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Versand durch Amazon #96: Freundschaftsdienste

Hallo Leute, willkommen zurück zu meinem 96ten Logbucheintrag. Diese Woche ging endlich wieder Nachschub auf die Reise (jedoch zu spät um Wirkung zu entfalten). Ich hingegen konnte Wirkung entfalten, indem ich einem Freund von einer Dummheit abhielt die mit Amazon wenig zu tun hat, erfolgreiche Amazon Händler allerdings schon treffen kann: Immobilien.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Meine Verkäufe sind in Deutschland zum Glück wieder angestiegen und lag mit über 900€ auf dem Niveau wie vor zwei Wochen. Im Ausland sahen die Zahlen hingegen noch immer nicht so pralle aus. Allein Spanien konnte zumindest noch 240€ beitragen. Die anderen Länder kamen zusammen nicht auf 150€.

Der Deutsche Nachschub ist nun wieder auf dem Weg, allerdings ging das ganze erst spät in der Woche auf die Reise, so dass der neue Bestand sich noch nicht bemerkbar machen konnten.
Anders sieht es mit meinem US Zulieferer aus.

Der US Lieferant macht mir aktuell Sorgen. Zur Erinnerung: Zu diesem Lieferant war Amko und ich Anfang des Jahres gewechselt, nachdem der alte Lieferant Probleme gemacht hatte. Die erste Bestellung war vom Service her gut, von der Qualität (der Verpackung und der Label) ausbaufähig (die Ware war wie erwartet, TipTop). Meine aktuelle Bestellung zieht sich hingegen echt wie Gummi. Eine mir zugestellte Rechnung wies nun, nach langem Warten, auch noch die falschen Inhalte auf (falsche Mengen und Variante). Alles in allem keine schöne Situation – und so langsam wird es enge mit meinem Warenbestand.

Freundschaftsdienst – Immobilien

Wie in der Anleitung schon angekündigt, war ein anderes Thema plötzlich relevant und ich musste kurz einem Freund zur Seite stehen. Was ihr nicht wisst ist, dass ich mich mit Immobilien zumindest etwas auskenne. Dies hängt mit meinem „Rente Mit 40“ Ziel zusammen, wo Immobilien eine Rolle spielen, und einem Studium an der DIA. In dieser Woche allein haben mich 3 verschiedene Freunde zu dem Thema angesprochen. Einer davon wollte nun in einem „Blasenmarkt“ eine Wohnung kaufen und ich musste ihn davon abbringen. Glücklicherweise rieten auch andere enge Vertraute ab, so dass ein klärendes Gespräch und eine Infografik die ich für diesen Zwecke erstellt habe, durch drangen.

Folgende Infografik /Entscheidungsdiagramm habe ich für ihn gebastelt:

click for bigger version – Decission Graph „Shall I buy that house/real estate?“

Klar ist, dass so ein Graph nie das komplette praktische Wissen eines Maklers, Gutachters,  Immobilienverwalters oder zumindest eines gestandenen Vermieters einpacken kann. Aber zumindest diese oben abgebildeten, wenigen zentralen Fragen sollte man sich stellen. Im konkreten Fall war nämlich klar, dass der Kauf kein „good investment“ werden würde. Auf die Frage ob die Wohnung dann die „Traumwohnung zum alt werden“ sei, kam auch keine positive Antwort. Kurz: Die Makler hatten gute Arbeit geleistet und jemanden so lange nervös gemacht und aufgeheizt, dass er sich fast für 30 Jahre verschuldet hätte mit einer Immobilie die im im Bestfall(!) 2% Rendite eingebracht hätte. Ich persönlich rechne eher mit einem stattlichen Verlust…

Das Thema beschäftigte mich bestimmt 4-6 Stunden, wenn nicht länger. Mein Freund hat nebenbei den „Notausgang“ Miete gewählt. Er mietet das Objekt erstmal – auch das ist nicht wirklich eine tolle Entscheidung, da auch die Mieten (für meine Verhältnisse) überzogen sind, jedoch sind sie immer noch das kleine Übel (Für die Kenner: Maklerfaktor ist 30!) und man kann seinen Fehler rückgängig machen und einfach ausziehen. (Ist nebenbei ein Ratschlag von Tim Ferris: Wenn Experimente, dann immer so, dass man sie Rückgängig machen kann.)

Falls jemand von euch mit dem Gedanken spielt seine Schäfchen mittels Immobilien ins trockene zu bringen, dem sei folgender Ratschlag mit auf dem Weg gegeben: Stellt sicher, dass die Investition von Anfang an eine gute ist – und nicht erst durch erhoffte(!) Miet/Wertsteigerungen der Zukunft. Das Objekt muss im Falle der Vermietung für euch Profit abwerfen oder zumindest keiner Zuzahlung bedürfen. Und ja, damit meine ich nach Kreditrate, Tilgung und Hausgeld. Geht nicht? Geht schon. Falls ihr das nicht macht, dann seid ihr die Blase. 😉 So geh ich jedenfalls an die Sache ran. Machen es Andere anders und sind erfolgreich? Bestimmt. Ich mach das nicht. Und Lotto spiel ich auch nicht als Altersvorsorge…

Soweit von meiner Seite. Ich hoffe dieser Ausflug in „benachbarte“ Gewässer hat euch nicht abgeschreckt. Ich weiß, dass Immobilien so ein Thema sind, was einige Umtreibt – insbesondere bei den niedrigen Zinsen. Aber lasst euch gerade deshalb nicht in etwas hinein hetzen, was euch die nächsten 20-30Jahre begleiten wird. (So wie der Kredit auf die Bude….)
Nächste Woche gehts dann hoffentlich wieder weiter mit Fortschritten beim FBA. 😉

Versand durch Amazon #95 – Auf Sparflamme

Hallo Leute und Willkommen zurück zur 95ten Ausgabe meines Logbuchs. Diese Woche ging es zwar mit dem Private Label leicht vorwärts, jedoch sind die Zahlen mies – und das hat einen Grund.

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Versand durch Amazon #88: Auf Keyword Suche (PPC & Keyword Research)

Willkommen zurück zum 88ten Eintrag in mein Versand durch Amazon Logbuch. Nach der AMZCON/PLD17 habe ich meine Mastermindrunde einberufen und mich mit ihnen mal zum Thema PPC kurz geschalten. Heraus kam, dass ich vielleicht mal am Anfang anfangen sollte – mit dem Keyword Research.

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Versand durch Amazon #83: Fortschritte

Hallo und willkommen zurück zur 83ten Woche meines Logbuchs. Diese Woche gab es endlich wieder ein paar Fortschritte im Private Label Bereich zu vermelden.

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Versand durch Amazon #82: Organisatorische Arbeiten + Rückblick April

Willkommen zur 82ten Ausgabe meines Logbuchs. Diese Woche war geprägt von organisatorischen Arbeiten. Ich konnten mit verschiedenen Herstellern über Produkte und Versandkonditionen verhandeln und der Nachschub aus den USA steht an. Weiterlesen

Versand durch Amazon #70 – Auslandsrechnungen und Private Label Planung

Willkommen zurück zur 70ten Ausgabe meines Logbuchs. Diese Woche brachte eine Neuheit: Ein Kunde aus dem EU Ausland wollte eine Rechnung. Verrückt! 😉 Und nun?

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Versand durch Amazon #69 – Messebesuch

Eine sehr interessante Woche ging gestern zu Ende. Erstmals war ich als Unternehmer bei einer Messe. Dabei sah es anfangs fast so aus, als ob ich krankheitsbedingt zu Hause im Bett bleiben musste.

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Versand durch Amazon #68 – Angriff der Grippeviren

Hallo Leute, verschnupfte Grüße zur 68ten Ausgabe des Versand durch Amazon Logbuchs. Ein Gripperückfall hielt mich diese Woche in Schach. Allerdings gab es auch wieder positives zu berichten.

Bericht zur Lage des Verkaufs

Die Umsätze diese Woche lagen bei 540€,  davon nur(!) 358€ in Deutschland. Aktuell hält mich das Ausland gerade so im schlechten Bereich, kurz oberhalb von katastrophal. Das Jahr 2017 hat also nun, nach 3 Wochen kann man das sagen, einen verkorksten Start hingelegt. Nächste Woche gibt es die Januarzahlen. Ich hoffe bis dahin erholen sich die Zahlen noch etwas.

Angriff der Grippeviren

Etwas erhohlen musste ich mich ebenfalls. Ich konnte es nicht erwarten endlich wieder MMA/Grappling in Berlin zu machen. Das Training am Mittwoch war wohl etwas zu anstrengend und bereits am Abend (2h nach Trainingsende) schlug die Grippe zu. (Und dabei hatte ich mich im Dezember extra noch impfen lassen…) Erst am Sonntag war ich wieder gut drauf.

Besonders ärgerlich war dies, da ich Dienstag/Mittwoch (früh) richtig produktive Tage hatte. Ich hatte neben diversen privaten organisatorischen Dingen alle Preise gecheckt und aktualisiert. Leider hatte sich dies nicht direkt auf die Preise ausgewirkt. Die Dienstag, Mittwoch und Sonntag  Arbeitssessions waren dann auch der positive Lichtblick diese Woche. Wenn man Dinge erledigt bekommt ist das einfach ein gutes Gefühl.

Auffüllen von einigen Lagerbeständen

Am Sonntag war ich dann soweit fit, dass ich zwei Sendungen zu Amazon fertig gemacht hatte. Ich vermied es die Ware selbst zu Labeln (ich muss ja niemand anstecken…) sondern schlichtete die ganzen Kartons nur um und bezahle für das Labeling.

Revitalizing Private Label Produkte

Meine Private Label Produkte verkaufen sich kontinuierlich, wenn auch langsam. Vor einiger Zeit hatte ich bereits ca. 1/3 der  Ware von Amazon remittiert um andere Stückelungen zu testen und Sets zusammen zu stellen. Ich nutzte die Zeit am Wochenende um dieses Thema zu planen.

Soweit von mir. Nächstes Wochenende geht es für mich nach Frankfurt zur Creative World.  Darauf freue ich mich bereits und hoffe bis dahin wieder vollständig gesund zu sein.

Bleibt gesund!

Versand durch Amazon #53: Auf Rekordkurs?

Hallo Leute und willkommen zurück zur 53ten Woche meines Versand durch Amazon Logbuchs. Nach über einem Jahr Arbeit am FBA Geschäft sieht der Oktober erneut sehr vielversprechend aus. Erneut zeigt sich der Vorteil von FBA wenn man selbst nur wenig Zeit investieren kann – Ich bin noch immer in Vietnam unterwegs – und trotzdem Umsätze generiert werden sollen.

Bericht zur Lage der Verkaufs

Letzte Woche war die zweit Beste Woche seit start meines Shops mit knap über 1050EUR Umsatz. Aktuell läuft das Geschäft auf Autopilot. Ich habe meine PPC Kampagnien mit kleinen Tagesbudget am laufen und einzig ein paar Rechnungen (so 5 pro Woche) sind durch mich zu erledigen. Wobei mir das auf Grund der Zeitverschiebung leicht fällt zu antworten. Etwas verwirrend war ein Kunde der wiederholt eine Rechnung mit ausgewiesener MWSt von mir haben wollte obwohl ich ihn darauf aufmerksam gemacht habe, dass ich Kleinunternehmer bin. Verwirrend war dies, da der Kunde ein Geschäftskunde warund kein Privatkäufer der von Steuern und Buchhaltung nichts verstehen muss.

Private Label Produkt #1

Mein Produkt erreichte letzte Woche Freitag den Hamburger Hafen. Da die Ladung aus Nordamerika kam war sie leider nicht auf den von Amazon geforderten EURO Paletten sondern auf den amerikanischen Formaten gelagert. Also muss die Ware umgeladen werden. Das kostet mich für zwei Paletten nochmals ca. 250EUR. Ich bin gespannt, ob auf den letzten Kilometern noch mehr kosten auf mich zu kommen. Es ist ein offenen Geheimnis, dass die Shippingunternehmen nicht gerade transparent arbeiten und regelmäßig neue Rechnungspunkte aufmachen. Alle sind, hoffentlich, gerechtfertigt und in Ordnung, aber man würde sich freuen, wenn die Preise am Anfang einer Lieferung feststehen würden und nicht erst am Ende. Hier kann ein morderner und transparenter Frachtunternehmer eine Menge Boden gut machen. Amazon selbst scheint ins Frachtgeschäft einsteigen zu wollen und es könnte passieren, dass Amazon der Logistiker der Zukunft wird.

Soweit von mir. Ich bin noch 3 Wochen in Urlaub und werde entsprechend meine Berichte etwas knapper halten. Ich hoffe ihr seit nicht zu traurig darüber sondern seht es als Zeichen, dass Amazon auch Ortsunabhängig funktioniert. Falls ihr etwas zum Thema FBA und Reisen wissen wollt, dann gebt Bescheid.