Versand durch Amazon #73 – Rekordwoche und neues Lieblingsdashboard

Hallo und willkommen zum 73ten Versand durch Amazon Logbucheintrag. Diese Woche gibt es exclusive Enthüllungen und Rekorde. It will bei amazing!

Exklusiv! FBAinGermany enthüllt geheimes Dashboard mit Übersicht aller Marketplaces! Was verbirgt der Riese noch?

Seller Central Forscher Kevin Fleischer (33) konnte es kaum glauben: Ein Dashboard welches einem auf einen Blick alle Verkaufszahlen aller Marketplace-Sites anzeigt. „Das war zu gut um wahr zu sein.“ Vollends geschockt war Fleischer jedoch, als er ein Widget fand, dass den Status aller Nachrichten-Inboxen aller Marketplace Sites gleichzeitig anzeigt. „Damit muss man nicht mehr durch alle Marketplaces klicken um heraus zu finden, ob ein Kunde eine Antwort erwartet.“

Statistiken über alle Marketplaces und Ansicht aller Posteingänge!

😉 Ja, ja ich weiß. Alles ein alter Hut für euch. Aber ich kannte die Ansicht unter „Lagerbestand > Weltweit verkaufen“ tatsächlich noch nicht und bin schwer begeistert. (Der Amazon Support scheinbar auch nicht. Bei einem Telefongespräch vor einer Woche erwähnte ich das Fehlen einer solchen übergreifenden Ansicht. Mein Gegenüber „wollte den Vorschlag mal weiterreichen“. Ok.)

Bericht zur Lage des Verkaufs

Am Mittwoch Abend schaute ich auf meinem neuen Lieblingsdashboard nach und war baff: Der Tag war der vermutlich bisher beste ever: In Deutschland kam über 320€ Umsatz zusammen, Italien und Spanien brachten es zusammen auf 100€ und in Frankreich kaufte jemand bei mir groß ein und legte nochmal 220€ nach. Damit kamen über 600€ zusammen. Das ist halb soviel wie ich bräuchte um das Wahnsinnsziel 10k Profit/Monat zu erreichen. Klar ist der Tag nur ein Ausreiser – aber er macht trotzdem Mut.

Die Woche ging gut weiter: In Deutschland waren es über 1200€ Umsatz. Und Frankreich hatte jeden Tag (außer Montag) Verkäufe zu vermelden.In Summe kamen diese Woche dann 1905€ zusammen, davon 60% mit Private Label Produkten. Das ist eine neue Bestmarke für mich!

Private Label Arbeit

Das Wochenende nutzte ich erneut um an meinem Private Label Portfolio zu bauen. Aktuell bereite ich den Start einer neuen Produktvariante vor. Ich hatte mir bei Flyer.de Inlays drucken lassen und befüllte dann am Wochenende die Verpackungen von Hand. Dabei merkte ich, dass dieses Produkt relativ viel Aufwand bei der Herstellung benötigt. Ich glaube deshalb nicht, dass Konkurrenten viel Lust darauf haben werden, mich hier zu kopieren.
Am Sonntag war dann eine riesen Kiste versandbereit. Ich hoffe, ich kann mich dann in der neuen Woche auf ein neues Produkt konzentrieren.

Am Samstag hatte ich erneut ein Gespräch mit Imko zu unserem gemeinsamen Private Label Produkt. Die Grundidee ist zwar klar, auch mögliche Hersteller sind sondiert. Allerdings ist das eigentliche Produktdesign noch mehr als Wage. Wir haben uns deshalb Hausaufgaben bezüglich Recherche „wer unsere Kunden genau sein könnten und was sie wollen“ gegeben. Da ist also auch noch Arbeit drinnen.

Kontakte mit dem Amazon Support

Ich hatte diese Woche noch ein längeres Telefongespräch mit dem Amazon Support. Und zwar hatte eines meiner Private Label Varianten die Buybox nicht. Diese Variante war nicht besser/schlechter als alle anderen Variante die ich habe. Es gab auch keinen alternativen Käufer. Die Buybox war nur nicht da. Amazon konnte mir das nicht erklären und versuchte mich erst abzuspeisen mit „Verschiedene Faktoren wie Preis und Verkäuferleistung spielen eine Rolle“. „Ok. Preis und Verkäuferleistung sind bei allen Varianten gleich. Was noch?“ – Stille.

Ich finde es gut, dass Amazon einen (überwiegend) deutssprachigen Support anbietet. Leider sind die Mitarbeiter dort halt typischer First-Level Support. Sie können akute Probleme durch vorgeschriebene Abläufe heilen (und das sind die wichtigen Sachen!) aber sie haben keine Ahnung wie das System hinter dem Admin Backend funktioniert. Der Second Level hatte dann einen anderen Ansatzpunkt um mein Ticket zu schließen: Die Buybox ist kein garantiertes Feature. Deshalb ist das fehlen der Buybox auch kein Problem. Ticket closed.
Das hilft mir total zu verstehen wie ich meine Listings besser machen kann. 😐

Ein anderer interessanter Kontakt mit dem Support ergab sich in den letzten Wochen. Nach einem längeren Gespräch mit dem Support am Telefon bezüglich 2D-Varianten (also Varianten für z.B. Farbe UND Schuhgröße) sagte man, man werde mir helfen das im Office Bereich einzurichten. Meine bisherigen Erfahrungen waren, dass im Office Bereich keine 2D Varianten möglich sind. Zu dem Schluss kam der Helpdesk nach mehreren Upload Versuchen mit verschiedenen Templates auch. Eine Variante geht – mehr erstmal nicht.

Soweit von mir. Ich hoffe ihr bleibt von der aktuellen Grippewelle verschont und bei euch geht es gut voran. Ich hoffe dieses Jahr wird der Knaller.

6 Gedanken zu „Versand durch Amazon #73 – Rekordwoche und neues Lieblingsdashboard

  1. Tim

    Hallo Kevin,

    Danke für die tollen wöchentlichen Berichte. Da ich gerade auch in das FBA Thema einsteige, bin ich froh über jede Info.

    Kannst du mir diese Fragen beantworten:

    – Lagerst du deine Waren nur in D oder auch in anderen Ländern?
    – Ist es trotzdem möglich, in den anderen Ländern zu verkaufen, wenn ich mich gegen Warenlagerung in Polen oder Tschechien entscheide, um das USt Thema erst einmal zu vermeiden?
    – wie und wo kann ich über den Seller Central das Angebot im Ausland ( U.K. Oder Italien) einspielen, den angepassten Text/ Sprache erstellen?

    Vielen Dank und vor allem viel Erfolg auf dem Weg zum nächsten Level
    Tim

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    1. admin Beitragsautor

      Hi, ich gönne mir den Luxus nur in Deutschland zu lagern. Spart nerven mit der MWSt Anmeldung in den anderen Ländern, kostet aber extra.
      Ja es ist möglich in anderen Ländern zu verkaufen. Einfachste Möglichkeit ist im Listing Editor einen Preis für einen anderen Marketplace einzutragen (Tab: Angebot). Dann erzeugt der für die selbe SKU ein Listing im anderen Marketplace.
      Um dann das Listing zu übersetzen (also die automatisch generierte Übersetzung von AMazon zu ersetzen) wechselst du in das Interface des anderen Landes. Das geht über die DropDown liste ganz oben im Seller Central. Dort sind dann die Listings des anderen Landes sichtbar.

      Dir auch viel Erfolg!

      Antworten
  2. Stefan

    Hallo Kevin,

    ich lese nun auch schon eine Weile „still“ mit und freue mich jede Woche auf einen neuen Bericht von Dir.
    Vor allem weil nicht alles immer ganz toll ist und nur bergauf geht, das gibt ein sehr realistischen Eindruck vom Leben eines FBA-Sellers.

    Zum Thema 2D Varianten: kannst Du nicht einfach alle vorhandenen Kombinationen von Farbe und Gre als jeweils eine Variante festlegen?
    Also Gre 40 in grn als eine, Gre 40 in rot als eine weitere usw.

    Ich kenne mich im Seller Central noch nicht so gut aus, hoffe der Vorschlag war nicht allzu bld..

    Gru Stefan

    Antworten
    1. admin Beitragsautor

      Hi Stefan,
      da hast du mich wohl falsch verstanden. Was du vorschlägst wäre ein 0815 Listing ohne Varianten. Das will ich nicht, da ich die Reviews aller Varianten zusammen auf einem Listing haben will. Vor Allem da es mittlerweile recht schwierig ist Reviews zu bekommen.
      1D Varianten sind sowas (hier Farbe): https://www.amazon.de/dp/B007Y6DS84
      2D Varianten sind sowas (hier Farbe und Größe): https://www.amazon.de/dp/B01ELAE9HE

      Je mehr Varianten du unter einem Listing versammelst, desto mehr Review-Chancen hast du und desto mehr Cross Selling Chancen hast du.

      Antworten
  3. Bernhard

    Hallo Kevin,
    zunchst mal ein ganz dickes Lob fr Deinen super interessanten Blog!
    Ich bin gegen Ende 2016 zufllig darauf gestoen und verfolge ihn nun sehr gespannt jede Woche.
    Seit einem Monat bin ich nun auch selbst als FBAler aktiv und echt begeistert.
    Es luft vorerst mal mit Retail Abitrage tatschlich besser als erwartet!
    Zunchst beschrnke ich mich jedoch auf den DE-Markt, um die Sache mglichst einfach zu halten.
    In weiterer Zukunft mchte ich dann auch wie Du die verschiedenen Europa-Mrkte bedienen.
    Nun habe ich ganz aktuell mal eine Frage an Dich:
    Versehentlich hatte ich vergangene Woche einige neue Artikel international gelistet.
    Hoppla! … prompt hat dann auch gleich jemand aus Frankreich einen Artikel bestellt…
    Daraufhin habe ich die internationalen Angebote dann sofort wieder rausgenommen.
    Jetzt frage ich mich, wie sich das eigentlich steuerlich regeln lsst?
    Muss ich nach Frankreich fr den einen Artikel Steuer abfhren?
    Ich schreibe auch von Anfang an jedem Kunden (automatisiert) eine Rechnung.
    Das hat ins Ausland natrlich dann auch nicht so richtig geklappt.
    In diesem einen Ausnahmefall bekomme ich’s aber irgendwie geregelt.
    Sorgen macht mir nur wie gesagt der steuerliche Aspekt…
    Wie handhabst Du das mit den verschiedenen Mrkten?
    Fr einen Ratschlag wre ich Dir sehr dankbar.
    Beste Gre und weiterhin viel Erfolg!
    Bernhard

    Antworten
    1. admin Beitragsautor

      Als Kleinunternehmer hab ich keine Auslandsrechnungen gemacht. Dazu kann ich also nichts sagen.
      Regel 1 ist sonst: Frag bei Steuer Themen deinen Steuerberater. Mir hilft meiner regelmäßig und erklärt auch sehr freundlich.
      Regel 2: Als normaler Unternehmer hast du Glück wenn dein Kunde nur eine Privatperson ist bzw. sich mit einer „Nicht MWSt-freien Rechnung“ zufrieden gibt. Denn die ist für alle EU Bürger erstmal die gleiche.
      Falls dein Kunde aber ne MWSt-freie Rechnung haben will und dir seine USTID schickt, (und du selbst keine hast) dann gilt Regel 1. Falls du eine hast, dann erklärt dir dein Berater auch was alles zu tun ist um eine Auslandsrechnung zu erstellen. Da gehört dann u.A. UST-ID Prüfung dazu und Dokumentation des Prüfergebnis + Transportnachweis.

      Viel Erfolg.

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