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Versand durch Amazon #185 – Monatsrückblick Juni

Hallo Leute – ich bin wieder da. Nach über einem Monat in der Ukraine, gibt es heute den Monatsrückblick Juni und damit auch den Rückblick auf meine Einnahmen während ich im Urlaub war.

Bericht zur Lage des Verkaufs – im Juni

Heute werfen wir den Blick direkt zurück auf den letzten Monat. Im Vormonat gab es ja einen sensationellen Rekordumsatz von über 14.000€. Schauen wir einmal wie sich die Umsätze im Vergleich verändert haben.

UK: Ja, die gibt es noch. Nach 110€ im Vormonat waren es diesmal unter 80€. Naja…

Italien: Der Monat war eigentlich eher durchschnittlich. Wenn es da nicht in der Monatsmitte wieder einen Ausreiser gegeben hätte. Am 19.06. wurden über 500€ Umsatz gemacht und dadurch am Ende ein recht gutes Ergebnis von 2270€ erreicht. Das lag zwar noch immer unter dem Vormonat (2500€) aber nicht mehr so deutlich.

Frankreich: Der Marktplatz startete schwach oder sagen wir „normal“. Ab der Monatsmitte fingen die Umsätze aber an rasant zu steigen. Die Maximalwerte pro Woche lagen erst bei 130€, dann 140€, dann bei fast 200€ und abschließend bei 420€.
Wenn ich so eine Exponentialkurve sehe denke ich sonst immer an Startups. 😉
Insgesamt kamen 2400€ herein was dem Niveau des Vormonats entspricht.

Spanien: Verlief ähnlich wie Italien. Also ganz durchschnittlich. Allerdings gab es auch hier einen Ausreiser: Am 10.06. kamen plötzlich 380€ Umsatz zusammen. Am Monatsende waren es 1030€, genau 380€ mehr als im Vormonat.

Die Auslandsmarktplätze liegen damit leicht (100€) über dem Niveau des Vormonats.

Deutschland: Good Old Amazon.de brachte natürlich wieder die Haupteinnahmen herein. Und das mit Stil! Es gab keinen einzigen Tag Ausfall, im Gegenteil gab es sogar nur 4 Tage unter 100€ Umsatz. Nach oben wurde die 500€ Marke 7x durchbrochen (und einmal angekratzt). Die Durchschnittswerte lagen bei 300+€. Das war kein solider Monat, das war ein STARKER Monat! Am Ende kamen 9370€ heraus. Das sind nochmal 870€ mehr als im Vormonat und 1000€ mehr als im Vorjahr.

Dadurch ist dann auch klar, dass es einen neuen Rekordmonat gab: Mit knapp über 15.100€ wurden alle Zielvorgaben nachhaltig übertroffen.

Dies ist insbesondere meinem täglichen intensiven und kleinteiligen Management zu verdanken!
Ach nee…. ich war ja im Urlaub und hatte eigentlich nur paar mal rein geschaut ob es Probleme gab. Gesamtaufwand lag bei 4-6h in dem Monat. Und da sind die Steuerdokumente und Kundenmails mit dabei.

Neuer Verkäuferlevel?

Die Umsatzzahlen muss man zu aller erst mal von Steuern befreien. Damit bleiben ca. 10k übrig. Meine genaue Marge werde ich euch hier nicht aufschlüsseln. Wir arbeiten mal mit der Amazon Faustformel „Verkaufspreis = Einkaufspreis + Amazonkosten + Gewinn“ wobei die Bestandteile EK, Amazon und Gewinn ungefähr gleich hoch sind. D.h. eine Marge von 33%.

Dann blieben vom großen Umsatz nur noch 3333€ übrig. Aber es gibt da ja noch den Anteil „Werbekosten“. In Summe habe ich ca. 1520€ für Werbung ausgegeben. D.h. Gewinn bleibt am Ende (nach USt aber vor Einkommenssteuer) noch 1800€ (ca. 12% des Umsatzes) übrig. Das ist der Wert für die Verkäuferlevel Betrachtung. Ich bin damit solide auf Level 4. Die nächste Stufe würde bei gleicher Rechenmethode ca. 25.000€ Umsatz benötigen. Das ist dann noch ein Stück.

Versteuert sind das dann ungefähr 1300€. D.h. Gewinn nach Steuern: ca. 8,6% des Umsatzes. Damit kann man z.B. als Digitaler Normade in Indonesien, Thailand oder Vietnam leben. In Deutschland auch, allerdings nur in den günstigen Lagen und sparsam. Aber dann ist da noch die Unsicherheit, dass die Umsätze jeden Monat auch wegbrechen könnten. Aber als Nebenjob waren die 6h Arbeit mit ca. 215€/h schon recht ordentlich vergütet. 😀

Sonstiges

Es ist noch eine Nachricht von Amazon bei mir in die Inbox geflattert:

Guten Tag,
gemäß den Änderungen des deutschen Umsatzsteuergesetzes (§ 22f UStG) muss Amazon eine Steuerbescheinigung (F22) von Verkäufern einholen, die in Deutschland steuerlich registriert sein müssen.
Wir haben Ihr Konto geprüft und festgestellt, dass Sie gemäß unseren Unterlagen in Deutschland steuerlich registriert sein müssen. Bitte beachten Sie, dass Verkäufer, die in einem Land der Europäischen Union, Island, Liechtenstein oder Norwegen rechtmäßig niedergelassen sind und bis zum 1. Oktober 2019 keine Steuerbescheinigung (F22) vorlegen, nicht mehr bei Amazon.de oder an Kunden in Deutschland verkaufen können. […]

Mail von Amazon.de

Die Nachricht wundert mich schon, da ich bei der Anmeldung ja meine USt-ID eingeben musste. Das Thema sollte aber easy zu lösen sein.

Gab es während meiner Abwesenheit noch größere Neuigkeiten im Amazon-Land? Wie ist euer Monat Juni gelaufen? Lasst es mich in den Kommentaren gern wissen.

Bis zum nächsten Mal!
Euer Kevin


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Versand durch Amazon #175 – Monatsrückblick März

Hallo und willkommen zurück zur 175ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs. Heute gibt es den Monatsrückblick März und wieder einen kurzen Einblick in meine aktuellen Themen.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die letzte Märzwoche schloss in Deutschland nochmals schwächer ab als letzte Woche. Das ist jetzt nicht so doll und ca. 1250€ Umsatz in Deutschland sind auch nicht ganz so mittelprächtig.
Es war erneut das Ausland, welches die Eisen aus dem Feuer holen musste: Montag Italien, Dienstag Frankreich, Donnerstag und Freitag wieder Italien. Das waren die Tagesspitzenreiter. Deutschland hatte am Mittwoch einen absoluten Knallertag mit 600€ Umsatz. Das zeigt dann aber auch, wie schwach die restlichen Tage waren. Italien schaffte es dann am Ende mit >550€ knapp vor Frankreich (>500€) durch das Ziel zu kommen. Spanien schaffte gute 250€ und selbst UK lieferte noch etwas Umsatz.
In Summe kamen so fast 2600€ zusammen. Also doch wieder genug um auf Kurs zu bleiben. Was heißt das für den März?

Monatsrückblick März

Die Wochen im März verliefen überwiegend sehr stark. Fangen wir von unten an: UK lieferte 100€ Umsatz. Nett… Mehr gibts dazu nicht zu sagen.

Spanien lieferte 1000€ Umsatz ab. Das ist dann schon eine interessantere Hausnummer und hilfreich für das 100k Jahresziel.

Frankreich und Italien – wer ist stärkster Auslandsmarktplatz? Italien holt sich mit fast 2000€ Umsatz den Platz vor Frankreich mit dessen 1675€.

In Summe stehen so fast 11.000€ zu buche. Das monatliche Ziel liegt bei 8.333€ und wurde damit übertroffen.

11.000€ Umsatz sind jedoch nicht gleich meinem Profit. Da ich recht hohe Werbeausgaben habe (>=1000€/M) werde ich am Ende mit weniger als dem erwünschten Level 5 heraus kommen.

Sonst so?

Größere Nachschublieferungen stehen an. Das ist mittlerweile für mich Routine und läuft einfach so. Die größere Menge Ware, welche ich von Amazon zurück geholt habe und die aktuell bei meinem Logistiker eingelagert ist, bildet hier eine Ausnahme. Amazon knallt die Remissionen erstmal auf eine Palette und schickt die irgendwie raus. Kommt die Ware aus mehreren Lagern, kommen mitunter auch mehrere Remissionslieferungen an. Mein Logistiker hat die Teile „eingesammelt“ und eingelagert. Wenn ich nun Ware zurück zu Amazon verschicken möchte sind verschiedene Themen zu klären:

  1. Welche Ware in welcher Anzahl wurde überhaupt angeliefert? (Amazon kann ja auch mal was vergessen oder verlieren)
  2. Wie wurde die Ware für den Transport verpackt? Kann man die Transportverpackung benutzen um Ware zurück zu schicken?
  3. Wie lange dauert es die Ware für den Rückversand vorzubereiten und was kostet mich das?

Aktuell habe ich eine Lösung mit meinem Logistiker besprochen, aber jetzt ging es erstmal darum Ware überhaupt wieder verfügbar zu machen. Wirklich optimal gelaufen, auch aus Kostensicht, ist die Geschichte noch nicht. Da werde ich mich mit dem Logistiker nochmal treffen müssen und nachdenken wie man das effizienter abwickeln kann.

Soweit von meiner Seite. Wie lief bei euch der März? Seid ihr auf Kurs?

Bis zur nächste Woche! 
Euer Kevin


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Versand durch Amazon #173 – Geht So…

Hallo Leute und willkommen zurück zur 173ten Episode meines Versand durch Amazon Logbuchs. Die letzten beiden Wochen waren ja richtig toll gelaufen. Da stellt sich direkt die Frage was wohl diese Woche gebracht hat.

Bericht zur Lage des Verkaufs

In Deutschland startete der Montag mit 200€ Umsatz etwas verhalten in die Woche. Der Dienstag lag bei 300€ und der Mittwoch bei fast 500€ Umsatz. Das sah schon mal gut aus. Der Donnerstag war mit 350€ ebenfalls gut, aber ab Freitag war dann „Wochenendflaute“ mit „nur“ <100€ am Tag. Am Ende ware es knapp über 1600€ und damit im SOLL.

Die ausländischen Marktplätze brachten am Wochenanfang in Summe pro Tag ca. 120€ Umsatz ein. Am Freitag landete Italien mit >250€ seinen stärksten Tag, bevor am Samstag und Sonntag kaum noch etwas passierte. Entsprechend kamen in Summe dann auch etwas über 800€ Umsatz zusammen. Das ist sehr gut, denn ich erhoffe mir im Schnitt >520€.
Somit war die Woche dann in Summe mit 2450€ auch wieder eine gute. So kann es weiter gehen.

Private Label Nachschub

Meine Vorratspackungen meines PLP#2 sind mittlerweile Out of Stock. Letztes Jahr verkauften diese sich gar nicht. Dieses Jahr hingegen recht gut. Das hatte ich bei der Remission (Langzeitlagergebühr) nicht einberechnet. Deshalb muss ich nun wieder etwas ware zurück liefern. Aktuell liegt diese bei meinem Logistiger in Chemnitz im Lager. Mal sehen wie schnell (und zu welchem Preis) ich die Ware da von der Palette und zurück zu Amazon bekomme. Die Ganze Palette zurück schicken, ist keine gute Idee, da ich dann in einem Jahr direkt wieder Überbestand hätte.

Abschluss

Das soll es für diese Woche wieder gewesen sein. Wie ihr vielleicht gemerkt habt, versuche ich das Thema „4h Work Week“ bezüglich FBA gerade etwas stringenter um zu setzen. Soll heißen: ich verschwende aktuell keine Zeit mit Minioptimierungen sondern lasse den Lader laufen und schau nur ab und zu mal rein. Die Zeit investiere ich dann in andere Themen.
Viel Erfolg mit euren Produkten, und bis nächste Woche!


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Versand durch Amazon #155: Es ist kompliziert

Hallo Leute, willkommen zu einem kurzen Update meines Versand durch Amazon Logbuchs.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die Verkaufszahlen sind diese Woche erneut erbärmlich. Deutschland lag erstmals seit langem wieder unter 1000€. Sogar unter 900…. Da helfen dann auch keine 450€ aus dem Ausland um das noch gut zu machen. Kurzum: etwas über 1300€ Umsatz.

Probleme, Probleme

Aktuell geht mir etwas die Luft aus. Die Kommunikation mit einem deutschen(!) Zulieferer gestaltet sich unnötig aufwändig weil Informationen nur ab und zu und unvollständig geliefert werden. Die Verkaufszahlen sind mies, in Frankreich liegen meinem Listing ein paar negative Bewertungen auf dem Magen (auf Grund von Missverständnissen des Kunden) und die „Variationsgeschichte“ scheint wohl ein Dead End zu sein.
Letzte Woche schrieb ich, dass ich nicht in der Lage bin im Ausland die Variationtypes einiger Listings umzuändern. Der Support hat abgewinkt, da doch alles toll ist und ich mit dem Zustand happy sein sollte. Dass ich mich auch noch privat mit ein paar Problemen herumschlage hilft da nicht wirklich.

Private Label Produkte

PLP #1

Für mein erstes Produkt hatte ich seit einiger Zeit die Idee eine „Maßanfertigung/Custumization“ anzubieten. Mein Hersteller würde das zu (recht happichen) Preisen mitmachen und dann Dropshipping zum Kunden anbieten. Nur weiß ich aktuell nicht, wie ich das mit vertretbarem Aufwand in Amazon integriere. Was ich definitiv nicht will ist, manuell emails weiter zu leiten. Aber die Versandbestätigung muss ja auch bei Amazon eingetütet werden.

PLP #2

Mein zweites Produkt verkauft sich recht stabil mit ca. 5-7 Einheiten pro Woche. Das ist ganz nett, aber viel zu wenig um meinen Bestand in absehbarer Zeit abzuverkaufen. Idealerweise soll man ja seinen Bestand alle 6 Monate „drehen“. Aktuell sieht es eher nach 3-4 Jahren aus. Meine zaghaften versuche größere Kunden anzusprechen sind nicht gefruchtet. Aktuell schwirren mir folgende Begriffe im Kopf herum: „Preissenkungen“ und „Facebook Werbung“.
Die Frage ist, ob die Preissenkung nicht potentielle Einzelhändler und Großkunden abschrecken könnte, da dann die Marge nicht mehr passt…

Schlusswort

Einzige Info im „Sonstiges“ Bereich: usepac schrieb mich an und forderte mich auf, meine Registrierungsnummer der Zentralen Stelle zu melden. Für mich sah es so aus, als ob da nicht groß verifiziert wurde, ob die Nummer stimmt. Hauptsache da steht was drinnen. Allerdings hatte ich meine Nummer direkt zur Hand (jedenfalls die Vorläufige) und hab diese hinterlegt.

Soweit von meiner Seite. Wirklich viel kann ich euch leider nicht berichten. Ich hoffe bei euch läuft es besser und der nass kalte Herbst hat euch nicht so im Griff.


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Versand durch Amazon #154 – Problem mit Variationen

Willkommen zur 154ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Eigentlich ist die letzte Woche gut los gegangen. Aber aber Freitag – Sonntag war dann der Ofen so ziemlich aus. Das Spiegelt sich auch in den Zahlen wieder. Deutschland brachte diese Woche keine 1300€ zusammen. Und wenn nicht Italien wäre (>200€ Umsatz), dann wäre auch im Ausland wenig zustande gekommen. In Summe kam etwas über 1600€ zusammen.

Aber wie lief eigentlich der letzte Monat? (September… ja ich bin spät dran…)

Rückblick auf den September

Ich habe mir einen Tax-Report gezogen und diesmal die bereinigten (abzgl. Rücksendungen) Tax-Exclusive (Netto) Umsätze angeschaut. Meine Umsätze stammen demnach zu >70% aus Deutschland. Italien war zweitstärkster Markt mit ca. 17%. Spanien und Frankreich waren fast auf den Euro genau gleich und brachten jeweils ca. 5% ein. Hier zeigt sich, dass Frankreich aktuell nicht gut läuft. (In der Vergangenheit war FR immer zweitstärkste Kraft, oder zumindest ähnlich stark wie Italien).

In Zahlen lag der Gesamtumsatz bei >6500€. Davon sind die Einkaufskosten abzuziehen. Als Faustformel gilt ja immer „Verkaufspreis bei Amazon = 3 x Einkaufspreis“. Dreh ich die Formel der Einfachheit halber mal um, bleiben diesen Monat ca. 2200€ hängen. Davon sind dann aber noch die Werbekosten zu bezahlen. Diese lagen bei insgesamt 1700€. D.h. mein Gewinn Vor Steuern liegt überschlägig bei 500€. FBA Verkäuferlevel 3. Ausbaufähig.

Eine Idee könnte eine weitere Reduzierung des Werbebudgets sein. Aktuell kämpfe ich aber gerade mit einem viel dümmeren Problem: Varianten.

Varianten-Problem

Vorweg: Das Problem besteht nur im Ausland. In Deutschland hat alles toll funktioniert. Flatfile Upload und alles wurde korrekt umgestellt.

Das Problem: Ich habe Produkte welche ich seit langem in einer „Number Of Items“ Variation verkaufe. Nun möchte ich weitere Varianten hinzufügen, welche aber über „Number Of Items“ nicht gut zu beschreiben sind. Also möchte ich auf eine „Color“ Variation umsteigen. Das hat zwei Vorteile:

  1. Color bietet ein SQUASH Bild an, d.h. man kann ein kleines Erklärendes Bild bei der Variation einfügen, anstatt einen langweiligen schwarzen Link.
  2. Color erlaubt einem einen „Freitext“ als Variantenname zu hinterlegen.

In Deutschland hat es gereicht das Variation Theme in allen Children auf „Color“ zu ändern und das entsprechende „Color“ Feld im Sheet zu befüllen. Upload, und fertig.

Im Ausland ist folgendes Problem aufgetreten: Die alten Produkte werden weiterhin als „NumberOfItems“ Variation angezeigt. Die neuen Varianten aber als „Color“ Variation. Es sieht aus, als ob unter der selben Parent-SKU(!) ein zweites Listing angelegt wurde.
Also habe ich nochmal alle Parents gelöscht (via Sheet upload), geprüft dass die Variationen weg sind (sind sie), die „Number of Items“ Spalte bei den Kindern geleert und die Parents erneut erzeugt. Selbes Ergebnis.
Danach habe ich wieder alle Parents gelöscht und nochmal mit NEUER Parent-SKU erzeugt. Selbes Ergebnis.
Jetzt Stehe ich auf dem Schlauch. Falls noch jemand Ideen hat, her damit. Verlinkte Marktplätze vielleicht?

Sonstiges

In Frankreich sah es in letzter Zeit sehr schlecht aus. Ich fragte mich also was da schief läuft. Ein Blick auf meine Listings zeigte mir, dass ich bei zwei wichtigen Produkten nur 1 Bewertung hatte und diese jeweils negativ war. Dabei waren die Kritikpunkte sogar im Listing genannt… D.h. der Kunde beschwert such über das Format meines Produkts obwohl es im Listing angegeben ist. Ein anderer beschwerte sich u.A. darüber, dass er 3 Pakete statt einem erhalten hatte. Beide habe ich erstmal erklärend kommentiert um ihnen etwas die Spitze zu nehmen.
Die letzte Bewertung ärgert mich dahingehend, dass dies natürlich Amazons verschulden ist.
Habt ihr in letzter Zeit versucht Bewertungen löschen zu lassen? Gibt es dafür einen Prozess?


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Versand durch Amazon #151: Unerwartete Chance

Hallo Leute, willkommen zurück zu meinem 151ten Logbucheintrag. Diese Woche ergab sich für mich eine unerwartete Chance Kontakt mit potentiellen Kunden aufzunehmen. Und auch die Verkäufe liefen gut.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Eigentlich hätte diese Woche nicht gut werden können. Aus einem mir noch nicht klaren Grund wurde in Frankreich, einem meiner Hauptabsatzmärkte, ab Dienstag NICHTS verkauft. Mit 7,50€ Umsatzbeitrag ist das ein schmerzlicher Ausfall. Spanien brachte 150€ ein. Italien brachte über 370€ Umsatz ein, was ok ist. Wieso war die Woche also ok? Deutschland! Über 2000€ Umsatz retteten die Woche und katapultierten mich in die „gute Woche“ Gegend.

Arbeiten an Private Label Produkten (PLP)

Neue Varianten für PLP#1

Diese Woche war etwas besonderes, da ich berufsbedingt nach Madrid reisen durfte. Die Arbeiten an meinem PLP waren dadurch natürlich nur eingeschränkt möglich. Allerdings fand ich Zeit um Bilder für meine neuen Varianten zu erstellen, sowie die Sendung zu Amazon auf den Weg zu bringen. Das war leider nicht so smooth wie gedacht, da das neue Set für meinen Hersteller noch ungewohnt im Handling war. Ich entdeckte ein paar Fehler bei der Packliste die sich aber dank guter Kommunikation und mitdenken auf Seiten des Herstellers direkt beheben ließen.

Unerwartete Chance für mein PLP#2

Wie ich schon schrieb war ich in Madrid. Ich war teil einer „Prototypen-Veranstaltung“ bei der mein Arbeitgeber ein neues Trainingsformat testete. Mit dabei: Das Who-Is-Who der Trainer-Community meines Arbeitgebers. Leider bemerkte ich das erst nachdem ich vor Ort war. Denn diese Personen sind gleichzeitig Teil meiner Zielgruppe für mein PLP#2…

An einem Abend saß ich neben einem unserer Führungskräfte am Tisch und erwähnte etwas von Amazon. Daraufhin begann mich dieser Chef auszufragen. Als ich mein Produkt erklärt hatte war er total verblüfft und ging zu den Trainern und meinte die sollten das doch mal anschauen…. Da war ich baff. Ich nutzte die Chance und versorgte die Einkäufer mit Samples (dank Seller Central kann ich sowas von überall aus veranlassen). Bei einem Gespräch mit einem Trainer erfuhr ich dann, wie die internen Einkaufsprozesse laufen und an wen ich mich prinzipiell wenden muss um überhaupt berücksichtigt zu werden. Das klang dann schon mal nicht mehr ganz so easy. Aber dieser Zufall half mir überhaupt erstmal auf den Schirm bei den internen Trainern. Mal schauen ob dabei was rum kommt.

Soweit von meiner Seite. Die Frage von letzter Woche interessiert mich weiterhin: Welche Prozessverbesserung, Tool oder Outsourcing hat euch in den letzten 10 Monaten am meisten voran gebracht und sollte ich auch ausprobieren/überlegen? Schreibt eure Vorschläge und Ideen unten in die Kommentare. Ich bin daran immer interessiert.


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Versand durch Amazon #146: Besser als gedacht

Hallo Leute, in den letzten Wochen war ich recht geknickt, da ich glaubte mein neues Produkt würde sich nicht verkaufen. Diese Woche musste ich lernen, dass dies so nicht stimmt…. zum Glück.s

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die letzte Woche hätte wieder eine richtig tolle werden können. Und das kam so:
Am Montag stieg Deutschland mit >400€ in die Woche ein und das Ausland steuerte den Rest bei um die 500€ Marke zu knacken. Am Dienstag wieder über 400€ insgesamt. Mittwoch wieder über 400€, Donnerstag 300€. Am Freitag dann der stärkste Tag (was rar ist) mit knapp unter 700€ Umsatz. Dann kam der traditionell schwache Samstag mit <150€. Den Abschluss besorgte dann der Sonntag mit sage und schreibe 0€. Das ist kein Schreibfehler. Aber trotzdem nicht schlecht, kamen doch so >2500€ Umsatz zusammen.

PL2 : Doch besser als gedacht

In den letzten 2 Wochen war meine Stimmung etwas down, da ich glaubte 0 Einheiten meines neuen Produkt verkauft zu haben. Und zwar nutze ich eine Filtereinstellung in meinen Emails um anhand der „Amazon hat ihre Ware versandt“ Mails zu erkennen wie es so läuft. Meine Filter waren aber auf ein Schlagwort eingestellt, welches ich im Zuge der Titeloptimierung vor 2 Wochen weiter nach hinten im Titel verschoben hatte. Da nur der Anfang des Titels in der Email auftaucht, erkannte mein Filter keine Verkäufe. Als ich den Fehler bemerkte, zog ich mir direkt nochmal die echte Statistik von Amazon und wertete diese aus. Und anstatt schlechter lief es in den letzten Wochen sogar besser! Noch besser war meine Stimmung, als ich Rückmeldung von einigen Reviewern erhielt, welche ich auf FB angesprochen hatte. Diese bestätigten, dass mein Produkt in ihrem Umfeld 1A funktionierte. Eine Reviewerin war so begeistert, dass sie versuchen möchte mein Produkt in ihrer Firma als Standard zu etablieren. Dass sie ohne mein nachfragen dann direkt noch einen positiven Amazon Review geschrieben hatte war da die Krönung.

In dem Zuge habe ich auch nochmal meine Facebook-Werbung gecheckt. Diese korreliert mit einer Woche, in der ich die meisten „Probiersets“ verkauft habe. Eventuell war die Facebook-Werbung durchaus erfolgreich. Da ich nicht mit FB-Pixel & Co gearbeitet habe, weiß ich das nicht mit Bestimmtheit. Aber ich denke ein erneuter Test könnte sich hier anbieten. Wenn es wieder einen Spike gibt, dann kann ich das definitiv zuordnen.

Soweit von meiner Seite. Ich hoffe auch bei euch gab es positive Überraschungen. Zum Abschluss noch ein kurzer „Gedankenblitz“ zum drüber nachdenken:
Was passiert eigentlich in Hinblick auf die DSGVO, wenn man virtuellen Assistenten (VAs) Zugriff auf den Amazon Account einräumt bzw. auf die Bestell/Steuerinfos?


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Versand durch Amazon #142 – Connections

Hallo Leute, willkommen zurück zur 142ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche war wieder interessant. Aber hauptsächlich wegen des Wochenendes.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Das Wochenende war bereits bei den Verkaufszahlen interessant. Bis zum Sonntag morgen war die Woche ganz ok. Aber international war bis dahin sehr wenig gelaufen. In Summe hatten alle nicht deutschen Marktplätze gerade einmal 200€ eingenommen. Deutschland hatte bis dahin eine super Woche hingelegt und allein an den ersten 3 Tagen bereits fast 1400€ Umsatz gemacht und stand am Sonntag morgen sogar bei sehr guten 1900€.
Am Sonntag kam dann plötzlich eine große Menge Orders aus Frankreich herein und katapultierte die Umsätze von 100€ auf fast 600€. Deutschland hatte ebenfalls noch gute Verkäufe zu verzeichnen, so dass am Ende knapp 2800€ zu Buche standen. Sehr gut!

Tolles Wochenende

Netzwerkeffekte #1

Das Wochenende war geprägt von Besuch eines guten Freundes und seiner Frau. Es ging auch da ums Geschäft, jedoch nicht um Amazon FBA. Als die beiden wieder abgereist waren, nahm ich mir eine Aufgabe vor, die ich seit langem vor mir herschiebe. Grundlos, wie sich herausstellte. Und zwar fragte ich in den verschiedenen FB Gruppen ob jemand interesse hätte mein Produkt auszuprobieren um mir Feedback zu geben. Es meldeten sich 10 Leute aus meiner Zielgruppe aus verschiedenen EU Ländern die gern einmal probieren wollen. Idee ist, dass ich ihnen mein Produkt zur Verfügung stelle und bei positiven Feedback sie darum bitte auch bei Amazon eine Bewertung abzugeben.

Netzwerkeffekte #2

Als ich auf FB unterwegs war, schrieb mich ein alter Bekannter an. Wir hatten vor 20 Jahren zusammen Fußball gespielt und kommen aus derselben Ecke. Seit Jahren hatte wir uns nicht mehr gesehen. Ich hatte gehört er sei erfolgreicher Geschäftsmann geworden und schrieb ihn auf Amazon einmal an. Ich erzählte was ich so mache und er was er so macht. Soweit so gut. Am Sonntag kontaktierte er mich und meinte er hätte da ein Produkt was er gern Online vertreiben wollte. Ob ich Interesse hätte das zu machen. Ich sagte „ja schon. Aber bei zwei Verkäufern wird die Marge dann eng.“. Ich bot ihm an ihm zu helfen das Produkt online zu bringen. Er brauchte dafür ja nur einen Amazon Account. Als Eingetragener Kaufmann hatte er alle anderen Voraussetzungen ja zur Hand.Selbst die Bilder für das Listing hatte er schon. Antwort „Ne. Ich hab gerade zuviel hier zu tun. Mach mal. Kannst am Anfang auch die Marge zu 100% behalten.“ Ich sagte zu. Denn was habe ich dabei schon zu verlieren?

Dabei zeigt sich einmal mehr, dass man in der Geschäftswelt ruhig etwas mehr als etwas zu wenig über seine Unternehmungen reden sollte. Manchmal erwachsen daraus Geschäftschancen an die man gar nicht gedacht hat.

Sonstiges

Soweit von mir. Auf Facebook gab es noch eine interessante Diskussion zum Thema „Wie schaffen es die Chinesen auf die Bestsellerplätze mit schlechten Listings?“. Diese Diskussion war interessant. Sie zeigt, dass es einen riesigen Pool an grauen oder schwarzen Techniken gibt, die Händler ausnutzen um andere zu verdrängen. Scheinbar ist das so effektiv, dass man sogar mit völlig lieblosen 0815 Listings Verkäufe generieren kann. Was genau gemacht wird, wollten die Wissenden nicht Preis geben, aber vermutlich handelt es sich um gekauften externen Traffic, welcher den A9 (Amazons Suchalgorithmus) so beeindruckt, dass er diese Listings bevorzugt. Google konnte man vor einigen Jahren so auch etwas vormachen. Das ging so lange gut, bis Google den Hammer fallen gelassen hat und Linkfarmer hart abgestraft hat. Die Frage ist: Wie lange macht Amazon das Spiel mit. Zum Vorteil der Kunden sind die schlecht gemachten Listings keinesfalls.


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Versand durch Amazon #141 – Handarbeit

Hallo Leute und willkommen zurück zur 141ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Aktuell ist mein Fokus auf einem anderen Projekt gelegen, aber das heißt nicht, dass nicht auf im FBA Bereich Dinge geschehen.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Deutschland steckt in der Kriese. Klingt wie eine Spiegel überschrift, bezieht sich aber auf meine Umsätze in Deutschland. Erstmals kratzen diese nämlich wieder an der 1000er Marke. Leider. Üblich waren Zahlen im Bereich 1600 +-200€.
Allerdings fiel das nicht sonderlich ins Gewicht, denn das Ausland war diese Woche überraschend stark: über 1300€ Umsatz ist eine Hausnummer. Gehe ich die Zahlen durch, fällt auf, dass nur Italien hier heraus sticht. Italien hat diese Woche über 800€ Umsatz zu verzeichnen. Üblich sind 300-400€, also durchaus signifikant mehr. Am Freitag kam eine größere Order herein. Damit schoss der italienische Tagesumsatz auf über 350€.

Handarbeit

Für einige meiner Produkte habe ich eine kleinere „Probierpackung“ im Sortiment. Diese verpacke ich noch selbst. Das ist recht viel Arbeit, auch wenn manche dies eher als „entspannende gar meditative Tätigkeit“ ansehen. In den letzten Wochen hatte ich wieder Zeit diese Probierpackungen zu erstellen und einzusenden. Ich hoffe das die Verfügbarkeit dieser Packungen den Umsatz nächste Woche wieder stärken kann.

Das soll’s von mir für diese Woche gewesen sein. Denkt dran, das Quartal war rum und ihr solltet eure Steuerunterlagen für die MwSt abgegeben haben. Ich sag schon mal Tschüss und Ende diesmal mit einem Tip der Woche. Ich hoffe er nützt euch.

Tip der Woche: FBA-Auswertungen mit Pivottabelle

Handarbeit sind auch die Auswertungen der Daten. Hier kann ich nochmal die Vorgehensweise von Tobias Winter empfehlen: Zieht euch den TaxReport für das Jahr oder das Quartal und arbeitet mit Pivot Tabellen. Ich arbeite nicht mit Excel sondern mit Open Office. Aber das ändert am Vorgehen nichts. Hier meine Beschreibung für euch zum nachmachen:

Vorbereitung

  • TaxReport ziehen
  • Umwandeln in XLS file
    • Alle Spalten als US-Englisch
    • Spalte Order-Date als Datum TMJ
  • Links neben Order-Date neue C-Spalte “Order Week” einfügen
  • Formel in neuer Spalte C ist =KALENDERWOCHE(D2)
  • Formel nach unten Fortsetzen
  • Einfügen → Pivot Tabelle

Auswertung der Wöchentlichen Umsätze eines Produkts

Auswertung der Lieferschwellen pro Land

1. Pivot Tabelle
2. Gruppieren der Datumswert: Via “Daten → Gruppierung”

Versand durch Amazon W140 – Lesson learned

Hallo Leute, willkommen zur 140ten Ausgabe meines Logbuchs. Heute mit ein paar Tipps und Tricks zum Seller Central.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Das Ende der WM zeigte sich in meinen Verkäufen durch einen etwas geringeren Umsatz. Diese Woche war das Ergebnis aus Deutschland mit 1670€ gut. Auch das Ausland performte gut, aber nach den beiden letzten Woche sehen die Zahlen recht niedrig aus. Italien lieferte als stärkste zweite Nation 250€. In Summe kam das Ausland auf 600€ Umsatz.

Großbritanien performt nach wie vor so gut wie gar nicht. Hier würden mich eure Vorschläge interessieren was man machen kann um ein Produkt in GB zu platzieren? Die Produktbeschreibung (Copy Writing) hatte ich von einem native Speaker (Freelancer) machen lassen und meine Marken-Homepage ist auch auf English. Ich dringe irgendwie in UK nicht zu den Kunden durch.

Private Label: Lessons Leaned

In den Kommentaren der letzten Wochen habe ich bereits einmal kurz ein Resüme gezogen, was der Grund für meine Schwierigkeiten beim Private Label Produkt #2 ist. Das möchte ich gern nochmal hier im Blog machen, damit andere das bedenken.

Will man ein neues Produkt auf den Markt bringen gibt es ein Standardset an Empfehlungen/Best Practises die man beachten sollte.

Erstmal die Punkte die ich schon beachtet habe/versucht habe zu beachten:

  • Start with why not with what (Simon Sinek): Ich habe ein Why. Es ist das selbe Why wieso meinen Kunden den Job machen und ich den Job mache (der selbe den meine Kunden haben).
  • Marktanalyse vs Nutzen generieren aka „Du willst doch nur verkaufen was am Meisten gesucht wird“: Ja stimmt. Ich habe den Markt untersucht. Aber das macht Sinn. Ich merke sogar bei meinem Produkt, dass manche Leute nicht kaufen, weil sie ein anderes Format bevorzugen. Solche Recherchen sind notwendig – auch wenn du Mehrwert generierst.
  • Nische gefunden: Ja
  • Eigene Website für Marke in der Nische: Ja
  • Produkt was ein Problem addressiert: Ja
  • Massiver Schmerzpunkt beseitigt?: Ehrlichgesagt – eher nicht. Eher einen nervigen Nebenaspekt.
  • Bildlich darstellbar?: Hmm… ja schon. Hab da jetzt versucht mit annimierten Gifs das zu verdeutlichen.
  • Passioniertes Publikum in der Nische?: Oh ja. Die Leute sind begeisterungsfähig. Das machen die Beruflich.
  • Billiger Anbieten? Unmöglich. Der Platzhirsch verkauft standard Handelsware containerweise. Die „MeTo“ Fraktion versucht billiger zu sein als der. Über den Preis ist nix zu machen.

Mein erstes Problem war dann der Platzhirsch. Der war so gesetzt, so der Standard, dass Leute gar nicht auf die Idee kamen nach Alternativen zu suchen. Deshalb habe ich es mit Facebook Werbung versucht. Ziel war aber KEINE Image Werbung. Ich mache klassische „Hallo mich gibts auch!“ Werbung. Selbst wenn du in einer Nische unterwegs bist, musst du erstmal dort Bekanntheit erreichen bevor von den Leuten jemand Mund-Propaganda für dich machen kann.

Also alles richtig gemacht? Nee.

Mein Fehler

Was ICH vergessen habe und was in keinem „Wie baue ich meine Amazon Marke“-Guide steht: Du musst sicherstellen, dass deine Kunden dein Produkt überhaupt auf Amazon kaufen können.
Lasst das mal sacken.
Jup. Es gibt Kundengruppen die DÜRFEN auf Amazon nicht kaufen. Wer? z.B. Angestellte von großen Firmen die für den beruflichen Bedarf Ware brauchen. Die haben nämlich Hauslieferanten und Exklusivverträge. Und das hatte ich nicht im Blick. Denn mein Artikel ist vor allem für den Einsatz im beruflichen Alltag gedacht. Nicht für zu Hause. Nicht für jedermann. Sondern für Profis. Das ist die Krux.

Die„so müsste man vorgehen“-Guides stimmen. So bin ich ja auch vor gegangen. Nur leider hab ich einen klitzekleinen Punkt übersehen. Wäre das anders gewesen, wenn ich einen Business-Modell-Canvas verwendet hätte? Vermutlich nicht. Es hätte mir jemand die richtigen Fragen stellen müssen. Im eigenen Kopf hat man immer alle Antworten parat. (Guter Grund für eine Mastermind-Runde)

Tipps und Tricks

Ich hatte vor einiger Zeit (>1 Monat) eine Remission von Amazon beauftragt. DIese wurde einfach nicht bearbeitet. Es handelte sich um eine recht große Order mit Ware die ich umverpacken wollte. Irgendwann hatte ich die Nase voll und cancelte die Order. Statt einer großen Order erstellte ich ca. 5 kleinere Orders. Und siehe da: Eine Woche später waren alle Kartons da. Also merken: „Keine großen Remissionen beauftragen, sondern liebe kleine.“

Ansonsten war das Wochenende vom Umverpacken der Produkte geprägt. (Ich habe kleinere „Probepackungen“ im Angebot, und erstell die halt selber von Hand. Man kann dabei ja Filme/Vorträge gucken.  😉  )

Kennt ihr einen Trick um die Verkaufe einer SKU pro Zeit über alle Länder hinweg auszuwerten? Idealerweise pro Woche. Die Statistiken im SC sind leider entweder Landesbezogen, Zeitlich über alle Produkte oder produktbezogen für nur einen Zeitraum. Welche Statistiken nutzt ihr um euer Erfolgstracking zu machen?

Sonstiges

Aktuell bin ich parallel wieder auf der Suche nach Investments, genauer Immobilien. Das nimmt zwar Zeit in Anspruch motiviert mich aber aktuell sehr. Leider war ich die letzten beiden Jahre nicht aktiv, was ein Fehler war. Die Preise sind gestiegen und mittlerweile auch in den etwas abgelegenen Regionen eher „unrealistisch“. Jeder der Grundlagen der Mathematik versteht wird beim durchrechnen das selbe feststellen. Allerdings glaube ich nach wie vor daran, dass es Schnäppchen gibt. Sie sind aber wohl besser versteckt.