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Versand durch Amazon #199: 4 Jahre FBAinGermany

Willkommen zurück zur 199ten Ausgabe des Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche ist eine Jubiläumswoche. Vor mehr oder weniger genau 4 Jahren begann meine FBA Reise. Damals hieß es für mich „Screw it, lets do it!“ Und diese Woche?

Bericht zur Lage des Verkaufs

Diese Woche sieht … seltsam aus. Irgendwie ging es auf den europäischen Marktplätzen hoch und runter wie auf der Achterbahn. So hatte z.B. Deutschland am Donnerstag seinen schlechtesten Tag (3.Oktober, Feiertag) und gleichzeitig schossen die Umsätze in Spanien und Italien in die Höhe. Am Freitag war in Spanien der Ofen schon wieder aus. In Italien beruhigte es sich auch wieder, aber in Frankreich ging dann richtig die Post ab. Frankreich lieferte am Freitag sogar das beste Tagesergebnis aller Marktplätze ab.
Ebenfalls untypisch: Der Mittwoch war der (zweit-)schlechteste Tag der Woche. Aber das ist alles sekundär. Was kam dabei rum?

Deutschland brachte es nur auf 1100€ Umsatz. Das ist klar dem Feiertag geschuldet. Dafür läuft es in Spanien (200€), Italien (>500€) und Frankreich (>600€) recht gut. Am Ende kommen so knapp unter 2500€ Umsatz heraus. Nicht schlecht, trotz Feiertagswoche in DE.

4 Jahre FBA in Germany – was hat sich geändert?

Nun, zum einen bin ich deutlich entspannter unterwegs. Das liegt sicherlich am Zeiteinsatz, vor 4 Jahren habe ich mehr Zeit in Geschäften und in online Portalen verbracht und nach Schnäppchen gesucht. Aber der Arbitrage Handel von damals ist ein eher totes Pferd. Deshalb bin ich davon abgestiegen. Das hat dadurch auch direkte Konsequenzen für die Manuelle Arbeit die bei mir hängen geblieben ist: Früher habe ich regelmäßig Pakete ge- und umverpackt und dann zu Amazon geschickt. Heute mache ich das alles direkt vom Hersteller aus. Wobei: Dieses Wochenende habe ich wieder ein paar Stunden (ca. 4-6h) an Produktbildern für neue Varianten gesessen. Aber das kommt nur noch sehr selten vor.

Eine weitere Änderung sind die finanziellen Größenordnungen: Vor 4 Jahren habe ich mit 1500€ Budget angefangen. Meine bisher größte Bestellung lag bei fast 15.000€! In den Ersten Monaten hatte ich pro Monat <200€ Umsatz. Dieses Jahr geht es auf einen Schnitt von 10.000€ Umsatz pro Monat zu. Am Anfang habe ich regelmäßig mitgefiebert, ob ich es schaffe mal einen Monat ohne „Nullertag“ hinzulegen. Mittlerweile bin ich über sowas zwar überrascht aber schaue mir nur noch die Summen in der Wochenzusammenfassung an.

Ein weiterer Aspekt sind die Zeithorizonte. Dinge gehen einfach langsamer als man hofft. Gerade wenn man die Leute/Zulieferer nicht persönlich kennt ist es mühsam die nötigen Informationen zusammen zu sammeln. Außerdem darf man nicht vergessen: FBA ist für mich ein Nebenjob und da kommt eben immer mal auch was dazwischen. Hobby? Naja… eher nicht. Ich hab da schon eine Gewinnerzielungsabsicht. 😉

„Und, wie ist das so mit dem FBA?“

Im Großen und Ganzen bin ich bis jetzt recht zufrieden. Allerdings ist mir der große spektakuläre Durchbruch verwährt geblieben. Ich glaube auch mehr und mehr, dass diese „Durchbrüche“ die Folge von vielen „Brüchchen“ sind: Weil man im Geschäft ist, ist man in der Lage Chancen zu ergreifen und mal ein Produkt zu probieren. Und eine solche Chance kann dann zünden – oder aber die Grundlage für einen neuen Geschäftskontakt sein durch den dann wieder eine Chance entsteht usw. Dazu passt eine Buchempfehlung: The Slide Edge. Das Buch dreht sich genau um diese kleinen Schritte die über lange Zeit hinweg dann die großen Erfolge ermöglichen. Gerade wer finanzielle Bildung aufbauen will, kann da auch ein schönes Beispiel über Zinseffekte lernen.

Wer hofft (und wenn ich ganz ehrlich bin, hatte ich die Hoffnung durchaus), dass man ein Onlinebusiness startet, Ware online stellt und am nächsten Morgen die Regale leer gekauft sind, der wird in 99,5% der Fälle enttäuscht werden. Nicht falsch verstehen – solche Szenarien kommen vor! Wahrscheinlich ist es aber eher, dass man sich langsam ranpirscht und man irgendwann feststellt: „Huch, also es läuft ja doch irgendwie….Interessant“

Soweit von meiner Seite. Nächste Woche ist ja noch ein „Jubiläum“. Also bis zum nächsten Mal,

Euer Kevin


Vorab schon Mal ein Dank an alle, die mich unterstützen. Danke, das hilft mir sehr!
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Versand durch Amazon #198 – Rückblick September

Hallo Leute willkommen zurück zur 198ten Ausgabe des Versand durch Amazon Logbuchs. Diesmal gibt es den Monatsrückblick quasi Frisch aus dem Statistikofen. Wie üblich fangen wir an, mit dem…

Bericht zur Lage des Verkaufs

„Wow! Was ist das denn?“
Das war meine Reaktion beim Blick auf die Wochenzusammenfassung im Sellercentral. Ich war die letzten beiden Wochen mit Freunden unterwegs (Cocktails Trinken, Coden und Board/Computerspiele spielen) und hatte die Statistiken nicht im Blick. Entsprechend überrascht war ich vom Anblick der sich mir bot.

Eigentlich fing alles ganz regulär an. Deutschland an 3 Tagen in Folge über 300€, die anderen Märkte in Summe zwischen 50 und 250€. Am Donnerstag sackten die Verkäufe in Deutschland plötzlich ab (<150€) und die dunkle „Wochenendzeit“ begann. Frankreich war bis dahin solide unterwegs, immer Topperformer der Auslandsmärkte. Am Donnerstag ging es dort plötzlich aufwärts. Am Freitag schoss der Umsatz dann auf den absoluten Bestwert aller Marktplätze der Woche. Am Samstag lag Frankreich gleichauf mit Deutschland und erst am Sonntag war der Spuk vorbei (leider sehr drastisch „vorbei“: Alle Ausländischen Marktplätze waren bei 0,-).

In Summe brachte Frankreich so 800€ Umsatz herein. Italien (125€) hatte keine gute Woche und landete hinter Spanien (200€). Selbst UK brachte Umsatz herein (aber nicht der Rede wert). Deutschland rundete das Bild mit einer mittelmäßigen Performance (1400€) ab. Am Ende kamen dank des starken Auslands so >2500€ zusammen. Sehr ordentlich.

Monatsrückblick September

Es gab zwei Länder die im September gut drauf waren. Aber fangen wir von hinten herein an:

UK konnte zumindest die Marktplatzgebühren erwirtschaften und brachte in Summe 80€ herein.

Spanien konnte sich gegenüber dem Vormonat steigern. Mit <700€ Umsatz lag es im erwartbaren Bereich. Für Spanien wünsche ich mir wöchentliche Umsätze >200€, das wurde nicht erreicht.

Italien war gegenüber dem Vormonat deutlich schwächer unterwegs. Allerdings blieben die Zahlen über denen des Vorjahres (so wie alle Monate dieses Jahr!). Am Ende kamen 1400€ zusammen.

Frankreich übertraf den Vormonat aber so richtig. Und das nicht erst diese Woche, sondern kontinuierlich. Mit >2100€ Umsatz kam genug zusammen um von einem sehr guten Monat zu sprechen. Sie reichte fast an die 3-Top Monate des zweiten (bisher besten) Quartals heran. Bereits jetzt habe ich fast 50% mehr in Frankreich erwirtschaftet als im gesamten letzten Jahr!

Deutschland hat fast (50€ mehr) den identischen Monatsumsatz erreicht wie im Jahr zuvor. Es wurden knapp utner 6.200€. Es fehlen nur noch 800€ dann haben wir den Jahresumsatz des letzten Jahres erreicht – und das Vierte Quartal kommt noch.

Dann Summieren wir das ganze einmal und erhalten für September < 10.500€
Top! Denn mit über 10k sind wir automatisch auf dem Weg zum 120k Stretchgoal.
Am Verkäuferlevel ändert sich damit aber nichts.

Sonstiges

Während ich diese Zeilen schreibe fällt mir auf, dass ich die Unterlagen für August noch nicht an meinen Steuerberater geschickt habe. FCK! Zum Glück haben Steuerberater etwas längere Fristen als Normalsterbliche. Ich weiß also was ich als nächstes mache.

Soweit von meiner Seite. Bis zum nächsten Mal,

Euer Kevin


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Versand durch Amazon #185 – Monatsrückblick Juni

Hallo Leute – ich bin wieder da. Nach über einem Monat in der Ukraine, gibt es heute den Monatsrückblick Juni und damit auch den Rückblick auf meine Einnahmen während ich im Urlaub war.

Bericht zur Lage des Verkaufs – im Juni

Heute werfen wir den Blick direkt zurück auf den letzten Monat. Im Vormonat gab es ja einen sensationellen Rekordumsatz von über 14.000€. Schauen wir einmal wie sich die Umsätze im Vergleich verändert haben.

UK: Ja, die gibt es noch. Nach 110€ im Vormonat waren es diesmal unter 80€. Naja…

Italien: Der Monat war eigentlich eher durchschnittlich. Wenn es da nicht in der Monatsmitte wieder einen Ausreiser gegeben hätte. Am 19.06. wurden über 500€ Umsatz gemacht und dadurch am Ende ein recht gutes Ergebnis von 2270€ erreicht. Das lag zwar noch immer unter dem Vormonat (2500€) aber nicht mehr so deutlich.

Frankreich: Der Marktplatz startete schwach oder sagen wir „normal“. Ab der Monatsmitte fingen die Umsätze aber an rasant zu steigen. Die Maximalwerte pro Woche lagen erst bei 130€, dann 140€, dann bei fast 200€ und abschließend bei 420€.
Wenn ich so eine Exponentialkurve sehe denke ich sonst immer an Startups. 😉
Insgesamt kamen 2400€ herein was dem Niveau des Vormonats entspricht.

Spanien: Verlief ähnlich wie Italien. Also ganz durchschnittlich. Allerdings gab es auch hier einen Ausreiser: Am 10.06. kamen plötzlich 380€ Umsatz zusammen. Am Monatsende waren es 1030€, genau 380€ mehr als im Vormonat.

Die Auslandsmarktplätze liegen damit leicht (100€) über dem Niveau des Vormonats.

Deutschland: Good Old Amazon.de brachte natürlich wieder die Haupteinnahmen herein. Und das mit Stil! Es gab keinen einzigen Tag Ausfall, im Gegenteil gab es sogar nur 4 Tage unter 100€ Umsatz. Nach oben wurde die 500€ Marke 7x durchbrochen (und einmal angekratzt). Die Durchschnittswerte lagen bei 300+€. Das war kein solider Monat, das war ein STARKER Monat! Am Ende kamen 9370€ heraus. Das sind nochmal 870€ mehr als im Vormonat und 1000€ mehr als im Vorjahr.

Dadurch ist dann auch klar, dass es einen neuen Rekordmonat gab: Mit knapp über 15.100€ wurden alle Zielvorgaben nachhaltig übertroffen.

Dies ist insbesondere meinem täglichen intensiven und kleinteiligen Management zu verdanken!
Ach nee…. ich war ja im Urlaub und hatte eigentlich nur paar mal rein geschaut ob es Probleme gab. Gesamtaufwand lag bei 4-6h in dem Monat. Und da sind die Steuerdokumente und Kundenmails mit dabei.

Neuer Verkäuferlevel?

Die Umsatzzahlen muss man zu aller erst mal von Steuern befreien. Damit bleiben ca. 10k übrig. Meine genaue Marge werde ich euch hier nicht aufschlüsseln. Wir arbeiten mal mit der Amazon Faustformel „Verkaufspreis = Einkaufspreis + Amazonkosten + Gewinn“ wobei die Bestandteile EK, Amazon und Gewinn ungefähr gleich hoch sind. D.h. eine Marge von 33%.

Dann blieben vom großen Umsatz nur noch 3333€ übrig. Aber es gibt da ja noch den Anteil „Werbekosten“. In Summe habe ich ca. 1520€ für Werbung ausgegeben. D.h. Gewinn bleibt am Ende (nach USt aber vor Einkommenssteuer) noch 1800€ (ca. 12% des Umsatzes) übrig. Das ist der Wert für die Verkäuferlevel Betrachtung. Ich bin damit solide auf Level 4. Die nächste Stufe würde bei gleicher Rechenmethode ca. 25.000€ Umsatz benötigen. Das ist dann noch ein Stück.

Versteuert sind das dann ungefähr 1300€. D.h. Gewinn nach Steuern: ca. 8,6% des Umsatzes. Damit kann man z.B. als Digitaler Normade in Indonesien, Thailand oder Vietnam leben. In Deutschland auch, allerdings nur in den günstigen Lagen und sparsam. Aber dann ist da noch die Unsicherheit, dass die Umsätze jeden Monat auch wegbrechen könnten. Aber als Nebenjob waren die 6h Arbeit mit ca. 215€/h schon recht ordentlich vergütet. 😀

Sonstiges

Es ist noch eine Nachricht von Amazon bei mir in die Inbox geflattert:

Guten Tag,
gemäß den Änderungen des deutschen Umsatzsteuergesetzes (§ 22f UStG) muss Amazon eine Steuerbescheinigung (F22) von Verkäufern einholen, die in Deutschland steuerlich registriert sein müssen.
Wir haben Ihr Konto geprüft und festgestellt, dass Sie gemäß unseren Unterlagen in Deutschland steuerlich registriert sein müssen. Bitte beachten Sie, dass Verkäufer, die in einem Land der Europäischen Union, Island, Liechtenstein oder Norwegen rechtmäßig niedergelassen sind und bis zum 1. Oktober 2019 keine Steuerbescheinigung (F22) vorlegen, nicht mehr bei Amazon.de oder an Kunden in Deutschland verkaufen können. […]

Mail von Amazon.de

Die Nachricht wundert mich schon, da ich bei der Anmeldung ja meine USt-ID eingeben musste. Das Thema sollte aber easy zu lösen sein.

Gab es während meiner Abwesenheit noch größere Neuigkeiten im Amazon-Land? Wie ist euer Monat Juni gelaufen? Lasst es mich in den Kommentaren gern wissen.

Bis zum nächsten Mal!
Euer Kevin


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Versand durch Amazon #175 – Monatsrückblick März

Hallo und willkommen zurück zur 175ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs. Heute gibt es den Monatsrückblick März und wieder einen kurzen Einblick in meine aktuellen Themen.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die letzte Märzwoche schloss in Deutschland nochmals schwächer ab als letzte Woche. Das ist jetzt nicht so doll und ca. 1250€ Umsatz in Deutschland sind auch nicht ganz so mittelprächtig.
Es war erneut das Ausland, welches die Eisen aus dem Feuer holen musste: Montag Italien, Dienstag Frankreich, Donnerstag und Freitag wieder Italien. Das waren die Tagesspitzenreiter. Deutschland hatte am Mittwoch einen absoluten Knallertag mit 600€ Umsatz. Das zeigt dann aber auch, wie schwach die restlichen Tage waren. Italien schaffte es dann am Ende mit >550€ knapp vor Frankreich (>500€) durch das Ziel zu kommen. Spanien schaffte gute 250€ und selbst UK lieferte noch etwas Umsatz.
In Summe kamen so fast 2600€ zusammen. Also doch wieder genug um auf Kurs zu bleiben. Was heißt das für den März?

Monatsrückblick März

Die Wochen im März verliefen überwiegend sehr stark. Fangen wir von unten an: UK lieferte 100€ Umsatz. Nett… Mehr gibts dazu nicht zu sagen.

Spanien lieferte 1000€ Umsatz ab. Das ist dann schon eine interessantere Hausnummer und hilfreich für das 100k Jahresziel.

Frankreich und Italien – wer ist stärkster Auslandsmarktplatz? Italien holt sich mit fast 2000€ Umsatz den Platz vor Frankreich mit dessen 1675€.

In Summe stehen so fast 11.000€ zu buche. Das monatliche Ziel liegt bei 8.333€ und wurde damit übertroffen.

11.000€ Umsatz sind jedoch nicht gleich meinem Profit. Da ich recht hohe Werbeausgaben habe (>=1000€/M) werde ich am Ende mit weniger als dem erwünschten Level 5 heraus kommen.

Sonst so?

Größere Nachschublieferungen stehen an. Das ist mittlerweile für mich Routine und läuft einfach so. Die größere Menge Ware, welche ich von Amazon zurück geholt habe und die aktuell bei meinem Logistiker eingelagert ist, bildet hier eine Ausnahme. Amazon knallt die Remissionen erstmal auf eine Palette und schickt die irgendwie raus. Kommt die Ware aus mehreren Lagern, kommen mitunter auch mehrere Remissionslieferungen an. Mein Logistiker hat die Teile „eingesammelt“ und eingelagert. Wenn ich nun Ware zurück zu Amazon verschicken möchte sind verschiedene Themen zu klären:

  1. Welche Ware in welcher Anzahl wurde überhaupt angeliefert? (Amazon kann ja auch mal was vergessen oder verlieren)
  2. Wie wurde die Ware für den Transport verpackt? Kann man die Transportverpackung benutzen um Ware zurück zu schicken?
  3. Wie lange dauert es die Ware für den Rückversand vorzubereiten und was kostet mich das?

Aktuell habe ich eine Lösung mit meinem Logistiker besprochen, aber jetzt ging es erstmal darum Ware überhaupt wieder verfügbar zu machen. Wirklich optimal gelaufen, auch aus Kostensicht, ist die Geschichte noch nicht. Da werde ich mich mit dem Logistiker nochmal treffen müssen und nachdenken wie man das effizienter abwickeln kann.

Soweit von meiner Seite. Wie lief bei euch der März? Seid ihr auf Kurs?

Bis zur nächste Woche! 
Euer Kevin


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Versand durch Amazon #173 – Geht So…

Hallo Leute und willkommen zurück zur 173ten Episode meines Versand durch Amazon Logbuchs. Die letzten beiden Wochen waren ja richtig toll gelaufen. Da stellt sich direkt die Frage was wohl diese Woche gebracht hat.

Bericht zur Lage des Verkaufs

In Deutschland startete der Montag mit 200€ Umsatz etwas verhalten in die Woche. Der Dienstag lag bei 300€ und der Mittwoch bei fast 500€ Umsatz. Das sah schon mal gut aus. Der Donnerstag war mit 350€ ebenfalls gut, aber ab Freitag war dann „Wochenendflaute“ mit „nur“ <100€ am Tag. Am Ende ware es knapp über 1600€ und damit im SOLL.

Die ausländischen Marktplätze brachten am Wochenanfang in Summe pro Tag ca. 120€ Umsatz ein. Am Freitag landete Italien mit >250€ seinen stärksten Tag, bevor am Samstag und Sonntag kaum noch etwas passierte. Entsprechend kamen in Summe dann auch etwas über 800€ Umsatz zusammen. Das ist sehr gut, denn ich erhoffe mir im Schnitt >520€.
Somit war die Woche dann in Summe mit 2450€ auch wieder eine gute. So kann es weiter gehen.

Private Label Nachschub

Meine Vorratspackungen meines PLP#2 sind mittlerweile Out of Stock. Letztes Jahr verkauften diese sich gar nicht. Dieses Jahr hingegen recht gut. Das hatte ich bei der Remission (Langzeitlagergebühr) nicht einberechnet. Deshalb muss ich nun wieder etwas ware zurück liefern. Aktuell liegt diese bei meinem Logistiger in Chemnitz im Lager. Mal sehen wie schnell (und zu welchem Preis) ich die Ware da von der Palette und zurück zu Amazon bekomme. Die Ganze Palette zurück schicken, ist keine gute Idee, da ich dann in einem Jahr direkt wieder Überbestand hätte.

Abschluss

Das soll es für diese Woche wieder gewesen sein. Wie ihr vielleicht gemerkt habt, versuche ich das Thema „4h Work Week“ bezüglich FBA gerade etwas stringenter um zu setzen. Soll heißen: ich verschwende aktuell keine Zeit mit Minioptimierungen sondern lasse den Lader laufen und schau nur ab und zu mal rein. Die Zeit investiere ich dann in andere Themen.
Viel Erfolg mit euren Produkten, und bis nächste Woche!


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Versand durch Amazon #155: Es ist kompliziert

Hallo Leute, willkommen zu einem kurzen Update meines Versand durch Amazon Logbuchs.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die Verkaufszahlen sind diese Woche erneut erbärmlich. Deutschland lag erstmals seit langem wieder unter 1000€. Sogar unter 900…. Da helfen dann auch keine 450€ aus dem Ausland um das noch gut zu machen. Kurzum: etwas über 1300€ Umsatz.

Probleme, Probleme

Aktuell geht mir etwas die Luft aus. Die Kommunikation mit einem deutschen(!) Zulieferer gestaltet sich unnötig aufwändig weil Informationen nur ab und zu und unvollständig geliefert werden. Die Verkaufszahlen sind mies, in Frankreich liegen meinem Listing ein paar negative Bewertungen auf dem Magen (auf Grund von Missverständnissen des Kunden) und die „Variationsgeschichte“ scheint wohl ein Dead End zu sein.
Letzte Woche schrieb ich, dass ich nicht in der Lage bin im Ausland die Variationtypes einiger Listings umzuändern. Der Support hat abgewinkt, da doch alles toll ist und ich mit dem Zustand happy sein sollte. Dass ich mich auch noch privat mit ein paar Problemen herumschlage hilft da nicht wirklich.

Private Label Produkte

PLP #1

Für mein erstes Produkt hatte ich seit einiger Zeit die Idee eine „Maßanfertigung/Custumization“ anzubieten. Mein Hersteller würde das zu (recht happichen) Preisen mitmachen und dann Dropshipping zum Kunden anbieten. Nur weiß ich aktuell nicht, wie ich das mit vertretbarem Aufwand in Amazon integriere. Was ich definitiv nicht will ist, manuell emails weiter zu leiten. Aber die Versandbestätigung muss ja auch bei Amazon eingetütet werden.

PLP #2

Mein zweites Produkt verkauft sich recht stabil mit ca. 5-7 Einheiten pro Woche. Das ist ganz nett, aber viel zu wenig um meinen Bestand in absehbarer Zeit abzuverkaufen. Idealerweise soll man ja seinen Bestand alle 6 Monate „drehen“. Aktuell sieht es eher nach 3-4 Jahren aus. Meine zaghaften versuche größere Kunden anzusprechen sind nicht gefruchtet. Aktuell schwirren mir folgende Begriffe im Kopf herum: „Preissenkungen“ und „Facebook Werbung“.
Die Frage ist, ob die Preissenkung nicht potentielle Einzelhändler und Großkunden abschrecken könnte, da dann die Marge nicht mehr passt…

Schlusswort

Einzige Info im „Sonstiges“ Bereich: usepac schrieb mich an und forderte mich auf, meine Registrierungsnummer der Zentralen Stelle zu melden. Für mich sah es so aus, als ob da nicht groß verifiziert wurde, ob die Nummer stimmt. Hauptsache da steht was drinnen. Allerdings hatte ich meine Nummer direkt zur Hand (jedenfalls die Vorläufige) und hab diese hinterlegt.

Soweit von meiner Seite. Wirklich viel kann ich euch leider nicht berichten. Ich hoffe bei euch läuft es besser und der nass kalte Herbst hat euch nicht so im Griff.


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Versand durch Amazon #154 – Problem mit Variationen

Willkommen zur 154ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Eigentlich ist die letzte Woche gut los gegangen. Aber aber Freitag – Sonntag war dann der Ofen so ziemlich aus. Das Spiegelt sich auch in den Zahlen wieder. Deutschland brachte diese Woche keine 1300€ zusammen. Und wenn nicht Italien wäre (>200€ Umsatz), dann wäre auch im Ausland wenig zustande gekommen. In Summe kam etwas über 1600€ zusammen.

Aber wie lief eigentlich der letzte Monat? (September… ja ich bin spät dran…)

Rückblick auf den September

Ich habe mir einen Tax-Report gezogen und diesmal die bereinigten (abzgl. Rücksendungen) Tax-Exclusive (Netto) Umsätze angeschaut. Meine Umsätze stammen demnach zu >70% aus Deutschland. Italien war zweitstärkster Markt mit ca. 17%. Spanien und Frankreich waren fast auf den Euro genau gleich und brachten jeweils ca. 5% ein. Hier zeigt sich, dass Frankreich aktuell nicht gut läuft. (In der Vergangenheit war FR immer zweitstärkste Kraft, oder zumindest ähnlich stark wie Italien).

In Zahlen lag der Gesamtumsatz bei >6500€. Davon sind die Einkaufskosten abzuziehen. Als Faustformel gilt ja immer „Verkaufspreis bei Amazon = 3 x Einkaufspreis“. Dreh ich die Formel der Einfachheit halber mal um, bleiben diesen Monat ca. 2200€ hängen. Davon sind dann aber noch die Werbekosten zu bezahlen. Diese lagen bei insgesamt 1700€. D.h. mein Gewinn Vor Steuern liegt überschlägig bei 500€. FBA Verkäuferlevel 3. Ausbaufähig.

Eine Idee könnte eine weitere Reduzierung des Werbebudgets sein. Aktuell kämpfe ich aber gerade mit einem viel dümmeren Problem: Varianten.

Varianten-Problem

Vorweg: Das Problem besteht nur im Ausland. In Deutschland hat alles toll funktioniert. Flatfile Upload und alles wurde korrekt umgestellt.

Das Problem: Ich habe Produkte welche ich seit langem in einer „Number Of Items“ Variation verkaufe. Nun möchte ich weitere Varianten hinzufügen, welche aber über „Number Of Items“ nicht gut zu beschreiben sind. Also möchte ich auf eine „Color“ Variation umsteigen. Das hat zwei Vorteile:

  1. Color bietet ein SQUASH Bild an, d.h. man kann ein kleines Erklärendes Bild bei der Variation einfügen, anstatt einen langweiligen schwarzen Link.
  2. Color erlaubt einem einen „Freitext“ als Variantenname zu hinterlegen.

In Deutschland hat es gereicht das Variation Theme in allen Children auf „Color“ zu ändern und das entsprechende „Color“ Feld im Sheet zu befüllen. Upload, und fertig.

Im Ausland ist folgendes Problem aufgetreten: Die alten Produkte werden weiterhin als „NumberOfItems“ Variation angezeigt. Die neuen Varianten aber als „Color“ Variation. Es sieht aus, als ob unter der selben Parent-SKU(!) ein zweites Listing angelegt wurde.
Also habe ich nochmal alle Parents gelöscht (via Sheet upload), geprüft dass die Variationen weg sind (sind sie), die „Number of Items“ Spalte bei den Kindern geleert und die Parents erneut erzeugt. Selbes Ergebnis.
Danach habe ich wieder alle Parents gelöscht und nochmal mit NEUER Parent-SKU erzeugt. Selbes Ergebnis.
Jetzt Stehe ich auf dem Schlauch. Falls noch jemand Ideen hat, her damit. Verlinkte Marktplätze vielleicht?

Sonstiges

In Frankreich sah es in letzter Zeit sehr schlecht aus. Ich fragte mich also was da schief läuft. Ein Blick auf meine Listings zeigte mir, dass ich bei zwei wichtigen Produkten nur 1 Bewertung hatte und diese jeweils negativ war. Dabei waren die Kritikpunkte sogar im Listing genannt… D.h. der Kunde beschwert such über das Format meines Produkts obwohl es im Listing angegeben ist. Ein anderer beschwerte sich u.A. darüber, dass er 3 Pakete statt einem erhalten hatte. Beide habe ich erstmal erklärend kommentiert um ihnen etwas die Spitze zu nehmen.
Die letzte Bewertung ärgert mich dahingehend, dass dies natürlich Amazons verschulden ist.
Habt ihr in letzter Zeit versucht Bewertungen löschen zu lassen? Gibt es dafür einen Prozess?


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Versand durch Amazon #151: Unerwartete Chance

Hallo Leute, willkommen zurück zu meinem 151ten Logbucheintrag. Diese Woche ergab sich für mich eine unerwartete Chance Kontakt mit potentiellen Kunden aufzunehmen. Und auch die Verkäufe liefen gut.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Eigentlich hätte diese Woche nicht gut werden können. Aus einem mir noch nicht klaren Grund wurde in Frankreich, einem meiner Hauptabsatzmärkte, ab Dienstag NICHTS verkauft. Mit 7,50€ Umsatzbeitrag ist das ein schmerzlicher Ausfall. Spanien brachte 150€ ein. Italien brachte über 370€ Umsatz ein, was ok ist. Wieso war die Woche also ok? Deutschland! Über 2000€ Umsatz retteten die Woche und katapultierten mich in die „gute Woche“ Gegend.

Arbeiten an Private Label Produkten (PLP)

Neue Varianten für PLP#1

Diese Woche war etwas besonderes, da ich berufsbedingt nach Madrid reisen durfte. Die Arbeiten an meinem PLP waren dadurch natürlich nur eingeschränkt möglich. Allerdings fand ich Zeit um Bilder für meine neuen Varianten zu erstellen, sowie die Sendung zu Amazon auf den Weg zu bringen. Das war leider nicht so smooth wie gedacht, da das neue Set für meinen Hersteller noch ungewohnt im Handling war. Ich entdeckte ein paar Fehler bei der Packliste die sich aber dank guter Kommunikation und mitdenken auf Seiten des Herstellers direkt beheben ließen.

Unerwartete Chance für mein PLP#2

Wie ich schon schrieb war ich in Madrid. Ich war teil einer „Prototypen-Veranstaltung“ bei der mein Arbeitgeber ein neues Trainingsformat testete. Mit dabei: Das Who-Is-Who der Trainer-Community meines Arbeitgebers. Leider bemerkte ich das erst nachdem ich vor Ort war. Denn diese Personen sind gleichzeitig Teil meiner Zielgruppe für mein PLP#2…

An einem Abend saß ich neben einem unserer Führungskräfte am Tisch und erwähnte etwas von Amazon. Daraufhin begann mich dieser Chef auszufragen. Als ich mein Produkt erklärt hatte war er total verblüfft und ging zu den Trainern und meinte die sollten das doch mal anschauen…. Da war ich baff. Ich nutzte die Chance und versorgte die Einkäufer mit Samples (dank Seller Central kann ich sowas von überall aus veranlassen). Bei einem Gespräch mit einem Trainer erfuhr ich dann, wie die internen Einkaufsprozesse laufen und an wen ich mich prinzipiell wenden muss um überhaupt berücksichtigt zu werden. Das klang dann schon mal nicht mehr ganz so easy. Aber dieser Zufall half mir überhaupt erstmal auf den Schirm bei den internen Trainern. Mal schauen ob dabei was rum kommt.

Soweit von meiner Seite. Die Frage von letzter Woche interessiert mich weiterhin: Welche Prozessverbesserung, Tool oder Outsourcing hat euch in den letzten 10 Monaten am meisten voran gebracht und sollte ich auch ausprobieren/überlegen? Schreibt eure Vorschläge und Ideen unten in die Kommentare. Ich bin daran immer interessiert.


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Versand durch Amazon #146: Besser als gedacht

Hallo Leute, in den letzten Wochen war ich recht geknickt, da ich glaubte mein neues Produkt würde sich nicht verkaufen. Diese Woche musste ich lernen, dass dies so nicht stimmt…. zum Glück.s

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die letzte Woche hätte wieder eine richtig tolle werden können. Und das kam so:
Am Montag stieg Deutschland mit >400€ in die Woche ein und das Ausland steuerte den Rest bei um die 500€ Marke zu knacken. Am Dienstag wieder über 400€ insgesamt. Mittwoch wieder über 400€, Donnerstag 300€. Am Freitag dann der stärkste Tag (was rar ist) mit knapp unter 700€ Umsatz. Dann kam der traditionell schwache Samstag mit <150€. Den Abschluss besorgte dann der Sonntag mit sage und schreibe 0€. Das ist kein Schreibfehler. Aber trotzdem nicht schlecht, kamen doch so >2500€ Umsatz zusammen.

PL2 : Doch besser als gedacht

In den letzten 2 Wochen war meine Stimmung etwas down, da ich glaubte 0 Einheiten meines neuen Produkt verkauft zu haben. Und zwar nutze ich eine Filtereinstellung in meinen Emails um anhand der „Amazon hat ihre Ware versandt“ Mails zu erkennen wie es so läuft. Meine Filter waren aber auf ein Schlagwort eingestellt, welches ich im Zuge der Titeloptimierung vor 2 Wochen weiter nach hinten im Titel verschoben hatte. Da nur der Anfang des Titels in der Email auftaucht, erkannte mein Filter keine Verkäufe. Als ich den Fehler bemerkte, zog ich mir direkt nochmal die echte Statistik von Amazon und wertete diese aus. Und anstatt schlechter lief es in den letzten Wochen sogar besser! Noch besser war meine Stimmung, als ich Rückmeldung von einigen Reviewern erhielt, welche ich auf FB angesprochen hatte. Diese bestätigten, dass mein Produkt in ihrem Umfeld 1A funktionierte. Eine Reviewerin war so begeistert, dass sie versuchen möchte mein Produkt in ihrer Firma als Standard zu etablieren. Dass sie ohne mein nachfragen dann direkt noch einen positiven Amazon Review geschrieben hatte war da die Krönung.

In dem Zuge habe ich auch nochmal meine Facebook-Werbung gecheckt. Diese korreliert mit einer Woche, in der ich die meisten „Probiersets“ verkauft habe. Eventuell war die Facebook-Werbung durchaus erfolgreich. Da ich nicht mit FB-Pixel & Co gearbeitet habe, weiß ich das nicht mit Bestimmtheit. Aber ich denke ein erneuter Test könnte sich hier anbieten. Wenn es wieder einen Spike gibt, dann kann ich das definitiv zuordnen.

Soweit von meiner Seite. Ich hoffe auch bei euch gab es positive Überraschungen. Zum Abschluss noch ein kurzer „Gedankenblitz“ zum drüber nachdenken:
Was passiert eigentlich in Hinblick auf die DSGVO, wenn man virtuellen Assistenten (VAs) Zugriff auf den Amazon Account einräumt bzw. auf die Bestell/Steuerinfos?


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Versand durch Amazon #142 – Connections

Hallo Leute, willkommen zurück zur 142ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche war wieder interessant. Aber hauptsächlich wegen des Wochenendes.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Das Wochenende war bereits bei den Verkaufszahlen interessant. Bis zum Sonntag morgen war die Woche ganz ok. Aber international war bis dahin sehr wenig gelaufen. In Summe hatten alle nicht deutschen Marktplätze gerade einmal 200€ eingenommen. Deutschland hatte bis dahin eine super Woche hingelegt und allein an den ersten 3 Tagen bereits fast 1400€ Umsatz gemacht und stand am Sonntag morgen sogar bei sehr guten 1900€.
Am Sonntag kam dann plötzlich eine große Menge Orders aus Frankreich herein und katapultierte die Umsätze von 100€ auf fast 600€. Deutschland hatte ebenfalls noch gute Verkäufe zu verzeichnen, so dass am Ende knapp 2800€ zu Buche standen. Sehr gut!

Tolles Wochenende

Netzwerkeffekte #1

Das Wochenende war geprägt von Besuch eines guten Freundes und seiner Frau. Es ging auch da ums Geschäft, jedoch nicht um Amazon FBA. Als die beiden wieder abgereist waren, nahm ich mir eine Aufgabe vor, die ich seit langem vor mir herschiebe. Grundlos, wie sich herausstellte. Und zwar fragte ich in den verschiedenen FB Gruppen ob jemand interesse hätte mein Produkt auszuprobieren um mir Feedback zu geben. Es meldeten sich 10 Leute aus meiner Zielgruppe aus verschiedenen EU Ländern die gern einmal probieren wollen. Idee ist, dass ich ihnen mein Produkt zur Verfügung stelle und bei positiven Feedback sie darum bitte auch bei Amazon eine Bewertung abzugeben.

Netzwerkeffekte #2

Als ich auf FB unterwegs war, schrieb mich ein alter Bekannter an. Wir hatten vor 20 Jahren zusammen Fußball gespielt und kommen aus derselben Ecke. Seit Jahren hatte wir uns nicht mehr gesehen. Ich hatte gehört er sei erfolgreicher Geschäftsmann geworden und schrieb ihn auf Amazon einmal an. Ich erzählte was ich so mache und er was er so macht. Soweit so gut. Am Sonntag kontaktierte er mich und meinte er hätte da ein Produkt was er gern Online vertreiben wollte. Ob ich Interesse hätte das zu machen. Ich sagte „ja schon. Aber bei zwei Verkäufern wird die Marge dann eng.“. Ich bot ihm an ihm zu helfen das Produkt online zu bringen. Er brauchte dafür ja nur einen Amazon Account. Als Eingetragener Kaufmann hatte er alle anderen Voraussetzungen ja zur Hand.Selbst die Bilder für das Listing hatte er schon. Antwort „Ne. Ich hab gerade zuviel hier zu tun. Mach mal. Kannst am Anfang auch die Marge zu 100% behalten.“ Ich sagte zu. Denn was habe ich dabei schon zu verlieren?

Dabei zeigt sich einmal mehr, dass man in der Geschäftswelt ruhig etwas mehr als etwas zu wenig über seine Unternehmungen reden sollte. Manchmal erwachsen daraus Geschäftschancen an die man gar nicht gedacht hat.

Sonstiges

Soweit von mir. Auf Facebook gab es noch eine interessante Diskussion zum Thema „Wie schaffen es die Chinesen auf die Bestsellerplätze mit schlechten Listings?“. Diese Diskussion war interessant. Sie zeigt, dass es einen riesigen Pool an grauen oder schwarzen Techniken gibt, die Händler ausnutzen um andere zu verdrängen. Scheinbar ist das so effektiv, dass man sogar mit völlig lieblosen 0815 Listings Verkäufe generieren kann. Was genau gemacht wird, wollten die Wissenden nicht Preis geben, aber vermutlich handelt es sich um gekauften externen Traffic, welcher den A9 (Amazons Suchalgorithmus) so beeindruckt, dass er diese Listings bevorzugt. Google konnte man vor einigen Jahren so auch etwas vormachen. Das ging so lange gut, bis Google den Hammer fallen gelassen hat und Linkfarmer hart abgestraft hat. Die Frage ist: Wie lange macht Amazon das Spiel mit. Zum Vorteil der Kunden sind die schlecht gemachten Listings keinesfalls.


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