Versand durch Amazon #153 – Die Italienische Abrechnung

Hallo Leute, willkommen zurück zur 152ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Die letzte Woche war aus diversen gründen recht anstrengend für mich, da ein persönliches Thema mich beschäftigt und gleichzeitig das Thema Immobilien anstand. Entsprechend gering war meine Produktivität. Jedoch gibt es einige interessante Neuigkeiten zu vermelden.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Diese Woche hat der Umsatz wieder etwas angezogen. Dabei ist Frankreich jedoch komplett abgetaucht und hat 0 EUR Umsatz gemacht. Das ist bemerkenswert…. Spanien und Italien haben das aber aufgefangen und mit >400€ lief es eigentlich ganz normal. Der Deutsche Umsatz liegt bei knapp unter 2000€ Umsatz, womit wir in Summe bei >2400€ sind. Eigentlich ganz gut.

Die Italienische Abrechnung-
Fehlerhafte Steuerabzüge bei Amazon Rechnungen?

Wir kennen alle das Thema Reverse Charge mittlerweile: Firmen aus dem EU Ausland erhalten Steuerfreie Rechnungen weil sie zu Hause selbst die Steuer anmelden müssen. In meinem Taxreport fand ich letzte Woche einige seltsam aussehende Italienische VAT-IDs. Diese waren einfach nur Zahlen ohne das altbekannte IT am Anfang. Deren Rechnungen waren alle vom Amazon-Rechnungsservice OHNE Steuer ausgestellt. Allerdings fehlte der Hinweis auf die EU Richtlinie zum Reverse Charge Verfahren. Bei anderen Rechnungen mit korrekter VAT-ID aus Italien passte alles. Das sieht mir nicht korrekt aus. Entweder es werden Steuern fällig oder aber Reverse Charge muss angegeben werden. Ich habe den Verkäuferservice Kontaktiert und bin gespannt was dabei raus kommt.

Mittlerweile habe ich eine Antwort bekommen: Amazon bezeichnet diese VAT-IDs als „lokale VAT IDs“ und sieht sie als gleich gut mit den EU-VAT-IDs. Nachteil dieser IDs ist, dass man sie nicht in anderen Ländern prüfen kann. Da Amazon hier aber kein Problem sieht stellen sie Reverse-Charge Rechnungen aus. Allerdings war die fehlende Meldung tatsächlich ein Fehler und wurde durch das Amazon Team mittlerweile behoben (ich habe es noch nicht nachgeprüft). Die große Frage lautet nun, ob die Rechnungen nun alle ungültig waren…
Eigentlich ist für mich auch nicht klar, wieso „lokale IDs“ überhaupt noch in Umlauf sind. Hier müsste mal jemand mit mehr Wirkung bei Amazon bzw. der italienischen Aussenhandelskammer nachfragen.

Tip1: Amex für Werbung nutzen

Wer eine Amex hat kann für jeden Euro Umsatz Punkte sammeln. Mit dem „Booster“ sogar 1,5 Punkte pro Euro (Meines Wissens nach wird der nicht beworben sondern man kann ihn über die Hotline freischalten. So gings bei mir.) Bei Amazon kann man für die Werbekosten eine gesonderte Bezahlweise hinterlegen. Unter Anderem… „Kreditkarte“. Damit sammelt ihr Punkte und könnt ggf. dafür mal einen Flug zu eurem chinesischen Zulieferer auf Businessklasse upgraden, oder euch einen Amazon Gutschein dafür geben lassen. Danke für den Tip an Tobias Winter. Wer nun gern eine Amex Gold haben möchte (die Gold hat das beste Punktesammel feature) für den habe ich hier einen super Deal: Einfach diesen Refferal-Link anklicken, Karte beantragen und im Gegenzug dafür 20.000 Punkte erhalten, wenn ihr in den ersten 3 Monaten 1.000€ Umsatz macht. (Kleiner Tipp: Tankstellen und Discounter wie z.B. Rewe nehmen Amex. Und auf Amazon und via Paypal kann man auch die Amex benutzten. Ach und Weihnachten steht vor der Tür…) Ich erhalte dafür ebenfalls 20.000 Punkte. Super Sache für beide Seiten.

Tip2: Plugin „I don’t care about cookies“

Falls euch die nun üblichen Cookie Meldungen auf den Geist gehen (wir haben die ja selbst hinzufügen müssen wegen DSGVO) kann ich euch das Browserplugin „I don’t care about cookies“ ans Herz legen. Es blendet die Hinweise einfach aus. Wir alle wissen wie man Cookies löscht und für die Vorsichtigen unter uns (wie meine Wenigkeit) gibt es ja noch den Incognito-Modus. Facebook nutze ich z.B. nur im Incognito Modus.

Soweit von mir. Nochmal erwähnen wollte ich den tollen Kommentar von Martin unter dem letzten Logbuch Eintrag. Was denken die anderen? Sollte ich einfach mal die Werbung runter fahren (bzw. auf sehr niedrige Gebote wie z.B. 0,1€ setzen) und schauen wie dann das Kosten-Nutzen-Verhältnis aussieht?
Ich hätte auch durchaus Interesse „spitz“ targetierte Facebook Werbung zu nutzen um mein zweites Produkt besser zu positionieren.


Falls ihr FBAinGermany gut findet und mich unterstützen wollt dann nutzt meine Amazon Affiliate Links oder spendiert mir nen Kaffee via Paypal. Links und Infos zu Beiden auf meinem Impressum.

7 Gedanken zu „Versand durch Amazon #153 – Die Italienische Abrechnung

  1. Tobias Winter

    Hi Kevin,

    danke für deine Erwähnung.

    Zum Thema Werbung habe ich mir auch schon meine Gedanken gemacht.
    Nachdem ich einen erheblichen Wert in PPC verbrannt habe, habe ich einfach einen Großteil meiner Kampagnen gestoppt. Der Umsatz ging zwar etwas zurück aber am Ende blieb mehr Gewinn übrig.
    Nun beginne ich mit dem Sellics-Tool meine Kampagnen wieder langsam hochzufahren.

    VG
    Tobias

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  2. Jan D.

    Hi Kevin,

    Danke für deinen interessanten Blog. Könntest du bitte genauer zu deinen Immobilientätigkeiten eingehen? Immobilien finde ich auch ein spannendes Thema. Nutzt du Immobilien zur Eigennutzung oder Fremdnutzung? Cash Flow Immobilien für weitere passives Einkommen oder Anlageobjekte zur Wertsteigerung?

    Sind die Investitionen in Immobilien unabhäbgig deines Amazon FBA Einkommens oder entnimmst du dem Unternehmen regelmäßig Geld? Wenn ja wie sieht deine Entnahmestrategie aus, um stetigen Wachstum sicherzustellen?
    Ich kenne mich mit dem Thema Steuern nicht gut aus. Wäre es aber nicht eine Möglichkeit die Einnahmen aus dem FBA Business in eine Vermögensverwaltende GmbH zu überführen die in Immobilien investiert?
    Als Angestellter musst du ja sonst alles mit deinem persönlichen Steuersatz versteuern, da gibt es bestimmt interessante Steuersparmodelle mit Immobilien.
    Würde mich mal interessieren, ob du das kombinierst oder komplett getrennt hältst.

    Vielen Dank

    Jan

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  3. Pingback: Mein Pilgerpass und mein neues Design sind endlich da

  4. Jan D.

    Hey Kevin,

    Danke für den neuen Blogeintrag. Ich stehe selbst noch an den Anfängen bei FBA und möchte diese auch gerne Nebenberuflich machen.
    Ich freue mich, dass du deine Zahlen so offen kommunizierst.
    Wenn ich allerdings die Zahlen so lesen schreck mich das eher ab.

    Lass es mich anders ausdrücken: Lohnt sich das ganze für dich?

    Wenn wir davon ausegehen, dass du den letzten Monat 500 Euro vor Steuern gemacht hast, dann sind das bei Steuerklasse Eins ca. 300 Euro im Monat.

    Wenn ich davon ausgehe, dass du 4 h pro Woche dich deinem Amazon FBA Business widmest. ( Vermutlich deutlich mehr). Dann sind das 16 Stunden im Monat und somit ein Stundenlohn von 18,75 Euro. Klar kann man bei Amazon FBA viel lernen aber man geht auch ein unternehmerisches Wagnis ein, das sich auch in €€€ widerspiegeln muss. Durch eine Gehaltserhöhung könntest du eine ähnliche Summe zusätzlich verdienen ohne den ganzen „Stress“.

    War jetzt bewusst etwas provokativ, da mich dazu deine Meinung interessieren würde.

    Vielen Dank

    Viele Grüße

    Jan

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    1. admin Beitragsautor

      Die Frage ist berechtigt. Und die stelle ich mir selbst auch. Aktuell macht es es wirklich nicht soviel Sinn. Die Idee war etwas ortsunabhängiges aufzubauen, welches einem zusätzliches Einkommen beschehrt. Soweit ist alles gut. Aber der Arbeitsaufwand liegt pro Woche >>4h und der Stundenlohn deutlich darunter.
      Auch steuerliche Tricks ziehen nicht als Motivation. Da Abschreibungen und Geschäftsausgaben nur dann funktionieren, wenn man deutliche Überschüsse erwirtschaftet.
      Ich habe aktuell noch ein paar Ideen die ich auf Amazon probieren möchte. Deshalb läuft der Laden weiter.

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