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Versand durch Amazon #142 – Connections

Hallo Leute, willkommen zurück zur 142ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche war wieder interessant. Aber hauptsächlich wegen des Wochenendes.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Das Wochenende war bereits bei den Verkaufszahlen interessant. Bis zum Sonntag morgen war die Woche ganz ok. Aber international war bis dahin sehr wenig gelaufen. In Summe hatten alle nicht deutschen Marktplätze gerade einmal 200€ eingenommen. Deutschland hatte bis dahin eine super Woche hingelegt und allein an den ersten 3 Tagen bereits fast 1400€ Umsatz gemacht und stand am Sonntag morgen sogar bei sehr guten 1900€.
Am Sonntag kam dann plötzlich eine große Menge Orders aus Frankreich herein und katapultierte die Umsätze von 100€ auf fast 600€. Deutschland hatte ebenfalls noch gute Verkäufe zu verzeichnen, so dass am Ende knapp 2800€ zu Buche standen. Sehr gut!

Tolles Wochenende

Netzwerkeffekte #1

Das Wochenende war geprägt von Besuch eines guten Freundes und seiner Frau. Es ging auch da ums Geschäft, jedoch nicht um Amazon FBA. Als die beiden wieder abgereist waren, nahm ich mir eine Aufgabe vor, die ich seit langem vor mir herschiebe. Grundlos, wie sich herausstellte. Und zwar fragte ich in den verschiedenen FB Gruppen ob jemand interesse hätte mein Produkt auszuprobieren um mir Feedback zu geben. Es meldeten sich 10 Leute aus meiner Zielgruppe aus verschiedenen EU Ländern die gern einmal probieren wollen. Idee ist, dass ich ihnen mein Produkt zur Verfügung stelle und bei positiven Feedback sie darum bitte auch bei Amazon eine Bewertung abzugeben.

Netzwerkeffekte #2

Als ich auf FB unterwegs war, schrieb mich ein alter Bekannter an. Wir hatten vor 20 Jahren zusammen Fußball gespielt und kommen aus derselben Ecke. Seit Jahren hatte wir uns nicht mehr gesehen. Ich hatte gehört er sei erfolgreicher Geschäftsmann geworden und schrieb ihn auf Amazon einmal an. Ich erzählte was ich so mache und er was er so macht. Soweit so gut. Am Sonntag kontaktierte er mich und meinte er hätte da ein Produkt was er gern Online vertreiben wollte. Ob ich Interesse hätte das zu machen. Ich sagte „ja schon. Aber bei zwei Verkäufern wird die Marge dann eng.“. Ich bot ihm an ihm zu helfen das Produkt online zu bringen. Er brauchte dafür ja nur einen Amazon Account. Als Eingetragener Kaufmann hatte er alle anderen Voraussetzungen ja zur Hand.Selbst die Bilder für das Listing hatte er schon. Antwort „Ne. Ich hab gerade zuviel hier zu tun. Mach mal. Kannst am Anfang auch die Marge zu 100% behalten.“ Ich sagte zu. Denn was habe ich dabei schon zu verlieren?

Dabei zeigt sich einmal mehr, dass man in der Geschäftswelt ruhig etwas mehr als etwas zu wenig über seine Unternehmungen reden sollte. Manchmal erwachsen daraus Geschäftschancen an die man gar nicht gedacht hat.

Sonstiges

Soweit von mir. Auf Facebook gab es noch eine interessante Diskussion zum Thema „Wie schaffen es die Chinesen auf die Bestsellerplätze mit schlechten Listings?“. Diese Diskussion war interessant. Sie zeigt, dass es einen riesigen Pool an grauen oder schwarzen Techniken gibt, die Händler ausnutzen um andere zu verdrängen. Scheinbar ist das so effektiv, dass man sogar mit völlig lieblosen 0815 Listings Verkäufe generieren kann. Was genau gemacht wird, wollten die Wissenden nicht Preis geben, aber vermutlich handelt es sich um gekauften externen Traffic, welcher den A9 (Amazons Suchalgorithmus) so beeindruckt, dass er diese Listings bevorzugt. Google konnte man vor einigen Jahren so auch etwas vormachen. Das ging so lange gut, bis Google den Hammer fallen gelassen hat und Linkfarmer hart abgestraft hat. Die Frage ist: Wie lange macht Amazon das Spiel mit. Zum Vorteil der Kunden sind die schlecht gemachten Listings keinesfalls.


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Versand durch Amazon #141 – Handarbeit

Hallo Leute und willkommen zurück zur 141ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Aktuell ist mein Fokus auf einem anderen Projekt gelegen, aber das heißt nicht, dass nicht auf im FBA Bereich Dinge geschehen.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Deutschland steckt in der Kriese. Klingt wie eine Spiegel überschrift, bezieht sich aber auf meine Umsätze in Deutschland. Erstmals kratzen diese nämlich wieder an der 1000er Marke. Leider. Üblich waren Zahlen im Bereich 1600 +-200€.
Allerdings fiel das nicht sonderlich ins Gewicht, denn das Ausland war diese Woche überraschend stark: über 1300€ Umsatz ist eine Hausnummer. Gehe ich die Zahlen durch, fällt auf, dass nur Italien hier heraus sticht. Italien hat diese Woche über 800€ Umsatz zu verzeichnen. Üblich sind 300-400€, also durchaus signifikant mehr. Am Freitag kam eine größere Order herein. Damit schoss der italienische Tagesumsatz auf über 350€.

Handarbeit

Für einige meiner Produkte habe ich eine kleinere „Probierpackung“ im Sortiment. Diese verpacke ich noch selbst. Das ist recht viel Arbeit, auch wenn manche dies eher als „entspannende gar meditative Tätigkeit“ ansehen. In den letzten Wochen hatte ich wieder Zeit diese Probierpackungen zu erstellen und einzusenden. Ich hoffe das die Verfügbarkeit dieser Packungen den Umsatz nächste Woche wieder stärken kann.

Das soll’s von mir für diese Woche gewesen sein. Denkt dran, das Quartal war rum und ihr solltet eure Steuerunterlagen für die MwSt abgegeben haben. Ich sag schon mal Tschüss und Ende diesmal mit einem Tip der Woche. Ich hoffe er nützt euch.

Tip der Woche: FBA-Auswertungen mit Pivottabelle

Handarbeit sind auch die Auswertungen der Daten. Hier kann ich nochmal die Vorgehensweise von Tobias Winter empfehlen: Zieht euch den TaxReport für das Jahr oder das Quartal und arbeitet mit Pivot Tabellen. Ich arbeite nicht mit Excel sondern mit Open Office. Aber das ändert am Vorgehen nichts. Hier meine Beschreibung für euch zum nachmachen:

Vorbereitung

  • TaxReport ziehen
  • Umwandeln in XLS file
    • Alle Spalten als US-Englisch
    • Spalte Order-Date als Datum TMJ
  • Links neben Order-Date neue C-Spalte “Order Week” einfügen
  • Formel in neuer Spalte C ist =KALENDERWOCHE(D2)
  • Formel nach unten Fortsetzen
  • Einfügen → Pivot Tabelle

Auswertung der Wöchentlichen Umsätze eines Produkts

Auswertung der Lieferschwellen pro Land

1. Pivot Tabelle
2. Gruppieren der Datumswert: Via “Daten → Gruppierung”

Versand durch Amazon W140 – Lesson learned

Hallo Leute, willkommen zur 140ten Ausgabe meines Logbuchs. Heute mit ein paar Tipps und Tricks zum Seller Central.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Das Ende der WM zeigte sich in meinen Verkäufen durch einen etwas geringeren Umsatz. Diese Woche war das Ergebnis aus Deutschland mit 1670€ gut. Auch das Ausland performte gut, aber nach den beiden letzten Woche sehen die Zahlen recht niedrig aus. Italien lieferte als stärkste zweite Nation 250€. In Summe kam das Ausland auf 600€ Umsatz.

Großbritanien performt nach wie vor so gut wie gar nicht. Hier würden mich eure Vorschläge interessieren was man machen kann um ein Produkt in GB zu platzieren? Die Produktbeschreibung (Copy Writing) hatte ich von einem native Speaker (Freelancer) machen lassen und meine Marken-Homepage ist auch auf English. Ich dringe irgendwie in UK nicht zu den Kunden durch.

Private Label: Lessons Leaned

In den Kommentaren der letzten Wochen habe ich bereits einmal kurz ein Resüme gezogen, was der Grund für meine Schwierigkeiten beim Private Label Produkt #2 ist. Das möchte ich gern nochmal hier im Blog machen, damit andere das bedenken.

Will man ein neues Produkt auf den Markt bringen gibt es ein Standardset an Empfehlungen/Best Practises die man beachten sollte.

Erstmal die Punkte die ich schon beachtet habe/versucht habe zu beachten:

  • Start with why not with what (Simon Sinek): Ich habe ein Why. Es ist das selbe Why wieso meinen Kunden den Job machen und ich den Job mache (der selbe den meine Kunden haben).
  • Marktanalyse vs Nutzen generieren aka „Du willst doch nur verkaufen was am Meisten gesucht wird“: Ja stimmt. Ich habe den Markt untersucht. Aber das macht Sinn. Ich merke sogar bei meinem Produkt, dass manche Leute nicht kaufen, weil sie ein anderes Format bevorzugen. Solche Recherchen sind notwendig – auch wenn du Mehrwert generierst.
  • Nische gefunden: Ja
  • Eigene Website für Marke in der Nische: Ja
  • Produkt was ein Problem addressiert: Ja
  • Massiver Schmerzpunkt beseitigt?: Ehrlichgesagt – eher nicht. Eher einen nervigen Nebenaspekt.
  • Bildlich darstellbar?: Hmm… ja schon. Hab da jetzt versucht mit annimierten Gifs das zu verdeutlichen.
  • Passioniertes Publikum in der Nische?: Oh ja. Die Leute sind begeisterungsfähig. Das machen die Beruflich.
  • Billiger Anbieten? Unmöglich. Der Platzhirsch verkauft standard Handelsware containerweise. Die „MeTo“ Fraktion versucht billiger zu sein als der. Über den Preis ist nix zu machen.

Mein erstes Problem war dann der Platzhirsch. Der war so gesetzt, so der Standard, dass Leute gar nicht auf die Idee kamen nach Alternativen zu suchen. Deshalb habe ich es mit Facebook Werbung versucht. Ziel war aber KEINE Image Werbung. Ich mache klassische „Hallo mich gibts auch!“ Werbung. Selbst wenn du in einer Nische unterwegs bist, musst du erstmal dort Bekanntheit erreichen bevor von den Leuten jemand Mund-Propaganda für dich machen kann.

Also alles richtig gemacht? Nee.

Mein Fehler

Was ICH vergessen habe und was in keinem „Wie baue ich meine Amazon Marke“-Guide steht: Du musst sicherstellen, dass deine Kunden dein Produkt überhaupt auf Amazon kaufen können.
Lasst das mal sacken.
Jup. Es gibt Kundengruppen die DÜRFEN auf Amazon nicht kaufen. Wer? z.B. Angestellte von großen Firmen die für den beruflichen Bedarf Ware brauchen. Die haben nämlich Hauslieferanten und Exklusivverträge. Und das hatte ich nicht im Blick. Denn mein Artikel ist vor allem für den Einsatz im beruflichen Alltag gedacht. Nicht für zu Hause. Nicht für jedermann. Sondern für Profis. Das ist die Krux.

Die„so müsste man vorgehen“-Guides stimmen. So bin ich ja auch vor gegangen. Nur leider hab ich einen klitzekleinen Punkt übersehen. Wäre das anders gewesen, wenn ich einen Business-Modell-Canvas verwendet hätte? Vermutlich nicht. Es hätte mir jemand die richtigen Fragen stellen müssen. Im eigenen Kopf hat man immer alle Antworten parat. (Guter Grund für eine Mastermind-Runde)

Tipps und Tricks

Ich hatte vor einiger Zeit (>1 Monat) eine Remission von Amazon beauftragt. DIese wurde einfach nicht bearbeitet. Es handelte sich um eine recht große Order mit Ware die ich umverpacken wollte. Irgendwann hatte ich die Nase voll und cancelte die Order. Statt einer großen Order erstellte ich ca. 5 kleinere Orders. Und siehe da: Eine Woche später waren alle Kartons da. Also merken: „Keine großen Remissionen beauftragen, sondern liebe kleine.“

Ansonsten war das Wochenende vom Umverpacken der Produkte geprägt. (Ich habe kleinere „Probepackungen“ im Angebot, und erstell die halt selber von Hand. Man kann dabei ja Filme/Vorträge gucken.  😉  )

Kennt ihr einen Trick um die Verkaufe einer SKU pro Zeit über alle Länder hinweg auszuwerten? Idealerweise pro Woche. Die Statistiken im SC sind leider entweder Landesbezogen, Zeitlich über alle Produkte oder produktbezogen für nur einen Zeitraum. Welche Statistiken nutzt ihr um euer Erfolgstracking zu machen?

Sonstiges

Aktuell bin ich parallel wieder auf der Suche nach Investments, genauer Immobilien. Das nimmt zwar Zeit in Anspruch motiviert mich aber aktuell sehr. Leider war ich die letzten beiden Jahre nicht aktiv, was ein Fehler war. Die Preise sind gestiegen und mittlerweile auch in den etwas abgelegenen Regionen eher „unrealistisch“. Jeder der Grundlagen der Mathematik versteht wird beim durchrechnen das selbe feststellen. Allerdings glaube ich nach wie vor daran, dass es Schnäppchen gibt. Sie sind aber wohl besser versteckt.

 

Versand durch Amazon #138 – Rekordwoche und Monatsrückblick Juni

Hallo Leute, willkommen zurück zur 137ten Ausgaben meines Logbuchs. In der letzten Woche war ich weniger stark aktiv als meine Kunden. Eine neue FB-Werbekampagnie (diesmal in den richtigen Ländern) lief an, und plötzlich regnete es Bestellungen. Aber der Reihe nach…

Bericht zur Lage des Verkaufs

An jedem Tag der letzten Woche kamen mindestens 300€ zusammen. Das ist schon mal eine Tolle Aussage, aber nicht Rekordverdächtig. Rekordverdächtig war Dienstag und Mittwoch. Am Dienstag gab es in Deutschland allein über 600€ Umsatz. Am Mittwoch dann fast 700€. Dazu kamen dann noch 270€ aus dem Ausland hinzu, so dass allein am Mittwoch fast 1000€ zusammen kamen. Am Donnerstag herrschte in Deutschland Katerstimmung (WM-Aus) und die Verkäufe lagen spürbar unter dem langjährigen Durchschnitt. Allerdings brachte Frankreich allein über 300€ Umsatz ein.
Zum Ende der Woche kamen so aus Deutschland allein >2200€ und aus dem Ausland nochmals…. trommelwirbel… 1300€ zusammen. Korrekt. 3500€ in einer Woche.
Das hatte ich noch nie. Das ist der Hammer!

Monatsrückblick Juni

Mit so einer tollen Woche zum Monatsende wird es nun auch noch Mal interessant bezüglich Verkäuferlevel. In den Vergangen 4 Wochen kamen folgende Zahlen zusammen:

#135: 1950€ (1300€ + 650€)
#136: 2600€ (1500€ + 1100€)
#137: 2200€ (1650€ + 550€)
#138: 3500€ (2200€ + 1300€)

Mit über 10.000€ Umsatz war dieser Monat der stärkste überhaupt. Das Ausland brachte dabei mehr als 1/3 der Umsätze ein. Gleichzeitig zeigt dies, wie wichtig der Deutsche Marktplatz für mich nach wie vor ist (man muss dazu sagen, dass Österreich mit in die Bilanz des DE-Marktplatzes einzahlt.) .

Meine Marge ist bei allen meinen Produkten unterschiedlich und hängt z.B. auch von Bundlegrößen etc. ab. Der Einfachheit halber rechnet ich mit einer fiktiven Marge von 20%. Dann bleiben hier noch 2000€ Gewinn übrig.

Davon müssen nun die Kosten für Werbung abgezogen werden. Das sind im letzten Monat sagenhafte 1125€ gewesen.

Übrig bleiben dann traurige 925€. So gesehen falle ich damit trotz Rekordmonat auf den Verkäuferlevel 3 zurück. Damit hatte ich nicht gerechnet…
Da dies nicht meine einzigen Einnahmen sind (ich mach das ja im Nebenerwerb) muss ich diese dann natürlich noch mit meinem Einkommenssteuersatz verrechnen. Also 500€ Netto bleiben mir von den 10.000€ Umsatz dann doch. Klingt aber nicht so glorreich.

Die neue FB Kampagnie

Und welchen Anteil hat die neue FB Werbung daran? Ich würde sagen nicht viel. Aber auf der anderen Seite habe ich letzte Woche recht regelmäßig Ware verkauft. Nahezu jeden Tag ging eine Bestellung raus. Das ist noch nicht die Welt aber immerhin. Ich hatte auch schon Wochen ohne einen Verkauf meines 2ten PL-Produkts.

Die neue FB-Werbung hat 50 Leute auf meine Landing-Page geschickt und über 1300 Menschen mein Produkt unter die Nase gehalten. Dafür habe ich 20€ bezahlt. Bei Amazon kam davon leider nichts an. Aber auf der anderen Seite muss ich mich fragen, ob ich durch persönliche Ansprache da mehr rausholen kann. Ich setze für meine Zeit normalerweise so 20€/h als Gegenwert an (für meine Nebenprojekte). D.h. hätte ich in einer Stunde mehr als 50 Leute auf Amazon befördern können? z.B. auf einem Meetup? Schwierig. So gesehen war das kein Rausgeschmissenes Geld.

PL-Produkt #2

Um den Zeiger signifikant weiter zu bewegen, muss ich große Deals bekommen. Deshalb werde ich wohl nochmal die Großhändler und Großverbraucher angehen müssen. Um die Großhändler drücke ich mich irgendwie immer, da ich nicht recht weiß wie die ticken. Ich habe mich aber schon Mal bei einem Großhandelsnetz angemeldet (quasi ein Portal für Großhändler). Ob da was geht, wird sich zeigen.

Ansonsten habe ich diese Woche nochmal meine Bestandskunden angemailt, mich artig bedankt und um Feedback gebeten. Außerdem habe ich ihnen mitgeteilt, dass ich aktuell unter zu wenigen Rezensionen leide und es mich freuen würde wenn sie eine Schreiben könnten. Mal sehen ob sich jemand bemüssigt fühlt zu reagieren. Macht ihr sowas auch? Wenn ja, an welchen Tagen habt ihr den höchsten Rücklauf? Machen solche Mails am Wochenende Sinn, oder doch lieber unter der Woche?

Soweit von mir für diese Woche.

 

Versand durch Amazon #136: Erste Erfahrungen mit Facebook Marketing

Hi! Schön dass du zur 136ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs wieder hierhergefunden hast! Diesmal lief die Woche richtig gut. Und ich kann etwas von meinen Facebook Marketing-Erfahrungen berichten (aka: Wie man es nicht macht).

Bericht zur Lage des Verkaufs

Aktuell ist Weltmeisterschaft! Juhu (auch wenns für Deutschland gerade nicht so prall läuft.)
Eines meiner Produkte ist sehr „Veranstaltungs-Freundlich“. Heißt: Je mehr Events es gibt, desto  mehr Umsatz gibt es. Und das schlägt sich aktuell in meinen Verkäufen nieder.

Deutschland selbst hat eine gute aber nicht außergewöhnliche Woche hingelegt. In Summe kamen über 1500€ zusammen. Das ist schon mal gut. Was allerdings diesmal auffällig anders war, war die Performance der ausländischen Marktplätze. Hier vor Allem Italien und Frankreich. Beide lieferten sich ein Kopf an Kopf rennen und brachten jeweils über 450€ Umsatz herein. Das ist gefühlt für beide Länder ein Topergebnis. Hinzu kam dann noch Spanien, welches über 170€ Umsatz bei steuerte. Alles in Allem kamen diesmal über 2600€ Umsatz zu Stande. Das ist noch kein Rekord (Woche 101 mit 2750€ lag noch höher) aber doch sehr ordentlich. Ich hoffe, dass es wirklich an der Fußball-WM liegt, denn dann kann ich mit weiteren tollen Wochen rechnen. 😉

Social Media Marketing: Facebook-Marketing

Nachdem ich lange Probleme mit meinem Social-Media Marketing hatte kann ich nun endlich erste Zahlen vermelden. Ich bin hier mal recht transparent mit meinen Ergebnissen. Wenn ihr euch mit FB-Marketing auskennt, dann schreibt mir mal wie gut oder schlecht die so eurer Erfahrung nach sind.

Ich hatte 20€ Budget angesetzt und eine Anzeige für 1 Woche geschaltet. Ergebnis war:
7634 Personen erreicht, 125 Klicks generiert. D.h. 16Ct pro Click kosten.

Soweit so gut. Allerdings habe ich einen Fehler beim Targeting gemacht. Zwar habe ich meine Zielgruppe über die Interessen schon korrekt eingeschränkt, jedoch habe ich Amazons Vorschlag(!) angenommen ganz Europa als Zielmarkt anzugeben anstatt alle Länder mühsam einzutippen. Und das hatte Folgen! Mazedonien, Bosnien, Serbien und die Ukraine haben in Summe über 50% der Anzeigen abbekommen. Auf die Kernländer die mein Produkt bei Amazon kaufen können (DE, FR, GB, IT, ES) sowie die direkten Nachbarn dieser Länder (z.B. AT, PO, BE, NL etc) entfielen gefühlt 5% der Views(!). Klicks wurden also nur dort generiert wo ich sie gar nicht brauchte. Also überlegt euch genau(!) wo ihr eure Werbung schalten wollt. Wenn ihr Kindergärtner ansprechen wollt, dann überlegt euch, ob das wirklich die Kindergärtner in Mazedonien sein sollen….

Meine Fragen an Euch zur FB-Werbung

Was mir außerdem noch nicht klar ist, ist ob ich immer einen „Facebook-Beitrag“ posten muss um eine Werbung zu schalten. Bei meiner aktuellen Kampagne hatte ich einen Blogpost auf dem Brand-Blog gepostet und den in FB verbreitet und dann diesen FB-Beitrag beworben. Meine Marke soll eigentlich immer auf Englisch kommunizieren (da meine Kunden viel auf Englisch miteinander reden). Allerdings habe ich in DE eine starke Kundengruppe. Ich möchte die englischsprechenden Kunden nicht mit Deutschen FB-Posts irritieren. Kann ich trotzdem eine Werbung an deutsche Kunden auf deutsch schalten?

Was mir auch noch nicht klar ist: Warum ist es eine schlechte Idee direkt FB Nutzer auf sein Listing zu schicken? Gern auch mit Affiliate Link. Laut Amazon-Affiliate TOS ist es OK Affiliate Links in eigene(!) FB Posts einzubauen (nicht link spamming in Kommentaren!). Und von wegen „das ruiniert die Verweildauer/ClickThroughRate deines Listings. Wenn ich eine klare Kaufaufforderung als Werbung poste (z.B. „Jetzt Deutschlandfahne bei Amazon kaufen!“ dann klicken da doch auch nur Leute die daran Interesse haben. Es wäre etwas anderes, wenn ich eine Werbung aufsetze mit solchen Teasern wie „Hier gibt es das Beste WM Gadget!“ und dann eine Fahne verkaufen will. Manche Kunden denken da an Trickots, andere an Bierbecher. Die klicken dann alle wieder zurück und ruinieren dir die CTR. Aber wenn du bewirbst was es dort gibt, dann sollte das doch ok sein, oder?
Hat da jemand von euch Erfahrung?

Other Stuff

Ansonsten steht noch das Thema USt-Voranmeldung an. D.h. es müssen wieder Belege zusammen getragen werden, Reports gezogen und das ganze dann an den Steuerberater gegeben werden. Kurz: Eine Menge arbeit die am besten einfach automatisch passieren sollte.

Hat das einer von euch Tip Top geregelt? Wenn ja: Wie habt ihr das aufgesetzt und was kostet das ungefähr?

Soweit von meiner Seite. Wenn ihr Antworten auf die obigen Fragen habt, dann her damit.
Vielen Dank auch an die Antworten vom letzten Mal. Das Thema Freelancer kommt regelmäßig immer wieder. Und sein wir ehrlich: Ein komplett outgesourctes Businessmodell wäre der heilige Gral. Aber da muss man schon seine Tools und Methoden im Griff haben. Einfach mal so geht das nicht.

Versand durch Amazon #130: Nicht kirre machen lassen

Hallo Leute, willkommen zur 130. Ausgabe des Versand durch Amazon Logbuchs. Letzte Woche ist der Bericht aus persönlichen Gründen ausgefallen. Deshalb gibt es diesmal ein Update für beide Wochen, den Monatsrückblick und was seither geschah.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die Vorletzte Woche verlief stärker als die Letzte. Deutschland war in beiden Wochen natürlich die „Wachstumslokomotive“. Allerdings sieht meine Statistik etwas seltsam aus, denn am 27.04. gab es einen massiven Spike in Frankreich: Fast 280€ Umsatz an einem Tag sind eine Hausnummer. Normalerweise mach FR soviel in 3-4 Tagen, manchmal in einer Woche. Allerdings wurde dies durch das Ergebnis am 29.04. wieder relativiert. Eine glatte NULL auf allen Marktplätzen ist ein wirklich schlechtes Ergebnis. In der darauf folgenden Woche sah es nicht besser aus. In Summe kam über beiden Wochen zusammen etwas über 2850€ Umsatz zusammen. Über 1700€ davon aus Deutschland. Und der April?

In Summe kamen im April rund 7000€ Umsatz zusammen. Das ist eine klare Steigerung gegenüber dem März. Keine Überraschung ist, dass damit noch kein neuer Verkäufer-Level erreicht wurde.

Nicht kirre machen lassen

In den letzten Wochen war die DSGVO bereits mehrfach Thema. Und ja: Sie betrifft uns alle. Und ja sie macht uns Arbeit. Aber wir sollten nicht wie der Hase vor der Schlange hocken oder wie ein aufgeschrecktes Huhn durch die gegen laufen. Wenn es schon ein Tierbild sein muss, dann seid wie die Katze: Interessiert, reaktionsschnell – und kuschelig. Letzteres ist optional.

Aktuell wird an allen Enden an Tools gebaut um dem Thema Herr zu werden. Ich habe von Generatoren für die Prozessverzeichnisse gehört/gelesen und Plugins für WordPress gesehen. Ich würde euch bitten eure Fundstücke hier in den Kommentaren zu posten: Also alles was sinnvoll/hilfreich dabei ist den Vorgaben gerecht zu werden.

Wichtig ist zunächst, dass ihr eure Websiten/Blogs nach außen hin sauber aufstellt. Danach kümmert ihr euch um eure IT-Sicherheit und macht euch mal Gedanken was für Daten wo auftreten, entlangfließen, lagern, eventuell an dritte weitergereicht werden und gelöscht werden. Abschließend kontaktiert ihr eure Betreiber/Hoster/Toolprovider und fragt nach Auftragsdatenverarbeitungsverträgen die ihr gern abschließen wollt. Selbst wenn da auf der Gegenseite plötzlich nur Fragezeichen auftauchen: Ihr seid aktiv und kümmert euch. Dokumentiert eure Schritte und Anfragen. Im Zweifelsfall ist das Besser als wenn jemand gucken kommt und ihr sagt „ich wusste nicht was ich machen muss“.

Und dann kümmert ihr euch wieder ums Geschäft! Und zwar um eure Produkte und Verkäufe. Das ganze Verwaltungszeugs bringt euch nämlich keinen Umsatz. Ich habe in den letzten Tagen deshalb wieder einige Bälle aufgenommen die bezüglich PL-Produkt #2 herum lagen. Aber das Projekt soll weiter gehen. Für mich ist da das Thema „Outreach“/Kundenansprache das nächste Thema. Da ich persönlich positives Feedback zu meinem Produkt erhalte, aber einfach zu wenig Traffic auf mein Listing bekomme.

Soweit von mir. Ich hoffe ich konnte euch etwas aufmuntern. Lasst mich gern wissen wie es euch gerade geht.
Schöne Woche,
Kevin

Versand durch Amazon #127: Das war der März

Hallo Leute, ich bin seit gestern zurück aus Indonesien. Ich werde wohl auch noch diese Woche mit der Aufarbeitung der Dinge beschäftigt sein, die in den letzten 6 Wochen liegen geblieben sind. Allerdings kann ich hier schon einmal eine Zusammenfassung des März geben.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Im letzten Monat war ich komplett passiv unterwegs. Einzig Rechnungsanforderungen habe ich bearbeitet. Was kam dabei Umsatzmäßig heraus?

Deutschland hatte mit einem Umsatz von nur 2575€ immer noch den größten Beitrag. Frankreich kam auf die Hälfte und Italien immerhin über die 1000€ Marke. In Summe kamen im März knapp über 5700€ zusammen. An Werbung gab ich über 500€ aus. Somit bin ich nach wie vor im Level 4 gelandet.

Die erste Aprilwoche war von Ostern geprägt. Deutschland war zwar etwas besser unterwegs als im Schnitt im März, lag mir 900€ jedoch immer noch unter der Tausender Marke. Spanien und UK legten zusammen und kamen so knapp über die 100€. Frankreich und Italien machten selbiges, knackten damit aber die 500€ Marke. Insgesamt also 1500€ Wochenumsatz.

Wie geht’s weiter?

Meine Verkaufszahlen meines Private Label Produkts sind nach wie vor schwach. Mein Plan war es, eine eMail Kampagnie zu nutzen um FIrmen anzuschreiben und sie auf mein Produkt aufmerksam zu machen. Zwischenzeitlich ist die neue DSGVO (Datenschutzgrundverordung) in Kraft getreten und gefühlt (jedenfalls von den Newslettern die ich erhalten habe) ist jetzt plötzlich alles neu und anders und überhaupt. Hier muss ich mich nochmal genauer informieren, ob nur private Personen/Emails davon betroffen sind oder ob ich auch beim Anschreiben von Firmen-eMails (max.mustermann@bigBusiness.com) die im Internet auffindbar sind Probleme bekommen kann. Und wie sieht das bei Freelancern etc. aus… Da muss ich noch mal recherchieren. Wenn ihr da Infos habt, bitte gern kommentieren.

Ansonsten steht natürlich die USt-Erklärung für Q1 an. Also wieder Papierkram. Soweit erstmal von mir.

Versand durch Amazon #116/117: Happy New Year und Jahresrückblick

Hallo Leute! Ich hoffe ihr hattet schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Es zeigt sich, dass ich Probleme habe im Urlaub meinen Blog zu pflegen. Ich bitte um Nachsicht. Zumindest sollte er jetzt besser erreichbar sein, da ich das Hosting-Paket vergrößert habe.

Bei mir hat sich in den letzten beiden Wochen dann doch noch einiges getan und ich möchte euch gern auf den aktuellen Stand bringen. Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch einen Jahresrückblick zu machen. Also viel zu tun!

Private Label Update

Produkt 2 – das neue Produkt geht online

Kurz vor Weihnachten war es dann endlich soweit: Meine Ladung wurde abgeholt und zu Amazon gefahren! Was für eine Geschichte. Am Freitag vor Weihnachten holte ich von der Lebenshilfe die übrig gebliebenen Verpackungen, Aufkleber und Warenreste ab. Ich sah dann erstmals auch die letzte Verpackungform, auf die wir so lange gewartet hatten. Mit der im Gepäck ging es zurück in meine Wohnung wo ich schnell noch Fotos mit eben dieser Verpackung machte.

Nun war die Ware auf dem Weg, aber die Listings noch „Rohlinge“. Am zweiten Weihnachtsfeiertag (ich bin Gebürtiger Erzgebirgler, da wird zu Weihnachten nicht gearbeitet), arbeitete ich an den Listings. Kurz vor Weihnachten hatte ich noch auf Fiverr (hier könnt ihr euch einen anlegen) einen Auftrag zum Copywriting (in English) geschrieben. Ich schnürte ein Paket mit allen Infos und Links die hilfreich sein könnten: Wer sind die Kunden, was wollen die Kunden, wie kaufen die verschiedenen Kunden ein und wie sieht ihr Arbeitsalltag aus? Ich war positiv angetan vom Endergebnis und lud das Listing direkt hoch. Da ich alles im alten Jahr fertig haben wollte, ging es diesmal schlag auf schlag. Ich buchte Übersetzungen ins Italienische und Spanische auf Fiverr (französisch fehlt mir noch…). Wobei ich nicht einfach 1zu1 Übersetzungen wollte, sondern Keyword Research + einfügen der Keywords in die Übersetzung.

Ich hatte in der Zwischenzeit ein paar Anfragen von potentiellen Kunden und Bekannten zu meinem Produkt erhalten und habe diese über den Fortgang des Projekts informiert. natürlich inklusive Link und der Bitte mir gern einen Review zu hinterlassen. Ich hoffe auf diese Art zumindest ein paar Reviews ergattern zu können.

Produkt 1 gibt es auch noch

Während ich mit Produkt 2 beschäftigt war, lief eine Nachbestellung von Produkt 1 durch. Diesmal wurde in Deutschland bestellt, was das Frachtthema vereinfachte. Allerdings sind die Einkaufskosten höher, so dass ich am Ende nicht wirklich besser da stehe.

Rückblick auf das Jahr 2017

Am Anfang des Jahres hatte ich mir selbst ein paar Ziele gesteckt. Schauen wir mal wo ich gelandet bin:

  • Ich werde zum Jahresende 2017 den FBA-Level 5 mindestens zwei Mal erreicht haben.
    Mit meiner aktuellen Marge muss ich dazu ca. 12.000 EUR Umsatz machen, was eine Verdopplung zu heute darstellt.
  • Insgesamt werde ich mehr als 75.000 EUR Umsatz machen. Um dies zu erreichen muss ich neue Produkte verkaufen, denn die aktuellen werden nicht mehr viel Steigerungspotential haben.
  • Ich werde ein selbst entwickeltes Private Label Produkt verkaufen.
  • Ich werde die anderen mit Amko entwickelten Produkte verkaufen.
  • Ich werde an Fachmessen teilnehmen um Produktideen zu bekommen.

Fangen wir mal mit den Nebenzielen an:

  • An Fachmessen habe ich teilgenommen. Wobei der Plural falsch ist. Ich habe eine Messe besucht sowie eine Konferenz. Die Messe hat sich gelohnt, da ich seit dem über die nötigen Connections und Produktideen verfüge.
  • Die anderen Amko Produkte habe ich nicht verkauft. Das PL-Projekt hat mich zu sehr in Beschlag genommen…
  • Ich habe ein selbst entwickeltes Produkt auf Amazon. Verkauft habe ich keines, da ich einem Kollegen ein Testset geschenkt habe, obwohl er mir eines abkaufen wollte.

Hauptziel war „Level-5“ und „75.000 Umsatz“. Wer die Monate verfolgt hat weiß, dass ich Level 5 nicht erreicht habe. Aber wie sieht es mit dem Umsatz aus?

Und der 75k Umsatz? In 2017 habe ich in Deutschland 55.000€ Umsatz gemacht. Das europäische Ausland brachte nochmals 31.000€ Umsatz ein. Dabei waren Italien und Frankreich mit jeweils knapp unter 12.000€ Umsatz die Haupttreiber. Mit insgesamt 86.000€ Umsatz ist das Ziel erfüllt. Interessant war, dass die Einnahmen zu 61% aus meinem ersten Private Label Produkt stammen. Meine Einschätzung, dass da eigentlich nicht mehr zu holen ist, war also falsch – zum Glück.

Meine Effektivität bei der Einfügung von Produkt #2 war alles andere als Optimal. Es verging sehr viel Zeit ohne echten Fortschritt. Durch direktere Kommunikation (persönliches Treffen oder zumindest Telefon) mit den Beteiligten hätte mehr Zeit gespart werden können. Aber wie geht es nun weiter?

Ziele 2018

Da ich Produkt #2 noch gar nicht wirklich verkauft habe, ist allein dadurch Luft nach oben. Ich möchte also mit PL-Produkt #2 auf das bisherige aufsatteln. Dazu möchte ich den gesamten Warenbestand mindestens 1x umschlagen, was 40k bedeuten würde. Mein Ziel ist es aber mittelfristig 10k Profit pro Monat machen zu können. Um das zu erreichen, muss ich das Handelsvolumen alle 6 Monate verdoppeln. D.h. PL#2 muss mehr bringen als nur 40 oder 50k. Ich mache das aber mal nicht am einzelnen Produkt fest, sondern an der Marke (PrivateLabel Produkt 2 läuft unter einer eigenen Marke)

  • Ziel 1: Alle bisherigen Produkte inkl. PL-Produkt #1 sollen 2018 75.000€ Umsatz bringen.
  • Ziel 2: PL-Brand #2 bringt 100.000€ Umsatz im Jahr 2018 ein.

Eine Schwachstelle in meinem bisherigen Onlinehandel ist das Marketing. Deshalb will ich 2018 endlich das Thema Social Marketing und insbesondere Facebook-Werbung auf die Reihe bekommen.

  • Ziel 3: 2018 schalte ich mindestens 5 Facebook-Werbeanzeigen für meine PL-Produkte.
  • Ziel 4: Ich veröffentliche bzw. promote auf meinen Social Media Accounts mind. Wöchentlich Zielgruppen relevanten Content.

Ziel #4 macht mir jetzt schon irgendwie Angst. Kann man das automatisieren? Eigentlich sollte täglich Content via Twitter, FB oder Google+ promotet werden. IG habe ich aktuell noch nicht mal.

Blogziele

Anfang des Jahres hatte ich auch Ziele für den Blog FBAinGermany.com gesetzt. Ich war recht konsistent dabei Logbucheinträge zu schreiben. Aber alles andere hinkte etwas hinterher.

  • jede Woche einen Artikel veröffentlichen.
  • Zusätzlich mind. 1 Artikel/Seite pro Quartal zu einem speziellen Thema veröffentlichen. (Wie z.B. der Artikel zu den Codes und Nummern; Falls ihr Vorschläge/Wünsche habt, dann postet die gern in die Kommentare.)
  • jeden Tag mind. 1 hilfreiche Antwort in einer der FBA Facebook Gruppen geben.

Ziel 1 habe ich erfüllt – sage ich einfach mal so. Ich glaube ich habe 2 oder 3 Wochen mal nicht gepostet. Das nehme ich aber mal hin.
Das Thema „Spezialartikel“ habe ich nur 2x geschafft. Ein Artikel zu Retouren und ein Artikel zu Tim Ferriss Regeln sind heraus gekommen.
Wirklich versagt habe ich beim Thema social Media. In den Facebook Gruppen sah man mich sehr selten. Eher wenn ich fragen hatte. Eventuell muss ich das zu einer Regel machen, jeden Morgen mal 10-20Min Facebook zu checken. (Ich verweigere mich die Facebook- und Twitter-Apps zu installieren, deshalb sieht man mich da so selten.)

Beliebteste neue Artikel waren die Beiträge der Wochen 70, 7375. Außerdem natürlich die Grundlagenartikel, die sehr beliebt waren. Mein Ziel 1000Views pro Tag zu erreichen habe ich nicht geschafft. Im Dezember sind die Views geradezu eingebrochen. So richtig Ziele ausloben trau ich mich diesbezüglich auch gar nicht, da ich nicht so recht weiß was ich der Community bieten sollte.

Soweit von meiner Seite. Wie lief es bei euch dieses Jahr? Habt ihr eure Ziele erreicht, übertroffen oder wart ihr zu optimistisch gestartet? Lasst es mich und die anderen in den Kommentaren wissen. Und auch was ihr dieses Jahr vor habt. Ich hoffe der Artikel war von Interesse. Falls dem so ist, dann liked und shared die frohe Botschaft mit der Welt 😎

Versand durch Amazon #106: Monatsrückblick September

Hallo Leute, willkommen zur 106ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs. Heute gibt es wieder ein kurzes Update meines Fortschritts und ein paar Zahlen. Vor Lauter schreck über den Urlaubsausfall hatte ich vergessen den September zu rekapitulieren. Weiterlesen

Versand durch Amazon #101: Geschichten aus der Unternehmerwelt + Rekordwoche

Vor zwei Wochen gab es bereits einen Blogpost zum Thema Herzinfarkt – diese Woche gab es erneut etwas zu lernen. Deshalb dürft ihr wieder gespannt sein auf eine kleine Kurzgeschichte aus der Welt des Unternehmertums. Doch zuerst gibt es wieder Zahlen:

Bericht zur Lage des Verkaufs

„WTF!? Was ist den hier los!?“ So ungefähr muss man sich meine Überraschung vorstellen, als ich am Dienstag einen Blick auf die Amazon Zahlen aus Deutschland  warf. Mit 667€ gab es einen neuen Tagesumsatzrekord. Damit war klar, dass die Woche schon mal nicht komplett ins Wasser fällt. Am Montag gab es nämlich bereits über 300€ Umsatz. Am Donnerstag kamen nochmals 450€ dazu. Nach Abschluss der Woche hatte allein der deutsche Marktplatz über 2000€ Umsatz generiert. Die anderen Länder performten nicht so toll, brachten aber trotzdem 700+ € ein. Am Ende stehen glatte 2750€ Umsatz zu buche. An der Werbung kann es nicht gelegen haben, denn meine Kampagnenkosten lagen nur bei 130€ (Zugeschriebener Umsatz stand heute: Über 740€ aka ACOS von 17,5%). Damit steht nun eine neue Rekordwoche!
Solche Woche bis Weihnachten wären top. 😉

Geschichten aus der Unternehmerwelt: „Nicht aus der Ruhe bringen lassen“

Vor zwei Wochen beschrieb ich, wie fast mein Private Label Projekt durch den Hersteller beendet worden wäre. Seit dem wisst ihr, dass die Konditionen nun etwas schlechter sind und ich mich selbst um Verpackung und Verpacken kümmern muss.

Seit einem Tip hier in den Kommentaren arbeite ich mit dem Lebenshilfe e.V. hier in Chemnitz zusammen. Ich lagerte dort hin bereits ein paar Konfektionierungsaufgaben aus und war bisher mit Preis und Leistung auch zufrieden. Nachdem der Projektstopp abgewendet war, war für mich also sofort klar, dass ich erneut bei der Lebenshilfe anklopfe und dort um ein Angebot bitte.

Mein letztes Angebot war sehr simpel. Ich konnte exakt alle Handgriffe beschreiben, hatte sie zuvor selbst auch schon mehrfach gemacht und wusste wie lange die Arbeit bei mir dauert. Ich addierte einen guten „Sicherheitspuffer“ auf die Zeit und war der Meinung zu wissen wie lange die Mitarbeiter im Verein ungefähr brauchen würden. Als ich das Angebot erhielt konnte ich so ungefähr den internen Stundensatz errechnen – ob der stimmt ist eine ganz andere Frage. Aber ich war mit den Zahlen im Reinen. Für das neue Angebot überlegte ich wie lange ich brauchen würde, schlug wieder Pufferzeiten auf und kalkulierte mit dem Stundensatz vom letzten Mal, dass ich knapp 1200€ bezahlen müsste. Das war alles irgendwie noch abbildbar. (Hier schlägt sich die recht „hohe“ Mindestbestellmenge einmal positiv nieder. 1000€ klingt viel, aber wenn man über 1000 Sets verpackt relativiert sich das schon wieder.)

Nach gefühlt recht langer Bearbeitungszeit erhielt ich dann das Angebot. Ausgewiesen waren Preise für jede der 4 Set-Typen (ich plane kleine, normale, große und riesige Sets). Das Angebot war schön formatiert, aber irgendwie musste ich mich verlesen. Bei dem einen Set standen über 1000€, bei dem anderen 800€. Teilweise kosten pro Set von 4,5€! Damit würde die gesamte Kalkulation für das Produkt den Bach runter gehen. Wenn Verpackung+Verpacken in Summe mehr kostet als die Ware+Transport ist was faul. Was macht man also?

A: Laut fluchen und sich bitterlich beim gegenüber beschweren
B: Deprimiert alles hinschmeißen
C: Einen alternativen Anbieter finden

Richtige Antwort?
D – Miteinander reden. Da ich diese Woche im Ausland war und tagsüber nicht telefonieren konnte machte ich es diesmal mit der schriftlichen Kommunikation. Aber zuerst musste ich mir sicher sein, keinen massiven Fehler gemacht zu haben.

Ich erdachte mich also in meinem Hotelzimmer eine ziemlich schlecht optimierte Verpackungsstrecke. Dann startete ich die Stoppuhr und spielte alles durch. Zuerst faltete ich den Karton auf, verklebte ihn, stellte ihn an die richtige Stelle, dann lief durch den Raum um langsam aber genau virtuelle Ware abzuzählen und zu meinem „Arbeitsplatz“ zu tragen, dort zu verpacken. Kurz ich machte Verpackungspantomime – hinter zugezogenen Gardinen. Ich hoffe im Hotelzimmer gab es keine versteckte Kamera. Jeder Beobachter musste Denken ich sei durchgeknallt.

Am Ende stoppte ich die Zeit und rundete auf. Ich tat dies für jedes Set, rechnete dann nochmal nach und bestätigte meine ursprünglichen Annahmen. Ich setzte nun meine Email auf und erklärte meinem Gegenüber die Situation. Dass ich beim letzten Angebot die Summe absolut nachvollziehen konnte, aber diesmal die Summe um ca. 350% über meinen Erwartungen lag. Ich listete alle meine gemessenen Zeiten auf und wie ich vorgegangen war. Dann klickte ich auf senden und wartete ab.

Am nächsten Tag kam die Mail, dass man sich das Angebot nochmal anschauen würde. Ok. Keine platte Klatsche, sondern erstmal nachgucken. Klingt vernünftig und nachvollziehbar.

Noch einen Tag später bekam ich ein korrigiertes Angebot. Plan B war zu dem Zeitpunkt einen anderen Anbieter zu finden oder im Zweifelsfall 1 Woche Urlaub zu machen und alles selbst zu verpacken. Alles beides nicht toll.
Ich machte das Angebot auf – und diesmal standen fast exakt meine Werte da. Es war zwar etwas mehr, aber keine 350% mehr – ehr 7%. Puh… das spart mir eine Menge Arbeit.

Was mich an der Story freut ist, dass ich diesmal recht cool geblieben bin.

Sonstiges

Ansonsten habe ich für das Projekt, aber auch für meine bestehenden PL Produkte mal etwas genauere Kalkulationssheets gebaut die mir nun einen recht genauen überblick über Margen, ROI, CashFlow Impact usw. geben.

Ich werde die kommende Woche versuchen mal eine konkrete Zeitplanung für das weitere Projekt zu machen und Antworten von den Verpackungsfirmen einzusammeln. Im Zweifelsfall muss ich halt noch mehr anschreiben. Eventuell ist auch eine Firma in Tschechien eine Option.

Ich hoffe euch hat der Artikel oben gefallen. Falls ihr News aus der FBA Welt habt, dann lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen.