Versand durch Amazon #75 – Vorsicht Falle!

Hallo Leute, diese Woche war eigentlich ganz unspektakulär, bis auf  eine überraschende Mastermindrunde und einen möglichen Betrugsversuch.

Pech oder Betrugsversuch? Falsche ausländische USt-ID.

Wie ich vor einigen Wochen berichtete, ist es doch etwas mehr Arbeit eine Rechnung für EU-Unternehmen zu erstellen. Diese wollen auf Grund des Reverse-Charge-Verfahrens die Rechnung steuerfrei erhalten. Einfach ausstellen ist nicht. Der Gesetzgeber möchte schon sicher gehen, dass nur Berechtigte die (vorübergehende) Steuerfreiheit genießen können. (Vorübergehend, da sie im Heimatland dann die Steuer abführen müssen.

Diese Woche hatte ich dann die erste nichtbestätigte Umsatzsteuer ID bei einer Rechnungsanforderung aus Spanien. Von der Form her war sie korrekt, jedoch sagte mir die Website des Bundesamts für Steuern, dass die ID nicht in der Firmendatei des Mitgliedslands enthalten sei… Mir spart das Dokumentationsarbeit, denn ich hab einfach eine normale Rechnung geschickt und den Kunden auf das Problem hingewiesen. Ob das böswillig war, einfach Pech, dass seine (eventuell neue) Nummer noch nicht nach DE repliziert wurde oder ob er sich verschrieben hat kann ich nicht sagen.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Der Umsatz lag insgesamt bei rund 1450€ davon knapp unter 750€ aus Deutschland. Stärkster ausländischer Marktplatz war erneut Frankreich mit über 300€, gefolgt von Italien mit 289€.

Ansonsten war das Wochenende ruhiger als geplant. Eigentlich wollte ich eine größere Nachschublieferung vorbereiten. Daraus wurde nicht, da meine Bestellung im „Internet stecken geblieben“ ist. Erst nach Nachfrage beim Verkäufer merkte der, dass zu meiner Zahlung auch eine Lieferung seinerseits erfolgen sollte. Nächste Woche darf ich dann mit der Lieferung rechnen.

Unerwartete Mastermindrunde

Seit etlichen Wochen war Amko schwer bis kaum zu erreichen. Dieses Wochenende war er endlich wieder im Call und wir waren gespannt zu hören was er gerade macht. Wir vermuteten schon schlimmes mit seiner neuen Produktpalette. Es waren jedoch zwei ganz andere Dinge: Wie einige andere größere Händler ist er gerade dabei ein eigenes Warenhaus mit Personal aufzubauen um mehr Kanäle zu beliefern und Produkte mit komplizierterer Verpackung herzustellen. Ich will seine Strategie nicht verraten, aber das Lager/Warenhaus versetzt in in die Lage Dinge zu tun die anderen Händlern einfach zu aufwändig wären.

Der zweite Aspekt zeigt das Amko ein umtriebiger Geschäftsmann ist. Er war auf der Suche nach neuen Produkte in einem komplexen Segment. Ein ihm bekannter Unternehmer der in dem Segment erfolgreich war schilderte Ihm wie das/sein Geschäft funktioniert und Amko spann aus seiner Onlinesicht einen Businessplan. Der andere Unternehmer rief ihn ein paar Tage später an und sagte: „Hast du Lust das zu machen? Ich ziehs durch, wenns sein muss auch allein.“ Und so baut Amko gerade nebenher noch ein Geschäft hoch, dass nur sehr wenig mit eCommerce zu tun hat. Kein wunder, dass man ihn kaum an den Rechner bekommt.

Die letzte Geschichte sollte euch FBA interessierte nebenbei motivieren auch mal links und rechts zu schauen, ob es noch andere Geschäftsmodelle gibt. Ob ihr nun andere Kanäle findet die für ein bestimmtes Produkt viel besser geeignet sind als Amazon oder ob ihr ein Geschäft findet, was auf anderem Wege Werte schafft: Der Weg zur Selbstständigkeit hängt nicht an Amazon!

Ich hoffe der etwas kurze Beitrag war für euch trotzdem interessant. Verabschieden möchte ich mich diesmal mit etwas ungewohnten: einem Musiktip. Kennt ihr Electroswing und Funkjazz? Beides sehr gut geeignet um einem früh morgens (oder spät abends) bei der Arbeit zu motivieren.

 

3 Gedanken zu „Versand durch Amazon #75 – Vorsicht Falle!

  1. Sven

    Deinem Musikgeschmack kann ich mich nur anschließen! Nichts macht bessere Laune als Electroswing :). Ich kann dir „Electro Swing – The Ultimate Playlist 2017“ auf Spotify nur empfehlen ;).

    Antworten

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