Versand durch Amazon #167 – Email Marketing

Diesmal gibt es etwas komplett Neues (für mich) zu berichten. Ich war zwei mal unverschämt… Und zwar habe ich meinen Kunden Emails geschickt….Uiuiuiui… Außerdem habe ich am Tag als ein Lieferant seine Preise erhöht eine Bestellung aufgegeben mit der Bitte doch die alten Konditionen zu verwenden…. Was ich da zurück bekam, schreibe ich weiter unten. Doch zuerst der:

Bericht zu Lage des Verkaufs

Dienstag war mit ca. 400€ Umsatz (voranging aus Deutschland) mein stärkster Tag diese Woche. Die restliche Woche war eher grau in grau. Ganz unterdurchschnittlich war der Umsatz im Ausland. Spanien brachte nur 11€, UK 0€ und Frankreich und Italien zusammen keine 300€! Diese Woche kamen so nur etwas über 1300€ zusammen. Dahingehend muss sich etwas ändern. Der Schlüssel liegt in meinen aktuellen PL Produkten:

Private Label Produkte

Um der Umsatzstagnation zu begegnen, habe ich deshalb zu einem Hersteller Kontakt aufgenommen. Dieser kann eine Zusatzdienstleistung mit Drop-Shipping zu einem meiner PL Produkte anbieten. Hier werde ich versuchen einen weiteren Mehrwert für meine Kunden zu generieren und damit hoffentlich meine Marktanteile vergrößern können.

Bei einem anderen Produkt habe ich, wie oben angekündigt, nochmal Nachschub bestellt. Das besondere… Eigentlich hatte dieser Hersteller klar geschrieben, dass aber 01.Februar neue Preise gelten. Meine Bestellung ging am Freitag 01.Februar Nachmittag ein und ich bat mir doch nochmal die alten Preise zu gönnen. Die Antwort:

Ausnahmsweise Ja. BÄM! 4% im Einkauf gespart durch anwenden der Unternehmer Superpower „Einfach Fragen“.

Was machst du denn da? Email Marketing!? ihhh!

Ich bin nebenher im Amazon Affiliate Netzwerk um über Links (zum Beispiel auf diesem Blog) ein paar Euro dazu zu verdienen. Finanziell ist das bisher nicht so dolle gewesen. Aber man erhält von Amazon immer wieder hinweise auf Aktionen welche man seinem „Netzwerk“ anbieten könnte. Dabei erfuhr ich von einem Neukundenrabatt für Amazon Business. Wer sich dort über den Affiliate Link anmeldet erhält einen Gutschein über 50% des ersten Einkaufskorbs (bis 100€ Bestellsumme). Da meine Private Label Kunden überwiegend gewerbliche Käufer sind, passte das perfekt. Aber es gab noch mehr.

Seit letztem Jahr habe ich ein neues Bundle online, welches meinen Kunden ermöglicht über 10% zu sparen und gleichzeitig mir mehr Marge bringt. Da es vermutlich nicht jeder Kunde von allein findet, habe ich schon länger geplant meinen Kunden diese Bundles zu empfehlen. Also habe ich beide Themen zusammen in eine Email gepackt und meine erste(!) Mail (nach >2 Jahren!) an meine Mailingliste verschickt. Es waren ca. 750 Mails, davon 100 and nicht deutsche/deutschsprachige Kunden.

Am selben Tag kam was kommen musste: Unsubscribe Nachrichten. Die Frage an euch ist: Was schätzt ihr wie viele Leute sich abgemeldet haben (in Prozent)? (die Antwort steht ganz unten)

Schlussworte

Das war es dann erstmal von meiner Seite. Ich hoffe es war wieder interessant und ihr seid nächste Woche wieder mit dabei. Schreibt mir mal eure Erfahrungen in Sachen Email-Marketing und was man nicht machen sollte.
Außerdem möchte ich euch noch auf die aktuelle Amex Kampagne hinweisen. Ich habe dazu einen Artikel verfasst.
Die kommende Woche steht dann im Zeichen der Langzeitlagergebühren. Ich muss alte Ware umlagern…


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Auflösung: 2,5-2,7% der angeschriebenen Kunden haben die „unsubscribe“ Option gewählt. Ich finde dies persönlich eine sehr gute Quote und scheint zu bestätigen, dass meine Mail nicht komplett unnütz war.

Amex Nutzen um Punkte zu sammeln

Vor einigen Monaten hatte ich bereits einmal den Tipp gegeben, dass man sich auch als FBA Händler eine American Express Gold holen könnte um dann alle möglichen Einkäufe über diese Karte abzuwickeln. Insbesondere praktisch ist, dass man für die Amazon PPC Werbekosten ein eigenes Zahlungsmittel (die Amex!) angeben kann. So bekommt man zügig Punkte zusammen und kann diese gegen attraktive Produkte oder Services eintauschen.
Mein persönliches Ziel ist es, bei meinem nächsten Süd-Ost-Asien (oder Südamerika) Urlaub ein Businessclass Upgrade mit den Punkten zu bezahlen.

Aktuell gibt es bei American Express noch bis zum 13.02.2019 eine Freundschaftswerbe-Aktion welche euch 20.000Punkte Startprämie gewehrt!
(Leider nur für Neukunden/Personen die in den letzten 18Monaten kein Kunde waren)
(Falls ihr den Beitrag später lest: Probiert es trotzdem mal. Die Aktionen kommen immer mal wieder. Der Link sollte gültig bleiben.)

Folgende Vorteile gibt es bei dieser Aktion:

  • Erstes Jahr beitragsfrei
  • Zugang zum Membership Rewards Programm um Punkte zu sammeln
  • Möglichkeit mit Apple Pay zu zahlen
  • Amex Reiseversicherung inklusive
  • Eine Zusatzkarte inklusive
  • 20.000 Punkte Startguthaben

Die 20.000Punkte erhält man, wenn man in den ersten 3 Monaten insgesamt 1.000€ Umsatz (d.h. nicht Geld abheben) mit der Karte macht. Das sollte aber kein Problem sein. Amex wird an nahezu allen Tankstellen, Rewe und Edeka angenommen. Bei Hotels ist es ebenfalls sehr verbreitet. Die genauen Details findet ihr hinter diesem Link.

Ich will die Amex-Gold mit 20.000 Membership Rewards Punkte

Pro-Tipp: Nachdem ihr euch registriert habt, ruft ihr die Amex Hotline an und fragt ob ihr den „Punkte Turbo“ für eure Karte aktivieren könnt. Das kostet dann 15€ pro Jahr, aber ihr erhalten 1,5Punkte pro Euro Umsatz statt 1Punkt. Laut dieser Amex Seite gibt es den Turbo im ersten Jahr sogar kostenlos.

Habe ich auch etwas davon? Ja. Amex gibt mir ebenfalls Punkte als Dankeschön. D.h. Du hilfst mir dabei mein Businessclass Upgrade zu schaffen. Ich zähl auf dich! 😉

Versand durch Amazon #166 – Französische Überraschung

Auch ohne gelbe Westen oder rote Schals kann Frankreich überraschen – im Guten wie im weniger Guten… Das eine hat mit Recycling zu tun, das andere mit dem Umsatz:

Bericht zur Lage des Verkaufs

Hier die Zahlen der vergangenen Woche. Stärkster ausländischer Marktplatz war diesmal Spanien mit 225€ vor Italien mit <200€. In Frankreich tröpfelte der Umsatz nur herein. In Spanien war hingegen totenstille, bis am Donnerstag 225€ Umsatz herein kamen.

Deutschland liegt mit 1175€ im Unteren Mittelfeld. Dadurch kamen am Ende etwas über 1600€ Umsatz heraus. Ok, aber ausbaufähig.

Recycling im Ausland

Die Deutsch Französische Außenhandelskammer hat ein sehr nützliches PDF mit Informationen zur Verpackungslizensierung im Ausland veröffentlicht. Ich wurde auf dieses durch Tobias Winter aufmerksam gemacht – der sich letztes Jahr in der Community durch seine Recherchen ja als Recycling Spezialist verdient gemacht hat. (Sein Blog ist wieder online)

Frankreich

Wer in Frankreich verkauft hat bisher mit Schaudern an die französische Verpackungsanmeldung gedacht. Keinerlei Unterstützung in Englisch, komplexe Regeln und lange Wartezeiten waren üblich. Dieses Jahr gab es eine französische Überraschung. Das Portal bei Eco Embellages wurde komplett auf EN übersetzt und mit wenigen Knopfdrücken hat man seine Lizensierung abgeschlossen. Für Kleinverkäufer (jeder der weniger als 10.000 Endverbraucher-Verpackungseinheiten in FR in Umlauf bringt) kostet die Lizenz nach wie vor 80€ und ist in 5 Minuten registriert. SUPER!

HALT! Doch nicht ganz Perfekt. Denn die französische Regierung verlangt, dass man nun auf einem Zettel unterschreibt, dass die gemeldeten Zahlen vollständig sind. Den Zettel muss man dann scannen/fotografieren und hochladen. Was für ein Blödsinn! Damit gibt es – Amazon-Like – 1 Stern Abzug. 😉

Spanien

Das Spanische Portal zu finden braucht einige Clicks auf der Ecoembes Website. Hier der Link für Euch. Allerdings muss man sich dazu vorher registrieren, was mir nicht gelang. Also habe ich eine Mail geschrieben und warte nun auf eine Antwort.

Ein Service für alle?

Das wünscht man sich. Die Interseroh versucht das wohl. In wie weit das funktioniert und vor Allem was das kostet und ab welchem Umsatz sich das für Amazonhändler wie uns rentiert, ist eine andere Frage. Falls ihr da Informationen habt, lasst es mich gern wissen.

Private Label Produkt #3?

Mein Deutscher Kontakt ist im neuen Jahr wieder aufgewacht und hat mir die benötigten Daten zukommen lassen. Damit mein Investment in die Listings nicht umsonst war, versuche ich dann doch noch Mal mein Glück. Der Warenbestand ist erst einmal überschaubar und das Risiko damit eher mäßig.

Versand durch Amazon #165 – Tut sich da was?

Hallo Leute, willkommen zurück zum 165ten Logbucheintrag. Diese Woche stand im Zeichen von Recycling und einem Seitenprojekt was ich sehr kurzfristig angegangen bin. Bei der Analyse der Verkaufsfälle meines zweiten Private Label Produkts stellte ich jedoch etwas fest…

Bericht zur Lage des Verkaufs

Zunächst die Zahlen der letzten Woche:
Nach einem zunächst akzeptablen Start in die Woche kam bereits am Mittwoch der erste Dämpfer. Deutschland viel kurz im Umsatz ab und Italien war an diesem Tag mit ca. 90€ umsatzstärkster Marktplatz. Nach einer kurzen Erholung klatschten am Samstag alle Marktplätze bei 0 Euro ab. NULL Euro! So wird das natürlich nichts mit den tollen Zielen.
In Summe waren es dann auch nur 1400€ Umsatz diese Woche. Nicht sehr gut, aber zum Glück auch kein Totalausfall.

Recycling

Alle Jahre wieder grüßt das Murmel… Ihr kennt das Spiel. Verpackungslizenzen kaufen steht auf dem Programm. Deutschland und Österreich sind Relativ easy (weil ähnlich) zu managen. Italien ist laut letztem Stand kein Problem weil diese nur Umsatzsteuer registrierte Unternehmen abkassieren. Nervigstes Unterfangen ist für mich Frankreich. Da ich die 10.000€ Umsatzschwelle überschritten habe, darf ich mich nun mit diesem System ernsthaft beschäftigen… Und natürlich sind englischsprachige Unterlagen in Frankreich nicht zu bekommen. Außerdem natürlich noch Spanien …. Vom zentralen System ist noch immer weit und breit keine Spur.

Privat Label Produkt #2 – Tut sich da was?

Das erste Produkt was dieses Jahr geordert wurde war direkt die teuerste Variante meines zweiten Private Label Produkts. Ein guter Start ins neue Jahr mit ca. 80€ Umsatz für eine Vorratsbox. Als am Ende der Woche nochmals eine solche geordert wurde und diese Woche wieder, wurde ich stutzig. Diese Boxen verkauften sich letztes Jahr sehr langsam. Also habe ich ein paar Zahlen analysiert (Pivot Tabellen, yeah!!) und habe festgestellt, dass zum Jahresende hin die Verkaufe angezogen haben. Aber warum?

In der KW47 habe ich eine Konferenz gesponsert. Könnte das der Grund sein? Eventuell haben die dort verteilten Testsets dazu beigetragen, dass die Kunden mein Produkt nun nachordern. In den 7 Wochen seit der Konferenz wurde bereits der halbe Umsatz an Vorratsboxen verkafut der in den 47Wochen vor der Konferenz zusammen kam. Das kann ein komischer Zufall sein. Oder aber der Anfang von regelmäßigen Nachbestellungen. Mal sehen.

Soweit von meiner Seite. Ich hoffe eure Woche verlief gut. Wie geht ihr das Recyclingthema dieses Jahr an? Habt ihr da Tipps? Schreibt die am besten unten in die Kommentare.


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Versand durch Amazon #164: Auf ins neue Jahr!

Willkommen zurück. Schön, dass du auch 2019 wieder mit dabei bist. Diese Woche startete recht gut ins neue Jahr. Die Frage die ich mir stelle ist: Was kommt 2019? Was sind die Ziele?

Bericht zur Lage des Verkaufs

Doch zuerst ein Blick auf die Zahlen der ersten echten Arbeitswoche: Montag ging es mit >300€ Umsatz ganz gut los. Der Dienstag war dann mit >500€ Gesamtumsatz sehr stark. Überraschend war dann der Donnerstag und Freitag wo allein in Deutschland fast 400€ Umsatz generiert wurden. Das sind alles tolle Zahlen. Das Wocheende verlief dann wieder sehr ruhig (<100€). Trotzdem kamen in Summe fast 2200€ Umsatz zusammen. Super Jahresauftakt.

Nerventod

Eine kleine Story am Rande welche euch die Mühen der Ebene verdeutlichen sollen:

Ich erhalte eine Nachricht, dass eine Kunde eine neue Rechnung will mit Anschrift Soundso für ein 10€ Produkt. Ich sende meine Standardantwort, wo die Rechnung herunter geladen werden kann. (Viele Kunden schauen noch nicht mal ob sie bereits eine Rechnung im Interface beziehen können, sondern schreiben direkt den Verkäufer an.) Bei 90% recht die Standardantwort.

Hier kam mehr oder weniger die Antwort: „Ne. Die Rechnung bitte auf Soundso“. Oh…. Der Kunde hat vergessen eine Rechnungsadresse beim Checkout einzutragen und möchte das nun von mir korrigiert haben. Problem dabei: Aus einem Verkauf an privat im EU-Ausland wird plötzlich eine Reverse Charge Order an ein Unternehmen im EU-Ausland.

Ich sage dem Kunden, dass auf Grund der Prozessgestaltung bei Amazon eine Rechnungsänderung nicht machbar ist. Das meine ich auch so. Schließlich basieren alle Statistiken und Steuer-Berichte auf den Rechnungsdaten. Wenn ich nachträglich da was ändere muss ich das händisch immer nachpflegen. Für 10€ Umsatz ist das nicht drin. Ich mache aber einen Vorschlag, dass er einfach neu ordert und auf meine Kosten eine Order zurück schickt. Normalerweise reicht das.

2 Tage später kommt eine Antwort, dass der Kunde bei der Amazon Hotline nachgefragt hat und die natürlich sagt, dass der Händler das machen kann. Also bitte schön. Neue Rechnung. Ich bin nunmehr stink sauer, weil mir recht klar ist, dass der Kunde 0-Ahnung von den Konsequenzen hat. Also versuch ich es nochmal mit einer Erklärung. Ich liste auf, was für Schritte zu tun wären (z.B. VAT-ID check beim Bundesamt für Steuern inkl. Dokumentation, Rechnungskorrektur, Rechnungschreiben, Ablage der Rechnung „neben“ den sonstigen Rechnungen etc. und weiße ihn nochmal auf die andere Möglichkeit hin, einfach eine zweite Order zu platzieren. Die erste kann er ja dann stornieren.

Das hat diesmal gewirkt. Langsam sinkt es beim Kunden ein, dass da mehr zu tun ist, als eine Worddatei zu öffnen und da einen neuen Namen einzutragen. Ich möchte gar nicht wissen was passiert wäre, wenn er die Rechnung ohne MWSt gesehen hat und dann plötzlich klar wird, dass seine Firma/Verein da nach zu versteuern hat.

Diese ganze Aktion hat mich erneut dazu gebracht Amazon anzuschreiben und darauf zu drängen endlich eine Möglichkeit zur nachträglichen Änderung der Rechnungsadresse für die Kunden bereit zu stellen. Selbst wenn da ein Zeitfenster dabei ist (z.B. 14 oder 21 Tage nach Versand der Ware) oder aber so wie bei DHL wo man sich einmalig eine Rechnung zuschicken lassen kann. Die Adresse ist danach fest. Falls man sich vertippt dann war man selbst Schuld. Hauptsache es gibt eine automatische Lösung, welche die Berichte und Statistiken alle aktualisiert.

Ziele

Die eingangs bereits erwähnte Frage ist nun: Was will ich dieses Jahr erreichen?

Zum einen gibt es zwei Umsatz(!) Ziele die sich fast natürlich ergeben:

  1. Der Jahresumsatz soll auf über 120.000€ im Jahr wachsen.
  2. Es soll mindestens ein Monat mit >15.000€ Umsatz erreicht werden.

außerdem:

  1. Es soll mindestens ein neues Produkt (eigenständig, keine Variante) ins Protfolio kommen.

Das alles steht neben meinem sonstigen persönlichen Zielen. Ziel Nummer 3 ist Voraussetzung für Ziel Nummer 1. Ideen habe ich schon…
Wenn ich dieses Jahr kontinuierlich nicht OutOfStock laufe sollte ich allein dadurch meine Zahlen aus dem letzten Jahr stabilisieren können. (2018 war durch die Fußball-WM schon etwas Besonderes.) Und für Ziel #2 könnte man ja mal Offline-Werbung in Betracht ziehen.

Sonstiges

Wie verlief eure erste Volle Woche des Jahres? Ist noch Winterschlaf, oder läuft der Motor schon. Womit beschäftigt ihr euch zur Zeit (Recycling steht wieder an…)
Lasst es mich gern in den Kommentaren wissen.


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Versand durch Amazon #163: Das war 2018

Gesundes Neues! Willkommen zurück zu meinem Logbuch. Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr habe ich mit Immobilienthemen verbracht. Und zwischen Neujahr und heute war ich überwiegend krank zu Hause. Deshalb gab es auch keine Updates. Doch heute gibt es dafür die Details zum Jahresrückblick.

Jahresrückblick 2018

Entwicklung des Warenportfolios

Im Jahr 2018 habe ich mein Portfolio um 10 Varianten meines erfolgreichsten Produkts erweitert. Diese neuen Listings sind seit einem Quartal aktiv und generierten in diesem Zeitraum 10% der Umsätze. Damit bin durchaus zufrieden.

Eine weitere Produktfamilie war geplant hat es aber bis heute nicht ins Amazonlager geschafft. Die Kommunikation mit meinem deutschen Bekannten war hier leider zäher als ich das erwartet hatte.

Insgesamt gab es 44 verschiedene Artikel die dieses Jahr über mein Amazonkonto verkauft wurden. Wobei 1/4 davon Ausläufer waren die ich nicht weiter verkaufen werde. Diese Artikel sind überwiegend Handelsware welche ich zu Beginn meiner Amazonkarriere verkauft hatte, die jedoch mittlerweile durch Preiskämpfe zu kleine Margen haben.

Tops und Flops

Von den ersten 10 Plätzen fallen 9 auf mein PLP#1. Platz 7 ist ein Handelsware Produkt welches sich aktuell noch hält, obwohl die Konkurrenz massiv unterbietet. Wieso? Weiß ich nicht. Eventuell liegt es daran, dass ich der günstigste PRIME Seller bin. Die Marge ist jedoch nicht mehr so hoch. Andere Prime Seller werden auf Grund von Preiserhöhungen des Herstellers auch nicht mehr dazwischen funken können.

Auf Platz 11 kommt dann die erste Variante meines PLP#2. Auf diese fallen 2,5% meines Umsatzes. Zusammen mit den anderen Varianten kommt diese Produkt auf 3,8% des Umsatzes.

Was war der größte Flop? Nun… die neuen Listings, welche es nicht bis ins Lager geschafft haben. Schade.

Zahlen bitte

Kommen wir nun zum interessantesten Teil: Den Umsatzzahlen für 2018.

UK war der schwächste Marktplatz und brachte insgesamt nur 740€ ein. Bester Tag war der 10.05. mit 75GBP Umsatz. Nicht sehr beeindruckend… Zum Ende des Jahres wurde es langsam besser. Das hatte damit zu tun, dass ich von Amko die Erlaubnis erhielt mein PLP#1 auch in UK zu verkaufen.

Spanien liegt mit über 6300€ Umsatz schon in einer ganz anderen Liga. Stärkster Tag war auch hier im Mai, allerdings am 22.05. Der Mai war mit über 800€ Umsatz dann auch der stärkste Monat (und stärker als UK im ganzen Jahr!).

Frankreich kam 1000€ unter dem Vorjahr durchs Ziel. In Summe waren es knapp unter 11.000€. Der Umsatzstärkste Tag lag mit 490€ am 28.07. Genau einen Monat vorher war der zweitstärkste Tag mit 310€. Das Jahr fing gut an für Frankreich, jedoch ließen die Verkäufe zum Jahresende hin dann nach. Der Oktober brachte nur so viel Umsatz wie der zweitbeste Tag des Jahres.

Mehr als das Doppelte von Spanien brachte Italien ein: 13.500€! Damit konnte das Vorjahr um knapp 1500€ überboten werden. Italiens stärkster Monat war der Juli mit über 2000€ Umsatz. Der beste Monat 2017 lag noch 200€ höher. Im Gegensatz zum Vorjahr verlief das Jahresende jedoch deutlich besser (fast 2000€ mehr Umsatz im November und Dezember als im Vorjahr).

Deutschland ist und bleibt meine Umsatzlokomotive! Mit 64.500€ lag dieser fast 10.000€ höher als im Vorjahr. Das Jahr begann dabei ausgesprochen schwach! Februar und März lagen jeweils unter dem Vormonat und beim Blick auf die Zahlen verging mir der Spaß am Geschäft. Mit der Fußball-WM drehte sich das Bild (geschäftlich zumindest). Stärkster Tag war der 03.07. mit 880€. Das ist mehr als der umsatzstärkste Monat aus Spanien! Der Juli war dann auch mein bester Monat (mit über 8300€ Umsatz) gefolgt von August und Juni. Alle drei brachten jeweils mehr Umsatz ein, als Spanien im ganzen Jahr.

Zusammengefasst kamen damit ca. 96.000€ Umsatz zusammen! Nicht schlecht für ein Nebengewerbe. Leider ist es auch nur Umsatz und nicht Gewinn. Da ich versuche soviel wie möglich in ertragreiche Ware zu reinvestieren bleibt da nicht zu viel übrig. Könnte ich davon leben? Eher nein. Vielleicht in Thailand. 😉

Schluss

Falls ihr es noch nicht gemacht habt: Denkt an die Registrierung bei der zentralen Stelle (Neues Verpackungsgesetz) und kauft noch nötige Verpackungslizenzen für das letzte Jahr nach, falls nötig. Das geht meist noch im 1. Quartal.

Soweit von meiner Seite. Wie lief 2018 für euch? Was waren eure größten Überraschungen – gute wie schlechte? Schreibt mir eure Gedanken doch gern als Kommentar.

Versand durch Amazon #162 – Ware horten

Willkommen zurück zur 162ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche war umsatzmäßig eine wirklich starke. 

Bericht zur Lage des Verkaufs

Wie bereits angekündigt, lief diese Woche der Verkauf sehr gut. Das lag diesmal ganz eindeutig an Italien: An 3 Tagen der Woche (Do, Fr und So) lieferte Italien die stärksten Umsätze. Mit in Summe fast 900€ kam diese Woche ca. doppelt so viel Umsatz zu Stande wie normal. Ist damit Italien sogar stärkster Marktplatz? Nicht ganz: Deutschland lieferte mit 1100€ Umsatz noch etwas mehr ab, Die anderen Marktplätze brachte recht durchschnittliche Umsätze ein. Insgesamt kamen aus UK, FR und ES noch fast 400 € zusammen.
Damit haben wir auch die Gesamtsumme: 2380€

Woran lags? Ich vermute das ist ein Saisonaler Effekt (80%) gepaart mit dem Eintreffen meiner „Einsteigerfreundlichen Low Budget Variante“ meines Hauptprodukts (20%). Diese Variante war jetzt einige Zeit Out Of Stock da sie die einzige Variante ist die ich noch selbst umverpacke. 

Preiserhöhung angekündigt

Bei einem Handelsware Artikel (unter diesem Namen laufen wohl normale Artikel die nicht gelabelt werden) hat mich der Hersteller nun informiert, dass er die Preise im Februar um ca. 4% erhöhen wird. Als Gründe nannte er Material, Fracht und Personalkosten. Merkt ihr selbst auch Teurungen?
Da die Preiserhöhung jedoch nicht sofort gilt, werde ich vorher nochmal meine Lagerbestände auffüllen. Der Artikel gehört zu meinen „umkämpften“. Eigentlich komme ich bei dem Artikel kaum zum Zuge. Allerdings zeigte sich, dass in den letzten Monaten immer mal wieder eine Gewisse Anzahl von mir geordert wurde. Da ich nie in die „Langzeitlagergebühren“-Zone kam, werde ich erneut nachbestellen und die Artikel einfach liegen lassen bis sie aufgebraucht sind. Pro Artikel mache ich < 1 Euro Gewinn. Aber einen besseren ROI als auf der Bank hat mein Geld auf jeden Fall (Einkaufspreis ist auch nicht hoch 😉 ). Und ganz nebenbei passt es zu meiner Strategie noch vor Jahresende Ausgaben zu generieren um die Steuerlast zu reduzieren.

Sonstiges

Wie die letzten Wochen auch, läuft das Geschäft aktuell recht stark im Autopilot. Ich konzentriere mich aktuell eher auf die Immobiliensuche. Einzige Ausnahme war noch etwas Produktsuche im EU-nahen Ausland. Leider recht erfolglos.
Falls euch noch heiße Trends zur Weihnachtszeit aufgefallen sind, dann schreibt die gern in die Kommentare.
Viel Erfolg in der letzten Woche vor Weihnachten!


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Versand durch Amazon # 161

Hallo zurück zu meinem 161ten Logbucheintrag. Diesmal gibt es nur ein kleines Update rund um das Private Label Geschäft. Aber vielleicht könnt ihr mir ein paar Fragen beantworten.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die letzte Woche verlief wieder etwas stärker. Diesmal vor Allem auf Grund der Performance der ausländischen Marktplätze. UK schaffte erneut Umsatz zu generieren (ja, ich freu mich auch über kleine Fortschritte 😉 ) und zusammen mit Spanien, Italien und dem starken Frankreich kamen in Summe über 800€ dort zusammen. Aus Deutschland kamen die fehlenden ~1200€ um insgesamt knapp unter 2000€ Umsatz zu landen.

Private Label Produkt #1

Ich erhielt nachricht, dass bei der Anlieferung 6 Packungen meines Produkt beschädigt angekommen sind. Nun würde mich interessieren, wie ihr dabei vorgeht. Der Warenwert liegt in diesem Fall <100€. Das ist also alles kein Thema bei einer Gesamtbestellung von 3.000 – 5.000€

Ab welchem Betrag geht ihr auf die Schadensregulierung des Frachtunternehmens zu? Wie kommt ihr an vernünftige Fotos von der Beschädigung?

Private Label Produkt #2

Die Umsätze sind in den letzten Woche leicht angestiegen und ich frage mich wie ich das Thema weiter bewegen kann. Ich habe potentielle Kunden auch in den USA. Dort wurde die Methode erfunden deren Coaches ich in Europa beliefere. Wie könnte man wohl einen Markteintritt in den USA validieren bevor man da voll einsteigt? Das letzte was ich will sind 1500 Einheiten Ware in den USA die keiner kauft.

Sonstiges

Lifestyle

Wenn ihr in Berlin lebt und wie ich häufig Hemden tragt,  könnt ihr euch euer Leben leichter machen. Und zwar habe ich für mic festgelegt, dass Aufgaben die mir keinen Spaß machen outgesourct werden, wenn ich jemanden finde der sie für <20€/h erledigt (Für Aufgaben die so medium spannend sind setze ich 10€ als Grenze an). In Berlin, Potsdam, Hamburg, München,  Köln, Frankfurt, Hannover und Wien gibt es eine passende Alternative: „jonny fresh“. Die holen meine Hemden (im Hotel), Waschen und Bügeln sie und bringen sie mir dann innerhalb von 48h wieder (auf Arbeit). D.h. verschiedene Hohl- und Lieferadressen! Das Ganze kostet dann 2,30€ pro Hemd inkl. Allem. (Ich sammle immer bis 10 Hemden zusammen kommen) Falls ihr das auch ausprobieren wollt, dann könnt ihr diesen Link nutzen und 15€ Neukundenrabatt mitnehmen. Ich erhalte ebenso einen Rabatt für meine nächsten Reinigungen.

Immobilien

Aktuell Suche ich nach Immobilien. Falls jemand von euch ein Wohnungspaket oder Mehrfamilienhaus sieht welches in die Kategorie „vermietbar aber hässliches Entlein“ fällt, dann wäre ich interessiert.

Soweit von mir. Ich wünsche euch eine erfolgreiche 50te Woche und viel Erfolg beim Jahresendspurt.


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Versand durch Amazon #160 – Vermittler

Hallo Leute, willkommen zur 160ten Ausgabe. Diese Woche erhielt ich eine Zornige Mail meines Herstellers. Hier haben meine Scrum Master Sinne gegribbelt und ich hab schnell mal die Verstimmung aufgeklärt. Ansonsten gab es noch eine interessante Nachricht für alle Amazon Affiliate Kollegen. Doch zuerst:

Bericht zur Lage des Verkaufs

Eigentlich alles sehr unspektakulär – wenn da nicht der Dienstag gewesen wäre! In Deutschland gingen an diesem Tag allein fast 800€ an Bestellungen ein. Das Katapultierte dann den Heimatmarktplatz auch direkt auf die „tolle Woche Spur“: Am Ende kamen 1400€ heraus.

Die anderen Marktplätze waren überwiegen schlecht unterwegs. Nur Italien (200€) war ok. UK erwacht nun ganz langsam und war erstmals zweitbester Marktplatz. Allerdings mit ca. 60€ nicht wirklich der Knaller.

Overall waren es etwas über 1700€ Umsatz diese Woche.

Vermittler bei erhitzten Gemütern

Am Mittwoch erhielt ich plötzlich eine Mail von meinem Hersteller, die meine Aufmerksamkeit erregte. Mein Hersteller schoss scharf Richtung meinem Fracht-Partner da die Palette ohne vorherige Anmeldung abgeholt wurde (zumindest hatte ich organisatorisch Vorsorge getroffen und gewartet, dass die Palette tatsächlich fertig war) und auch die angemahnte Tauschpalette nicht abgeworfen wurde. Mein Hersteller war deshalb sauer, da dies regelmäßig passiert und bereits mehrfach angemahnt wurde.

Ich konnte das nachvollziehen und habe meinen Frachtpartner diesbezüglich eine Mail geschickt. Worauf wir uns dann telefonisch kurz schlossen. Ich lernte im folgenden Gespräch etwas über Logistik von Stückgut (Alles was keine ganze oder zumindest halbe LKW Ladung ist).

Und zwar fährt mein Fracht Partner (Kühn+Nagel) täglich Ware zu den Empfängern. Das passiert von früh ab. Die LKWs sollen natürlich nicht leer durch die Gegend fahren und deshalb wird auf dem Rückweg Stückgut Ware von Versendern eingesammelt. Hierbei ist für K+N Geschwindigkeit Trumpf. D.h. allerdings auch: Planbarkeit ist eben nicht Trumpf. Es kann passieren, dass meine „Bitte holen sie Ware ab Mail“ die ich um 8Uhr raus schicke, direkt zum LKW weiter geleitet wird, wenn der gerade in der Gegend ist. Und 8:30 steht dann plötzlich der LKW vor der Tür und will (möglichst zügig) die Ladung haben. Leider ist der Fahrer zu als dass er hier auch noch vorher anrufen kann. Die Dispatcher, welche die Aufträge an die Fahrer verteilen optimieren nur die Fahrten im Stückgutbereich. Telefonieren mit den Versendern ist hier auch nicht vorgesehen. Was nun?

Tatsächlich gibt es eine einfache Lösung: Man kann ein (nicht zu enges) Zeitfenster für die Abholung definieren und die Dispatcher schicken die Aufträge entsprechend erst dann an die Fahrer. Das hatte ich nicht getan. Statt dessen hatte ich einfach um telefonische Avisierung (Ankündigung) gebeten. Da dies nichts bringt, werde ich mein neues Wissen bei der nächsten Abholung (morgen) nutzen.

Mit diesem neuen Wissen habe ich meinen Hersteller kontaktiert. Diesem war die Mail schon wieder etwas unangenehm, wenn er auch nach wie vor sauer war. Ich gab mein neues Wissen weiter und bot an nochmal Kontakt zum Frachtpartner herzustellen. Allerdings war da kein weiterer Bedarf da. Also alles wieder auf normal.

Amazon Affiliate News : Businesskunden Special

Wer, so wie ich, Verbrauchsmaterialien an Geschäftskunden via Amazon vertreibt (und Affiliate Partner ist), der könnte eventuell von dieser neuen Amazon Aktion profitieren:

Nur für begrenzte Zeit kannst du deinen Kunden „50% auf Ihren ersten Einkauf bei Amazon Business – bis zu €100 Einkaufswert“ anbieten. Mehr Infos findet ihr hier.

Falls ihr selbst als Unternehmer ab und an bei Amazon kauft und die Vorteile von Amazon Business nutzen wollt (z.B. Kauf auf Rechnung), dann könnt ihr meinen Blog unterstützen indem ihr diesen Link nutzt um euch bei Amazon Business zu registrieren (und bis zu 50€ beim ersten Einkauf zurück erhaltet!). Hier ist mein Affiliate Link: Amazon Business Ausprobieren

Sonstiges

Ein interessantes Gespräch hatte ich noch am Samstag. Ein alter Mastermind Kollege fragte mich nach Rat bezüglich Scrum. Er erzählte mir von seiner Firma die er in den letzten 3 Jahren aufgebaut hat und da bin ich schon recht begeistert. Geiles Produkt, Gutes Markenkonzept, Richtiges Brand Building, Top! Er hat seinen Hauptjob aufgegeben als er 1 Mio Umsatz im Jahr gemacht hat (er verkauft auch in den USA was wohl nochmal ein ganz anderer Hebel ist) und hat mittlerweile 4 Angestellt. Sein Ratschlag: „Klassisches Private Label ist tot. Entweder du baust eine Marke auf, oder du lässt es ganz bleiben. Mal nen schnellen Profit machen iss nich.“

Soweit von meiner Seite. Nachträglich noch einen schönen 1. Advent und ab in den Jahresendspurt!


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