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Versand durch Amazon #166 – Französische Überraschung

Auch ohne gelbe Westen oder rote Schals kann Frankreich überraschen – im Guten wie im weniger Guten… Das eine hat mit Recycling zu tun, das andere mit dem Umsatz:

Bericht zur Lage des Verkaufs

Hier die Zahlen der vergangenen Woche. Stärkster ausländischer Marktplatz war diesmal Spanien mit 225€ vor Italien mit <200€. In Frankreich tröpfelte der Umsatz nur herein. In Spanien war hingegen totenstille, bis am Donnerstag 225€ Umsatz herein kamen.

Deutschland liegt mit 1175€ im Unteren Mittelfeld. Dadurch kamen am Ende etwas über 1600€ Umsatz heraus. Ok, aber ausbaufähig.

Recycling im Ausland

Die Deutsch Französische Außenhandelskammer hat ein sehr nützliches PDF mit Informationen zur Verpackungslizensierung im Ausland veröffentlicht. Ich wurde auf dieses durch Tobias Winter aufmerksam gemacht – der sich letztes Jahr in der Community durch seine Recherchen ja als Recycling Spezialist verdient gemacht hat. (Sein Blog ist wieder online)

Frankreich

Wer in Frankreich verkauft hat bisher mit Schaudern an die französische Verpackungsanmeldung gedacht. Keinerlei Unterstützung in Englisch, komplexe Regeln und lange Wartezeiten waren üblich. Dieses Jahr gab es eine französische Überraschung. Das Portal bei Eco Embellages wurde komplett auf EN übersetzt und mit wenigen Knopfdrücken hat man seine Lizensierung abgeschlossen. Für Kleinverkäufer (jeder der weniger als 10.000 Endverbraucher-Verpackungseinheiten in FR in Umlauf bringt) kostet die Lizenz nach wie vor 80€ und ist in 5 Minuten registriert. SUPER!

HALT! Doch nicht ganz Perfekt. Denn die französische Regierung verlangt, dass man nun auf einem Zettel unterschreibt, dass die gemeldeten Zahlen vollständig sind. Den Zettel muss man dann scannen/fotografieren und hochladen. Was für ein Blödsinn! Damit gibt es – Amazon-Like – 1 Stern Abzug. 😉

Spanien

Das Spanische Portal zu finden braucht einige Clicks auf der Ecoembes Website. Hier der Link für Euch. Allerdings muss man sich dazu vorher registrieren, was mir nicht gelang. Also habe ich eine Mail geschrieben und warte nun auf eine Antwort.

Ein Service für alle?

Das wünscht man sich. Die Interseroh versucht das wohl. In wie weit das funktioniert und vor Allem was das kostet und ab welchem Umsatz sich das für Amazonhändler wie uns rentiert, ist eine andere Frage. Falls ihr da Informationen habt, lasst es mich gern wissen.

Private Label Produkt #3?

Mein Deutscher Kontakt ist im neuen Jahr wieder aufgewacht und hat mir die benötigten Daten zukommen lassen. Damit mein Investment in die Listings nicht umsonst war, versuche ich dann doch noch Mal mein Glück. Der Warenbestand ist erst einmal überschaubar und das Risiko damit eher mäßig.

Versand durch Amazon #165 – Tut sich da was?

Hallo Leute, willkommen zurück zum 165ten Logbucheintrag. Diese Woche stand im Zeichen von Recycling und einem Seitenprojekt was ich sehr kurzfristig angegangen bin. Bei der Analyse der Verkaufsfälle meines zweiten Private Label Produkts stellte ich jedoch etwas fest…

Bericht zur Lage des Verkaufs

Zunächst die Zahlen der letzten Woche:
Nach einem zunächst akzeptablen Start in die Woche kam bereits am Mittwoch der erste Dämpfer. Deutschland viel kurz im Umsatz ab und Italien war an diesem Tag mit ca. 90€ umsatzstärkster Marktplatz. Nach einer kurzen Erholung klatschten am Samstag alle Marktplätze bei 0 Euro ab. NULL Euro! So wird das natürlich nichts mit den tollen Zielen.
In Summe waren es dann auch nur 1400€ Umsatz diese Woche. Nicht sehr gut, aber zum Glück auch kein Totalausfall.

Recycling

Alle Jahre wieder grüßt das Murmel… Ihr kennt das Spiel. Verpackungslizenzen kaufen steht auf dem Programm. Deutschland und Österreich sind Relativ easy (weil ähnlich) zu managen. Italien ist laut letztem Stand kein Problem weil diese nur Umsatzsteuer registrierte Unternehmen abkassieren. Nervigstes Unterfangen ist für mich Frankreich. Da ich die 10.000€ Umsatzschwelle überschritten habe, darf ich mich nun mit diesem System ernsthaft beschäftigen… Und natürlich sind englischsprachige Unterlagen in Frankreich nicht zu bekommen. Außerdem natürlich noch Spanien …. Vom zentralen System ist noch immer weit und breit keine Spur.

Privat Label Produkt #2 – Tut sich da was?

Das erste Produkt was dieses Jahr geordert wurde war direkt die teuerste Variante meines zweiten Private Label Produkts. Ein guter Start ins neue Jahr mit ca. 80€ Umsatz für eine Vorratsbox. Als am Ende der Woche nochmals eine solche geordert wurde und diese Woche wieder, wurde ich stutzig. Diese Boxen verkauften sich letztes Jahr sehr langsam. Also habe ich ein paar Zahlen analysiert (Pivot Tabellen, yeah!!) und habe festgestellt, dass zum Jahresende hin die Verkaufe angezogen haben. Aber warum?

In der KW47 habe ich eine Konferenz gesponsert. Könnte das der Grund sein? Eventuell haben die dort verteilten Testsets dazu beigetragen, dass die Kunden mein Produkt nun nachordern. In den 7 Wochen seit der Konferenz wurde bereits der halbe Umsatz an Vorratsboxen verkafut der in den 47Wochen vor der Konferenz zusammen kam. Das kann ein komischer Zufall sein. Oder aber der Anfang von regelmäßigen Nachbestellungen. Mal sehen.

Soweit von meiner Seite. Ich hoffe eure Woche verlief gut. Wie geht ihr das Recyclingthema dieses Jahr an? Habt ihr da Tipps? Schreibt die am besten unten in die Kommentare.


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Versand durch Amazon #152: Internationale Angebote

Willkommen zu meinem 152ten Versand durch Amazon Logbuch. Einem ganz besonderen Eintrag, und endlich auch mal wieder etwas länger. Vor 3 Jahren hatte ich Urlaub genommen und beschlossen mal dieses FBA auszuprobieren. Diese Woche hatte ich wieder Urlaub und hab versehentlich einen Knopf gedrückt….

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Offener Brief an die IHK Chemnitz zum Thema Recycling

Ich veröffentliche hier einmal einen Brief den ich an die IHK (genauer den Präsidenten und den Geschäftsführer) in Chemnitz gesendet habe. Ich würde mich freuen, wenn andere Online-Händler diese oder eine ähnliche Nachricht an ihre IHKs schicken könnten um eine Vereinheitlichung im Bezug auf innereuropäische Recycling Anmeldungen zu erreichen.

Sehr geehrter Herr Pfortner, sehr geehrter Herr Wunderlich,

ich wende mich an Sie als Vertreter der IHK Chemnitz welche die wirtschaftspolitischen Interessen von uns Unternehmern in Chemnitz vertritt.

In den letzten Jahren haben diverse Reformen im Bereich Recycling dazu geführt, dass allen Unternehmen die eigene Produkte auf den Markt bringen, zusätzliche Aufwände im Bereich Verpackungs/Abfall-Registrierung entstehen.
Der Aufwand der Registrierung in Deutschland ist überschaubar und kein Grund zur Klage. Allerdings stimmt dies nicht, wenn man innereuropäisch Produkte versendet. Hier wird nun für jedes Land eine eigene, stets etwas abweichende Registrierung nötig. Meist ist der Registrierungsprozess nur in der Sprache des Landes ausgestaltet und gerade für Länder die man selten beliefert völlig unverhältnismäßig.

Ich bitte Sie deshalb darum bei den anderen IHKn darum zu werben, hier eine innereuropäische zentrale Lösung anzustreben, bei der jeder Händler pro Land seine Verpackungsmengen deklarieren kann und an einer Stelle die nötigen Lizenzen für alle Lieferländer erwerben kann. Anbieter von Dualen Systemen sollen sich dort dann ebenfalls registrieren und ihre Dienste anbieten. Selbst wenn nicht alle EU Länder mitziehen: Je mehr Länder sich an einem solchen zentralen System beteiligen desto besser. Selbst 3 Teilnehmende Länder würden schon Zeit sparen.

Das aktuelle zersplitterte System ist bezüglich Kosten/Nutzen eine Katastrophe. Wer dies nicht glaubt soll einmal versuchen ohne Französischkenntnisse sich in Frankreich zu registrieren.

Mit freundlichen Grüßen,
Kevin Fleischer
Online Händler aus Chemnitz

Versand durch AMAZON #121: Des eigenen Glückes Schmied

Hallo Leute, willkommen zurück zur 121 Ausgabe meines Logbuchs. Diese Woche war wirklich spannend, da ich zum einen versuche einen großen Kunden von meinem Produkt zu überzeugen, andererseits weil ich einen kleinen Wochenendausflug auf die Paperworld nach Frankfurt gemacht habe und dort wieder einiges gelernt habe.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Diese Woche begann mit einem Paukenschlag: Fast 700€ Umsatz in Deutschland allein! Das ließ hoffen. An den restlichen Tagen kamen zwar im Schnitt immer über 200€ zusammen, aber wirklich Rekordumsatz wurde es so nicht. Deutschland brachte am Ende der Woche sogar „nur“ 1400€ Umsatz heim. Frankreich war mit 325 der zweitstärkste Marktplatz. In Summe waren es knapp über 2000€ Umsatz.

Des eigenen Glückes Schmied

Diese Woche lernte ich wieder eine Lektion in Hartnäckigkeit. Seit letztem Dezember habe ich einen „Lead“ (d.h. einen Draht zum Kunden der sich als Umsatz nieder schlagen könnte) zu einem größere Kunden. Letzte Woche gab es erneut Mailverkehr. Diese Woche wurde nochmal konkreter nachgefragt und ich beantwortet alle Fragen ehrlich und aufrichtig. Ich wollte sogar noch einen Schritt weiter gehen und erwähnte die nicht gefragten Lieferzeiten und dabei auch das chinesische Neujahr. Als Antwort kam „OH – mit chinesischen Produkten haben wir schlechte Erfahrungen. Wir haben kein Interesse mehr.“ Boom

Anstatt heulend nach Hause zu rennen, habe ich erstmal zurück gefragt was denn die schlechten Erfahrungen waren. Ich bin aufrichtig von meinem Produkt überzeugt, und glaubte deshalb nicht, dass etwas mit meinem Artikel nicht stimmen könnte. Außerdem hatte ich letztes Jahr auf der Konferenz wo der Kontakt hergestellt wurde, auch Warenproben verteilt, so dass dort eigentlich keine offenen Fragen da sein sollten.

Zufälligerweise fand ich heraus, dass der Kunde am Abend eine öffentliche Veranstaltung hatte, und ich fuhr dort mal vorbei (Außerdem hatte mich das Thema interessiert). Nach der Veranstaltung ging ich zu einem der Moderatoren und war positiv überrascht, jemanden zu treffen den ich bereits letztes Jahr auf der Konferenz getroffen hatte. Ich erzählte ihm von meinem Problem und meiner Verwunderung. Er versicherte mir, dass es ein Missverständnis sein müsste. Mein Produkt wäre gut und akkut gebraucht. Wir überlegten kurz und kamen zu einer Win-win Situation:

Ich liefere alle Restmengen die ich im Keller habe an den Kunden und schreibe eine Rechnung zum selben Preis als ob der Kunde die größte Mengenstaffel bestellt hätte. Der Kunde kann die Ware in Ruhe ausprobieren und falls sie nicht gefällt hole ich sie wieder ab. Der Kunde hat kein Risiko, da er sich nicht commiten muss und ich habe mein Produkt beim Kunden. Gesagt getan. Parallel informierte ich meinen Email Kontakt über die Absprachen und bat auch den Moderator am nächsten Tag im Büro Bescheid zu geben.

Es zeigt sich, dass man sich nicht einfach abwimmeln lassen darf.

Ausflug auf die Paperworld nach Frankfurt

Als Teilnehmer der letzten Paperworld, erhielt ich eine Einladung kostenfrei dieses Jahr die Messe zu besuchen. Ich nahm dies war und nutzte die Chance mich mit meinem Lieferanten persönlich zu treffen und kurz abzusprechen, was aktuell passiert.

Außerdem nutzte ich den Tag mich mit potentiellen Herstellern von Komplementär-Artikeln zu unterhalten. Also Artikeln die mit meinem aktuellen Artikel Hand in Hand gehen. Dabei lernte ich eine Menge indem ich beschrieb was ich wollte und mir einfach nicht zu schade war Anfängerfragen zu stellen. Der Trick dabei ist: Selbst wenn man bei einem Hersteller als „Ahnungslos“ unten durch ist, kann man mit dem neu erworbenen Wissen beim Hersteller zwei Stände weiter glänzen und wird ernst genommen. Ich weiß mittlerweile recht genau was ich brauche und habe auch schon eine Idee wer der Lieferant werden könnte.

Müll und kein Ende

Wer die Kommentare zum letzten Beitrag ließt, wird gemerkt haben, dass der Grüne Punkt nicht die erhoffte Lösung bringt. Das Thema Müll Lizenzen ist nach wie vor ein Problem. Aktuell sieht es so aus, dass tatsächlich die Situation so ist:

  • Man ermittelt für jedes belieferte Zielland selbst die Lizensierungslage und Anbieter und lizenziert dann selbst dort.
  • Man nutzt einen Dienstleister der, im Falle dass man viele Länder beliefert hat, locker 2-3 Tausend Euro kostet.

Bis sich Anbieter finden, die diese Lücke schließen, muss man nun wohl Risikominimierung betreiben. Ich werde wohl Variante A machen, beginnend mit dem Land mit dem meisten Verkäufen hin zu den „Sonderfällen“.

Wer von euch also Anbieter für ES, IT, FR und AT kennt, möge dies bitte in den Kommentar schreiben. Ich werde parallel dazu auch nochmal Facebook befragen.

Sonstiges

Den Blog Beitrag habe ich diesmal überwiegend auf meinem Telefon geschrieben. Ich teste was geht um mich auf meine nächste SüdOstAsien Reise vorzubereiten. Darüber werde ich aller Voraussicht nach auf kevunterwegs.wordpress.com berichten.

Soweit von mir. Ich wünsche euch eine gute Woche. Bleibt hartnäckig!

Versand durch Amazon #120 – So ein Müll!

Hallo Leute, willkommen zurück zur 120ten Ausgabe meines Logbuchs. Es ist einmal mehr Jahresbeginn und ich habe ein paar Neuigkeiten bezüglich Verpackungsmüll & Co.
Daneben habe ich mich wieder mit dem immer wiederkehrenden Lieblingsthema „Dokumente für die Steuer zusammen suchen und aufbereiten“ beschäftigt.
Außerdem gibt es wieder einen Blick auf mein Private Label Produkt.

Bericht zur Lage des Versands

Die aktuelle Woche ist wieder auf guten Niveau verlaufen. Schwächste Tage, mit unter 150€,  waren Samstag, wenig verwunderlich, und Montag, was dann doch überraschend war. Dienstag und Donnerstag kamen jeweils über 400€ Umsatz zu Stande.

Deutschland brachte fast 1300€ ein. Stärkster Auslandsmarktplatz war einmal mehr Frankreich mit knapp 400€ Umsatz. In Summe waren es knapp unter 2000€

Update zum Private Label Projekt

Ich habe ein Produkt mit Alleinstellungsmerkmal. Mein Produkt hat einen erhöhten Nutzen für den Kunden gegenüber dem bisherigen Standardprodukt. Mein Produkt steht online auf Amazon. Das heißt also:

nichts. Denn das wichtigste fehlt bisher. Bewertungen? Naja… auch, meine Bemühungen in diesem Bereich fruchten langsam. Ich hoffe noch auf den ein oder anderen Review.
Was ich eigentlich meine ist TRAFFIC! Mein Produkt wird aktuell noch nicht für die Top Keywords gefunden. Dementsprechend wenig Traffic kommt bei meinen Listings an. Bisher wurden das Produkt weniger als 100 mal angesehen! Also was macht man in so einem Fall?

PPC Kampagnie schalten. Die läuft jetzt seit letzter Woche und hat zumindest einen verkauf generiert. Hier muss noch mehr passieren.

Hab ich Untergangsstimmung? Nein. Ich glaube, dass mein Produkt etwas taugt. Ich verkaufe hier nicht Katzenstreu aus dem Netto weiter, sondern habe ein Produkt mit einem Nutzen was ich meinen Kunden nur oft genug zeigen muss. Hier muss doch mehr gehen…

So ein Müll – VerpackV, VerpackG und europäischer Versand

Letzte Woche hatten wir das Thema ja schon angesprochen. Solange man in Deutschland verkauft ist das Thema Verpackungsverordnung (VerpackV) relativ leicht händelbar. Usepack hatte ich bis dato genutzt, da diese sehr günstig Lizenzen anboten. Allerdings ist der Europaweite verkauf hier der Haken. Man braucht in vielen EU Ländern eigene Lizenzen. Und dies meines Wissens nach auch schon bei Kleinstmengen. Mir kam jetzt „Der Grüne Punkt“ wieder unter die Augen. Dieses Duale System hat Ableger in ganz Europa und soll wohl die gesuchte Lösung des Problems sein. Allerdings möchte ich das erst wirklich klären, bevor ich die teurere Lizenz/Grundbeitrag beim Grünen Punkt bezahle. Eine Antwort habe ich bisher noch nicht.

Wie viel Müll fällt eigentlich an?

Um das zu berechnen habe ich mir ein etwas größeres Excel zusammen gebaut. Als Basis benutze ich den „Von Amazon versande Sendungen“ Report. Dort enthalten sind Menge, SKU und Zielland. Für jede SKU kann man im Excelsheet die Menge pro Verpackungsstoff (Glas, Pappe, Blech, etc) angeben und das Sheet extrahiert aus dem Bericht die Verkäufe jeder SKU pro Zielland.  Danach ermittelt das Sheet daraus die Obergrenze der versandten Materialien pro Zielland (und insgesamt).
Wieso Obergrenze? Ich ignoriere Rücksendungen. Dadurch kommt zwar eine etwas größere Menge zusammen, aber damit bin ich auf der sicheren Seite. Falls Interesse an dem Excel-/OOffice-Sheet besteht und ihr euch die 2-3h Arbeit damit auf 1h reduzieren wollt, bin ich gern bereit die Datei gegen freiwillige Spende online zu stellen.
Schreibt einfach dazu in den Kommentar ob ihr das sinnvoll/hilfreich findet, dann mach ich das Sheet noch etwas benutzerfreundlicher.
Und falls ihr einen Ansprechpartner beim Grünen Punkt oder einem anderen „paneuropäischen Dualen System“ habt, dann bitte an mich weiter vermitteln.

Versand durch Amazon #119: Zug um Zug

Hallo Leute, willkommen zurück zur 119ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche war eine gute Woche aus verschiedenen Gründen. Einer davon war, dass die Verkäufe wieder anliefen.

Bericht zur Lage des Verkaufs

In meinem letzten Bericht kamen insgesamt nur deprimierenden 900€ zusammen. Diese Woche war wieder eine normale Arbeitswoche und meine Verkäufe zogen wieder an. Deutschland brachte allein über 1600€ ein. Auch in Frankreich lief es wieder deutlich besser. Mit über 350€ Umsatz war dies der stärkste ausländische Marktplatz, diesmal vor Spanien mit 220€. Italien und UK brachten zusammen 110€ ein, was dann die Gesamtsumme von knapp über 2300€ ergibt. Deutlich besser! Darauf gilt es aufzubauen.

Private Label Produkt #2

PENG: Verstoß gegen das Markenrecht!

Als ich meine verschiedenen Marktplätze durch sah, bemerkte ich plötzlich die kleine rote Flagge in der Ecke. Huch? Ich sah eine italienische Nachricht – ein etwas längerer Text. Ich warf ihn in Google Translate und war geschockt! Der größte Hersteller eines ähnlichen Produkts warf mir eine Copyright Verletzung vor! Amazon gab mir 2 Tage mich zu äußern. Ich laß die Nachricht 4 Tage später… Ich checkte die URL des Produkts und „404 – Artikel nicht gefunden“

SHIT! Was ist denn da passiert!? Ich laß mir nochmal genau meinen Listingtext durch und hatte schnell einen bösen Verdacht. Bei der Übersetzung meines Listings ins Italienische, nutzte der Übersetzer den Markennamen des Platzhirsches mehrfach. Wieso? Es gibt produkte die Synonyme sind für die Produktklasse. Beispiele sind „googeln“ oder „Tesa Film“. Dummerweise nutzte der Übersetzer den Markennamen nicht vergleichend sondern so, dass der Kunde den Eindruck erhalten könnte mein Produkt sei eine Variante des Produkts des Platzhirsches. Die Beschwerde war also berechtigt. Ich aktualisierte sofort die Übersetzungen und nutzte einen generischeren Begriff. Aus Sicherheitsgründen ersetzte ich auch in den anderen Listings den Markennamen (dort hatte ich ihn aber vergleichend benutzt: „Anders als XXX ist AAA besser geeignet für Bla“).

Danach setzte ich ein Schreiben an Amazon auf. Ich gestand ein, dass die Übersetzung den Markennamen des Konkurrenten ungerechtfertigt verwendet hatte. Weiterhin, dass ich das Listing korrigiert habe und ich im gleichen Zuge auch alle Listings der anderen Marktplätze überarbeitet habe. Schlussendlich bat ich Amazon darum das Listing zu prüfen und wieder frei zu schalten, da mein Produkt ein eigenständiges Produkt mit einzigartigen Features ist, welches den italienischen Kunden nicht vorenthalten werden sollte.

Nach 2 Tagen war das Produkt wieder online! Puh…. Also Leute: Aufpassen!

„Die Frohe Botschaft unters Volk bringen“

Genau dass ist aktuell auf der Agenda. Ich muss potentielle Kunden zu meinem Produkt lenken und ich benötige Reviews. Idealerweise erst ein paar Reviews dann Menschen auf den Listings.

Glücklicherweise gab es Interessenten die mein Produkt ausprobieren wollten und die motiviert waren ein Review zu schreiben. Danke dafür! (Es ist dabei von Vorteil potentielle Kunden zu kennen – is eh klar.) Leider war der Rücklauf auf meine bisherige Bitte „Probiert die Dinger aus. Gebt mir Feedback und büdde büdde schreibt ein Review“ nicht so dicke wahrgenommen worden. Da muss ich nochmal nachfassen und etwas mehr betteln („büdde büdde büdde“… Leben eines Amazonhändlers).

Da ich Kontaktdaten von einigen potentiellen Kunden in Firmen ermitteln konnte, habe ich auch diese angeschrieben und denen mein Produkt vorgestellt. Dabei half es, dass ich zumindest eine thematische Verbindung zu den Empfängern hatte, und sie entsprechend (hoffentlich) zielgruppengerecht angesprochen habe.

Was noch aussteht sind die „Big Players“. Ich habe ein paar Marktteilnehmer identifiziert die potentiell 10-20x mehr ordern könnten, als die anderen Kunden. Diese werde ich gezielter ansprechen. Diesen Kunden werde ich nicht einfach nur schreiben „Schaut mal auf Amazon“ sondern von Anfang an anbieten Bulk Orders zu platzieren.

Sonstiges

Jahresanfang bedeutet auch „Standardtasks“. Denkt daran eure Verpackungen zu lizenzieren und natürlich eure Q4-Steuersachen fertig zu machen. Das Verpackungsthema ist allerdings etwas ärgerlicher, wenn man international exportiert. Die EU hat den Versandhandel da wohl nicht wirklich im Blick gehabt. Mein aktueller Stand ist, dass man in jedem Land in das man verkauft ein Duales System lizenzieren muss. Falls ihr hierzu Infos habt (z.B. ob es Anbieter für Europaweite! Lizenzen gibt) dann schreibt mal unten was dazu. Das Thema betrifft mal wieder alle Händler und ist deshalb etwas Diskussion wert.

Der Blog läuft mittlerweile wieder stabil und ich habe mich entschlossen auch den WP Backupservice mir zu leisten, damit FBAinGermany.com nicht mal „versehentlich“ verloren geht. Wer das dufte findet und den Blog unterstützen möchte kann dies z.B. durch den Einkauf bei Amazon tun. Einfach einen Affiliate-Link aus z.B. den Buchempfehlungen nutzen. Andere Möglichkeiten stehen im Impressum. Ansonsten bitte ich euch wie immer: Spread it like Butter! 😉

 

Versand durch Amazon #115: Auch das noch

Als wäre mein Private Label Produkt nicht schon spät genug dran, gabs diese Woche noch eine Verzögerung. Willkommen zurück zur 115ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs. Es kam diesmal wieder einiges zusammen… selbstverschuldete Verzögerung, Erkältung, Verzögerungen von Lieferanten und der ganz normale Weihnachtsstress.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Fangen wir bei den selbstverschuldeten Verzögerungen an. Ich hatte die ein oder andere Woche mein anderes (erstes) Private Label Produkt ignoriert und durfte nun die Konsequenzen spüren: Als einige Gut laufende Variante ausverkauft waren brach der Umsatz ein. Kombiniert mit einigen anderen Produkten deren Anlieferung bei Amazon im Weihnachtsstress recht lange dauert und mind. einem Produkt was Amazon zur Zeit ablehnt zu labeln, war diese Woche die Luft raus.

Deutschland machte nur noch einen Umsatz von 615€, die restlichen Länder brachten nochmals etwas über 200€ zusammen, so dass diese Woche mit 850€ eher eine zum vergessen war.

Private Label Projekt

Ich war mit meinem zweiten Verpackungslieferanten nicht so happy, als er mir einen Liefertermin in der KW50 zusagte. „Wir versuchen es bis KW49“ – es wurde der Freitag in der KW50. Und nicht nur das, der LKW wurde in einen Unfall verwickelt (so die Geschichte. Ich kann das nicht nachprüfen) und kam deshalb selbst am Freitag nicht an. So verzögerte sich meine Anlieferung bei Amazon um eine weitere Woche.

Da mich der restliche Weihnachtsstress, gebündelt mit einer Erkältung, sonst recht gut in Schach hielten, habe ich meinen Fiverr Account wieder aktiviert und Freelancer für Copywriting und Keyword-Research angeschrieben. Dadurch hoffe ich mit einem ansprechenden Listing den Verkauf zu starten.

Soweit von meiner Seite. Ich habe in den letzten Wochen auch vermehrt Probleme mit dem Blog festgestellt. Ich kümmere mich aktuell um ein Upgrade bei meinem Hoster, damit in Zukunft FBAinGermany immer sofort am start ist.

Wer noch LastMinute einkäufe von Geschenken bei Amazon machen möchte, sei nochmals auf meinen Affiliate Link hingewiesen. Oder wer den Blog total gut findet und gern etwas „Stromgeld“ einwerfen möchte, dem kann ich PayPal empfehlen legen.

Versand durch Amazon #114: Warten…

Hallo Leute, diese Woche gibt es wenig zu berichten. Deshalb halte ich mich kurz.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Aktuell läuft der Umsatz schlecht. Ich vermute, dass dies mit einem ausgelaufenen Artikel zu tun hat, bei dem ich aktuell in der Wiederbeschaffung bin. Der Fokus auf mein Private Label Projekt hat da zu dieser Lücke geführt. Einige andere Produkte habe ich aktuell nicht in der Pipeline da sie zu geringe Margen abwerfen. Was nützt es, wenn man 300€ mehr umsatz macht, dabei aber nur 10€ mehr Gewinn raus kommt. (Hier sieht man was passiert wenn man generische Handelsware verkauft. Das kann auch mal recht dürftige Ergebnisse liefern.)

Konkret kamen diese Woche 1050€ in Deutschland und nochmals 220€ im Ausland zusammen. Gerade für die Weihnachtszeit nicht sehr berauschend.

Private Label Update

Am interessantesten war diese Woche noch ein Telefonat mit Kühne+Nagel zu deren Services und wie ich dies eventuell zukünftig nutzen kann um größere Kundenbestellungen abseits von Amazon zu befriedigen.

Bezüglich meines aktuellen Produkts warte ich noch immer auf die letzte Verpackungsform. Erst dann gehen die Paletten auf Reise zu Amazon. Damit bin ich nun ca. 14 Tage hinter meinem Plan – wobei das ja nix zu sagen hat. Ich habe einige „Test Sets“ meines Produkts selbst verpackt und diese Woche zur Lebenshilfe gebracht damit die mit auf die Paletten kommen. Dabei konnte ich einen Blick auf die Stapel fertig verpackter Ware werfen. Das war schon toll…

Eine Lessons Learned habe ich aber noch: Wenn ihr Verpackungsmaterial bestellt, bestellt immer mehr als ihr braucht! Ich lasse 1300 Einheiten verpacken und habe 1400 Kartons und Aufkleber bestellt. Das ist auch nötig, denn es entsteht immer mal Ausschuss. Da wird ein Aufkleber nicht ganz glatt aufgebracht, oder ein Karton reißt ein. Sowas passiert immer mal. Also lieber auf Vorrat bestellen!

Soweit von mir. Ich hoffe bei euch geht es besser voran. Wer Weihnachtsgeschenke kauft und mir einen kleinen Obolus zukommen lassen möchte, dem sei mein Amazon Affiliate Link an Herz gelegt. Einfach damit zu Amazon springen und dann einkaufen. Kostet euch nix und ich bekomme ein paar Cent „Vermittlungsgebühr“ von Amazon. Wäre ne nette Geste von euch. Wer noch ein Geschenk sucht, dem sei nochmal besonders das Buch „Mindset“ von Carol S. Dweck empfohlen. Soviel wie in diesem Buch hab ich mir noch in keinem Angestrichen!

Versand durch Amazon #107: Alle Stränge zusammen führen

Hallo Leute, willkommen zurück zum 107ten Logbucheintrag. Diese Woche war es nun endlich Zeit alle Vorbereitungen und Verhandlungen abzuschließen, damit dem Produktlaunch aus der Richtung keine Überraschungen drohen.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Amazon hatte mir die Arbeiten beim Berichten der Zahlen der letzten Woche bisher etwas vereinfacht, da ich die um Statistikwidget auf der Startseite von SellerCentral ablesen konnte. Heute allerdings geht das nicht, denn man hat eine neue „verschlechterte“ Version hoch geladen die nicht die Zahlen von Gestern enthält sondern den 7-Tageszeitraum davor. Würde ich als Bug bewerten. Aber davon will ich mich nicht aufhalten lassen. Hier also die handgeschöpften Umsatzzahlen:

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