Versand durch Amazon #336 – Gedanken an die Endverwertung

Hallo Leute, willkommen zurück zur 336ten Ausgabe meines Logbuchs. Ab und an beschleicht mich ein grummeln im Bauch, und dann fällt mir ein, dass ich noch eine Palette unverkaufter Ware rumliegen habe. Aber wie bekomme ich die Los…?

Bericht zur Lage des Verkaufs

Ware die sich verkauft, muss man ja nicht entsorgen. Und die restliche Ware verkauft sich nach wie vor ordentlich. Vorletzte Woche gab es wieder kleine Umsätze in Spanien. Italien lieferte etwas weniger als in den Wochen davor: ~300€. Frankreich hatte ein recht gute Woche und sorgte für über 800€ Umsatz, und in Deutschland waren es ebenfalls gute 2700€. In Summe kamen sogar etwas über 3900€ zusammen.

In der letzten Woche fiel Spanien als Marktplatz aus. Dafür übernahm Schweden und die Niederlande, jeweils mit einem einzelnen Sale, diese Rolle. Zusammen zwar weniger als 100€ aber immerhin.
Italien mit ~600€ und Frankreich mit ~700€ lagen Kopf an Kopf. Deutschland machte in dieser Woche 2600€ Umsatz. Insgesamt waren es so diese Woche dann sogar 4000€.

Europa4.053,30 €122
FrankreichAmazon.fr702,06 €22
SpanienAmazon.es0,00 €0
ItalienAmazon.it659,50 €19
DeutschlandAmazon.de2.603,07 €79
TürkeiAmazon.com.tr0,00 €0
Vereinigtes KönigreichAmazon.co.uk0,00 €0
PolenAmazon.pl0,00 €0
NiederlandeAmazon.nl51,64 €1
SchwedenAmazon.se37,03 €1

Entsorgung von Lagerbestand

Bisheriger Verlauf

Bisher haben ich sentimentale Gründe davor zurück gehalten, die Bestände an meinem selbst erdachten Produkt #2 zu entsorgen. Irgendwie hatte ich immer den diffusen Gedanken, dass ich das irgendwie über eine Restposten-Plattform machen könnte. Habe das aber aus diversen Gründen nicht verfolgt. Hauptgrund: Es war einfach bequemer sich nicht damit zu beschäftigen und pro Jahr „die paar Hundert Euro Lagergebühr zu bezahlen“. Aber rational und ökonomisch korrekt ist das Vorgehen so nicht.

Amazon als Option?

Eine einfacher Umsetzbare Idee wäre, den Bestand ganz normal zu Amazon zu schicken, den Preis auf „verschleudern“ zu reduzieren und es so zu versuchen den Bestand abzuverkaufen.

Wenn die Ware aber bei Amazon im Lager ist, dann gibt es noch eine Möglichkeit. Amazon hat ebenfalls ein Verwertungsprogramm.

Bisher habe ich damit noch keine Erfahrungen gesammelt und die genauen Abläufe sind mir auch noch unklar. Die Amazon Hilfe listet verschiedene Optionen unter „Serviceleistungen zur Wertrückgewinnung„.

Amazons Liquidationsprogramm

Eine der Optionen ist „Liquidationen über Versand durch Amazon“. Bei diesem Programm wird von Amazon der durchschnittliche Verkaufswert aus der FBA Historie verwendet und mit einem Faktor multipliziert, der die Verkaufswahrscheinlichkeit wiederspiegelt, um den „Liquidationspreis“ zu berechnen. Der Faktor liegt zwischen 5% und 15%. Bei 20€ bisherigem Verkaufspreis sind das also 1-3€ die ein Liquidator dafür bezahlt.

Wer aufgepasst hat, weiß hier schon, dass „verschleudern“ von weiter oben da eher Kontraproduktiv wäre.

Wenn ein Liquidator zuschlägt gehen noch 15% Vermittlungsgebühr an Amazon ab und eine Bearbeitungsgebühr (quasi für das Handling) in höhe von 0,25€.

Andere Optionen die Amazon bietet

  • Ware Vernichten (0,28€ / Item)
  • Ware spenden (Konditionen habe ich mir nicht angeschaut)
  • Ware zurücksenden –> hilft uns hier in dem Falle nichts.

Soweit erstmal meine Überlegungen. Eventuell ist es auch billiger die Ware einfach vor Ort zu entsorgen, anstatt diese nochmal zu Amazon zu fahren.

Habt ihr noch Ideen bzw. Erfahrungen dazu?

Grüße,
Euer Kevin
PS: Auch in den nächsten beiden Woche können die Blogposts sporadisch ausfallen, da ein „Offsite“ aka „Urlaub“ ansteht.


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Ein Gedanke zu „Versand durch Amazon #336 – Gedanken an die Endverwertung

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