Archiv für das Jahr: 2018

Versand durch Amazon #119: Zug um Zug

Hallo Leute, willkommen zurück zur 119ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche war eine gute Woche aus verschiedenen Gründen. Einer davon war, dass die Verkäufe wieder anliefen.

Bericht zur Lage des Verkaufs

In meinem letzten Bericht kamen insgesamt nur deprimierenden 900€ zusammen. Diese Woche war wieder eine normale Arbeitswoche und meine Verkäufe zogen wieder an. Deutschland brachte allein über 1600€ ein. Auch in Frankreich lief es wieder deutlich besser. Mit über 350€ Umsatz war dies der stärkste ausländische Marktplatz, diesmal vor Spanien mit 220€. Italien und UK brachten zusammen 110€ ein, was dann die Gesamtsumme von knapp über 2300€ ergibt. Deutlich besser! Darauf gilt es aufzubauen.

Private Label Produkt #2

PENG: Verstoß gegen das Markenrecht!

Als ich meine verschiedenen Marktplätze durch sah, bemerkte ich plötzlich die kleine rote Flagge in der Ecke. Huch? Ich sah eine italienische Nachricht – ein etwas längerer Text. Ich warf ihn in Google Translate und war geschockt! Der größte Hersteller eines ähnlichen Produkts warf mir eine Copyright Verletzung vor! Amazon gab mir 2 Tage mich zu äußern. Ich laß die Nachricht 4 Tage später… Ich checkte die URL des Produkts und „404 – Artikel nicht gefunden“

SHIT! Was ist denn da passiert!? Ich laß mir nochmal genau meinen Listingtext durch und hatte schnell einen bösen Verdacht. Bei der Übersetzung meines Listings ins Italienische, nutzte der Übersetzer den Markennamen des Platzhirsches mehrfach. Wieso? Es gibt produkte die Synonyme sind für die Produktklasse. Beispiele sind „googeln“ oder „Tesa Film“. Dummerweise nutzte der Übersetzer den Markennamen nicht vergleichend sondern so, dass der Kunde den Eindruck erhalten könnte mein Produkt sei eine Variante des Produkts des Platzhirsches. Die Beschwerde war also berechtigt. Ich aktualisierte sofort die Übersetzungen und nutzte einen generischeren Begriff. Aus Sicherheitsgründen ersetzte ich auch in den anderen Listings den Markennamen (dort hatte ich ihn aber vergleichend benutzt: „Anders als XXX ist AAA besser geeignet für Bla“).

Danach setzte ich ein Schreiben an Amazon auf. Ich gestand ein, dass die Übersetzung den Markennamen des Konkurrenten ungerechtfertigt verwendet hatte. Weiterhin, dass ich das Listing korrigiert habe und ich im gleichen Zuge auch alle Listings der anderen Marktplätze überarbeitet habe. Schlussendlich bat ich Amazon darum das Listing zu prüfen und wieder frei zu schalten, da mein Produkt ein eigenständiges Produkt mit einzigartigen Features ist, welches den italienischen Kunden nicht vorenthalten werden sollte.

Nach 2 Tagen war das Produkt wieder online! Puh…. Also Leute: Aufpassen!

„Die Frohe Botschaft unters Volk bringen“

Genau dass ist aktuell auf der Agenda. Ich muss potentielle Kunden zu meinem Produkt lenken und ich benötige Reviews. Idealerweise erst ein paar Reviews dann Menschen auf den Listings.

Glücklicherweise gab es Interessenten die mein Produkt ausprobieren wollten und die motiviert waren ein Review zu schreiben. Danke dafür! (Es ist dabei von Vorteil potentielle Kunden zu kennen – is eh klar.) Leider war der Rücklauf auf meine bisherige Bitte „Probiert die Dinger aus. Gebt mir Feedback und büdde büdde schreibt ein Review“ nicht so dicke wahrgenommen worden. Da muss ich nochmal nachfassen und etwas mehr betteln („büdde büdde büdde“… Leben eines Amazonhändlers).

Da ich Kontaktdaten von einigen potentiellen Kunden in Firmen ermitteln konnte, habe ich auch diese angeschrieben und denen mein Produkt vorgestellt. Dabei half es, dass ich zumindest eine thematische Verbindung zu den Empfängern hatte, und sie entsprechend (hoffentlich) zielgruppengerecht angesprochen habe.

Was noch aussteht sind die „Big Players“. Ich habe ein paar Marktteilnehmer identifiziert die potentiell 10-20x mehr ordern könnten, als die anderen Kunden. Diese werde ich gezielter ansprechen. Diesen Kunden werde ich nicht einfach nur schreiben „Schaut mal auf Amazon“ sondern von Anfang an anbieten Bulk Orders zu platzieren.

Sonstiges

Jahresanfang bedeutet auch „Standardtasks“. Denkt daran eure Verpackungen zu lizenzieren und natürlich eure Q4-Steuersachen fertig zu machen. Das Verpackungsthema ist allerdings etwas ärgerlicher, wenn man international exportiert. Die EU hat den Versandhandel da wohl nicht wirklich im Blick gehabt. Mein aktueller Stand ist, dass man in jedem Land in das man verkauft ein Duales System lizenzieren muss. Falls ihr hierzu Infos habt (z.B. ob es Anbieter für Europaweite! Lizenzen gibt) dann schreibt mal unten was dazu. Das Thema betrifft mal wieder alle Händler und ist deshalb etwas Diskussion wert.

Der Blog läuft mittlerweile wieder stabil und ich habe mich entschlossen auch den WP Backupservice mir zu leisten, damit FBAinGermany.com nicht mal „versehentlich“ verloren geht. Wer das dufte findet und den Blog unterstützen möchte kann dies z.B. durch den Einkauf bei Amazon tun. Einfach einen Affiliate-Link aus z.B. den Buchempfehlungen nutzen. Andere Möglichkeiten stehen im Impressum. Ansonsten bitte ich euch wie immer: Spread it like Butter! 😉

 

Versand durch Amazon #118: Zielarbeit und Organisatorisches

Hallo Leute und willkommen zurück. Dieser Logbucheintrag ist wieder etwas kürzer. Die letzten Tage meines Urlaubs war ich damit beschäftigt ein neues Auto zu kaufen. Das hat alles in allem ca. 2-3Tage Zeit gekostet, und mir einen Trip quer durch die Republik beschert. Die restliche Zeit wurde mit Planung und Zielen verbracht.  Weiterlesen

Versand durch Amazon #116/117: Happy New Year und Jahresrückblick

Hallo Leute! Ich hoffe ihr hattet schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Es zeigt sich, dass ich Probleme habe im Urlaub meinen Blog zu pflegen. Ich bitte um Nachsicht. Zumindest sollte er jetzt besser erreichbar sein, da ich das Hosting-Paket vergrößert habe.

Bei mir hat sich in den letzten beiden Wochen dann doch noch einiges getan und ich möchte euch gern auf den aktuellen Stand bringen. Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch einen Jahresrückblick zu machen. Also viel zu tun!

Private Label Update

Produkt 2 – das neue Produkt geht online

Kurz vor Weihnachten war es dann endlich soweit: Meine Ladung wurde abgeholt und zu Amazon gefahren! Was für eine Geschichte. Am Freitag vor Weihnachten holte ich von der Lebenshilfe die übrig gebliebenen Verpackungen, Aufkleber und Warenreste ab. Ich sah dann erstmals auch die letzte Verpackungform, auf die wir so lange gewartet hatten. Mit der im Gepäck ging es zurück in meine Wohnung wo ich schnell noch Fotos mit eben dieser Verpackung machte.

Nun war die Ware auf dem Weg, aber die Listings noch „Rohlinge“. Am zweiten Weihnachtsfeiertag (ich bin Gebürtiger Erzgebirgler, da wird zu Weihnachten nicht gearbeitet), arbeitete ich an den Listings. Kurz vor Weihnachten hatte ich noch auf Fiverr (hier könnt ihr euch einen anlegen) einen Auftrag zum Copywriting (in English) geschrieben. Ich schnürte ein Paket mit allen Infos und Links die hilfreich sein könnten: Wer sind die Kunden, was wollen die Kunden, wie kaufen die verschiedenen Kunden ein und wie sieht ihr Arbeitsalltag aus? Ich war positiv angetan vom Endergebnis und lud das Listing direkt hoch. Da ich alles im alten Jahr fertig haben wollte, ging es diesmal schlag auf schlag. Ich buchte Übersetzungen ins Italienische und Spanische auf Fiverr (französisch fehlt mir noch…). Wobei ich nicht einfach 1zu1 Übersetzungen wollte, sondern Keyword Research + einfügen der Keywords in die Übersetzung.

Ich hatte in der Zwischenzeit ein paar Anfragen von potentiellen Kunden und Bekannten zu meinem Produkt erhalten und habe diese über den Fortgang des Projekts informiert. natürlich inklusive Link und der Bitte mir gern einen Review zu hinterlassen. Ich hoffe auf diese Art zumindest ein paar Reviews ergattern zu können.

Produkt 1 gibt es auch noch

Während ich mit Produkt 2 beschäftigt war, lief eine Nachbestellung von Produkt 1 durch. Diesmal wurde in Deutschland bestellt, was das Frachtthema vereinfachte. Allerdings sind die Einkaufskosten höher, so dass ich am Ende nicht wirklich besser da stehe.

Rückblick auf das Jahr 2017

Am Anfang des Jahres hatte ich mir selbst ein paar Ziele gesteckt. Schauen wir mal wo ich gelandet bin:

  • Ich werde zum Jahresende 2017 den FBA-Level 5 mindestens zwei Mal erreicht haben.
    Mit meiner aktuellen Marge muss ich dazu ca. 12.000 EUR Umsatz machen, was eine Verdopplung zu heute darstellt.
  • Insgesamt werde ich mehr als 75.000 EUR Umsatz machen. Um dies zu erreichen muss ich neue Produkte verkaufen, denn die aktuellen werden nicht mehr viel Steigerungspotential haben.
  • Ich werde ein selbst entwickeltes Private Label Produkt verkaufen.
  • Ich werde die anderen mit Amko entwickelten Produkte verkaufen.
  • Ich werde an Fachmessen teilnehmen um Produktideen zu bekommen.

Fangen wir mal mit den Nebenzielen an:

  • An Fachmessen habe ich teilgenommen. Wobei der Plural falsch ist. Ich habe eine Messe besucht sowie eine Konferenz. Die Messe hat sich gelohnt, da ich seit dem über die nötigen Connections und Produktideen verfüge.
  • Die anderen Amko Produkte habe ich nicht verkauft. Das PL-Projekt hat mich zu sehr in Beschlag genommen…
  • Ich habe ein selbst entwickeltes Produkt auf Amazon. Verkauft habe ich keines, da ich einem Kollegen ein Testset geschenkt habe, obwohl er mir eines abkaufen wollte.

Hauptziel war „Level-5“ und „75.000 Umsatz“. Wer die Monate verfolgt hat weiß, dass ich Level 5 nicht erreicht habe. Aber wie sieht es mit dem Umsatz aus?

Und der 75k Umsatz? In 2017 habe ich in Deutschland 55.000€ Umsatz gemacht. Das europäische Ausland brachte nochmals 31.000€ Umsatz ein. Dabei waren Italien und Frankreich mit jeweils knapp unter 12.000€ Umsatz die Haupttreiber. Mit insgesamt 86.000€ Umsatz ist das Ziel erfüllt. Interessant war, dass die Einnahmen zu 61% aus meinem ersten Private Label Produkt stammen. Meine Einschätzung, dass da eigentlich nicht mehr zu holen ist, war also falsch – zum Glück.

Meine Effektivität bei der Einfügung von Produkt #2 war alles andere als Optimal. Es verging sehr viel Zeit ohne echten Fortschritt. Durch direktere Kommunikation (persönliches Treffen oder zumindest Telefon) mit den Beteiligten hätte mehr Zeit gespart werden können. Aber wie geht es nun weiter?

Ziele 2018

Da ich Produkt #2 noch gar nicht wirklich verkauft habe, ist allein dadurch Luft nach oben. Ich möchte also mit PL-Produkt #2 auf das bisherige aufsatteln. Dazu möchte ich den gesamten Warenbestand mindestens 1x umschlagen, was 40k bedeuten würde. Mein Ziel ist es aber mittelfristig 10k Profit pro Monat machen zu können. Um das zu erreichen, muss ich das Handelsvolumen alle 6 Monate verdoppeln. D.h. PL#2 muss mehr bringen als nur 40 oder 50k. Ich mache das aber mal nicht am einzelnen Produkt fest, sondern an der Marke (PrivateLabel Produkt 2 läuft unter einer eigenen Marke)

  • Ziel 1: Alle bisherigen Produkte inkl. PL-Produkt #1 sollen 2018 75.000€ Umsatz bringen.
  • Ziel 2: PL-Brand #2 bringt 100.000€ Umsatz im Jahr 2018 ein.

Eine Schwachstelle in meinem bisherigen Onlinehandel ist das Marketing. Deshalb will ich 2018 endlich das Thema Social Marketing und insbesondere Facebook-Werbung auf die Reihe bekommen.

  • Ziel 3: 2018 schalte ich mindestens 5 Facebook-Werbeanzeigen für meine PL-Produkte.
  • Ziel 4: Ich veröffentliche bzw. promote auf meinen Social Media Accounts mind. Wöchentlich Zielgruppen relevanten Content.

Ziel #4 macht mir jetzt schon irgendwie Angst. Kann man das automatisieren? Eigentlich sollte täglich Content via Twitter, FB oder Google+ promotet werden. IG habe ich aktuell noch nicht mal.

Blogziele

Anfang des Jahres hatte ich auch Ziele für den Blog FBAinGermany.com gesetzt. Ich war recht konsistent dabei Logbucheinträge zu schreiben. Aber alles andere hinkte etwas hinterher.

  • jede Woche einen Artikel veröffentlichen.
  • Zusätzlich mind. 1 Artikel/Seite pro Quartal zu einem speziellen Thema veröffentlichen. (Wie z.B. der Artikel zu den Codes und Nummern; Falls ihr Vorschläge/Wünsche habt, dann postet die gern in die Kommentare.)
  • jeden Tag mind. 1 hilfreiche Antwort in einer der FBA Facebook Gruppen geben.

Ziel 1 habe ich erfüllt – sage ich einfach mal so. Ich glaube ich habe 2 oder 3 Wochen mal nicht gepostet. Das nehme ich aber mal hin.
Das Thema „Spezialartikel“ habe ich nur 2x geschafft. Ein Artikel zu Retouren und ein Artikel zu Tim Ferriss Regeln sind heraus gekommen.
Wirklich versagt habe ich beim Thema social Media. In den Facebook Gruppen sah man mich sehr selten. Eher wenn ich fragen hatte. Eventuell muss ich das zu einer Regel machen, jeden Morgen mal 10-20Min Facebook zu checken. (Ich verweigere mich die Facebook- und Twitter-Apps zu installieren, deshalb sieht man mich da so selten.)

Beliebteste neue Artikel waren die Beiträge der Wochen 70, 7375. Außerdem natürlich die Grundlagenartikel, die sehr beliebt waren. Mein Ziel 1000Views pro Tag zu erreichen habe ich nicht geschafft. Im Dezember sind die Views geradezu eingebrochen. So richtig Ziele ausloben trau ich mich diesbezüglich auch gar nicht, da ich nicht so recht weiß was ich der Community bieten sollte.

Soweit von meiner Seite. Wie lief es bei euch dieses Jahr? Habt ihr eure Ziele erreicht, übertroffen oder wart ihr zu optimistisch gestartet? Lasst es mich und die anderen in den Kommentaren wissen. Und auch was ihr dieses Jahr vor habt. Ich hoffe der Artikel war von Interesse. Falls dem so ist, dann liked und shared die frohe Botschaft mit der Welt 😎