Versand durch Amazon #106: Monatsrückblick September

Hallo Leute, willkommen zur 106ten Ausgabe meines Versand durch Amazon Logbuchs. Heute gibt es wieder ein kurzes Update meines Fortschritts und ein paar Zahlen. Vor Lauter schreck über den Urlaubsausfall hatte ich vergessen den September zu rekapitulieren.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die letzte Woche setzte den Trend der Vorwochen fort. Dienstag und Mittwoch waren in Deutschland fast exakt gleich gut, und mit knapp 350€ auch generell recht stark. Dienstag war dahingehend besonders, dass in Italien die Leute plötzlich zu Sinnen kamen und merkten, dass meine Produkte doch die besten sind. 😀 Naja, zumindest kauften sie für knapp 280€ Produkte von mir. Aber wie das immer ist: Wenns irgendwo gut läuft, läuft es anderswo nicht. Diesmal vergaßen die Franzosen, auf „Jetzt Kaufen“ zu klicken und lieferten eine echt miese Performance ab. In Summe kamen aber erneut über 2200€ Umsatz zu Stande. Damit (aber nicht davon) lässt sich leben.

Rückblick auf den Monat September

Der September macht es wieder echt spannend.

Deutschland: Die Bestellungen sanken seit Juni weiter – den dritten Monat in Folge! Geht damit alles den Bach runter? Alle Arbeit umsonst? Hinschmeißen?
Nö. Denn im selben Zeitraum stiegen die Verkäufe jeden Monat weiter. Einige kleinteilige Artikel mit wenig Umsatz/Profit verkauften sich weniger, andere Artikel dafür mehr. Der bisher Umsatzstärkste Monat in Deutschland war November 2016 mit >5600€ Umsatz. Der vergangene September knackte die Marke deutlich: >6900€ Umsatz.

Frankreich: Der bisherige Rekordmonat für die Franzosen (Juni 2017) lag in Schlagdistanz, jedoch wurde die Barriere von 1550€ um ca. 200€ untertroffen.

Italien:  Italien hatte auch im Juni 2017 den bisherigen Höchststand. Seit dem ging es bergab. Mit knapp unter 900€ liegt der Umsatz deutlich unter dem Rekord (fast 2000€)

Spanien: Spanien konnte ebenfalls nicht an den Rekordmonat (auch Juni 2017) anknüpfen. Auch gegenüber dem Vormonat ging es nach unten. Mit >500€ war wenig zu holen.

Großbritannien: UK ist traditionell bei mir schwach (ich hoffe das mit meinem PL Produkt zu drehen). Dieser Monat war mit <100€ weit weg vom Rekordmonat (Februar 2017; <300€).

In Summe ergibt sich damit also ein Umsatz von  ca. 9750€. Hmmm… Der letzte Rekordmonat war Juni 2017 wo das Ausland richtig stark war. Der Umsatz lag damals bei 9650€. <o.Ô>
Die starke Performance von Deutschland hat mir also einen neuen REKORDMONAT besorgt.

Welchen Verkäufer-Level bedeutet das für mich? Zu aller erst muss ich meine Werbekosten abziehen, da es bei der Level Berechnung um Profit und nicht um Umsatz geht. In Summe sind das bei mir ca. 575€ gewesen. Der Löwenanteil (75%) ging dabei in Deutschland weg.

Meine Margen sind in meinem Portfolio sehr unterschiedlich. Aber für die Zwecke hier würde ich mal 25% ansetzen. Nach Abzug der Werbungskosten bleiben damit also <1900€ übrig. Damit bleibt alles beim alten: Verkäufer-Level 4.

Was sonst so geschah… Private Label Projekt

Die Woche selbst war wenig interessant. Ich schrieb ein paar Mails an die verschiedenen Geschäftspartner (Verpacker, Verpackung, Hersteller) und informierte die Beteiligten über den aktuellen Stand. Einige der Beteiligten waren von den Änderungen der letzten 4-6 Wochen ausgenommen und erfuhren jetzt erst wie alles zusammen kommen soll.

Aktuell warte ich auf das finale Angebot vom Verpacker. Mein Hersteller ist heiß auf die Kontaktdaten von meinem Spediteur (ich probier diesmal was anderes: Bahn aus China)

Ich hoffe bei euch geht es auch voran. Hin und wieder kommt ein Rekordmonat auch ohne ankündigung. 😉 Viel Erfolg euch bei euren Projekten.

Falls ihr den Beitrag oder den Blog mögt, dann teilt den gern. Würde mich freuen.

 

5 Gedanken zu „Versand durch Amazon #106: Monatsrückblick September

  1. ZvG

    Hi,
    vielleicht hab ich den Punkt in den vorigen Blogposts überlesen, sind ja schon einige.
    Willst du langfristig gesehen auf Vollzeit umsteigen, oder bleibt es als Projekt neben deinem normalen Beruf?
    mfg
    Michael

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    1. admin Beitragsautor

      Bei mir gehts primär um finanzielle Freiheit. Ich hab aktuell nicht vor einfach mit meinem Job aufzuhörer, weil der durchaus auch interessant ist. Allerdings versuche ich in das „Privatiersleben“ mit dem „Management vom Pool“ Modell hinein zu schnuppern. Deshalb läuft parallel auch einiges im Immobilienbereich. Ich versuche halt Assets aufzubauen. FBA soll da gern den Cashflow bringen.

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  2. Jonas

    Hi,

    Habe soeben den Blog gefunden, echt klasse solche Erfahrungsberichte zu lesen. Gerade für mich, der noch ganz am Anfang der FBA geschäftes steht.

    Ich hoffe übrigens, dass bald neues bei FBA Grundlagen kommt. Mein Vorschlag wäre eine Chronologische Checkliste wie man zum ersten Verkauf kommt. Dabei musst du ja nicht auf alle Punkte groß eingehen aber so eine Richtlinie wäre klasse.

    Hier mal mein Verlauf: Ich habe ein Produkt gefunden, was ich Amazon gefunden habe. Dann nach Suppliern gesucht und mit Ihnen in Kontakt getreten, das gleiche dann für Logistiker, sodass ich mir eine grobe Übersicht über die Kosten machen könnte. Nun will ich ein Sampel beantragen und die nächsten Schritte gehen, wie Gewerbe gründen, bei Amazon anmelden und Rechtliches klären(Ean Codes, Verpackungsregeln und Hinweise, Lizensen, …). Gerade mit dem Rechtlichen habe ich sehr zu kämpfen.

    Viel Erfolg mit deinem FBA Geschäft

    Mit freundlichen Grüßen Jonas

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    1. admin Beitragsautor

      Danke für dein Feedback. Sowas wollte ich auch schon länger mal schreiben. Es gibt aber keinen Standardprozess dafür.
      Haupthinderungsgrund ist aber mangelnde Zeit/Energie.

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    2. admin Beitragsautor

      Danke für dein Feedback. Sowas wollte ich auch schon länger mal zusammen schreiben. Einen wirklichen Standardablauf gibt es so nicht. Da sind auch ganz viele individuelle Entscheidungen dabei (Kleinunternehmer oder nicht). Aktuell fehlt mir die Zeit um das Ding zu schreiben.
      Als Tip: Mach dir mal ein Diagramm mit allen Sachen die du schon weißt und dokumentier das. (z.B. in openOffice Draw oder MS Visio). Sachen im Kopf zu behalten schlaucht und kostet selbst schon Energie.

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