Versand durch Amazon #132 – Kundenkontakt

Hallo Leute und willkommen zurück zur 132ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs. Letzte Woche war die erste Woche meines Marketingmonats. Was das ist und was es bringt möchte ich euch kurz erklären. Zuerst ein Blick auf den …

Bericht zur Lage des Verkaufs

Diese Woche verlief stark! Dienstag allein kamen über 500€ Umsatz zusammen und am Donnerstag fast nochmal so viel. Insgesamt trug Deutschland über 1600€ allein bei. Italen schaffte es über die 200€ Marke und Frankreich fast über die 300€. Spanien und UK – waren auch noch da. Damit kamen in Summe fast 2200€ Umsatz zusammen. Das ist für mich eine gute Woche.

Marketingmonat

Wie in der Einleitung geschrieben, habe ich die nächsten 4 Wochen zu meinem „Marketingmonat“ erklärt. Ziel ist alle anderen Tätigkeiten auf das notwendige Minimum zu reduzieren und nur zu tun was Sales für mein neues Produkt verspricht. Das fängt beim Lernen an:

Auf dem Flug zurück aus London, habe ich mit einem Grundlagen Video zu Facebook Marketing angefangen. Dabei habe ich gemerkt, dass es doch etwas mehr ist als „einen Post schreiben und Bewerten“. Bezüglich der 4 Kompetenzstufen bin ich nun wohl Stufe 2 „bewusst inkompetent“… 😉

Die Woche habe ich dann mit zwei Aufgaben verbracht: Anschreiben (Email) von Großhändlern und Anschreiben (Amazon) meiner Kunden.

Bestandskunden: Mein Ziel hier ist erneute Käufe zu generieren oder aber Rezensionen. Ich habe dazu alle Verkäufe meines Produkts als Excelfile herunter geladen und die Kunden gruppiert nach „Stammkunden“ (haben mehr als 1x bestellt), „Großbesteller“ (haben mehr als 1 Einheit gekauft), „Business Kunden“ (wie der Name sagt) und „Alle Anderen“. Stammkunden scheinen von meinem Produkt überzeugt zu sein. Diese habe ich um ihre Meinung / Ideen für Verbesserungen gefragt. Ich habe das so formuliert, dass sie hoffentlich eine gewisse Wertschätzung dabei rüberkommt. Leute die mehrere Einheiten eingekauft haben, habe ich auf die größere Packungsgröße hingewiesen („hier können sie sparen!“). Bei den Businesskunden habe ich als Ziel weitere Käufe zu motivieren. Bei den restlichen Kunden ging es dann um weitere Kundenrezensionen.

Da wären wir auch schon bei einer Frage an euch: Kennt ihr funktionierende „Review-Generierungs-Methoden“? Gerade auch für das Ausland. Da habe ich noch 0 Reviews…

Großhändler: Hier ist mein Ziel Kontakt herzustellen um größere Mengen zu verkaufen. Bisher war meine Strategie diese: Suche nach Großhändlern via Google, Checke wie groß die sind, schreibe die kleineren mal via Mail an und versuche eine Antwort in irgend einer Form zu erhalten. Die größeren habe ich zur Seite gelegt um die Anzuschreiben, sobald ich weiß auf was die kleineren so achten. Gute Idee? Weiß ich nicht. Falls ihr hier Erfahrungen mit Großhändlern habt, bin ich sehr interessiert. Aus Facebook habe ich den Hinweis: Anrufen!

Was hat die Woche bisher gebracht? Noch nichts. Aber ich zieh das jetzt mal durch. Wenn ihr sonst noch Ideen habt, was ich machen kann um meine Sales zu steigern – immer her damit. Das passt alles zu meinem „Month of Marketing“.

Ich wünsche euch frohes schaffen und würde mich über Antworten und Hinweise zu den obigen Fragen sehr freuen.

8 Gedanken zu „Versand durch Amazon #132 – Kundenkontakt

  1. Florian

    Ist es denn überhaupt erlaubt, Kunden ohne Einverständnis einfach anzuschreiben? Mein letzter Stand ist, dass man irgendeine Form von Mehrwert in Bezug auf die Kundenbestellung liefern muss (z.B. eine Rechnung) und ich glaub selbst das war eine Grauzone.

    Wie ist hier dein Wissensstand, Kevin?

    Viele Grüße
    Florian

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    1. admin Beitragsautor

      Zu aller erst würde ich mal zwischen „Gefühltem Verstoß“ und „echtem Verstoß“ unterscheiden. Es gibt läute die fühlen sich zu unrecht angeschrieben, wenn ein Verkäufer sie bezüglich eines von ihnen gekauften Produkts anschreibt. Meiner Meinung nach habe ich hier ein berechtigtes Interesse und ich habe eine Beziehung zum Kunden durch den Kauf.
      Anders sieht es aus, wenn ich vergangene Kunden anschreibe um sie auf ein neues Produkt hinzuweisen was mit dem Urpsrünglichen nichts zu tun hat. Falls ihr hier andere Infos habt oder gar Richterrecht, bin ich da interessiert.

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  2. Sven

    Hallo Kevin,
    danke erstmal für die ausführliche und ehrliche Art deines Blogs!
    Mich als Anfänger würde interessieren, wie ich die Sache mit den Rechnungen angehen soll. Die Rechnungsanbieter sind für mich noch nicht lohnenswert, da ich noch ganz wenige Produkte verkaufe.
    Du hast früher deine Rechnungen selber und nur auf Anfrage geschrieben. Ist das so immer noch möglich? Und wie hast du das mit dem Steuerberater gehandhabt bzw. allgemein mit der Buchhaltung?

    Danke und weiterhin viel Erfolg!

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  3. Sven

    Danke für die schnelle Antwort.

    Ist dieser Service auch für die Kleinunternehmerregelung geeignet – ist ja ohne USt?

    Konnte leider nichts im Inet finden, sorry wenn ich nerve.

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    1. admin Beitragsautor

      hmmm…das weiß ich tatsächlich nicht. Der punkt ist, dass du für die Buchhaltung zu jedem Verkauf einen beleg benötigst. Ich würde dir empfehlen von anfang an mit einem Steuerberater/buchhalter zusammen zu arbeiten. Es gibt Berater die dir helfen das Ding von Anfang an korrekt aufzuziehen. z.B. Firma.de
      Im Osten (z.B. hier in Chemnitz) gibt es auch niedrigere Buchhaltungstarife als 75€ im Monat.
      Was ich empfehlen würde ist: Stell dir ein Budget auf was du bereit bist zu verlieren. z.B. 5000€ Davon kannst du die Gründung und Buchhaltung für das erste Jahr finanzieren (ca.1000€) und dann noch für 3000€ Ware kaufen und für 1000€ Marketing, Steuern etc. Nach einem Jahr hast du Infrastruktur da stehen und kannst entscheiden ob das Thema trägt. Idealerweise hast du genug einnahmen um das zweite Jahr zu machen. Nach zwei oder drei Jahren weißt du ob das ganze Ding was für dich ist, oder ob du lieber in eine andere Richtung gehst. Das Geschäftsziel einer Unternehmung zu ändern ist dann nicht mehr so schwierig. z.B. vertickst du alle Vorräte an andere Händler, machst einen Abschluss mit deinem Steuerberater und machst dann entweder den Laden zu oder aber fängst was anderes an (was einnahmen aus selbstständiger arbeit generiert).

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