Versand durch Amazon #146: Besser als gedacht

Hallo Leute, in den letzten Wochen war ich recht geknickt, da ich glaubte mein neues Produkt würde sich nicht verkaufen. Diese Woche musste ich lernen, dass dies so nicht stimmt…. zum Glück.s

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die letzte Woche hätte wieder eine richtig tolle werden können. Und das kam so:
Am Montag stieg Deutschland mit >400€ in die Woche ein und das Ausland steuerte den Rest bei um die 500€ Marke zu knacken. Am Dienstag wieder über 400€ insgesamt. Mittwoch wieder über 400€, Donnerstag 300€. Am Freitag dann der stärkste Tag (was rar ist) mit knapp unter 700€ Umsatz. Dann kam der traditionell schwache Samstag mit <150€. Den Abschluss besorgte dann der Sonntag mit sage und schreibe 0€. Das ist kein Schreibfehler. Aber trotzdem nicht schlecht, kamen doch so >2500€ Umsatz zusammen.

PL2 : Doch besser als gedacht

In den letzten 2 Wochen war meine Stimmung etwas down, da ich glaubte 0 Einheiten meines neuen Produkt verkauft zu haben. Und zwar nutze ich eine Filtereinstellung in meinen Emails um anhand der „Amazon hat ihre Ware versandt“ Mails zu erkennen wie es so läuft. Meine Filter waren aber auf ein Schlagwort eingestellt, welches ich im Zuge der Titeloptimierung vor 2 Wochen weiter nach hinten im Titel verschoben hatte. Da nur der Anfang des Titels in der Email auftaucht, erkannte mein Filter keine Verkäufe. Als ich den Fehler bemerkte, zog ich mir direkt nochmal die echte Statistik von Amazon und wertete diese aus. Und anstatt schlechter lief es in den letzten Wochen sogar besser! Noch besser war meine Stimmung, als ich Rückmeldung von einigen Reviewern erhielt, welche ich auf FB angesprochen hatte. Diese bestätigten, dass mein Produkt in ihrem Umfeld 1A funktionierte. Eine Reviewerin war so begeistert, dass sie versuchen möchte mein Produkt in ihrer Firma als Standard zu etablieren. Dass sie ohne mein nachfragen dann direkt noch einen positiven Amazon Review geschrieben hatte war da die Krönung.

In dem Zuge habe ich auch nochmal meine Facebook-Werbung gecheckt. Diese korreliert mit einer Woche, in der ich die meisten „Probiersets“ verkauft habe. Eventuell war die Facebook-Werbung durchaus erfolgreich. Da ich nicht mit FB-Pixel & Co gearbeitet habe, weiß ich das nicht mit Bestimmtheit. Aber ich denke ein erneuter Test könnte sich hier anbieten. Wenn es wieder einen Spike gibt, dann kann ich das definitiv zuordnen.

Soweit von meiner Seite. Ich hoffe auch bei euch gab es positive Überraschungen. Zum Abschluss noch ein kurzer „Gedankenblitz“ zum drüber nachdenken:
Was passiert eigentlich in Hinblick auf die DSGVO, wenn man virtuellen Assistenten (VAs) Zugriff auf den Amazon Account einräumt bzw. auf die Bestell/Steuerinfos?


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2 Gedanken zu „Versand durch Amazon #146: Besser als gedacht

  1. Tobias Winter

    Hallo Kevin,

    freut mich dass es mit deinem PL-Produkt doch so gut läuft. Da hat sich die Arbeit dann gelohnt die du mehr investiert und nicht einfach ein 08/15-Produkt auf Alibaba bestellt hast.

    Zu deiner Frage mit dem VA: Ich vereinbare mit allen meinen Mitarbeitern und VA (das ist laut eAssistentin nichts anderes als eine Arbeitenehmerüberlassung) einen Geheimhaltungsvertrag. Damit ist eigentlich alles geregelt.
    Bei meinem AG musste ich auch einen ähnlichen Wisch unterschreiben, also scheint das das normale Vorgehen zu sein.

    Antworten
    1. admin Beitragsautor

      Naja bzgl. PL#2: Anteilig am Gesamtumsatz ist da noch nichts in trockenen Tüchern. Das neue Produkt bringt erst ca 5% des Umsatzes ein. Aber es wächst.

      Mein Arbeitgeber (ein Internationaler Konzern mit >300k Mitarbeitern) macht hier ne Menge mehr. Unter anderem geht es um die Absicherung der Systeme auf denen Daten liegen. Aus dem Grund (und vermutlich auch aus Sicherheitsgründen) will man nun dazu übergehen USB Ports zu sperren um diesen Weg ebenfalls aus zu schließen.
      Die Frage ist natürlich immer, was davon mit der DSGVO zu tun hat und was nicht.

      Antworten

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