Versand durch Amazon #322/323 – Wieder zurück

Das Warten hat nun endlich ein Ende – letzte Woche kam wieder Nachschub bei meinem Hersteller an und ich konnte neu Ordern. Das wurde aber auch Zeit! Außerdem gibt es den Rückblick auf den März den ich euch letzte Woche schuldig geblieben bin und nein paar Lehren…

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die letzten beiden Wochen waren vergleichbar zu denen davor. Deshalb hatte ich dann auch kein Update geschrieben, da es einfach nur eine Kopie der Vorwochen gewesen wäre.

In Summe sind in den beiden (!) Wochen zusammen nur 2.200€ Umsatz generiert worden. 60% in der ersten Woche, 40% in der zweiten. Die Aufteilung war 55% aus DE, 30% aus FR und der Rest kam aus IT und ES. Interessanterweise diesmal mit leichtem Umsatzplus aus ES.
Diese Sinkende Tendenz der letzten Wochen war klar auf die Lagerbestände zurück zu führen. Entsprechend erleichtert war ich, als ich wieder ordern konnte.

Die ersten Kartons sind nun auf dem Weg ins Lager. Was ich dabei spannend finde: Es lohnt sich nicht wirklich Paletten zu liefern. Selbst wenn man eine größere Lieferung über mehrere Tage via DHL / UPS abholen lässt sind diese Sendungen am Ende trotzdem schneller eingebucht als wenn ich die selbe Sendung als Palettensendung aufgebe – und dank der extrem niedrigen Transportkosten im Amazon Transportpartnerprogramm ist es üblicherweise auch billiger. Habt ihr da andere Erfahrungen gemacht?

Monatsrückblick März

Durchgerutscht ist mir eine
Durch die kontinuierlichen Lieferengpässe war das Thema im März eigentlich immer nur „Warten“….
Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich jedoch etwas überraschendes…
Damals gab es mehr „Corona Depression“, außerdem gab es die „verlorene Palette“ allerdings wusste ich damals noch nicht, dass die Palette angeblich verloren war.

Und diesmal? Was hat der Nachschubmangel verursacht…
Spanien ist zwar nach wie vor der schwächste Marktplatz, aber mit über 200€ fast 900% besser als im Vorjahr 😉
Italien ist, dass verrate ich schon Mal, das einzige Land mit einem Rückgang. Bleibt aber wie im Vorjahr bei über 800€ Umsatz.
Frankreich ist wieder ein Überflieger. Mit fast 1900€ Umsatz kamen 350% mehr Umsatz zu Stande (vgl 21: >400).
Deutschland ist wie üblich der heavy hitter. Und 3500€ Umsatz sind 40% mehr als 2021 (2400€).

In Summe also doch eine spürbare Steigerung gegenüber dem Vorjahr und stattliche 6400€.
Ich denke es hätten bestimmt >10k sein können, wenn ich die letzten Wochen durchgängig lieferfähig gewesen wäre….

Lessons learned?

Ich habe mal überlegt und mich hat meine Nachschub Bestellung ziemlich Geld gekostet. Ich denke ich sollte meine Vorgehensweise hierbei ändern. Die Idee die mir vorschwebt ist zukünftig kontinuierlich Nachschub zu ordern. Außerdem verursachen solche Bestellungen die tatsächlich bei Produzenten eingehen mehr Handlungsdruck als nur „nachfragen“. Mit der tatsächlichen Bestellung in der Hand sind die Opportunitätskosten auch bei ihm spürbar.
Dieses geänderte Ordermanagement ist möglich, da meine Lagerbestandsobergrenze ca. 1500 Einheiten höher liegt als vor einem Jahr. Deshalb kann ich mir es auch mal leisten etwas „fetter“ zu laufen, als dann einen Monat lang mager. Hätte ich Ende letzten Jahres nicht richtig Dick nachschub geordert, wäre mir bereits im Februar die Luft bzw der Lagerbestand ausgegangen.

Sonstiges

Außerdem möchte ich diese Stelle nutzen und mal kurz zum Ausdruck bringen, dass bzgl der Amazon Rechnungen (Verkaufergebühren, Werbung etc) früher alles besser war! Mittlerweile bekomme ich regelmäßig pro Monat mehrere Rechnungen pro Block statt einer wie früher. Und dann noch diese komischen Steuerrückerstattungen die im Interface gern als irgend was anderes ausgewiesen werden. Das soll jetzt also besser sein? Ich weiß ja nicht….

Soweit von meiner Seite. Wie sieht es bei euch aus? Sind euch diese „komischen“ Rechnungen auch aufgefallen. Habt ihr auch mit Lieferengpässen zu tun? Wie geht ihr damit um? Ich freue mich über eure Kommentare.

Euer Kevin


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