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Datenschutzgrundverordnung

Versand durch Amazon #128: Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

Hallo Leute! Willkommen zur 128ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs. Dieses mal geht es um ein Thema was uns alle trifft und worauf die Wissenden schon warten: Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Ihr seid dieses mal auch ganz besonders gefragt: Wenn ihr Infos habt, oder Vorschläge wie man sich am Besten aus der Schusslinie bringt, dann bitte in die Kommentare schreiben. Wir haben so alle was davon.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Letzte Woche liefen bei mir vor allem Aufräumarbeiten nach dem Urlaub. Aufgefallen war mir, dass einer meiner Stammartikel nicht mehr vorrätig war. Dementsprechend musste ich Nachschub organisieren und mit den Verkaufsausfällen rechnen. Ich vermute, dass allein durch diesen Artikel 100-200€ Umsatz in der Woche fehlen. Ansonsten hat sich diese Woche wenig geändert zur Vorhergehenden. Deutschland dominiert mit fast 1150€ die Marketplaces. Frankreich kommt auf platz zwei, Spanien und Italien fast gleichauf dahinter. Wirklich schade ist einmal mehr UK. Diese Woche kam von dort nichts. 0,nix.

Mastermindrunde zum Private Label Produkt

Aus dem oben genannten Zahlen erkennt ihr, dass mein Produkt momentan nicht gekauft wird. Ich glaube, dass dies vor allem daran liegt, dass die relevanten Personen das Produkt nicht kennen/finden. Am Sonntag hatte ich deshalb eine Mastermindrunde mit einem befreundeten Unternehmer aus UK gehabt. Dieser ist ein großer Freund von Email Kampagnen und riet mir den begonnen Weg erst einmal weiter zu gehen und einfach mehr „outreach“ zu generieren. Positiven Zuspruch habe ich von (den wenigen) Nutzern meines Produkts erhalten. Es tut also was es soll…

Email Kampagne? Da klingelt doch direkt das nächste Thema an. Darf man in Zeiten der DSGVO überhaupt noch Werbemails schicken? Mich würden eure Einschätzungen dazu natürlich interessieren. Was ich vorhabe: Mitarbeitern von Firmen auf ihre Firmen-Email-Adresse, welche im Internet auffindbar ist, eine Anfrage schicken. Außerdem: An ausgewählte Firmen in Deutschland Warenproben ungefragt und kostenfrei zuschicken.

DatenSchutzGrundVerOrdnung – DSGVO (engl: GDPR)

Natürlich war die Mastermindrunde auch schnell bei diesem Thema. Und jeder der ein Geschäft hat, beschäftigt sich aktuell mit diesem Thema. Eigentlich sollte sich ja nicht viel ändern, wenn man sich schon an das bestehende Recht gehalten hat. Nur war es bisher immer so, dass erst etwas passieren musste, bevor es eventuell finanzielle Folgen (Strafen) für das Unternehmen hat. Durch die neue DSGVO kann es nun schon Strafen setzen, wenn die internen Prozesse nicht sauber sind bzw. dokumentiert sind bzw. offensichtliche Schwachstellen die Daten gefährden. Schritt 1 für den Unbeleckten ist einmal diesen Podcast (so ab Minute 27:45) anzuhören. Die dort vorgeschlagenen 5 Bausteine (für mich als Einzelunternehmer 4 Bausteine) sind für uns alle eine gute Idee.

  1. Erstellt eine Datenschutzrichtlinie für euer Unternehmen. Also Wer macht Was mit den Daten. Außerdem verweist diese Richtlinie auf die nachfolgenden 3 Punkte.
  2. Erstellt ein Prozessverzeichnis. Dafür gibt es z.B. vom Bayrischen DS Beauftragten Beispielverzeichnisse. Also welche Prozesse gibt es: z.B. Bestandskundenansprache, Bestellabwicklung, Retourabwicklung, etc. und welche Daten werden dazu verwendet und von wem.
  3. Erstellt ein IT Sicherheitskonzept. Aus dem muss hervorgehen, wie ihr sicherstellt, dass keine Unberechtigten an die Daten kommen. Aber auch so ein bisschen IT-Hygiene gehört da hinein. Welche Betriebssystemversionen setzt ihr ein. Wie stellt ihr sicher, dass Updates eingespielt werden? Wie haltet ihr eure Website auf den aktuellen Stand? Ein guter Moment um einmal kritisch die eigenen Systeme zu beleuchten.
  4. Wenn ihr Daten außerhalb eurer Hardware lagert oder wenn ihr anderen Unternehmen Zugriff auf eure Systeme (z.B. Seller Central) gebt, dann braucht ihr einen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung mit diesen Firmen. Das ist dann ein guter Moment um nochmal genau zu überlegen ob man diese Dienste wirklich braucht.
  5. Der Vollständigkeit halber: Falls ihr Mitarbeiter habt ist der fünfte Schritt diese zu Schulen und zu sensibilisieren. Auch das dokumentiert ihr am Besten in der Richtlinie aus Schritt 1. In meiner Firma (wo ich hauptberuflich arbeite) gibt es diese Schulung verpflichtend jedes Jahr.

In der Private Label Journey Gruppe kam noch der berechtige Hinweis, dass man sich primär erstmal um die von außen sichtbaren Dinge kümmern sollte. Denn die Abmahner scannen schon das Web um Kohle zu scheffeln falls ihr Fehler macht. Worauf achtet ihr hier im besonderen?

Was mich sonst noch interessiert ist: Was geht noch mit Facebookwerbung? Kann man „lookalike“-Audiences bauen? Amazon schickt euch mails wenn Kunden euch Nachrichten schicken. Ist das Auftragsdatenverarbeitung bzgl. der email Provider (Web.de, GMX, googlemail & co). Es gibt also eine Menge zu tun und zu hinterfragen.

Soweit von meiner Seite. Mich würde es total freuen, wenn wir hier eine Diskussion zum Thema haben könnten. Es gibt keinen Händler der von diesem Gesetz nicht betroffen wäre. Und jeder der mit dem Gedanken spielt ins kalte Wasser zu springen, sollte direkt damit Anfangen sich in das Thema einzulesen.

Versand durch Amazon #124: Emails finden

Hallo Leute willkommen zur 124ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuch. Diese Woche stand ganz im Zeichen der Urlaubsvorbereitungen. Allerdings gab es trotzdem zwei wichtige Themen. Zum Einen habe ich eine Mastermind Runde in Berlin mit einem befreundeten Unternehmer gehabt der mir wichtige Ratschläge bezüglich E-Mail-Marketing gegeben hat. Zum Anderen war ich damit beschäftigt meine Lagerbestand aufzustocken, damit ich während meines Urlaubs meine Ruhe habe. Doch zuerst einen Blick auf den…

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die Verkäufe waren auch diese Woche wieder sehr zurückhaltend. Der beste Tag war Dienstag mit knapp unter 250 €. Das Ausland war diesmal besonders überschaubar. Frankreich war mit 235 € noch das stärkste Land. Spanien und Italien lagen gleich auf mit dem Vereinigten Königreich – bei unter 30 €. Alles in allem war so kaum ein Blumentopf zu gewinnen und ich kam am Ende nur auf 1030 €. Ich hoffe in der nächsten Woche sieht es wieder besser aus .

Mein Privat Label Produkt fängt langsam an sich zu verkaufen. Allerdings sind die Werbekosten noch sehr hoch. Ich schiebe das darauf, dass mein Produkt neu und unbekannt ist und ich durch die Werbung extra Überzeugungsarbeit leisten muss.

Mastermind Runde & privat Label Projekt

Ein befreundeter Unternehmer aus London war am Donnerstag in Berlin und ich nutzte die Chance mich mit ihm über mein Geschäft zu unterhalten. Er ist ein Spezialist im Bereich E-Mail-Marketing und war sehr überrascht, dass ich keinen Prozess zur „lead generation“ habe. Er zeigte mir einige Tools mit denen ich E-Mail Adressen herausfinden kann. Gerade wenn es darum geht Geschäftskunden anzuschreiben ist es wichtig einen Zugang zu den diversen Firmen zu finden. Wichtig dabei ist dass ich nicht vorhabe Privatperson zu zu spammen, sondern gezielt Firmen anzuschreiben. Eines der Tools was ich euch nicht vorenthalten möchte ist hunter.io. Damit könnt ihr euch zu einer URL bekannte, im Internet auffindbarer E-Mail Adressen anzeigen lassen. Aktuell versuche ich gerade einen Freelancer zum scrapen von URLs zu finden. Die Aufgabe ist schwieriger als Gedacht. Schließlich möchte ich nicht ALLE Firmen an mailen, sondern nur die in meiner Nische – am besten noch segmentiert nach Typ. Im Endeffekt heißt dies: Wenn du die Aufgabe outsourcen willst, dann definiere selbst die Suchanfragen und die Websiten wo du suchst, und die Freelancer sammeln nur noch die URLs ein. Wenn du die Suchanfragen von den Freelancer machen lassen willst, dann rechne damit, dass du eine Menge irrelevante Einträge bekommst (woher sollen die es auch besser wissen).

Ansonsten habe ich noch Zeit gefunden mich mit der Homepage meines Privatlebens Produkts zu beschäftigen. Ich bin damit recht weit gekommen einzig die eigentliche product Landing Page fehlt noch. Von außen kann man dabei noch nichts erkennen da ich ein Plugin Benutzer mit dem ich einen coming soon Modus aktivieren kann und anstatt der Webseite ist sieht man so nur eine Platzhalter Seite die sagt dass hier gerade etwas Neues entsteht.

Nachschub

Zweites wichtiges Thema diese Woche war Nachschub ordern. Ich möchte vermeiden im Urlaub mich mit diesem Thema beschäftigen zu wissen, deshalb versuche ich noch vor meinem Urlaub das Thema abzuschließen dabei wird sicherlich wieder etwas Kapital gebunden aber auf der anderen Seite ist das nicht schlimm da ich weiß dass es am Ende mehr wird.

Soweit von mir. Habt ihr in den letzten beiden Wochen auch geringere Verkäufe zu verzeichnen, oder betrifft das nur mich?

Versand durch Amazon #123: Weiter! Immer Weiter!

Willkommen zurück zu 122ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche stand im Zeichen meiner Urlaubsvorbereitung. Deshalb ist geschäftlich wenig passiert. Allerdings gab es doch noch ein paar Neuigkeiten vom Private Label Projekt. Doch zuerst die Zahlen:

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die Winterferien scheinen sich auf mein Geschäft auszuwirken. Jedenfalls wäre das eine mögliche Erklärung für die aktuelle Flaute. Die Woche begann gut mit ca. 350€ Umsatz in Deutschland. Leider kam dann danach nicht mehr so viel und am Ende stand für den Deutschen Marktplatz nur magere 735€ auf der Anzeigetafel. Auf platz 2 schafft es Italien mit 130€ vor Frankreich mit 110€. In Summe kamen nicht mal 1050€ zusammen.

Privat Label Projekt

Letzte Woche hatte ich noch berichtet, dass ich hartnäckig geblieben bin und eine größere Menge Ware an einem Kunden ausliefern konnte. Leider hat er diese Woche von seiner Rücktrittsklausel Gebrauch gemacht und angekündigt acht von neun Paketen zurück zu geben.
Jedoch bleibe ich weiterhin optimistisch und werde mich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Ich glaube dass meine Produkte besser sind als die der Konkurrenz und es nur eine Frage der Zeit ist, dass ich diese auch verkauft bekomme. Vor meinem Urlaub möchte ich deshalb verschiedene weitere Großkunden anschreiben. Ich glaube dass die meisten Firmenkunden nicht unbedingt loyal bezüglich ihren Zulieferern sind, sondern in der Lage sind kurzfristig einen neuen Zulieferer zu akzeptieren wenn dieser ein attraktives Angebot vorlegen kann. Wenn dies stimmt, habe ich Chancen neue Kunden zu gewinnen.
Parallel werde ich mir überlegen, ob es nicht auch Zwischenhändler gibt die ich als Kunden gewinnen kann. Das wird allerdings vor dem Urlaub nicht regelbar sein.

Außerdem habe ich mit meinem Hersteller über die Details einer neuen Bestellung geredet. Von verschiedenen Kunden habe ich gehört dass mein Produkt attraktiv ist, sie jedoch eine andere Größe bevorzugen. Deshalb werde ich meine zweite Bestellung in einer abgewandelten Form durchführen. Da ich jetzt bereits weiß, welche Schritte notwendig sind um die Bestellung bis ins Lager zu Amazon zu transportieren, hoffe ich dass ich diesmal schneller sein werde. Außerdem plane ich mehr Aufgaben direkt in China beim Hersteller durchführen zu lassen. Das reduziert Kosten und die Time-To-Market. Ich glaube außerdem, dass der Hersteller mittlerweile mehr Vertrauen in mich hat, da bereits die erste Order ausgeliefert worden ist.

Soweit von mir. Lasst euch nicht entmutigen, wenn es mal nicht so läuft. Dran bleiben!
Euer Kevin

Versand durch AMAZON #121: Des eigenen Glückes Schmied

Hallo Leute, willkommen zurück zur 121 Ausgabe meines Logbuchs. Diese Woche war wirklich spannend, da ich zum einen versuche einen großen Kunden von meinem Produkt zu überzeugen, andererseits weil ich einen kleinen Wochenendausflug auf die Paperworld nach Frankfurt gemacht habe und dort wieder einiges gelernt habe.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Diese Woche begann mit einem Paukenschlag: Fast 700€ Umsatz in Deutschland allein! Das ließ hoffen. An den restlichen Tagen kamen zwar im Schnitt immer über 200€ zusammen, aber wirklich Rekordumsatz wurde es so nicht. Deutschland brachte am Ende der Woche sogar „nur“ 1400€ Umsatz heim. Frankreich war mit 325 der zweitstärkste Marktplatz. In Summe waren es knapp über 2000€ Umsatz.

Des eigenen Glückes Schmied

Diese Woche lernte ich wieder eine Lektion in Hartnäckigkeit. Seit letztem Dezember habe ich einen „Lead“ (d.h. einen Draht zum Kunden der sich als Umsatz nieder schlagen könnte) zu einem größere Kunden. Letzte Woche gab es erneut Mailverkehr. Diese Woche wurde nochmal konkreter nachgefragt und ich beantwortet alle Fragen ehrlich und aufrichtig. Ich wollte sogar noch einen Schritt weiter gehen und erwähnte die nicht gefragten Lieferzeiten und dabei auch das chinesische Neujahr. Als Antwort kam „OH – mit chinesischen Produkten haben wir schlechte Erfahrungen. Wir haben kein Interesse mehr.“ Boom

Anstatt heulend nach Hause zu rennen, habe ich erstmal zurück gefragt was denn die schlechten Erfahrungen waren. Ich bin aufrichtig von meinem Produkt überzeugt, und glaubte deshalb nicht, dass etwas mit meinem Artikel nicht stimmen könnte. Außerdem hatte ich letztes Jahr auf der Konferenz wo der Kontakt hergestellt wurde, auch Warenproben verteilt, so dass dort eigentlich keine offenen Fragen da sein sollten.

Zufälligerweise fand ich heraus, dass der Kunde am Abend eine öffentliche Veranstaltung hatte, und ich fuhr dort mal vorbei (Außerdem hatte mich das Thema interessiert). Nach der Veranstaltung ging ich zu einem der Moderatoren und war positiv überrascht, jemanden zu treffen den ich bereits letztes Jahr auf der Konferenz getroffen hatte. Ich erzählte ihm von meinem Problem und meiner Verwunderung. Er versicherte mir, dass es ein Missverständnis sein müsste. Mein Produkt wäre gut und akkut gebraucht. Wir überlegten kurz und kamen zu einer Win-win Situation:

Ich liefere alle Restmengen die ich im Keller habe an den Kunden und schreibe eine Rechnung zum selben Preis als ob der Kunde die größte Mengenstaffel bestellt hätte. Der Kunde kann die Ware in Ruhe ausprobieren und falls sie nicht gefällt hole ich sie wieder ab. Der Kunde hat kein Risiko, da er sich nicht commiten muss und ich habe mein Produkt beim Kunden. Gesagt getan. Parallel informierte ich meinen Email Kontakt über die Absprachen und bat auch den Moderator am nächsten Tag im Büro Bescheid zu geben.

Es zeigt sich, dass man sich nicht einfach abwimmeln lassen darf.

Ausflug auf die Paperworld nach Frankfurt

Als Teilnehmer der letzten Paperworld, erhielt ich eine Einladung kostenfrei dieses Jahr die Messe zu besuchen. Ich nahm dies war und nutzte die Chance mich mit meinem Lieferanten persönlich zu treffen und kurz abzusprechen, was aktuell passiert.

Außerdem nutzte ich den Tag mich mit potentiellen Herstellern von Komplementär-Artikeln zu unterhalten. Also Artikeln die mit meinem aktuellen Artikel Hand in Hand gehen. Dabei lernte ich eine Menge indem ich beschrieb was ich wollte und mir einfach nicht zu schade war Anfängerfragen zu stellen. Der Trick dabei ist: Selbst wenn man bei einem Hersteller als „Ahnungslos“ unten durch ist, kann man mit dem neu erworbenen Wissen beim Hersteller zwei Stände weiter glänzen und wird ernst genommen. Ich weiß mittlerweile recht genau was ich brauche und habe auch schon eine Idee wer der Lieferant werden könnte.

Müll und kein Ende

Wer die Kommentare zum letzten Beitrag ließt, wird gemerkt haben, dass der Grüne Punkt nicht die erhoffte Lösung bringt. Das Thema Müll Lizenzen ist nach wie vor ein Problem. Aktuell sieht es so aus, dass tatsächlich die Situation so ist:

  • Man ermittelt für jedes belieferte Zielland selbst die Lizensierungslage und Anbieter und lizenziert dann selbst dort.
  • Man nutzt einen Dienstleister der, im Falle dass man viele Länder beliefert hat, locker 2-3 Tausend Euro kostet.

Bis sich Anbieter finden, die diese Lücke schließen, muss man nun wohl Risikominimierung betreiben. Ich werde wohl Variante A machen, beginnend mit dem Land mit dem meisten Verkäufen hin zu den „Sonderfällen“.

Wer von euch also Anbieter für ES, IT, FR und AT kennt, möge dies bitte in den Kommentar schreiben. Ich werde parallel dazu auch nochmal Facebook befragen.

Sonstiges

Den Blog Beitrag habe ich diesmal überwiegend auf meinem Telefon geschrieben. Ich teste was geht um mich auf meine nächste SüdOstAsien Reise vorzubereiten. Darüber werde ich aller Voraussicht nach auf kevunterwegs.wordpress.com berichten.

Soweit von mir. Ich wünsche euch eine gute Woche. Bleibt hartnäckig!

Versand durch Amazon #120 – So ein Müll!

Hallo Leute, willkommen zurück zur 120ten Ausgabe meines Logbuchs. Es ist einmal mehr Jahresbeginn und ich habe ein paar Neuigkeiten bezüglich Verpackungsmüll & Co.
Daneben habe ich mich wieder mit dem immer wiederkehrenden Lieblingsthema „Dokumente für die Steuer zusammen suchen und aufbereiten“ beschäftigt.
Außerdem gibt es wieder einen Blick auf mein Private Label Produkt.

Bericht zur Lage des Versands

Die aktuelle Woche ist wieder auf guten Niveau verlaufen. Schwächste Tage, mit unter 150€,  waren Samstag, wenig verwunderlich, und Montag, was dann doch überraschend war. Dienstag und Donnerstag kamen jeweils über 400€ Umsatz zu Stande.

Deutschland brachte fast 1300€ ein. Stärkster Auslandsmarktplatz war einmal mehr Frankreich mit knapp 400€ Umsatz. In Summe waren es knapp unter 2000€

Update zum Private Label Projekt

Ich habe ein Produkt mit Alleinstellungsmerkmal. Mein Produkt hat einen erhöhten Nutzen für den Kunden gegenüber dem bisherigen Standardprodukt. Mein Produkt steht online auf Amazon. Das heißt also:

nichts. Denn das wichtigste fehlt bisher. Bewertungen? Naja… auch, meine Bemühungen in diesem Bereich fruchten langsam. Ich hoffe noch auf den ein oder anderen Review.
Was ich eigentlich meine ist TRAFFIC! Mein Produkt wird aktuell noch nicht für die Top Keywords gefunden. Dementsprechend wenig Traffic kommt bei meinen Listings an. Bisher wurden das Produkt weniger als 100 mal angesehen! Also was macht man in so einem Fall?

PPC Kampagnie schalten. Die läuft jetzt seit letzter Woche und hat zumindest einen verkauf generiert. Hier muss noch mehr passieren.

Hab ich Untergangsstimmung? Nein. Ich glaube, dass mein Produkt etwas taugt. Ich verkaufe hier nicht Katzenstreu aus dem Netto weiter, sondern habe ein Produkt mit einem Nutzen was ich meinen Kunden nur oft genug zeigen muss. Hier muss doch mehr gehen…

So ein Müll – VerpackV, VerpackG und europäischer Versand

Letzte Woche hatten wir das Thema ja schon angesprochen. Solange man in Deutschland verkauft ist das Thema Verpackungsverordnung (VerpackV) relativ leicht händelbar. Usepack hatte ich bis dato genutzt, da diese sehr günstig Lizenzen anboten. Allerdings ist der Europaweite verkauf hier der Haken. Man braucht in vielen EU Ländern eigene Lizenzen. Und dies meines Wissens nach auch schon bei Kleinstmengen. Mir kam jetzt „Der Grüne Punkt“ wieder unter die Augen. Dieses Duale System hat Ableger in ganz Europa und soll wohl die gesuchte Lösung des Problems sein. Allerdings möchte ich das erst wirklich klären, bevor ich die teurere Lizenz/Grundbeitrag beim Grünen Punkt bezahle. Eine Antwort habe ich bisher noch nicht.

Wie viel Müll fällt eigentlich an?

Um das zu berechnen habe ich mir ein etwas größeres Excel zusammen gebaut. Als Basis benutze ich den „Von Amazon versande Sendungen“ Report. Dort enthalten sind Menge, SKU und Zielland. Für jede SKU kann man im Excelsheet die Menge pro Verpackungsstoff (Glas, Pappe, Blech, etc) angeben und das Sheet extrahiert aus dem Bericht die Verkäufe jeder SKU pro Zielland.  Danach ermittelt das Sheet daraus die Obergrenze der versandten Materialien pro Zielland (und insgesamt).
Wieso Obergrenze? Ich ignoriere Rücksendungen. Dadurch kommt zwar eine etwas größere Menge zusammen, aber damit bin ich auf der sicheren Seite. Falls Interesse an dem Excel-/OOffice-Sheet besteht und ihr euch die 2-3h Arbeit damit auf 1h reduzieren wollt, bin ich gern bereit die Datei gegen freiwillige Spende online zu stellen.
Schreibt einfach dazu in den Kommentar ob ihr das sinnvoll/hilfreich findet, dann mach ich das Sheet noch etwas benutzerfreundlicher.
Und falls ihr einen Ansprechpartner beim Grünen Punkt oder einem anderen „paneuropäischen Dualen System“ habt, dann bitte an mich weiter vermitteln.

Versand durch Amazon #119: Zug um Zug

Hallo Leute, willkommen zurück zur 119ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche war eine gute Woche aus verschiedenen Gründen. Einer davon war, dass die Verkäufe wieder anliefen.

Bericht zur Lage des Verkaufs

In meinem letzten Bericht kamen insgesamt nur deprimierenden 900€ zusammen. Diese Woche war wieder eine normale Arbeitswoche und meine Verkäufe zogen wieder an. Deutschland brachte allein über 1600€ ein. Auch in Frankreich lief es wieder deutlich besser. Mit über 350€ Umsatz war dies der stärkste ausländische Marktplatz, diesmal vor Spanien mit 220€. Italien und UK brachten zusammen 110€ ein, was dann die Gesamtsumme von knapp über 2300€ ergibt. Deutlich besser! Darauf gilt es aufzubauen.

Private Label Produkt #2

PENG: Verstoß gegen das Markenrecht!

Als ich meine verschiedenen Marktplätze durch sah, bemerkte ich plötzlich die kleine rote Flagge in der Ecke. Huch? Ich sah eine italienische Nachricht – ein etwas längerer Text. Ich warf ihn in Google Translate und war geschockt! Der größte Hersteller eines ähnlichen Produkts warf mir eine Copyright Verletzung vor! Amazon gab mir 2 Tage mich zu äußern. Ich laß die Nachricht 4 Tage später… Ich checkte die URL des Produkts und „404 – Artikel nicht gefunden“

SHIT! Was ist denn da passiert!? Ich laß mir nochmal genau meinen Listingtext durch und hatte schnell einen bösen Verdacht. Bei der Übersetzung meines Listings ins Italienische, nutzte der Übersetzer den Markennamen des Platzhirsches mehrfach. Wieso? Es gibt produkte die Synonyme sind für die Produktklasse. Beispiele sind „googeln“ oder „Tesa Film“. Dummerweise nutzte der Übersetzer den Markennamen nicht vergleichend sondern so, dass der Kunde den Eindruck erhalten könnte mein Produkt sei eine Variante des Produkts des Platzhirsches. Die Beschwerde war also berechtigt. Ich aktualisierte sofort die Übersetzungen und nutzte einen generischeren Begriff. Aus Sicherheitsgründen ersetzte ich auch in den anderen Listings den Markennamen (dort hatte ich ihn aber vergleichend benutzt: „Anders als XXX ist AAA besser geeignet für Bla“).

Danach setzte ich ein Schreiben an Amazon auf. Ich gestand ein, dass die Übersetzung den Markennamen des Konkurrenten ungerechtfertigt verwendet hatte. Weiterhin, dass ich das Listing korrigiert habe und ich im gleichen Zuge auch alle Listings der anderen Marktplätze überarbeitet habe. Schlussendlich bat ich Amazon darum das Listing zu prüfen und wieder frei zu schalten, da mein Produkt ein eigenständiges Produkt mit einzigartigen Features ist, welches den italienischen Kunden nicht vorenthalten werden sollte.

Nach 2 Tagen war das Produkt wieder online! Puh…. Also Leute: Aufpassen!

„Die Frohe Botschaft unters Volk bringen“

Genau dass ist aktuell auf der Agenda. Ich muss potentielle Kunden zu meinem Produkt lenken und ich benötige Reviews. Idealerweise erst ein paar Reviews dann Menschen auf den Listings.

Glücklicherweise gab es Interessenten die mein Produkt ausprobieren wollten und die motiviert waren ein Review zu schreiben. Danke dafür! (Es ist dabei von Vorteil potentielle Kunden zu kennen – is eh klar.) Leider war der Rücklauf auf meine bisherige Bitte „Probiert die Dinger aus. Gebt mir Feedback und büdde büdde schreibt ein Review“ nicht so dicke wahrgenommen worden. Da muss ich nochmal nachfassen und etwas mehr betteln („büdde büdde büdde“… Leben eines Amazonhändlers).

Da ich Kontaktdaten von einigen potentiellen Kunden in Firmen ermitteln konnte, habe ich auch diese angeschrieben und denen mein Produkt vorgestellt. Dabei half es, dass ich zumindest eine thematische Verbindung zu den Empfängern hatte, und sie entsprechend (hoffentlich) zielgruppengerecht angesprochen habe.

Was noch aussteht sind die „Big Players“. Ich habe ein paar Marktteilnehmer identifiziert die potentiell 10-20x mehr ordern könnten, als die anderen Kunden. Diese werde ich gezielter ansprechen. Diesen Kunden werde ich nicht einfach nur schreiben „Schaut mal auf Amazon“ sondern von Anfang an anbieten Bulk Orders zu platzieren.

Sonstiges

Jahresanfang bedeutet auch „Standardtasks“. Denkt daran eure Verpackungen zu lizenzieren und natürlich eure Q4-Steuersachen fertig zu machen. Das Verpackungsthema ist allerdings etwas ärgerlicher, wenn man international exportiert. Die EU hat den Versandhandel da wohl nicht wirklich im Blick gehabt. Mein aktueller Stand ist, dass man in jedem Land in das man verkauft ein Duales System lizenzieren muss. Falls ihr hierzu Infos habt (z.B. ob es Anbieter für Europaweite! Lizenzen gibt) dann schreibt mal unten was dazu. Das Thema betrifft mal wieder alle Händler und ist deshalb etwas Diskussion wert.

Der Blog läuft mittlerweile wieder stabil und ich habe mich entschlossen auch den WP Backupservice mir zu leisten, damit FBAinGermany.com nicht mal „versehentlich“ verloren geht. Wer das dufte findet und den Blog unterstützen möchte kann dies z.B. durch den Einkauf bei Amazon tun. Einfach einen Affiliate-Link aus z.B. den Buchempfehlungen nutzen. Andere Möglichkeiten stehen im Impressum. Ansonsten bitte ich euch wie immer: Spread it like Butter! 😉

 

Versand durch Amazon #118: Zielarbeit und Organisatorisches

Hallo Leute und willkommen zurück. Dieser Logbucheintrag ist wieder etwas kürzer. Die letzten Tage meines Urlaubs war ich damit beschäftigt ein neues Auto zu kaufen. Das hat alles in allem ca. 2-3Tage Zeit gekostet, und mir einen Trip quer durch die Republik beschert. Die restliche Zeit wurde mit Planung und Zielen verbracht.  Weiterlesen

Versand durch Amazon #116/117: Happy New Year und Jahresrückblick

Hallo Leute! Ich hoffe ihr hattet schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Es zeigt sich, dass ich Probleme habe im Urlaub meinen Blog zu pflegen. Ich bitte um Nachsicht. Zumindest sollte er jetzt besser erreichbar sein, da ich das Hosting-Paket vergrößert habe.

Bei mir hat sich in den letzten beiden Wochen dann doch noch einiges getan und ich möchte euch gern auf den aktuellen Stand bringen. Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch einen Jahresrückblick zu machen. Also viel zu tun!

Private Label Update

Produkt 2 – das neue Produkt geht online

Kurz vor Weihnachten war es dann endlich soweit: Meine Ladung wurde abgeholt und zu Amazon gefahren! Was für eine Geschichte. Am Freitag vor Weihnachten holte ich von der Lebenshilfe die übrig gebliebenen Verpackungen, Aufkleber und Warenreste ab. Ich sah dann erstmals auch die letzte Verpackungform, auf die wir so lange gewartet hatten. Mit der im Gepäck ging es zurück in meine Wohnung wo ich schnell noch Fotos mit eben dieser Verpackung machte.

Nun war die Ware auf dem Weg, aber die Listings noch „Rohlinge“. Am zweiten Weihnachtsfeiertag (ich bin Gebürtiger Erzgebirgler, da wird zu Weihnachten nicht gearbeitet), arbeitete ich an den Listings. Kurz vor Weihnachten hatte ich noch auf Fiverr (hier könnt ihr euch einen anlegen) einen Auftrag zum Copywriting (in English) geschrieben. Ich schnürte ein Paket mit allen Infos und Links die hilfreich sein könnten: Wer sind die Kunden, was wollen die Kunden, wie kaufen die verschiedenen Kunden ein und wie sieht ihr Arbeitsalltag aus? Ich war positiv angetan vom Endergebnis und lud das Listing direkt hoch. Da ich alles im alten Jahr fertig haben wollte, ging es diesmal schlag auf schlag. Ich buchte Übersetzungen ins Italienische und Spanische auf Fiverr (französisch fehlt mir noch…). Wobei ich nicht einfach 1zu1 Übersetzungen wollte, sondern Keyword Research + einfügen der Keywords in die Übersetzung.

Ich hatte in der Zwischenzeit ein paar Anfragen von potentiellen Kunden und Bekannten zu meinem Produkt erhalten und habe diese über den Fortgang des Projekts informiert. natürlich inklusive Link und der Bitte mir gern einen Review zu hinterlassen. Ich hoffe auf diese Art zumindest ein paar Reviews ergattern zu können.

Produkt 1 gibt es auch noch

Während ich mit Produkt 2 beschäftigt war, lief eine Nachbestellung von Produkt 1 durch. Diesmal wurde in Deutschland bestellt, was das Frachtthema vereinfachte. Allerdings sind die Einkaufskosten höher, so dass ich am Ende nicht wirklich besser da stehe.

Rückblick auf das Jahr 2017

Am Anfang des Jahres hatte ich mir selbst ein paar Ziele gesteckt. Schauen wir mal wo ich gelandet bin:

  • Ich werde zum Jahresende 2017 den FBA-Level 5 mindestens zwei Mal erreicht haben.
    Mit meiner aktuellen Marge muss ich dazu ca. 12.000 EUR Umsatz machen, was eine Verdopplung zu heute darstellt.
  • Insgesamt werde ich mehr als 75.000 EUR Umsatz machen. Um dies zu erreichen muss ich neue Produkte verkaufen, denn die aktuellen werden nicht mehr viel Steigerungspotential haben.
  • Ich werde ein selbst entwickeltes Private Label Produkt verkaufen.
  • Ich werde die anderen mit Amko entwickelten Produkte verkaufen.
  • Ich werde an Fachmessen teilnehmen um Produktideen zu bekommen.

Fangen wir mal mit den Nebenzielen an:

  • An Fachmessen habe ich teilgenommen. Wobei der Plural falsch ist. Ich habe eine Messe besucht sowie eine Konferenz. Die Messe hat sich gelohnt, da ich seit dem über die nötigen Connections und Produktideen verfüge.
  • Die anderen Amko Produkte habe ich nicht verkauft. Das PL-Projekt hat mich zu sehr in Beschlag genommen…
  • Ich habe ein selbst entwickeltes Produkt auf Amazon. Verkauft habe ich keines, da ich einem Kollegen ein Testset geschenkt habe, obwohl er mir eines abkaufen wollte.

Hauptziel war „Level-5“ und „75.000 Umsatz“. Wer die Monate verfolgt hat weiß, dass ich Level 5 nicht erreicht habe. Aber wie sieht es mit dem Umsatz aus?

Und der 75k Umsatz? In 2017 habe ich in Deutschland 55.000€ Umsatz gemacht. Das europäische Ausland brachte nochmals 31.000€ Umsatz ein. Dabei waren Italien und Frankreich mit jeweils knapp unter 12.000€ Umsatz die Haupttreiber. Mit insgesamt 86.000€ Umsatz ist das Ziel erfüllt. Interessant war, dass die Einnahmen zu 61% aus meinem ersten Private Label Produkt stammen. Meine Einschätzung, dass da eigentlich nicht mehr zu holen ist, war also falsch – zum Glück.

Meine Effektivität bei der Einfügung von Produkt #2 war alles andere als Optimal. Es verging sehr viel Zeit ohne echten Fortschritt. Durch direktere Kommunikation (persönliches Treffen oder zumindest Telefon) mit den Beteiligten hätte mehr Zeit gespart werden können. Aber wie geht es nun weiter?

Ziele 2018

Da ich Produkt #2 noch gar nicht wirklich verkauft habe, ist allein dadurch Luft nach oben. Ich möchte also mit PL-Produkt #2 auf das bisherige aufsatteln. Dazu möchte ich den gesamten Warenbestand mindestens 1x umschlagen, was 40k bedeuten würde. Mein Ziel ist es aber mittelfristig 10k Profit pro Monat machen zu können. Um das zu erreichen, muss ich das Handelsvolumen alle 6 Monate verdoppeln. D.h. PL#2 muss mehr bringen als nur 40 oder 50k. Ich mache das aber mal nicht am einzelnen Produkt fest, sondern an der Marke (PrivateLabel Produkt 2 läuft unter einer eigenen Marke)

  • Ziel 1: Alle bisherigen Produkte inkl. PL-Produkt #1 sollen 2018 75.000€ Umsatz bringen.
  • Ziel 2: PL-Brand #2 bringt 100.000€ Umsatz im Jahr 2018 ein.

Eine Schwachstelle in meinem bisherigen Onlinehandel ist das Marketing. Deshalb will ich 2018 endlich das Thema Social Marketing und insbesondere Facebook-Werbung auf die Reihe bekommen.

  • Ziel 3: 2018 schalte ich mindestens 5 Facebook-Werbeanzeigen für meine PL-Produkte.
  • Ziel 4: Ich veröffentliche bzw. promote auf meinen Social Media Accounts mind. Wöchentlich Zielgruppen relevanten Content.

Ziel #4 macht mir jetzt schon irgendwie Angst. Kann man das automatisieren? Eigentlich sollte täglich Content via Twitter, FB oder Google+ promotet werden. IG habe ich aktuell noch nicht mal.

Blogziele

Anfang des Jahres hatte ich auch Ziele für den Blog FBAinGermany.com gesetzt. Ich war recht konsistent dabei Logbucheinträge zu schreiben. Aber alles andere hinkte etwas hinterher.

  • jede Woche einen Artikel veröffentlichen.
  • Zusätzlich mind. 1 Artikel/Seite pro Quartal zu einem speziellen Thema veröffentlichen. (Wie z.B. der Artikel zu den Codes und Nummern; Falls ihr Vorschläge/Wünsche habt, dann postet die gern in die Kommentare.)
  • jeden Tag mind. 1 hilfreiche Antwort in einer der FBA Facebook Gruppen geben.

Ziel 1 habe ich erfüllt – sage ich einfach mal so. Ich glaube ich habe 2 oder 3 Wochen mal nicht gepostet. Das nehme ich aber mal hin.
Das Thema „Spezialartikel“ habe ich nur 2x geschafft. Ein Artikel zu Retouren und ein Artikel zu Tim Ferriss Regeln sind heraus gekommen.
Wirklich versagt habe ich beim Thema social Media. In den Facebook Gruppen sah man mich sehr selten. Eher wenn ich fragen hatte. Eventuell muss ich das zu einer Regel machen, jeden Morgen mal 10-20Min Facebook zu checken. (Ich verweigere mich die Facebook- und Twitter-Apps zu installieren, deshalb sieht man mich da so selten.)

Beliebteste neue Artikel waren die Beiträge der Wochen 70, 7375. Außerdem natürlich die Grundlagenartikel, die sehr beliebt waren. Mein Ziel 1000Views pro Tag zu erreichen habe ich nicht geschafft. Im Dezember sind die Views geradezu eingebrochen. So richtig Ziele ausloben trau ich mich diesbezüglich auch gar nicht, da ich nicht so recht weiß was ich der Community bieten sollte.

Soweit von meiner Seite. Wie lief es bei euch dieses Jahr? Habt ihr eure Ziele erreicht, übertroffen oder wart ihr zu optimistisch gestartet? Lasst es mich und die anderen in den Kommentaren wissen. Und auch was ihr dieses Jahr vor habt. Ich hoffe der Artikel war von Interesse. Falls dem so ist, dann liked und shared die frohe Botschaft mit der Welt 😎

Versand durch Amazon #112: Heiße Phase? Naja

Hallo Leute, willkommen zur 112ten Ausgabe meines Logbuchs. Theoretisch kommt nächste Woche die Ware hier in Chemnitz an. Es ist also Aktion, Hektik und Stress angesagt! – Oder doch nicht?

Heiße Phase

Fakt ist, dass ich während meiner normalen Arbeitswoche nicht all zuviel machen kann. Einziges Puzzleteil was noch fehlt, war der Inlay-Flyer. Den hab ich dann noch selbst entworfen. Da ich meine Marke als Internationale Marke mit Fokus auf IT-Mitarbeiter aufsetzen möchte, habe ich den Flyer natürlich auf English verfasst. Ich hab einen Muttersprachler drüber lesen lassen und den Flyer dann in den Druck gegeben. Am Freitag bzw am Wochenende wollte ich dann mehr aktiv werden. Pustekuchen! Am Freitag nachmittag fühlte ich mich etwas flau im Magen. Die Nacht war furchtbar (kennt ihr das auch: Man schlägt sich stundenlang mit einem sinnlosen Problem herum und wälzt sich nur im Bett… Passiert immer dann wenn man kränkelt) und am Samstag morgen war an Arbeit nicht zu denken. Ich begab mich dann in familiäre Pflege (Mutter: Eierflockensuppe – Vater: Magenbitter 😉 ). Produktiv war es jedenfalls nicht. Aber heute bin ich wieder fit.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Auch wenn bei mir nicht viel ging, war Amazon gut besucht (es war ja Blackfriday). Da meine Produkte nicht wirklich taugen für solche Angebote, habe ich keine in den Topf für Amazon geworfen. Aber der Traffic färbt natürlich auch auf die anderen Teilnehmer ab.

Aus Deutschland kam diesmal knapp 1450€ zusammen. Die Woche war eigentlich sehr ausgeglichen. Montag und Sonntag waren die stärksten Tage in Deutschland. Der schwächste Tag war überraschend Dienstag (ca. 130€). Das wurde allerdings durch eine starke Performance der anderen Marktplätze am selben Tag kompensiert. Das Ausland steuert diese Woche dann auch etwas mehr als sonst bei. Insgesamt kamen etwas über 500€ zustande. In Suppe kamen damit diese Woche knapp unter 2000€ zu Stande.

Sonstiges

Facebook

Das ich ein social Media Noob bin, konnte man daran erkennen, dass mein Facebook Account für diesen Blog ein Personen-Account und keine Page war. Da ich nun für meine neue Marke auch einen Facebook-Account einrichten wollte, habe ich das ganze Gerade ziehen müssen. Ich hoffe ihr habt die FB-Page https://www.facebook.com/FulfillmentByAmazonInGermany/ auf dem Schirm. (Und ich hoffe dieser Post erscheint dort, und nicht an der bisherigen Stelle…)
Mir ist jedoch noch nicht klar, wie ich die ganzen „Freunde“ die eigentlich eher mit FBA und weniger mit mir zu tun habe, zu dieser Page bewege. Eigentlich möchte ich auf meinem „privaten FB Profil“ nur noch Leute haben mit denen ich irgendetwas zu tun habe. Aber vielleicht habe ich das Konzept noch immer nicht verstanden.

Achtung Kleinunternehmer: Nicht vergessen eure Umsatzsteuer für 2016 abzuführen

Hä!? Ja genau. Reverse Charge. Wer 2016 Kleinunternehmer war muss, falls nicht schon längst geschehen, noch die Umsatzsteuer für Auslandseinkäufe (z.B. von Amazon aus Luxenburg!) abführen. Das gilt auch, wenn ihr keine Umsatzsteuer-ID beantragt habt und euch Amazon Rechnungen mit ausgewiesener ausländischer Mehrwertsteuer schickt. Dann bezahlt ihr leider doppelt. Mehr dazu hier im Blog unter „Reverse Charge“.

Danke an euch alle!

Dann möchte ich mich gern nochmal bei euch bedanken. Letzte Woche war ich ja leicht geknickt. Ich fand eure Diskussionen und Kommentare aber sehr ermutigend. Hat mich sehr gefreut! Falls bei euch etwas interessantes los war, dann berichtet es gern unten in den Kommentaren. Und falls ihr meine zaghaften Social Media Gehversuchen unterstützen wollt, dann liked und shared dass es kracht. 😉

 

Versand durch Amazon #111: Kleine Krise

Hallo Leute, willkommen zur 111ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche hatte ich echt einen Motivationseinbruch zu verzeichnen. Das hat durchaus auch mit Zahlen zu tun, deshalb fangen wir mit den von letzter Woche einfach mal an:

Bericht zur Lage des Verkaufs

Um es kurz zu machen: Same Procedure as every week. Keine Steigerung im Moment, aber auch keine Rückschritte. Einige Produkte habe ich auslaufen lassen. Aber die haben nicht wirklich einen Unterschied gemacht.
Deutschland legte diese Woche wieder zu, dafür pendelte das Ausland wieder etwas in die Gegenrichtung. Überraschend war Italien, was normalerweise mindestens 100, eher 200€ bringt. Diesmal waren es nicht mal 25€. Spanien fing das aber auf, und lieferte leicht mehr als sonst. Bester Tag war Mittwoch mit über 400€ Umsatz (davon 360€ in Deutschland). In Summe waren es diese Woche knapp über 1775€ über alle Marktplätze.

Kleine Krise

„Also Kevin, was war los?“ – Ich hab mir diese Woche mal „den Spaß“ gemacht und folgendes gemacht: Meinen Kontostand des Geschäftskontos genommen, davon den Startbetrag abgezogen der da war als ich mit FBA angefangen habe und dann alle Überweisungen von eigenen Konten herausgerechnet (z.B. Aufpolsterungen aka Eigenkapitalzuschüsse sowie Entnahmen).  Und?

Naja, da blieb am Ende nicht viel übrig. So 1,5k oder 2k. Und in Anbetracht der anstehenden Ausgaben für Zoll, Verpacken und Fracht von „Produkt 2“ steht da eigentlich ein Minus.

„ABER Kevin! Du hast doch den Warenwert in Amazonslager vergessen.“ – Stimmt. Sagen wir mal ich muss den zum Einkaufspreis abgeben (kaufmännische Vorsicht), dann stehe 12,5k zu Buche (wortwörtlich).

„Na, is doch dolle!“ – Naja, nicht so richtig. Ich mache FBA nun 111 Wochen lang, d.h. über zwei Jahre. Und noch immer kein Durchbruch. Im Endeffekt habe ich sowas wie 500€ Wert pro Woche generiert. Das ist definitiv nicht genug zum Leben. Ein nettes Hobby, mehr nicht.

[Korrektur]: Hier sind mir einige Fehler rein gerutscht. Erstmal war der Betrag nicht pro Woche sondern pro Monat gemeint. Außerdem hatte ich noch einen Rechenfehler gemacht und in Wahrheit habe ich eher 20k Buchwert generiert. Damit liegt die Wertschöpfung bei ca. 725€/Monat. Ist aber immer noch weit weg von „davon kann man leben“.

Umsatzmäßig bin ich aktuell auf Kurs für dieses Jahr und liege knapp unter der 80k Grenze. Ziehe ich davon Steuern ab bleiben ca. 65k stehen. Quer über alle Produkte bleiben da eventuell unterm Strich 15k übrig. Und die investiere ich allein schon wieder ins „Produkt 2“.  D.h. was?

  • Wer hier liest um heraus zu finden, wie er schnell reich wird, muss sich einen anderen Blog suchen. Ich kann euch den Weg nicht zeigen.
  • Lesson Learned: Finger weg von billigen Produkten. Der ROI ist zwar gut, aber bringt euch nicht aus der Hobby Ecke raus. Wenn der Löwe sein Potential damit verschwendet Mäuse zu jagen, wird er verhungern… Sucht euch Produkte die 25€ oder auch mal 40€ kosten. Baut lieber die Qualitätsmarke, anstatt die Schnäppchen-Marke.
  • Verschwendet keine Zeit Dinge nochmal zu überdenken um sie zu perfektionieren. Es dauert eh alles lange. „Gut genug“ ist gut genug. Lieber eine 80% Lösung verkauft als eine 100% Lösung fertig geplant haben.

Private Label

Produkt 1

Diese Woche hatte ich ein Telefongespräch mit einem potentiellen Lieferanten für das Produkt 1 der innerhalb der EU sitzt. Er hat mir Unterlagen zukommen lassen. Leider sind seine Preise auch keine Offenbarung und (nicht ganz zufällig) genau so groß wie die „Landed Cost“ der Amerikaner. Allerdings bietet er mir noch weitere Services an die ich eventuell für meine Kunden nutzen kann. Da ich diese Woche hauptberuflich extra eingespannt war, konnte ich da noch kein finales Urteil fällen.

Produkt 2

Mein Verpackungshersteller überraschte mich mit der Info, dass er nächste Woche Werksurlaub macht und ich die Verpackungen entweder noch diese Woche oder erst in 2 Wochen abholen kann. Aus beruflichen Gründen hieß dies für mich: Ich muss die Ware sofort abholen. Glücklicherweise ging das sehr leicht von der Hand und kostete mich nur knapp 2h Aufwand (ich hatte Urlaub an dem Tag und deshalb Zeit für sowas).

Außerdem habe ich die Labels für die Verpackungen bedrucken lassen können und da durchaus ein Schnäppchen gemacht. Die Druckerei die ich eigentlich für alle Drucke nutzen wollte konnte ein Format nicht drucken. Deshalb war ich gezwungen zu recherchieren und fand eine noch größere Druckerei direkt „um die Ecke“ – und die war auch noch günstiger.

Label und Verpackungen habe ich dann auch noch bei der Lebenshilfe abgeliefert bevor ich mich wieder auf Arbeit machte. Dort habe ich dann noch ein paar Samples an potentielle Kunden verteilt. – Also doch ne Menge geschafft.

Soweit von meiner Seite. Wie sieht es bei euch aus? Könntet ihr von eurem FBA Geschäft leben? Könnt ihr Geld raus ziehen, oder steckt ihr wie ich noch Geld rein? Habt ihr Tipps für mich, damit ich hier weiter voran komme? Schreibt mir dazu mal eure Gedanken in die Kommentare.