Versand durch Amazon #51 – Optimierungen

Hallo Leute und willkommen zurück zur 51ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Diese Woche habe ich kleinere Optimierungen vorgenommen – am Blog und an meiner letzen Sendung vor dem Urlaub.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Diese Woche gleicht so ziemlich der letzten. Erneut wurde im Schnitt etwas über 100EUR/Tag Umsatz generiert. Eigentlich ein guter Wert, allerdings nicht genug, wenn es darum geht neue höhen zu erreichen. Der aktuelle Rekordmonat Juli brachte ca. 3600 EUR und damit 120EUR/Tag. Ich glaube, dass ich selbst mit Retail Arbitrage noch die 1000EUR/Woche = 145/Tag erreichen kann. Ich habe mir deshalb vorgenommen nach meinem Urlaub das Thema Sourcing nochmal vorzunehmen und mein Portfolio erneut etwas zu erweitern. Die letzte Erweiterung des Portfolios war durchaus erfolgreich:
Seit 01.08. wurden 39 verschiedene ASIN verkauft, 26 davon wurden erst im Juni/Juli hinzugefügt. Von den damit erzielten 5600 EUR Umsatz entfallen auf die neuen ASIN allerdings nur 2500EUR. Es wäre noch deutlich mehr möglich gewesen, wenn ich bei 13 neuen ASINs nicht seit längerem OutOfStock bin, da ich auf die USA Lieferung warte. (Das Schiff ist nun mittlerweile unterwegs und soll in 2 Wochen in Hamburg sein.)

Wenn ich schon in Statistiken spreche: Bei meinem Portfolio gilt das Paretoprinzip (80/20 Regel) nicht ganz. Bei mir wurden 66% der Umsätze mit 25% des Portfolios gemacht.

Letze Sendung – Etikettierservice von Amazon

Um meinen Urlaub endgültig vorzubereiten habe ich nochmals einen Einkauf getätigt und 4 Kartons mit ca. 60kg Ware zu Amazon geschickt. Ich hoffe nun, dass ich damit über die 5 Wochen komme. Da ich allerdings recht wenig Zeit hatte um die Sendungen vorzubereiten hab ich erstmals zwei Kisten mit Waren für den Etikettierservice von Amazon angemeldet.
Bei der Sendungserstellung könnt ihr dazu auf der Seite „Produkte Etikettieren“ im DropDown Menü in der Spalte „Etikettierung durch“ den Punkt „Amazon“ wählen. Kostenpunkt ist 15Ct pro Etikett. Da ich genug Gewinn mit den Artikeln mache habe ich kurz nachgerechnet. Ich brauche ca. 30Sek pro Etikett (Inkl. Druck und Vorbereiten der Etiketten). Multipliziert mit den 15Ct/Etikett macht dies einem Stundensatz von 13,50EUR. D.h. wenn euch eure Zeit mehr wert ist als 13,50EUR/h, dann könnt ihr auch Amazon beauftragen.

Optimierungen am Blog

Abschließend möchte ich noch auf eine kleine Änderung am Blog hinweisen. Ich habe eine neue Abteilung „FBA Grundlagen“ eingeführt und dort einen neuen Artikel bezüglich den FNSKU, ASIN, EAN & Co verlinkt. Falls es weitere Begriffe und Grundlagenthemen gibt, die erklärt werden sollten, dann gebt Bescheid.

9 Gedanken zu „Versand durch Amazon #51 – Optimierungen

  1. Matthias

    Super Idee mit dem neuen Punkt „FBA Grundlagen“!
    Bin ein riesen Fan von deinem Blog und werde mich sicherlich noch öfters in deinen Kommentaren melden.

    Viele Grüße
    Matthias

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  2. Nina

    Hi,
    Ich hatte bei meinem letzten Produkt auch schon darüber nachgedacht, es von Amazon etikettieren zu lassen und werde es wohl künftig mal testen. Kommt das für dich in Zukunft generell in Frage oder eher wenn die Zeit knapp ist? Finde übrigens deine Idee mit den FBA-Grundlagen auch super!

    Grüße,
    Nina

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  3. Stefan

    Hallo,
    ich hab mal eine Frage zu Deinem Gewerbe. Du hast mit einem Kleingewerbe gestartet? Musst Du bei FBA für jeden Verkauf eine Rechnung schreiben und archivieren? Oder reicht dir Ausgaben u. Einnahmen (=Amazon Überweisung) für die Buchhaltung.
    Wie kriegt man es gerade am Anfang hin Regenschirme und Hundhalsbänder mit einem Gewerbe zu verkaufen, „Waren aller Art“ ist ja nicht zulässig?

    Danke für die Blog, die Story ist toll und authentisch. Hab alle Posts in 2-3 Sitzungen durchgelesen 🙂

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    1. admin Beitragsautor

      Hi Stefan, also hier die Zusammenfassung: ja Kleinunternehmer. Nein nicht bei jedem Verkauf ne Rechnung sondern wenn jemand fragt. Steuerberater wollte nur die Zusammenfassungen. Am besten mit deinem mal Reden. Zur Gewerbeanmeldung hatte ich was geschrieben. Du kannst ne Allgemeine Formulierung wählen die du dann aber konkretisieren musst. Dein Gewerbeamt nimmt deinen Vorschlag aber eh nicht einfach so hin (war bei mir so) sondern formuliert das nochmal neu. Also einfach hingehen und beraten lassen. Am besten mit nem Vorschlag in der Tasche.

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    2. Torsten

      Hi Stefan,
      Dein Eintrag ist ja schon etwas her, ich hoffe der Hinweis kommt nicht zu spät. Ich hatte auch, wie Kevin schon geschrieben hat, mehrere Formulierungen fürs Gewerbeamt in der Tasche. Zum Glück wurde aber gleich meine Erste angenommen. Ich hatte folgendes eingetragen:

      „Onlinehandel mit Waren aller Art (mit Ausnahme von genehmigungspflichtigen Waren), Import und Export mit Waren aller Art (mit Ausnahme von genehmigungspflichtigen Waren)“

      Dies macht natürlich nur Sinn, wenn man, so wie ich, erstmal nicht mit genehmigungspfl. Waren handelt. Es wird sich auch über das Wort Onlinehandel gestritten. Falls z.B. ein Kunde mal Ware vor Ort abholen sollte usw. Da könnte man evtl. noch Einzelhandel nehmen. Da können aber evtl. die Leute auf dem Amt weiterhelfen.

      Sooooo…..dann will ich mal weiter im Blog stöbern. Gewerbe und Selleraccount sind aktiv. Jetzt kommt der erste Produkteinkauf und der erste Produkttestverkauf. Bin ja mal gespannt. Denke der erste Artikel geht max. mit Plus- Minus Null raus. Aber es geht mir da hauptsächlich zum Ablauf kennenlernen.

      Danke nochmal an Kevin – ich kann gar nicht sagen wieviel ich aus diesem Blog allein über FBA gelernt habe.

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  4. Wolfgang Frass

    servus kevin, ich bin auf der suche nach einem seriösen Workshop/Online seminar zum Thema Amazon fba. kannst du da was empfehlen? Bin u.a. auf Alexander Krunic aus Innsbruck gestoßen. Kennst du den? besten dank und Liebe Grüße Wolfgang

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    1. admin Beitragsautor

      Da kann ich aktuell nicht weiter helfen. Ich würde empfehlen sich bezüglich Steuern und Rechtsform von einem Steuerberater beraten zu lassen. FBA selbst ist simpel. Probleme gibt es nur mit den old school Sachen wie Zoll, Haftung, Zertifikate und Kennzeichnungen. Und da hält sich jeder gern bedeckt.

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