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Versand durch Amazon #91 – Monatsrückblick Juni und Automatisierung

Hallo Leute, willkommen zurück zur 91ten Woche meines Logbuchs. Diese Woche mache ich einen Monatsrückblick. Außerdem gibt es Updates zur Automatisierung.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die letzte Woche des Juni profitierte von den recht gut laufenden Werbekampagnen und den dadurch hohen Umsätzen. Deutschland durchschlug diesmal die Decke und brachte 2110€ Umsatz alleine ein. Damit wäre der Grundstock für eine extrem erfolgreiche Woche gelegt – wenn da nicht die anderen Marktplätze wären. Aus einem unerfindlichen Grund kam in Frankreich, Italien und Spanien zusammen (!) keine 400€ zusammen. Ein Wert den sonst jedes dieser Länder allein geschafft hat. In Summe kamen knapp über 2500€ heraus und damit keine neue Rekordwoche.

Monatsrückblick Juni

Der Monat Juni war mit Abstand der bisher beste Monat. Das zeigte sich schon an den Umsatzzahlen der letzten Wochen die allesamt jenseits der 2000€ Marke lagen.
Insgesamt sind knapp 9650€ Umsatz gemacht worden. Mit knapp unter 5000€ Umsatz hatte Deutschland den größten Anteil. Mit knapp 2000€ folgte Italien vor Frankreich (1500€) und Spanien (1100€). Klar sollte sein, dass dies ein neuer Rekordmonat ist.

Die Frage ist nun, ist es der Level 5 geworden oder nicht?

Wie berechne ich diesen? Zu aller erst ladet ihr euch den Monatstransaktionsbericht für jeden Marktplatz herunter. Ihr findet diesen unter Berichte > Zahlungen > Bericht nach Zeitraum.
In der Spalte „Umsätze“ findet ihr die Summe die ihr an Netto-Umsatz erzielt habt.
Die Spalte „Gesamt“ enthält die Werte die an euch ausgezahlt bzw. einbehalten wurden. Da sind dann die MWSt Beträge mit dabei – und entsprechend für die Gewinnberechnung ungeeignet.
Deshalb müsst ihr die Spalten ab „Umsätze“ (Spalte M) und bis zur Spalte „Andere“ (Spalte T) aufsummieren um die Summe zu bestimmen die ihr auf Amazon erwirtschaftet habt.

Bei mir kamen so um die 5100€ zusammen. Mit 2400€ und 1300€ waren erneut Deutschland und Italien die wichtigsten Marktplätze für mich. Frankreich lag nur knapp vor Spanien, was mich etwas überraschte.

Davon abzuziehen sind dann die Kosten aus dem Einkauf und die Werbung.Beim Wareneinkauf rechne ich hier pauschal mal mit 50% der verbleibenden Summe. D.h. ca. 2550€. Das ist natürlich für jeden anders. Aber gerade bei der Handelsware sind die Margen eher dünner. Für Werbung habe ich insgesamt 425€ diesen Monat ausgegeben. Dabei war Deutschland mit 300€ der größte Kostenblock – allerdings war der ACOS so, dass ich damit noch Geld verdient habe.

Insgesamt kann ich also relativ sicher einen Gewinn von 2100€. Damit ist auch klar, dass ich weiterhin mit Level 4 vorlieb nehmen muss. Für den nächsten Level benötige ich ca. 12.000- 13.000€ Umsatz – je nachdem wie viel für Werbung drauf geht..

Automatisierungsfortschritte

Dank eines Tipps aus der Community (Tobias um genau zu sein) wurde ich auf die Lebenshilfe-Einrichtungen aufmerksam und habe dort eine Anfrage gestartet. Die Antwort hat zwar, aufgrund der Urlaubssituation, etwas auf sich warten lassen, jedoch war ich recht angetan. Die Preise sind sehr gut geeignet die „Set-Building“ Arbeiten dort hin auszulagern. Außerdem habe ich so eine Adresse wo ich alle Set Bestandteile hin liefern lassen kann, ohne selbst Hand anlegen zu müssen.

Das Thema Automatisierung und  Outsourcing habe ich nebenbei auch an anderer Stelle umgesetzt. Da ich in Berlin arbeite habe ich mich einmal nach Wäschereidiensten umgeschaut und einen gefunden, der für mich meine Hemden holt, wäscht, bügelt und wieder bringt – für unter 1,99 pro Hemd.

Soweit von mir. Auf zu neuen Umsatzzielen! Wenn man so knapp vor Level 5 und vor der 10.000€ Umsatzgrenze steht, dann möchte man die schon knacken. Wie lief euer Monat Juni? Auch gut?

Versand durch Amazon #90 – Ablenkungen

Willkommen zurück zur 90ten Ausgabe des Versand durch Amazon Logbuchs. Der Sommer tut meinen Umsätzen gut. Ich konnte mich deshalb erneut auf das Thema Private Label konzentrieren. Allerdings gibt es Ablenkung von anderer Seite.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Der Umsatz in Deutschland hat erneut kräftig zugelegt und sich im Vergleich zur Vorwoche auf über 1300€ mehr als verdoppelt. Das Ausland hat dann selbst auch nochmal knapp über 1000€ beigesteuert. Mit über 2300€, und damit der dritten Woche über 2000, steuere ich diesen Monat auf einen potentiellen Verkäuferlevel 5 zu.

PPC Kampagnien Update

Nun möchte ich das zu gern auf die neue PPC Kampagnien schieben. Da aktuell ca. 400€ Umsatz den Kampagnien zugeordnet wurden ist das auch durchaus berechtigt. Die aufgeführten Kosten lagen dabei bei ca. 115€. Damit kommt ein ACOS von 30% heraus – ohne Optimierung. Damit kann ich gut Leben und würde mal ganz unverschämt sagen: Der Zeitinvest hat sich durchaus gelohnt.

Probleme mit der DHL Sendungserstellung

Am Wochenende wollte ich DHL Label drucken und wurde mit einer Fehlermeldung konfrontiert. Das Problem sei bekannt, sagte mir der Support. Allerdings ist es auch jetzt (Montag Abend) noch nicht gelöst – und zumindest ein Produkt ist mittlerweile ausverkauft.
(Auf der anderen Seite ist selber verschicken aber ca. 10x so teuer und damit unwirtschaftlich. Deshalb warte ich und nörgle in der Zwischenzeit etwas herum…)
Update: Eine andere Sendung konnte ich erstellen. Also sind vielleicht die Sendungen bei denen der Fehler auftrat defekt und ein Neuanlegen hilft….?

Andere Ablenkungen

Es gibt drei Themen die momentan etwas für Ablenkung sorgen (meine Freundin nicht mitgezählt):

  • Ein anstehender 2W Urlaub in Schweden,
  • die nunmehr verfügbaren AMZCON Videos
  • und die Möglichkeit eine größere Immobilie zu erwerben.

Die Videos sind super, da man dadurch effektiv das zwei Tages Event ausdehnen kann zu einem „quasi 5 Tages Event“. Die Immobilie lenkt aus anderem Grunde ab: Mein Ziel ist ja nach wie vor „Rente mit 40“. Da käme so eine Investitionsmöglichkeit durchaus gelegen.

Private Label

Diese Woche habe ich mir die aktuellen Marktanalysen für meine beabsichtigte Nische besorgt und feststellen dürfen, dass eine geplante Variante doch deutlich weniger Sexy aussieht als gedacht. Überraschenderweise sind meine (potentiellen) Kunden auf Anfrage von dieser Variante aber sehr angetan – auf Amazon scheint es jedoch so zu sein, dass niemand anderes diese Variante mag. Hier stellt sich mir dann natürlich die Frage „Was tun?“. Fokussiere ich mich auf meine Nische und verkaufe exakt das was mir 3 von 4 befragten Kunden als Optimum nannten, oder gehe ich mit dem Artikel ins Rennen der von ihnen durchaus auch als akzeptabel angesehen wird,  sich aber 3x besser verkauft? Ich könnte ja auch einfach beide ins Sortiment nehmen – dies verdoppelt dabei aber mein Risiko, da der MOV für jede Variante gleich hoch ist.

Außerdem stehe ich jetzt vor dem Projekt „Markenanmeldung“. Hat das von euch schon Mal jemand gemacht? Folgende Frage habe ich dabei:

  • Wie melde ich eine Marke konkret an? Ich würde wenn dann gleich EU+US (=Weltweit?) anmelden. Macht das Sinn? Ich will definitiv in EU (DE+UK+XX) verkaufen und potentiell auch in US.
  •  Welche Marke melde ich an? Ich habe vor eine Marke für alle OfficeProdukte zu platzieren. Mein erstes Produkt aus der Serie hat aber selbst einen eigenen Namen und soll unter diesem auch vermarktet werden. Gehe ich erstmal mit dem Produktnamen voran, oder mit der Marke die die Produkte bündelt? Gibt es dafür Empfehlungen?

Zum Abschluss noch eine gute Nachricht. Ich habe nun von Kühne+Nagel die Endabrechnung bekommen und die fiel überraschend günstiger aus als angeboten. Sowas möchte ich gern auch mal erwähnen. Ich hab daraufhin meine Margen mal durchgerechnet und konnte dadurch (und durch den günstigeren Hersteller) meine Landed Costs um ca. 30% (!) senken. Solche Überraschungen lobe ich mir.

Soweit von mir. Falls ihr infos zu den Markenfragen haben, bitte raus mit der Sprache. Ich „bin ganz Auge“.

Versand durch Amazon #82: Organisatorische Arbeiten + Rückblick April

Willkommen zur 82ten Ausgabe meines Logbuchs. Diese Woche war geprägt von organisatorischen Arbeiten. Ich konnten mit verschiedenen Herstellern über Produkte und Versandkonditionen verhandeln und der Nachschub aus den USA steht an. Weiterlesen

Versand durch Amazon #65: Jahresrückblick 2016

Hallo Leute, gesundes Neues Ich war in Dresden und hab stilecht in Smoking und Fliege das Jahr begonnen. Deshalb bin ich etwas spät dran. Heute möchte ich die letzte Woche des Jahres und das gesamte Jahr 2016 einmal Revue passieren lassen. Traditionell beginnen möchte ich mit dem

Bericht zur  Lage des Verkaufs

Was für eine Woche! Die schlechteste im zweiten Halbjahr. An zwei Tagen wurde in Deutschland jeweils nur 1 Artikel verkauft und am 31.12. sogar gar nichts. Also Nullertag!? Nein. Denn dank der anderen Marktplätze sah es etwas besser aus. Insgesamt sind 470 EUR zusammen gekommen. Nur mal so zum Vergleich: Das ist 1/4 des Umsatzes der aktuellen Rekordwoche. Ohne die europäischen Marktplätze wäre es die schlechteste Woche seit März geworden.

Meine Werbeaktion mit 10% Rabatt hat exakt 0 zusätzliche Verkäufe eingebracht. Schuld ist vermutlich zweierlei:

  1. Mein Mangel an Marketing für die Aktion. Hier wäre Facebook Werbung hilfreich gewesen (vermute ich)
  2. Amazons mangelhafte/dezente Hinweise auf die verfügbaren Rabatte.

Rückblick auf das Jahr 2016

1. Der Amazon-Shop

Meine Kennzahlen gingen kontinuierlich nach oben. 2016 war ein sehr gutes Jahr für mich und ich werde deshalb 2017 auch kein Kleinunternehmer mehr sein. Hier ein paar Zahlen.

Warensortiment/Portfolio: Am Jahresanfang hatte ich 7 verschiedene Listings am laufen (das ist nicht viel wenn man Arbitrage Handel macht. Private Label Händler haben hingegen meist erstmal nur 1 oder 2 Listings.) Im Jahresverlauf erreichte ich 41 Listings, bin aber seit dem auf ca. 35 zurück gegangen. 1/4 meiner Artikel waren dieses Jahr allein für 80% meiner Gewinne verantwortlich, 1/3 meiner Produkte war für 80% meines Umsatzes verantwortlich. Zu letzterer Kategorie gehören auch die Private Label Produkte.

Umsatz: Der Umsatz lag im Januar/Februar pro Tag bei ca. 25 EUR und 2-3 Artikeln. In den 8 Wochen vor Weihnachten lag er hingegen bei knapp unter 180 EUR und 17 Artikeln! Wenns nach mir geht, darf das gern so weiter gehen. 😉 In Summe habe ich 2016 über 3.400 Artikel verkauft und mehr als 34.000 EUR Umsatz gemacht. Damit habe ich die Kleinunternehmer-Schwelle von 17.500 EUR deutlich übertroffen.

Verkäufe in anderen Marktplätzen:  Im Dezember habe ich dann den Exportmodus (Verkauf aus Deutschland ins EU Ausland) aktiviert. Insgesamt habe ich seit dem rund 130 GBP und 214 EUR, in Summe ca. 367 EUR, verdient. Damit stammen ca. 1% der Umsätze aus anderen Marktplätzen.

Produkte: Das beste Produkt hat dieses Jahr allein über 1100 EUR Gewinn erzielt. Das schlechteste Produkt kostete mich am Ende 6 EUR mehr als ich eingenommen habe. Wobei ich das auf eigene Dummheit und nicht auf das Produkt schiebe. Das vermutlich wirklich schlechteste Produkte wird vermutlich (knapp) Gewinn erzielen, verkauft sich aber wie Sand in der Sahara… (es ist ein gebrauchtes Buch…)

2. FBAinGermany Blog

Was mich wirklich umhaut seid IHR! Jawohl IHR. Ich schreibe seit Oktober letzten Jahres. Hauptsächlich schreibe ich hier eine Art Tagebuch. Und es werden mehr und mehr Leser: Anfang des Jahres hatte ich ca. 100 Leser pro Tag und 18 Kommentare insgesamt. Im Schnitt lesen jetzt  über 280 Leute pro Tag den Blog, zu 80% aus Deutschland gefolgt von 6% Österreichern (Schweiz und USA folgen gleichauf). Der verrückteste Tag war dabei der 22. November wo über 700 Leute den Blog besucht haben.
2016 wurden 312 Kommentare geschrieben und mir dabei wirklich nützliche Tipps gegeben. Danke Euch dafür!

Gibt es Einnahmen aus dem Blog? Nicht wirklich. Ich warte noch darauf, dass die Affiliate Auszahlungsschwelle erreicht wird. 😉

Was waren die am meisten gelesenen Artikel/Seiten? Wenig verwunderlich die Grundlagenartikel. Allerdings taucht auch ein Logbuchartikel auf:

  1. Sourcingstrategien für FBA
  2. Das FBA Geschäftsmodell
  3. FBA Verkäuferlevel
  4. Logbuch #4 – Verpacken&Etikettieren

Die Meisten Kommentare (16) gab es bei Logbuch #9 (Erster Kontakt mit Lieferanten).

Ziele

Nachdem wir einen Blick zurück geworfen haben ist hier der Richtige Ort sich Gedanken über die Zukunft zu machen.

FBA Shop & Unternehmertum

  • Ich werde zum Jahresende 2017 den FBA-Level 5 mindestens zwei Mal erreicht haben.
    Mit meiner aktuellen Marge muss ich dazu ca. 12.000 EUR Umsatz machen, was eine Verdopplung zu heute darstellt.
  • Insgesamt werde ich mehr als 75.000 EUR Umsatz machen. Um dies zu erreichen muss ich neue Produkte verkaufen, denn die aktuellen werden nicht mehr viel Steigerungspotential haben.
  • Ich werde ein selbst entwickeltes Private Label Produkt verkaufen.
  • Ich werde die anderen mit Amko entwickelten Produkte verkaufen.
  • Ich werde an Fachmessen teilnehmen um Produktideen zu bekommen.

FBAinGermany.com

Damit ich 1000 Views pro Tag erreiche, werde ich

  • jede Woche einen Artikel veröffentlichen.
  • Zusätzlich mind. 1 Artikel/Seite pro Quartal zu einem speziellen Thema veröffentlichen. (Wie z.B. der Artikel zu den Codes und Nummern; Falls ihr Vorschläge/Wünsche habt, dann postet die gern in die Kommentare.)
  • jeden Tag mind. 1 hilfreiche Antwort in einer der FBA Facebook Gruppen geben.

Soweit von mir. Was sind eure Ziele für 2017? Lasst es mich gern via Kommentar wissen.

Versand durch Amazon #63 – Übersetzung mit Fiverr

Hallo und willkommen zurück zur 63ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche habe ich mich meinen Europäischen Listings gewidmet und via Fiverr meine Private Label Listings ins französische übersetzt. Doch zuerst der gewohnte …

Bericht zur Lage des Verkaufs

Diese Woche schrammte haarscharf an der 1800 EUR Grenze vorbei. Damit ist auch schon klar wie die Woche verlief. Hervorragend. Das zweitbeste Ergebnis das jemals erreicht wurde. Interessant war dabei, dass meine Verkäufe hauptsächlich aus meinen „Klassikern“ bestand und meine Private Label Produkte unterrepräsentiert waren. Meine Artikel eignen sich gut für Parties und Feiern, und die Weihnachtszeit ist dafür einfach super geeignet. Einen Rekord gab es trotzdem zu vermelden. Der Tag mit dem höchsten Umsatz ist ab letzter Woche der 14.12. mit über 460 EUR! Die hälfte davon kam in einer Stunde zu Stande. Da erhält man mal einen winzigen Einblick in die Möglichkeiten die Amazon so bietet…

Wie viel davon am Ende als Gewinn hängen bleibt ist auch noch fraglich. Ziel war und ist es, mein Lager (ohne Verluste) möglichst leer zu bekommen. D.h. ist gehe bei den nervigen Preisdroppern immer mit solange ich noch Marge habe – mit den entsprechenden Folgen für den Gewinn.

Übersetzung und Fiverr

Aus meiner Mastermindgruppe heraus erhielt ich die Empfehlung bei Fiverr zu schauen um Preise für Übersetzungen abzuchecken. Ich hab mich dort angemeldet und muss sagen, dass die Benutzung echt simpel ist. Und tatsächlich erhält man für einen 5er (USD)  + 1USD Servicegebühr so einige Angebote die durchaus für die Amazonnutzung reichen. Denn die Listings enthalten üblicherweise nicht so extrem viel Text. Ich hatte glück und fand eine Übersetzerin, welche mir 400 Worte für den oben genannten Preis übersetzte.

Generell kann ich sagen, dass die Benutzung verhältnismäßig einfach ist, die Reaktionszeit meiner Übersetzerin war sehr gut (30Min!) und bezahlen via PayPal schmerzfrei. Was mich bei Fiverr noch etwas störte ist, dass die Orders/Aufträge nicht immer der Standardview sind. So sieht das Interface zwar schön aufgeräumt aus, aber man muss erst suchen wo die Aufträge sind. Alles in allem aber eine positive Erfahrung. (Aus Arbeitnehmersicht allerdings bedenklich, für wie wenig manche Leute ihren Skill verkaufen. Für uns angehende Unternehmer ist das allerdings ein Geschenk…)

Falls ihr auch Hilfe bei kleinen oder größeren Tasks benötigt, dann kann ich euch gern zu Fiverr einladen. Fiverr würde mir (und jedem Anderen der Leute für Fiverr anwirbt), falls ihr dort dann einen Auftrag vergebt und bezahlt, 5 USD auf mein Fiverr-Konto gut schreiben. Falls ihr Interesse habt schreibt einfach unten einen Kommentar und ich lade euch ein. Man kann sich auch so registrieren – dann behält Fiverr halt sein Geld.

Nächste Woche

Ich habe nächste Woche Urlaub und hoffe diverse Sachen fertig zu bekommen. Zum einen möchte ich die Übersetzung hochladen – mit dem Flatfile / Lagerbestandsdatei. In dem Zuge möchte ich auch verschiedene Variantenlistings zu einem Listing mit 2-dimensionalen Varianten (1D = Farbe, Menge, Größe; 2D = Farbe+Menge, Farbe+Größe etc) zusammenführen.

Außerdem versuche ich noch mehr von meinem Lagerbestand zu verkaufen. Mir kam da eine Idee… Mal schauen ob das klappt.

Weihnachten kommt nun auch rapide näher. Ich hab meine Geschenke zusammen, und dabei den Affiliate Link eines befreundeten Weltenbummlers bei Amazon genutzt. Bei Amazon findet man ja bekanntlich alles, und wenn ihr dort etwas kauft, könnt ihr gern die Affiliate Links von Websites benutzen die ihr gern unterstützen wollt. Falls ihr FBAinGermany unterstützen wollt, dann kauft eure Weihnachtsgeschenke bei Amazon über diesen Link. Link anklicken, Produkt suchen, kaufen, fertig. Ist für euch kostenlos, denn Amazon schüttet einen Teil seiner Vermittlungsprovision an die Affiliate Partner aus.

Soweit von mir. Bleibt gesund und bis nächste Woche!

 

 

Versand durch Amazon #59: Rekordernte und Gedanken zur Conversion

Hallo Leute, willkommen zurück zur 59ten Woche. Erneut wurde eine neue Bestmarke aufgestellt, ich habe mich mit dem Thema Reviews beschäftigt und dadurch mir einige Gedanken zum Thema „Konversionsrate“ gemacht.

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Versand durch Amazon #58: Rückblick auf die erste Fracht

Willkommen zum 58ten Eintrag in mein Versand durch Amazon Logbuch. Diese Woche möchte ich einen Blick zurück auf die erste Übersee-Fracht werfen und einen Ausblick geben was bei mir aktuell ansteht.
Vorab noch zwei Neuerungen die aus Anmerkungen von Lesern resultieren.
Es gibt nun eine Übersicht aller Logbucheinträge und ich habe eine Liste mit interessanten/Nützlichen Büchern erstellt. Ich hoffe beides hilft euch.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Nach einer etwas schwächeren Vorwoche zog die Conversion diese Woche wieder an – parallel zum Wareneingang. Also war zu aller erst der fehlende Warenbestand für die schlechteren Werte der Vorwoche verantwortlich. Alle guten Produkte waren ausverkauft, nur die schlechteren übrig und deshalb sanken plötzlich die Kennzahlen in den Keller. Die aktuelle Woche brachte über 900EUR Umsatz und ist damit wieder auf gutem Niveau. So konnte ich mich auf andere Dinge konzentrieren.

Erfahrung mit FBA Übersee Fracht

Ich habe dieses Wochenende genutzt um einmal alle Dokumente zur Fracht durchzugehen und nochmals die Kosten zusammen zu tragen. Anders als man dies erwarten würde, sind die Kosten nämlich nicht wirklich von Anfang an bekannt. Es tauchen immer wieder Überraschungen auf. Schlussendlich hat mich der Versand mit Shapiro aus Nordamerika für knapp 2qm Ware mit ca. 500kg Gewicht inkl. allem ca. 1500EUR gekostet. Steuern und Zoll kommen da noch oben drauf. Im Preis enthalten waren auch solche Dinge wie Versicherung, Umladen auf EURO Paletten (Amazon verlangt in den Lieferbedingungen für Palettenlieferungen EURO Paletten. Allerdings scheint man da nicht ganz stringent vor zu gehen, da Amko in GB schon auf US Paletten angeliefert hat – ohne Probleme.), Lagerkosten vor der Verzollung und der Transport über Land zum Hafen und von Hamburg nach München.

Ihr werdet zum Beginn des Prozesses dem Frachtunternehmen eine Vollmacht (Power Of Attorney) ausstellen, alle Zollabwicklungen in eurem Namen durchführen zu dürfen. Man versichert euch zwar, dass das alles mit rechten Dingen vor geht, aber man steht dann schon wie ein kleiner Junge da und beobachtet erstaunt wie die ein oder andere Rechnung zu begleichen ist. Nun aber wieder zum Ablauf.

Was ich gelernt habe ist z.B. dass es so etwas wie das „CutOff Date“ gibt. Das ist der letzte Termin zu dem Waren für den Transport mit einem Schiff entgegen genommen werden. Nach diesem Termin wird nur noch beladen was schon am Hafen ist. Bis das Schiff nach dem CutOff ablegt kann gern noch einmal 1 Woche vergehen. Das sollte man bei der Nachschubplanung beachten: Nur weil eure Ware am Hafen ist, heißt das nicht, dass sie morgen auch auf die Reise geht.

Commercial Invoice und Lieferadresse

Zentrales Dokument für die Frachtabwicklung ist die Commercial Invoice, zu Deutsch „Handelsrechnung“ – jedenfalls laut Wikipedia. Auf dieser steht neben der Ware und Menge noch solche zentralen Dinge wie Größe und Gewicht der Ladung und wie diese Verpackt ist (z.B. auf wie vielen Paletten/Kartons verteilt) und natürlich wer der Verkäufer und Käufer sind UND an wen geliefert wird. Richtig, auf der Commercial Invoice muss eure Firmenanschrift als Consignee drauf (die will der Zoll auch sehen. Genau die Anschrift an der euer Gewerbe angemeldet ist) aber eben auch die Lieferadresse – denn ihr wollt vermutlich nicht die Lieferung vor der Haustür stehen haben. Mein Verkäufer machte das, indem er das Consignee Feld etwas größer auslegte und meine Firmenadresse hinein schrieb, dann eine Zeile frei ließ und dann „Final Adress: Amazon Warenhaus München….“ ergänzte. Nebenbei: Die Lieferanschrift findet ihr z.B. auch auf den Versandaufklebern wenn ihr selber Packete zu Amazon schickt.

Auf der Commercial Invoice wird auch die INCOTERMs ausgewiesen, also ob der Verkäufer die Ware liefert, nur bis zum Schiff bringt oder ihr die z.B. selbst abholt.

Die Amazon Seite

Getrennt vom eigentlichen Frachtprozess – jedenfalls bis zu dem Moment wo die Ware an den Frachtdienstleister übergeben wird – läuft das Verfahren im Amazon Backend ab. Ihr legt ganz einfach dort eine Sendung an und tragt die Stückzahlen so ein, wie ihr sie bestellt habt. Wenn aus dem Anlieferplan eine Sendung wird, generiert Amazon zwei Nummern für euch: Die Sendungs-ID und die Amazon Referenznr. Die Referenznr. wird nicht sofort erzeugt, sondern erscheint erst 40-60 Minuten später in der Sendung. Also Ruhe bewahren und warten.
Shapiro wollte diese Nummern beide am Anfang schon haben. Ich glaube diese landen in der Bill Of Landing (dem Frachtbrief) und dienen später Amazon um die Paletten einer erwarteten Sendung zuzuordnen.

Nachdem die Sendung auf dem Weg ist, und ihr dies im Backend angegeben habt, will Amazon von euch die Frachtbriefnummer. Die bekommt ihr von eurem Frachtdienstleister bzw. ihr könnt die vom Frachtbrief ablesen, falls man euch den schon geschickt hat.

Zusammenfassung

Generell ist der Ablauf so (jedenfalls wenn der Frachtdienstleister die Zollabwicklung für euch macht):

  1. Commercial Invoice bekommen (und zwar so, dass die Lieferanschrift korrekt erwähnt wird)
  2. Sendung passend zur Bestellung anlegen und ReferenzNr und SendungsID + Com.Invoice an den Frachtdienstleister geben.
  3. Power Of Attorney unterzeichnen und das Frachtangebot annehmen.
  4. Brieftasche Festhalten

Aktueller Fokus

Reviews

Nachdem die Private Label Ware ja nun im Lager liegt, muss ich mich um den Verkauf kümmern. Eine berechtigte Anmerkung aus euren Reihen war, wieso ich mich nicht um Reviews kümmere. Um ehrlich zu sein. Reviews waren komplett aus dem Fokus geraten da meine RA Produkte sich auch so verkauften – und ich nicht für irgendwelche Listing-Diebe die Arbeit machen wollte. Folgende Ansätze habe ich dazu aktuell:

  • Ich habe bei Private Label Journey nachgefragt wie ich Rezensionen bekommen könnte und mir wurde eine Teilnahme an der Betaphase von ShopDoc angeboten. Ich schau mal was das wird.
  • Amko erklärte mir seine sehr einfache Strategie. Er geht die Liste der Amazon Top Reviewer durch und schickt denen einfach auf Amazon eine Nachricht und fragt ob sie Lust hätten das Produkt ABC zu bewerten.
  • Ich werde eine Liste der bisherigen Kunden erstellen und diese erneut anschreiben und fragen ob alles in Ordnung ist. Außerdem gibt es für mein Private Label Produkt noch ein AddOn zum herunter laden auf das ich sie hinweise. In diesem Zuge werde ich auch nochmals bitten mein Produkt zu reviewen.

Produkt Recherche

Außerdem habe ich eine neue Nische identifiziert. Ich war auf der Suche nach Online-Shops wo ich eventuell eines meiner bisherigen Retail-Arbitrage Produkte günstiger kaufen könnte. Ich stieß dabei auf einen „Spezialisten-Shop“ der auch andere Artikel im Umfeld des ersten führte an die ich bisher nicht gedacht hatte. Eine kurze Amazon Suche zeigte mir, dass die Nische funktionieren könnte.

Aktuell sammle ich Informationen über die Nische. Also

  • Welche Produkte und Varianten gibt es?
  • Wie viel wird von diesen Verkauft? D.h. Was sind die wichtigsten Produktvarianten?
  • Wie ist die Preis Struktur im Markt?
  • Welche Artikel werden mit Prime verkauft und welche nicht?

Außerdem werde ich versuchen auch in Europa (EU) einen Hersteller zu finden um dem ein oder anderen Import Problem aus dem Weg zu gehen.

Soweit von mir. Diese Woche ist es etwas mehr Text geworden. Ich hoffe aber es war interessant und nützlich. Was mich interessieren würde: Wie macht ihr Produkt/Marktrecherche? Und wie bekommt ihr Reviews? Lasst es mich wissen via Kommentar.

Versand durch Amazon #56: Bäm! Rekordmonat Oktober!

Willkommen zurück zur 56ten Woche meines Versand durch Amazon-Logbuchs. Dies war die letzte Woche meines Urlaubs in SüdOstAsien und aktuell sitze ich im Starbucks im Münchner Hauptbahnhof. Diese Woche war die letzte des Rekordmonats Oktober. Und dieser Monat hatte es wirklich in sich…

Bericht zur Lage des Verkaufs

Zuerst ein Wort zur letzten Woche. Diese war leider überhaupt nicht Rekordverdächtig. Mit unter 700EUR Umsatz lag sie ein drittel unter den Ergebnissen der (Rekord-)Vorwoche. Aber warum? Es gab 4 Artikel die mittlerweile nicht mehr im Lager vorrätig sind. Diese allein haben laut Amazons Schätzung einen verlorenen Umsatz von 70 Stück und knapp 600EUR verursacht (in der letzten und vorletzten Woche). Meine Logistik benötigt aktuell noch meine Mitwirkung, so dass ich im Urlaub dagegen nichts tun konnte. Entsprechend wichtig ist es baldigst Nachschub zu Amazon zu schicken. Ich werde prüfen, ob ich einige Artikel nicht auch direkt zu Amazon bekomme. Auch wenn ich das Labeling bezahlen muss, kostet dies doch weniger als die ausgelassenen Verkäufe.

Mein Privat Label Produkt wurde endlich am Mittwoch Abend eingebucht und hat seit dem bereits wieder Verkäufe (im Schnitt 2 Pro Tag über alle Varianten summiert) erzielt. Da Donnerstag – Sonntag jedoch traditionell schwache Tage sind hoffe ich, dass diese Woche deutlich mehr kommt.

Rückblick auf den Rekordmonat

Wow, dieser Monat war echt ein Knaller – trotz der letzten Woche. Die erste, zweite und dritte Oktoberwoche lagen alle samt über 1000 Euro und jeweils höher als ihre Vorgängerwoche. Vorletzte Woche war dann die bisherige Topwoche mit 1250EUR Umsatz. Auch wenn die letzte Oktoberwoche aus den oben genannten Gründen schwächer abschloss, kam zum Ende des Monats doch ein neuer Monatsrekordumsatz zu stande: über 4300EUR. Damit habe ich mir meinen Level 4 zurück geholt. 😉

Die Umsätze kommen bei mir zu über 80% aus der Haushaltsgeräte Kategorie und diesen Monat fast komplett aus Retail-Arbitrage Produkten. Ziel ist es die Summe so hoch zu halten, jedoch die Private-Label Produkte auf mind. 30 des Monatsumsatzes zu bringen.

Ziele für den November

Hauptaufgabe ist es nun den doch recht spät eingetroffenen Bestand meines Privat-Label-Produkt #1 bis zum Jahresende spührbar zu reduzieren. Ich habe als Kleinunternehmer für die Ware bereits Mehrwertsteuer bezahlt und müsste nächstes Jahr (ab da bin ich kein Kleinunternehmer mehr) nochmals MWSt abführen. Deshalb muss soviel wie möglich Ware abverkauft werden. Hierzu muss ich fast 600Einheiten verkaufen. Dazu habe ich zwei Ideen:

  1. Ich werde meine PPC Aktivitäten verstärken und auch prüfen, ob Promotionen und Gutscheine für mich in Betracht kommen.
  2. Ich werde den europaweiten Verkauf ins Auge fassen. Jeder zusätzliche Markt ist für mich hilfreich um den Warenbestand zu reduzieren. Und wenn das für mich steuerlich neutral ist, dann ist das ein No-Brainer.

Ansonsten muss ich den Warenbestand für meine ausverkauften Artikel auffüllen und ich habe vor noch ein paar Optimierungen an den Bildern meines Private-Label-Listings durchzuführen. Es gibt also einiges zu tun.

Habt ihr Erfahrungen mit dem europaweiten Verkauf? Eventuell auch als Kleinunternehmer? Lasst es mich wissen.

Versand durch Amazon #52: Rückblick auf das erste Jahr

Willkommen zurück zum 52ten Logbuch Eintrag. Dieser Artikel ist ein Rückblick auf das erste Jahr meiner FBA Tätigkeit.

Wie alles begann

Im Oktober 2015 hatte ich 4 Wochen Urlaub und entschied mich diese in ein Projekt zu investieren. Das Projekt war „FBA in Deutschland machen“. Wir haben nun wieder Oktober und ich möchte einen Blick zurück werfen auf das erste Jahr.

Der Oktober war Sourcing-Zeit und aufsetzen des Geschäfts. 4 Wochen Urlaub gaben mir genug Zeit, jedoch war es nicht so einfach wie gedacht sich selbst jeden Tag zu motivieren und auf das selbst gesetzte Ziel hin zu arbeiten. Es ist sehr leicht sich mit Youtube und Facebook abzulenken. Hier ein Tip an die Leser, welche selbst starten wollen: Setzt euch klare Tagesziele die messbar sind. Wenn man anfängt sind das Dinge wie Gewerbeanmeldung, Gespräch mit Steuerberater, Mind. X Produktideen untersuchen, X Listings bei Amazon erstellen, Sendungen bauen etc. Lesen in Facebook-Gruppen oder Videos/Podcasts anschauen würde ich nicht als Tagesziel akzeptieren. Denn das sind konsequenzlose passive Dinge die das Unternehmen nicht weiter bringen. Nur wenn man die Inhalte anwendet, dann kommt Zählbares dabei raus.

Zahlen, Daten, Fakten

Die ersten Verkäufe wurden im November verzeichnet. Insgesamt lieferte dieser erste Monat 240EUR Umsatz mit 5-8 Listings. Seit her ist einiges passiert und meine Umsätze liegen in den letzten 3 Monaten jeweils bei mehr als dem Zwölffachen dieses ersten Wertes. Der vorläufige Höhepunkt in Sachen Umsatz war der Juli mit fast 3600EUR. Die erste Juliwoche war auch die Umsatzstärkste bisher mit etwas über 1100EUR. Am 19. Mai gab es den bisher besten Tag mit 320EUR Umsatz.

In Summe wurden über 20.000EUR Umsatz generiert und dabei seit Februar jeden Monat ein neuer Rekord in Sachen Anzahl verkaufter Artikel aufgestellt. Im September verkaufte ich so im Schnitt etwas über 12 Artikel pro Tag.

Statistik des ersten Jahres - Verkaufte Einheiten und Umsatz

Statistik des ersten Jahres – Verkaufte Einheiten und Umsatz

Die Frage die man sich natürlich dabei stellt ist, wie viel bleibt hängen? Aktuell schätze ich, dass ich von den 20k ca. 6.000EUR Profit gemacht habe. Jedoch bin ich nicht in den schwarzen Zahlen, denn vor einem Monat habe ich die größte Order bisher aufgegeben und bin deshalb ca. 2.000 EUR in den Miesen. Aus diesen Zahlen heraus kann man sehen, dass der Kleinunternehmerstatus für nächstes Jahr kein Thema mehr ist. Ich werde also zum Jahreswechsel zum normalen Unternehmer werden.

Jedoch ließt sich das alles etwas zu glatt. Wer den Blog länger verfolgt weiß, dass auf dem Weg einige Rückschläge zu verzeichnen waren.

Die ersten Monate

Im November und Dezember verkaufte ich hauptsächlich Artikel die ich im Internet günstig gefunden hatte. Hier kamen mir Restpostenseiten zu gute. Auch wenn diese Artikel gute ROIs hatten („Wie viele Euro erhalte ich pro eingesetzten Euro zurück?“) waren die Verkaufspreise recht gering und damit auch die Marge. Schon relativ früh wollte ich Richtung Private Label gehen, jedoch fehlte mir die Idee. Was ich aus der Anfangsphase gelernt habe ist, dass es viele Artikel gibt die man mit Profit bei Amazon verkaufen kann, ohne dabei aber in absoluten Zahlen viel Gewinn zu machen.

Neue Listings trotz günstigerer Konkurrenz können funktionieren

Anfang des Jahres 2016 glaubte ich meine Nische gefunden zu haben. Ich hatte Proben aus China bestellt und nach ewigen Zoll Besichtigungen und unnötigem Stress festgestellt, dass meine Nische nicht so einfach ist wie gedacht und ich Zertifikate und Produktbeprobungen etc machen müsste. Das Aufwand/Nutzen-Verhältnis kippte zunehmend und ich nahm innerlich Abschied von der Idee. Interessant war die Episode mit der Chinesischen Adresse, die es einem erlaubt mehrere Proben zu sammeln und gemeinsam nach Deutschland zu schicken. Allerdings gab es trotz Allem einen positiven Effekt. Über meine Mastermindgruppe (die ich bereits im Oktober/November 2015 gegründet hatte) wurde ich dazu gedrängt meine Nische einmal praktisch zu testen. Es gab zwar andere Listings allerdings keine PRIME Listings. Also kaufte ich mein Produkt lokal und verkaufte es mit einem übertrieben hohen Aufschlag bei Amazon. Eigentlich ging ich davon aus, dass Keiner kaufen würde – jedoch verkaufte sich der Artikel zu diesem hohen Preis. (Man sieht oben in der Statistik, dass ab Januar ein anderer Grundlevel an Verkäufen da war.) Artikel dieser Kategorie verkaufe ich noch heute als Retail-Arbitrage, und sie machen ca. 40% des Umsatzes des letzten Jahres aus.

Verwaltungskram

Dank der Private Label Journey Facebook Gruppe wurde ich aufmerksam auf das Thema „Verpackungsverordnung und Duales System“. Als Verbraucher möchte man natürlich seinen Müll kostenfrei entsorgen können. Aber jemand muss dafür bezahlen: die Händler. Als FBA Händler ist man plötzlich auf der anderen Seite der Verpackungsverordnung und muss sich bei einem Anbieter registrieren um den Anforderungen nach zu kommen. Die Kosten liegen für kleine Händler wie mich bei unter 100EUR pro Jahr (außer man möchte bei den großen Anbietern registriert sein. Da bezahlt man schnell man über 500EUR.).

Konkurrenzkampf

Im Mai hatte ich meinen ersten Urlaub und bereitete mich darauf vor, von Unterwegs das Geschäft zu betreuen. Das ging ganz gut. Allerdings war es eine böse Überraschung, als ich einen Dumping-Konkurrenten auf meinem Listing fand. Es war ein deutscher Händler der selbst verschickt. Er hatte die meisten meiner gut laufenden Artikel ins Portfolio aufgenommen und reduzierte seinen Preis um ca.30%. Das zeigte mir, wie anfällig das Retail-Arbitrage Business ist. Ich verkaufe die Artikel wie gesagt noch heute, allerdings sind die Erträge nicht mehr genauso hoch wie in den den ersten 4 Monaten ohne Konkurrenz auf dem Listing.

Expansion des Portfolios

Im Sommer fasste ich den Entschluss mein Portfolio zu erweitern. Ich verdoppelte nahezu die Anzahl meiner Listings was mir bald darauf auch deutlich höhere Umsätze ermöglichte.  Nicht alle Artikel funktionierten, einige liegen noch immer im Lager. Andere verkauften sich jedoch sehr gut und sorgen so für andauernde Umsätze.In der Statistik oben sieht man bei den bestellten Einheiten im Juli einen Sprung der auf die neuen Produkte zurück zu führen ist. Das führte im Juli zum besten Monat bisher. Ich konnte 3600EUR Umsatz und über 1000EUR profit verzeichnen.

Erster Import

Zusammen mit Amko plante ich ein Produkt in Deutschland zu verkaufen und über ihn in Kanada einzukaufen. Erste versuche zeigten, dass der Artikel in Deutschland funktioniert. Um meine Listings am laufen zu halten, kaufte ich in Deutschland mehrfach Ware nach, jedoch ist der ROI nicht so hoch wie beim geplanten Import. Also entschied ich mich von Amko eine größere Menge zu importieren. Der Importvorgang zog sich den ganzen August und September hin und erst Mitte Oktober wird die Ware im Lager sein. Also durchaus ein aufwändiges Thema.

Die nahe Vergangenheit

In den Monaten August und September liefen mehrfach auch Teile meines Portfolios OutOfStock. Was sich direkt auf das Gesamtergebnis auswirkte. Man sollte lieber etwas zuviel zu Amazon schicken als zu wenig. Durch diese Lücken im Portfolio kam ich zwar über 3000EUR im Monat, jedoch nicht über die 1000EUR Profit Marge.

Versand durch Amazon #51 – Optimierungen

Hallo Leute und willkommen zurück zur 51ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche habe ich kleinere Optimierungen vorgenommen – am Blog und an meiner letzen Sendung vor dem Urlaub.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Diese Woche gleicht so ziemlich der letzten. Erneut wurde im Schnitt etwas über 100EUR/Tag Umsatz generiert. Eigentlich ein guter Wert, allerdings nicht genug, wenn es darum geht neue höhen zu erreichen. Der aktuelle Rekordmonat Juli brachte ca. 3600 EUR und damit 120EUR/Tag. Ich glaube, dass ich selbst mit Retail Arbitrage noch die 1000EUR/Woche = 145/Tag erreichen kann. Ich habe mir deshalb vorgenommen nach meinem Urlaub das Thema Sourcing nochmal vorzunehmen und mein Portfolio erneut etwas zu erweitern. Die letzte Erweiterung des Portfolios war durchaus erfolgreich:
Seit 01.08. wurden 39 verschiedene ASIN verkauft, 26 davon wurden erst im Juni/Juli hinzugefügt. Von den damit erzielten 5600 EUR Umsatz entfallen auf die neuen ASIN allerdings nur 2500EUR. Es wäre noch deutlich mehr möglich gewesen, wenn ich bei 13 neuen ASINs nicht seit längerem OutOfStock bin, da ich auf die USA Lieferung warte. (Das Schiff ist nun mittlerweile unterwegs und soll in 2 Wochen in Hamburg sein.)

Wenn ich schon in Statistiken spreche: Bei meinem Portfolio gilt das Paretoprinzip (80/20 Regel) nicht ganz. Bei mir wurden 66% der Umsätze mit 25% des Portfolios gemacht.

Letze Sendung – Etikettierservice von Amazon

Um meinen Urlaub endgültig vorzubereiten habe ich nochmals einen Einkauf getätigt und 4 Kartons mit ca. 60kg Ware zu Amazon geschickt. Ich hoffe nun, dass ich damit über die 5 Wochen komme. Da ich allerdings recht wenig Zeit hatte um die Sendungen vorzubereiten hab ich erstmals zwei Kisten mit Waren für den Etikettierservice von Amazon angemeldet.
Bei der Sendungserstellung könnt ihr dazu auf der Seite „Produkte Etikettieren“ im DropDown Menü in der Spalte „Etikettierung durch“ den Punkt „Amazon“ wählen. Kostenpunkt ist 15Ct pro Etikett. Da ich genug Gewinn mit den Artikeln mache habe ich kurz nachgerechnet. Ich brauche ca. 30Sek pro Etikett (Inkl. Druck und Vorbereiten der Etiketten). Multipliziert mit den 15Ct/Etikett macht dies einem Stundensatz von 13,50EUR. D.h. wenn euch eure Zeit mehr wert ist als 13,50EUR/h, dann könnt ihr auch Amazon beauftragen.

Optimierungen am Blog

Abschließend möchte ich noch auf eine kleine Änderung am Blog hinweisen. Ich habe eine neue Abteilung „FBA Grundlagen“ eingeführt und dort einen neuen Artikel bezüglich den FNSKU, ASIN, EAN & Co verlinkt. Falls es weitere Begriffe und Grundlagenthemen gibt, die erklärt werden sollten, dann gebt Bescheid.