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Frühlingsgefühle

Versand durch Amazon #26: Frühlingsgefühle

Hallo Leute und willkommen zurück zum Versand durch Amazon Logbuch Nummer 26. Beim Blick zurück auf den März kommen mir Frühlingsgefühle, denn einen besseren gab es bisher noch nie.

Rückblick auf den März 2016

Der Februar verabschiedete sich unterdurchschnittlich (siehe VdA Logbuch #21). Als der März begann hatte ich in den letzten 28 Tagen pro Tag 2,5 Artikel verkauft und 23,60EUR pro Tag Umsatz gemacht. In Summe waren es 681EUR. Mein Ziel war es einen Monat hinzulegen wie Januar (855EUR). Meiner Meinung ein stattliches Ziel, denn im Januar gab es einen Verrückten Sonntag an dem ich allein über 200EUR Umsatz gemacht hatte.

Um es kurz zu machen: Der März brach alle Rekorde!
Ich hatte bisher überhaupt nur 4 Tage an denen ich 10 Artikel oder mehr verkauft habe – und alle waren im März. 5 von 6 Tagen mit mehr als 100EUR Umsatz waren im März.
Als ich am 19.03. (!!) mein Ziel erreichte, überlegte ich mir ein neues: Theoretisch könnte ich es schaffen doppelt so viel Umsatz wie im Februar zu schaffen. Das neue Ziel war also 1362EUR. Am 30.03. wurde auch dieses Umsatzziel erreicht. Der Rekordmonat März endete mit 1394,60EUR Umsatz bei 143 verkauften Artikeln. Am Ende des Monats war der 28 Tages Durchschnitt meines Täglichen Umsatzes bei 47,04EUR und bei 4,82 Artikeln pro Tag.

Da die Zahlen nun Vorliegen kann ich problemlos auch meinen FBA Verkäuferlevel ermitteln. Mein Gewinn (Der von Amazon ausbezahlte Betrag abzüglich Beschaffungskosten (Einkaufspreis und Transport) und abzüglich der Werbungskosten) liegt knapp über 320EUR. Damit kann ich jetzt einen Monat lang den FBA Level 3 mein eigenen nennen. 😉

Als Manager eines Großkonzerns würde ich jetzt direkt neue Bonis verhandeln wollen. Aber wenn wir mal ganz ehrlich sind: Welchen Beitrag hatte ich zu diesem genialen Monat? Ich habe die Ware hingeschickt und dafür gesorgt, dass das Lager voll ist. Ich hab gecheckt, dass die PPC Werbung läuft und meine Listings konkurrenzfähig sind. Aber selbst wenn ich nichts gemacht hätte wäre der Monat wohl ein sehr guter geworden. Außerdem zeigen die Zahlen, dass ich eine Marge von nur 320/1394 ~= 23% habe. Das liegt an den viele kleinpreisigen Artikeln. Traurig bin ich darüber nicht, denn mein ReturnOnInvest liegt bei über 100%.

Um das alles in Perspektive zu setzen: Ich erhoffe mir vom April nun endlich in die schwarzen Zahlen zu kommen. Ja, richtig gehört. Bisher sind die Ausgaben für Waren, Verpackung & Versand noch höher als die Einnahmen. Aktuell fehlen noch ca. 250EUR. Allerdings, und das ist der kleine Unterschied zum Beginn vor 5 Monaten: Mein Lager bei Amazon ist gut gefüllt mit Waren im Verkaufswert von über 2000EUR.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die ersten Tage im April konnten dann erwartungsgemäß nicht mit der Kauforgie der Vorwochen mithalten. Was mir gut gefallen hat war, dass mein neuen Testartikel nach weiteren Preisoptimierungen nun erste Verkäufe vorzuweisen haben. Einige der alten, langsam verkäuflichen (und kleinpreisigen) Artikel gehen nun auch über den Verkaufstresen.

Den potentiellen (coolen!) Artikel den ich letzte Woche gefunden hatte, konnte ich mittlerweile ausschließen. Er ist Patentrechtlich weltweit geschützt und der Erfinder (aus UK) hat kein Interesse an Verkaufspartnern. D.h. die ganzen Chinaklone sind alle Kandidaten für den Schredder am Zoll.

Soweit von meiner Seite. Lief euer März auch so gut? Mich würde interessieren wo ihr als Leser meines Blogs gerade steht. Vor dem ersten Verkauf oder schaut ihr müde lächelnd zurück auf meine Zahlen? Lasst es mich wissen.

Versand durch Amazon Januar 2016 Rückblick

Versand durch Amazon #17 – Bester Monat bisher

Hallo Leute zur 17 Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche gab es verschiedentliches zu berichten.

Mastermind Berlin

Am Mittwoch traf ich mich mit 3 anderen FBA Händlern zu einer „reallive Mastermindrunde“ in Berlin. Man könnte das auch als FBA Stammtisch bezeichnen. Wir alle haben erst angefangen, bzw. planen anzufangen. Treffpunkt war am Potzdammer Platz bei einem teuren Italiener. Ich denke die Location werden wir wohl ändern. Ein Glas Wein für 7EUR muss nicht sein. 😉

Für mich war in dieser Runde der wichtigste Augenöffner die Erinnerung, dass Amazon FBA eine Teilnahmegebühr kostet. Nämlich 40 EUR pro Monat. Die ersten 3 Monate sind kostenlos. D.h. für mich sind die süßen „geschenkten“ Wochen von Amazon ab nächster Woche vorbei. Glücklicherweise habe ich genug Ware im Lager die sich verkauft, damit ich die 40 EUR schaffe.  Jedoch muss man sich klar werden, dass man mit Auszahlungen von <100EUR im Monat den Großteil seiner Einnahmen an Amazon zurück gibt. Man könnte durchaus sagen: Grow or Go

Rückblick Januar

Wie sieht es also bei mir aus? Bin ich auf dem Grow oder dem Go Pfad?
Januar war bisher der beste Monat für mich. Es gab zwar immer noch Tage ohne Verkäufe aber diese Woche hatte zwei Tage mit 8 bzw. 9 Bestellungen, was jeweils persönliche Rekorde waren. (Ja ich bin noch ein kleiner Fisch. 😉 )

Einnahmenentwicklung

Einnahmenentwicklung

Als ich gerade diesen Beitrag schreibe habe ich meine Statistik gecheckt und noch einen Rekord festgestellt. Ich habe heute meinen teuersten Artikel verkauft. Einen Restposten Schuh (ein sehr hochwertiger rahmengenähter Herrenschuh), der von meinem Schuhshop übrig war. Der Verkaufspreis lag oberhalb von 150EUR. Ich hoffe der Käufer behält den Schuh und ist nicht eine dieser niederen Lebensformen welche Produkte kaufen, kaputt machen und dann defekt bzw. unvollständig zurück schicken. Als Online-Schuhhändler ist man da etwas sensibilisiert…
Da ich heute noch 3 andere „hochpreisige“ (= mehr als 10Eur) Artikel verkauft habe, stehen allein heute 200 Euro Umsatz zu buche – noch ein Rekord. Die Grafik oben enthält diese Umsätze.

In Summe steht aktuell ein Umsatz von 640 EUR und eine Auszahlung von ca. 240 EUR an. (Die Verkäufe des Wochenendes (also u.A. die Schuhe) sind da noch nicht mit dabei, sonst kann man nochmal 200 Euro aufschlagen.)
Im Schnitt macht das eine Marge von 35-40%. Ziehe ich noch die Werbekosten von 23EUR ab (d.h. aktuell liege ich noch im 25 Euro PPC Starter Budget was einem Google schenkt) komme ich auf eine Marge von 33%. Wenn ich den Warenwert von ca. 85Eur danebenstelle komme ich auf einen ROI von (240 – 23 – 85) / 85 = 155%. D.h. wenn ich einen Euro zu Amazon schicke, schickt mir Amazon den Euro zurück und steckt noch zusätzlich 1,55 Euro in den Umschlag. Klingt gut? Yupp… ABER

Das ABER liegt noch im Lager. Aktuell habe ich effektiv noch keinen Gewinn gemacht. Wieso? Es gibt ein paar Artikel im Lager, von denen ich aktuell nur 5% verkauft habe. Ich brauche noch ungefähr 3 Monate wie den aktuellen um Break Even zu sein. Vermutlich eher 4 Monate, da ich versuchen werde, von den Gewinner-Produkten mehr zu beschaffen. Bezüglich Grow or Go ist meine Absicht aktuell klar „Grow“. Die Restposten stellen das nötige Grundrauschen dar, aber das Private Label Geschäft soll die eigentlichen Einnahmen generieren.

Private Label Projekt

Das Private Label Projekt ist durchaus interessant geworden. Einer der Anbieter hat sich als reiner Händler herausgestellt. Als ich von denen das Angebot erhielt stand neben ihrem Firmennamen noch der Name einer anderen Firma. Die konnte ich auf Alibaba ausfindig machen. Es stellte sich heraus, dass der Händler einfach nur Weiterverkauf macht. „Ok easy!“ werdet ihr denken. „Einfach den Händler raus nehmen, bessere Raten einfahren und die Welt ist i.O.“. Dummerweise bietet der Händler mir eine niedrigere MOQ als die Fabrik, einen (minimal) niedrigeren Preis und eine der wenigen Kundenberaterinnen die nicht nur Englisch kann, sondern auch Anweisungen korrekt umsetzt. So hat diese Handelsfirma als Einzige die Samples richtig verpackt und beschriftet (so wie ich das wollte). Andererseits habe ich gelesen, dass man extrem vorsichtig werden sollte, wenn Zwischenhändler bessere Konditionen anbieten als die Hersteller selbst. Das kann im Zweifel einfach nur dazu führen, dass sie (nachdem die Anzahlung gelaufen ist) zu einem zurück kommen und sagen: „Sorry klappt doch nicht. Pech gehabt.“

Die Samples habe ich zwischenzeitlich unter die Lupe nehmen können, und direkt auch Ausschlusskriterien bzw. Problemstellen identifizieren können. So zeigte sich, dass das ursprünglich geplante hochwertigere Produkt durch seinen komplizierteren Aufbau, leichter kaputt gehen kann, als das simple Einstiegsprodukt.

Ich werde mich nochmal in der EU umsehen, ob ich nicht vielleicht auch noch Hersteller in Osteuropa (oder Deutschland) finde, welche günstig produzieren können.

Falls ihr interessante Seiten kennt wo man (ost-)europäische Hersteller für Produkte finden kann, dann gern her damit.

Jahresrücklblick 2015

Versand durch Amazon #13 – Jahresrückblick

Hallo Leute! Willkommen im Jahr 2016 zum dreizehnten Versand durch Amazon Logbuch Eintrag. Heute will ich euch neben den aktuellen Arbeiten eine kurze Zusammenfassung meines, zugegeben kurzen, FBA Jahres 2015 geben.

White Label vs Private Label

Bisher habe ich immer den Begriff „White Label“ verwendet, wenn es um eigene Produkte ging. Wirklich korrekt ist das so nicht. Whitel Label Produkte sind Produkte, welche der Hersteller ohne Markenname/Beschriftung produzieren würde. Man findet solche „nackten“ Produkte hin und wieder auch auf Amazon. Wenn ich von meinem eigenen Produkt spreche, werde ich in Zukunft „Private Label“ verwenden. Das trifft deutlich besser die Bedeutung „Eigene Marke“.
Meist ist ein Private Label Produkt einfach ein White Label Produkt mit einem Aufkleber/Aufdruck eines Markennamens. (Nicht immer werden die Produkte zusätzlich noch angepasst.)

Warenproben und Importvorbereitung

Sind die Warenproben angekommen? Nein. Faktisch ist deren Zustand seit 25.12. unverändert. Ich habe deshalb nochmal meinen Versender in China gebeten bei EMS nachzufragen wann man mit dem Versand rechnen dürfe.

Aktuell treiben mich diverse Fragen zum Thema Import um. Diese habe ich auch in der deutschen Facebookgruppe PrivateLabelJourney gestellt. Wichtigster Punkt für mich sind die notwendigen Kennzeichnungen. Welche sind auf der Ware notwendig um in Deutschland verkauft werden zu können? Spannend ist dies u.A. auch, weil ich ein Produkt importieren will welches mit Nahrungsmitteln in Kontakt kommt. Diesbezüglich habe ich mal die lokale IHK angeschrieben und hoffe, dass die mir da weiter helfen können.

Weiterhin spannend sind alle Themen rund um den Import selbst. (Hier gibt es einen sehr interessanten Artikel der Pfälzer IHK) Ich hoffe die Spedition wird mir die Hauptarbeit abnehmen (Door2Door Shipment). Zumindest bin ich schon an den Punkten „Zolltarifnummer“ und „EORI-Nummer“ vorbei gekommen. Den Antrag für letztere muss ich noch abschicken.

  • Wer eine Zolltarifnummer braucht, kann sich die aus den Warengruppen des Außenhandels im statistischen Bundesamt  heraussuchen.
  • Die EORI-Nummer ist die Identifikationsnummer für Importeure. Sie kann kostenfrei direkt beim Zoll beantragt werden. Highlight: Man kann die Nummer sogar online via Email beantragen!!! In Deutschland! Es geschehen noch Wunder.

Erste PPC Kampagne

Kurz vor Ende der Woche habe ich dann meine erste automatische PPC Kampagne gestartet. Hauptsächlich will ich lernen wie sich PPC auswirkt. Meine Margen sind groß genug, dass ich trotz PPC noch Gewinn an den Produkten machen werden (selbst beim Maximalgebot).

Ich habe zwei Artikel zur Kampagne hinzu gefügt. Zum einen ein Artikel der sich sehr häufig verkauft hat und von dem ich noch viele Artikel auf Lager habe. Zum anderen ein Artikel der sich bisher etwas schlechter verkauft. Ich möchte sehen, wie sich PPC auf beide auswirkt. Allerdings ist das Reporting um zwei Tage zeitversetzt. Deshalb kann ich frühestens nächste Woche mit ersten Ergebnissen aufwarten.

Jahresrückblick 2015

Wie war also mein erstes FBA „Jahr“?

Verlauf

Angefangen habe ich im Oktober (KW 41) und habe die ersten 2 Wochen mit Recherche und Admin verbracht. In der dritten Woche kamen dann die Einkäufe an und wurden verpackt. In der vierten Woche zu Amazon verschickt und in der sechsten Woche (KW 46) konnte ich dann erste Verkäufe verzeichnen. In Woche 8 begann ich dann mit dem Thema Private Label. Woche 9 war für mich sehr wichtig. Ich konnte neue Kontakte auf dem 4HWW Meetup in Berlin knüpfen und habe dadurch von der PrivateLabelJourney Facebookgruppe erfahren. In Woche 10 (KW 50) habe ich meine Chinesische Adresse bekommen. Woche 11 war zum vergessen, während ich in Woche 12 dann meine Warenproben Richtung Deutschland verschicken lassen konnte.

Finanziell

2015 habe ich

  • Waren im Wert von 935 EUR eingekauft.
  • 2 Sendungen mit 3 Paketen bestehend aus 7 SKUs mit in Summe 560 Verkaufseinheiten an Amazon geschickt.
  • 61 Bestellungen via Amazon versandt.
  • 88 Artikel verkauft.
    • Ca. 55% der Verkäufe und Umsätze stammen aus der Kategorie Haushalt.
  • einen Jahresumsatz von 568,82 EUR erzielt.
  • Auszahlungen in Höhe von 186,81 EUR erhalten.
    (Hinzu kommen noch ca. 40€ die noch nicht ausgezahlt wurden, aber aus 2015 sind.)
  • an den verkauften Artikeln einen durchschnittlichen ROI von 160% erzielt.
  • 0 Rücksendungen erhalten.
  • 0 Werbekampagnen gefahren.

Die Zahlen spiegeln wieder, dass ich mich aktuell hauptsächlich mit dem Private Label Projekt beschäftige. Alle Einnahmen stammen noch aus den initialen Einkäufen im Oktober. Ich hoffen durch PPC etwas den Durchsatz zu steigern.

Der größte Rückschlag (FBA bezogen) waren ohne Zweifel meine Bücher. Hier rächte es sich, dass ich nur amerikanischen Input hatte. In Deutschland bekommt nämlich nur Amazon die Buybox für Bücher. Selbst wenn Amazon ein Buch nicht mehr vorrätig hat, bekommt man nicht die Buybox. Sie wird dann einfach ausgeblendet.

Blog – Beliebteste Artikel und meister Traffic

Ich freue mich, dass ich regelmäßige Blogleser habe. An einem Tag jedoch ist der Blog quasi explodiert. Am 21. December hatte jemand in der deutschen Facebook-Gruppe einen Link auf meine FBA Verkäufer Level gesetzt. Das Thema traf auf Interesse und ich hatte plötzlich innerhalb von 24h fast 500 Besucher. Viele Besucher erhielten auch die beiden anderen statischen Seiten (FBA GEschäftsmodell und Sourcing Strategien). Ein Artikel der aus der Rolle fiel war der Artikel zu Zeitmanagement & Produktivität.

Ziele für 2016

  • Ich möchte mit meinem ersten private Label Produkt in den Sommermonaten 25EUR/Tag verdienen. (5 Verkäufe pro Tag mit 5 EUR Gewinn)
  • Ich möchte bis zum Jahresende 3 Private Label Produkte im Sortiment haben.
  • Ich möchte den Großteil meines aktuellen Lagerbestands verkauft haben.

Soweit zu meinem Jahr 2015.
Wie lief Dein Versand durch Amazon Jahr? Ich würde mich freuen, wenn du dies und welche Ziele Du dir vorgenommen hast, unten in die Kommentare schreibst.