Schlagwort-Archive: Marketing

Versand durch Amazon #169: Nummer 3?

In der letzten Woche war im Amazon Bereich bei mir wenig los. Allerdings habe ich eine kleine Optimierung vorgenommen, von der ich mir doch etwas erhoffe. Außerdem gab es noch ein paar Ergänzungen zu letzter Woche.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die Woche startete gut, jedoch brach Do-Sa in Deutschland der Verkauf stark ein. Erst am Sonntag waren wieder Verkäufe von annähernd 300€ zu sehen. Die anderen Länder brachten zusammen sehr ordentliche 590€ (Ziel ist >520€) ein. Deutschland in Summe diesmal nur 1290€ (Ziel: >1550€). In Summe liege ich mit knapp unter 1900€ hinter meinem selbst gestecktem Ziel von 2100€/Woche.

Private Label Produkt #3?

Aktuell spiele ich mit den Gedanken ein weiteres Private Label Produkt aufzulegen. Allerdings liegt es in einer komplett anderen Nische. Vorteil ist jedoch, dass dieses Produkt sehr stark ein Problem löst, welches Menschen mit meiner Statur (sehr groß!) regelmäßig haben. Das Produkt wäre eine Inkrementelle Verbesserung eines bestehenden Produkts/Produktkategorie welche aber breiten Einsatz findet. Nachteil ist, dass das Produkt sehr stark saisonal ist, sowie schwer und sperrig… Schauen wir mal…

Optimierungen für PLP#1

In der letzten Woche hatte ich die Verkäufe meiner neuen PLP#1 Varianten geprüft und festgestellt, dass die Verkäufe ausbaufähig sind. Mein Hauptproblem sind die sehr begrenzten Views welche die Listings erhalten. Denn die Pakete sind eigentlich für die Kunden in Mehrerlei Hinsicht vorteilhaft: Niedrigerer Preis, Nur eine Lieferung (d.h. zeitgleich) erhalten, Alles in einer Verpackung. Wie bekomme ich also die Augen der Kunden auf die Listings?

Ich habe einfach ein zusätzliches Produktbild bei genau der Variante hochgeladen welche es auch als Bundle gibt und auf diesem Bild das Bundle beschrieben. Und natürlich auch nach was man bei Amazon Suchen muss um das Bundle zu finden. Wieso taucht die Variante nicht direkt im Listing auf? Das hatte ich versucht, allerdings war es mir nicht möglich den Variationtype meines Listings zu ändern. Deshalb tauchen die neuen Varianten nun in einem separaten Listing auf. Das hat zur Folge, dass ich die Besucher dahin umleiten muss.

Sonstiges

In meinem Artikel aus der letzten Woche hatte ich etwas zu Remissionen geschrieben. Ich habe den Artikel noch um weitere Tips ergänzt und einen Link auf die Einstellungen zur Remission hinterlegt. Falls ihr mehr wissen wollt, schaut da noch mal rein.

Soweit von mir. Ich bin aktuell gerade stark mit Immobilien beschäftigt. Wünscht mir Glück, am Mittwoch möchte ich mir eine Wohnung ersteigern…


Vorab schon Mal ein Dank an alle welche mich unterstützen. Danke, das hilft mir sehr!
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Versand durch Amazon #167 – Email Marketing

Diesmal gibt es etwas komplett Neues (für mich) zu berichten. Ich war zwei mal unverschämt… Und zwar habe ich meinen Kunden Emails geschickt….Uiuiuiui… Außerdem habe ich am Tag als ein Lieferant seine Preise erhöht eine Bestellung aufgegeben mit der Bitte doch die alten Konditionen zu verwenden…. Was ich da zurück bekam, schreibe ich weiter unten. Doch zuerst der:

Bericht zu Lage des Verkaufs

Dienstag war mit ca. 400€ Umsatz (voranging aus Deutschland) mein stärkster Tag diese Woche. Die restliche Woche war eher grau in grau. Ganz unterdurchschnittlich war der Umsatz im Ausland. Spanien brachte nur 11€, UK 0€ und Frankreich und Italien zusammen keine 300€! Diese Woche kamen so nur etwas über 1300€ zusammen. Dahingehend muss sich etwas ändern. Der Schlüssel liegt in meinen aktuellen PL Produkten:

Private Label Produkte

Um der Umsatzstagnation zu begegnen, habe ich deshalb zu einem Hersteller Kontakt aufgenommen. Dieser kann eine Zusatzdienstleistung mit Drop-Shipping zu einem meiner PL Produkte anbieten. Hier werde ich versuchen einen weiteren Mehrwert für meine Kunden zu generieren und damit hoffentlich meine Marktanteile vergrößern können.

Bei einem anderen Produkt habe ich, wie oben angekündigt, nochmal Nachschub bestellt. Das besondere… Eigentlich hatte dieser Hersteller klar geschrieben, dass aber 01.Februar neue Preise gelten. Meine Bestellung ging am Freitag 01.Februar Nachmittag ein und ich bat mir doch nochmal die alten Preise zu gönnen. Die Antwort:

Ausnahmsweise Ja. BÄM! 4% im Einkauf gespart durch anwenden der Unternehmer Superpower „Einfach Fragen“.

Was machst du denn da? Email Marketing!? ihhh!

Ich bin nebenher im Amazon Affiliate Netzwerk um über Links (zum Beispiel auf diesem Blog) ein paar Euro dazu zu verdienen. Finanziell ist das bisher nicht so dolle gewesen. Aber man erhält von Amazon immer wieder hinweise auf Aktionen welche man seinem „Netzwerk“ anbieten könnte. Dabei erfuhr ich von einem Neukundenrabatt für Amazon Business. Wer sich dort über den Affiliate Link anmeldet erhält einen Gutschein über 50% des ersten Einkaufskorbs (bis 100€ Bestellsumme). Da meine Private Label Kunden überwiegend gewerbliche Käufer sind, passte das perfekt. Aber es gab noch mehr.

Seit letztem Jahr habe ich ein neues Bundle online, welches meinen Kunden ermöglicht über 10% zu sparen und gleichzeitig mir mehr Marge bringt. Da es vermutlich nicht jeder Kunde von allein findet, habe ich schon länger geplant meinen Kunden diese Bundles zu empfehlen. Also habe ich beide Themen zusammen in eine Email gepackt und meine erste(!) Mail (nach >2 Jahren!) an meine Mailingliste verschickt. Es waren ca. 750 Mails, davon 100 and nicht deutsche/deutschsprachige Kunden.

Am selben Tag kam was kommen musste: Unsubscribe Nachrichten. Die Frage an euch ist: Was schätzt ihr wie viele Leute sich abgemeldet haben (in Prozent)? (die Antwort steht ganz unten)

Schlussworte

Das war es dann erstmal von meiner Seite. Ich hoffe es war wieder interessant und ihr seid nächste Woche wieder mit dabei. Schreibt mir mal eure Erfahrungen in Sachen Email-Marketing und was man nicht machen sollte.
Außerdem möchte ich euch noch auf die aktuelle Amex Kampagne hinweisen. Ich habe dazu einen Artikel verfasst.
Die kommende Woche steht dann im Zeichen der Langzeitlagergebühren. Ich muss alte Ware umlagern…


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Auflösung: 2,5-2,7% der angeschriebenen Kunden haben die „unsubscribe“ Option gewählt. Ich finde dies persönlich eine sehr gute Quote und scheint zu bestätigen, dass meine Mail nicht komplett unnütz war.

Versand durch Amazon #160 – Vermittler

Hallo Leute, willkommen zur 160ten Ausgabe. Diese Woche erhielt ich eine Zornige Mail meines Herstellers. Hier haben meine Scrum Master Sinne gegribbelt und ich hab schnell mal die Verstimmung aufgeklärt. Ansonsten gab es noch eine interessante Nachricht für alle Amazon Affiliate Kollegen. Doch zuerst:

Bericht zur Lage des Verkaufs

Eigentlich alles sehr unspektakulär – wenn da nicht der Dienstag gewesen wäre! In Deutschland gingen an diesem Tag allein fast 800€ an Bestellungen ein. Das Katapultierte dann den Heimatmarktplatz auch direkt auf die „tolle Woche Spur“: Am Ende kamen 1400€ heraus.

Die anderen Marktplätze waren überwiegen schlecht unterwegs. Nur Italien (200€) war ok. UK erwacht nun ganz langsam und war erstmals zweitbester Marktplatz. Allerdings mit ca. 60€ nicht wirklich der Knaller.

Overall waren es etwas über 1700€ Umsatz diese Woche.

Vermittler bei erhitzten Gemütern

Am Mittwoch erhielt ich plötzlich eine Mail von meinem Hersteller, die meine Aufmerksamkeit erregte. Mein Hersteller schoss scharf Richtung meinem Fracht-Partner da die Palette ohne vorherige Anmeldung abgeholt wurde (zumindest hatte ich organisatorisch Vorsorge getroffen und gewartet, dass die Palette tatsächlich fertig war) und auch die angemahnte Tauschpalette nicht abgeworfen wurde. Mein Hersteller war deshalb sauer, da dies regelmäßig passiert und bereits mehrfach angemahnt wurde.

Ich konnte das nachvollziehen und habe meinen Frachtpartner diesbezüglich eine Mail geschickt. Worauf wir uns dann telefonisch kurz schlossen. Ich lernte im folgenden Gespräch etwas über Logistik von Stückgut (Alles was keine ganze oder zumindest halbe LKW Ladung ist).

Und zwar fährt mein Fracht Partner (Kühn+Nagel) täglich Ware zu den Empfängern. Das passiert von früh ab. Die LKWs sollen natürlich nicht leer durch die Gegend fahren und deshalb wird auf dem Rückweg Stückgut Ware von Versendern eingesammelt. Hierbei ist für K+N Geschwindigkeit Trumpf. D.h. allerdings auch: Planbarkeit ist eben nicht Trumpf. Es kann passieren, dass meine „Bitte holen sie Ware ab Mail“ die ich um 8Uhr raus schicke, direkt zum LKW weiter geleitet wird, wenn der gerade in der Gegend ist. Und 8:30 steht dann plötzlich der LKW vor der Tür und will (möglichst zügig) die Ladung haben. Leider ist der Fahrer zu als dass er hier auch noch vorher anrufen kann. Die Dispatcher, welche die Aufträge an die Fahrer verteilen optimieren nur die Fahrten im Stückgutbereich. Telefonieren mit den Versendern ist hier auch nicht vorgesehen. Was nun?

Tatsächlich gibt es eine einfache Lösung: Man kann ein (nicht zu enges) Zeitfenster für die Abholung definieren und die Dispatcher schicken die Aufträge entsprechend erst dann an die Fahrer. Das hatte ich nicht getan. Statt dessen hatte ich einfach um telefonische Avisierung (Ankündigung) gebeten. Da dies nichts bringt, werde ich mein neues Wissen bei der nächsten Abholung (morgen) nutzen.

Mit diesem neuen Wissen habe ich meinen Hersteller kontaktiert. Diesem war die Mail schon wieder etwas unangenehm, wenn er auch nach wie vor sauer war. Ich gab mein neues Wissen weiter und bot an nochmal Kontakt zum Frachtpartner herzustellen. Allerdings war da kein weiterer Bedarf da. Also alles wieder auf normal.

Amazon Affiliate News : Businesskunden Special

Wer, so wie ich, Verbrauchsmaterialien an Geschäftskunden via Amazon vertreibt (und Affiliate Partner ist), der könnte eventuell von dieser neuen Amazon Aktion profitieren:

Nur für begrenzte Zeit kannst du deinen Kunden „50% auf Ihren ersten Einkauf bei Amazon Business – bis zu €100 Einkaufswert“ anbieten. Mehr Infos findet ihr hier.

Falls ihr selbst als Unternehmer ab und an bei Amazon kauft und die Vorteile von Amazon Business nutzen wollt (z.B. Kauf auf Rechnung), dann könnt ihr meinen Blog unterstützen indem ihr diesen Link nutzt um euch bei Amazon Business zu registrieren (und bis zu 50€ beim ersten Einkauf zurück erhaltet!). Hier ist mein Affiliate Link: Amazon Business Ausprobieren

Sonstiges

Ein interessantes Gespräch hatte ich noch am Samstag. Ein alter Mastermind Kollege fragte mich nach Rat bezüglich Scrum. Er erzählte mir von seiner Firma die er in den letzten 3 Jahren aufgebaut hat und da bin ich schon recht begeistert. Geiles Produkt, Gutes Markenkonzept, Richtiges Brand Building, Top! Er hat seinen Hauptjob aufgegeben als er 1 Mio Umsatz im Jahr gemacht hat (er verkauft auch in den USA was wohl nochmal ein ganz anderer Hebel ist) und hat mittlerweile 4 Angestellt. Sein Ratschlag: „Klassisches Private Label ist tot. Entweder du baust eine Marke auf, oder du lässt es ganz bleiben. Mal nen schnellen Profit machen iss nich.“

Soweit von meiner Seite. Nachträglich noch einen schönen 1. Advent und ab in den Jahresendspurt!


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Versand durch Amazon #159: Big Spender

Hallo Leute, willkommen zur 159ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche war etwas besonderes, denn ich habe mein erstes größeres Event mit meiner Firma gesponsort. Ich möchte euch heute einmal vorrechnen, wie man sich sowas selbst schönrechnet. 😉
Doch zuerst wie immer der Blick auf die Zahlen:

Bericht zur Lage des Verkaufs

Deutschland ging leicht verbessert zur Vorwoche mit knapp über 1050€ über die Ziellinie. Leider konnte das Ausland die starken Zahlen der letzten Woche nicht komplett wiederholen. Italien verdiente 100€ weniger und Frankreich sogar 300€ weniger. Am Ende kamen so nicht ganz 1600€ zu Stande. Positiv: UK fängt an (bescheidene) Umsätze zu generieren.

Private Label Produkte

Von meinem Hauptprodukt gibt es wenig zu berichten. Die vorletzte Nachschublieferung für das Jahr steht in den Startlöchern, wird aber erst in der kommenden Woche zu Amazon gehen. Für mein zweites Produkt gibt es jedoch etwas zu berichten:

Big Spender – Sponsoring schön rechnen

Am Freitag war ich auf der von mir gesponsorten Konferenz. Ich wurde kurzfristig eingeladen kostenlos an selbiger Teilzunehmen, da ich ja Material für die Konferenz beisteuerte. Also flog ich morgens mit dem ersten Flug hin und abends mit einem der letzten Flüge wieder zurück.

Im Gepäck: nochmals ca 70 Probepackungen die ich zu verteilen plante. Am Veranstaltungsort angekommen suchte ich mit Teilnehmern das Fachgespräch und stellte ihnen dann zum Ende hin auch mein Produkt vor. In der Mittagspause verteilte ich an alle Tische meine Probepackungen und verlor ein paar kurze Worte zum Produkt. Einigen Vortragenden konnte ich nach ihrem Slot im Nachgespräch ebenfalls mein Produkt näher bringen.

Aber war es das Wert? Das Material war ja teuer gekauft und importiert. Und der Flug! Rechnet sich sowas?

Kommen wir also zum „wie rechnet man sich das schön?“ Teil dieses Beitrags. Nehmen wir einmal ein paar Zahlen an (die nachfolgenden sind tatsächlich erfunden)

Ausgaben:

  • 500€ – Material für Warenproben & Sponsoring der Veranstaltung
  • 250€ – Flug hin und zurück + Taxi

Einnahmen:

  • 400€ – Teilnahme an relevanter Fachkonferenz
  • xxx€ – Leads potentieller neuer Kunden.

Die 400€ kann ich ansetzen, da die Konferenz auch so für mich interessant gewesen wäre, da ich im Fachgebiet tätig bin. Wäre ich hingegangen ohne die Einladung und das sponsoring? Eher nein. Der Aufwand mit Flug wäre mir dann doch zu viel gewesen. Was übrig bleibt sind die xxx Euro an Leads. Was sind die Wert?

Angenommen eine der vor Ort angesprochenen Firmen ist ein potentieller Großbesteller und hat vorab bereits schon Interesse bekundet (wie in meinem Fall der Veranstalter der Konferenz). Dann nehme ich den geschätzten Wert der Bestellung und multipliziere diesen mit der Wahrscheinlichkeit des Eintritts. z.B. 10% Wahrscheinlichkeit bei 400€ Bestellwert = 40€ Leadwert. Hinzu kommen die Firmen und Selbstständigen welche Warenproben mitgenommen haben. Sagen wir hier von 60 solchen Leads waren 40 kleine Firmen und 20 Selbstständige darunter. Firmen ordern im Schnitt 100€ an Ware sind aber unwahrscheinlicher (5%) während Selbstständige weniger ordern (60€) jedoch wahrscheinlicher zugreifen (10%). In Summe also 40x(100×0,05) = 200€ sowie  20x(60×0,1)  = 120€. In Summe also 320€. Außerdem gab es noch weitere ca. 50Personen welche das Produkt gesehen haben oder eventuell wiedererkennen würden. Diese würde wahrscheinlich eher die kleinste Packung kaufen und das auch eher selten: 50x(10*0,01) = 50€.

D.h. hier kommen nochmal 410€ an potentiellem Umsatz auf die Habenseite. In Summe also ein „Gewinn“.

Allerdings ist die Rechnung aus zweierlei Gründen nicht genau/korrekt:

  1. potentielle Einnahmen sind keine Einnahmen 😉
  2. selbst wenn es Einnahmen sind, ist das eher Umsatz und nicht Gewinn.
  3. ABER: Ein Kunde dem das Produkt gefällt kauft erneut. Man spricht hier von „Lifetime value“ und da kann dann z.B. ein Freelancer über 3-5 Jahre durchaus mehr Umsatz machen als eine Firma die nur einmal kauft.

So ein Sponsoring bietet allerdings zusätzlich den Vorteil in der Community bekannter zu werden und auf Social Media darüber zu berichten. Also durchaus besser als einfach nur so FB Werbung schalten.


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Versand durch Amazon #158: Aufwind

Hallo Leute, willkommen zurück zur 158ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche hatte es in sich. Es gab positive und negative Entwicklungen aber mit einem Happy End.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Auch diese Woche bietet wieder ordentliche Umsätze im Ausland: Frankreich kommt auf 350€ und Italien sogar auf 460€. Spanien steuert noch etwas (>100€) bei. In UK ist mal wieder das Licht aus, aber ich weiß zumindest warum….

Deutschland war diese Woche wieder etwas schwächer unterwegs und brachte nur 900€ herein. In Summe waren es dann aber trotzdem über 1800€ und damit kein Ärgernis. Ein Ärgernis war etwas anderes:

Ärger durch schlampige Übersetzungen

Bei einem meiner Produkte ist es wichtig das Produkt richtig zu bedienen. So wie man Wollsocken nicht in den Trockner legen darf, so darf man mein PLP#1 ebenfalls nicht mit allen Geräten im Haushalt kombinieren… Konkret geht es bei mir um Drucker. In der Deutschen und Englischen Originalbeschreibung meines Listings steht explizit, dass nur Tintenstrahldrucker benutzt werden sollen. In der Italienischen Übersetzung stand „normale Drucker“… Folge war ein beschädigter Laserdrucker eines Kunden mit Reparaturwerten im Bereich von 150€ aufwärts. Da gab es kein rütteln und deuteln. Der Fehler lag bei mir. Auch wenn die Übersetzung schlecht war, ich hätte das erkennen können wenn ich mich angestrengt hätte.

Ich habe dem Kunden sofort zurück geschrieben, dass ich die Kosten übernehme. Allerdings habe ich keine Versicherung und würde meine Ausgaben gern gegen etwas in der Buchhaltung verbuchen, also bitte ich um Reparaturrechnung. Der Kunde macht daraufhin den Gegenvorschlag, dass er mit Preisnachlass iHv 90€ Warenwert ebenfalls zufrieden sei. Die Reparatur macht er lieber über „einen Freund“. Mir egal, der Deal wird unter Kundenzufriedenheit und Marketing verbucht. Ich habe jedenfalls sofort die restlichen Listings gecheckt und auch im Spanischen den Fehler gefunden (selber Übersetzer….?). Den einen Satz konnte ich mittels Google Translate selbst korrigieren.

Glück im Unglück

Allerdings holte mich beim Flatfile Upload ein altes Problem von vor einigen Wochen wieder ein: Es hagelte Fehler weil die Variationstypen mit den Parent SKUs nicht zusammen passten. Das Thema war mir aktuell wichtiger, also habe ich kurzerhand alle SKUs gelöscht (wie Flatfile) und neu eingespielt. Und siehe da, dadurch wurde auch das Variationsproblem behoben. D.h. Parent-SKU allein Löschen hilft nicht. Die Bewertungen gehen dadurch nicht verloren. Sonst gäbe es keine Listings mit schlechten Bewertungen. 😉

Private Label

Diese Woche gab es im Private Label Umfeld wieder diverse Entwicklungen…

Produkt #1

Diese Woche gingen dann die Vorratsbestellungen für mein Produkt#1 raus. Knapp unter 10.000€ Warenwert Made in Mitteleuropa machen mein Konto leichter. Allerdings ermöglichen diese Ausgaben dann nur noch mehr Einnahmen im nächsten Jahr.

Produkt #2

Dieses Produkt ist eng mit meinem aktuellen Beruf verbunden. Das hat Vorteile: Ich beschäftige mich mit der Nische tatsächlich regelmäßig und höre auch z.B. Podcasts. Also habe ich einen solchen Podcast angeschrieben, mich für den tollen Content bedankt und als Dankeschön ein paar Warenproben an die Kollegen geschickt. Die können damit bestimmt was anfangen. Und vielleicht finden die das so gut, dass sie auch mal ein Wort in der Show fallen lassen. Das wäre super.

Außerdem hatte ich seit langem vor eine Konferenz mit meinem Produkt zu sponsoren. Vorteil ist, dass 1. der Verantstalter auf mein Produkt aufmerksam wird, 2. die Vortragenden die Workshops machen eventuell auf mein Produkt aufmerksam werden, 3. die Teilnehmer mit meinem Produkt interagieren und dadurch vielleicht neugierig werden. Durch Zufall habe ich eine solche Konferenz gefunden und den Veranstalter einfach mal angeschrieben. Der Marketingchef antwortete mir: „Das fänden wir total cool“.

Nicht nur das: Außerdem lud man mich ein, kostenlos an der Konferenz teilzunehmen und wenn meine Produkte überzeugen, dann könnte man sich vorstellen auch bei mir Ware zu bestellen. Bäm! Der Flug ist gebucht und die Ware auf dem Weg.

Soweit von mir, ich hoffe dieser Beitrag macht euch so viel Spaß zu lesen wie mir ihn zu schreiben. Aktuell ist die Stimmung gerade wieder gut! Alles Gute und bis nächste Woche.


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Versand durch Amazon #151: Unerwartete Chance

Hallo Leute, willkommen zurück zu meinem 151ten Logbucheintrag. Diese Woche ergab sich für mich eine unerwartete Chance Kontakt mit potentiellen Kunden aufzunehmen. Und auch die Verkäufe liefen gut.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Eigentlich hätte diese Woche nicht gut werden können. Aus einem mir noch nicht klaren Grund wurde in Frankreich, einem meiner Hauptabsatzmärkte, ab Dienstag NICHTS verkauft. Mit 7,50€ Umsatzbeitrag ist das ein schmerzlicher Ausfall. Spanien brachte 150€ ein. Italien brachte über 370€ Umsatz ein, was ok ist. Wieso war die Woche also ok? Deutschland! Über 2000€ Umsatz retteten die Woche und katapultierten mich in die „gute Woche“ Gegend.

Arbeiten an Private Label Produkten (PLP)

Neue Varianten für PLP#1

Diese Woche war etwas besonderes, da ich berufsbedingt nach Madrid reisen durfte. Die Arbeiten an meinem PLP waren dadurch natürlich nur eingeschränkt möglich. Allerdings fand ich Zeit um Bilder für meine neuen Varianten zu erstellen, sowie die Sendung zu Amazon auf den Weg zu bringen. Das war leider nicht so smooth wie gedacht, da das neue Set für meinen Hersteller noch ungewohnt im Handling war. Ich entdeckte ein paar Fehler bei der Packliste die sich aber dank guter Kommunikation und mitdenken auf Seiten des Herstellers direkt beheben ließen.

Unerwartete Chance für mein PLP#2

Wie ich schon schrieb war ich in Madrid. Ich war teil einer „Prototypen-Veranstaltung“ bei der mein Arbeitgeber ein neues Trainingsformat testete. Mit dabei: Das Who-Is-Who der Trainer-Community meines Arbeitgebers. Leider bemerkte ich das erst nachdem ich vor Ort war. Denn diese Personen sind gleichzeitig Teil meiner Zielgruppe für mein PLP#2…

An einem Abend saß ich neben einem unserer Führungskräfte am Tisch und erwähnte etwas von Amazon. Daraufhin begann mich dieser Chef auszufragen. Als ich mein Produkt erklärt hatte war er total verblüfft und ging zu den Trainern und meinte die sollten das doch mal anschauen…. Da war ich baff. Ich nutzte die Chance und versorgte die Einkäufer mit Samples (dank Seller Central kann ich sowas von überall aus veranlassen). Bei einem Gespräch mit einem Trainer erfuhr ich dann, wie die internen Einkaufsprozesse laufen und an wen ich mich prinzipiell wenden muss um überhaupt berücksichtigt zu werden. Das klang dann schon mal nicht mehr ganz so easy. Aber dieser Zufall half mir überhaupt erstmal auf den Schirm bei den internen Trainern. Mal schauen ob dabei was rum kommt.

Soweit von meiner Seite. Die Frage von letzter Woche interessiert mich weiterhin: Welche Prozessverbesserung, Tool oder Outsourcing hat euch in den letzten 10 Monaten am meisten voran gebracht und sollte ich auch ausprobieren/überlegen? Schreibt eure Vorschläge und Ideen unten in die Kommentare. Ich bin daran immer interessiert.


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Versand durch Amazon #137 – Kleines Statusupdate

Willkommen zu meinem 137ten Logbucheintrag. Dieses Mal gibt es nur eine kurze Wasserstandsmeldung. Vorab möchte ich mich nochmal bei allen Bedanken für die hilfreichen Kommentare beim letzten Mal. Ihr seit spitze!

Bericht zur Lage des Verkaufs

Eine weitere gute Woche schließt sich an. Zwischenzeitlich dachte ich, es könnte eine Rekord werden. Am Montag standen nämlich plötzlich ich Deutschland 700€ Umsatz auf der Anzeige. Leider blieb es dann nicht bei diesen Zahlen. Insgesamt schaffte Deutschland über 1650€ Umsatz. Italien performte gut, jedoch blieb Spanien und Frankreich schwach. Damit wurden am Ende nur etwas über 2200€ Umsatz erzielt. Wie gesagt eine gute Woche, aber mit dem Montag hätte es mehr werden können.

Private Label Business

Abseits der modernen Tools habe ich mich einmal hingesetzt und habe eine Auswertung der Verschiedenen Set-Größen für mein Neues Produkt gemacht. Dabei kam heraus, dass ich durchaus sinnvolle Set-Größen gebaut habe. Selbst mein größtes Set (ein Voratspack meines Produkts für knapp 100€) wurde mittlerweile ein paar Mal gekauft und in Summe mehr Einnahmen generiert als die „vielen“ Testsets. Somit brauche ich mir da keine Gedanken zu machen, dass die Set-Struktur falsch gewählt ist. Aus den Zahlen ging nicht komplett eindeutig hervor, ob ein positiver oder nur ein gleichbleibender Trend in Sachen Verkäufen vorliegt. In den letzten Wochen gab es ein paar positive Ausreißer nach oben, die aber nichts heißen müssen.

Auf dem Listing selbst bleibt das Problem die geringe Review Anzahl. Vor Allem im Ausland steht eine recht solide 0 was den Verkäufen nicht unbedingt flügel verleiht.

Damit ich besser (z.B. auf FB oder Twitter) Werben kann, habe ich eine Landing-Page gebaut welche mein Produkt nochmal gut in Szene setzt und dann auf Amazon weiter leitet. Ich denke die Seite ist ganz gut geworden. Ich werde diese nun benutzen um Traffic von Facebook dahin zu lenken. Die Hoffnung ist, dass ich dadurch zusätzlichen Traffic auf mein Amazon-Listing bekomme. Dabei umgehe ich gleich noch das Problem, dass wohl Affiliate Links in FB-Werbung nicht geduldet werden (nur in den Postings auf der FB-Seite selbst).

Soweit von meiner Seite. Viel Erfolg und haut rein!

Versand durch Amazon #136: Erste Erfahrungen mit Facebook Marketing

Hi! Schön dass du zur 136ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs wieder hierhergefunden hast! Diesmal lief die Woche richtig gut. Und ich kann etwas von meinen Facebook Marketing-Erfahrungen berichten (aka: Wie man es nicht macht).

Bericht zur Lage des Verkaufs

Aktuell ist Weltmeisterschaft! Juhu (auch wenns für Deutschland gerade nicht so prall läuft.)
Eines meiner Produkte ist sehr „Veranstaltungs-Freundlich“. Heißt: Je mehr Events es gibt, desto  mehr Umsatz gibt es. Und das schlägt sich aktuell in meinen Verkäufen nieder.

Deutschland selbst hat eine gute aber nicht außergewöhnliche Woche hingelegt. In Summe kamen über 1500€ zusammen. Das ist schon mal gut. Was allerdings diesmal auffällig anders war, war die Performance der ausländischen Marktplätze. Hier vor Allem Italien und Frankreich. Beide lieferten sich ein Kopf an Kopf rennen und brachten jeweils über 450€ Umsatz herein. Das ist gefühlt für beide Länder ein Topergebnis. Hinzu kam dann noch Spanien, welches über 170€ Umsatz bei steuerte. Alles in Allem kamen diesmal über 2600€ Umsatz zu Stande. Das ist noch kein Rekord (Woche 101 mit 2750€ lag noch höher) aber doch sehr ordentlich. Ich hoffe, dass es wirklich an der Fußball-WM liegt, denn dann kann ich mit weiteren tollen Wochen rechnen. 😉

Social Media Marketing: Facebook-Marketing

Nachdem ich lange Probleme mit meinem Social-Media Marketing hatte kann ich nun endlich erste Zahlen vermelden. Ich bin hier mal recht transparent mit meinen Ergebnissen. Wenn ihr euch mit FB-Marketing auskennt, dann schreibt mir mal wie gut oder schlecht die so eurer Erfahrung nach sind.

Ich hatte 20€ Budget angesetzt und eine Anzeige für 1 Woche geschaltet. Ergebnis war:
7634 Personen erreicht, 125 Klicks generiert. D.h. 16Ct pro Click kosten.

Soweit so gut. Allerdings habe ich einen Fehler beim Targeting gemacht. Zwar habe ich meine Zielgruppe über die Interessen schon korrekt eingeschränkt, jedoch habe ich Amazons Vorschlag(!) angenommen ganz Europa als Zielmarkt anzugeben anstatt alle Länder mühsam einzutippen. Und das hatte Folgen! Mazedonien, Bosnien, Serbien und die Ukraine haben in Summe über 50% der Anzeigen abbekommen. Auf die Kernländer die mein Produkt bei Amazon kaufen können (DE, FR, GB, IT, ES) sowie die direkten Nachbarn dieser Länder (z.B. AT, PO, BE, NL etc) entfielen gefühlt 5% der Views(!). Klicks wurden also nur dort generiert wo ich sie gar nicht brauchte. Also überlegt euch genau(!) wo ihr eure Werbung schalten wollt. Wenn ihr Kindergärtner ansprechen wollt, dann überlegt euch, ob das wirklich die Kindergärtner in Mazedonien sein sollen….

Meine Fragen an Euch zur FB-Werbung

Was mir außerdem noch nicht klar ist, ist ob ich immer einen „Facebook-Beitrag“ posten muss um eine Werbung zu schalten. Bei meiner aktuellen Kampagne hatte ich einen Blogpost auf dem Brand-Blog gepostet und den in FB verbreitet und dann diesen FB-Beitrag beworben. Meine Marke soll eigentlich immer auf Englisch kommunizieren (da meine Kunden viel auf Englisch miteinander reden). Allerdings habe ich in DE eine starke Kundengruppe. Ich möchte die englischsprechenden Kunden nicht mit Deutschen FB-Posts irritieren. Kann ich trotzdem eine Werbung an deutsche Kunden auf deutsch schalten?

Was mir auch noch nicht klar ist: Warum ist es eine schlechte Idee direkt FB Nutzer auf sein Listing zu schicken? Gern auch mit Affiliate Link. Laut Amazon-Affiliate TOS ist es OK Affiliate Links in eigene(!) FB Posts einzubauen (nicht link spamming in Kommentaren!). Und von wegen „das ruiniert die Verweildauer/ClickThroughRate deines Listings. Wenn ich eine klare Kaufaufforderung als Werbung poste (z.B. „Jetzt Deutschlandfahne bei Amazon kaufen!“ dann klicken da doch auch nur Leute die daran Interesse haben. Es wäre etwas anderes, wenn ich eine Werbung aufsetze mit solchen Teasern wie „Hier gibt es das Beste WM Gadget!“ und dann eine Fahne verkaufen will. Manche Kunden denken da an Trickots, andere an Bierbecher. Die klicken dann alle wieder zurück und ruinieren dir die CTR. Aber wenn du bewirbst was es dort gibt, dann sollte das doch ok sein, oder?
Hat da jemand von euch Erfahrung?

Other Stuff

Ansonsten steht noch das Thema USt-Voranmeldung an. D.h. es müssen wieder Belege zusammen getragen werden, Reports gezogen und das ganze dann an den Steuerberater gegeben werden. Kurz: Eine Menge arbeit die am besten einfach automatisch passieren sollte.

Hat das einer von euch Tip Top geregelt? Wenn ja: Wie habt ihr das aufgesetzt und was kostet das ungefähr?

Soweit von meiner Seite. Wenn ihr Antworten auf die obigen Fragen habt, dann her damit.
Vielen Dank auch an die Antworten vom letzten Mal. Das Thema Freelancer kommt regelmäßig immer wieder. Und sein wir ehrlich: Ein komplett outgesourctes Businessmodell wäre der heilige Gral. Aber da muss man schon seine Tools und Methoden im Griff haben. Einfach mal so geht das nicht.

Versand durch Amazon #135 – Steiniger Weg

Hallo und willkommen zur 135ten Ausgabe meines FBA Logbuchs. Letzte Woche hatte ich versucht zumindest ein paar einfache Aufgaben an Freelancer „out zu sourcen“, was sich als nicht so einfach heraus stellte. Und es gab endlich positive Ereignisse bzgl. meines Facebook-Werbeaccounts.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Diese Woche ging es wieder etwas besser ab. Deutschland startete stark in die Woche baute aber fast täglich etwas ab. Tiefpunkt war der Samstag mit 0€ Umsatz – einzig Italien brachte an dem Tag etwas ein. Jedoch kamen aus Deutschland noch immer über 1300€ Umsatz zusammen. Aus den anderen Ländern kam fast 650€ dazu. Der Großteil davon aus Italien.
Mein Private Label Produkt welches ich dank Amko im Sortiment habe trägt dabei den Löwenanteil bei. Mein selbst entwickeltes Produkt 2 liegt jedoch nach wie vor auf Lager und findet zu selten den Weg zum Kunden.

Month of Marketing

Aus diesem Grund beschäftige ich mich akut mit dem Thema Marketing. Diese Woche gab es nun endlich einen Durchbruch in Sachen Facebook-Werbung. Mein Account wurde entsperrt und ich konnte eine erste Werbung schalten. Dies hat auch bereits für etwas Traffic auf meiner Markenwebsite gesorgt – wobei wir hier von überschaubaren Mengen sprechen.

Ich habe dann diese Woche etwas „Wert für meine Kunden generiert“ indem ich in deren Gruppen und Netzwerken aktiv war und mein Wissen teile. Das ermöglicht mir dann nach einiger Zeit auch mal z.B. auf Facebook eine Umfrage zu stellen: „Wenn ihr Zeitreisen macht, welche Farbe für euren Fluxkompensator bevorzugt ihr?“ Plötzlich bekommt man da auch Antworten (kommt sicherlich auch auf die Community an).
Das hätte ich am besten schon letztes Jahr machen sollen….

Outsourcing

Ich habe mich dann hingesetzt und mir überlegt, wie ich weitere potentielle Kunden erreichen kann. Ein Problem is für mich das Ausland. Hier ist mir unklar wer Schlüsselpersonen oder Influenzer sind, welche Podcasts es gibt etc. Meine naive Idee war: „Gehste zu Freelancer oder Fiverr und heuerst jemanden für ne Recherche an.“
Status: Its complicated.

Ne ehrlich. Habt ihr mal versucht auf den Plattformen jemanden für ne Recherche anzuheuern. Also ohne 100€ und mehr auf den Tisch zu legen? Wenn du nicht haar klein beschreiben kannst WIE die Aufgabe getan werden soll, dann wird das nichts. Selbstständiges Erforschen und Daten zusammen tragen ist so einfach nicht zu bekommen. Das hat mich veranlasst noch einmal selbst nachzudenken. Und mir viel eine Einfache Strategie ein die ich mit euch gern Teilen möchte:

Problem: Ich möchte Influencer, Blogs, Podcsts, VIPs etc. zu einem Thema in einem Land recherchieren. z.B. hier mal SEO Experten in Italien.
Plattform: Idealerweise Twitter. Geht aber vermutlich auch auf Facebook, Google+, Linked Inn etc.
Vorgehen: Durchfragen! Fangt mit Englischen Schlagworten an zu suchen.  „SEO Specialist Italy“. Irgendeinen werdet ihr schon finden. Von da ab seit ihr Lehrling. Ihr fragt die Leute an und fragt sie aus: „Hi. Ein Freund der nur italienisch spricht möchte gern SEO lernen. Können sie mir Blogs oder Podcasts zum Thema empfehlen die gut sind? Auf Englisch findet man ja viel. Aber Italienisch?“, „Hi, mir ist aufgefallen dass der SEO Markt sehr von Amerikanern dominiert wird. Gibt es neben ihnen noch mehr erfahrene SEO Spezialisten in Italien?“ etc.

Und hier kommt jetzt wieder Fiverr und Freelancer ins Spiel. Findet man einen Muttersprachler, der diese Fragen stellt, dann kann der sehr gut den Lehrling ohne Fremdsprachen-Kenntnisse spielen.

Soweit meine Idee. Revolutionär oder? Was denkt ihr? Kann das klappen? Welche Erfahrungen habt ihr mit Outsourcing gemacht?

Fazit

Was kam nun in meinem Marketing-Monat heraus? Meine PPC Kampagnien bei Amazon generierten diesen Monat mehr Umsatz (aber natürlich auch Kosten) als zuvor. Ich habe einen merklichen Anstieg beim Traffic erreichen können. Allerdings ist das einfach, wenn der Traffic sehr klein ist. Ich habe außerdem Kontakt zu meinen Kunden auf Social Media hergestellt.

Alles in allem sind das gute Schritte. Aber der Durchbruch fehlt. Was mich an mir selbst etwas stört ist, dass ich mich dabei erwische den Telefonhörer in die Hand zu nehmen und Leute zu dem Thema anzurufen. Das muss ich echt mal machen. Email scheint nicht zu reichen.

Domain-Grabbing

Außerdem fand ich heraus, dass die .com Domain für meinen Markennamen von einem Domaingrabber in den USA registriert wurde. Und zwar exakt als sie vom Markenamt veröffentlicht wurde (in der Phase wo andere dagegen Einspruch erheben können). Also merkt euch: Bevor ihr eure Markenanmeldung einreicht registriert ihr eure Domains. Und zwar lieber eine zuviel als eine zu wenig. Selbst wenn die Anmeldung nicht durchgeht. Eine Domain kostet euch 15 oder 20€ im Jahr. Das macht das Kraut bei einer 1000 oder 2000€ Markenanmeldung auch nicht mehr fett,

Soweit von meiner Seite. Habt ihr noch Tipps für mich um

  • generell mein Marketing und Sales zu verbessern
  • mehr Reviews (insbesondere auch in den ausländischen Marktplätzen) zu erhalten.

Grüße,
Kevin

Versand durch Amazon #134: Marketingfrust

Diese Woche konnte ich mich nicht zu 100% auf Marketing konzentrieren, da Nachschub bestellt werden musste. Alles in Allem war die Stimmung jedoch diese Woche wieder niedrig. Was am immer noch schleppenden Verkauf liegt.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Waren die letzten beiden Wochen recht gut, so war diese Woche wieder ein moralischer Dämpfer. Deutschland brachte nur 830€ ein – zum Vergleich: Letzte Woche gab es EINEN Tag(!) mit >700€. Da half es dann auch nicht, wenn die restlichen Länder zusammen 700€ Umsatz brachten.

Month of Marketing

Die schwachen Verkäufe haben mir am Wochenende zugesetzt. Ich hatte den Fehler begangen nicht genug zu essen und dann vor Youtube hängen zu bleiben. In Summe vergammelte ich so eine Menge Zeit und war allein dadurch „grundfrustriert“. Die Tatsache, dass ich bezogen auf meine Marketing Anstrengungen bisher keinen Impact erkennen kann war da auch nicht hilfreich. Komplett unnötig ist zur Zeit, dass mein Facebook-Werbeaccount noch immer gesperrt ist, und die Mail mit den Infos warum vermutlich als Spam mittlerweile gelöscht wurde. Facebook nervt mich deshalb aktuell ganz besonders.

Wenn ihr noch weitere Ideen habt wie ich meine Marke bekannt machen kann, oder wenn ihr Tipps zum Thema Social Media Marketing (insbesondere auch Twitter-bezogen) dann wäre ich echt interessiert. Aktuell bin ich hier etwas blank…

Da ich auch nicht mehr weiß was ich sonst noch schreiben soll, mach ich jetzt hier einfach mal Schluss. Grüße,
Kevin