Archiv der Kategorie: Private Label

Artikel die Infos über meine whitelabel Tätigkeiten enthalten.

Level Up

Versand durch Amazon #43: Level Up!

Willkommen zurück zur 43ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs. Erstmals kann ich vermelden, dass ich Verkäufer-Level 4 erreicht habe. Das heißt damit auch, dass es neue Rekorde zu vermelden gibt. Deshalb gibt es diese Woche wieder einen Monatsrückblick, den Stand der Private Label Dinge und natürlich was sonst noch geschah. Weiterlesen

Versand durch Amazon #39: Neue Horizonte

Hallo zurück zur 39ten Woche des Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche war richtig vollgestopft und hatte durchaus ein paar Highlights. Ich berichte zuerst vom Verlauf und was die Pläne für die zweite Jahreshälfte sind.

Erste Erfahrungen mit der Listingerstellung via Dateiupload

Als ich letztes Wochenende die Pakete bei meinen Eltern abgegeben habe (ich konnte sie selbst am Montag nicht zur Post bringen und konnte glücklicherweise das Problem so lösen. Dank an meine Mutter) waren bei diversen Artikeln die Bilder noch nicht online. Ich hatte hart priorisieren müssen und die Listings erstmal ohne Bilder erstellt. Die Rohbilder lagen jedoch schon auf meinem Rechner. Ich verbrachte also meine Freizeit vor dem Rechner um möglichst zügig die Produktbilder hochladen zu können. Gimp sei dank hatte ich nach 2 Tagen alle Bilder in allen Farbvarianten erstellt. Bei meinem Produkt wollte ich die Listings mit Varianten ausstatten. Mein Problem dabei war, dass im SellerCentral Interface keine Varianten zulässig/auswählbar waren. Als ich mich beim Support darüber beschwerte, verwies man mich auf den Dateiupload mit dem Hinweis, dass man so Varianten erstellen könne. Das ging tatsächlich nach einigem Hin- und Herprobieren. Allerdings ist der Upload keinesfalls bequem und auch nicht wirklich intuitiv zu nutzen. Ich hatte meine GTINs (welche ich vor einiger Zeit bei der GS1 gekauft hatte – siehe Hinweis unten) hinterlegt und als Typ im File auch GTIN angegeben. Der Upload schlug allerdings fehlt, denn 13 stellige GTINs werden bei Amazon noch immer als EAN bezeichnet. Nun gut… Als ich die Listings oben hatte, ging es daran die Bilder zu ergänzen. Das habe ich dann wieder im Seller Central Interface gemacht. Dabei fiel mir auf, dass beim Upload aus der Datei die Umlaute nicht richtig übernommen wurden. Anstatt nochmal mit der Datei rum zu fummeln habe ich alle Listings von Hand nochmal nach bearbeitet (nicht die Umlaute korrigiert, sondern die komplette Beschreibung + Attributtexte per Copy Paste überschrieben). Das war schon ganz schön mühsam, aber wenn sich die Artikel verkaufen, ist das alles egal.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die Woche war von den Verkäufen her eher durchschnittlich. Jedoch gab es verschiedene erfreuliche Momente. Zum einen überschritt ich an den letzten Tagen im Juni die 2000EUR Umsatz Marke deutlich und konnte so den zweit besten Monat bzgl Umsatz und den besten bezüglich verkaufter Einheiten verbuchen. Der Juli startete erst unterdurchschnittlich. Heute verkauften sich aber diverse Artikel so gut, dass ich im Juli wieder komplett auf (Rekord)Kurs bin. Mit dem heutigen Tag habe ich auch die 10.000EUR Umsatz Marke geknackt.
Aber es ging noch besser, denn eines der Amko Produkte, was bisher sehr viele Views aber keine Bestellungen bekommen hatte, verkaufte sich erstmalig. Noch besser wurde es, als gegen Mittag direkt zwei Bestellungen für das neue Varianten-Produkt herein kamen. Der Sonntag kann also durchaus als voller Erfolg gewertet werden. Das i-Tüpfelchen war, dass ich auch noch in Rekordzeit eine Nachschubsendung fertig gemacht habe (30 Artikel, 30 Min komplett). Allerdings muss ich mir etwas einfallen lassen. Ich baue zu viele solche Sendungen. Ich werde dazu übergehen müssen, größere Mengen einzuschicken. Aktuell warte ich auf eine Rabattaktion bei meinem Großhändler um wieder richtig zuzuschlagen.

Monatsrückblick

Der Juni war wie bereits geschrieben der Monat mit dem bisher zweitbesten Umsatz und den meisten verkauften Einheiten. Es gab nur einen 0er-Tag (relativ früh im Monat) dafür aber auch einen Tag mit 21 Einheiten und zwei Tage mit über 200EUR Umsatz. Anfang des Monats hatte ich mir das Ziel gesetzt die Anzahl meiner Listings zu verdoppeln und zwar mit 20-50EUR Artikeln. Ich konnte die Anzahl der Listings tatsächlich deutlich vergrößern. Zähle ich alle aktiven Parent-Listings habe ich die Anzahl von 16 auf 32 Listings vergrößert. Allerdings sind die Preise nur bei 9 Listings (meistens Varianten mit größeren Stückzahlen) größer 20EUR. Die Verkäufe aus den neuen Produkten sind bisher auch eher Überschaubar.

Wichtige News aus dem Amazon Universum

Amazon geht gegen Fake GTIN vor

Aktuell geht etwas Panik bei Amazon Händlern herum, welche ihre GTIN/EAN/Barcodes auf Ebay oder aus anderen zwielichtigen Quellen bezogen haben. Amazon beginnt die Eigentümer der benutzten Codes mit der GS1 Datenbank abzugleichen. Findet Amazon Unregelmäßigkeiten z.B. dass die Codes nicht bei GS1 registriert sind, habt Amazon die ASIN auf (entfernt das Listing). Mitunter können auch die Verkaufsprevilegien entzogen werden (d.h. der Händleraccount wird dicht gemacht). Wer nicht registrierte Codes verwendet hat, sollte sich dringend legale besorgen (siehe dieser Beitrag) und versuchen ein paralleles Listing anzulegen (mit korrekter EAN/GTIN) und diese dann via Seller Support verschmelzen.

Amazon erschwert in den USA Freund-Reviews

Wie mir Amko aus den USA mitteilt, wird Amazon zunehmend misstrauischer bei Reviews. Ob hier eine neue ausgefeilte SW im Hintergrund versucht Freundeskreise abzugleichen, oder einfach nur sehr strenge manuelle Aufsicht gefahren wird, ist unklar. Bisher scheint sich das Phänomen jedoch nicht auf Profi-Reviewer ausgebreitet zu haben. Im Bestcase handelt es sich nur um eine Anomalie/Zufall, im Worstcase bereitet Amazon gerade einen Schachzug vor die übermäßige Nutzung von Reviewclubs etc. einzudämmen (was neuen Sellern den Zugang erschweren würde).

Neue Horizonte – Private Label

Für das zweite Jahr möchte ich nun endlich das Thema Private Label angehen. Zwar habe ich bereits eigene Produkte im Portfolio die durch die Kooperation mit Amko zu Stande gekommen sind, jedoch fühlt sich das Ganze noch nicht nach „meinem Produkt“ an. Anstatt BSR Analysen zu fahren, wie dies bei einigen amerikanischen Websites empfohlen wird, hat mir Amko geraten mich auf Nischensuche zu begeben. Die Idee ist dabei folgende: Suche nach Nischen / Personengruppen mit spezifischen Interessen und wühl dich durch deren Medien/Magazine/Foren/Facebookgruppen. Such so nach Produkten. Wenn du was gefunden hast, checkst du dann gegen wie der Amazon Mark aussieht (viel Konkurrenz = schlecht) und wie die Sourcing Front aussieht (keine Hersteller = schlecht). Erste Einstiegspunkte könnten so z.B. die Hobbies von Freunden und Familie sein. Erste Ideen habe ich, jedoch muss ich das Thema Medien-Recherche hier noch durchführen. Ziel ist jedoch noch im dritten Quartal die erste Order nach Deutschland zu bekommen.

Seit von meiner Seite. Ich hoffe ihr seid bei der GS1 Aktion nicht betroffen und alles läuft glatt. Wie geht ihr an das Thema Private Label heran? Wie kommt ihr auf Produkt/Nischen-Ideen? Schreibt mir gern dazu was in die Kommentare.

 

Münzen

Versand durch Amazon #37: Alles wird gut

Hallo Leute und willkommen zum 37ten Logbucheintrag meiner Versand durch Amazon Reise.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Diese Woche sollte den Beweis bringen, dass meine Sourcing Aktion erfolgreich war. Tatsächlich konnte ich erste Verkäufe vermelden: 2 von 10 neuen Artikeln haben sich verkauft. Jedoch gab es nur wenige Verkäufe insgesamt. Grund zur Freunde gab jedoch der restliche Wochenverlauf. Meine anderen, alteingesessenen, Produkte haben deutlich mehr Interesse geweckt und am Ende stand die bisher zweitbeste Woche überhaupt zu Buche.  Ich werde nun wieder Sendungen an Amazon bauen müssen, denn mein Warenbestand schrumpft langsam beträchtlich. Bei einem Produkt (bei dem der nervige Konkurrent ebenfalls aktiv ist) bin ich freiwillig aus dem Preiskampf heraus gegangen um zu verhindern, dass ich „out of stock“ laufe.
Das gute Wochenergebnis hängt auch mit einer erneuten Schuhorder zusammen – wobei auch ohne diese die Woche sehr gut verlief.

Zurückbehaltene Summe

Zu Beginn der Woche sah das noch ganz anders aus, denn ich erhielt erneut eine Info, dass Amazon Geld einbehält um Retouren auszugleichen. Diesmal war ich leicht sauer, denn die letzten Wochen verliefen bezüglich Retouren doch ganz gut. Also habe ich eine Mail über das Kontaktformular an den Support geschickt (ich benutzte als Kurzbeschreibung/Betreff „Überprüfung des Verkäuferkontos / Rückstellung“) und fragte, wie lang das weiter gehen würde, und dass ich in den letzten Zahlungsperioden immer genug Guthaben auf dem Konto hatte um Retouren auszugleichen. Bereits am nächsten Tag wurde die Rückstellung aufgelöst und ich erhalte nun wieder das Geld direkt.

Private Label Arbeiten

Unter den neu zu Amazon geschickten Artikeln, befanden sich auch 2 private Label Artikel. Einer ist 1 : 1 von Amko gesourced, der andere ist von mir für den deutschen Markt angepasst (übersetzt) worden. Leider haben die Artikel noch keine Kunden angelockt.

Der dritte PL Artikel, den mir ebenfalls Amko geschickt hat, liegt noch auf Halde. Hier versuche ich gerade erstmalig via Amazon Flat-File (Excel/Spreadsheet) ein Produkt mit Varianten anzulegen. Interessant ist das deshalb, weil im Seller Central Interface für die Produktkategorie keine Varianten verfügbar sind. Der Support war allerdings der Meinung, dass man mit dem Flatfile auch dort Varianten erzeugen kann. Allerdings finde ich aktuell immer Themen um mich von dieser Aufgabe abzulenken. Ich lasse euch wissen, ob es funktioniert wie der Support behauptet hat.
Motivierend war einmal mehr die Mastermind Runde mit den internationalen Kollegen. Der eine hat gerade seine erste Lieferung in die USA fertig gestellt und hat auch schon den ersten Verkauf verzeichnen können, der Andere hatte das Problem, dass sein Produkt zu gut ging und er out of stock lief. Seine neue Lieferung ist diese Woche eingetroffen und die Verkäufe sind direkt von 0 auf 15 Stück pro Tag gesprungen (bei 10$ Gewinn pro Stück). Da will ich dieses Jahr auch noch hin.

Soweit von mir. Falls ihr auch eine Rückstellung von Amazon rein gedrückt bekommen habt, solltet ihr durchaus versuchen das Thema mal mit dem Seller Support zu besprechen. Ich hoffe der Artikel hat euch geholfen. Über Kommentare und Feedback würde ich mich sehr freuen.

Ostern 2016 Einblicke, Ausblicke, Rückblicke

Versand durch Amazon #25: Einblicke, Ausblicke, Rückblicke

Willkommen zum 25ten Logbucheintrag meiner Versand durch Amazon reise. Das Osterwochenende bringt Freizeit, aber was passiert eigentlich zu Ostern auf Amazon?

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die Woche startete sehr stark um dann deutlich abzuflachen. Überraschender Weise gab es trotz der Feiertage bei mir keinen Nuller-Tag, und das obwohl Wochenenden/arbeitsfreie Tage bei mir am wenigsten Umsatz bringen.

Rechtzeitig vor Ostern konnte ich ein Produkt abverkaufen, welches ich im Herbst mit Blick auf Ostern gekauft hatte. Da das Produkt aktuell nicht wieder angeschafft werden soll, gebe ich es mal Preis: polierte Steineier. Selbige lagen lange wie Stein (haha) im Lager. Aber zu Ostern gingen alle Sets weg. Der Gewinn war ok aber der Aufwand (Sets bauen kostet Zeit!) und das Handling schwerer Produkte war durchaus nachteilig. Ich würde nicht wirklich dazu raten dieses Produkt ins Portfolio aufzunehmen. Vor Allem, da man beim Einkauf nicht weis, ob die Eier alle gleich oder sehr verschieden aussehen.  Ich hatte damals alle Eier nach Farben sortiert und dann Sets so zusammen gestellt,  dass immer verschiedene Eier in einer Packung waren (hatte ich den Zeitaufwand erwähnt?). Bei mir war die Farbverteilung sehr ungleichmäßig und ich musste deshalb etwas kreativ werden. Ich erstellte deshalb nicht ein Set sondern verschieden große Sets. In Summe habe ich knapp 100 solcher Eier verkaufen können.

Erste Resultate von den Testprodukten

Die neuen Testprodukte sind seit etwas über einer Woche nun im Lager und ich kann abschätzen wie sie sich verkaufen. Aktuell würde „Gar nicht“ sehr gut passen. Gründe dafür sind nur teilweise klar. Bei einigen Testprodukten bin ich der erste Prime Verkäufer, jedoch gibt es andere, billigere Verkäufer ohne Prime, welche die Buybox besetzen. Hier muss ich vorsichtig den Preis senken bis Amazon mir die Buybox gönnt. Schade ist dies vor Allem deshalb, weil ich das Listing überhaupt erst repariert habe. Die vorherigen Verkäufer waren so schlampig, dass sie nicht mal ein Bild eingetragen hatten (und deshalb faktisch gar nicht gelistet waren). Erst durch mein Bild wird das Listing gefunden, dummerweise nun für den „falschen“ Verkäufer.
Bei einem anderen Listing habe ich ebenfalls mal durchgewischt und alles auf Vordermann gebracht. Fast alles. Denn den Titel konnte ich leider nicht selbst anpassen (bzw. meine Anpassungen wurden ignoriert). Ich habe dann gesehen, dass solche Änderungen über den Amazon Seller Support beantragt werden können. Die Dame da hat es leider im ersten Anlauf nicht richtig hinbekommen deshalb ist erstmal warten angesagt.
Zusammengefasst wurde ich aktuell sagen: 1. Der Preis spielt auch bei Prime eine Rolle und 2. sollte man bei Testprodukten solche wählen, welche noch gar nicht gelistet sind (EAN Code bei Amazon noch nicht gelistet).

Falls ihr Tips habt, wie man den Verkauf von 0815 Verbrauchsgütern (Topfuntersetzer, Servietten & Co) anstarten kann, dann schreibt mir gern unten einen Kommentar.

Private Label Fortschritte

Eines der Produkte, welche ich mit Amko (Amerikanischer Mastermind Kollege) sourcen möchte, bedarf einer Übersetzung für den deutschen Markt. Leider stellte sich heraus, dass ich seine Vorlage nicht einfach verwenden kann, da das Dateiformat nur mit teuren Adobe-Tools zu bearbeiten war. Ich entschied mich eine eigene Variante von Grund auf neu zu erstellen. Ein Tip an alle die saklierbare Vektor-Grafiken erstellen wollen: Inkscape ist kostenlos und sehr gut geeignet.

Beim Youtube glotzen (ich muss das so abschlägig schreiben. Leider verschwende ich mittlerweile vie zu viel Zeit bei Youtube. 🙁 ) lief mir plötzlich eine neue Erfindung über den Weg bei der ich einfach nur „will ich haben!“ dachte. Gut, dass passiert häufiger, aber diesmal war es ein Produkt < 50$.
Was macht man als FBAler?
Na?
Richtig, man recherchiert auf Alibaba ob es Produzenten für das Ding gibt! Ja gibt es. Und in den USA gibt es das Produkt auch bei Amazon. Aber Europa muss noch beglückt werden. Also bestellen und los!? Naja. Erstmal muss ich rausfinden ob da Patente dran kleben. Eventuell wird das auch ganz verzwickt, denn bei den Amis habe ich gelesen, dass die Chinesen selbst die Patente halten würden. Ob das vertrauenswürdig ist?

Hat von euch jemand  Erfahrung mit Patentrecherche? Für Hinweise bin ich gern offen. Die Grundlagen mit PIZ (PatentInformationsZentrum) und Depatisnet (Webseite zur Recherche vom DPMA) kenne ich. Aber was kostet eine professionelle Recherche? Wie lang dauert sowas? Finden die Patente, welche im Ausland registriert sind? Sind die für uns relevant?

Gute Woche trotz Grippe

Versand durch Amazon #23: Gute Woche trotz Grippe

Hallo Leute und willkommen zurück zur nunmehr 23ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Ab ca. Mitte der Woche hat es mich erwischt und spätestens ab Freitag war ich offiziell krank. Und was passiert mit einem FBA Geschäft wenn man krank ist? Genau: Rekordverkäufe. WTF!?

Bericht zur Lage des Verkaufs

Diese Woche war verkaufstechnisch wirklich Klasse, und das obwohl ich am Samstag, quasi traditionell, nichts verkauft habe. Am Donnerstag jedoch wurden sagenhafte 13 Bestellungen abgegeben – soviel wie noch nie. Auch einige nur schwer verkäufliche Artikel sind dabei gewesen und natürlich auch meine Dauerbrenner.
Das Angenehme am FBA Handel (insbesondere wenn man krank wird) ist, dass man nicht selbst aktiv werden muss. Es gibt faktisch nur 3 Tätigkeiten die eure Aufmerksamkeit erfordern:

  1. Neue Waren suchen und bei Amazon listen (kann man auch mal auf später verschieben)
  2. Auslaufenden Bestand auffüllen (kann man ein paar Tage verschieben)
  3. Rechnungsanforderungen bearbeiten (sollte man pronto erledigen!)

Glücklicherweise habe ich 1. schon letzte Woche gemacht und 3. liegt aktuell nicht an. Bleibt nur noch 2. Warenbestand auffüllen.

Arbitrage Geschäft

Nach den guten Verkäufen der Woche stellt sich ein Problem:  Nachschub muss ran. Ich werde also noch heute Abend eine Sendung fertig machen müssen. Glücklicherweise ist der Großteil der Arbeit bereits getan. 3/4 einer Sendung liegt bereits fertig etikettiert in meiner Wohnung, in meinem Kofferraum liegt noch mehr Ware die etikettiert werden will. Beim Kauf dieser Ware habe ich mir eine Faustregel überlegt. Letzte Woche gab es bei meinem Großhändler ein „Superwochenende“ mit extra Rabatt auf alle Waren.

Faustregel: Wenn du eine günstige Quelle für ein Produkt, was sich sicher verkauft, gefunden hast und jemand bietet dir beim Sourcing einen zusätzlichen Rabatt, dann kauf mehr als üblich (aber nur soviel wie du auch sicher los wirst).

Klingt logisch, oder? Ich war letzte Woche etwas zu vorsichtig und hätte problemlos dick einsteigen können. Ich mache auch mit dem Normalpreis Gewinn, aber der Rabatt ist quasi geschenktes Geld. Letzte Woche hatte meinen Bestseller gekauft obwohl ich das nicht vorhatte. Ich hätte aber problemlos auch die 3-4 fache Menge kaufen können, denn das Produkt liegt nicht lange herum. Die Chancen standen sehr gut, dass ich nach 6 Monaten garantiert alles verkauft hätte. Wahrscheinlich sogar schon nach 2 Monaten. Das nennt man Opportunity Costs.

GS1 Registrierung

Größte Neuigkeit in diesem Bereich, und sicherlich auch hilfreich für meine private Label Ziele: Ich habe mich bei der GS1 registriert um eigene Produktcodes/Barcodes vergeben zu können.
Wer bei der GS1 nach verschiedenen Preisstaffeln checkt wird schnell ungläubig abwinken. Die jährlichen Gebühren und kosten pro Zahlenraum sind schon recht beachtlich. Für größere Firmen, ich denke da an Aldi, Edeka oder C&A, ist das sicher kein Problem. Aber als Startup sich auf 230EUR pro Jahr einzulassen ist auf jedem Fall kein Pappenstiel.  Die GS1 ist dabei das Gremium welches den Zahlenraum für Barcodes festlegt und dem die Zahlen sozusagen „gehören“. Vergeben werden nur Nutzungslizensen. In den AGBs von GS1 steht nun auch, dass eine Weitergabe/Sublizensierung der Nummerkreise nicht erlaubt ist. Dadurch gibt es faktisch kaum eine Möglichkeit wie Alternative-EAN-Websiten solche Codes vergeben können. Begrüßenswert wäre hier wohl wirklich eine gerichtliche Klärung. Denn die Konkurrenzwebseiten haben insbesondere für Startups/Kleinunternehmer die deutlich besseren Gebührenstrukturen. Nun gibt es hier aber einen inoffiziellen Weg doch billiger an Codes zu kommen. Und zwar bietet die GS1 auf Nachfrage (mitunter auch mehrfacher Nachfrage!) ein Kleinstpaket für Unternehmen mit weniger als 100.000EUR Umsatz an. Man erhält für einmalig 49EUR + jährlich 150EUR dann einen Nummernkreis für 100 GTINs.
In meinem Fall hat mir der Servicemitarbeiter erst das Angebot unterbreitet als ich ihm mitteilte, dass ein befreundeter Händler ein solches erhalten hatte. Wir sind ja alle Freunde…
Trauriger Fakt am Rande: Wenn man den Antrag vorab als PDF/Bild per Mail schickt, muss das Bild sehr hell und kontraststark sein. Wieso? Achtung festhalten:
Weil es ausgedruckt wird um dann eingescannt zu werden … Willkommen im 21ten Jahrhundert…

Ich habe mich also auf die helle (aber teure) Seite der Macht begeben und werden meine ersten eigenen Barcodes für diverse Sets verwenden, die ich bauen möchte.

Private Label

Aktuell mache ich mich mit den potentiellen Produkten vertraut, welche ich in Kooperation mit meinem amerikanischen Mastermind Kollegen in Europa verkaufen möchte. Amko (kurz für amerikanischer Mastermind Kollege) hat mir ein „Produktsheet“ geschickt was mich durchaus beeindruckt hat. Es ist ein Excelsheet, welches nahezug alle Fragen zu besagtem Produkt erklärt. Neben den üblichen Kostenkalkulationen stehen auch Keywords, Searchterms, Marketing infos etc. in diesem Sheet. Alleine aus diesem kleinen Tool kann ich schon wieder eine Menge lernen. (Und es zeigt, dass die gesamte Wirtschaft – vom Börsenunternehmen bis zum Amazonhändler – von einem Tool abhängt: Excel)

Soweit von mir. Bleibt gesund und lasst mich wissen was euch bewegt. Ich freue mich über eure Kommentare.

Versand durch Amazon #22: Auf der Achterbahn

Hey Leute, willkommen zur Woche 22 meines Versand durch Amazon Logbuchs. In meinem Fall ist das FBA Geschäft echt eine Achterbahnfahrt. Ein sehr willkommener Moment war dabei sicher die Erwähnung durch Philip Kleuden von privatelabeljourney.de in der Top 10 Liste der deutschen FBA Blogs.
Diese Woche könnte Rückblickend auch aus anderen Gründen echt entscheidend werden. Aber zuerst ein Blick auf den

Bericht zur Lage des Verkaufs

Meine Stimmung reflektiert die wöchentlichen Verkäufe recht gut. Und meine Stimmung war diese Woche wieder deutlich besser. So konnte ich diese Woche auch fast 290EUR Umsatz vermelden, was mehr als 3x so viel ist wie in der letzten Woche. Die etwas schlechter verkäuflichen Produkte bewegen sich aktuell auch kontinuierlich aus dem Lager, wenn auch seeeeeeehr langsam. Bei meinen Schuhen (Altbestände meines früheren Webshops) passiert aktuell gar nichts. Eventuell muss ich da nochmal deutlichere Preisnachlässe gewähren um die durch die Tür zu bekommen.

Arbitrage Strategie

Letzte Woche hatte ich angekündigt, dass ich mehr Produkte aus dem Arbitrage Handel testen möchte. Diese Woche bin ich direkt losgezogen und habe 3 weitere Produkte eingekauft und werde versuchen diese bei Amazon verkauft zu bekommen. Außerdem bietet sich eines der Produkte an im Bundle mit einem anderen meiner Produkte verkauft zu werden. Dies werde ich ebenfalls ausprobieren, mit der Chance preislich etwas höher zu kommen und damit den Einfluss der Gebühren als Fixkosten im FBA Geschäft zu mildern. Ein potentielles Arbitrage Produkt, welches im Einkauf ca. 0,70 EUR kostet und im Verkauf für ca. 7,95 EUR, konnte ich leider nicht erhaschen, da es bei meiner Bestellung schon wieder vergriffen war. Aber man sieht daran, dass sich immer wieder  Chancen auftun – jedenfalls wenn man schnell ist.

Nach dem ich vom Einkauf zurück kam, stapelte sich die Ware in meinem Flur recht ansehnlich:

Flur eines FBA Händlers

Ware über Ware

Private Label Strategie

Letzte Woche war noch keine Info verfügbar, was es kosten würde mein Produkt auf Eignung/Verträglichkeit mit Nahrungsmitteln zu testen.  Mittlerweile hat sich eine Firma zurück gemeldet. Diese hat mich interessanterweise an ihr chinesisches Labor weiter geleitet und dort hat man mir eine Preisliste für ca. 20 verschiedene Tests geliefert. Jeder Test kostet ca. 650-1000€. Nun ist fraglich, ob ich alle Tests benötige oder ein subset der Tests. Jedoch war mir in Anbetracht dieser Preise bereits klar, dass das Produkt gerade eben stirbt. Ich versuche noch mehr Infos heraus zu bekommen, aber das hat mehr mit meiner Neugier und weniger mit dem Private Label Geschäft zu tun.

Dann also wieder Moll-Stimmung? Nicht wirklich. Ich hatte das Problem mit meinem amerikanischen FBA Kollegen aus meiner Mastermind Runde besprochen. Er ist gerade dabei sein erfolgreiches US-FBA-Geschäft nach Europa zu expandieren. Jedoch hat er ein Problem mit fremdsprachlichen Amazon Zweigen. Da er aus der Mastermindrunde heraus wusste, wie ich Ticke bot er mir eine Zusammenarbeit an. Der Vorteil für mich: Sourcing wird deutlich vereinfacht und die Produkte sind zumindest durch andere Märkte bereits validiert. Nachteil: Falls die Produkte gut laufen ist eine Expansion in andere Amazon-Zweige nicht möglich. So ganz Ponyhof ist das Ganze allerdings nicht. Den auch wenn mein Kollege extrem hilfsbereit ist, so heißt das ja nicht, dass er nach getaner Arbeit nicht das Listing übernimmt. Aktuell sieht es nicht danach aus, jedoch ist „kaufmännische Vorsicht“ angebracht.

Soweit von mir. Wie geht es bei euch voran? Seid ihr auch auf solche einer Achterbahnfahrt wie ich? Ist das normal oder mache ich etwas falsch? Bei den Amis scheint ja jeder 5000 Artikel im ersten Monat zu verkaufen oder über Nacht seinen ganzen Bestand zu verkaufen und kurz vor dem Sprung zum Walmart-Partner zu sein.

Markteintrittsbarriere

Versand durch Amazon #21: Markteintrittsbarriere

Hallo zum 21ten Versand durch Amazon Logbucheintrag. Letzte Woche ging es noch um kontinuierliche Fortschritte, diese Woche ist eher das Gegenteil der Fall. Doch zuerst der

Bericht zur Lage des Verkaufs

Eine unterdurchschnittliche Woche geht zu Ende. Sie endet wie sie begann: Mit einem 0-Tag. Keine Verkäufe am letzten Montag und auch heute noch keine Verkäufe. Leider waren auch die restlichen Tage nicht besonders toll, so konnte ich in Summe nur 9 Verkäufe diese Woche melden (letzte Woche: 27!).

Private Label Projekt

Diese Woche wollte ich zur Tat schreiten und die finalen Verhandlungen mit meinem Hersteller der Wahl abhalten. Am Dienstagmorgen kam es dann zum Skype-Chat. Ich hatte die Hoffnung, dass wenn ich der MOQ  zustimme, ich eventuell etwas Gegenlieben bezüglich Verpackung oder verschiedene Designs erhalten könnte. Pustekuchen. Mein Gegenüber ließ mich ständig abblitzen. „MOQ ist nicht verhandelbar.“, „MOQ gilt pro Design“, „Custom Packaging gibt es erst ab einem 40ft HQ Container“. Wow. Mein Plan mittels einem Set am Markt ein besseres Angebot zu einem höheren Preis anzubieten war so erstmal gestorben. Der Hersteller war nicht bereit Sets zu verpacken, außer ich ordere einen ganzen Container. Klar könnte ich noch einen weiteren Dienstleister zwischenschalten um die Sets zu erstellen aber ich war erstmal bedient.

Am Abend checkte ich dann nochmal Amazon und diverse Konkurrenz-Webseiten. Bei einigen fiel mir auf, dass dort eine Erklärung zur Eignung des Produkts mit EU Vorschriften zum Download stand. Ich fing an weiter zu googeln und fand was vor zwei Wochen ein Leser in meinem Blog bereits erwähnte: Da mein Produkt mit Lebensmitteln in Kontakt kommt bin ich nicht nur als Importeur in der Produkthaftung, sondern ich muss auch noch nachweisen, dass mein Produkt keine schädlichen Stoffe enthält bzw. an die Nahrung abgibt. Bis ich Antwort von einem Testlabor habe was eine solche Untersuchung kostet, liegt die Beschaffung erst einmal auf Eis. Der chinesische Hersteller hat zwar eine US FDA-Zulassung, jedoch nichts bezüglich EU-Recht. Falls die Kosten für den Test/Zertifizierung zu hoch werden, muss ich wohl wieder zurück auf Los und schauen ob ich ein anderes Produkt finden kann. Aktuell stehe ich auf dem Standpunkt: „Lieber bei 100EUR + x-Stunden aussteigen, als wenn die Fracht im Hafen liegt und 3000EUR bezahlt sind merken dass die Ware nicht in Umlauf gebracht werden darf.“

Wenn man ein etwas größerer Player ist, ist das sicherlich kein Problem einen Berater für ein paar Tausender mit einzubeziehen und den mit dem initialen Import zu betrauen. Aktuell weiß ich noch nicht einmal ob es solche Berater gibt (bestimmt!) und was die nehmen. Liegt aber sicherlich oberhalb meines geplanten Investments.

Wie geht es weiter?

Ich benötige noch eine Rückmeldung von den Labors bzgl. Kosten für Produkttests/Zertifizierung. Alternativ muss ich mich schon Mal um eine neue Nische kümmern.

Was bisher relativ gut läuft (für den Aufwand den ich rein stecke) ist mein Arbitrage-Handel (hauptsächlich Online-Arbitrage). Wenn ich mehr Produkte finde/teste und die Gewinner nachkaufe, die Verlierer aussortiere sollte ich so auch in der Lage sein den nächsten FBA-Level zu erreichen. Soweit erstmal von mir.

Über euer Feedback würde ich mich freuen. Ich würde euch gerne von einem tollen Produkt-Launch mit tausenden Euro Net-Profit in der ersten Woche berichten. Aktuell sieht es aber eher danach aus, dass ich weiter kleine Brötchen backen muss.

Kontinuierliche Fortschritte

Versand durch Amazon #20: Kontinuierliche Fortschritte

Hallo Leute zum nunmehr 20ten Versand durch Amazon Logbucheintrag. Letzte Woche habe ich meine Todoliste vorgestellt und diese Woche möchte ich euch ein Update dazu geben.
Doch zuvor ein Blick auf den

Bericht zur Lage des Verkaufs

Diese Woche kann ich vermelden an jedem Tag Verkäufe getätigt zu haben. Samstag war mal wieder knapp mit einer Bestellung, aber so sind halt die Wochenendtage bei mir. Diese Woche hatte ich ca. 50% mehr Bestellungen als letzte Woche und auch der Umsatz ist knapp 1/3 höher als letzte Woche.
Einer meiner best verkäuflichen Artikel geht in absehbarer Zeit zur Neige. Alle meine bisherigen Zulieferer hatte keinen Nachschub mehr. Durch Zufall konnte ich einen Konkurrenten finden, der ein sehr schlecht laufendes Listing mit dem selben Produkt hatte. Ich schickte ihm eine Mail und offerierte ihm das Produkt komplett abzukaufen, allerdings zu einem sehr geringen Preis. Er konnte so sein Invest zurück bekommen und ich hatte mehr Nachschub. Der Deal kam nach etwas hin und her auch genau so zu Stande.

Private Label Fortschritte

Diese Woche habe ich ein detailliertes Angebot von einem Frachtdienstleister bekommen. Ich kann nun ungefähr abschätzen, was der Komplettpreis für Fracht, Zoll, Verladen, Transport etc. ist. Mein Amerikanischer FBA Kollege rechnet nebenbei immer mit einem 100% Aufschlag auf den Kaufpreis. In meinem Fall sind es ca. 50% (zzgl. EUSt). Ich habe parallel noch Anfragen bei anderen Dienstleistern laufen, was mir hoffentlich einen ersten klitzekleinen Einblick in die Transportpreise am Markt bietet.

Des weiteren habe ich lange an einer eMail an meinen Supplier in China gearbeitet und alle Punkte zusammen getragen, die ich mit ihm besprechen möchte. Ich glaube aber es wird besser sein, wenn ich die Mail in Form eines Skype-Chats mit ihm abarbeite. Insbesondere das Thema Verpackung und Labeling ist diesbezüglich wichtig.

Dann hatte mich letzte Woche ein Leser auf das Thema Produkthaftung aufmerksam gemacht. Auch da bin ich am recherchieren. Als Importeur/Erstinverkehrbringer ist man in Deutschland haftbar für die Produkte die man in Umlauf bringt. Hier kommen Dinge wie Produkttests zur Prävention und Produkthaftpflichtversicherungen zur finanziellen Absicherung ins Spiel. Eventuell kann hier die EU helfend beispringen: Testlabors müssen nicht zwingend in Deutschland stehen um nach EU Recht prüfen zu können. Ich kann mir vorstellen, dass es außerhalb Deutschlands günstige Prüfdienste gibt die einen vollwertigen Test machen können. Falls jemand von euch bereits Erfahrungen in Sachen Produkttests (chemische Analysen, Tauglichkeitstests etc) gemacht hat, wäre ich sehr interessiert.

Des weiteren habe ich an einem Produktflyer/Infoblatt gearbeitet, welches ein Bild (3D Rendering) meines Produkts zeigt. Ich möchte dies nutzen um bei möglichen „Großkunden“, d.h. Kunden welche absehbar die 10fache Menge oder mehr von meinem Produkt kaufen könnten, vorstellig zu werden. Ich hoffe dadurch die ein oder andere Vorbestellung zu erzielen um so mein Risiko beim Import zu verringern.

Für die nächste Woche steht bei mir an:

  • Absprache mit Lieferanten
  • Design der Produktverpackung

Habt ihr Anmerkungen zu meinem Private Label Projekt? Habe ich etwas vergessen/übersehen? Wo steht ihr mit eurem Projekt? Lasst es mich in den Kommentaren wissen.