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Versand durch Amazon #199: 4 Jahre FBAinGermany

Willkommen zurück zur 199ten Ausgabe des Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche ist eine Jubiläumswoche. Vor mehr oder weniger genau 4 Jahren begann meine FBA Reise. Damals hieß es für mich „Screw it, lets do it!“ Und diese Woche?

Bericht zur Lage des Verkaufs

Diese Woche sieht … seltsam aus. Irgendwie ging es auf den europäischen Marktplätzen hoch und runter wie auf der Achterbahn. So hatte z.B. Deutschland am Donnerstag seinen schlechtesten Tag (3.Oktober, Feiertag) und gleichzeitig schossen die Umsätze in Spanien und Italien in die Höhe. Am Freitag war in Spanien der Ofen schon wieder aus. In Italien beruhigte es sich auch wieder, aber in Frankreich ging dann richtig die Post ab. Frankreich lieferte am Freitag sogar das beste Tagesergebnis aller Marktplätze ab.
Ebenfalls untypisch: Der Mittwoch war der (zweit-)schlechteste Tag der Woche. Aber das ist alles sekundär. Was kam dabei rum?

Deutschland brachte es nur auf 1100€ Umsatz. Das ist klar dem Feiertag geschuldet. Dafür läuft es in Spanien (200€), Italien (>500€) und Frankreich (>600€) recht gut. Am Ende kommen so knapp unter 2500€ Umsatz heraus. Nicht schlecht, trotz Feiertagswoche in DE.

4 Jahre FBA in Germany – was hat sich geändert?

Nun, zum einen bin ich deutlich entspannter unterwegs. Das liegt sicherlich am Zeiteinsatz, vor 4 Jahren habe ich mehr Zeit in Geschäften und in online Portalen verbracht und nach Schnäppchen gesucht. Aber der Arbitrage Handel von damals ist ein eher totes Pferd. Deshalb bin ich davon abgestiegen. Das hat dadurch auch direkte Konsequenzen für die Manuelle Arbeit die bei mir hängen geblieben ist: Früher habe ich regelmäßig Pakete ge- und umverpackt und dann zu Amazon geschickt. Heute mache ich das alles direkt vom Hersteller aus. Wobei: Dieses Wochenende habe ich wieder ein paar Stunden (ca. 4-6h) an Produktbildern für neue Varianten gesessen. Aber das kommt nur noch sehr selten vor.

Eine weitere Änderung sind die finanziellen Größenordnungen: Vor 4 Jahren habe ich mit 1500€ Budget angefangen. Meine bisher größte Bestellung lag bei fast 15.000€! In den Ersten Monaten hatte ich pro Monat <200€ Umsatz. Dieses Jahr geht es auf einen Schnitt von 10.000€ Umsatz pro Monat zu. Am Anfang habe ich regelmäßig mitgefiebert, ob ich es schaffe mal einen Monat ohne „Nullertag“ hinzulegen. Mittlerweile bin ich über sowas zwar überrascht aber schaue mir nur noch die Summen in der Wochenzusammenfassung an.

Ein weiterer Aspekt sind die Zeithorizonte. Dinge gehen einfach langsamer als man hofft. Gerade wenn man die Leute/Zulieferer nicht persönlich kennt ist es mühsam die nötigen Informationen zusammen zu sammeln. Außerdem darf man nicht vergessen: FBA ist für mich ein Nebenjob und da kommt eben immer mal auch was dazwischen. Hobby? Naja… eher nicht. Ich hab da schon eine Gewinnerzielungsabsicht. 😉

„Und, wie ist das so mit dem FBA?“

Im Großen und Ganzen bin ich bis jetzt recht zufrieden. Allerdings ist mir der große spektakuläre Durchbruch verwährt geblieben. Ich glaube auch mehr und mehr, dass diese „Durchbrüche“ die Folge von vielen „Brüchchen“ sind: Weil man im Geschäft ist, ist man in der Lage Chancen zu ergreifen und mal ein Produkt zu probieren. Und eine solche Chance kann dann zünden – oder aber die Grundlage für einen neuen Geschäftskontakt sein durch den dann wieder eine Chance entsteht usw. Dazu passt eine Buchempfehlung: The Slide Edge. Das Buch dreht sich genau um diese kleinen Schritte die über lange Zeit hinweg dann die großen Erfolge ermöglichen. Gerade wer finanzielle Bildung aufbauen will, kann da auch ein schönes Beispiel über Zinseffekte lernen.

Wer hofft (und wenn ich ganz ehrlich bin, hatte ich die Hoffnung durchaus), dass man ein Onlinebusiness startet, Ware online stellt und am nächsten Morgen die Regale leer gekauft sind, der wird in 99,5% der Fälle enttäuscht werden. Nicht falsch verstehen – solche Szenarien kommen vor! Wahrscheinlich ist es aber eher, dass man sich langsam ranpirscht und man irgendwann feststellt: „Huch, also es läuft ja doch irgendwie….Interessant“

Soweit von meiner Seite. Nächste Woche ist ja noch ein „Jubiläum“. Also bis zum nächsten Mal,

Euer Kevin


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Versand durch Amazon #184 – kurzes Lebenszeichen

Hallo Leute, heute mal ein kurzes Lebenszeichen von mir aus Odessa. Letzte Woche gab es ja keine News von mir, deshalb gibt es diesmal die Zahlen der letzten beiden Wochen :

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die Verkäufe in Spanien laufen in den letzten beiden Wochen sehr gut. Es sind fast 750 € zusammengekommen. Das ist fast so viel wie der Umsatz in Frankreich der nur 10 bis 20 € höher liegt.

Italien hatte mit über 1000 € Umsatz ebenfalls recht gute Zahlen vorgelegt. Das beste Ergebnis hat natürlich wie sonst auch Deutschland. Mit fast viereinhalb 1000 € Umsatz in den letzten beiden Wochen kann sich das Ergebnis gut sehen lassen.

Insgesamt kamen so knapp unter 7000 € an Umsatz zusammen. Damit bin ich weiter voll auf Zielkurs.

Sonstiges

In der letzten Woche wollte ich Versandlabels zu einem Lieferanten senden und hatte seltsame Schwierigkeiten. Bei den DHL Labels wurde scheinbar das Versandgewicht falsch berechnet. Und zwar Anzahl Einheiten x Paketgewicht. Damit kam ein viel zu hoher Preis heraus. Bei UPS war der Preis korrekt. Eventuell war das ein kleiner Bug der nur kurzzeitig auftrat, aber genervt hatte der schon. Vorallem weil der label download mit meinem Android-Gerät nicht funktioniert und ich über das iPhone meiner Freundin gehen musste. Komplett nur mit dem Handy arbeiten kann ich so nicht. (Ist auch nicht so bequem).

Bis demnächst, euer

Kevin


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Versand durch Amazon #162 – Ware horten

Willkommen zurück zur 162ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche war umsatzmäßig eine wirklich starke. 

Bericht zur Lage des Verkaufs

Wie bereits angekündigt, lief diese Woche der Verkauf sehr gut. Das lag diesmal ganz eindeutig an Italien: An 3 Tagen der Woche (Do, Fr und So) lieferte Italien die stärksten Umsätze. Mit in Summe fast 900€ kam diese Woche ca. doppelt so viel Umsatz zu Stande wie normal. Ist damit Italien sogar stärkster Marktplatz? Nicht ganz: Deutschland lieferte mit 1100€ Umsatz noch etwas mehr ab, Die anderen Marktplätze brachte recht durchschnittliche Umsätze ein. Insgesamt kamen aus UK, FR und ES noch fast 400 € zusammen.
Damit haben wir auch die Gesamtsumme: 2380€

Woran lags? Ich vermute das ist ein Saisonaler Effekt (80%) gepaart mit dem Eintreffen meiner „Einsteigerfreundlichen Low Budget Variante“ meines Hauptprodukts (20%). Diese Variante war jetzt einige Zeit Out Of Stock da sie die einzige Variante ist die ich noch selbst umverpacke. 

Preiserhöhung angekündigt

Bei einem Handelsware Artikel (unter diesem Namen laufen wohl normale Artikel die nicht gelabelt werden) hat mich der Hersteller nun informiert, dass er die Preise im Februar um ca. 4% erhöhen wird. Als Gründe nannte er Material, Fracht und Personalkosten. Merkt ihr selbst auch Teurungen?
Da die Preiserhöhung jedoch nicht sofort gilt, werde ich vorher nochmal meine Lagerbestände auffüllen. Der Artikel gehört zu meinen „umkämpften“. Eigentlich komme ich bei dem Artikel kaum zum Zuge. Allerdings zeigte sich, dass in den letzten Monaten immer mal wieder eine Gewisse Anzahl von mir geordert wurde. Da ich nie in die „Langzeitlagergebühren“-Zone kam, werde ich erneut nachbestellen und die Artikel einfach liegen lassen bis sie aufgebraucht sind. Pro Artikel mache ich < 1 Euro Gewinn. Aber einen besseren ROI als auf der Bank hat mein Geld auf jeden Fall (Einkaufspreis ist auch nicht hoch 😉 ). Und ganz nebenbei passt es zu meiner Strategie noch vor Jahresende Ausgaben zu generieren um die Steuerlast zu reduzieren.

Sonstiges

Wie die letzten Wochen auch, läuft das Geschäft aktuell recht stark im Autopilot. Ich konzentriere mich aktuell eher auf die Immobiliensuche. Einzige Ausnahme war noch etwas Produktsuche im EU-nahen Ausland. Leider recht erfolglos.
Falls euch noch heiße Trends zur Weihnachtszeit aufgefallen sind, dann schreibt die gern in die Kommentare.
Viel Erfolg in der letzten Woche vor Weihnachten!


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Versand durch Amazon #157: Frischer Wind

Hallo Leute, willkommen zurück zu meinem 157ten Versand durch Amazon Logbucheintrag. Die Woche verlief wieder etwas freundlicher von den Zahlen her. Außerdem beantworte ich die Frage „Kann man mit Warenproben seinen Gewinn reduzieren?“. Weiterlesen

Versand durch Amazon #156: Läuft?!

Hallo Leute, willkommen zurück zum 156ten Logbucheintrag. Diese Woche gab es überraschende Erkenntnisse von meinem Steuerberater. Doch zuerst die Zahlender der letzten Woche:

Bericht zur Lage des Verkaufs

Der Samstag war etwas besonderes, da in allen Ländern der selbe Umsatz zu Stande kam.
Die restliche Woche verlief recht unspektakulär. Eine Warenlieferung ging ein und wichtige Produkte wurden damit wieder aufgefüllt. An den Wochentagen kam in Deutschland 175€ +-25€ herein. In den anderen Ländern ist die Performance nach wie vor schwach. In Summe brachte das Ausland nur 150€ zusammen. Ich frage mich doch zunehmend, ob mein herumprobieren mit den Varianten und den vielen Uploads nicht eventuell meine Listings im Rang nach hinten geschoben hat….
Am Wochenende brach der Umsatz dann auch in Deutschland ein, mit der Folge, dass am Samstag seit langem wieder eine 0 zu Buche Stand. Trotzdem kam am Ende >1100€ heraus. Da muss man schon fast froh sein.

Überraschendes vom Steuerberater

Mein Steuerberater macht für mich auch die Buchhaltung und schickt mir Quartalsweise den aktuellen Stand (Gewinn/Verlustrechnung). Eigentlich, dass habt ihr in den letzten Wochen gemerkt, ist meine Stimmung bezüglich des Geschäfts aktuell doch eher getrübt. Umso mehr erstaunte mich, dass der aktuelle Stand der Jahreszahlen einen ordentlichen Gewinn ausweist. Aber warum?
Die Antwort liegt in der unterschiedlichen Betrachtung der Werte und am Jahr 2018.

a) Der Steuerberater verbucht die Geschäftsvorfälle dann wenn sie passieren. D.h. wenn ich im Herbst 2017 eine GROSSE Warenbestellung ordere, dann sind die Ausgaben komplett 2017 erfolgt. Ich verkaufe aber die Ware nun 2018 und habe keinen Bedarf weitere Ware zu ordern. D.h. die Einnahmen liegen komplett in 2018. Das erklärt den Unterschied auf der Ausgabenseite zum Vorjahr.

b) 2018 war für mich im Sommer besonders gut gelaufen. Die Fußball-WM kam mir zu Hilfe und verschaffte mir zum ersten Mal überhaupt Umsätze jenseits der 10k/M. Das sieht man dann auch in der Abrechnung auf der Einnahmenseite. Im Endeffekt heißt dies nichts anderes, als dass sich die Arbeiten der letzten 3 Jahre nach und nach dann auszahlen. Ich hatte ja bisher jeden erwirtschafteten Euro und noch ein paar mehr wieder in Ware investiert.

Das Problem ist für mich jetzt also eher: Wie verhindere ich, dass der Gewinn zu üppig ausfällt und am Ende nur das Finanzamt lacht. Ich werde hier primär auf Wareneinkäufe setzen und noch etwas Hardware (Drucker) anschaffen den ich schmerzlich vermisse.

Was sonst noch läuft

Meine Nase! Am Mittwoch Abend begann mein Hals zu kratzen. Am Donnerstag bis Samstag lag ich mehr oder weniger Flach mit einer der schlimmsten Krankheiten überhaupt: Männergrippe. Die Details meines heroischen Kampfes mit den Viren erspare ich euch, jedoch war das Wochenende wenig produktiv. Ich klinge immer noch nicht ganz gesund, aber es geht schon wieder deutlich besser. Ich hoffe ihr bleibt Gesund und verbleibe bis nächste Woche.


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Versand durch Amazon #154 – Problem mit Variationen

Willkommen zur 154ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Eigentlich ist die letzte Woche gut los gegangen. Aber aber Freitag – Sonntag war dann der Ofen so ziemlich aus. Das Spiegelt sich auch in den Zahlen wieder. Deutschland brachte diese Woche keine 1300€ zusammen. Und wenn nicht Italien wäre (>200€ Umsatz), dann wäre auch im Ausland wenig zustande gekommen. In Summe kam etwas über 1600€ zusammen.

Aber wie lief eigentlich der letzte Monat? (September… ja ich bin spät dran…)

Rückblick auf den September

Ich habe mir einen Tax-Report gezogen und diesmal die bereinigten (abzgl. Rücksendungen) Tax-Exclusive (Netto) Umsätze angeschaut. Meine Umsätze stammen demnach zu >70% aus Deutschland. Italien war zweitstärkster Markt mit ca. 17%. Spanien und Frankreich waren fast auf den Euro genau gleich und brachten jeweils ca. 5% ein. Hier zeigt sich, dass Frankreich aktuell nicht gut läuft. (In der Vergangenheit war FR immer zweitstärkste Kraft, oder zumindest ähnlich stark wie Italien).

In Zahlen lag der Gesamtumsatz bei >6500€. Davon sind die Einkaufskosten abzuziehen. Als Faustformel gilt ja immer „Verkaufspreis bei Amazon = 3 x Einkaufspreis“. Dreh ich die Formel der Einfachheit halber mal um, bleiben diesen Monat ca. 2200€ hängen. Davon sind dann aber noch die Werbekosten zu bezahlen. Diese lagen bei insgesamt 1700€. D.h. mein Gewinn Vor Steuern liegt überschlägig bei 500€. FBA Verkäuferlevel 3. Ausbaufähig.

Eine Idee könnte eine weitere Reduzierung des Werbebudgets sein. Aktuell kämpfe ich aber gerade mit einem viel dümmeren Problem: Varianten.

Varianten-Problem

Vorweg: Das Problem besteht nur im Ausland. In Deutschland hat alles toll funktioniert. Flatfile Upload und alles wurde korrekt umgestellt.

Das Problem: Ich habe Produkte welche ich seit langem in einer „Number Of Items“ Variation verkaufe. Nun möchte ich weitere Varianten hinzufügen, welche aber über „Number Of Items“ nicht gut zu beschreiben sind. Also möchte ich auf eine „Color“ Variation umsteigen. Das hat zwei Vorteile:

  1. Color bietet ein SQUASH Bild an, d.h. man kann ein kleines Erklärendes Bild bei der Variation einfügen, anstatt einen langweiligen schwarzen Link.
  2. Color erlaubt einem einen „Freitext“ als Variantenname zu hinterlegen.

In Deutschland hat es gereicht das Variation Theme in allen Children auf „Color“ zu ändern und das entsprechende „Color“ Feld im Sheet zu befüllen. Upload, und fertig.

Im Ausland ist folgendes Problem aufgetreten: Die alten Produkte werden weiterhin als „NumberOfItems“ Variation angezeigt. Die neuen Varianten aber als „Color“ Variation. Es sieht aus, als ob unter der selben Parent-SKU(!) ein zweites Listing angelegt wurde.
Also habe ich nochmal alle Parents gelöscht (via Sheet upload), geprüft dass die Variationen weg sind (sind sie), die „Number of Items“ Spalte bei den Kindern geleert und die Parents erneut erzeugt. Selbes Ergebnis.
Danach habe ich wieder alle Parents gelöscht und nochmal mit NEUER Parent-SKU erzeugt. Selbes Ergebnis.
Jetzt Stehe ich auf dem Schlauch. Falls noch jemand Ideen hat, her damit. Verlinkte Marktplätze vielleicht?

Sonstiges

In Frankreich sah es in letzter Zeit sehr schlecht aus. Ich fragte mich also was da schief läuft. Ein Blick auf meine Listings zeigte mir, dass ich bei zwei wichtigen Produkten nur 1 Bewertung hatte und diese jeweils negativ war. Dabei waren die Kritikpunkte sogar im Listing genannt… D.h. der Kunde beschwert such über das Format meines Produkts obwohl es im Listing angegeben ist. Ein anderer beschwerte sich u.A. darüber, dass er 3 Pakete statt einem erhalten hatte. Beide habe ich erstmal erklärend kommentiert um ihnen etwas die Spitze zu nehmen.
Die letzte Bewertung ärgert mich dahingehend, dass dies natürlich Amazons verschulden ist.
Habt ihr in letzter Zeit versucht Bewertungen löschen zu lassen? Gibt es dafür einen Prozess?


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Versand durch Amazon #153 – Die Italienische Abrechnung

Hallo Leute, willkommen zurück zur 152ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Die letzte Woche war aus diversen gründen recht anstrengend für mich, da ein persönliches Thema mich beschäftigt und gleichzeitig das Thema Immobilien anstand. Entsprechend gering war meine Produktivität. Jedoch gibt es einige interessante Neuigkeiten zu vermelden.

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Versand durch Amazon #152: Internationale Angebote

Willkommen zu meinem 152ten Versand durch Amazon Logbuch. Einem ganz besonderen Eintrag, und endlich auch mal wieder etwas länger. Vor 3 Jahren hatte ich Urlaub genommen und beschlossen mal dieses FBA auszuprobieren. Diese Woche hatte ich wieder Urlaub und hab versehentlich einen Knopf gedrückt….

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Versand durch Amazon #150: Variantenreich

Hallo Leute und willkommen zur 150ten Episode meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche war ich wieder etwas aktiver und das hatte mit meinem Hauptprodukt zu tun.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Diese 150te Woche brachte endlich wieder etwas mehr Umsatz ein – rechtzeitig zum „Jubiläum“ könnte man sagen. Frankreich gönnte sich zwar eine Auszeit (<70€ Umsatz) dafür war Spanien mit >200€ und Italien mit fast 400€ dabei. Deutschland kam auf >1300€, was eher Durchschnitt ist. Aber dank des etwas stärkeren Auslands kamen über 2000€ zusammen.

Aktivitäten im PL Bereich

Letzte Woche (kurz vor dem letzten Bericht) konnte ich eine Einigung mit meinem Hersteller meines PL-Produkts #1 erzielen. Teil des Deals war eine neue Produktvariante. Und zwar möchte ich Sets aus verschiedenen Varianten anbieten um Kosten bei Amazon zu sparen. Die Idee dahinter: Anstatt 1 Packung in Variante A und 1 in Variante B zu kaufen, möchte ich eine Packung mit A+B bereit stellen. Dabei biete ich dem Kunden einen günstigeren Preis an, ich selbst profitiere von niedrigeren Versand und Pick&Pack kosten. Herausforderung war meinen Hersteller davon zu überzeugen diese Sonderanfertigung zu machen, da er mir eigentlich gerade die Preise wegen „zu viel Aufwand“ erhöhen wollte. Frei nach Coveys 4ter Regel „Think Win/Win“* konnte ich aber hier mit meinem Gegenüber einen zufriedenstellenden Deal aushandeln.

Das war aber natürlich nur die halbe Arbeit. Denn bevor ein Produkt, oder auch nur eine Variante, bei Amazon Landet müssen diverse andere Aufgaben erledigt werden:

  • Label mit der FNSKU müssen erstellt und an den Hersteller geschickt werden.
  • Vorher müssen die Listings erstellt werden
  • Bevor man was verkaufen kann, müssen die Listingtexte erstellt werden
  • Neue Bilder müssen her
  • Und die neuen Listings müssen auch im Ausland verfügbar sein.

Beim Erstellen des Listings merkte ich dann, dass ich die Variante ändern muss, da die bisherigen Varianten auf die Menge abzielten, ich jetzt aber eine Farbvariation anbieten möchte. Via Private Label Journey Gruppe auf Facebook fand ich dann auch heraus wie man seinen Varianten ein eigenes Minibild verpasst.

Tip: Um euren Varianten ein andere Minibild zu verpassen (keine verkleinerte Version des Hauptbildes) könnt ihr die Eigenschaft swatch_image_url benutzen. Ihr findet diese z.B. in der vollen Flat-File Vorlage. Das Bild sollte Quadratisch sein, im JPEG Format und mind. 500px groß. (angeblich die selben Anforderungen wie für das Hauptbild….!)

An den Bildern werde ich noch zu tun haben. Auch die Übersetzung steht noch an. Aber zumindest ist der Hersteller jetzt erstmal mit allen Infos versorgt und ich kann in Ruhe den Rest erledigen.

Soweit von meiner Seite. Ich hoffe der Tip mit dem Minibild hilft euch weiter. Eine Frage hätte ich noch an euch: Welche Prozessverbesserung, Tool oder Outsourcing hat euch in den letzten 10 Monaten am meisten voran gebracht und sollte ich auch ausprobieren/überlegen? Schreibt eure Vorschläge und Ideen unten in die Kommentare. Ich bin daran immer interessiert.


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*) Amazon Affiliate Link

Versand durch Amazon #149: Kommunikation

Hallo Leute, willkommen zurück zu meinem 149ten Logbucheintrag. Wir nähern uns dem Geburtstag von FBAinGermany.com. Doch aktuell befinde ich mich in den Mühen der Ebene.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Diese Woche verlief recht durchschnittlich. Deutschland schwächelte etwas, brachte aber zumindest >1200€ herein. Der Freitag, vor allem aber der Samstag war hier der Grund für die <200€/Tag : Samstag schien nur in Spanien und Frankreich mein Online-Shop offen zu sein.

Das Ausland brachte erneut ca 550€ ein, was recht ok ist. In Summe kamen 1750€ zusammen, was in Anbetracht meiner langsam sich leerenden Lager durchaus ok ist. Die Nachbestellung meines PL-Produkts #1 hatte ich hinaus gezögert, da mein Hersteller plötzlich mehr Geld wollte. Deshalb war Kommunikation von Nöten.

Kommunikation

Kurz vor Ende dieses Logbuch-Zeitraums gab es dann endlich Rückmeldung von meinem Lieferanten für das PL-Produkt #1. Ein Telefongespräch machte mir klar warum meine gegenüber höhere Preise wollten. Meine „Bulk-Orders“ waren ganz und gar nicht das was ihre Abläufe hergaben. Deshalb verursachte ich mit meinen Bestellungen mehr Stress als Freude. Kleinere, fokussiertere dafür Regelmäßige Bestellungen waren gewünscht. Kein Problem! Das hilft mir sogar, Überbestände bei Amazon und zu viel gebundenes Kapital zu vermeiden.

Amazon hat diese Tage auch eine Kommunikation heraus geschickt. Uns zwar geht es dabei um Produktbilder, welche nicht den Anforderungen entsprechen. Soweit ich die Mail verstehe geht es um das Produkt Hauptbild. Dieses muss auf weißem Hintergrund, in ausreichend hoher Auflösung und ohne Zubehör/Statisten abgebildet sein. Eine weitere Regel besagt, dass das Hauptbild das Produkt nicht in mehreren Farben und aus verschiedenen Richtungen abbilden darf. Im Oktober will Amazon betroffene Listings deaktivieren. Eine Reaktivierung kann dann bis zu 2 Tage dauern.
Damit man nicht grundlos (sondern begründet) in Panik verfällt, hat Amazon einen Report eingerichtet, der einem bereits vorab betroffene Listings meldet. Hier findet den im SC unter diesem Link: https://sellercentral-europe.amazon.com/listing/reports

Wählt dort dann „Fehlende Angebotsdaten und ausgeblendete Angebote“ bzw. in English „Listing Quality and supressed Listings“.
Bei mir waren nur alte Listings die ich nicht länger benutze betroffen. Wie sieht es bei euch aus?

Sonstiges

Ansonsten gibt es leider keine Rekorde oder dergleichen zu vermelden. Falls bei euch etwas interessantes aufgepoppt ist, lasst es mich und die anderen Leser gern in den Kommentaren wissen. Ansonsten wünsche ich euch wie üblich eine erfolgreiche Woche!


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