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Versand durch Amazon #100 – Jubiläumspost

Wow, Leute! Hier kommt der 100te Versand durch Amazon Logbucheintrag. Wie die Zeit vergeht… Fast 2 Jahre FBAinGermany.com – lasst uns diese Woche einfach nochmal zurück schauen. Den Anfang macht der

Bericht zur Lage des Verkaufs

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Versand durch Amazon #65: Jahresrückblick 2016

Hallo Leute, gesundes Neues Ich war in Dresden und hab stilecht in Smoking und Fliege das Jahr begonnen. Deshalb bin ich etwas spät dran. Heute möchte ich die letzte Woche des Jahres und das gesamte Jahr 2016 einmal Revue passieren lassen. Traditionell beginnen möchte ich mit dem

Bericht zur  Lage des Verkaufs

Was für eine Woche! Die schlechteste im zweiten Halbjahr. An zwei Tagen wurde in Deutschland jeweils nur 1 Artikel verkauft und am 31.12. sogar gar nichts. Also Nullertag!? Nein. Denn dank der anderen Marktplätze sah es etwas besser aus. Insgesamt sind 470 EUR zusammen gekommen. Nur mal so zum Vergleich: Das ist 1/4 des Umsatzes der aktuellen Rekordwoche. Ohne die europäischen Marktplätze wäre es die schlechteste Woche seit März geworden.

Meine Werbeaktion mit 10% Rabatt hat exakt 0 zusätzliche Verkäufe eingebracht. Schuld ist vermutlich zweierlei:

  1. Mein Mangel an Marketing für die Aktion. Hier wäre Facebook Werbung hilfreich gewesen (vermute ich)
  2. Amazons mangelhafte/dezente Hinweise auf die verfügbaren Rabatte.

Rückblick auf das Jahr 2016

1. Der Amazon-Shop

Meine Kennzahlen gingen kontinuierlich nach oben. 2016 war ein sehr gutes Jahr für mich und ich werde deshalb 2017 auch kein Kleinunternehmer mehr sein. Hier ein paar Zahlen.

Warensortiment/Portfolio: Am Jahresanfang hatte ich 7 verschiedene Listings am laufen (das ist nicht viel wenn man Arbitrage Handel macht. Private Label Händler haben hingegen meist erstmal nur 1 oder 2 Listings.) Im Jahresverlauf erreichte ich 41 Listings, bin aber seit dem auf ca. 35 zurück gegangen. 1/4 meiner Artikel waren dieses Jahr allein für 80% meiner Gewinne verantwortlich, 1/3 meiner Produkte war für 80% meines Umsatzes verantwortlich. Zu letzterer Kategorie gehören auch die Private Label Produkte.

Umsatz: Der Umsatz lag im Januar/Februar pro Tag bei ca. 25 EUR und 2-3 Artikeln. In den 8 Wochen vor Weihnachten lag er hingegen bei knapp unter 180 EUR und 17 Artikeln! Wenns nach mir geht, darf das gern so weiter gehen. 😉 In Summe habe ich 2016 über 3.400 Artikel verkauft und mehr als 34.000 EUR Umsatz gemacht. Damit habe ich die Kleinunternehmer-Schwelle von 17.500 EUR deutlich übertroffen.

Verkäufe in anderen Marktplätzen:  Im Dezember habe ich dann den Exportmodus (Verkauf aus Deutschland ins EU Ausland) aktiviert. Insgesamt habe ich seit dem rund 130 GBP und 214 EUR, in Summe ca. 367 EUR, verdient. Damit stammen ca. 1% der Umsätze aus anderen Marktplätzen.

Produkte: Das beste Produkt hat dieses Jahr allein über 1100 EUR Gewinn erzielt. Das schlechteste Produkt kostete mich am Ende 6 EUR mehr als ich eingenommen habe. Wobei ich das auf eigene Dummheit und nicht auf das Produkt schiebe. Das vermutlich wirklich schlechteste Produkte wird vermutlich (knapp) Gewinn erzielen, verkauft sich aber wie Sand in der Sahara… (es ist ein gebrauchtes Buch…)

2. FBAinGermany Blog

Was mich wirklich umhaut seid IHR! Jawohl IHR. Ich schreibe seit Oktober letzten Jahres. Hauptsächlich schreibe ich hier eine Art Tagebuch. Und es werden mehr und mehr Leser: Anfang des Jahres hatte ich ca. 100 Leser pro Tag und 18 Kommentare insgesamt. Im Schnitt lesen jetzt  über 280 Leute pro Tag den Blog, zu 80% aus Deutschland gefolgt von 6% Österreichern (Schweiz und USA folgen gleichauf). Der verrückteste Tag war dabei der 22. November wo über 700 Leute den Blog besucht haben.
2016 wurden 312 Kommentare geschrieben und mir dabei wirklich nützliche Tipps gegeben. Danke Euch dafür!

Gibt es Einnahmen aus dem Blog? Nicht wirklich. Ich warte noch darauf, dass die Affiliate Auszahlungsschwelle erreicht wird. 😉

Was waren die am meisten gelesenen Artikel/Seiten? Wenig verwunderlich die Grundlagenartikel. Allerdings taucht auch ein Logbuchartikel auf:

  1. Sourcingstrategien für FBA
  2. Das FBA Geschäftsmodell
  3. FBA Verkäuferlevel
  4. Logbuch #4 – Verpacken&Etikettieren

Die Meisten Kommentare (16) gab es bei Logbuch #9 (Erster Kontakt mit Lieferanten).

Ziele

Nachdem wir einen Blick zurück geworfen haben ist hier der Richtige Ort sich Gedanken über die Zukunft zu machen.

FBA Shop & Unternehmertum

  • Ich werde zum Jahresende 2017 den FBA-Level 5 mindestens zwei Mal erreicht haben.
    Mit meiner aktuellen Marge muss ich dazu ca. 12.000 EUR Umsatz machen, was eine Verdopplung zu heute darstellt.
  • Insgesamt werde ich mehr als 75.000 EUR Umsatz machen. Um dies zu erreichen muss ich neue Produkte verkaufen, denn die aktuellen werden nicht mehr viel Steigerungspotential haben.
  • Ich werde ein selbst entwickeltes Private Label Produkt verkaufen.
  • Ich werde die anderen mit Amko entwickelten Produkte verkaufen.
  • Ich werde an Fachmessen teilnehmen um Produktideen zu bekommen.

FBAinGermany.com

Damit ich 1000 Views pro Tag erreiche, werde ich

  • jede Woche einen Artikel veröffentlichen.
  • Zusätzlich mind. 1 Artikel/Seite pro Quartal zu einem speziellen Thema veröffentlichen. (Wie z.B. der Artikel zu den Codes und Nummern; Falls ihr Vorschläge/Wünsche habt, dann postet die gern in die Kommentare.)
  • jeden Tag mind. 1 hilfreiche Antwort in einer der FBA Facebook Gruppen geben.

Soweit von mir. Was sind eure Ziele für 2017? Lasst es mich gern via Kommentar wissen.

Versand durch Amazon #52: Rückblick auf das erste Jahr

Willkommen zurück zum 52ten Logbuch Eintrag. Dieser Artikel ist ein Rückblick auf das erste Jahr meiner FBA Tätigkeit.

Wie alles begann

Im Oktober 2015 hatte ich 4 Wochen Urlaub und entschied mich diese in ein Projekt zu investieren. Das Projekt war „FBA in Deutschland machen“. Wir haben nun wieder Oktober und ich möchte einen Blick zurück werfen auf das erste Jahr.

Der Oktober war Sourcing-Zeit und aufsetzen des Geschäfts. 4 Wochen Urlaub gaben mir genug Zeit, jedoch war es nicht so einfach wie gedacht sich selbst jeden Tag zu motivieren und auf das selbst gesetzte Ziel hin zu arbeiten. Es ist sehr leicht sich mit Youtube und Facebook abzulenken. Hier ein Tip an die Leser, welche selbst starten wollen: Setzt euch klare Tagesziele die messbar sind. Wenn man anfängt sind das Dinge wie Gewerbeanmeldung, Gespräch mit Steuerberater, Mind. X Produktideen untersuchen, X Listings bei Amazon erstellen, Sendungen bauen etc. Lesen in Facebook-Gruppen oder Videos/Podcasts anschauen würde ich nicht als Tagesziel akzeptieren. Denn das sind konsequenzlose passive Dinge die das Unternehmen nicht weiter bringen. Nur wenn man die Inhalte anwendet, dann kommt Zählbares dabei raus.

Zahlen, Daten, Fakten

Die ersten Verkäufe wurden im November verzeichnet. Insgesamt lieferte dieser erste Monat 240EUR Umsatz mit 5-8 Listings. Seit her ist einiges passiert und meine Umsätze liegen in den letzten 3 Monaten jeweils bei mehr als dem Zwölffachen dieses ersten Wertes. Der vorläufige Höhepunkt in Sachen Umsatz war der Juli mit fast 3600EUR. Die erste Juliwoche war auch die Umsatzstärkste bisher mit etwas über 1100EUR. Am 19. Mai gab es den bisher besten Tag mit 320EUR Umsatz.

In Summe wurden über 20.000EUR Umsatz generiert und dabei seit Februar jeden Monat ein neuer Rekord in Sachen Anzahl verkaufter Artikel aufgestellt. Im September verkaufte ich so im Schnitt etwas über 12 Artikel pro Tag.

Statistik des ersten Jahres - Verkaufte Einheiten und Umsatz

Statistik des ersten Jahres – Verkaufte Einheiten und Umsatz

Die Frage die man sich natürlich dabei stellt ist, wie viel bleibt hängen? Aktuell schätze ich, dass ich von den 20k ca. 6.000EUR Profit gemacht habe. Jedoch bin ich nicht in den schwarzen Zahlen, denn vor einem Monat habe ich die größte Order bisher aufgegeben und bin deshalb ca. 2.000 EUR in den Miesen. Aus diesen Zahlen heraus kann man sehen, dass der Kleinunternehmerstatus für nächstes Jahr kein Thema mehr ist. Ich werde also zum Jahreswechsel zum normalen Unternehmer werden.

Jedoch ließt sich das alles etwas zu glatt. Wer den Blog länger verfolgt weiß, dass auf dem Weg einige Rückschläge zu verzeichnen waren.

Die ersten Monate

Im November und Dezember verkaufte ich hauptsächlich Artikel die ich im Internet günstig gefunden hatte. Hier kamen mir Restpostenseiten zu gute. Auch wenn diese Artikel gute ROIs hatten („Wie viele Euro erhalte ich pro eingesetzten Euro zurück?“) waren die Verkaufspreise recht gering und damit auch die Marge. Schon relativ früh wollte ich Richtung Private Label gehen, jedoch fehlte mir die Idee. Was ich aus der Anfangsphase gelernt habe ist, dass es viele Artikel gibt die man mit Profit bei Amazon verkaufen kann, ohne dabei aber in absoluten Zahlen viel Gewinn zu machen.

Neue Listings trotz günstigerer Konkurrenz können funktionieren

Anfang des Jahres 2016 glaubte ich meine Nische gefunden zu haben. Ich hatte Proben aus China bestellt und nach ewigen Zoll Besichtigungen und unnötigem Stress festgestellt, dass meine Nische nicht so einfach ist wie gedacht und ich Zertifikate und Produktbeprobungen etc machen müsste. Das Aufwand/Nutzen-Verhältnis kippte zunehmend und ich nahm innerlich Abschied von der Idee. Interessant war die Episode mit der Chinesischen Adresse, die es einem erlaubt mehrere Proben zu sammeln und gemeinsam nach Deutschland zu schicken. Allerdings gab es trotz Allem einen positiven Effekt. Über meine Mastermindgruppe (die ich bereits im Oktober/November 2015 gegründet hatte) wurde ich dazu gedrängt meine Nische einmal praktisch zu testen. Es gab zwar andere Listings allerdings keine PRIME Listings. Also kaufte ich mein Produkt lokal und verkaufte es mit einem übertrieben hohen Aufschlag bei Amazon. Eigentlich ging ich davon aus, dass Keiner kaufen würde – jedoch verkaufte sich der Artikel zu diesem hohen Preis. (Man sieht oben in der Statistik, dass ab Januar ein anderer Grundlevel an Verkäufen da war.) Artikel dieser Kategorie verkaufe ich noch heute als Retail-Arbitrage, und sie machen ca. 40% des Umsatzes des letzten Jahres aus.

Verwaltungskram

Dank der Private Label Journey Facebook Gruppe wurde ich aufmerksam auf das Thema „Verpackungsverordnung und Duales System“. Als Verbraucher möchte man natürlich seinen Müll kostenfrei entsorgen können. Aber jemand muss dafür bezahlen: die Händler. Als FBA Händler ist man plötzlich auf der anderen Seite der Verpackungsverordnung und muss sich bei einem Anbieter registrieren um den Anforderungen nach zu kommen. Die Kosten liegen für kleine Händler wie mich bei unter 100EUR pro Jahr (außer man möchte bei den großen Anbietern registriert sein. Da bezahlt man schnell man über 500EUR.).

Konkurrenzkampf

Im Mai hatte ich meinen ersten Urlaub und bereitete mich darauf vor, von Unterwegs das Geschäft zu betreuen. Das ging ganz gut. Allerdings war es eine böse Überraschung, als ich einen Dumping-Konkurrenten auf meinem Listing fand. Es war ein deutscher Händler der selbst verschickt. Er hatte die meisten meiner gut laufenden Artikel ins Portfolio aufgenommen und reduzierte seinen Preis um ca.30%. Das zeigte mir, wie anfällig das Retail-Arbitrage Business ist. Ich verkaufe die Artikel wie gesagt noch heute, allerdings sind die Erträge nicht mehr genauso hoch wie in den den ersten 4 Monaten ohne Konkurrenz auf dem Listing.

Expansion des Portfolios

Im Sommer fasste ich den Entschluss mein Portfolio zu erweitern. Ich verdoppelte nahezu die Anzahl meiner Listings was mir bald darauf auch deutlich höhere Umsätze ermöglichte.  Nicht alle Artikel funktionierten, einige liegen noch immer im Lager. Andere verkauften sich jedoch sehr gut und sorgen so für andauernde Umsätze.In der Statistik oben sieht man bei den bestellten Einheiten im Juli einen Sprung der auf die neuen Produkte zurück zu führen ist. Das führte im Juli zum besten Monat bisher. Ich konnte 3600EUR Umsatz und über 1000EUR profit verzeichnen.

Erster Import

Zusammen mit Amko plante ich ein Produkt in Deutschland zu verkaufen und über ihn in Kanada einzukaufen. Erste versuche zeigten, dass der Artikel in Deutschland funktioniert. Um meine Listings am laufen zu halten, kaufte ich in Deutschland mehrfach Ware nach, jedoch ist der ROI nicht so hoch wie beim geplanten Import. Also entschied ich mich von Amko eine größere Menge zu importieren. Der Importvorgang zog sich den ganzen August und September hin und erst Mitte Oktober wird die Ware im Lager sein. Also durchaus ein aufwändiges Thema.

Die nahe Vergangenheit

In den Monaten August und September liefen mehrfach auch Teile meines Portfolios OutOfStock. Was sich direkt auf das Gesamtergebnis auswirkte. Man sollte lieber etwas zuviel zu Amazon schicken als zu wenig. Durch diese Lücken im Portfolio kam ich zwar über 3000EUR im Monat, jedoch nicht über die 1000EUR Profit Marge.