Versand durch Amazon #107: Alle Stränge zusammen führen

Hallo Leute, willkommen zurück zum 107ten Logbucheintrag. Diese Woche war es nun endlich Zeit alle Vorbereitungen und Verhandlungen abzuschließen, damit dem Produktlaunch aus der Richtung keine Überraschungen drohen.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Amazon hatte mir die Arbeiten beim Berichten der Zahlen der letzten Woche bisher etwas vereinfacht, da ich die um Statistikwidget auf der Startseite von SellerCentral ablesen konnte. Heute allerdings geht das nicht, denn man hat eine neue „verschlechterte“ Version hoch geladen die nicht die Zahlen von Gestern enthält sondern den 7-Tageszeitraum davor. Würde ich als Bug bewerten. Aber davon will ich mich nicht aufhalten lassen. Hier also die handgeschöpften Umsatzzahlen:

Deutschland brachte diese Woche im Schnitt jeden Tag über 200€ Umsatz ein. Natürlich waren die Zahlen nicht so gleichmäßig verteilt und es gab wieder Hochs und Tiefs. Ein krasses Tief war am Freitag zu beobachten, als ich in Summe (über alle Marktplätze) nicht mal 60€ Umsatz gemacht habe. Die restliche Woche lief hingegen ganz normal. Das Ausland präsentierte sich traditionell schwach (<400€ Umsatz), so dass in Summe diesmal unter 1900€ Umsatz zusammen kamen.

Private Label Projekt: Die Fäden zusammen führen

Nachdem ich in den Vorwochen stark mit meinem Verpackungshersteller zusammen gearbeitet hatte und nun wusste wie die Ware wirklich verpackt werden soll, stand nun ein Update des Angebots meines „Einpackers“ an. Da die Anforderungen andere Waren und die Stückzahlen nun komplett anders aussahen war es angebracht (und fair) sich nochmals ein überarbeitetes Angebot machen zu lassen. Das viel in Summe zwar höher aus, war aber (aufgrund der einfacheren Verpackungsform) pro Einheit preiswerter. Wieso war es dann teurer? Weil ich mich entschieden habe eine größere Packungsgröße zu Gunsten meiner kleineren Standardverpackung nicht zu produzieren.

Ich erhielt auch von meinem Verpackungshersteller ein Angebot mit dem ich Leben/Arbeiten kann. Somit ist auch dieses Thema abgehakt. Außerdem habe ich für die Produktion des „Verschlußlabels“ mit Markenaufdruck ein Angebot und eine Strategie. Einzig  die Großpackung für Unternehmen steht noch aus. Dort habe ich zwar ein altes Angebot, jedoch habe ich da nochmals um eine Aktualisierung gebeten.

Der Frachtstrang kam diese Woche auch zusammen. Mein Transporteur und der Hersteller haben Kontakt aufgenommen und die Ware geht mit der Eisenbahn auf die 1 monatige Reise. Gleichzeitig erreichte eine Vorablieferung via DHL Deutschland – und blieb erwartungsgemäß erstmal beim Zoll hängen. Bei 3 Paketen mit 25kg Gewicht, glaubt der Zoll nicht, dass die Ware kostenlos ist – selbst wenn sie es ist. Da ich das bereits vermutete hatte ich vorher beim Hersteller bereits angefragt, ob er mir eine Rechnung nur für diese Teillieferung ausstellen könnte. Das funktionierte dann auch wunderbar.

Wie geht es weiter?

Nächstes Wochenende geht es für mich auf eine Konferenz. Das besondere daran ist, dass sie einerseits für meinen Hauptberuf als IT Berater super hilfreich ist um auf den aktuellen Stand zu kommen – zum anderen aber, werde ich da umringt sein mit potentiellen Kunden für mein Produkt. Aus diesem Grund werde ich versuchen eine Menge TestSets mit zu nehmen und interessierten Kontakten dort die Ware zeigen, vorführen. Ich bin nicht unbedingt ein geborener Promoter, aber mein Ziel ist alles was ich an Ware mitnehme dort auch zu verteilen.

Aus diesem Grund habe ich noch Flyer geordert und mein Anstehendes Wochenende durchgetaktet (natürlich fallen Geburtstage naher Angehöriger immer genau auf solche Wochenenden wo eh schon Stress ist 😉 ). Ich hoffe das Event wird ein Erfolg. Aber selbst wenn was dazwischen kommt habe ich Alternativen:

  • Falls ich meine Samples doch nicht erhalte, nehme ich die Wenigen die ich habe, baue „MiniSets“ und nehme die mit.
  • Falls ich kurzfristig doch nicht zur Konferenz fahren kann (Krankheit oder mein Arbeitgeber dreht durch), dann werden ich (habe ich sowieso vor) durch diverse Meetups/Veranstaltungen meiner potentiellen Kunden tingeln und dort meine Ware demonstrieren.

Soweit von mir. Wenn alles gut geht, schreibe ich euch nächste Woche aus Dublin. Alles Gute und seid produktiv!

 

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