Versand durch Amazon #278 – Back to the Basics

Diese Woche war dominiert von einem fachfremden nicht Amazon Thema, was allerdings auch mit Priorisierung, Lagerhaltung und Entscheidungen zu tun hatte.
Ein zentrales Stück der Wohnung gab seinen geist auf – und nun !?

Bericht zur Lage des Verkaufs

Trotz privater Kalamitäten: Diese Woche glich in Sachen Umsatz recht stark der Vorwoche.
Wie schon da, brachte auch diese Woche Spanien 0,- und Frankreich gerade mal 1 Verkauf zu Stande…
Italien kam, mit fast 200€, allerdings mit weniger als in der Vorwoche (da waren es fast 300€) nach Hause.
Das glich Deutschland mit fast 700€ direkt wieder aus. In Summe kam dann sogar etwas mehr raus als in der letzten Woche und wir schaffen den Sprung über die 900€ Marke.

Back to the Basics

Das ist ein Bericht meiner letzten Woche – die ich größtenteils ohne funktionierenden Kühlschrank durchleben durfte. Ein Krimi… 😉

Dienstag bemerkte ich, dass mein Tiefkühlfach „abtaute“ und eine Eisplatte dekorativ auf dem Inhalt lag. Das LIcht war an und alles normal. Es dauerte so etwas bis ich realisierte, dass der Kühlschrank nicht mehr lief (wir haben einen kleinen Tiefkühler daneben stehen, deshalb war es nicht ungewöhnlich leise).

Weitere Folgeschäden verhindern

Was nun? Zuerst einmal wurde versucht durch das übliche An- und Abstecken doch noch ein Lebenszeichen zu bekommen. Als das nichts half, mussten wir improvisieren.

Uns half dabei das kalte Wetter, bei dem die Temperatur tagsüber bis auf max. 10 Grad stieg und nachts auf 4 Grad sank. D.h. wir packten alles in Kühltaschen und legten noch Eis Akkus oben auf. Die konnten wir im TKer gefrieren. Käse, Wurst Milch & Co konnten so erstmal überleben. Damit war zwar die unmittelbare Gefahr gebannt, aber das sollte nicht das „new normal“ sein.

Reparieren lassen

Am Mittwoch Fragte ich früh bei den diversen Reparaturfirmen an und ich erhielt eine ernüchternde Antwort:

Wie alt ist der Kühlschrank? Hmmm… Also bei den Kleinen Geräten da wird manchmal das Thermostat getauscht. Andere Reparaturen werden gar nicht gemacht. Da gibts dann nur ein Wechselgerät. Wenn unser Servicetechniker vorbei kommt kostet die Anfahrt 40€. Die günstigste Reparatur liegt bei ca. 160€. Da können sie sich überlegen ob das Sinn macht.

Sinngemäße Wiedergabe des Telfonats

Selber Reparieren?

Macht natürlich keinen Sinn. Meine Freundin witterte direkt Verschwörung und recherchierte mögliche Reparatur vorgehen und Ersatzteile. Wir vermuteten ein defektes Relaise. Das gute Stück hätte auch 30€ gekostet und ob es die Lösung ist hätten wir auch nicht mit Sicherheit gewusst. Die Teilbestellung hätte auch noch eine Woche gedauert und in Summe war das nicht die Lösung.
Aber wir hatten das Gerät erstmal frei in der Wohnung stehen und kamen so an alles besser ran.

Neugerät recherchieren

Da es sich um ein Einbaugerät handelte musste das neue irgendwie in die Nische passen. Nischen-Recherche mal anders…. 😉

Die diversen Vergleichsportale, Elektrodiscounter und Baumärkte zeigten ein etwas ernüchterndes Bild. Das aller billigste Gerät hätte 200€ gekostet und wäre kleiner als das alte gewesen. Zu diesem Zeitpunkt gab meine besser Hälfte bereits die Losung aus „wenn schon neu, dann größer!“. Solche Geräte lagen dann mal schnell bei 400€

Da kam uns ein anderer Gedanke….

Die Rettung naht

Ebay Kleinanzeigen hatte uns beim Ausstaffieren einer leerstehenden Wohnung (Staging) gute dienste geliefert und deshalb schauten wir da einmal herum. Tatsächlich fanden wir Geräte welche die Anforderungen erfüllten. Unser Blick fiel dann auf einen Liebherr der wegen Umzug abzugeben war.

Für 20€ lösten wir den beim altbesitzer in 30 min Entfernung aus und schleppten den in die Wohnung. Meine Freundin hatte gehört, dass man diese Geräte nicht sofort in Betrieb nehmen darf, sondern das Kühlmittel erst wieder zurück laufen muss (nach liegendem Transport). Also verbrachten wir die Zeit damit das Gerät richtig grund zu reinigen. Das war Freitag abend.

Am Samstag morgen war der erste Akt nach dem Aufstehen, der Versuch das gerät in die Nische zu setzen. Ergebnis? Passt nicht, die alten Türschaniere des Einbauschranks sind im Weg.
Mir war bereits die andere (massivere) Türkonstruktion am Gerät aufgefallen und ich verstand, dass wir vom alten „Schlepptürsystem“ zum „Festtürsystem“ wechseln müssen. Ein Video (sogar von „unserem“ Hersteller) zur Umrüstung bestätigte dies.

Prioritäten setzen

Die Türscharniere wurden erstmal entfernt damit das Gerät trotzdem rein passt. Der Kühlschrank wurde dann in Betrieb genommen aber nun war immer noch keine finale Lösung da… Eine Recherche im Internet sagte uns, dass die nötigen Teile für den Umbau in der Größenordnung von 60-100€ lagen. Uff…

Glücklicherweise hatten wir noch den Chat mit den Verkäufern und riefen dort nochmal an ob die ggf. noch Teile hatten. Antwort: Müssen wir mal schauen. Rufen sie in 2h nochmal an.

2h später bekamen wir die Antwort, ja wir haben da noch was gefunden. Können sie haben. Also fuhren wir direkt nochmal hin und fanden tatsächlich ca. 75% aller Teile die wir brauchen. Darunter 100% der wichtigen Teile – einzig ein paar Blenden fehlten. Das ist verschmerzbar. Geld wollten die Verkäufer keins dafür. Super Nett!

Am Samstag gab es Arbeiten an einer anderen Baustelle zu tun, so dass wir dann den Sonntag damit verbrachten alles wieder so herzustellen, wie es vor dem Ausfall des Kühlschranks war. Jetzt haben wir mehr platz im Kühlschrank (Wechsel von Kombi Gerät zu reinem Kühlschrank), das gerät ist leiser, ca. 4 Jahre jünger und mit praktischerem Innenraum.

Das war meine Woche…. Und wie war es bei euch?

Grüße,
Euer Kevin


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2 Gedanken zu „Versand durch Amazon #278 – Back to the Basics

  1. Matthias

    Hi Kevin,

    bin ja schon ewig ein riesen Fan von deinem Blog und hab es bis heute nicht auf die Reihe gebracht, auch mal durchzustarten.

    Aber in Sachen Kühlschrank kann ich sagen, dass deine Partnerin sehr gut und schlau recherchiert hat 🙂
    Ich arbeite beim Hersteller von unter anderem Kühlschränken. Ihr hättet aktuell auch ein großes Problem Ersatz zu bekommen, da gefühlt alles ausverkauft ist.

    Viele Grüße
    Matthias

    Antworten

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