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Versand durch Amazon #162 – Ware horten

Willkommen zurück zur 162ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche war umsatzmäßig eine wirklich starke. 

Bericht zur Lage des Verkaufs

Wie bereits angekündigt, lief diese Woche der Verkauf sehr gut. Das lag diesmal ganz eindeutig an Italien: An 3 Tagen der Woche (Do, Fr und So) lieferte Italien die stärksten Umsätze. Mit in Summe fast 900€ kam diese Woche ca. doppelt so viel Umsatz zu Stande wie normal. Ist damit Italien sogar stärkster Marktplatz? Nicht ganz: Deutschland lieferte mit 1100€ Umsatz noch etwas mehr ab, Die anderen Marktplätze brachte recht durchschnittliche Umsätze ein. Insgesamt kamen aus UK, FR und ES noch fast 400 € zusammen.
Damit haben wir auch die Gesamtsumme: 2380€

Woran lags? Ich vermute das ist ein Saisonaler Effekt (80%) gepaart mit dem Eintreffen meiner „Einsteigerfreundlichen Low Budget Variante“ meines Hauptprodukts (20%). Diese Variante war jetzt einige Zeit Out Of Stock da sie die einzige Variante ist die ich noch selbst umverpacke. 

Preiserhöhung angekündigt

Bei einem Handelsware Artikel (unter diesem Namen laufen wohl normale Artikel die nicht gelabelt werden) hat mich der Hersteller nun informiert, dass er die Preise im Februar um ca. 4% erhöhen wird. Als Gründe nannte er Material, Fracht und Personalkosten. Merkt ihr selbst auch Teurungen?
Da die Preiserhöhung jedoch nicht sofort gilt, werde ich vorher nochmal meine Lagerbestände auffüllen. Der Artikel gehört zu meinen „umkämpften“. Eigentlich komme ich bei dem Artikel kaum zum Zuge. Allerdings zeigte sich, dass in den letzten Monaten immer mal wieder eine Gewisse Anzahl von mir geordert wurde. Da ich nie in die „Langzeitlagergebühren“-Zone kam, werde ich erneut nachbestellen und die Artikel einfach liegen lassen bis sie aufgebraucht sind. Pro Artikel mache ich < 1 Euro Gewinn. Aber einen besseren ROI als auf der Bank hat mein Geld auf jeden Fall (Einkaufspreis ist auch nicht hoch 😉 ). Und ganz nebenbei passt es zu meiner Strategie noch vor Jahresende Ausgaben zu generieren um die Steuerlast zu reduzieren.

Sonstiges

Wie die letzten Wochen auch, läuft das Geschäft aktuell recht stark im Autopilot. Ich konzentriere mich aktuell eher auf die Immobiliensuche. Einzige Ausnahme war noch etwas Produktsuche im EU-nahen Ausland. Leider recht erfolglos.
Falls euch noch heiße Trends zur Weihnachtszeit aufgefallen sind, dann schreibt die gern in die Kommentare.
Viel Erfolg in der letzten Woche vor Weihnachten!


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Versand durch Amazon # 161

Hallo zurück zu meinem 161ten Logbucheintrag. Diesmal gibt es nur ein kleines Update rund um das Private Label Geschäft. Aber vielleicht könnt ihr mir ein paar Fragen beantworten.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die letzte Woche verlief wieder etwas stärker. Diesmal vor Allem auf Grund der Performance der ausländischen Marktplätze. UK schaffte erneut Umsatz zu generieren (ja, ich freu mich auch über kleine Fortschritte 😉 ) und zusammen mit Spanien, Italien und dem starken Frankreich kamen in Summe über 800€ dort zusammen. Aus Deutschland kamen die fehlenden ~1200€ um insgesamt knapp unter 2000€ Umsatz zu landen.

Private Label Produkt #1

Ich erhielt nachricht, dass bei der Anlieferung 6 Packungen meines Produkt beschädigt angekommen sind. Nun würde mich interessieren, wie ihr dabei vorgeht. Der Warenwert liegt in diesem Fall <100€. Das ist also alles kein Thema bei einer Gesamtbestellung von 3.000 – 5.000€

Ab welchem Betrag geht ihr auf die Schadensregulierung des Frachtunternehmens zu? Wie kommt ihr an vernünftige Fotos von der Beschädigung?

Private Label Produkt #2

Die Umsätze sind in den letzten Woche leicht angestiegen und ich frage mich wie ich das Thema weiter bewegen kann. Ich habe potentielle Kunden auch in den USA. Dort wurde die Methode erfunden deren Coaches ich in Europa beliefere. Wie könnte man wohl einen Markteintritt in den USA validieren bevor man da voll einsteigt? Das letzte was ich will sind 1500 Einheiten Ware in den USA die keiner kauft.

Sonstiges

Lifestyle

Wenn ihr in Berlin lebt und wie ich häufig Hemden tragt,  könnt ihr euch euer Leben leichter machen. Und zwar habe ich für mic festgelegt, dass Aufgaben die mir keinen Spaß machen outgesourct werden, wenn ich jemanden finde der sie für <20€/h erledigt (Für Aufgaben die so medium spannend sind setze ich 10€ als Grenze an). In Berlin, Potsdam, Hamburg, München,  Köln, Frankfurt, Hannover und Wien gibt es eine passende Alternative: „jonny fresh“. Die holen meine Hemden (im Hotel), Waschen und Bügeln sie und bringen sie mir dann innerhalb von 48h wieder (auf Arbeit). D.h. verschiedene Hohl- und Lieferadressen! Das Ganze kostet dann 2,30€ pro Hemd inkl. Allem. (Ich sammle immer bis 10 Hemden zusammen kommen) Falls ihr das auch ausprobieren wollt, dann könnt ihr diesen Link nutzen und 15€ Neukundenrabatt mitnehmen. Ich erhalte ebenso einen Rabatt für meine nächsten Reinigungen.

Immobilien

Aktuell Suche ich nach Immobilien. Falls jemand von euch ein Wohnungspaket oder Mehrfamilienhaus sieht welches in die Kategorie „vermietbar aber hässliches Entlein“ fällt, dann wäre ich interessiert.

Soweit von mir. Ich wünsche euch eine erfolgreiche 50te Woche und viel Erfolg beim Jahresendspurt.


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Versand durch Amazon #159: Big Spender

Hallo Leute, willkommen zur 159ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche war etwas besonderes, denn ich habe mein erstes größeres Event mit meiner Firma gesponsort. Ich möchte euch heute einmal vorrechnen, wie man sich sowas selbst schönrechnet. 😉
Doch zuerst wie immer der Blick auf die Zahlen:

Bericht zur Lage des Verkaufs

Deutschland ging leicht verbessert zur Vorwoche mit knapp über 1050€ über die Ziellinie. Leider konnte das Ausland die starken Zahlen der letzten Woche nicht komplett wiederholen. Italien verdiente 100€ weniger und Frankreich sogar 300€ weniger. Am Ende kamen so nicht ganz 1600€ zu Stande. Positiv: UK fängt an (bescheidene) Umsätze zu generieren.

Private Label Produkte

Von meinem Hauptprodukt gibt es wenig zu berichten. Die vorletzte Nachschublieferung für das Jahr steht in den Startlöchern, wird aber erst in der kommenden Woche zu Amazon gehen. Für mein zweites Produkt gibt es jedoch etwas zu berichten:

Big Spender – Sponsoring schön rechnen

Am Freitag war ich auf der von mir gesponsorten Konferenz. Ich wurde kurzfristig eingeladen kostenlos an selbiger Teilzunehmen, da ich ja Material für die Konferenz beisteuerte. Also flog ich morgens mit dem ersten Flug hin und abends mit einem der letzten Flüge wieder zurück.

Im Gepäck: nochmals ca 70 Probepackungen die ich zu verteilen plante. Am Veranstaltungsort angekommen suchte ich mit Teilnehmern das Fachgespräch und stellte ihnen dann zum Ende hin auch mein Produkt vor. In der Mittagspause verteilte ich an alle Tische meine Probepackungen und verlor ein paar kurze Worte zum Produkt. Einigen Vortragenden konnte ich nach ihrem Slot im Nachgespräch ebenfalls mein Produkt näher bringen.

Aber war es das Wert? Das Material war ja teuer gekauft und importiert. Und der Flug! Rechnet sich sowas?

Kommen wir also zum „wie rechnet man sich das schön?“ Teil dieses Beitrags. Nehmen wir einmal ein paar Zahlen an (die nachfolgenden sind tatsächlich erfunden)

Ausgaben:

  • 500€ – Material für Warenproben & Sponsoring der Veranstaltung
  • 250€ – Flug hin und zurück + Taxi

Einnahmen:

  • 400€ – Teilnahme an relevanter Fachkonferenz
  • xxx€ – Leads potentieller neuer Kunden.

Die 400€ kann ich ansetzen, da die Konferenz auch so für mich interessant gewesen wäre, da ich im Fachgebiet tätig bin. Wäre ich hingegangen ohne die Einladung und das sponsoring? Eher nein. Der Aufwand mit Flug wäre mir dann doch zu viel gewesen. Was übrig bleibt sind die xxx Euro an Leads. Was sind die Wert?

Angenommen eine der vor Ort angesprochenen Firmen ist ein potentieller Großbesteller und hat vorab bereits schon Interesse bekundet (wie in meinem Fall der Veranstalter der Konferenz). Dann nehme ich den geschätzten Wert der Bestellung und multipliziere diesen mit der Wahrscheinlichkeit des Eintritts. z.B. 10% Wahrscheinlichkeit bei 400€ Bestellwert = 40€ Leadwert. Hinzu kommen die Firmen und Selbstständigen welche Warenproben mitgenommen haben. Sagen wir hier von 60 solchen Leads waren 40 kleine Firmen und 20 Selbstständige darunter. Firmen ordern im Schnitt 100€ an Ware sind aber unwahrscheinlicher (5%) während Selbstständige weniger ordern (60€) jedoch wahrscheinlicher zugreifen (10%). In Summe also 40x(100×0,05) = 200€ sowie  20x(60×0,1)  = 120€. In Summe also 320€. Außerdem gab es noch weitere ca. 50Personen welche das Produkt gesehen haben oder eventuell wiedererkennen würden. Diese würde wahrscheinlich eher die kleinste Packung kaufen und das auch eher selten: 50x(10*0,01) = 50€.

D.h. hier kommen nochmal 410€ an potentiellem Umsatz auf die Habenseite. In Summe also ein „Gewinn“.

Allerdings ist die Rechnung aus zweierlei Gründen nicht genau/korrekt:

  1. potentielle Einnahmen sind keine Einnahmen 😉
  2. selbst wenn es Einnahmen sind, ist das eher Umsatz und nicht Gewinn.
  3. ABER: Ein Kunde dem das Produkt gefällt kauft erneut. Man spricht hier von „Lifetime value“ und da kann dann z.B. ein Freelancer über 3-5 Jahre durchaus mehr Umsatz machen als eine Firma die nur einmal kauft.

So ein Sponsoring bietet allerdings zusätzlich den Vorteil in der Community bekannter zu werden und auf Social Media darüber zu berichten. Also durchaus besser als einfach nur so FB Werbung schalten.


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Versand durch Amazon #158: Aufwind

Hallo Leute, willkommen zurück zur 158ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche hatte es in sich. Es gab positive und negative Entwicklungen aber mit einem Happy End.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Auch diese Woche bietet wieder ordentliche Umsätze im Ausland: Frankreich kommt auf 350€ und Italien sogar auf 460€. Spanien steuert noch etwas (>100€) bei. In UK ist mal wieder das Licht aus, aber ich weiß zumindest warum….

Deutschland war diese Woche wieder etwas schwächer unterwegs und brachte nur 900€ herein. In Summe waren es dann aber trotzdem über 1800€ und damit kein Ärgernis. Ein Ärgernis war etwas anderes:

Ärger durch schlampige Übersetzungen

Bei einem meiner Produkte ist es wichtig das Produkt richtig zu bedienen. So wie man Wollsocken nicht in den Trockner legen darf, so darf man mein PLP#1 ebenfalls nicht mit allen Geräten im Haushalt kombinieren… Konkret geht es bei mir um Drucker. In der Deutschen und Englischen Originalbeschreibung meines Listings steht explizit, dass nur Tintenstrahldrucker benutzt werden sollen. In der Italienischen Übersetzung stand „normale Drucker“… Folge war ein beschädigter Laserdrucker eines Kunden mit Reparaturwerten im Bereich von 150€ aufwärts. Da gab es kein rütteln und deuteln. Der Fehler lag bei mir. Auch wenn die Übersetzung schlecht war, ich hätte das erkennen können wenn ich mich angestrengt hätte.

Ich habe dem Kunden sofort zurück geschrieben, dass ich die Kosten übernehme. Allerdings habe ich keine Versicherung und würde meine Ausgaben gern gegen etwas in der Buchhaltung verbuchen, also bitte ich um Reparaturrechnung. Der Kunde macht daraufhin den Gegenvorschlag, dass er mit Preisnachlass iHv 90€ Warenwert ebenfalls zufrieden sei. Die Reparatur macht er lieber über „einen Freund“. Mir egal, der Deal wird unter Kundenzufriedenheit und Marketing verbucht. Ich habe jedenfalls sofort die restlichen Listings gecheckt und auch im Spanischen den Fehler gefunden (selber Übersetzer….?). Den einen Satz konnte ich mittels Google Translate selbst korrigieren.

Glück im Unglück

Allerdings holte mich beim Flatfile Upload ein altes Problem von vor einigen Wochen wieder ein: Es hagelte Fehler weil die Variationstypen mit den Parent SKUs nicht zusammen passten. Das Thema war mir aktuell wichtiger, also habe ich kurzerhand alle SKUs gelöscht (wie Flatfile) und neu eingespielt. Und siehe da, dadurch wurde auch das Variationsproblem behoben. D.h. Parent-SKU allein Löschen hilft nicht. Die Bewertungen gehen dadurch nicht verloren. Sonst gäbe es keine Listings mit schlechten Bewertungen. 😉

Private Label

Diese Woche gab es im Private Label Umfeld wieder diverse Entwicklungen…

Produkt #1

Diese Woche gingen dann die Vorratsbestellungen für mein Produkt#1 raus. Knapp unter 10.000€ Warenwert Made in Mitteleuropa machen mein Konto leichter. Allerdings ermöglichen diese Ausgaben dann nur noch mehr Einnahmen im nächsten Jahr.

Produkt #2

Dieses Produkt ist eng mit meinem aktuellen Beruf verbunden. Das hat Vorteile: Ich beschäftige mich mit der Nische tatsächlich regelmäßig und höre auch z.B. Podcasts. Also habe ich einen solchen Podcast angeschrieben, mich für den tollen Content bedankt und als Dankeschön ein paar Warenproben an die Kollegen geschickt. Die können damit bestimmt was anfangen. Und vielleicht finden die das so gut, dass sie auch mal ein Wort in der Show fallen lassen. Das wäre super.

Außerdem hatte ich seit langem vor eine Konferenz mit meinem Produkt zu sponsoren. Vorteil ist, dass 1. der Verantstalter auf mein Produkt aufmerksam wird, 2. die Vortragenden die Workshops machen eventuell auf mein Produkt aufmerksam werden, 3. die Teilnehmer mit meinem Produkt interagieren und dadurch vielleicht neugierig werden. Durch Zufall habe ich eine solche Konferenz gefunden und den Veranstalter einfach mal angeschrieben. Der Marketingchef antwortete mir: „Das fänden wir total cool“.

Nicht nur das: Außerdem lud man mich ein, kostenlos an der Konferenz teilzunehmen und wenn meine Produkte überzeugen, dann könnte man sich vorstellen auch bei mir Ware zu bestellen. Bäm! Der Flug ist gebucht und die Ware auf dem Weg.

Soweit von mir, ich hoffe dieser Beitrag macht euch so viel Spaß zu lesen wie mir ihn zu schreiben. Aktuell ist die Stimmung gerade wieder gut! Alles Gute und bis nächste Woche.


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Versand durch Amazon #157: Frischer Wind

Hallo Leute, willkommen zurück zu meinem 157ten Versand durch Amazon Logbucheintrag. Die Woche verlief wieder etwas freundlicher von den Zahlen her. Außerdem beantworte ich die Frage „Kann man mit Warenproben seinen Gewinn reduzieren?“. Weiterlesen

Versand durch Amazon #155: Es ist kompliziert

Hallo Leute, willkommen zu einem kurzen Update meines Versand durch Amazon Logbuchs.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die Verkaufszahlen sind diese Woche erneut erbärmlich. Deutschland lag erstmals seit langem wieder unter 1000€. Sogar unter 900…. Da helfen dann auch keine 450€ aus dem Ausland um das noch gut zu machen. Kurzum: etwas über 1300€ Umsatz.

Probleme, Probleme

Aktuell geht mir etwas die Luft aus. Die Kommunikation mit einem deutschen(!) Zulieferer gestaltet sich unnötig aufwändig weil Informationen nur ab und zu und unvollständig geliefert werden. Die Verkaufszahlen sind mies, in Frankreich liegen meinem Listing ein paar negative Bewertungen auf dem Magen (auf Grund von Missverständnissen des Kunden) und die „Variationsgeschichte“ scheint wohl ein Dead End zu sein.
Letzte Woche schrieb ich, dass ich nicht in der Lage bin im Ausland die Variationtypes einiger Listings umzuändern. Der Support hat abgewinkt, da doch alles toll ist und ich mit dem Zustand happy sein sollte. Dass ich mich auch noch privat mit ein paar Problemen herumschlage hilft da nicht wirklich.

Private Label Produkte

PLP #1

Für mein erstes Produkt hatte ich seit einiger Zeit die Idee eine „Maßanfertigung/Custumization“ anzubieten. Mein Hersteller würde das zu (recht happichen) Preisen mitmachen und dann Dropshipping zum Kunden anbieten. Nur weiß ich aktuell nicht, wie ich das mit vertretbarem Aufwand in Amazon integriere. Was ich definitiv nicht will ist, manuell emails weiter zu leiten. Aber die Versandbestätigung muss ja auch bei Amazon eingetütet werden.

PLP #2

Mein zweites Produkt verkauft sich recht stabil mit ca. 5-7 Einheiten pro Woche. Das ist ganz nett, aber viel zu wenig um meinen Bestand in absehbarer Zeit abzuverkaufen. Idealerweise soll man ja seinen Bestand alle 6 Monate „drehen“. Aktuell sieht es eher nach 3-4 Jahren aus. Meine zaghaften versuche größere Kunden anzusprechen sind nicht gefruchtet. Aktuell schwirren mir folgende Begriffe im Kopf herum: „Preissenkungen“ und „Facebook Werbung“.
Die Frage ist, ob die Preissenkung nicht potentielle Einzelhändler und Großkunden abschrecken könnte, da dann die Marge nicht mehr passt…

Schlusswort

Einzige Info im „Sonstiges“ Bereich: usepac schrieb mich an und forderte mich auf, meine Registrierungsnummer der Zentralen Stelle zu melden. Für mich sah es so aus, als ob da nicht groß verifiziert wurde, ob die Nummer stimmt. Hauptsache da steht was drinnen. Allerdings hatte ich meine Nummer direkt zur Hand (jedenfalls die Vorläufige) und hab diese hinterlegt.

Soweit von meiner Seite. Wirklich viel kann ich euch leider nicht berichten. Ich hoffe bei euch läuft es besser und der nass kalte Herbst hat euch nicht so im Griff.


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Versand durch Amazon #154 – Problem mit Variationen

Willkommen zur 154ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Eigentlich ist die letzte Woche gut los gegangen. Aber aber Freitag – Sonntag war dann der Ofen so ziemlich aus. Das Spiegelt sich auch in den Zahlen wieder. Deutschland brachte diese Woche keine 1300€ zusammen. Und wenn nicht Italien wäre (>200€ Umsatz), dann wäre auch im Ausland wenig zustande gekommen. In Summe kam etwas über 1600€ zusammen.

Aber wie lief eigentlich der letzte Monat? (September… ja ich bin spät dran…)

Rückblick auf den September

Ich habe mir einen Tax-Report gezogen und diesmal die bereinigten (abzgl. Rücksendungen) Tax-Exclusive (Netto) Umsätze angeschaut. Meine Umsätze stammen demnach zu >70% aus Deutschland. Italien war zweitstärkster Markt mit ca. 17%. Spanien und Frankreich waren fast auf den Euro genau gleich und brachten jeweils ca. 5% ein. Hier zeigt sich, dass Frankreich aktuell nicht gut läuft. (In der Vergangenheit war FR immer zweitstärkste Kraft, oder zumindest ähnlich stark wie Italien).

In Zahlen lag der Gesamtumsatz bei >6500€. Davon sind die Einkaufskosten abzuziehen. Als Faustformel gilt ja immer „Verkaufspreis bei Amazon = 3 x Einkaufspreis“. Dreh ich die Formel der Einfachheit halber mal um, bleiben diesen Monat ca. 2200€ hängen. Davon sind dann aber noch die Werbekosten zu bezahlen. Diese lagen bei insgesamt 1700€. D.h. mein Gewinn Vor Steuern liegt überschlägig bei 500€. FBA Verkäuferlevel 3. Ausbaufähig.

Eine Idee könnte eine weitere Reduzierung des Werbebudgets sein. Aktuell kämpfe ich aber gerade mit einem viel dümmeren Problem: Varianten.

Varianten-Problem

Vorweg: Das Problem besteht nur im Ausland. In Deutschland hat alles toll funktioniert. Flatfile Upload und alles wurde korrekt umgestellt.

Das Problem: Ich habe Produkte welche ich seit langem in einer „Number Of Items“ Variation verkaufe. Nun möchte ich weitere Varianten hinzufügen, welche aber über „Number Of Items“ nicht gut zu beschreiben sind. Also möchte ich auf eine „Color“ Variation umsteigen. Das hat zwei Vorteile:

  1. Color bietet ein SQUASH Bild an, d.h. man kann ein kleines Erklärendes Bild bei der Variation einfügen, anstatt einen langweiligen schwarzen Link.
  2. Color erlaubt einem einen „Freitext“ als Variantenname zu hinterlegen.

In Deutschland hat es gereicht das Variation Theme in allen Children auf „Color“ zu ändern und das entsprechende „Color“ Feld im Sheet zu befüllen. Upload, und fertig.

Im Ausland ist folgendes Problem aufgetreten: Die alten Produkte werden weiterhin als „NumberOfItems“ Variation angezeigt. Die neuen Varianten aber als „Color“ Variation. Es sieht aus, als ob unter der selben Parent-SKU(!) ein zweites Listing angelegt wurde.
Also habe ich nochmal alle Parents gelöscht (via Sheet upload), geprüft dass die Variationen weg sind (sind sie), die „Number of Items“ Spalte bei den Kindern geleert und die Parents erneut erzeugt. Selbes Ergebnis.
Danach habe ich wieder alle Parents gelöscht und nochmal mit NEUER Parent-SKU erzeugt. Selbes Ergebnis.
Jetzt Stehe ich auf dem Schlauch. Falls noch jemand Ideen hat, her damit. Verlinkte Marktplätze vielleicht?

Sonstiges

In Frankreich sah es in letzter Zeit sehr schlecht aus. Ich fragte mich also was da schief läuft. Ein Blick auf meine Listings zeigte mir, dass ich bei zwei wichtigen Produkten nur 1 Bewertung hatte und diese jeweils negativ war. Dabei waren die Kritikpunkte sogar im Listing genannt… D.h. der Kunde beschwert such über das Format meines Produkts obwohl es im Listing angegeben ist. Ein anderer beschwerte sich u.A. darüber, dass er 3 Pakete statt einem erhalten hatte. Beide habe ich erstmal erklärend kommentiert um ihnen etwas die Spitze zu nehmen.
Die letzte Bewertung ärgert mich dahingehend, dass dies natürlich Amazons verschulden ist.
Habt ihr in letzter Zeit versucht Bewertungen löschen zu lassen? Gibt es dafür einen Prozess?


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Versand durch Amazon #153 – Die Italienische Abrechnung

Hallo Leute, willkommen zurück zur 152ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Die letzte Woche war aus diversen gründen recht anstrengend für mich, da ein persönliches Thema mich beschäftigt und gleichzeitig das Thema Immobilien anstand. Entsprechend gering war meine Produktivität. Jedoch gibt es einige interessante Neuigkeiten zu vermelden.

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Versand durch Amazon #151: Unerwartete Chance

Hallo Leute, willkommen zurück zu meinem 151ten Logbucheintrag. Diese Woche ergab sich für mich eine unerwartete Chance Kontakt mit potentiellen Kunden aufzunehmen. Und auch die Verkäufe liefen gut.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Eigentlich hätte diese Woche nicht gut werden können. Aus einem mir noch nicht klaren Grund wurde in Frankreich, einem meiner Hauptabsatzmärkte, ab Dienstag NICHTS verkauft. Mit 7,50€ Umsatzbeitrag ist das ein schmerzlicher Ausfall. Spanien brachte 150€ ein. Italien brachte über 370€ Umsatz ein, was ok ist. Wieso war die Woche also ok? Deutschland! Über 2000€ Umsatz retteten die Woche und katapultierten mich in die „gute Woche“ Gegend.

Arbeiten an Private Label Produkten (PLP)

Neue Varianten für PLP#1

Diese Woche war etwas besonderes, da ich berufsbedingt nach Madrid reisen durfte. Die Arbeiten an meinem PLP waren dadurch natürlich nur eingeschränkt möglich. Allerdings fand ich Zeit um Bilder für meine neuen Varianten zu erstellen, sowie die Sendung zu Amazon auf den Weg zu bringen. Das war leider nicht so smooth wie gedacht, da das neue Set für meinen Hersteller noch ungewohnt im Handling war. Ich entdeckte ein paar Fehler bei der Packliste die sich aber dank guter Kommunikation und mitdenken auf Seiten des Herstellers direkt beheben ließen.

Unerwartete Chance für mein PLP#2

Wie ich schon schrieb war ich in Madrid. Ich war teil einer „Prototypen-Veranstaltung“ bei der mein Arbeitgeber ein neues Trainingsformat testete. Mit dabei: Das Who-Is-Who der Trainer-Community meines Arbeitgebers. Leider bemerkte ich das erst nachdem ich vor Ort war. Denn diese Personen sind gleichzeitig Teil meiner Zielgruppe für mein PLP#2…

An einem Abend saß ich neben einem unserer Führungskräfte am Tisch und erwähnte etwas von Amazon. Daraufhin begann mich dieser Chef auszufragen. Als ich mein Produkt erklärt hatte war er total verblüfft und ging zu den Trainern und meinte die sollten das doch mal anschauen…. Da war ich baff. Ich nutzte die Chance und versorgte die Einkäufer mit Samples (dank Seller Central kann ich sowas von überall aus veranlassen). Bei einem Gespräch mit einem Trainer erfuhr ich dann, wie die internen Einkaufsprozesse laufen und an wen ich mich prinzipiell wenden muss um überhaupt berücksichtigt zu werden. Das klang dann schon mal nicht mehr ganz so easy. Aber dieser Zufall half mir überhaupt erstmal auf den Schirm bei den internen Trainern. Mal schauen ob dabei was rum kommt.

Soweit von meiner Seite. Die Frage von letzter Woche interessiert mich weiterhin: Welche Prozessverbesserung, Tool oder Outsourcing hat euch in den letzten 10 Monaten am meisten voran gebracht und sollte ich auch ausprobieren/überlegen? Schreibt eure Vorschläge und Ideen unten in die Kommentare. Ich bin daran immer interessiert.


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Versand durch Amazon #150: Variantenreich

Hallo Leute und willkommen zur 150ten Episode meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche war ich wieder etwas aktiver und das hatte mit meinem Hauptprodukt zu tun.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Diese 150te Woche brachte endlich wieder etwas mehr Umsatz ein – rechtzeitig zum „Jubiläum“ könnte man sagen. Frankreich gönnte sich zwar eine Auszeit (<70€ Umsatz) dafür war Spanien mit >200€ und Italien mit fast 400€ dabei. Deutschland kam auf >1300€, was eher Durchschnitt ist. Aber dank des etwas stärkeren Auslands kamen über 2000€ zusammen.

Aktivitäten im PL Bereich

Letzte Woche (kurz vor dem letzten Bericht) konnte ich eine Einigung mit meinem Hersteller meines PL-Produkts #1 erzielen. Teil des Deals war eine neue Produktvariante. Und zwar möchte ich Sets aus verschiedenen Varianten anbieten um Kosten bei Amazon zu sparen. Die Idee dahinter: Anstatt 1 Packung in Variante A und 1 in Variante B zu kaufen, möchte ich eine Packung mit A+B bereit stellen. Dabei biete ich dem Kunden einen günstigeren Preis an, ich selbst profitiere von niedrigeren Versand und Pick&Pack kosten. Herausforderung war meinen Hersteller davon zu überzeugen diese Sonderanfertigung zu machen, da er mir eigentlich gerade die Preise wegen „zu viel Aufwand“ erhöhen wollte. Frei nach Coveys 4ter Regel „Think Win/Win“* konnte ich aber hier mit meinem Gegenüber einen zufriedenstellenden Deal aushandeln.

Das war aber natürlich nur die halbe Arbeit. Denn bevor ein Produkt, oder auch nur eine Variante, bei Amazon Landet müssen diverse andere Aufgaben erledigt werden:

  • Label mit der FNSKU müssen erstellt und an den Hersteller geschickt werden.
  • Vorher müssen die Listings erstellt werden
  • Bevor man was verkaufen kann, müssen die Listingtexte erstellt werden
  • Neue Bilder müssen her
  • Und die neuen Listings müssen auch im Ausland verfügbar sein.

Beim Erstellen des Listings merkte ich dann, dass ich die Variante ändern muss, da die bisherigen Varianten auf die Menge abzielten, ich jetzt aber eine Farbvariation anbieten möchte. Via Private Label Journey Gruppe auf Facebook fand ich dann auch heraus wie man seinen Varianten ein eigenes Minibild verpasst.

Tip: Um euren Varianten ein andere Minibild zu verpassen (keine verkleinerte Version des Hauptbildes) könnt ihr die Eigenschaft swatch_image_url benutzen. Ihr findet diese z.B. in der vollen Flat-File Vorlage. Das Bild sollte Quadratisch sein, im JPEG Format und mind. 500px groß. (angeblich die selben Anforderungen wie für das Hauptbild….!)

An den Bildern werde ich noch zu tun haben. Auch die Übersetzung steht noch an. Aber zumindest ist der Hersteller jetzt erstmal mit allen Infos versorgt und ich kann in Ruhe den Rest erledigen.

Soweit von meiner Seite. Ich hoffe der Tip mit dem Minibild hilft euch weiter. Eine Frage hätte ich noch an euch: Welche Prozessverbesserung, Tool oder Outsourcing hat euch in den letzten 10 Monaten am meisten voran gebracht und sollte ich auch ausprobieren/überlegen? Schreibt eure Vorschläge und Ideen unten in die Kommentare. Ich bin daran immer interessiert.


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*) Amazon Affiliate Link