich nun die MWSt auf meinen Rechnungen ausweisen. Wichtig ist dabei, dass ihr die angefallene MWSt pro Steuerklasse getrennt aufschlüsselt. Das ist vor allem dann wichtig, wenn ihr z.B. Bücher (oder Lebensmittel) verkauft. Dort fällt nur 7% MWSt an. Idealerweise schreibt man deshalb auf der Rechnung den Netto-Preis pro Posten und addiert am Ende die MWSt. Dummerweise ist das aber genau das Gegenteil von dem was Amazon uns als Input für die Rechnungserstellung liefert. Die Infos die man bei den Bestelldetails erhält sind nämlich alle Brutto-Summen. Deshalb habe ich pro Artikel-Zeile in meiner Rechnung noch in klein den Brutto-Einzelpreis aufgeführt. Etwas kleiner und ausgegraut. Für den Kunden sieht das „unwichtig“ aus. Allerdings nutzt meine Vorlage diese Spalte als Grundlage für die Formeln zur Ausrechnung des Netto-Betrags.

Wieso habe ich nicht die Vereinfachte Form mit „Enthaltene MWSt“ gewählt? (Wie beim Discounter auf dem Ausdruck?) Ich hatte gelesen, dass dies nur bis 150€ so gemacht werden kann. Da ich bereits größere Bestellungen hatte (wenn auch wenige), wollte ich nicht mit verschiedenen Templates herum jonglieren.

Messetickets und Urlaubsplanung

Abschließend habe ich noch meine Messetickets für die „Creative World“ in Frankfurt (28-31.01) gekauft. Dummerweise habe ich natürlich zuerst meinen Flug gebucht und dann das Ticket gekauft. Das ist deshalb ärgerlich, weil die Messe in FF einen Deal mit der Deutschen Bahn hat und ein Kombiticket mit ICE An-/Abreise bietet. Hier hätte ich mir sicherlich ein paar EUR sparen können. Die Messe wird für mich auch deshalb interessant, weil ich mich mit einem Kollegen und zukünftigen Partner aus UK dann erstmals live treffen kann.

Außerdem habe ich meine Urlaubsplanung gemacht. Ich werde im Oktober/November wieder nach Asien fliegen. Diesmal nach China. Und dort werde ich die größte Import/Export Messe der Welt besuchen: Die Canton Fair. Ganz nebenbei werde ich noch China bereisen. Etwas sorge macht mir die „golden Week“ Anfang Oktober. Dort möchte ich nämlich anreisen. Allerdings ist das die Woche wo halb China durch das Land fährt. Mal sehen wie ich das organisiere.

Soweit von meiner Seite. Habt ihr Messepläne dieses Jahr? Schreibt mir gern eure Pläne für euer Jahr.

9 Gedanken zu „Versand durch Amazon #67 – Planung für mein Messejahr und Impressumslink

  1. Christoph

    Ich würde mir das nicht antun mit den Rechnungen. Ich nutze Billbee, da ist der Steuersatz entsprechend hinterlegt, alles geht automatisch und pünktlich raus, und die Kosten sind überschaubar. Deine Zeit kannst du sicher besser investieren, oder nicht?

    Gruss Christoph

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        1. admin Beitragsautor

          Hmm.. Aktuell verkaufe ich pro Monat ca. 400Einheiten (außer diesen Januar….) D.h. 28EUR.
          Pro Monat mache ich ca. 50Rechnungen aktuell. Dauert jeweils 2Min. Also 100Min. Mein Stundensatz ist demnach 28EUR/1,67h = 16,75EUR/h. Also durchaus grenzwertig und überlegenswert.

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        1. admin Beitragsautor

          Naja… eine Nebentätigkeit zu untersagen bedarf eigentlich einem gewichtigen Grund z.B. falls dein Arbeitgeber selbst im Onlinehandel tätig ist. Aber da kann dir im Zweifelsfall eine Erstberatung bei einem Arbeitsrechtsanwalt weiter helfen. Und nur weil deine Kollegen traurig zu Boden schauen, heißt das nicht, dass du das auch so machen musst… Aber ist halt immer von der persönlichen Einzelsituation abhängig.

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  2. Sascha

    Die Creative World hatte ich auch aufm Schirm, habe mich dann aber doch wieder dagegen entschieden. Dafür geht’s 2 Wochen später auf die Ambiente in Frankfurt. Dachte die Ambiente deckt so ziemlich alles ab 🙂
    Gruß Sascha

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