Versand durch Amazon #221: Vollbremsung

Hallo Leute, willkommen zurück zum 221ten Versand durch Amazon Lobucheintrag – Corona Edition. Die Statistiken sind noch immer nicht zurück… Aber ich habe Zahlen. Verheerende!

Bericht zur Lage des Verkaufs

Ich habe Zahlen! Wie ich die bekommen habe? Nun, ich hab von Hand gezählt.

Hier die Zahlen der letzten Woche:
UK: 0€
ES: 0€
FR: 11€
IT: 33€
DE: 261,90€
Summe: 305,90€

Aktuell ist mein Umsatz also um 90% eingebrochen. Dafür gibt es verschiedene Gründe.

Gründe für den Einbruch der Verkaufszahlen

1. Hauptsächlich habe ich Umsatz mit Produkten für Veranstaltungen gemacht. Die sind massiv ausgefallen und dadurch kommt der Umsatzeinbruch zu Stande.

2. Aufgrund eines Versehens(?) habe ich für März den Professional Status als Seller verloren. Dadurch kann ich keine Werbung schalten. Das ist aber ok, da die meisten Produkte sowieso nicht verkäuflich wären und ich so massive Werbekosten hätte.

3. Viele meiner Kunden (>66% der Businesskunden) sind Freelancer und diese Kleinen Unternehmen die gerade jetzt massiv Angst ums überleben haben. Die haben andere Probleme als meine Produkte (Kosten!) zu kaufen.

Wie geht es für mich weiter?

Glücklicherweise bin ich nicht von FBA abhängig. Sonst wäre ich jetzt selber nah an der Panik. Dank meines „Sidepreneur“ Status habe ich nach wie vor mein gutes IT-Berater Gehalt und versuche dort mich einzubringen. Leider sind nicht alle IT-Projekte gleich gut mit Remote-Arbeitsmöglichkeiten gesegnet…

Ab April werde ich den Professional Status wieder einkaufen. Aktuell spare ich mir die 40€/Monat Gebühren. Zum Glück kommen noch Bestellungen rein. (letzte Woche waren es wohl ca. 200€ im Ausland und 415€ in DE.) So dass die laufenden Kosten gedeckt bleiben. Die Ust-Vorauszahlung ist da allerdings eine andere Geschichte. Ich hab meinen Steuer Berater mal gefragt, ob es da Entlastung gibt. Ich hatte leider unvorhergesehene Kapitalabflüsse (Werkstatt >2k) die ich gerade nicht gebrauchen kann.

Die Corona Hilfspakete könnten mich am Ende auch noch negativ treffen… Wenn Mieter nicht bezahlen, dann geben Vermieter „Kredit“. Leider will die Bank weiter ihr Geld. Aber als Vermieter hat mans ja. Die muss man nicht stützen. Wäre auch noch schöner, wenn es geheißen hätte: „Falls Mieter ihre Miete nicht bezahlen können, bezahlt der Staat vorübergehend die Miete“. Statt dessen heißt es „Falls Mieter ihre Miete nicht bezahlen können, dann ist das so. Kündigen darfst du nicht.“ Will ich auch nicht. Ich will die Miete!

Noch ein Gedanke zu Corona: Wo sind die ganzen Gesichtsmasken? Die die ausverkauft sind. Ich sehe auf der Straße keine. Und wenn, dann sind es Asiaten die die Dinger tragen… hmmm… ob die damit wohl Erfahrung haben und wir nicht? SARS, MERS… ach was. Is bestimmt so ein „Asiaten Ding“…. Brauchen wir doch nicht. Sieht auch komisch aus.

Heißer Tipp: Die Dinger trägt man aus Respekt vor der Umgebung. Die Schützen hauptsächlich die Anderen Vor Euch, falls ihr den Virus doch habt (und ihr das nicht wisst). Also aufsetzen und mal 2 Wochen Scheiße aussehen. Oder besorgt euch die hier „For dramatic effect“…

Bildergebnis für pest masken
Old Shool Gesichtsmaske.

Bis zur nächste Woche! 
Euer Kevin

PS: In den USA schlägt der Virus gerade zu…. NY trifft es gerade.
Ist der Präsident und sein Vize eigentlich „Risikogruppe“?….


Vorab schon Mal ein Dank an alle, die mich unterstützen. Danke, das hilft mir sehr!
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2 Gedanken zu „Versand durch Amazon #221: Vollbremsung

  1. Chris

    Hey Kevin, cooler blog!
    Ich bin auf dich gestoßen da ich zusammen mit 2 Freunden ebenfalls ins FBA business starten wollte, allerdings kannst du dir ja denken was uns gerade im Magen liegt 😉
    Kannst du eine kleine Einschätzung geben wie wir vorgehen sollen? Haben bereits 2 gute Produktideen, allerdings schweigt Amazon ja zur momentanen Situation. (vrstl. bis zum 5.4?!)
    Würde es Sinn machen bereits jetzt mit Lieferanten zu schreiben und orders zu platzieren? oder ist das zu spekulativ und man sollte abwarten?

    lg
    chris

    Antworten
    1. admin Beitragsautor

      Ist es ein echt neues Produkt oder ist es ein Whitelabelprodukt mit eurem Namen?
      Falls es ersteres ist, dann könnt ihr euch an Eric Ries „Lean Startup“ orientieren und schon mal Experimente aufsetzen.
      Im zweiten Fall ist es ein „MeeToo“ Produkt. Ob und wie viele bis zum Ende der Krise das Produkt ebenfalls importiert haben, kannst du aktuell gar nicht sehen. Amazon hat die vielleicht schon im Wareneingang liegen, nimmt die aber erstmal nicht entgegen/bucht die nicht ein.

      Idealerweise versucht ihr den Lean Startup weg: Stellt Thesen auf und sucht nach Experimenten, die euch wiederlegen könnten. Testet eure Idee. Stellt eure Produkte einem kleinen Kundenkreis vor und schaut wie die Reagieren, ob die kaufen würden. Könnt ja sagen „Wir wissen, dass aktuell für sie andere Prioritäten gelten. Aber hätten Sie Interesse an einen 10% Gutschein für einen Kauf im Sommer?“. Wenn die Leute euer Produkt eigentlich JETZT wöllten, dann doch bestimmt mit 10% Gutschein.

      Antworten

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