Schlagwort-Archive: Private Label

Versand durch Amazon #127: Das war der März

Hallo Leute, ich bin seit gestern zurück aus Indonesien. Ich werde wohl auch noch diese Woche mit der Aufarbeitung der Dinge beschäftigt sein, die in den letzten 6 Wochen liegen geblieben sind. Allerdings kann ich hier schon einmal eine Zusammenfassung des März geben.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Im letzten Monat war ich komplett passiv unterwegs. Einzig Rechnungsanforderungen habe ich bearbeitet. Was kam dabei Umsatzmäßig heraus?

Deutschland hatte mit einem Umsatz von nur 2575€ immer noch den größten Beitrag. Frankreich kam auf die Hälfte und Italien immerhin über die 1000€ Marke. In Summe kamen im März knapp über 5700€ zusammen. An Werbung gab ich über 500€ aus. Somit bin ich nach wie vor im Level 4 gelandet.

Die erste Aprilwoche war von Ostern geprägt. Deutschland war zwar etwas besser unterwegs als im Schnitt im März, lag mir 900€ jedoch immer noch unter der Tausender Marke. Spanien und UK legten zusammen und kamen so knapp über die 100€. Frankreich und Italien machten selbiges, knackten damit aber die 500€ Marke. Insgesamt also 1500€ Wochenumsatz.

Wie geht’s weiter?

Meine Verkaufszahlen meines Private Label Produkts sind nach wie vor schwach. Mein Plan war es, eine eMail Kampagnie zu nutzen um FIrmen anzuschreiben und sie auf mein Produkt aufmerksam zu machen. Zwischenzeitlich ist die neue DSGVO (Datenschutzgrundverordung) in Kraft getreten und gefühlt (jedenfalls von den Newslettern die ich erhalten habe) ist jetzt plötzlich alles neu und anders und überhaupt. Hier muss ich mich nochmal genauer informieren, ob nur private Personen/Emails davon betroffen sind oder ob ich auch beim Anschreiben von Firmen-eMails (max.mustermann@bigBusiness.com) die im Internet auffindbar sind Probleme bekommen kann. Und wie sieht das bei Freelancern etc. aus… Da muss ich noch mal recherchieren. Wenn ihr da Infos habt, bitte gern kommentieren.

Ansonsten steht natürlich die USt-Erklärung für Q1 an. Also wieder Papierkram. Soweit erstmal von mir.

Versand durch AMAZON #125 – Deadlines

Hallo Leute willkommen zurück zur 125 Episode meines Versand durch Amazon Logbuch. Mittlerweile bin ich im Urlaub in Indonesien . Deshalb halte ich mich diesmal kurz. Die letzte Woche vor der Abreise war echt produktiv da ich diesmal eine harte Deadline hatte die Mehrheit mich zu fokussieren. Ich besorgte Nachschub für meine verschiedenen Produkte organisierte eine Anlieferung per Spedition zu Amazon und fand noch die Zeit die Webseite für meinen privat Label Produkt aufzusetzen .

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die letzte Woche war von den Umsätzen nachher wieder recht überschaubar. Deutschland war natürlich wieder die stärkste Land. Die genauen Zahlen kann ich nicht nachreichen da ich gerade in einem Minibus sitze. in Summe kommen ca 1300 € zusammen.

Privat Label Projekt

Zum Gestalten einer eigenen Produkt website kann ich euch folgenden Tipp geben:

Nutzt ein vernünftiges Template. Ich habe Hestia verwendet was dank eines video tutorials sehr gut zu konfigurieren war. Ich bin mit dem Endergebnis sehr zufrieden und kann nun endlich auch Kunden zu meiner Webseite schicken für Bilder könnt ihr bei pixabay.com vorbeischauen.

Soweit von mir. Viel Erfolg mit euren Geschäften.

Versand durch Amazon #124: Emails finden

Hallo Leute willkommen zur 124ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuch. Diese Woche stand ganz im Zeichen der Urlaubsvorbereitungen. Allerdings gab es trotzdem zwei wichtige Themen. Zum Einen habe ich eine Mastermind Runde in Berlin mit einem befreundeten Unternehmer gehabt der mir wichtige Ratschläge bezüglich E-Mail-Marketing gegeben hat. Zum Anderen war ich damit beschäftigt meine Lagerbestand aufzustocken, damit ich während meines Urlaubs meine Ruhe habe. Doch zuerst einen Blick auf den…

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die Verkäufe waren auch diese Woche wieder sehr zurückhaltend. Der beste Tag war Dienstag mit knapp unter 250 €. Das Ausland war diesmal besonders überschaubar. Frankreich war mit 235 € noch das stärkste Land. Spanien und Italien lagen gleich auf mit dem Vereinigten Königreich – bei unter 30 €. Alles in allem war so kaum ein Blumentopf zu gewinnen und ich kam am Ende nur auf 1030 €. Ich hoffe in der nächsten Woche sieht es wieder besser aus .

Mein Privat Label Produkt fängt langsam an sich zu verkaufen. Allerdings sind die Werbekosten noch sehr hoch. Ich schiebe das darauf, dass mein Produkt neu und unbekannt ist und ich durch die Werbung extra Überzeugungsarbeit leisten muss.

Mastermind Runde & privat Label Projekt

Ein befreundeter Unternehmer aus London war am Donnerstag in Berlin und ich nutzte die Chance mich mit ihm über mein Geschäft zu unterhalten. Er ist ein Spezialist im Bereich E-Mail-Marketing und war sehr überrascht, dass ich keinen Prozess zur „lead generation“ habe. Er zeigte mir einige Tools mit denen ich E-Mail Adressen herausfinden kann. Gerade wenn es darum geht Geschäftskunden anzuschreiben ist es wichtig einen Zugang zu den diversen Firmen zu finden. Wichtig dabei ist dass ich nicht vorhabe Privatperson zu zu spammen, sondern gezielt Firmen anzuschreiben. Eines der Tools was ich euch nicht vorenthalten möchte ist hunter.io. Damit könnt ihr euch zu einer URL bekannte, im Internet auffindbarer E-Mail Adressen anzeigen lassen. Aktuell versuche ich gerade einen Freelancer zum scrapen von URLs zu finden. Die Aufgabe ist schwieriger als Gedacht. Schließlich möchte ich nicht ALLE Firmen an mailen, sondern nur die in meiner Nische – am besten noch segmentiert nach Typ. Im Endeffekt heißt dies: Wenn du die Aufgabe outsourcen willst, dann definiere selbst die Suchanfragen und die Websiten wo du suchst, und die Freelancer sammeln nur noch die URLs ein. Wenn du die Suchanfragen von den Freelancer machen lassen willst, dann rechne damit, dass du eine Menge irrelevante Einträge bekommst (woher sollen die es auch besser wissen).

Ansonsten habe ich noch Zeit gefunden mich mit der Homepage meines Privatlebens Produkts zu beschäftigen. Ich bin damit recht weit gekommen einzig die eigentliche product Landing Page fehlt noch. Von außen kann man dabei noch nichts erkennen da ich ein Plugin Benutzer mit dem ich einen coming soon Modus aktivieren kann und anstatt der Webseite ist sieht man so nur eine Platzhalter Seite die sagt dass hier gerade etwas Neues entsteht.

Nachschub

Zweites wichtiges Thema diese Woche war Nachschub ordern. Ich möchte vermeiden im Urlaub mich mit diesem Thema beschäftigen zu wissen, deshalb versuche ich noch vor meinem Urlaub das Thema abzuschließen dabei wird sicherlich wieder etwas Kapital gebunden aber auf der anderen Seite ist das nicht schlimm da ich weiß dass es am Ende mehr wird.

Soweit von mir. Habt ihr in den letzten beiden Wochen auch geringere Verkäufe zu verzeichnen, oder betrifft das nur mich?

Versand durch Amazon #123: Weiter! Immer Weiter!

Willkommen zurück zu 122ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche stand im Zeichen meiner Urlaubsvorbereitung. Deshalb ist geschäftlich wenig passiert. Allerdings gab es doch noch ein paar Neuigkeiten vom Private Label Projekt. Doch zuerst die Zahlen:

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die Winterferien scheinen sich auf mein Geschäft auszuwirken. Jedenfalls wäre das eine mögliche Erklärung für die aktuelle Flaute. Die Woche begann gut mit ca. 350€ Umsatz in Deutschland. Leider kam dann danach nicht mehr so viel und am Ende stand für den Deutschen Marktplatz nur magere 735€ auf der Anzeigetafel. Auf platz 2 schafft es Italien mit 130€ vor Frankreich mit 110€. In Summe kamen nicht mal 1050€ zusammen.

Privat Label Projekt

Letzte Woche hatte ich noch berichtet, dass ich hartnäckig geblieben bin und eine größere Menge Ware an einem Kunden ausliefern konnte. Leider hat er diese Woche von seiner Rücktrittsklausel Gebrauch gemacht und angekündigt acht von neun Paketen zurück zu geben.
Jedoch bleibe ich weiterhin optimistisch und werde mich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Ich glaube dass meine Produkte besser sind als die der Konkurrenz und es nur eine Frage der Zeit ist, dass ich diese auch verkauft bekomme. Vor meinem Urlaub möchte ich deshalb verschiedene weitere Großkunden anschreiben. Ich glaube dass die meisten Firmenkunden nicht unbedingt loyal bezüglich ihren Zulieferern sind, sondern in der Lage sind kurzfristig einen neuen Zulieferer zu akzeptieren wenn dieser ein attraktives Angebot vorlegen kann. Wenn dies stimmt, habe ich Chancen neue Kunden zu gewinnen.
Parallel werde ich mir überlegen, ob es nicht auch Zwischenhändler gibt die ich als Kunden gewinnen kann. Das wird allerdings vor dem Urlaub nicht regelbar sein.

Außerdem habe ich mit meinem Hersteller über die Details einer neuen Bestellung geredet. Von verschiedenen Kunden habe ich gehört dass mein Produkt attraktiv ist, sie jedoch eine andere Größe bevorzugen. Deshalb werde ich meine zweite Bestellung in einer abgewandelten Form durchführen. Da ich jetzt bereits weiß, welche Schritte notwendig sind um die Bestellung bis ins Lager zu Amazon zu transportieren, hoffe ich dass ich diesmal schneller sein werde. Außerdem plane ich mehr Aufgaben direkt in China beim Hersteller durchführen zu lassen. Das reduziert Kosten und die Time-To-Market. Ich glaube außerdem, dass der Hersteller mittlerweile mehr Vertrauen in mich hat, da bereits die erste Order ausgeliefert worden ist.

Soweit von mir. Lasst euch nicht entmutigen, wenn es mal nicht so läuft. Dran bleiben!
Euer Kevin

Versand durch Amazon #122: Ins Netz gegangen

Hallo Leute und willkommen zurück zur 122ten Ausgabe meines Logbuchs. Diese Woche gab es eine Böse Überraschung in Form eines Phishing-Angriffs – innerhalb des Seller Centrals.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Aktuell bin ich stark mit Urlaubsvorbereitungen Abgelenkt. Da ich mehrere Wochen unterwegs sein werde, versuche ich aktuell mein Geschäft so aufzustellen, dass ich komplett mobil bin – egal von wo auf der Welt. Dabei habe ich etwas die Lagerbestände aus dem Auge verloren und bin bei einigen, sich regelmäßig verkaufenden Artikel OOS (out of stock) gelaufen. Am Wochenende habe ich das dann korrigiert, auch wenn ein defekter Drucker mir fast einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte.

In Summe kam deshalb letzte Woche nur knapp unter 1300€ zusammen. Deutschland war diesmal mit <900€ wieder schwach unterwegs.

Schlechte Woche? Moment… da war ja doch noch was…

Private Label Projekt

Letzte Woche berichtete ich von einem Deal mit einem größeren Kunden. Diese Woche habe ich die Ware samt Rechnung dort abgeliefert und hoffe, dass der Kunde nicht doch noch einen Rückzieher macht (den Ausweg hatte ich eingebaut, damit ich überhaupt zum Zuge kam). Aber eigentlich klang das alles ganz gut von meinen Gegenüber. Es wurde sogar noch besser. Am Donnerstag war beim Kunde ein Treffen mit den Vertretern der verschiedenen Landesniederlassungen. Dort wurden meine Produkte mit vorgeführt. Idealerweise sorgt das dann für Bestellungen aus allen diesen Ländern. Darunter war auch Kanada. Das ist besonders gut, da ich aktuell nicht nach Kanada liefern kann. D.h. jeder Verkauf da hin ist absoluter Bonus.

Es gab dann noch eine positive Begebenheit. Bei einer großen Organisation besteht Interesse meine Artikel zu verwenden. Problem ist, dass diese Organisation nur aus einem abgeschlossenen Backendsystem bestellen darf. Wie kommt man da hinein? Keine Ahnung. Jedoch hat mir ein Kontakt verraten welche Firma aktuell die Ware immer liefert, wenn durch das System bestellt wird. Diese Firma habe ich jetzt angeschrieben und hoffe sie als Zwischenhändler gewinnen zu können.

Oster Angebote nutzen

Amazon wirbt aktuell für seine Osterangebote. Letztes Mal (Weihnachten) habe ich das ausgeschlagen. Dieses mal probiere ich mein Glück und habe die 35€ „Teilnahmegebühr“ bezahlt. Da ich einen Artikel eingestellt habe, der in mehreren Varianten verfügbar ist, muss ich nur einmal die Gebühr bezahlen und bin dann mit allen 3 Varianten dabei. Ich kann nur hoffen, dass es etwas nützt.

Phishing Angriff

Am Donnerstag bekam ich dann eine seltsame Nachricht von einem Kunden über das Seller Central(!). Man fragte mich, ob das Angebot noch gültig sei und schickte mir einen Bit.ly Link. Ich war verdutzt, dass Amazon den Link nicht aus der Mail entfernt hatte und klickte ihn an. Interessanterweise kam ich zu einem SellerCentral Login. Ich hatte gerade mein Hirn an der Gardarobe abgegeben und tippte also mein Passwort ein. Im moment als ich mich einloggte, klickte es in meinem Kopf und ich verstand, dass ich gerade mein Passwort preisgegeben hatte. Glücklicherweise hatte ich die Zwei-Faktor-Authorisierung* (2FA) aktiviert. Ich erhielt einen Code auf das Handy. Falsch. Ich erhielt 2 Codes auf mein Handy. Und noch einen Anruf mit einem Code.

Ich loggte mich sofort ein und änderte das Passwort. Dank der 2FA konnte der Angreifer trotz korrektem Passwort sich nicht anmelden, da er dafür mein Telefon hätte haben müssen (oder via IMSI-Catcher die SMS abfangen…ok). Wenigstens ist mein Passwort jetzt mal wieder erneuert worden…

*) Ihr könnt die zwei-faktor-authorisierung so aktivieren: SellerCentral > Einstellungen > Anmeldeeinstellungen > Erweiterte Sicherheitseinstellungen bearbeiten

Update zum Thema Müll

Wie wir alle ja nun leidlich herausfinden mussten, ist zumindest noch für dieses Jahr das Thema Müll nur in Handarbeit für jedes Land zu klären. Die wichtigsten Informationen findet man bei Tobias Winter im Blog. Der ließt hier auch regelmäßig mit und ich sage an der Stelle gleich mal DANKE! @Tobias: Wenn du einen Paypal.me Link hast, dann stell den mal irgendwo online. Ich Bedank mich da bei dir mit ner kleinen Spende für deine Arbeit.

Soweit von mir. Ich hoffe euch hat es gefallen und besser noch: Ihr habt was neues gelernt. Ich widme mich wieder meiner total tollen Synology DS218 die ich für meinen Trip scharf machen möchte. So ein NAS was auch als privater kleiner Cloud Server dienen kann (Nextcloud 12) wäre schon schick auf der Reise.

Versand durch AMAZON #121: Des eigenen Glückes Schmied

Hallo Leute, willkommen zurück zur 121 Ausgabe meines Logbuchs. Diese Woche war wirklich spannend, da ich zum einen versuche einen großen Kunden von meinem Produkt zu überzeugen, andererseits weil ich einen kleinen Wochenendausflug auf die Paperworld nach Frankfurt gemacht habe und dort wieder einiges gelernt habe.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Diese Woche begann mit einem Paukenschlag: Fast 700€ Umsatz in Deutschland allein! Das ließ hoffen. An den restlichen Tagen kamen zwar im Schnitt immer über 200€ zusammen, aber wirklich Rekordumsatz wurde es so nicht. Deutschland brachte am Ende der Woche sogar „nur“ 1400€ Umsatz heim. Frankreich war mit 325 der zweitstärkste Marktplatz. In Summe waren es knapp über 2000€ Umsatz.

Des eigenen Glückes Schmied

Diese Woche lernte ich wieder eine Lektion in Hartnäckigkeit. Seit letztem Dezember habe ich einen „Lead“ (d.h. einen Draht zum Kunden der sich als Umsatz nieder schlagen könnte) zu einem größere Kunden. Letzte Woche gab es erneut Mailverkehr. Diese Woche wurde nochmal konkreter nachgefragt und ich beantwortet alle Fragen ehrlich und aufrichtig. Ich wollte sogar noch einen Schritt weiter gehen und erwähnte die nicht gefragten Lieferzeiten und dabei auch das chinesische Neujahr. Als Antwort kam „OH – mit chinesischen Produkten haben wir schlechte Erfahrungen. Wir haben kein Interesse mehr.“ Boom

Anstatt heulend nach Hause zu rennen, habe ich erstmal zurück gefragt was denn die schlechten Erfahrungen waren. Ich bin aufrichtig von meinem Produkt überzeugt, und glaubte deshalb nicht, dass etwas mit meinem Artikel nicht stimmen könnte. Außerdem hatte ich letztes Jahr auf der Konferenz wo der Kontakt hergestellt wurde, auch Warenproben verteilt, so dass dort eigentlich keine offenen Fragen da sein sollten.

Zufälligerweise fand ich heraus, dass der Kunde am Abend eine öffentliche Veranstaltung hatte, und ich fuhr dort mal vorbei (Außerdem hatte mich das Thema interessiert). Nach der Veranstaltung ging ich zu einem der Moderatoren und war positiv überrascht, jemanden zu treffen den ich bereits letztes Jahr auf der Konferenz getroffen hatte. Ich erzählte ihm von meinem Problem und meiner Verwunderung. Er versicherte mir, dass es ein Missverständnis sein müsste. Mein Produkt wäre gut und akkut gebraucht. Wir überlegten kurz und kamen zu einer Win-win Situation:

Ich liefere alle Restmengen die ich im Keller habe an den Kunden und schreibe eine Rechnung zum selben Preis als ob der Kunde die größte Mengenstaffel bestellt hätte. Der Kunde kann die Ware in Ruhe ausprobieren und falls sie nicht gefällt hole ich sie wieder ab. Der Kunde hat kein Risiko, da er sich nicht commiten muss und ich habe mein Produkt beim Kunden. Gesagt getan. Parallel informierte ich meinen Email Kontakt über die Absprachen und bat auch den Moderator am nächsten Tag im Büro Bescheid zu geben.

Es zeigt sich, dass man sich nicht einfach abwimmeln lassen darf.

Ausflug auf die Paperworld nach Frankfurt

Als Teilnehmer der letzten Paperworld, erhielt ich eine Einladung kostenfrei dieses Jahr die Messe zu besuchen. Ich nahm dies war und nutzte die Chance mich mit meinem Lieferanten persönlich zu treffen und kurz abzusprechen, was aktuell passiert.

Außerdem nutzte ich den Tag mich mit potentiellen Herstellern von Komplementär-Artikeln zu unterhalten. Also Artikeln die mit meinem aktuellen Artikel Hand in Hand gehen. Dabei lernte ich eine Menge indem ich beschrieb was ich wollte und mir einfach nicht zu schade war Anfängerfragen zu stellen. Der Trick dabei ist: Selbst wenn man bei einem Hersteller als „Ahnungslos“ unten durch ist, kann man mit dem neu erworbenen Wissen beim Hersteller zwei Stände weiter glänzen und wird ernst genommen. Ich weiß mittlerweile recht genau was ich brauche und habe auch schon eine Idee wer der Lieferant werden könnte.

Müll und kein Ende

Wer die Kommentare zum letzten Beitrag ließt, wird gemerkt haben, dass der Grüne Punkt nicht die erhoffte Lösung bringt. Das Thema Müll Lizenzen ist nach wie vor ein Problem. Aktuell sieht es so aus, dass tatsächlich die Situation so ist:

  • Man ermittelt für jedes belieferte Zielland selbst die Lizensierungslage und Anbieter und lizenziert dann selbst dort.
  • Man nutzt einen Dienstleister der, im Falle dass man viele Länder beliefert hat, locker 2-3 Tausend Euro kostet.

Bis sich Anbieter finden, die diese Lücke schließen, muss man nun wohl Risikominimierung betreiben. Ich werde wohl Variante A machen, beginnend mit dem Land mit dem meisten Verkäufen hin zu den „Sonderfällen“.

Wer von euch also Anbieter für ES, IT, FR und AT kennt, möge dies bitte in den Kommentar schreiben. Ich werde parallel dazu auch nochmal Facebook befragen.

Sonstiges

Den Blog Beitrag habe ich diesmal überwiegend auf meinem Telefon geschrieben. Ich teste was geht um mich auf meine nächste SüdOstAsien Reise vorzubereiten. Darüber werde ich aller Voraussicht nach auf kevunterwegs.wordpress.com berichten.

Soweit von mir. Ich wünsche euch eine gute Woche. Bleibt hartnäckig!

Versand durch Amazon #120 – So ein Müll!

Hallo Leute, willkommen zurück zur 120ten Ausgabe meines Logbuchs. Es ist einmal mehr Jahresbeginn und ich habe ein paar Neuigkeiten bezüglich Verpackungsmüll & Co.
Daneben habe ich mich wieder mit dem immer wiederkehrenden Lieblingsthema „Dokumente für die Steuer zusammen suchen und aufbereiten“ beschäftigt.
Außerdem gibt es wieder einen Blick auf mein Private Label Produkt.

Bericht zur Lage des Versands

Die aktuelle Woche ist wieder auf guten Niveau verlaufen. Schwächste Tage, mit unter 150€,  waren Samstag, wenig verwunderlich, und Montag, was dann doch überraschend war. Dienstag und Donnerstag kamen jeweils über 400€ Umsatz zu Stande.

Deutschland brachte fast 1300€ ein. Stärkster Auslandsmarktplatz war einmal mehr Frankreich mit knapp 400€ Umsatz. In Summe waren es knapp unter 2000€

Update zum Private Label Projekt

Ich habe ein Produkt mit Alleinstellungsmerkmal. Mein Produkt hat einen erhöhten Nutzen für den Kunden gegenüber dem bisherigen Standardprodukt. Mein Produkt steht online auf Amazon. Das heißt also:

nichts. Denn das wichtigste fehlt bisher. Bewertungen? Naja… auch, meine Bemühungen in diesem Bereich fruchten langsam. Ich hoffe noch auf den ein oder anderen Review.
Was ich eigentlich meine ist TRAFFIC! Mein Produkt wird aktuell noch nicht für die Top Keywords gefunden. Dementsprechend wenig Traffic kommt bei meinen Listings an. Bisher wurden das Produkt weniger als 100 mal angesehen! Also was macht man in so einem Fall?

PPC Kampagnie schalten. Die läuft jetzt seit letzter Woche und hat zumindest einen verkauf generiert. Hier muss noch mehr passieren.

Hab ich Untergangsstimmung? Nein. Ich glaube, dass mein Produkt etwas taugt. Ich verkaufe hier nicht Katzenstreu aus dem Netto weiter, sondern habe ein Produkt mit einem Nutzen was ich meinen Kunden nur oft genug zeigen muss. Hier muss doch mehr gehen…

So ein Müll – VerpackV, VerpackG und europäischer Versand

Letzte Woche hatten wir das Thema ja schon angesprochen. Solange man in Deutschland verkauft ist das Thema Verpackungsverordnung (VerpackV) relativ leicht händelbar. Usepack hatte ich bis dato genutzt, da diese sehr günstig Lizenzen anboten. Allerdings ist der Europaweite verkauf hier der Haken. Man braucht in vielen EU Ländern eigene Lizenzen. Und dies meines Wissens nach auch schon bei Kleinstmengen. Mir kam jetzt „Der Grüne Punkt“ wieder unter die Augen. Dieses Duale System hat Ableger in ganz Europa und soll wohl die gesuchte Lösung des Problems sein. Allerdings möchte ich das erst wirklich klären, bevor ich die teurere Lizenz/Grundbeitrag beim Grünen Punkt bezahle. Eine Antwort habe ich bisher noch nicht.

Wie viel Müll fällt eigentlich an?

Um das zu berechnen habe ich mir ein etwas größeres Excel zusammen gebaut. Als Basis benutze ich den „Von Amazon versande Sendungen“ Report. Dort enthalten sind Menge, SKU und Zielland. Für jede SKU kann man im Excelsheet die Menge pro Verpackungsstoff (Glas, Pappe, Blech, etc) angeben und das Sheet extrahiert aus dem Bericht die Verkäufe jeder SKU pro Zielland.  Danach ermittelt das Sheet daraus die Obergrenze der versandten Materialien pro Zielland (und insgesamt).
Wieso Obergrenze? Ich ignoriere Rücksendungen. Dadurch kommt zwar eine etwas größere Menge zusammen, aber damit bin ich auf der sicheren Seite. Falls Interesse an dem Excel-/OOffice-Sheet besteht und ihr euch die 2-3h Arbeit damit auf 1h reduzieren wollt, bin ich gern bereit die Datei gegen freiwillige Spende online zu stellen.
Schreibt einfach dazu in den Kommentar ob ihr das sinnvoll/hilfreich findet, dann mach ich das Sheet noch etwas benutzerfreundlicher.
Und falls ihr einen Ansprechpartner beim Grünen Punkt oder einem anderen „paneuropäischen Dualen System“ habt, dann bitte an mich weiter vermitteln.

Versand durch Amazon #118: Zielarbeit und Organisatorisches

Hallo Leute und willkommen zurück. Dieser Logbucheintrag ist wieder etwas kürzer. Die letzten Tage meines Urlaubs war ich damit beschäftigt ein neues Auto zu kaufen. Das hat alles in allem ca. 2-3Tage Zeit gekostet, und mir einen Trip quer durch die Republik beschert. Die restliche Zeit wurde mit Planung und Zielen verbracht.  Weiterlesen

Versand durch Amazon #115: Auch das noch

Als wäre mein Private Label Produkt nicht schon spät genug dran, gabs diese Woche noch eine Verzögerung. Willkommen zurück zur 115ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs. Es kam diesmal wieder einiges zusammen… selbstverschuldete Verzögerung, Erkältung, Verzögerungen von Lieferanten und der ganz normale Weihnachtsstress.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Fangen wir bei den selbstverschuldeten Verzögerungen an. Ich hatte die ein oder andere Woche mein anderes (erstes) Private Label Produkt ignoriert und durfte nun die Konsequenzen spüren: Als einige Gut laufende Variante ausverkauft waren brach der Umsatz ein. Kombiniert mit einigen anderen Produkten deren Anlieferung bei Amazon im Weihnachtsstress recht lange dauert und mind. einem Produkt was Amazon zur Zeit ablehnt zu labeln, war diese Woche die Luft raus.

Deutschland machte nur noch einen Umsatz von 615€, die restlichen Länder brachten nochmals etwas über 200€ zusammen, so dass diese Woche mit 850€ eher eine zum vergessen war.

Private Label Projekt

Ich war mit meinem zweiten Verpackungslieferanten nicht so happy, als er mir einen Liefertermin in der KW50 zusagte. „Wir versuchen es bis KW49“ – es wurde der Freitag in der KW50. Und nicht nur das, der LKW wurde in einen Unfall verwickelt (so die Geschichte. Ich kann das nicht nachprüfen) und kam deshalb selbst am Freitag nicht an. So verzögerte sich meine Anlieferung bei Amazon um eine weitere Woche.

Da mich der restliche Weihnachtsstress, gebündelt mit einer Erkältung, sonst recht gut in Schach hielten, habe ich meinen Fiverr Account wieder aktiviert und Freelancer für Copywriting und Keyword-Research angeschrieben. Dadurch hoffe ich mit einem ansprechenden Listing den Verkauf zu starten.

Soweit von meiner Seite. Ich habe in den letzten Wochen auch vermehrt Probleme mit dem Blog festgestellt. Ich kümmere mich aktuell um ein Upgrade bei meinem Hoster, damit in Zukunft FBAinGermany immer sofort am start ist.

Wer noch LastMinute einkäufe von Geschenken bei Amazon machen möchte, sei nochmals auf meinen Affiliate Link hingewiesen. Oder wer den Blog total gut findet und gern etwas „Stromgeld“ einwerfen möchte, dem kann ich PayPal empfehlen legen.

Versand durch Amazon #114: Warten…

Hallo Leute, diese Woche gibt es wenig zu berichten. Deshalb halte ich mich kurz.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Aktuell läuft der Umsatz schlecht. Ich vermute, dass dies mit einem ausgelaufenen Artikel zu tun hat, bei dem ich aktuell in der Wiederbeschaffung bin. Der Fokus auf mein Private Label Projekt hat da zu dieser Lücke geführt. Einige andere Produkte habe ich aktuell nicht in der Pipeline da sie zu geringe Margen abwerfen. Was nützt es, wenn man 300€ mehr umsatz macht, dabei aber nur 10€ mehr Gewinn raus kommt. (Hier sieht man was passiert wenn man generische Handelsware verkauft. Das kann auch mal recht dürftige Ergebnisse liefern.)

Konkret kamen diese Woche 1050€ in Deutschland und nochmals 220€ im Ausland zusammen. Gerade für die Weihnachtszeit nicht sehr berauschend.

Private Label Update

Am interessantesten war diese Woche noch ein Telefonat mit Kühne+Nagel zu deren Services und wie ich dies eventuell zukünftig nutzen kann um größere Kundenbestellungen abseits von Amazon zu befriedigen.

Bezüglich meines aktuellen Produkts warte ich noch immer auf die letzte Verpackungsform. Erst dann gehen die Paletten auf Reise zu Amazon. Damit bin ich nun ca. 14 Tage hinter meinem Plan – wobei das ja nix zu sagen hat. Ich habe einige „Test Sets“ meines Produkts selbst verpackt und diese Woche zur Lebenshilfe gebracht damit die mit auf die Paletten kommen. Dabei konnte ich einen Blick auf die Stapel fertig verpackter Ware werfen. Das war schon toll…

Eine Lessons Learned habe ich aber noch: Wenn ihr Verpackungsmaterial bestellt, bestellt immer mehr als ihr braucht! Ich lasse 1300 Einheiten verpacken und habe 1400 Kartons und Aufkleber bestellt. Das ist auch nötig, denn es entsteht immer mal Ausschuss. Da wird ein Aufkleber nicht ganz glatt aufgebracht, oder ein Karton reißt ein. Sowas passiert immer mal. Also lieber auf Vorrat bestellen!

Soweit von mir. Ich hoffe bei euch geht es besser voran. Wer Weihnachtsgeschenke kauft und mir einen kleinen Obolus zukommen lassen möchte, dem sei mein Amazon Affiliate Link an Herz gelegt. Einfach damit zu Amazon springen und dann einkaufen. Kostet euch nix und ich bekomme ein paar Cent „Vermittlungsgebühr“ von Amazon. Wäre ne nette Geste von euch. Wer noch ein Geschenk sucht, dem sei nochmal besonders das Buch „Mindset“ von Carol S. Dweck empfohlen. Soviel wie in diesem Buch hab ich mir noch in keinem Angestrichen!